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THEMA: Fleischmann vor der Insolvenz gerettet?
Hallo,
heute in der NN folgender Artikel:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1130732&kat=5&man=3
Bin mal gespannt wie es da weitergeht!
Viele Grüße
Jörg
bei der gegenwärtigen Preis-, Qualitäts- und Modellpolitik ist Fleischmann in meinen Augen nicht überlebensfähig.
Vor wenigen Jahren war ich noch regelmäßiger Fleischmann-Käufer -inzwischen habe andere Firmen ihnen den Preis-Leistungs-Rang abgelaufen.
Allein aus einer Art Lokalpatriotismus bevorzugte ich Trix und Fleischmann - nun gibt es dazu auch keinen Anlass mehr.
Gruß aus Nürnberg
Robert
Eine Schande, es waren sehr engagierte Mitarbeiter, die mit Fleiß und Können den größten Teil des sehr guten Rufs des Hauses Fleischmann ausgemacht haben.
Schade für unser Hobby.
eine morgentliche Wunschvorstellung meinerseits.
Könnten sich nicht alle - hochqualifizierten - Mitarbeiter (Arnold, Märklin, Fleischmann, Minitrix, und Roco )die in den letzten 5 Jahren von "Heuschrecken" der Moba Industrie in Richtung Hartz IV auf die Reise geschickt wurden zusammentun und eine Neue Firma Gründen die dem Rest dann das "Grauen" lehrt.
Die hätten dann doch das nötige Knowhow, und wenn die dann richtig motiviert wären
Okay, ist eine Illusion, aber warum eigentlich nur.
Gruß Detlef
Wer es bis jetzt nicht glauben wollte:
Dem Rocogebilde (Haslberger-Raiffeisen) ging es wohl nur um den Namen und die Formen von GFN !
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«Es war die Wahl zwischen Pest und Cholera.«
Da die wertvollen Markenrechte an Fleischmann inzwischen bereits an die Holding übertragen wurden....
© NÜRNBERGER NACHRICHTEN
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Gruß
Hedi
hattest Du denn allen Ernstes etwas anderes erwartet?
Prognose für 2010:
Preise noch weiter rauf, Qualität ins Unterirdische -
und die derzeit noch verbliebenen Fleischmänner ab in Hartz IV.
Ach ja, und dann über die viel zu anspruchsvollen, ewig nörgelnden Kunden meckern.
Rohes Fest den Verantwortlichen!
Mit Grüßen, Bernd
Zitat
Okay, ist eine Illusion, aber warum eigentlich nur.
Zuerst müssten diese Mitarbeiter erhebliche Mengen Kapital auftreiben,da sie ja bei Null
anfangen , müssten alle Werkzeuge,Formen,neu hergestellt werden,allgemeine Maschinen und
Produktionsstätte müssen auch noch besorgt werden.
Weil auch diese Leute nicht von Luft und Hoffnung leben können,solltest Du Dir mal überlegen wie
deren Verkaufspreise wohl aussehen würden.
Okay,Motivation ist bestimmt da,aber der Rest ist ja nur eine Illusion.
Gruß
Heinz
schade, hast meinen ironischen unterton leider nicht erkannt
Die Problemtik, das in der Realität umzusetzten ist mir aber durchaus bewußt.
Gruß Detlef
Das inzwischen überall ruppig mit dem Personal umgegangen wird, ist der Poltik Gerhard Schröders geschuldet, von der Linie will keiner aus der Leitung von Politik und Wirtschaft mehr weg, wie man auch am ZDF Chefredakteur Nikolaus Brender sieht, der Roland Koch im Wege stand.
Ob GFN oder Trix oder wie die Pleitefirmen alle heißen, gerettet sind wird man sehen sehen.
Immerhin hat GFN- Münchener Modellbahn/Minitrix-Märklin es dieses Mal geschafft, fast alle Modelle, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf dem Markt zu bringen....
