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THEMA: Gleiskontakt - störungsfreier Betrieb
THEMA: Gleiskontakt - störungsfreier Betrieb
max050180 - 23.12.09 13:49
Hallo zusammen,
zum Thema Gleiskontakt ist schon viel geschrieben worden und ich denke, dass ich viele der Tipps hier aus dem Forum in meine Anlage einfließen lassen konnte. Zum Beispiel große Leiterquerschnitte verwenden, möglichst viele Einspeisepunkte, Herzstücke polarisieren, Gleise säubern und die Räder der Lok's säubern etc...
Trotzdem passiert es bei mir sehr häufig, dass verschiedenste Loks bei langsamen Geschwindigkeiten entweder erst gar nicht anfahren oder nach kurzer Fahrt stehen bleiben. Ich fahre digital mit Intellibox und habe verschiedene Decoder (Tran, Kühn, Selectrix...) im Einsatz. Was gibt es, außer den aufgezählten Punkten oben noch für Möglichkeiten, bestmöglichen Gleiskontakt herzustellen. Ich möchte in absehbarer Zeit mit PC steuern, und da möchte sich ein Zug aus dem SBHF schon in Bewegung setzen, wenn dieser den Befehl dazu bekommt. Oder sind die geschilderten "Probleme" ein generelles Problem von Spur N???
Nach dem Umstieg von Minitrix-Gleismaterial auf Peco, habe ich (warum auch immer) schon eine Verbesserung feststellen können...
Mich würden daher eure Erfahrungen und Lösungen interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als einziger diese Probleme habe.png)
Gruß
Matthias
zum Thema Gleiskontakt ist schon viel geschrieben worden und ich denke, dass ich viele der Tipps hier aus dem Forum in meine Anlage einfließen lassen konnte. Zum Beispiel große Leiterquerschnitte verwenden, möglichst viele Einspeisepunkte, Herzstücke polarisieren, Gleise säubern und die Räder der Lok's säubern etc...
Trotzdem passiert es bei mir sehr häufig, dass verschiedenste Loks bei langsamen Geschwindigkeiten entweder erst gar nicht anfahren oder nach kurzer Fahrt stehen bleiben. Ich fahre digital mit Intellibox und habe verschiedene Decoder (Tran, Kühn, Selectrix...) im Einsatz. Was gibt es, außer den aufgezählten Punkten oben noch für Möglichkeiten, bestmöglichen Gleiskontakt herzustellen. Ich möchte in absehbarer Zeit mit PC steuern, und da möchte sich ein Zug aus dem SBHF schon in Bewegung setzen, wenn dieser den Befehl dazu bekommt. Oder sind die geschilderten "Probleme" ein generelles Problem von Spur N???
Nach dem Umstieg von Minitrix-Gleismaterial auf Peco, habe ich (warum auch immer) schon eine Verbesserung feststellen können...
Mich würden daher eure Erfahrungen und Lösungen interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als einziger diese Probleme habe
Gruß
Matthias
Servus,
1) Gewicht der Lok erhöhen
2) Gleislage der Lok verbessern (Dreipunktlagerung)
3) zusätzliche Stromabnahmepunkte (Vorläufer, Imotec-Schleifer, Wagen mit Stromabnahme)
4) Dekoder wählen die besser mit Kontaktschwierigkeiten klarkommen
Generell gibt es Fahrzeuge die besseren Gleiskontakt haben als andere. Diese als erstes mit Reinigungswagen im Schlepp fahren lassen. Dann haben es die anderen leichter.
Wunder kann man hier keine erwarten. Aber zum Trost, auch H0-ler müssen ihre Gleise schrubben! Und das gar nicht mal sooooo viel seltener wie man annehmen könnte....png)
Grüßle
Elvis
1) Gewicht der Lok erhöhen
2) Gleislage der Lok verbessern (Dreipunktlagerung)
3) zusätzliche Stromabnahmepunkte (Vorläufer, Imotec-Schleifer, Wagen mit Stromabnahme)
4) Dekoder wählen die besser mit Kontaktschwierigkeiten klarkommen
Generell gibt es Fahrzeuge die besseren Gleiskontakt haben als andere. Diese als erstes mit Reinigungswagen im Schlepp fahren lassen. Dann haben es die anderen leichter.
Wunder kann man hier keine erwarten. Aber zum Trost, auch H0-ler müssen ihre Gleise schrubben! Und das gar nicht mal sooooo viel seltener wie man annehmen könnte...
Grüßle
Elvis
Nuja,
wer N sagt, muss auch R(einigen) sagen. Es ist evtl. nicht so allgemein im Bewußtsein, aber N ist wegen der geringen Gewichte der Loks, den kleineren Rädern etc. nun mal wirklich etwas mit Problemen behaftet.
Auch der Gleisbau erfordert einen wesentlich höheren Aufmerksamskeitgrad als in HO, kleine Fehler haben hier große Auswirkungen.
Aber dennoch sind mir persönlich die erheblich umfangreicheren Gestaltungsmöglichkeiten die größere Mühe wert, wo könnte ich sonst (ich bin nunmal nicht Kegelbahnbesitzer) einigermaßen "stimmige" Bahnhöfe bauen ?
Man muß es nur vorher wissen ......
Vorweihnachtliche Grüße aus Asbach im Vorderwesterwald
Wilhelm Hesse
wer N sagt, muss auch R(einigen) sagen. Es ist evtl. nicht so allgemein im Bewußtsein, aber N ist wegen der geringen Gewichte der Loks, den kleineren Rädern etc. nun mal wirklich etwas mit Problemen behaftet.
Auch der Gleisbau erfordert einen wesentlich höheren Aufmerksamskeitgrad als in HO, kleine Fehler haben hier große Auswirkungen.
Aber dennoch sind mir persönlich die erheblich umfangreicheren Gestaltungsmöglichkeiten die größere Mühe wert, wo könnte ich sonst (ich bin nunmal nicht Kegelbahnbesitzer) einigermaßen "stimmige" Bahnhöfe bauen ?
Man muß es nur vorher wissen ......
Vorweihnachtliche Grüße aus Asbach im Vorderwesterwald
Wilhelm Hesse
Hallo
saubere Gleise bedeuten auch richtige Reinigungsmittel. Was hilft ein brutaler Reiniger, der später die Haftreifen angreift und dann den Siff verteilt? Was hilft eine saubere aber verkratzte Schienenoberfläche?
Daher: niemals zur Reinigung Material nehmen was härter ist als das Neusilber der Gleislegierung (also max. Messingbürsten) und sanfte Reiniger (Isopropanol) und nichtfusselnde Lappen nutzen.
Schleifer und Lokräder sollte man ebenso sauberhalten.
saubere Gleise bedeuten auch richtige Reinigungsmittel. Was hilft ein brutaler Reiniger, der später die Haftreifen angreift und dann den Siff verteilt? Was hilft eine saubere aber verkratzte Schienenoberfläche?
Daher: niemals zur Reinigung Material nehmen was härter ist als das Neusilber der Gleislegierung (also max. Messingbürsten) und sanfte Reiniger (Isopropanol) und nichtfusselnde Lappen nutzen.
Schleifer und Lokräder sollte man ebenso sauberhalten.
Hallo
genau so isses,......putzen putzen putzen putzen. man kanns nicht genug sagen und machen.
Gruß Robby
genau so isses,......putzen putzen putzen putzen. man kanns nicht genug sagen und machen.
Gruß Robby
Ergänzend zu den obigen Punkten:
Beweglichkeit von Drehgestellen sicherstellen. Bei mir lag bei meinem ET85 das Drehgestell direkt am Gehäuse des Wagens an und konnte sich nicht quer neigen. Mein Arnold VT08.5 hatte die Schrauben für die Drehgestelle zu stark angezogen, auch hier kein Neigen mehr möglich. Beides behoben und nun gehts überall auch in Schleichfahrt.
