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THEMA: PC gesteuerte Kleinanlage/sinnvoller Einstieg
nachdem ich bei der Suche nach einem für mich passenden Gleisplan noch nicht im Endstadium angekommen bin
Hier kann ich sowohl Analog, als auch Digital fahren, bis jetzt bin ich Digital entweder mit der Lokmaus, Multimaus oder eben jetzt mit der MS gefahren. Bei der MS bin ich sozusagen hängen geblieben, den Rest habe ich wieder weiter abgegeben da ich mit der MS zufrieden war.
Da ich über die Feiertage usw jetzt viel Zeit damit verbracht habe WIE ich den nun eine Anlage mal "steuern" möchte, und einige Threads hier verfolgt habe, dachte ich dass es doch sicher auch möglich wäre kleinere Anlagen sinnvoll per PC steuern zu können.
Im Moment habe ich den Fuhrpark aufs Nötigste Reduziert, so dass ich nun entweder DCC oder SX verwenden kann.
Habe mich auch schon stundelang heute heute durch die "für" und "wieder" der beiden in Frage kommenden Systeme gequält. Da ich beruflich gesehen aus dem Elektronikbereich komme, fand ich das Selectrix Prinzip heute irgendwie aber interessanter als DCC, obwohl ich bis jetzt ehrlich gesagt von N-H0 nur mit DCC zu tun hatte.
Ich kann jetzt unbedingt Negatives über DCC z.B. sagen, hatte auch noch nie eine Computergesteuerte "Anlage", aber was ich heute so gelesen habe, und so von meinen bescheidenen Erfahrungen her weiss, scheint Selectrix zumindest eine "klarere Linie" zu haben als DCC...
Die Frage wäre jetzt, wie fängt man sowas richtig an bei einer kleinen Anlage? Vorneweg, egal was ich an wirren Gleisplänen hier noch los lasse im Forum
Es werden also nie mehr wie 3 Züge max gleichzeitig fahren können denke ich, und im Schattenbahnhof wird es auch nicht mehr wie 8 Abstellgleise geben mal.
Allgemein hat sich das alles nicht unbedingt so kompliziert angehört und gelesen heute wenn man nicht gerade z.B. alle möglichen Komponenten wie Gleisbesetztmelder usw von allen möglichen Herstellern, oder Decoder und was auch immer durcheinander mischt->Kompatibilität.
So wie ich es aufgefasst habe teilt man einen Gleisplan möglichst sinnvoll in Gleisabschnitte ab, um einerseits eine einigermaßen genaue "Wegverfolgung" der Züge zu bekommen, als auch durch die Anzahl der Gleisabschnitte genauer sagen zu können wo sich welcher Zug den nun bereits befindet.
Die Sache mit den Bremsdioden z.B. bei Selectrix leuchtet auch ein soweit, je mehr man mit Rückmelder ausrüsten kann, z.B. Weichen ob der "Endpunkt" jeweils erreicht wird, umso sicherer sollte die Sache funktionieren usw.
Heute habe ich von der FCC gelesen, eigentlich war ich bis zu dem Punkt sehr begeistert davon bis ich gelesen habe dass dieses Produkt nach der "Markteinführung" nun 42% teuerer geworden ist
Es mag ja sein dass die FCC selbst die 142 Euro wert ist, mich hat es aber abgeschreckt ehrlich gesagt weil es doch irgendwo eine Barriere ist die mich nicht zum Kaufen animieren kann durch diesen Umstand
Nun wie geht man sowas am Besten wenn man eine relativ kleine Anlage mal über den PC steuern möchte?
DCC oder Selectrix, im Moment tendiere ich zu Letzterem, welche Software bietet speziell für diese Größenordnung ein gutes Preis-Leistungsverhältnis?
Da ich heute sämtliche Links aus dem Forum zu SX mal verfolgt habe, bin ich z.B. als Zentrale auf die ZS1 von Stärz gekommen hier, und selbst als Bausatz sehe ich da kein Problem:
http://www.firma-staerz.de/produkte/produkte.htm
Hat die jemand hier in Betrieb? Zumindest hat Stärz ein relativ komplettes Angebot wie ich das sehe, und was mir sehr gefällt-> Bausätze jeweils. Software ist auch was im Angebot, aber da kenne ich mich nicht aus was da für mich "sinnvoll" wäre bzw habe ich sowas noch nie in "natura" jeweils wo laufen sehen auf dem PC.
Kann man mit diesen Angaben was anfangen, bzw sagen was für mich sinnvoll wäre an Hard- und Software?
Gruss
Tobias
Zitat
Nun wie geht man sowas am Besten wenn man eine relativ kleine Anlage mal über den PC steuern möchte?
Zitat
DCC oder Selectrix, im Moment tendiere ich zu Letzterem, welche Software bietet speziell für diese Größenordnung ein gutes Preis-Leistungsverhältnis?
Zitat
Die Sache mit den Bremsdioden z.B. bei Selectrix leuchtet auch ein
Zitat
und so von meinen bescheidenen Erfahrungen her weiss, scheint Selectrix zumindest eine "klarere Linie" zu haben
Meine Erfahrungen kommen sowohl aus dem einen als auch aus dem anderen System und ich sehe hier wie dort klare Linien.
Zitat
was für mich sinnvoll wäre an Hard- und Software?
Meine Meinung: Schau Dir erstmal an, was es in Sachen Software alles gibt. Wenn man weiß, wie anspruchsvoll diese ist, kann man besser Rückschlüsse auf die nötige Hardware schließen.
Was auch noch wichtig wäre: Wieviele Belegtmeldeabschnitte möchtest Du haben?
Gruß
Tomi
Edit: Hier noch was interessantes für Dich:
http://www.modellbahnsoftware.de/
wenn Du auf Mark und Pfennig, äh Euro und Cent schaust, Selectrix als Favorit auserkoren hast und mit PC steuern willst, dann wäre das derzeitige Sonderangebot von Rautenhaus bzw. MDVR was für Dich. Da bekommst eine vollwertige SX-Zentrale mit zwei Bussen für 50€, oder im Paket mit Interface für 80€. Das ist für den Fall, dass Du mit PC steuern willst.
Für erstmal "Digital" ausprobieren, hol Dir eine Trix MS mit Gleisbox von ebay, gibt es neu aus Startpackungen zwischen 50-80€, damit steht dann auch noch das Format offen, mit dem Deine Loks nachher unterwegs sind.
Gruß
Daniel
erst mal Danke für die schnelle Antwort, das Posting von mir oben waren "Gedankengänge" also nicht unbedingt eine logische Reihenfolge denke ich
Mit der Software habe ich mich ein bischen falsch ausgedrückt, das war natürlich nicht auf DCC vs. SX bezogen, sondern auf den Funktionsumfang den man in Relation zum eingesetzten Finanzmittel erhält in Bezug auf mein Vorhaben.
Sicher hast du Recht mit dem Anschauen, aber ehrlich gesagt kenne ich jetzt niemanden in meiner Gegend wo ich sowas mal anschauen könnte in "natura".
An Software habe ich heute mal das angeschaut z.B. :
Das ST-TRAIN V3 Preismodell sieht wie folgt aus
Grundpreis inklusive: 98,00 € + Versandkosten
2 Sequenzen
4 Bilder
16 Blocks
16 Weichen
16 Signale
Wäre natürlich schön wenn man auch mal vollautomatisch fahren könnte, bzw mal "laufen lassen" kann nach einem Fahrplan.
Bis jetzt habe ich eben z.B. bei Stärz diese ZS1 Zentrale gesehen, die Bausätze für die Rückmelder, Gleisbesetztmelder usw. Software habe ich heute mal die Testversion von runter geladen von MTTM, habe aber nur mal kurz rein geschaut weil es doch schon recht spät ist mittlerweile.
Kann man evtl auch erst mal "klein" anfangen mit einer PC Steuerung, falls es den finanziellen Rahmen sprengen sollte, und dann auf vollautomatisch erweitern? Bzw, falls man das kann, kann man dann jetzt bereits sagen was ich für einen "kleinen Anfang" ausgeben müsste, bzw welche Grundausstattung sinnvoll ist?
Ich denke nicht dass ich den Umfang von z.B. ST-TRAIN V3 in der Grundversion sprengen werde.
Gruss
Tobias
hatte erst die Lokmaus, dann die Multimaus, und jetzt die Mobile Station, letztere nutze ich seit einiger Zeit für N - H0 und bin sehr zufrieden damit.
Es geht mir hier schon mehr darum "Abläufe" über den PC steuern zu können, und nicht nur digital zu Fahren oder Weichen zu schalten.
Mit DCC befasse ich mich schon länger, aber ich hatte heute so den Eindruck beim Stöbern im Forum nach Links, und dem durchforsten der dazu gehörigen Seiten, dass ich zusammen fassend gesagt doch nun der Meinung bin das ich mit SX keinen Fehler mache.
Ich bin kein DCC Gegner, aber ich habe mir heute mal alle Fakten jeweils durch gelesen über beide Systeme und habe den Eindruck dass die einzigen Nachteile von SX gegenüber DCC nur in Sachen liegen deren "Dimensionen/Adressen" ich sicher nicht erreichen werde.
Gruss
Tobias
Das mit der Software ist so eine Sache. Du musst erstmal wissen, was Du möchtest. Soll die Software vollautomatischen Betrieb machen können. Oder soll sie nur unterstützend sein?
Die von Dir genannte Software ist natürlich ganz OK, wenn die Anlage nicht erweitert wird, und man sich von vornherein im klaren darüber ist, dass man nicht mehr möchte. Ansonsten kann das nämlich auch teuer werden.
Ich würde Dir aber raten, möglichst viele Testversionen von verschiedenen Softwareanbietern auszuprobieren. Nur so kannst Du das für Dich sinnvollste Programm herausfinden.
Die Sache mit dem Fahrplan solltest Du Dir genau überlegen. Gut, bei kleinen Anlagen mag das gehen. Bei größeren wirds dann schon schwieriger. Das Problem ist, dass man, wenn man nach Fahrplan fährt, oftmals einen relativ langweiligen Zugverkehr bekommt, da dann Aufenthaltszeiten oftmals in penibler Kleinarbeit erstmal ausgetüftelt werden müssten. Da gibts Programme, die sind da flexibler.
Mit der Stärz-Zentrale kenne ich mich leider nicht aus. Aber vielleicht ist hier ja jemand anderes, der hierzu mehr sagen kann.
Klein anfangen und dann erweitern ist schon möglich. Aber grundlegendes Equipment ist schon nötig wie z.B. Zentrale, Rückmelder, Schaltdecoder. Denn nur so kann eine Software, egal ob günstig oder teuer, einen Zugverkehr aufrecht erhalten.
Aber bei der Software kann man erstmal günstig anfangen. Sollte man dann mehr wollen, ist es im Normalfall jederzeit möglich, eine andere, teurere Software zu installieren.
Ich selbst habe auch verschiedene Software installiert und kann mit gleichem Equipment fahren.
Zur Grundausstattung:
Zentrale (eventuell Handregler), Lokdecoder, Weichendecoder (oder gleich Servodecoder), Rückmelder (inkl. Besetztmelder). Bei größeren Anlagen bzw. mehr Zügen kommen dann noch Booster dazu.
Das dürfte es erstmal gewesen sein. In welcher Preisklasse sich das ganze bewegt kann man nur schätzen bzw. müsstest Du schon genau sagen, welche Bauteile es werden sollen. Erst dann kann man eine Rechnung aufmachen.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
dass ich zusammen fassend gesagt doch nun der Meinung bin das ich mit SX keinen Fehler mache.