Wenn zur Nürnberger Spielwarenmesse 2010 Augenmaß bewahrt wird, die Neuheiten sich im überschaubaren Rahmen halten und die Kunden mit den Wunschmodellen beliefert werden, müßte man sich nicht mehr soviel sorgen machen.
Dazu gehört aber auch, das die Kundschaft wieder mehr Geld in die Tasche bekommt, damit es nicht nur für´s nötigste reicht.....
Gruß
thomas.splittgerber, berlin
an Ironie habe ich schon beim lesen Deines Beitrages gedacht,deshalb
schrieb ich ja zum Schluss:
Zitat
Okay,Motivation ist bestimmt da,aber der Rest ist ja nur eine Illusion.
Aber das die Moba-Industie wirklich mal wieder zu vernüftigem Handeln zurück-
findet , das ist glaube ich langsam wirklich nur eine Illusion.
Aber wie heisst es auch "Glaube versetzt Berge" oder" Die Hoffnung stirbt zuletzt "
Gruß
Heinz
ich hatte schon länger immer wieder das Gefühl, daß der ganze Laden (Modelleisenbahn GmbH) nicht ganz gesund ist. Mein Gefühl ist das eine, aber wenn jetzt noch eben solche Anzeichen dazu kommen....
Im aktuellen EK ist eine entsprechende Meldung, da heißt es aber, daß eine Schließung von Heilsbronn angedacht war, aber diese Verworfen wurde, weil man sich das Know-How erhalten wollte.
Auf der anderen Seite ist es ja durchaus ein offenes Geheimnis, daß GFN aus alten Zeiten große Kapazitätüberhänge (und Lagerüberbestände) hatte. Eine Anpassung ist ja abzusehen, aber in der Meldung von den NN ist ja wirklich und offen von drohender Insolvenz die Rede (mein Gefühl wieder...).
Ich glaube, das wars mit der Neuheitenoffensive.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
Bin wirklich gespannt, was aus der ankekündigten Neuheitenoffensive wird. Man darf auch gespannt sein, was sich Fleischmann zum 175jährigen Jubiläum einfallen lässt. Heiße Luft... Die Erderwärmung ist sowieso schon sehr bedrohlich...
Boris
Zitat
Was gewünscht wird, wird auch gekauft.
Aber nur dann, wenn die Umsetzung passt, und das Modell den Preisvorstellungen entspricht.
Gegenbeispiele heuer, die ÖBB 1010 und 1020. Obwohl das Modelle sind, die auf meiner Wunschliste ganz oben stehen, liegen die 600€ noch immer bei mir und die Modelle beim Händler. Eben, weil die Modelle nicht den Erwartungen entsprechen, und für die Abstriche, die man dafür machen muss, sind mir persönlich je 200€ zu viel. Damit dürfte ich aber nicht der einzige sein...
lg, BS
Und was dann auch noch zu erwähnen wäre:
Es ist ja ganz schön, wenn es Lokomotiven gibt., nur sollte man den dahinter hängenden Fuhrpark nicht ganz aus den Augen verlieren.
Passende Wagen (die es ja auch aus dem alten Roco Programm gibt) sollten schon angeboten werden. Es ist ja schön, wenn es einen ÖBB Hercules gibt, nur wäre es noch schöner, wenn es den passenden Wendezug (nur ein Beispiel) gibt. Im Roco-HO programm ist er ja schön angeboten. Oder die Schlieren.
Bei der SBB gibt es schöne EW IV-Wagen. Wrum vervollständigt man nicht schnell mal diese um einen Steuerwagen und den Packwagen.
Die ÖBB-Eurofimas aus Roco Produktion könnten doch auch einen Halbgepäckwagen und den Modul-Wagen bekommen. Oder noch einen mit Schlußlicht??
Das käme doch den Modellbahnern zugute, die in den letzten jahrzehnten den Umsatz gebracht haben.
Mir tut es leid, aber die Fleischmänner haben mit ihrem neuen Arbeitgeber nicht unbedingt einen Glücksgriff gemacht. Aber den Trixern geht es ja auch nicht besser.
Gruß marko
Zitat
Mir tut es leid, aber die Fleischmänner haben mit ihrem neuen Arbeitgeber nicht unbedingt einen Glücksgriff gemacht. Aber den Trixern geht es ja auch nicht besser.
Wie ich kürzlich bei meinem Händler erfahren habe, sollen die Fleischmann´s den Verkauf auch längst bereut haben.
Aber, nun ist zu spät, einen Rückkauf werden die sich wohl nicht leisten können. Also, können wir wieder mal nur hoffen und beten, dass es sich zum besseren wendet.
Gruß Marco
unter dem Titel <ehrliche Bilanz> wurde in der MBI Nr. 6/2009 ausführlich die Situation von Rocco und Fleischmann angesprochen und auch ausführlich erläutert, wie es in die Zukunft gehen wird.
Rocco scheint bereits auf bestem Weg zu sein, bei Fleischmann wird noch einiges angepasst werden müssen.
Ein paar Auszüge: Standort Heilsbronn wird gehalten, konkret bleiben die Entwicklung, die Konstruktion, die Produktionsplanung, der Einkauf, der Service, das Kunststoffspritzen, und die Oberflächenbearbeitung vor. Ort. Das Personal wird um kanpp die Hälfte auf 130 reduziert, Der Werkzeugbau wird z.T. auch in Heilsbronn bleiben, ein Teil geht nach Gloggnitz.
Sicher, Papier ist geduldig, aber so ganz schwarz muss man wohl nicht sehen.
Mit Gruss
Walo
genau so wie BS es @ 12 geschrieben hat sehe ich das auch:
Für gute Ware gebe ich gutes Geld.
Die MWB 1020 stand auf meiner Wunschliste, aber ich bin noch nicht sicher, ob ich das viele Geld für ein nicht optimales Modell ausgeben werde.
Die merkwürdige Modellpolitik, die die Ep. IV schlecht bedient, behindert zusätzlich, dass mein Geld in Fleischmann-Kassen klingelt:
Wo ist die rote 221 (nicht das unnütze Doppel-Trara)?
Wo bleibt eine V 60 West für Ep. IV?
Die Umbau-Dreiachser, die in Packungen mit zwölf Wagen in drei Zügen geliefert wurden, sind aus meiner Sicht qualitativ in Ordnung (abgesehen von vereinzelten Fehlmontagen, bei den dann die Rahmenanschriften nicht stimmen) und preislich tragbar kalkuliert. Aber auch diese Packungen entsprechen nicht den Kundenwünschen, wie man bei jedem Händler sehen kann, der die Wagen einzeln verkauft. Die regional passenden Wagen gehen eher, die anderen bleiben liegen. Aber insbesondere fehlen einfache Wagen der 2. Klasse. Die werden am meisten gebraucht, und davon sind nur drei Stück im Zwölferset (die anderen drei Wagen der 2. Klasse haben die nur einmal im Zug gut brauchbare Schlussbeleuchtung). Das war ganz klar absehbar, und wenn schon Sets und damit "Zwangsabnahmen" sein sollen, dann wären zwei zusätzliche einfache Wagen der 2. Klasse pro "Zug" sinnvoll gewesen. Dann hätten sich Sets mit 18 Wagen ergeben, von denen die Hälfte einfache 2. Klasse-Wagen gewesen wären (jetzt ein Viertel).
Aber auf mich hört ja keiner.
Gruß
Karl
@ Karl:
Das stimmt schon. Ein 2.kl 3achs-Umbau Doppel als Einmalserie hätte ich schon vor Jahren gekauft. Bei den Modus, ging es doch auch. Oder bei den InterRegios und den 26,4er Schnellzugwagen hätte ich mir sowas auch gewünscht (gerade Jetzt, wo ich mir eine Anlage baue, wo ich auch 10 Wagen Schnellzüge fahren könnte).
Was mich ja wundert, das in HO die 218 218 in Oceanblau kommt zum Herbst und die N-Bahner sowas nicht bekommen. Das wäre für mich auch so ein Wunschkanditat!! Und da wäre noch nicht mal eine neue Form notwendig.
Ich bin mal auf die Messe gespannt, freue mich aber auf die (bei meinem Händler liegende) 346 und die bald kommende 360.
Damit hat mein Rangierkommando wenigstens was vernünftiges aufm Gleis.
Gruß Marko
gute Qualität, annehmbare Preise und einigermaßen vorbildgerechte Modelle, soweit technisch machbar.
Nicht zu vergessen ist die Liefertermintreue.
Ein wenig mehr Kundenfreundlichkeit in Sachen Mails beantworten, oder Ersatzteilbestellung (nicht nur über Händler) wäre auch nicht schlecht.
Ich glaube, da würde es der Moba Industrie besse gehen.
Gruß Uwe
Diese ganzen schlechten Nachrichten und Gerüchte über insolvenzen nerven und verunsichern die Kunden immer mehr.......
Fragt sich
Matthias
die 218 218 wäre ja ganz nett - aber was mich schon wieder irritiert: Im Neuheitenflyer "Herbst 2009" steht, es wäre die einzige 218er mit blauem Dach gewesen.
Das stimmt ja nun mal erwiesenermaßen nicht (zB 218 320 hat noch heute auf dem Bremer Schrottgleis ein blaues Dach...), aber: Wenn es denn gestimmt hätte - warum gibt es denn dann Fleischmannloks in o/b mit blauem Dach und den Nummern 218 004 bzw. 218 907 (die beide übrigens in echt stets graue Dächer hatten!) Und komplett blau war das Dach eh nie, sondern nur die Teile, die bei der 218 217 rot waren (und korrekt von Flm lackiert war!)
So, genug abgedriftet...
VG
Robert
Nur ganz kurz:haha
218 218 war die erste Lok dieser Baureihe in dieser Lackierung und wurde mit einem Blauen Dach losgeschickt, da es stark verdreckte wegen der Abgase, lies man dies dann sein.
Welche Loks noch blaue Dächer beim Vorbild hatten,kann ich dir nicht sagen Aber passend zur 218 217 in Tee würde sich so ein Einzelgänger gut auf einer Anlage oder einer Vitrine machen.
Die 218 256 als erste im Orientroten Lack (Versuchslackierung, siehe Arnold 2050 mit Simplexkupplung) wäre auch noch so ein Kandidat genauso eine Touristiklok.
Wollte es nur mal ansprechen, da sich bei Fleischmann ja keiner Gedanken zu machen scheint, wie man Geld verdienen könnte. Aber nur als Anregung, denn ich bin kein Verkaufsexperte.
Gruß Marko
"Touristik" hatte dereinst ein Lizenzproblem (um das sich wohl A* nicht gekümmert hatte!
Meine Anregung:
Vernünftige (keine niedrigen!) Preise und "Made in germany", dann bin ich auch bereit gutes geld für gute Ware zu zahlen.
Aber ich denke wir sind zu wenige um den Umsatz zu machen, den die benötigen würden.......
WE
PS: Billigpantos à la Roco* auf GFN Loks aber nein danke; schon gar nicht auf dem "Remake" Glaszug für UVP 199 Steine!!
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3191025
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3193700
Gruß Björn
@15 Walo: Roco geht es besser ???
Dann frag mal die Händler nach Roco und Qualität und duck dich!
Darf ich mich selbst zitieren ....
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=413471
LG
Hedi
Presse 28.11.2009: Fleischmann fährt aufs Abstellgleis
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1131331&kat=6
" Die dort noch beschäftigten «Fleischmänner» beklagen ein «nie gekanntes Durcheinander» beim einst für seine Qualität bekannten Modellbahnhersteller."
Das Qualitätsniveau wird ja jetzt sogar schon offen in der Tagespresse als minderwertig hingestellt.
Dazu muss und kann man gar nicht mehr viel sagen.
Schauen wir mal, welch weitere reduzierenden Maßnahmen es da künftig im bekannten 6Monats-Takt gibt - letztendlich wird den MoBa-Herstellerresten gar nichts anderes übrig bleiben als endlich miteinander zu kooperieren, NOCH vorhandenes Fachwissen und Ressourcen gemeinsam zu nutzen.
MfG, Michael
Ach nee...........mal was ganz Neues
Haben wir das nicht immer gesagt, und wurden nicht erhört?
Gruß Uwe
DAS waren nämlich die Fachleute. Jetzt scheinen die Flipchart-Künstler das Ruder in der Hand zu haben
So macht man aus Fleischmann einen Wurstzwerg - das neue Management kanns einfach nicht.
Gruß
Peter
... und wann endlich wird der Wasserkopf in der Holding verkleinert ???????????
In der Schweiz, in Österreich und in Deutschland gebe es einige
Zitat
Flipchart-Künstler
Weniger Indianer - weniger Häuptlinge, oder?
Gruß
Hedi
Zitat
Produkte seien in zu schlechter Qualität zu überhöhten Preisen auf den Markt gekommen, angekündigte Neuheiten einfach nicht erschienen, berichten Kunden und Händler.
Irgendwie klingt der Satz sattsam bekannt. Gab es diese Aussagen nicht zur Kingsbridgezeit auch über Mätrix? Müssen denn all diese Powerpoint-Koryphäen auch noch alle die immer gleichen Fehler machen?
Verwunderte Grüße, Volker
Manchmal möchte man aufgeben - oder sich mit dem zufrieden geben, was man bereits besitzt und an Modellbahn aufgebaut hat, auch wenn dann alles nicht mehr fertig wird. Schließlich ist man auch in die Jahre gekommen .....
Gruß Helmut (HJBW)
<Müssen denn all diese Powerpoint-Koryphäen auch noch alle die immer gleichen Fehler machen?>
Offenbar sind die geklont - von daher auch kein Wunder...
Gruß
Peter
kein Wunder, dass ein Hersteller nach dem anderen in Schwierigkeiten kommt.
Die Zahl der Modellbahner nimmt zwar ab, aber das könnte man trotzdem auffangen.
Voraussetzungen wären:
- gute Modellpolitik
- gute Qualität
- sehr guter Service
Stattdessen Murks an allen Fronten. E-Mails bleiben teilweise wochenlang unbeantwortet, Ersatzteile müssen über Händler bestellt werden, versprochene Neuheiten oder Updates kommen zu spät oder gar nicht auf den Markt, ...
Alles hausgemacht.
Und Fleischmann ist da mittlerweile mittendrin.
Grüße
Thomas
Grüße, Phil
Gebrauchtware kaufen könnten. ..
Ob ich überhaupt noch meine Modellbahn bauen soll, ich weiß es nicht...
Gruß
Thomas
Zitat
Das wäre ja eine tolle Modellbahnzukunft, wenn wir bald nur noch überteuerte
Gebrauchtware kaufen könnten. ..
Besser als überteuerte neue Modelle zu kaufen, die durch breit aufgestellte Qualitätsmängel begeistern.
@Helmut, #31:
Zitat
Natürlich müsste man viel kaufen, damit die Firmen existieren können. Aber: Soll ich kaufen, was in ein paar Jahren nur noch ein Hobby weniger und/oder gut betuchter Modellbahner ist oder als Hobby kaum noch eine Bedeutung spielt?
Das letzte würde mich nicht schrecken - man kann ja mit dem, was man hat, schon einiges auf die Beine stellen, und jede Menge Spaß haben.
Ich würde stattdessen fragen: Soll ich kaufen, um denen, die für die vermurkste Geschäfts- und Unternehmenspolitiik verantwortlich zeichnen, ihre Gehälter und Boni zu sichern? Ich glaub' einfach nicht, dass ich mit viel kaufen viel den Angestellten helfen würde. