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THEMA: E10 vs 110 verschiedenen Frontpartien?

THEMA: E10 vs 110 verschiedenen Frontpartien?
Startbeitrag
Michael aus Nbg - 11.12.09 08:41
Hallo zusammen,

nachdem ich mir nahezu alle E10/110 er vom Conrad zugelegt habe, habe ich jetzt noch ein Angebot für eine GFN 110 er bekommen. Dabei ist mir aufgefallen,das die Fleischmann 110er in der Frontpartie komplett anders aussieht als die Conrad bzw. Hobbytrainloks. di eHobbytrainloks sehen in der Front "runder" aus als die GFN Lok. Ist auch gut hier zu sehen

http://www.jmpet.de/e10_gro.htm

Frage 1: sind die Loks von der Form her korrekt, gab es also zwei unterschiedliche 110er oder sind das nur die unterschiedlichen Auslegungen der Hersteller

Frage 2: Ich kenne die 110er nur als Nahverkehrslok, habe aber vor nicht allzu lange Zeit läuten hören, das die 110er eine ganze Zeit lang im hochwertigen Reisezugverkehr (die Zeit vor dem IC) im einsatz waren, kann mir jemand dazu etwas sagen?

Gruß Michael

PS: Die Suchfunktion hat bsiher keine Aussagekräftigen Ergebnisse liefern können. :-/

Die Loks ab Betriebsnummer 110 288 sowie die ehemaligen Rheingoldloks hatten nicht den kastenförmigen Lokaufbau sondern einen Lokkasten mit "Bügelfalte" der insgesamt auch rundlicher gestaltet war.
Sieh Dir mal auf www.bundesbahnzeit.de die Bauartunterschiede bei Loks der BR110 an. Du solltest Dir heute aber nicht mehr viel anderes vornehmen...
Gruß
Klaus
Hallo Michael,

dazu ist hier schon sehr viel geschrieben worden. Aber es ist natürlich nicht zu jeder Frage ein Suchbegriff zur Hand. Dies habe ich auch schon häufig feststellen müssen.
Bevor ich hier aber nun Romane über die E10 bzw. die BR110 schreibe, hier ein sehr hifreicher Link, bebildert und erklärt:
http://www.bundesbahnzeit.de

Gruß,
Berndt
Hallo Michael,

zum Einsatz der Baureihe E 10/110/112 schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_10

Die Formvarianten der Modelle sind großenteils Herstellerinterpretationen, wenn Du bilder vom Vorbild mit dem Modell vergleichst. Am bestem hat m. E. bisher Hobbytrain die E 10 /110 getroffen.

Gruß
Peter
Hallo Michael,

stimmt, die E10 gabs in zwei Grundformen. Die klassische ist die Kastenform wie z. B. von Fleischmann oder neuerdings auch von Hobbytrain. Als die erste Serie der schnelleren Rheingoldloks (E10.12) geliefert wurden, versuchte man eine neue, aerodynamischere Form (Bügelfalte), die dann auch bald bei den normalen E10 verwendet wurde. Niedrigste Nummer war E10 (1)265.

zu Frage 2:
Die E10 war DIE Schnellzuglok der 50er und 60er Jahre. In diesen Jahren war die E10 der Kilometerfresser der DB. Erst die BR 103 lief dann ab 1971 mehr. Die E10 zog fast alles an Schnell- und FD-Züge, u. a. auch den Rheingold, später dann entsprechend TEE. In den 70er kamen dann auch einige IC dazu. Erst in den 80ern begann der Stern zu sinken (die BR 111 wurde geliefert, dann kam bald auch der ICE usw.). Aber trotzdem liefen im Turnusverkehr die 110 immer noch vom Ruhrgebiet bis nach Wien durch (eine Lok am Stück!).

Meine Empfehlung: Lege Dir vom EK-Verlag das Buch über die E10 oder noch besser, die beiden Bände "Die Einheitsloks der DB" zu. Da steht alles drin, auch im Zusammenhang mit E40, E41, E50.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo,

mindestens ebenso informativ ist nach wie vor www.baureihe110.de .  Die Seite wird zwar vom Webmaster nicht mehr aktualisiert, enthält aber so ziemlioch alle Informationen zur 110. Für morgen solltest Du Dir allerdings auch nichts vornehmen.