Gruß
Tomi
ST-TRAIN ist eine Steuerungs-Software speziell für SX-Digitalsysteme. Dies bedeutet, dass die Software in jeder Betriebssituation an das SX-Systeme optimiert ist.
Allerdings ist die Version 3 veraltet. Um die vielen neuen Möglichkeiten der Software-Version 4 ausnutzen zu können, wird eine Digitalzentrale benötigt, die das SX2-Bus-System unterstützt. Dies ist zurzeit nur die, von dir bereits erwähnte, FCC-Digitalzentrale.
Wie die ZS1 der Firma Stärz besitzt auch die FCC zwei SX-Bus-Systeme und ein integriertes PC-Interface. Wobei nur die FCC in der Lage ist, SX2-Bus-Systeme zu erzeugen.
In der Version 4 von ST-TRAIN stellt sich auch nicht mehr die Frage, ob entweder SX oder DCC gewünscht wird, da das SX2-System in der Lage ist, Loks mit SX1- (das ist das bisherige SelecTRIX-System), SX2- (das ist das neue SX-System), DCC- und Märklin Motorla-Lokdecodern anzusteuern. Und dies sogar gleichzeitig. Dies kann bisher kein anderes SX-System.
ST-TRAIN kann auch in der Version 4 mit dem bisherigen SelecTRIX-System kommunizieren, aber in diesem Falle, werden auch lediglich die Funktionen unterstützt, die ST-TRAIN in der Version 3 bot.
Nach meinem Kenntnisstand ist die FCC die zweitgünstigste SX-Zentrale mit Interface am Markt. (Selbstbauzentralen und Rabatte ausgeschlossen.)
Aber egal, für welches SX-System man sich entscheidet, es ist nie eine schlechte Wahl!
Viele Grüße,
Lars
bei der FCC wie auch bei RMX kannst Du ohne Probleme Sx und DCC einsetzen.
Zum Schalten und Melden hast Du den Sx-Bus, den ich mittlerweile auch bei einigen Märklinisten erfolgreich "unterbringen" konnte
Mit beiden Zentralen machst Du keinen Fehlkauf.
Die Geräte, die an den Sx-Bus angeschlossen werden (Rückmelder, Schaltdecoder) funktionieren weiterhin, alte Trix-Rückmelder an einer RMX-Zentrale funktionieren jedoch nicht.
Diese sind aber sowieso veraltet und nicht gerade günstig, sodass es keinen Grund gäbe diese zu kaufen.
Willst Du rein Selectrix fahren wäre wirklich der Kauf der "generalüberholten" Rautenhaus-Geräte eine sehr günstige Alternative. Die Qualität der Rautenhaus-Produkte ist hervorragend. Saubere Verarbeitung, hochwertige Komponenten.
wie wärs mit RMX?
Damit kannst Du bis zu 103 Lokomotiven mit den Formaten SX, SX2 und DCC gleichzeitig fahren. Eine Beschränkung auf z.B. 32 DCC Loks gibt es bei RMX nicht.
Ein weiterer Vorteil von RMX ist der RMX1 Bus. Dieser ist identisch zu den bisher bekannten Selectrix Datenbussen, d.h. er ist auch so schnell und wird nicht durch SX2, DCC oder Motorola Formate gebremst.
Falls Du ein "reines" Selectrix System möchtest, würde ich das Angebot von Rautenhaus wahr nehmen. Es ist günstiger als die selbstbau Stärz Zentrale.
Viele Grüße,
Marco
zu Deiner Frage zu Stärz kann ich etwas beitragen. Bei mir laufen die Zentrale, Besetztmelder, Weichendecoder (motorisch), Kehrschleifenmodule und Encoder neben Material von Trix, Rautenhaus und Müt problemlos. Anlaß für diese Mischung waren die günstigen Bausatzpreise von Stärz. Gesteuert wird neben Handreglern wie HC10, HC01 (von Müt) und MS mit der kostenlosen Software Rocrail. Nach (gründlicher) erster Einarbeitung läuft der erste Automatikbetrieb.
Gruß, Roland
ich empfehle Dir die Freeware Rocrail. Kann es meines erachtens mit den Kaufloesung gut aufnehmen und unterstützt eine Vielzahl von Zentralen und damit verbunden auch verschiedenen Rückmelderkonzepten.
Insbesondere das Client-Server-Prinzip und die mögliche Vielzahl von unterschiedlichen Clienten (Linux/Windows/PDA/HTTP) ermöglichen eine Kostengünstige Erweiterung, wenn doch mal ein paar mehr Leute mit Fahren wollen.
Die Hardwareansprüche an den Rocrail Server sind relative gering (derzeit habe ich einen Celeron 400 MHz Mobile/192MB unter Opensuse am laufen)
Nutze selbst die opendcc als Zentrale mit Eigenbau Schaltdecodern auf Basis von opendecoder und S88-N Rückmeldern auf Basis MSP430
Also alles mehr die Selbstbau Loesung, aber man will ja auch etwas dabei dazu lernen und nicht nur fahren
Viele Gruesse,
wassi
ich habe im Moment nur noch "einen" DCC Decoder hier, von daher wäre es kein Problem auf SX umzusteigen, oder sich darauf zu beschränken.
Die ganzen Roco Mäuse habe ich vor einiger Zeit weiter gegeben, habe jetzt nur noch die Trix Mobile Station weil damit auch das Auslesen von CV's in Decodern sofort möglich war.
Als ich gestern hier zu lesen begonnen habe in den Threads im Forum, war ich begeistert von der FCC, keine Frage, der Aufschlag von 42% auf den Einführungspreis hat mir allerdings ein wenig die Laune verdorben. Auch wenn die FCC selbst locker die 142 Euro wert ist, da rückt vermutlich das Rautenhaus Angebot für meine Zwecke wieder eher in den Vordergrund.
DCC müsste ich z.B. auch in Zukunft nicht haben, bis jetzt hatte ich noch keine Lok wo ich "aufgeben musste" einen Decoder einzubauen oder auszutauschen. Das ist in N nicht anders wie in H0, bei einer H0 E71 von Roco hat man zumindest schon mal mehr Fräsarbeiten um einen Decoder einzubauen als bei einer Fleischmann BR23 in N
Im Moment interessiert mich das Angebot von Rautenhaus, immerhin ist das Set 1 SLX850, SLX825 für 79,90 € für den Anfang evtl schon mal eine gute Wahl.
Da stellt sich mir aber die Frage, welche Software dazu? Klar, da kommt es auf die Bedürfnisse an oder was ich haben möchte.
Kann man aber evtl schon mal in einem Bereich von 80-150 Euro z.B. sagen welches Programm ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis bietet für eine relativ kleine Anlage?
Während ich hier schreibe bin ich ständig noch am Lesen nebenbei im Internet, also seht bitte darüber hin weg wenn ich mal Gedankensprünge habe/mache
Rocrail, werde mal gleich danach schauen, Danke für die Info.
Gruss
Tobias
http://www.mdvr.de/akabel.htm
Das könnte dann auch für Dich interessant sein.
Grüße,
Marco
wenn dich Selbstbauprojekte interessieren, wäre möglicherweise auch dies etwas für dich:
http://www.digibahn.de/
Gruß,
Günter
also nach weiteren Stunden des Lesens, hier und überhaupt zu diesem Thema habe ich einen kleinen Zwischenstand.
Set 1 SLX850, SLX825): 79,90 € + DKE + z.B. Rückmelder Bausätze von Stärz
Set 1 SLX850, SLX825): 79,90 € + Rocrail + z.B. Rückmelder Bausätze von Stärz
Allgemein würde ich jetzt bei SX auch bleiben, sehe jetzt nicht unbedingt einen Vorteil für DCC, also jetzt auch nicht nur weil MDVR gerade ein gutes Angebot hat
Ein paar Sachen wären mir mittlerweile schon wichtig, Blockstellen würde ich mit mindestens 2 Überwachungen versehen. Einmal eben für den Eintritt in die Blockstelle, und dann eben noch als "Endkontrolle". Zumindest denke ich dass man mit 2 Überwachungen bereits auskommen sollte, und die Züge eben erst durch abbremsen langsamer werden und schließlich erst bei Überwachung/Rückmelder Nr. 2 komplett stehen bleiben müssen.
Pro Blockstelle 2 Überwachungen treibt natürlich, zumindest auf der "Fahrstrecke", ob es im Schattenbahnhof Sinn macht 2 pro BS zu verwenden weiss ich nicht, die Zahl der Rückmelder in die Höhe.
So wie ich das sehe kann DKE 56 Blockabschnitte "verwalten", reduziert sich das bei 2 Rückmeldern pro BS dann auf 28 Blockstellen, oder ist das ein Denkfehler, bzw geht das evtl dann gar nicht mit dieser Software?
Dann hätte ich noch eine Frage, hat jemand allgemein Erfahrung hier mit der Kombination
SLX850, SLX825 von Rautenhaus + Rocrail?
Weiterhin habe ich noch gesehen dass es bei Rautenhaus ein Set gibt das so aussieht:
SLX850, 2x SLX825: 99,90 €
Ich gehe mal davon aus dass ich keine 2 Interfaceboxen brauche für die Größe meines Vorhabens? Also ich möchte die MS verwenden, und ansonsten nur einen PC, ich hoffe das war jetzt keine dumme Frage aber dieses Thema ist schon sehr umfangreich allgemein...
Viele Fragen werden sich wahrscheinlich "klären" wenn ich das entsprechende Material mal zuhause habe und zusammen gesteckt
Gruss
Tobias
Ein SLX825 unterstützt nur einen SX1-Bus. Daher wären zwei erforderlich, um beide SX1-Busse der SLX850-Zentrale auch über den PC ansprechen zu können.
Man kann auch nur einen SX1-Bus nutzen, allerdings muss man dann die 103 zur Verfügung stehenden Kanäle auf die Loks, Weichen, Signale und Belegtmelder aufteilen. Je nach Größe der Anlage kann es da ganz schnell eng werden, daher sind zwei SX1-Busse sicherlich kein Fehler gleich von Beginn an einzuplanen.
Rautenhaus hat auch ein Interface für beide SX1-Busse im Programm. Dieses nennt sich SLX852 bzw. RMX852 ist allerdings nicht rabattiert.
Viele Grüße,
Lars
leuchtet ein, Danke. Vielleicht kann zu den anderen Punkten, z.B. die Sache mit Rocrail, noch jemand etwas sagen.
Rocrail scheint ja das Linux unter den Windows zu sein
Gruss
Tobias
webmaster@mec-arnsdorf.de
er hat sich dort fleissig hervorgetan.
ich denke ein Besuch im Rocrail Forum wird alle Fragen beantworten
(Vorausgesetzt du postest Deine Fragen)
http://forum.rocrail.net/intro.php
Gruß
Christian
Rocrail erkennt bei meiner Stärz-Zentrale nur den SX0-Bus. Wie das bei anderen Zentralen der Fall ist, kann ich nicht sagen. Das Thema wurde im Rocrailforum schon mal Mitte des Jahres von Norbert, und ich glaube auch Daniel, angeschnitten. Es wurde u. A. auf eine Anleitung der FCC verwiesen. Bisher ist aber noch nichts weiter passiert. Ich warte schon sehnsüchtig auf eine Lösung.