Und mal die Radschleifer kontrollieren. Manchmal liegen die nur bei Fahrt gerade aus an. In Kurven reicht das seitliche Federspiel ggf. nicht aus. Nachbiegen und fertig.
Beweglichkeit von Drehgestellen sicherstellen. Bei mir lag bei meinem ET85 das Drehgestell direkt am Gehäuse des Wagens an und konnte sich nicht quer neigen. Mein Arnold VT08.5 hatte die Schrauben für die Drehgestelle zu stark angezogen, auch hier kein Neigen mehr möglich. Beides behoben und nun gehts überall auch in Schleichfahrt.
Und mal die Radschleifer kontrollieren. Manchmal liegen die nur bei Fahrt gerade aus an. In Kurven reicht das seitliche Federspiel ggf. nicht aus. Nachbiegen und fertig.
Torsten B. - 23.12.09 19:09
Hallo Matthias,
ich stimme Elvis zu: Nicht jede Lok fährt gleich gut. Nach meiner Erfahrung sind 20% der Loks nicht optimal ausgerichtet. Ich habe hier schon von vielen Tipps gelesen, wie die Fahreigenschaften und die Stromaufnahme verbessert werden können (Motorwechsel, Einbau von Spezialschleifern usw.).
Deine Erfahrung mit Peco habe ich auch gemacht. Auch ich hatte vorher Mtx. Mir fällt die bessere Kontaktsicherheit allerdings nur bei Weichen auf. Dort ist dies nicht verwunderlich. Man braucht sich nur die Verarbeitungstoleranzen ansehen. Die schlankeren Radien tragen ebenso dazu bei, dass alle Räder gut aufsitzen.
Für meinen Teil habe ich einen radikalen Schnitt gemacht: Alles was nicht gut läuft und mit einfachen Mitteln (Bürstenwechsel, Nacharbeiten der Schleifer, Reinigung) in Griff zu bekommen war, wanderte in die Bucht - das Ärgern ist es nicht wert. Ich decke meine Anlage übrigens mit einfacher Folie ab wenn ich sie nicht benutze. Das ist billig und hilft gegen Putzwahn. Bei abgedeckter Anlage reicht, meiner Erfahrung nach, einmal im Jahr Großputz aus. Im übrigen reichen mir die Reinigungszwerge von Noch und ein bißchen Staubsaugen (auch mit Kato).
Torsten
ich stimme Elvis zu: Nicht jede Lok fährt gleich gut. Nach meiner Erfahrung sind 20% der Loks nicht optimal ausgerichtet. Ich habe hier schon von vielen Tipps gelesen, wie die Fahreigenschaften und die Stromaufnahme verbessert werden können (Motorwechsel, Einbau von Spezialschleifern usw.).
Deine Erfahrung mit Peco habe ich auch gemacht. Auch ich hatte vorher Mtx. Mir fällt die bessere Kontaktsicherheit allerdings nur bei Weichen auf. Dort ist dies nicht verwunderlich. Man braucht sich nur die Verarbeitungstoleranzen ansehen. Die schlankeren Radien tragen ebenso dazu bei, dass alle Räder gut aufsitzen.
Für meinen Teil habe ich einen radikalen Schnitt gemacht: Alles was nicht gut läuft und mit einfachen Mitteln (Bürstenwechsel, Nacharbeiten der Schleifer, Reinigung) in Griff zu bekommen war, wanderte in die Bucht - das Ärgern ist es nicht wert. Ich decke meine Anlage übrigens mit einfacher Folie ab wenn ich sie nicht benutze. Das ist billig und hilft gegen Putzwahn. Bei abgedeckter Anlage reicht, meiner Erfahrung nach, einmal im Jahr Großputz aus. Im übrigen reichen mir die Reinigungszwerge von Noch und ein bißchen Staubsaugen (auch mit Kato).
Torsten
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