Kurz zum Einsatz:
Nach ihrem Erscheinen bei der DB Mitte der 50er war die 110 die modernste und schnellste E-Lok, die zur Verfügung stand und beförderte dementsprechend die hochwertigsten Züge,die die DB zu bieten hatte. Anfang der 60er wurden einige Loks zur vorübergehend E10.12 umgebaut und konnten F-Züge mit 160 km/h fahren. Gleichzeitig wurde die "neue" E10.12 mit dem sog. Bügelfalten-Gehaäuse (s. Conrad) entwickelt. Im Zuge dessen erhielten dann alle E10 das neue Gehäuse ohne größere technische Veränderungen. Als die 103.1 Anfang der 70er kam, rückte die 112 und 110 ins zweite Glied, was damals der D-Zug und Eilzugverkehr war.

Viel Spaß und Geduld beim Sammeln von mehr Informationen.

Frank
Hallo Frank,

meine Bemerkung:
<Die Formvarianten der Modelle sind großenteils Herstellerinterpretationen, wenn Du Bilder vom Vorbild mit dem Modell vergleichst. Am besten hat m. E. bisher Hobbytrain die E 10 /110 getroffen.>
bezog sich natürlich nicht auf die Grundform glatt/Bügelfalte. Allerdings wirst Du feststellen, dass im Detail manches nicht so genau genommen wurde, wie z.B. Farbschema/Betriebsnummer, umlaufende Dachrinne/Betriebsnummer, Pufferverkleidung etc.

Gruß
Peter
Hallo zusammen,

DANKE erstmal für die Antworten, das hilft mir schon mal deutlich weiter werde mich also mal durch die Links wälzen (heute Abend).

Ist aber auch schön zu wissen, das ich keinen "knick in der Optik" habe

Gruß Michael
Schon x Modelle der 110 zu Hause und dann erst feststellen, dass es nicht nur Bügelfalten gibt, das ist auch eine Herangehensweise, die ich bislang noch nicht kannte.



Viel Spaß

Frank
Hallo Michael !

Ja,es liegt an den Herstellern !
Hobbytrain / Conrad hat die E10.3 als Vorbild genommen,
Fleischmann und Arnold und Minitrix und Hobbytrain (neu) die "Kasten " E10.1 !
...auch Minitrix hat die "Bügelfalte" im Angebot.
Wer soll sich mit soviel E10 noch auskennen  

(...schrecklich,wie wenig Ahnung die jungen Leute vom Vorbild haben )  

Nicht ganz ernstgemeint . Gruß : Werner S.
@Frank:

Naja, bei den Conrad 110er musst eich einfach zuschlagen sind auch teilweise für den Verein gewesen nur bei genauerer Betrachtung hat mich die Form im Vergleich zur GFN Lok dann doch verwundert. Mir war der Begriff Bügelfalte und Kasten E10 schon ein Begriff nur manchmal ist man so blind, das man das eben nicht wirklich wahrnimmt.

@werner: Hast ja Recht, und Danke für das JUNG

Gruß Michael
Hallo,
Loks unterscheiden kann nicht nur der,
der eine E10 von einer E10 unterscheiden kann,
sondern auch der,
der eine 112 von einer 113 unterscheiden kann.

Und wie war das mit der 139, die den Rahmen einer 140 und das Gehäuse einer 110, die  wiederum das Gehäuse einer 113 oder 114 erhielt?

Und dann gab es noch diese fünf  Vorsereinloks und Designstudien und Sonderlackierungen...

Sooo viele Varianten und Modellinterpredationen.

Hans Hans



@ Hans Hans !

Ja,aber die 139 hat keine "Bügelfalte " ,ebenso wie eine E40 !

Mal sehen ,wer  das E10 / 110 / 112 / 113 / 114/  Puzzle richtig zusammenbaut !
(...nicht die Gehäuse,sondern die Drehgestelle wurden getauscht ) !

Gruß : Werner S
Hallo Werner S,

Zitat

Ja,aber die 139 hat keine "Bügelfalte " ,ebenso wie eine E40 !



So ganz stimmt das nicht,

Wenn auch nicht in 1:1 so gab es  doch von Minitrix eine Bügelfalten 140.



Hans Hans
Hallo,

es hätte aber beinahe wirklich mal 139 mit Bügelfalte gegeben: Als die 114 (ehem. 112.4-5) abgestellt waren, sollten sie Drehgestelle von ausgemusterten 140ern bekommen und so zu 139ern werden. Allerdings hat man sich bei der Bahn dann besonnen, dass das sicher blöd ausgesehen hätte und hat dann ja den bekannten Ringtausch vorgenommen: Drehgestelle von 140 zur 110.1 und deren Drehgestelle zur 114, die so eine normale 110 wurde. Übrigens wurden so beide 110 von Fleischmann (110 222 und 110 283) zu 139ern.

Gruß

Frank


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