Gruß, Roland
Das mit den zwei Belegtmeldern pro Blockabschnitt ist gut. Die Frage ist nur, wie groß bzw. lang diese Abschnitte sind. Dann kommt es auch auf die Software an.
Eine gute Software kommt mit einem Belegtmelder pro Abschnitt aus, denn man kann in der Software einstellen, wie lange der Zug im Abschnitt fahren soll, bis er zu bremsen anfängt und dann gibt man noch den Bremsweg ein. Dann hält der Zug ziemlich genau dort, wo es sein soll.
Wenn natürlich die Strecke sehr kurz ist, wäre es natürlich sinnvoll einen zweiten Belegtmelder (Stoppmelder) einzubauen.
Es gibt auch die Variante mit 3 Belegtmeldern pro Abschnitt. Ich habe es auf einem Teststück einmal probiert. Funktioniert gut und hat den Vorteil, dass der Verkehr sehr flüssig wird.
1. Belegtmelder ist ein Fahrabschnitt. Dort wird im Normalfall nicht gebremst oder angehalten.
2. Belegtmelder ist ein Langsamfahrabschnitt. Dort wird, falls das vorausliegende Signal auf Rot steht, der Zug langsam auf eine bestimmte Geschwindigkeit gebremst. Schaltet in der Zwischenzeit das Signal wieder auf grün, so beschleunigt der Zug wieder. Bleibt es auf Rot, so bremst der Zug im 3. Belegtmeldeabschnitt. Das ganze ist allerdings nur sinnvoll bei ausreichend langen Gleisabschnitten.
Im Sbhf hingegen ist eine zweiter Belegtmelder ein großer Vorteil. Denn egal was passiert, kann der zweite Belegtmelder (Stoppmelder) verhindern, dass ein Zug vielleicht ein bisschen zu weit fährt und somit den Betrieb gefährdet. Gerade im nicht sichtbaren Bereich ist sowas sehr sinnvoll.
Viele Grüße
Tomi
Deinen Nick sieht man ja auch oft im Rorailforum.
Sagt Dein Smiley vielleicht, das Du für mein Problem vielleicht eine Lösung hast?
Gruß, Roland
sorry aber Dein Problem kann ich nicht lösen. Ich habe mit SX nix am Hut. Rocrail kann glaub ich 12 SX Busse verwalten, weiss nicht mehr genau, zu lange her. Getestet wurde das mal mit Uwe Magnus Hardware. Wenn es bei Dir nicht richtig funktioniert soltlest Du dich im Forum melden und ein trace file + ini + xml hochladen.
Ich weiss nicht was da im letzten Sommer diskutiert wurde aber falls es ein Bug in Rocrail sein sollte wird sich erstmal nix daran ändern weil niemand einen Bugreport bei Launchpad eingetragen hat. Vielleicht würde es die Sache beschleunigen wenn Du aktiv wirst anstatt zu warten ...
Allerdings hat Rob immer das Problem das er Hardware zum testen braucht und sich natürlich nicht alle möglichen Zentralen kaufen will-kann-muss. Rocrail ist halt nicht kommerziell sondern reines Hobby. Aber wenn ihm jemand die Hardware leihweise zusendet dann macht er auch was draus (Falls es sich um einen Bug handelt).
ciao
Christian
Dein Smiley steht an der richtigen Stelle, ich habe es befürchtet.
Ich werde noch ein bisschen testen und mich dann im Forum bemerkbar machen.
Gruß, Roland
@Tomi, mit welchen Equipment fährst du wenn ich fragen darf? Also Zentrale und Software?
Habe jetzt mal bis gestern in die Nacht hinein 3 unterschiedliche Programme ausprobiert im Trockentest:
Die kleine Eisenbahn, DKE
Rocrail
ST Train Light V4
Am schnellsten bin ich eigentlich mit ST Train weiter gekommen, hier kommt am Anfang gleich das Menü. Bei DKE kommt man direkt ins Programm/Oberfläche, und entscheidet dann was man machen will.
Ein wenig komplizierter ist hingegen Rocrail, das Programm kann dafür aber mehr wie die anderen Beiden, und hat auch keine wirklichen Einschränkungen was Rückmelder- und Blockstellenanzahl betrifft.
Man muss sich aber wirklich damit befassen da die Doku eben auch von der Mitarbeit der User lebt so wie ich das sehe.
Den TC Bronze habe ich nicht ausprobiert weil dieser bereits 99.- Euro kosten soll, und laut anderen Foren erst eine "Grundversion" spiegelt die anscheinend keinen richtigen Automatikbetrieb gestatten soll. Kann ich nicht beurteilen, die Versionen Silber und Gold scheinen für den grösseren Geldbeutel jedoch mit das Beste zu sein an Programmen, auch was die Benutzerfreundlichkeit betrifft, was zur Zeit auf dem Markt ist.
Da ich keine einseitige Recherchen machen möchte, und mit dem ST Train gut zurecht gekommen bin, scheinen "mir" für den Anfang folgende Lösungen in Frage zu kommen, vor allem da ich die Trix Mobile Station bereits auch habe:
1. SLX850, 2x SLX825: 99,90 € + Software DKE 75 Euro, oder Rocrail und hoffen das ich 2 SX Busse zum laufen bringe
2. FCC inkl ST Train Light 142,00
Gibt es für die FCC in naher Zukunft eigentlich einen Forumspreis?
Rautenhaus + kostenlose Software vs. FCC incl ST Train Light...
Werde mir heute noch ein paar andere Sachen anschauen, zu Rocrail werde ich mir auch noch ein paar Infos und Erfahrungen einholen.
Gruss
Tobias
die DKE kann keine zwei Busse, bei einer Kleinanlage ist das aber auch nicht notwendig, dafür reicht ein Bus locker aus.
Gruß
Daniel
Zitat
1. SLX850, 2x SLX825: 99,90 € + Software DKE 75 Euro, oder Rocrail und hoffen das ich 2 SX Busse zum laufen bringe
Hier ist man noch am diskutieren, ob das wirklich geht....
http://www.freiwald.com/forum/viewtopic.php?t=11887
Allerdings geht es da TrainControler Silver und SLX850 + 2x SLX825. Ob das dann für Rocrail auch zutrifft, weiss ich nicht.
Ich berichte darüber, sobald ich mehr weiss.
Grüsse, Kessi
2x SLX825 funktioniert mit TC!
Was nicht immer reibungslos funktioniert, ist ein SLX825 und ein Trix-Interface in Kombination an einer Zentrale mit TC. Das ist aber ein nachvollziehbares Timing-Problem in diesem Zusammenspiel und nicht die Schuld der eingesetzten Hardware.
Gruß
Daniel
Edit: letzten Satz fachlich korrigiert.
Super ! Und vielen Dank für Deine Hilfe !
Grüsse, Kessi
eine generelle Grundsatzsache:
Eine Modellbahnanlage mittels PC steuern klingt toll, wenn es sich um eine sehr große Anlage mit vielen Zügen handelt. Ob das aber bei einer 2-4m² Anlage auch auf Dauer Spaß macht?
Per PC die Abläufe steuern bedeutet eigentlich eine vollautomatische Anlage, wo alles nach PC-Vorgabe abläuft und der Modellbahner eigentlich nur noch --Zuseher-- (Statist) ist.
Für Ausstellung ja, oder um den Besuchern zu imponieren mit Mega-Technik.
Aber (!), bei allen Anlagen die ich persönlich kenne, wurde die -Automatik- sehr schnell wieder reduziert, wenn es keine direkte Möglichkeit gab zu steuern. Denn gerade das direkte steuern eines einzelnen Zuges und mitgehen über die Anlage, eventuell kleine Rangiertätigkeit, bedeutet anhaltenderen Spaß als nur Zusehen wie alles automatisch funktionieren sollte.
Tja, und dann beginnt logischerweise die Frage ob man wirklich den finanziellen Aufwand betreiben soll, um dann doch wieder .......
Es soll jeder glücklich werden wie er meint, aber ob er auch auf längere Sicht damit glücklich bleibt? Nur so als Gedanke in den Raum gestellt.
mfG.
"tattoo"
eben genau bei kleineren Anlagen fällt es schneller auf wenn die "Abwechslung" fehlt. Ich habe mir schon Großanlagen angeschaut, da findet so eine Art Reizüberflutung dann statt dass einem dann teilweise gar nicht mehr auffällt dass die Züge oft nur im selber Block fahren um dann wieder im Bahnhof an der selben Stelle zu stehen.
Mir geht es auch darum auch mal über einen Fahrplan später mal fahren zu können, fährt man Analog, oder Digital ohne Software und schaltet/regelt mal nichts, machen die Züge nichts "Neues" von selber.
Bei grösseren Anlagen lässt man halt dann einfach möglichst viel "laufen" und setzt sich davor. Ich möchte aber dass ich auf max 4qm davor sitzen kann, und auch mal auf sämtlichen Strecken alles aus dem Schattenbahnhof fahren sehen möchte in unterschiedlicher Reihenfolge.
Man kann ja auch per PC steuern, und in einem Abschnitt selber noch Rangieren. Manche Programme erlauben auch mal einen Sonderzug zwischendurch per Handregler geführt
Es wird per Software, gerade auf nicht allzu grossen Anlagen, auf jeden Fall Abwechslungsreicher als herkömmlich wenn Analog oder Digital jeder Zug im Hintergrund, während man z.B. selber Rangiert, das Gleiche immer wieder "abfährt".
Dann muss ich noch sagen, wenn ich so sehe was manche Leute so an Trafos, Weichenschaltern usw vor der Anlage stehen haben, da ist der finanzielle Einstieg zum PC nicht mehr so weit.
Der Mehraufwand bezieht sich auf die ganzen Rückmelder z.B. wenn dann, viele Leute benutzen aber bereits auch bei nur "Digital" schon Fahrstrassenüberwachungen oder haben Decoder an den Weichen.
Als ich finde das man mit dem PC, und gerade eben auf kleineren Anlagen da es hier mehr auffällt als bei Großanlagen, mehr Abwechslung rein bekommt einfach
Man lässt dann eben z.B. 2 Personenzüge die Bahnhöfe anfahren, und selber zwängt man sich per Handregler mit einem Güterzug dazwischen.
Ich hoffe dass ich mal soweit komme dass sowas bei mir auch klappt, aber bis jetzt habe ich da keine Bedenken wenn ich mir so die Beantwortung der von mir gestellten Frage hier so anschaue
Gruss
Tobias
Tobias, die aller meisten Modellbahner fangen mit genau den gleichen Gedanken/Ideen/Vorstellungen an mit der Planung/Bau der Anlage. Aber je mehr und intensiver sie sich mit ihrem Hobby beschäftigen vollzieht sich bei ihnen ein Umdenken.
Viele der angefangenen Anlagen werden gar nicht fertig gebaut, viele sehr rasch umgebaut oder abgebrochen. (auch leidvolle eigene Erfahrung
Es spricht absolut nichts dagegen bestimmte Bereiche zu automatisieren (z.B. Weichen, Abschnitte, ect.) und diese sogar statt über Schalter mittels PC-Bildschirm zu steuern.
Tobias, ich wünsche dir daß du recht hast und auch nach 10-15 Jahren immer noch Freude an deiner Anlage hast. Es soll ja auch Ausnahmen geben.
mfG.
"tattoo"
Hätte ich die Chance gehabt vor 25 Jahren meine damalige -Traumanlage- so zu bauen wie ich sie mir damals vorgestellt hatte.
Garantiert würde ich heute ein frustrierter Ex-Modellbahner sein und RC-Helis fliegen.
ich weiss was du meinst.... Ich bin über H0 zu N, Z, TT, wieder H0, zurück zu N, mittendrin RC-Flieger gebaut oder mal nen Röhrenverstärker, kleine CNC-Fräse usw und was weiss ich noch hier wieder angelangt
Über die Jahre hinweg wurde mir oft geholfen, auch hier, und es hat einfach nicht "gereicht", der Zündfunke war da, aber es gab nie "Feuer".
So, mittlerweile hat sich aber auch einiges geändert, TT dauert immer noch Jahre bis es interessant würde für mich, Z hatte ich sogar ne Anlage und H0 war eigentlich immer recht gross. H0 habe ich immer noch -> kleiner Sohn -> fliegender Aufbau
N -> meins
Für kurze Zeit hatte ich mal eine Anlage besorgt wo nur der Gleisbau fertig war, Analog Blockstellen, 160x100, Züge los rumpeln lassen wenn ein Signal umgestellt wird, oder eben mit dem Handregler und gleichzeitig schalten für Vorbildgerechte Abläufe. Hat mir nicht so gefallen, und am Gleisplan lag es eher nicht.
Dann bin ich bei H0 und N mit den Rocomäusen zu DCC gekommen, war schon was Anderes, abgestellte Loks mit Licht, Waggons mit Beleuchtung, da war schon mehr leben drin. Man kann eben einen Zug sowohl bergauf, als auch bergab mit der selben Geschwindigkeit fahren und nebenbei Rangieren.
Fehlt noch was, wenn ich sowas mache, machen ohne Eingreifen alle Züge das was ich Ihnen kurz vorher "eingestellt" habe, und das über Stunden hinweg.
Jetzt kommt meiner Meinung nach eben der PC zum Einsatz, abwechslungsreicher Betrieb nach Fahrplan oder per Zufall, je nach Software, und ich kann entweder zuschauen, oder eben trotzdem noch soweit selber was machen per Handregler.
Ich will ja nicht den ganzen Tag nach Fahrplan fahren und auf die Züge schauen, ich hab auch noch was anderes zu tun
Und, es muss auch nicht mehr alles passieren auf einmal. Habe letztens erst wieder einen Thread eröffnet zu einem Gleisplan. Wieder ein paar Sachen aufgebaut, hm, irgendwie nicht das was ich suche. Ich werde versuchen in Zukunft die Sache als "Gesamtes" zu sehen, auch beim ersten Segment, Modul, oder was auch immer, erstaunlicherweise sind so viele Leute anscheinend eher ans Ziel gekommen als wie wenn vorher alles starr geplant wurde und während des Bauens alles wieder abgerissen haben...
Gruss
Tobias
Tobias, meine erste -Traumanlage- (Albtraum) vor 25 Jahren war Raumfüllend mit Gebirge in Schnee und einer Kommandozentrale, Gleismaterial R1, R2, ect.
Zum Glück konnte ich sie nicht bauen. Mit den Jahren sind verschiedene transportable Anlagen in verschiedenen Ausführungen (Komplette; Teile; Segmente; Modulare) entstanden, welche auf allen möglichen Ausstellungen zu sehen waren und dann .....
Heute:
Baue ich an meiner neuen -US Spur-N Traumanlage-, aber eben mit den Erfahrungen von 25 Jahren Modellbahn.
Nebenbei baue ich bei einem Kollege die Landschaft seiner mehrere Räume füllenden H0 ÖBB Anlage. Diese ist mittels LENZ Zug geregelt (Handregler), die Weichen-/Fahrstraßen aber über PC-Bildschirm gesteuert. Diese Anlage ist eine reine Fahranlage und hat nur begrenzte Rangiermöglichkeit.
Bei einem anderen Kollegen habe ich die landschaftliche Beratung übernommen. Seine Raumfüllende H0 ÖBB wird mittels HKE Handregler gesteuert. (Züge und Weichen-/Fahrstraßen)
Diese Anlage ist gezielt als Rangieranlage gebaut und die durchfahrenden Züge sind nur Nebenwerk.
Für die 0n30 US Anlage von Kollegen baue ich einzelne Bauwerke und Fahre bei den -Tagen der offenen Türe-. Diese Anlage hat nur Kopfbahnhöfe und bedarf rege Rangiertätigkeit. Zugsteuerung mittels LENZ Handregler, Weichen per Hand direkt am/im Anlagensegment. Und genau das macht eigentlich am meisten Spaß und auch nach einem langen Fahrwochenende hat man noch nicht genug.
Dem gegenüber ist es immer müßig die Vollautomatischen Anlagen von anderen anzusehen, denn schon nach 1-2 Std. wird es fad nur zu zusehen.
Über längere Zeitrahmen gesehen habe ich immer wieder erlebt, dass eigenartigerweise genau bei solchen Anlagen die Vollautomatik in den Hintergrund tritt und die Anlage auf Zug-Einzel-Fahrt-Steuerung mittels Handregler gestellt wird.
Mit freundlichen Grüßen.
"tattoo"
das bezweifle ich ja alles auch nicht, und sicher habe ich auch nicht so viel Erfahrung wie du, eher das Gegenteil.
Meine Überlegung war eben auch so dass ich Digital fahren möchte, dann möchte ich Digital auch Fahrstrassen schalten und zusammen fassen können, das hat sich so aus meinen letzten Versuchen ergeben.
Vorzugsweise möchte ich aber keine Armada von Weichenschaltern, oder ein grosses Stellpult davor, ist ja auch nur meine Meinung und jeder möchte es anders.
Aus dieser Sicht betrachtet fehlen also nur noch Rückmelder die aus einer "Digitalanlage" eben eine "Digitalanlage" machen die auch per PC steuerbar ist, wenn ich es denn will.
Ich werde sicher nicht eine Latte von Fahrplänen abspeichern um dann jedes mal nach Feierabend das "Kino" einzuschalten. Wie gesagt, ich möchte mir nur die Möglichkeit mit verwirklichn auch vollautomatisch fahren zu können.
Wenn ich so lese was du oben schreibst, dann sind die Anlagen eigentlich nur deswegen vermutlich "langweilig" weil der Gleisplan und das "Betriebskonzept" eben nicht stimmig sind, und mehr nicht.
Ich kann doch ohne weiteres einen grossen Rangierbahnhof einbauen wo ich per Handregler rangieren kann, dann kann ich einen Rundkurs mit Paradestrecke einbauen wo ständig abwechselnd Züge fahren, und zusätzlich eine eher ländliche Gegend wo man eher nur Point-to-Point fahren kann.
Wegen mir kann die Software dann Point-to-Point abfahren, die Rundstrecke und ich Rangiere. Oder es wird eben nicht rangiert, ich lasse auf den Rundstrecke mal den ganzen Fuhrpark aus dem Schattenbahnhof eine Runde drehen, während im Hintergrund der PC für Abwechslung bei Point-to-Point sorgt.
Dann habe ich mal Lust und schalte den PC Kram ab, und fahre eben per Handregler und schalte nur über den PC, geht ja auch. Alternativ kann ich auch noch ein kleines Stellpult und einen Timesaver in die Anlage integrieren wo alles zusätzlich per Taster schaltbar ist das ich für solche Spielereien den PC gar nicht brauche. Ich möchte nur dass es eben auch "vollautomatisch" funktioniert, wenn ich es möchte, das wird sicher nicht die ganze Zeit sein weil ich selber auch gerne fahre per Handregler
Ausserdem versuche ich ja auch wirklich zu sparen indem ich möglichst bei den Rückmeldern z.B. Bausätze kaufe, Signalbausätze, den Fuhrpark erst mal aufs Nötigste reduziert habe usw.
Ach, und falls jemand von MTTM mit liest, wann kommt die FCC nochmal als Angebot
Gruss
Tobias
Für mich gehört der PC an der Modellbahn zum Hobby. Auch auf 2m². Weil es mir einfach Spass macht. Andere bauen ihre Loks selber. Nochmals andere haben Gleise im Selbstbau. Ob sowas sinnvoll ist oder nicht, das kann man gar nicht diskutieren. Sinn macht doch, was Spass macht und das definiert jeder für sich selber. Mich faszinieren die Möglichkeiten der Technik und der Software.
Und wenn ich in 10 Jahren anders denke ist es auch wieder egal. Immerhin hat es dann 10 Jahre Spass gemacht.
Tobias hat nach geigneter Hard-und Software gefragt, weil er offensichtlich Spass daran hat und nicht weil er sich davon abhalten lassen will.
Grüsse, Kessi
... der total überdimensioniert auf 2m² mit TrainControler Silver und 2 Sx Bussen fährt.
Privat fahre ich mit Lenz und dem Programm Railware.
Zur Software ist zu sagen, dass sie, wie viele andere auch, nicht einfach von heute auf morgen zu verstehen bzw. zu erlernen ist. Man kann zwar relativ schnell einen Zug zum fahren bringen, jedoch ist diese Software so umfangreich, dass man selbst nach Jahren immer wieder neue Dinge entdeckt, was damit alles zu machen ist. Railware ist zwar nicht ganz billig, aber für meine Zwecke das beste Programm gewesen, welches meine (teilweise besonderen) Wünsche erfüllt hat.
@tattoo
Sicher ist es nicht jedermanns Sache, sich vor eine vollautomatisch gesteuerte Anlage zu setzen. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Ich kann, wenn ich möchte, meine Anlage vollautomatisch steuern. Ich kann, wenn ich möchte, meine Anlage halbautomatisch steuert. Und ich kann, wenn ich möchte, alles manuell steuern. Vom Fahrstraßen schalten bis hin zum Fahren per Steuerpult. Und wenn ich möchte, dass keine Unfälle passieren, lasse ich eben die Software meinen "Spieltrieb" überwachen, sodass keine ungwollten Dinge passieren.
Zitat
Denn gerade das direkte steuern eines einzelnen Zuges und mitgehen über die Anlage, eventuell kleine Rangiertätigkeit, bedeutet anhaltenderen Spaß als nur Zusehen wie alles automatisch funktionieren sollte.
Zitat
aber ob er auch auf längere Sicht damit glücklich bleibt?
Zitat
wenn ich so sehe was manche Leute so an Trafos, Weichenschaltern usw vor der Anlage stehen haben, da ist der finanzielle Einstieg zum PC nicht mehr so weit.
Dieser Aufwand, sowohl was das Material, die Logistik, die technische Umsetzung sowie die Kosten betraf, waren so immens hoch, dass ich heute, nachdem ich einige Jahre mit Digital gearbeitet habe, mich wirklich frage, warum ich nicht schon viel früher auf diese "Schiene" aufgesprungen bin.
Trotz dass es mir einen riesen Spaß gemacht hat, diese Bausteine und Schaltungen damals selbst zu entwickeln und zu bauen, bin ich heute umso glücklicher, dass es mit wesentlich weniger Aufwand genauso bzw. noch besser geht.
Viele Grüße
Tomi (der auch RC-Helis fliegt, aber nicht das Hobby Modellbahn deswegen "in die Ecke stellt".)
.....nicht falsch verstehen!
Ich will niemand etwas ausreden, denn unser Hobby bietet allen die Chance ihre persönlichen Vorlieben ausleben zu dürfen.
(Es gibt auch solche Modellbahner, die nur eine -Abstrakte Anlage bauen- (Weiße Relief- Landschaft, Holzklötze als Gebäude, ect.) wo nur Automatik vorherscht; Gegenüber die kleinen Neben-Nebenbahn mit feinster Landschaft und vollkommener Handbetrieb.)
Wie gesagt es geht hier ja nicht um eine 20m² Anlage, sondern um eine Anlage mit max. 3-4m².
Sicher man kann 4m² auch mit Gleisen vollpflastern, aber .......
mfG.
"tattoo"
Bei den vollautomatischen Anlagen die ich kenne handelt es sich um relativ große Anlagen, bei welchen bis zu 80 Züge per Abfolge nacheinander laufen.
Gerade die Betreiber sind sehr erpicht autentische Züge zusammen zu stellen und nach Fahrplan zu fahren.
Der sogenannte Handbetrieb begrenzt sich auf einen Rangierdiesel, der im Bahnhof ein paar Waggon umrangiert.
Das Schöne am Hobby Moba ist ja, dass jeder "seine" Welt bauen kann - und dazu gehört nicht nur wie die Welt aussieht, sondern auch wie sie technisch ausgerüstet ist.
Es ist immer lustig, dass ausgerechnet MoBahner nach einer Erklärung suchen. Der Träger einer Glashütte-Uhr oder der Käufer einer Leica-Kamera stellt sich bestimmte Fragen erst garnicht....
Für den anderen, sind Modelleisenbahner eh nur Kindische Männer die gelegentlich Gleise auf dem Boden zusammen stecken und nen Zug um den Christbaum sausen lassen.
Und die meisten Modellbahner bleiben in der Stufe 2 stecken, also bei der 2m² Anlage auf der vom Großbahnhof über Hochgebirge mit Seilbahn und Hafen, ect. alles vereint sein muß. Am besten mit digitalem Kuhgeräusch und .......
Diejenigen Modellbahner die aber weiter gehen, kommen dann zu der erschreckenden Erkenntnis, daß ---weniger einfach viel mehr ist--- und vor allem originaler wirkt.
Aber wie gesagt, jeder muß anscheinend selbst diese Schritte machen wollen. Das schon Generation um Generation.
mfG.
"tattoo"
Manchmal habe ich das blöde Gefühl, daß für manche irgendwelche Trainsimulatoren
doch die bessere (billigere) Wahl währen.
da kann ich Peter nur zupflichten.
Plane auch gerade meine Anlage neu, die mit Sicherheit für andere zuviel Gleise, die falschen Gleise und die vollgepropft wird mit Technik.
Aber gerade die Entdeckung der technischen Möglichkeiten ist das, was mich reizt.
Kann Tobias nur empfehlen sich im Netz zu orientieren was er braucht, denke mal das er schon in die richtige Richtung marschiert.
Gruß
Thorsten
Das mit "weniger ist mehr" stimmt schon irgendwie. Nur gibt es eben (zum Glück) völlig unterschiedliche Menschen. Dem einen genügt es, wenn ein Bummelzug über zwei Meter Gleis fährt, dort im Berg verschwindet, wendet und wieder herausfährt um den gleichen Weg zurück zu nehmen. Ein anderer möchte mindestens einen Großstadtbahnhof mit Hafen und Straßenbahn sowie im hinteren Teil noch gerne die Gotthardbahn und im rechten Teil der Anlage muss das BW mit 3 Ringlokschuppen stehen....
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch mehr derjenige bin, der mehr Betrieb haben möchte. Also darf da schonmal etwas ein bisschen unrealistisch aussehen, um Spaß zu haben.
Aber ich würde mich mit Sicherheit nicht so weit aus dem Fenster lehnen, um zu behaupten, dass für manche eine Simulation besser wäre.
Ein mir gut bekannter Mobahner, der im Norden unseres Landes eine große Modellbahn hat, die mit Gleisen nur so zugeschustert ist und in jedem noch so kleinen Eckchen immer wieder noch ein paar Zentimeter findet, auf denen er eine weitere Strecke einbauen kann, würde ich nicht als jemanden bezeichnen, für den es besser gewesen wäre, einen Trainsimulator zu nutzen. Ich bin froh, dass er nie zu der "erschreckenden Erkenntnis" gekommen ist, dass weniger mehr ist, denn ich hab mir viel Ideen von ihm geholt. Besonders solche, wie man eine so große Mobaanlage mit viel Betrieb mit einer Landschaftsanlage verbinden kann.
Viele Grüße
Tomi
nun ja
Scheint ja so als gäbe es mit den Rautenhaus Sachen ein Problemchen bei manchen Programmen wenn ich von Anfang an, sinnvollerweise, auf 2 Busse aufteilen möchte.
Sich von anfang an auf 1 Bus einzuschießen auf dem "alles" läuft, ist sicher keine gute Idee denke ich.
Was hätte ich noch für Möglichkeiten? FCC z.B., gibt es eine ähnliche Box wie diese? RMX bin ich noch am Lesen, bzw RMX scheint noch nicht in jeder Software integriert zu sein.
Gruss
Tobias
Tomi, die meisten Modellbahnanlagen sind eigentlich nix anderes als wie die NOCH Fertig-Gelände-Anlagen, jedenfalls wenn man die Gleispläne und das drauf ansieht.
Sorry, man kann auch auf 40m² einen NOCH Gleis-Spagettihaufen bauen und zig Züge rundum rassen lassen, aber ....
Aber (!) schon ein kleiner Mittels-Stadtbahnhof mit kleinem BW, dem Bahnhof und allen dazugehörenden Gebäude, ohne die erste Bahnhofstraße+deren Gebäude, benötigt halbwegs reel dargestellt schon viel Platz. Wenn der D-Zug mit 6-8 Waggen fahren soll.
Besagter H0 ÖBB Kollege glaubte auch soviel wie nur möglich Gleise, Weichen, verbauen zu müssen und hat jetzt das Problem, daß keine Landschaft möglich ist, die wenigstens im entferntesten reel wirkt. Er ist bereits dabei Gleise wieder rück zu bauen, obwohl Geschottert und die Weichen mit Antrieben und Decodern versehen. Das nur damit er die Oberleitung bauen kann.
Und einen Nebenbahn-Endbahnhof mit Gleisen/Weichen voll zu stopfen wie ein Kleinstadtbahnhof. Nur weil man Gleis braucht um Waggon rum zu schupsen, dafür aber keine Logik/Bahn-Kunden (=Bedarf) möglich ist, wirkt ........ .
Sobald man das erkennt, fängt man an anderst zu denken und Modellbahn anderst zu sehen.
mfG.
"tattoo"
Tja und wer damit Spaß hat? Meiner erste Anlage, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, war auch ein Noch-Fertiggelände. Ein Kreis und eine Acht. Mehr war da nicht. Aber ist es ein Problem, wenn es heute noch Leute gibt denen sowas gefällt? Ich finde, jeder so wie er mag.
Und dann kenne ich eigentlich eher weniger Leute, die ähnlich einem Noch-Fertiggelände Modellbahn betreiben. Viele sind da wesentlich professioneller.
Ich persönlich würde niemanden belächeln, nur weil er in einem kleinen Nebenbahn-Endbahnhof Waggons rumschupst.
Viele Grüße
Tomi
Sorry, Tomi verstehe es nicht falsch. Ich belächle niemand. Was ich aber versuche zu vermeiden sind Frust. Frust wie es gerade mein H0 ÖBB Kollege hat, wobei es auf Knopf uns Spitz steht, daß er ....
Das liegt nicht an mir, denn als er jetzt die Oberleitung aufbauen will, hat er gemerkt, was für imense Problem es damit hat. Es bleibt im nur entweder auf Oberleitung zu verzichten und die E-Loks halt einfach mit Bügel unten und einer unsichtbaren Oberleitung zu fahren oder eben einige Gleise heraus zu nehmen. Was das bedeutet bei bei fertig geschotterten Gleisen/Weichen, weiß es der es selbst schon gemacht hat.
Wieviel Anlagen sind hoffnungvoll bekonnen und dann aus Frust abgerissen, mit logischerweise Verlust.
Wie gesagt nur überlegen, nachdenken und differenzieren.
Ich bin kein PC, Digital, usw. Gegner, sondern überlege mir nur wo ich was so einsetze, daß ich das habe was ich mir wünsche.
z.B. ein Tag/Nacht Übergang der gesamten Beleuchtung ist nur per PC gesteuert schön.
Aber den Big Boy mit 60 Stk. PFE- 40´Reefer möchte ich per Walk Around Controll über die Anlage begleiten.
mfG.
"tattoo"
Tomi, was glaubst zu was die Kid´s für Spaß gehabt hätten, wenn sie mit 2-3 Handreglern jeweils ihre Lok´ selbst steuern hätten dürfen.
Zitat
was glaubst zu was die Kid´s für Spaß gehabt hätten, wenn sie mit 2-3 Handreglern jeweils ihre Lok´ selbst steuern hätten dürfen
Viele Grüße
Tomi (der auch schon einige Anlagen hinter sich hat und trotzdem aktuell wieder an einer vollautomatischen "Fahranlage", die aber unter Umständen auch manuell bedient werden kann, arbeitet.)
Zitat
Scheint ja so als gäbe es mit den Rautenhaus Sachen ein Problemchen bei manchen Programmen wenn ich von Anfang an, sinnvollerweise, auf 2 Busse aufteilen möchte.
Die Problemchen haben nichts mit Rautenhaus zu tun, da Du wahrscheinlich die Geschichte von Kessi meinst. Das hat sich gelöst.
Zitat
Sich von anfang an auf 1 Bus einzuschießen auf dem "alles" läuft, ist sicher keine gute Idee denke ich.
Hängt von der Anlagengröße und der Größe der Loksammlung ab.
Zitat
Was hätte ich noch für Möglichkeiten? FCC z.B., gibt es eine ähnliche Box wie diese? RMX bin ich noch am Lesen, bzw RMX scheint noch nicht in jeder Software integriert zu sein.
Es gibt noch weitere all-in-one-Boxen für SX:
-Müt MC2004 mit zwei Bussen, integriertem Interface und Fahrpult
-Uwe Magnus Selbstbauzentrale mit 3 Bussen, Programmiergleis und integriertem Interface
Falls Du allerdings in Erwägung ziehst, auch mal die eine oder andere DCC-Lok zu fahren, bleiben nur die FCC oder RMX übrig. Beim RMX-System ist übrigens eine Software dabei, über die jede SX-taugliche Software das komplette System steuern kann, auch wenn DCC-oder SX2-Loks involviert sind.
Gruß
Daniel
also wenn ich ganz ehrlich bin , leuchten meine Augen schon bei der Betrachtung eines ganz profanenen Gleisoval´s , wenn eine schöne Lok darauf fährt , z. b. eine E 94 ( hoffentlich ist die Bezeichnung jetzt richtig , ich meine die Lok zu der man auch das deutsche Krokodil sagt ). eventuelles Gelände , Gebäude und so , kann ich mir dann in meiner Phantasie vorstellen und ausmahlen . Und diese leuchtenden Augen ( Fachmännischer Blick ? ) , verbunden mit einem unmerklichen Lächeln auf den Lippen , sehe ich bei anderen auf jeder Ausstellung , Messe ect .Und das isses doch was uns eint . Oder sehe ich das etwas falsch ?
Gruß
Thomas
schöner hätte ich es nicht ausdrücken können! Genau das ist es, so simpel, so genial. Und jeder macht daraus seine eigene Vorstellung der perfekten Anlage.
Gruß
Daniel
Zitat
Scheint ja so als gäbe es mit den Rautenhaus Sachen ein Problemchen bei manchen Programmen wenn ich von Anfang an, sinnvollerweise, auf 2 Busse aufteilen möchte.
Da entsteht jetzt aber ein ganz falscher Eindruck, den ich hier gerne korrigieren möchte.
*ICH* habe dieses Problem. Ich bin der einzige, der von einem solchen Problem berichtet. Mir wird von Seite des Herstellers ( Herr Radtke, Rautenhaus ) telefonisch kompetent geholfen. Und zwar nicht zu Bürozeiten, sondern dann, wenn ich an der Modellbahn sitze. Ich denke es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass das einzigartig und nicht selbstverständlich ist.
Ich erhalte von Herrn Radtke zusätzliche Geräte zum eingrenzen und lösen des Problems.
Zusätzlich hat Daniel_M versuch mein Problem zu rekonstruieren und hat auch da eine plausible ERklärung gefunden.
Fazit ist, dass mein Problem durch ein defektes Interface entstanden ist, welches umgehend ersetzt wird. Zusätzliche Verwirrung hat es gegeben, weil im TrainControler bei Verwendung der Kombination SLX850 im 2Bus Betrieb mit der Kombination SLX825 und einem TRIX Interface der alten Generation, welches ich temporär als Ersatz nehmen wollte, den gleichen Fehler zeigt, wie das defekte SLX825.
Das ist in Wirklichkeit keine alltägliche Konstellationm und ich möchte mich nochmals bei allen bedanken, welche zur Fehlerbehebung beigetragen haben.
Gerade solche Vokomnisse bestärken mich darin, dass ich mit den Rautenhaus Geräten die richtige Wahl getroffen habe.
Grüsse, Kessi
40 Weichen brauchen nur 5 Adressen, von daher stellt nur "äusserst selten" ein "Adressmangel" ein. Wenn man 20 Adressen für Weichen/Schalt- und Meldeaufgaben nimmt bleiben 80 zum fahren.
Soviel ich weiß, soll aber auch an Weiterentwicklung von existierender Software für die neue Zentralengeneration gearbeitet werden. Nur leider ist - wie ja im PC-Bereich häufig - erst die Hardware da und dann folgt die Software...
Ach, noch was, flüsterte mir Tante Edith ins Ohr: da der Sx-Bus auch unter "Vollast" nicht ins Schwitzen kommt ist selbst bei Hochbetrieb die Leistungsfähigkeit gewährleistet.
# 51, Thomas, ein Gleisoval, die Lieblingslok+Zug drauf, in die Knie (auf Augenhöhe) und den Zug/Lok langsam fahren und sich daran erfeuen.
Wer macht es nicht (auch ich mache es) aber braucht es dazu wirklich einen Laptop oder reicht ein ganz einfacher Fahrregler (muß aber die Langsamfahreigenschaften unterstützen) nicht auch?
Sicher gibt es auch PC-Freak´s die damit etwas technisches steuern wollen. Der eine halt Modellbahn, der andere Carrera, der andere Fischertechnik, der andere ......; nur bei diesen ist der PC das Hobby und die Modellbahn eigentlich ein Nebeneffekt.
Für mich stellt sich einfach nur die Frage inwieweit ein Modellbahner (nicht PC-Freak) mit einer 2-3m² Anlage, einem Gleisbild a´ la NOCH Fertiggelände wirklich einen PC benötigt um 2-3-4 Züge steuern zu können.
Das ist etwa so, wie wenn man extra einen 32t Sattelzug nimmt nur um eine Kiste Bier vom Supermarkt zu holen.
Tomi
+++.... es kam so rüber als würde es die meisten betreffen. Du schreibst ja auch, dass es "die allermeisten Modellbahner" so, und damit falsch machen.+++
Es steht mir fern das als falsch zu bezeichen. Aber aus meinen Erfahrungen weiß ich leider wie viele sehr viel Lehrgeld zum Fenster rausgeworfen haben, bzw. gefrustet mit dem Hobby Modellbahn aufgehört haben. Darum versuche ich immer wieder zum nachdenken an zu regen.
Tomi, schau ganz einfach nur die Foto/Beschreibungen von Anlagen an die hier im Forum und unten zu sehen sind. Auch die diversen Anlagen die z.B. im N-Bahn Magazin seit bestehen abgebildet waren. In den Jahren hatte ich die Chance sehr, sehr viele priv. Modellbahnanlagen ansehen zu dürfen, nicht nur die der div. Ausstellungen. Zu mir kommen Leute und wollen sich von mir Anlagen bauen lassen, bzw. wollen meine Beratung.
Darum getraue ich mich auch zu behaupten "die allermeisten Modellbahner", den die Trennung Spielbahner - Modellbahner ist ja nicht gerne gehört.
mfG.
"tattoo"
Theoretischer Fun sollte nicht in praktischem Frust enden!
dann steck dir an eine FCC z.B. eine Trix Mobile Station an, und du hast Beides. Und wie bereits erwähnt, rechnet man den Aufwand an Analog Trafos, Weichenstellpulten usw, ist man finanziell nicht mehr weit vom PC weg.
Rechne mal eine mittlere Analog Anlage, 3 gute Trafos, ein Weichenstellpult und dann noch diverse Elektronikspielereien fürs Schalten von Weichenstrassen z.B., oder Blockabschnitte das nicht doch versehentlich ein Zug rein fährt mal, und dann das Gleiche mit PC.
Du wirst fest stellen dass da kein grosser Unterschied mehr ist, aber das wurde weiter oben bereits erwähnt, und man hat eben ZUSÄTZLICH noch die Möglichkeit alles per Hand zu fahren.
Wenn du willst kannst du doch mit einer günstigen Software, oder gar Freeware, komplett per Hand fahren weiterhin, du kannst dir auch nur die Weichenstrassen stellen lassen z.B.
Mir ist das in jedem Fall lieber wie wenn es vor der Anlage aussieht wie auf Raumschiff Enterprise in den alten Folgen.
Ich möchte vor der Anlage keine 3 Trafos, auf Bretter oder Pulte genagelt sehen, keine Schalttafeln, Weichenstellpulte usw. Ich geb mir doch nicht die grösst-mögliche Mühe eine Anlage möglichst realistisch zu gestalten, viele haben sogar aufwendige Hintergrundbilder, und im Vordergrund steht dann alles voll, ne, gefällt mir eben nicht und ich habe mir auch schon sehr viele Anlagen angeschaut seit Kindesalter.
Es gibt Analoge "Betriebsbahner" denen das gefällt, oder auch welche die Digital fahren, mir gefällt es nicht, manchen gefällt es wenn sie davor sitzen wie in einer "Schaltzentrale" mit über 100 Knöpfen, ich möchte ein Kabel anstecken und auf die Anlage schauen
Also, jedem wie es gefällt
Gruss
Tobias
Tobias, ich verstehe dich. So manche Anlage ist wirklich abschreckend wenn man den "Verhau" davor sieht.
Aber es würde mich interessieren wie du folgende Anlage steuern würdest?
2-3m² Anlage a´la NOCH Fertiggelände Gleisplan; ergo 2 Gleisiges Oval mit Bahnhof vorne (Kreuzungsmöglichkeit der beiden Strecken) und hinten Schattenbahnhof mit 2x 3 Gleisen (je Strecke 3 Gleise), vom Bahnhof mehrfach in sich verschlungenes Oval als Neben/Berg-Strecke mit Haltepunkt oben. Eventuell 2-3 Abstellgleise im Bahnhof und kleinem BW.
Logischerweise Digitalsystem
mfG.
"tattoo"
Vielleicht hat der eine odere andere dazu auch eine (andere) Idee?
ich habe Eingangs geschrieben 3-4qm Fläche, an "Anlagengrösse". Was will ich mit einem Fertiggelände als Vergleich?
Selbst das N Fertiggelände dass ich mal zu Testzwecken halbfertig gekauft habe war 160x100, das sind dann 1,6qm gerade mal.
Da ich eben von Fläche in Bezug auf die Anlagengrösse ausgehe, nehmen wir einfach mal 3 qm
an.
Die Anlage kann sozusagen 4 Meter Länge haben und 75cm Tiefe, und da bringe ich also nichts unter oder wie jetzt
Wenn ich auf 400x75=3qm nichts unterbringe was sich lohnt, 1qm wäre dann noch für den Schattenbahnhof übrig je nachdem wie du es rechnest, dann höre ich sofort auf mit N und gehe zu H0 Epoche I
Ich habe mir bereits genügend Gleispläne angeschaut die 3-4qm "Fläche" haben, also wenn das für eine kleine bis mittlere Anlage nicht mehr reicht dann weiss ich aber nicht mehr.
Gruss
Tobias
Will er "nur" digital fahren: Trix MS - und GBS analog ohne angeschlossener Logik
Einfach, zuverlässig, günstig.
Will er digital auch schalten: eine entsprechende Zentrale mit PC-Zugang. Billiger und besser als eine Mäusekino-Zentrale. Ist so. Bevor ich jemanden empfehlen würde "Weichennummern" auswändig lernen zu sollen schlag ich ihm lieber vor: tu den Compi dran.
Du hast recht. PC Steuerung ist Scheisse! Zufrieden ?
Grüsse, Kessi
...der seine Kleinstanlage trotzdem über TrainController steuert
@ Kessi kann ich mal ein Bild sehen von der Anlage evtl? Würde mich interessieren, auch wenn nicht alles fertig wäre oder so.
Nur mal so zwecks der Gleislängen auch jeweils zwischen Blockstellen und ähnliches, damit ich mal sehe wie sowas auf relativ kleinen Raum aussieht und trotzdem PC gesteuert ist.
Klar, jede Anlage kann man PC steuern, aber auf 2qm habe ich das noch nie gesehen.
Gruss
Tobias
Zitat
Also, jedem wie es gefällt
@Tattoo: Glaubst Du, man kann auf einem Fertiggelände nicht auch eine Digitale Anlage mit PC steuern? Ein Moba-Kollege hat das Fertiggelände Mittenwald und fährt darauf mit dem PC gesteuert (wohlgemerkt Spur H0). Meines Wissens ist diese Anlage 2,5 qm groß.
Gehen tut alles, man muss nur wollen und Spaß daran haben.
Gruß
Tomi
+++Du hast recht. PC Steuerung ist Scheisse! Zufrieden ?+++
Kessi, nicht nur lesen, sondern auch verstehen. Ich habe nie gesagt, daß PC Sch.. wäre. Für mich stellt sich einfach nur die Frage ob es das braucht. )ich spreche vom Modellbahner und nicht vom PC-Freak!)
Tobias, für mich sind sehr, sehr viel Modellbahnanlagen nichts anderes als Fertiggelände. Denn es gibt genug 20m² Anlagen die genauso nur ein Gleis-Spagettihaufen und Landschaft a´la NOCH -Fertiggelände.
Sicher auf 4m² lassen sich immens viele Gleise legen, aber....
Wer aber auf 4m² eine Anlage a´la Berhard Stein oder Brandl oder .... gestaltet, der wird sehr wenig Gleise darauf bauen.
Was ich mich Frage, fährst du den Zug/Züge mit der PC-Tastatur oder Maus oder...
mfG.
"tattoo"
Kessi nicht jeder schieß mit ner 4er Flak auf ne Maus.
Zitat
es gibt genug 20m² Anlagen die genauso nur ein Gleis-Spagettihaufen und Landschaft a´la NOCH -Fertiggelände.
Zum Glück hat jeder seinen eigenen Geschmack.
Gruß
Tomi
Willst Du ernsthaft den Leuten erzählen, dass sie ihr Hobby, was sie aus Lust & Laune machen "falsch" machen? Was die Menschen mit ihrer sauer verdienten Kohle machen ist noch immer ihre Sache.
Persönlich hab ich auch eine andere Meinung, aber gönnen wir doch jedem Menschen eine eigene Meinung und einen eigenen Weg zu.
Ich helfe gerne Mo-Bahnern bei technischen Fragen und bei grundsätzlichen Fehlern im Gleisplan.
Und nochmals: was einer für seine Modellbahn "braucht" ist sein Bier. Denn man braucht eigentlich gar keine Modellbahn. Daher ist jede Investition darin wenn man es so sehen will unnütz. Nochmals das Beispiel von "oben": eine gute Quarzuhr mit einem anständigen ETA-Quarzwerk ist genauer und zuverlässiger als jede Automatic-Armbanduhr, selbst wenn es ein zertifizierter Chronometer ist. Trotzdem verkaufen Lange & Söhne, IWC, NOMOS und wie sie alle heissen mehr mechanische Uhren als je zuvor....
Ist das sooo schlimm??
gibt es eigentlich ausser der FCC und RMX von Rautenhaus noch eine ähnliche Box die diesen Funktionsumfang hat? Also ich meine damit in der selben Preisklasse.
Bin jetzt etwa skeptisch geworden zwecks dem Set mit 2x Interface von Rautenhaus.
Gruss
Tobias
Schick mir Deine Mailadresse über das Kontaktformular, damit ich Dir Fotos schicken kann. Mir ist das zu blöd hier.
Schreib mir auch, warum Du skeptisch bist wegen Rautenhaus.
Grüsse, Kessi
Ich weiß nicht, was du mit Box genau meinst, aber will dennoch versuchen, dir zu antworten.
Die RMX-Zentrale von Rautenhaus ist eine Digitalzentrale, die SX1, SX2 und DCC auf das Gleis bringen kann. Für den PC-Anschluss ist ein spezielles Interface erforderlich, was beide Bussysteme dieser Zentrale mit dem PC verbindet. Diese Zentrale erzeugt einen proprietären RMX-Bus und einen standardisierten SX1-Bus.
Die FCC-Zentrale von D&H/MTTM/mir besitzt ein integriertes Interface für beide Bussysteme und ist in der Lage SX1, SX2, DCC und MM auf das Gleis zu bringen. Sie erzeugt zwei mehr oder weniger "de facto-standardisierte" SX2-Bus-Systeme.
Wie bei allem steckt der Teufel im Detail:
RMX kann bis zu 103 Loks unterschiedlichen Formates gleichzeitig ansprechen, die FCC kann bis zu 103 SX1-Loks und bis zu 32 weitere Loks gleichzeitig ansprechen, wobei die 32 Lok beliebig in SX2-, DCC- und MM-Loks aufgeteilt werden können.
Das Interface-Protokoll von dem RMX-Interface wird von mehreren Modellbahn-Software-Herstellern unterstützt, allerdings nicht von ST-TRAIN. Dort ist die Verbindung nur im bisherigen SX1-Protokoll möglich und daher können keine 126 Fahrstufen usw. übertragen werden.
Die FCC wird zurzeit nur von ST-TRAIN direkt unterstützt. Für andere Programme muss ein herkömmliches SX1-Interface (wie das SLX852 für beide Bus-Systeme) angeschlossen werden. Win-Digipet und TrainController haben allerdings bereits die Unterstützung angekündigt.
Bei dem RMX-System kann es mit alten Belegtmeldern Probleme geben, bei der FCC gibt es möglicherweise Probleme mit alten Funktionsdecodern und der Drehscheibensteuerung von Rautenhaus und den alten SelecTRIX-Interfaces.
Alle anderen Komponenten sind meines Wissens nach bei beiden Systemen zu betreiben.
Des Weiteren unterscheiden sich die Preise der Systeme und die Art der verfügbaren Handregler usw.
Viele Grüße,
Lars
Tomi, wie steuert du den Zug?
Nun ich kenne folgende Arten bei welchen PC eingesetzt werden.
# Betreiber wählt (per Tastatur, Maus) ein Programm und dann läuft das auf der Anlage ab.
# Betreiber wählt (per Tastatur, Maus) einen Zug und eine Fahrroute. Per inmaginärem Regler auf dem Bildschirm fährt er den Zug.
aber am besten gefiel mir
# Betreiber wählt auf einem der Touch-Screen Bildschirm über der Anlage (in der Blende) den Zug und den Fahrweg. Mittels kleinem Handfunk-Regler begleitet er genau diesen Zug über die Anlage.
# Aber habe auch eine Anlage gesehen, welche separat ein altes DB Stellpult hatte wo der Betreiber die Anlage steuerte. Logischerweise PC´s als Schnittstelle zur Anlage.
mfG.
"tattoo"
Peter 8, es ist absolut nicht schlimm wenn jeder selbst entscheidet und auch weiß was er will. Aber wenn im alles möglich angeraten wird und dann .....
Wie ich den Zug steuere? So wie ich gerade Lust habe.
Entweder fährt der Zug bzw. die Züge vollautomatisch über die Anlage, oder ich rangiere zwischen den automatisch gesteuerten Zügen von Hand, oder ich fahre alles per Hand (auch per Handregler). Ich kann aber auch ein Fahrpult in meiner Software einstellen, sodass ich per Tastenbefehle oder Mausrad den Zug steuere, wie ein Lokführer. Ich kann aber auch Fahrstraßen schalten und dann die Züge auf den Weg schicken, die dann automatisch von der Software "geführt" werden. Ich kann aber auch (wenn ich das nötige Kleingeld habe) ein externes Stellpult kaufen bzw. bauen und so eine sehr realistische Steuerung über das Stellpult erzielen (im Hintergrund natürlich immer noch der PC als Unterstützung, bzw. als "Sicherheitsbeamter", der eine Fehlbedienung normalerweise nicht zulässt).
Gruß
Tomi
@Lars, Danke
Mal angenommen ich baue als erstes "Modul" sowas in der Richtung wo ich da mal kurz aufgepinselt habe:
http://img138.imageshack.us/img138/6062/48424876.jpg
Links ein kleiner Haltepunkt, unten eine Verladerampe, rechts im Wald ein Sägewerk z.B.
Wie sieht dass dann aus mit den Gleisbesetztmeldern, wo genau kommen die hin überall, und wo werden dann einzelne Gleisanschlüsse isoliert jeweils usw?
Bei den Gleisstumpen gehts in den Schattenbahnhof, aussen am Haltepunkt sollten mehr so später auch Personenzüge halten, der innere Kreis wäre eher für den kleinen Güterverkehr.
Falls das so gebaut wird als erstes Modul, geht es rechts weiter zu den anderen Modulen, falls das von Interesse sein sollte?
Gruss
Tobias
Da gibts verschiedene Möglichkeiten.
Ich würde es so machen wie in der angehängten Datei. Im Bereich der Kreuzung könnte man etwas variieren, jedoch hat man so die meisten Möglichkeiten.
Richtung Schattenbahnhof solltest Du natürlich auch nochmal trennen. Wie oft Du trennst, kommt natürlich darauf an, wieviele Züge dort (hintereinander) fahren sollen und wie lang die Züge sind.
Gruß
Tomi
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das heisst dann auch dass ich an jeder Trennstelle wo du eingemalt hast einen Gleisbesetztmelder anbringen muss?
So wie ich das sehe sind die Gleisbesetztmelder also immer ziemlich am Anfang jedes Blockabschnitts, auf beiden Seiten.
Angenommen der Plan wird so gebaut, und links ist eben dieser Haltepunkt, reicht dass dann wirklich aus mit 2 Besetztmeldern pro Block dass mir jeder Zug einigermaßen "genau" den Haltepunkt "trifft"?
Oder muss man speziell hier dann schon noch einen weiteren Melder einsetzen dass die Züge aus beiden Richtungen kommend immer relativ exakt stehen bleiben?
Was mich auch noch interessieren würde ist wie das mit der Laderampe abläuft bei den Stumpfgleisen wenn man mit PC fährt. Pro Stumpfgleis ist ja dann ein Gleisbesetztmelder, wenn man also Waggons "abholen" möchte stellt man dann am PC ein dass die Lok sozusagen ab erreichen des Gleisbesetztmelders nur noch ein Stück langsam weiter fährt und dann eben mit Hilfe des Prellbocks sagen wir mal 2 Waggons "einkuppelt". So wie ich das sehe gibt es ja keine "reale Wegverfolgung", ausser Blockstellen, und Entkuppler zu treffen im umgekehrten Sinne könnte so etwas schwierig werden oder? Ausser man nimmt immer die selbe Lok, und genau die selben Waggons, und hofft dass die Lok inkl Auslauf immer identisch reagiert. Ausser man käme immer evtl mit etwas mehr Schwung und fährt immer leicht gegen den Prellbock um eine exakte Position zu erreichen jedes Mal?
Gruss
Tobias
Nicht an den Trennstellen, sondern dazwischen. Die Trennstellen müssen auch nicht auf beiden Seiten sein, sondern es genügt, wenn an einer Schiene getrennt wird.
Die Gleisbesetztmelder kannst Du dann anschließen wo Du möchtest. Das hat kaum Auswirkungen auf den späteren Betrieb, ob der Anschluss kurz nach der Trennstelle erfolgt oder mittendrin. Kaum Auswirkungen deshalb, weil man bei längeren Abschnitten berücksichtigen sollte, dass gleichmässig bzw. öfter eingespeist wird. Ich persönlich habe ungefähr jeden Meter eine Einspeisestelle.
Bezüglich Haltepunkt: Es kommt natürlich auf die Software an. Aktuell setze ich Railware ein. Hier sind die Haltepunkte sehr exakt. Da ist nicht unbedingt ein zusätzlicher Nothaltmelder erforderlich.
Wenn Du Waggons an- oder abkuppeln möchtest, und dieses soll von der Software erledigt werden, wirds mit günstiger Software vermutlich etwas schwieriger. Desweiteren wäre da eine Aufteilung in mehrere Abschnittte (Gleisbesetztmelder) nötig, damit die Software genauer rangieren kann. Die Frage ist nur, ob das dann wirklich die Software übernehmen soll? Das rangieren würde ich persönlich eher von Hand machen.
Wenn Du wirklich sehr exaktes Rangieren automatisieren möchtest, dann sind Besetztmeldeabschnitte im cm-Bereich sinnvoll (ich habe sowas einmal testweise für eine Bergbahn gemacht, da ja Berg- bzw. Zahnradbahnen oft direkt hintereinander fahren). Da funktioniert das dann auch relativ gut. Ein Vorteil für sauberes an- und abkuppeln ist, wenn Du digitale Kupplungen hast. Denn wenn eine Lok an einen Wagen ankuppeln möchte, und dieser (wegen dem geringen Gewicht) nur verschoben, aber nicht eingekuppelt wird, dann ist das natürlich nicht so toll.
Das mit dem Prellbock ist natürlich auch eine Möglichkeit, wobei das etwas unschön aussieht.
Viele Grüße
Tomi
vielleicht denk ich da ein wenig zu kompliziert, kenne von Beufs-wegen her nur extrem aufwendigere und genaue Wegverfolgungen, deswegen auch die vielen Fragen...
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe mit den Gleisbesetztmeldern, macht die Software sozusagen eine "Wegverfolgung" nur über Blockabschnitte.
Mit andere Worten die Lok fährt von einen Abschnitt in den nächsten und "belegt" dort das Gleis, da der letzte Waggon eine "Widerstandachse" braucht um erkannt zu werden, oder irgendwas was Strom auf nimmt wie eine Beleuchtung usw, weiss die Software dass der letzte Waggon noch im vorherigen Abschnitt ist. An Hand der Geschwindigkeit der Lok, in Verbindung mit den 2 Gleisbesetztmeldern und der Zeit die vergangen ist zwischen den Abschnitten, kann die Software also auch erfassen wie lang der Zug ist.
Diese Informationen reichen ja anscheinend aus um einigermaßen genau Züge vor Signale zum Stehen zu bringen z.B.
Wenn ich das aber auch richtig verstanden habe und will man mit allen möglichen Garnituren, angefangen von einem kurzen Bummelzug mit V36 und Donnerbüchsen, bis zur v200 mit 4-achsern möglichst genau Bahnsteige oder einen Haltepunkt treffen, sollte man lieber gerade solche "Bereiche" öfter unterteilen?
Oder löst man das indem man dann vorher einfach bereits annimmt welche Zuglängen hier zum Einsatz kommen und verschiebt dem entsprechend die Gleisbesetztmelder so dass eben die Lok, egal wie lang sie ist, bis zu einem bestimmten Punkt vor fährt, und wenn der Zug eben zu lang wäre, aber noch nicht in den letzten Blockabschnitt rein reicht, stehen eben die letzten Waggons etwas "ungünstig"?
Zusätzlich, habe ich zumindest noch gelesen, kann man ja individuell bei manchen Programmen einstellen, wie weit die jeweilige Lok noch fahren soll bei erreichen eines Gleisbesetztmelders.
Gibt es eigentlich auch Programme wo man die Strecken in cm z.B. zwischen den einzelnen Blockabschnitten, Signalmeldern, Weichen usw eintragen kann/muss?
Ich kenne das zumindest aus dem Job so dass man dann wesentlich genauer und schneller Positionen ermitteln könnte und sofort per Software y/n Entscheidungen treffen könnte.
Dazu müsste man nur sozusagen die Funktionen einer Gleisplansoftware mit den gängigen Programmen kreuzen und müsste in den erstellten Gleisplan nur noch die Signale, Belegtmelder usw eintragen und fertig. Damit wäre alles Punkt-genau bereits abgespeichert, inkl Stückliste für das jeweilige Gleissystem z.B., und wenn man fertig ist und die Signale und GBM's drin hat, müsste man nur noch zwischendurch die Anlage bauen
Das mit dem Rangieren und Stumpfgleisen war rein zwecks Interesse, ich glaube da bleibe ich dann doch lieber bei Handarbeit
Gruss
Tobias
Die tatsächliche Position wird aus diesen Werten also "hochgerechnet" und passend beschleunigt und gebremst.
Sollte sich das Fahrverhalten einer Lok aufgrund Probleme mit dem Motor o.ä. ändern kann das natürlich nicht passen.
Empfehle dafür das Studium des Handbuchs von Freiwald.
Zitat
Diese Informationen reichen ja anscheinend aus um einigermaßen genau Züge vor Signale zum Stehen zu bringen
Man muss übrigens nicht bei jeder Software alle Wagen mit Beleuchtung oder Widerstandsachsen ausrüsten, denn die Software kann anhand von einer vorher eingetragenen Länge des Zuges und dem zurückgelegten Weg auch berechnen, ob der zurückliegende Abschnitt schon frei ist. Das ist natürlich nicht 100prozentig sicher, aber funktioniert. Nur beim versehentlichen Abkuppeln eines Wagens funktioniert das natürlich nicht mehr.
Zitat
möglichst genau Bahnsteige oder einen Haltepunkt treffen
Zitat
Gibt es eigentlich auch Programme wo man die Strecken in cm z.B. zwischen den einzelnen Blockabschnitten, Signalmeldern, Weichen usw eintragen kann/muss?
Wenn Du Dich für eine Software bereits entschieden hättest oder verschiedene in die nähere Auswahl genommen hättest, dann könnte man Dir da auch etwas besser helfen. Denn es gibt schon große Unterschiede. Nicht nur der Preisunterschied ist hier gegeben sondern eben auch die Möglichkeiten. Kaufe ich ein Programm, welches ein paar Hundert Euro kostet, ist vieles möglich, was z.B. ein Programm für nen paar Euro nicht bieten kann.
Viele Grüße
Tomi
so ist es
Gruß
Tomi
Danke für die Ausführungen jeweils!
Mist, der Thread wird langsam voll
Also an Software habe ich bis jetzt eben die Freeware Versionen runter von DKE, Rocrail, und ST Train. Ich würde zumindest jetzt soweit nicht sagen dass ich im Trockentest nicht damit klar komme jeweils, Rocrail ist von diesen 3 Programmen am Anspruchvollsten. Kann dafür zwar sicher am Meisten und hatte keine Begrenzungen wie z.B. 100 Euro Progs., aber dafür muss man sich wirklich damit befassen.
DKE ist wirklich für den schnellen Einstieg gedacht, trotzdem nicht schlecht das Programm deswegen natürlich wenn man den Preis betrachtet.
Mit ST Train bin ich am schnellsten voran gekommen, sowohl das Programm als auch die Doku sind echt gut, aber eben im Trockentest.
Andere Programme habe ich mir auch schon angeschaut heute, allerdings könnte ich mir jetzt da keine fundierte Meinung noch bilden wenn ich ehrlich bin, nicht mal im Trockentest.
Für mich wäre sozusagen ein Programm interessant dass vom Funktionsumfang her in der billigen Version genauso viel kann wie in der 200-300 Euro Version, und von den zu steuernden Zügen, GBM's usw nur "begrenzt" wäre. Wenn ich die Anlage dann mal erweitere, könnte ich dann sozusagen "upgraden".
Deswegen habe ich auch ST Train runter geladen weil das hier so realisiert worden ist, allerdings muss danach dann natürlich jede Weiche, Signal usw zusätzlich "gekauft" werden dazu.
Laut der HP von MTTM kommen dann aber zum Signal von 0,45 Euro nochmal 7 Euro dazu
Ich denke aus dem Thread geht ja einigermaßen hervor was ich machen möchte, welche Software wäre denn da zu empfehlen z.B.? Oder gibts da sowas wie 3-5 Top Programme wo man nach Belieben einfach nimmt was man denkt?
Wenn ich mit dem PC fahre, dann habe ich ja hinter den Weichen meistens GBM's bzw Trennstellen, ist es dann auch noch nötig die Peco 55 "DCC friendly" umzubauen? Mir geht es dabei rein darum ob es aus elektrischer Sicht nötig wäre, nicht wegen Herzstücke polarisieren usw.
Gruss
Tobias
Ich denke, dass der Traincontroller für Dich interessant sein könnte.
Zitat
Wenn ich mit dem PC fahre, dann habe ich ja hinter den Weichen meistens GBM's bzw Trennstellen
Der Umbau der Peco-Weichen ist nicht nötig, da das Herzstück ja über die Weichenzungen versorgt wird. Aber ich persönlich würde das schon machen, da dadurch der Betrieb auf Dauer gesichert ist.
Gruß
Tomi
++++Der Umbau der Peco-Weichen ist nicht nötig, da das Herzstück ja über die Weichenzungen versorgt wird.++++
Das ist sehr trügerisch, den wenn die Zunge keine 100% Kontakt bietet, ist der Bereich Stromlos. Oberflächen-Oxydation ist das größte Problem.
Deßhalb wird überall angeraten das Herzstück z.B. über einen Weichenantriebs-Zusatzkontakt seperat zu schalten/speißen. Der Komplettumbau ist nur wegen bestimmten Digitalsystemen notwendig, welche bei nicht 100% synchroner Umschaltung (Zunge + Weichenantriebs-Zusatzkontakt/Herzstückpolarisierung) den Microkurzschluß erkennen und auf Error gehen.
mfG.
"tattoo"
Ich bezog das ja auf die Frage von Tobias, ob der Umbau nötig sei, wenn dahinter eine Trennstelle kommt. Und da ist er nicht nötig, jedoch sehr wohl angebracht.
Zitat
Deßhalb wird überall angeraten das Herzstück z.B. über einen Weichenantriebs-Zusatzkontakt seperat zu schalten/speißen
@Tobias
Hier nochmal zum besseren Verständnis (vielleicht habe ich mich auch nicht ganz klar ausgedrückt) und als Ergänzung zu den Aussagen von Tattoo:
DCC-friendly bezieht sich im Normalfall nur auf den Schnitt zwischen Weichenzungen und Herzstück. Die Weichenzungen sollten in diesem Falle nochmals über die jeweilige äußere Schiene mit Spannung versorgt werden.
Die Herzstückpolarisierung kann unabhängig zum DCC-friendly-Umbau erfolgen. Hier ist dann natürlich darauf zu achten (wie Tattoo schon sagte), dass die Umschaltung synchron erfolgt. Am besten ist es, wenn bei der Umschaltung der Weiche die Versorgung zum Herzstück vorher unterbrochen wird, dann schaltet die Weiche und erst dann wird das Herzstück wieder versorgt.
Gruß
Tomi (der alle seine Weichen umbaut)
ne das hat meine Frage schon beantwortet, in Bezug auf die Trennstellen. Zwecks der Kontaktschwierigkeiten die nach einigen Jahren auftreten können ist der Umbau natürlich zu Empfehlen, keine Frage.
Habe dazu schon vor einiger Zeit auf der Seite von Felix Geering schon ein paar Info's dazu gefunden.
Wo in Bayern wohnst du eigentlich Tomi? Oberpfalz?
Gruss
Tobias
Spaß beiseite.
Ich bin aus Unterfranken.
Viele Grüße
Tomi
Tomi, dieser Thread wird sicher auch von einigen anderen Gelesen. Ist interessant zu lesen, auch wenn man nicht unbedingt PC-Freak ist.
Man lernt ja überall was dazu und das eine oder andere kann man später doch noch verwenden.
Darum betrachte ich es generell.
Das heißt, jeder der PECO Code 55 Electrofrog oder Peco Code 80 Electrofrog (Elektrisches Herzstück) einbaut, sollte immer darauf achten, daß es das Herzstück separat mittels Herzstück-Polarisierung speißt.
Der generelle Umbau wie er ob beschrieben wird, ist nicht immer notwendig, da es anscheinend nur bestimmte Digital-Systeme sind die so sensibel reagieren.
Das Thema wurde schon in einem anderen Thread im Forum behandelt.
mfG.
"tattoo"
...der bis jetzt alle auf den verschiedensten Anlage (eigene und Kunden) eingesetzten PECO Code 55 Electrofrog oder Peco Code 80 Electrofrog umbaut.
Sowie sich genauso auch den Umbau der Micro Engineering Code 55 Weichen überlegt.
Zitat
Das heißt, jeder der PECO Code 55 Electrofrog oder Peco Code 80 Electrofrog (Elektrisches Herzstück) einbaut, sollte immer darauf achten, daß es das Herzstück separat mittels Herzstück-Polarisierung speißt.
Viele Grüße
Tomi
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