1zu160 - Forum



Anzeige:
AP Modellbahn - Die Modellbahnverwaltung

THEMA: Steuerwagen HN2000 (VT08.5 Arnold)

THEMA: Steuerwagen HN2000 (VT08.5 Arnold)
Startbeitrag
Friedhelm - 26.01.10 21:04
Hallo,
der VT08.5 von Arnold hat im Maschinenwagen wie auch im Steuerwagen je einen Schnittstellenstecker. Die Digitalisierung des Motorwagens war damit einfach. An dem Steuerwagen habe ich mir die Zähne ausgebissen und einen Tams FD-R Basic ins Nirwana befördert. Ein Funktionsdecoder mit Stecker ist mir nicht bekannt, also habe ich versucht, den Tams anzulöten. Schwarz und rot waren ja noch eindeutig zu finden, aber dann war für mich Schluss. Als Ergebnis brannte immer das rote Licht, wenn auch sehr schwach. Ich habe den Tams wieder entfernt, er war hinüber. Analog leuchtet das Licht, schaltet auch mit der Fahrtrichtung um.  Am liebsten würde ich ja die Drähte an einen Stecker löten aber mit ist absolut unklar in welcher Reihenfolge das geschehen soll.
Etwas ratlos grüßt Friedhelm


Die von Friedhelm zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo,

nehme einfach einen normalen Lokdecoder für die Schnittstelle.

Grfuß Wilfried
Hallo Wilfried,
da sehe ich 2 Probleme:
1. der Preis,gut, wenn's nicht anders geht, muss es sein.
2. ich muss ja gelb und weiß vertauschen, damit bei Vorwärtsfahrt am Steuerwagen das rote Schlusslicht leuchtet und umgekehrt.
Die Adresse könnte ich ja vorher programmieren, indem ich den Decoder im Motorwagen einstecke.
Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo Friedhelm

Richtig helfen kann ich Dir leider nicht,aber bei der unteren Lötstelle hast du vermutlich einen Kurzschluß gelötet.Kannst Du die Kabel zuordnen?dann würde ich die Schnittstelle entfernen und den Decoder direkt an den Kabeln anlöten.

Gruß Michael
Hallo Michael,
genau das habe ich ja gemacht. leider kann ich das nicht mehr fotografieren, weil ich den Decoder wieder ausgelötet habe. Es sind nur noch die Lötstellen drin, die von Arnold/Hornby stammen. Ein Fehler kann im Moment nicht drin sein, denn mit Analog-Stecker funktioniert das Licht, wie es sein muss: Rot bei Vorwärtsfahrt und Weiß bei Rückwärtsfahrt.
Trotzdem Danke für den Hinweis
Friedhelm
Hallo,

ich habe mir den Steuerwagen von CTN MUC digitalisieren lassen. Herr Krella hat auch einen Lokdecoder (DCX 75) im Steuerwagen eingebaut. Ich musste mich allerdings vorher festlegen, auf welche Adresse ich den Decoder programmiert haben möchte, da sich das wohl später nicht mehr ändern lässt?!? Ist das wirklich so, dass sich DCC-Decoder nur mit dranhängendem Motor programmieren lassen? Kann man irgendwie einen ausgebauten Motor temporär dran hängen? Oder einen Widerstand? Oder den Decoder zum Umprogrammieren kurz in ein anderes Tfz. (oder den Motorwagen?) stecken, umprogrammieren und wieder zurück in den Steuerwagen tun? Vielleicht muss man ja doch mal die Adresse ändern oder so...

Vielen Dank für jede Antwort

Thomas
Hallo,
ein Vorteil des Forums ist es ja, dass einem bei der Formulierung der Fragen und Lesen der Antworten Gedanken kommen, die vorher nicht da waren.
Um einen DCC-Decoder zu programmieren, muss er eine Last haben, im Normalfall einen Motor. Bei Funktionsdecoder reichen da auch die Lampen, LEDs manchmal aber nicht. Einen Lokdecoder mit Stecker zu verwenden ist insoweit kein Problem, als ich ihn zunächst in den Motorwagen stecken, die Adresse programmieren und die Fahrtrichtung tauschen kann. Damit bleibt in dem von mir in Beitrag 2 genannten Problemen nur der Preis. Der Tams FD-R ist für knapp 10 EUR zu haben, ein Lokdecoder nicht unter 20 EUR.
Meine Idee war, einen Tams FD-R auf die gewünschte Adresse programmieren, das war gelungen und ihn anschließend einlöten, das ist misslungen. Mein Fehler war vermutlich, dass ich das blaue Kabel, das für den Programmiervorgang nötig war, unterbrigen wollte und auch nach langem Suchen an einer Stelle angelötet habe.
Meine Idee ist nun, nach dem Programmieren einen Stecker wie folgt zu bestücken: leer, leer, rot, schwarz, gelb, weiß. Das sollte doch klappen und auch die Richtungsumkehr ist damit erreicht.
Oder bin ich wieder auf dem Holzweg?
Viele Grüße
Friedhelm
> Mein Fehler war vermutlich, dass ich das blaue Kabel, das für den
> Programmiervorgang nötig war, unterbrigen wollte und auch nach
> langem Suchen an einer Stelle angelötet habe.

Genau, das gehört bei einem solchen Einbau nirgendwohin (wenn man nicht auf der Platine des Steuerwagens rumschnipseln will.

> ...nach dem Programmieren einen Stecker wie folgt zu
> ...bestücken: leer, leer, rot, schwarz, gelb, weiß.

Ja, genau, orange und grau bleiben leer, das blaue Kabel wird ignoriert. Wenn du dich nicht über die Stromverschwendung von so 15mA aufregst kannst du zwischen blau und weiss einen Widerstand von 1kOhm einlöten. Mit dem könnte dann auch das Programmieren im Fahrzeug nach dem Einbau gelingen. Auch wenn eigentlich für das Gelingen der Rückmeldung beim Programmieren nach Standard 60mA (hab ich das richtig im Kopf?) gezogen werden müssten, so reicht es oft mit 15mA. Hängt eben von deiner Zentrale ab.

Gruß,
Harald.


Hallo,

Ich fahre mit DCC und der Intellibox.
Ich bin in Elektronik ein Laie, aber ich weiß so klappt es.
Programmieren geht auch ohne Rückmeldung. Der Decoder nicht die Programmierung an, kann aber zum Beispiel im Steuerwagen wegen fehlendem Motor keine Rückmeldung machen. Trotzdem ist die Programmierung erfolgt.
Zum Beispiel so vorgehen: Motorwagen auf Programmiergleis, lange Adresse 613 eingeben. Dann CV 17 auslesen. Motorwagen gegen Steuerwagen tauschen. Steuerwagen programmieren. Das Gleiche für CV 18. Dann beim Steuerwagen, der ja rückwärts fährt, die CV 29  beispielsweise von 34 auf 35 umprogrammieren. Fertig!
Der Preisunterschied von Lokdecoder zu Funktiondecoder ist 3 Euro. Dafür Schnittstelle auslöten, Funktionsdecoder einlöten. Außerdem sind die Lokdecoder besser gepuffert, das heißt die Licht geht nicht ständig an und aus.

Gruß Wilfried
Hallo Wilfried,
ich habe die Lenz Zentrale und die möchte einen recht großen Quittungsstrom haben. Also einen Lokdecoder im Motorwagen vorprogrammieren ist kein Problem, Fahrtrichtung drehen ebenfalls nicht. Nur einen Preisunterschied von nur 3 EUR sehe ich nicht. Wenn ich wenig Platz habe und einen DCX 33 nehmen muss, der hat seinen Preis, aber der Tams FD-R koste keine 10 EUR und da lohnt sich schon, einige Klimmzüge zu machen.
Aber wie Harald mir bestätigt hat, sollte es gehen. Ich werde darüber berichten.
Gruß
Friedhelm


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;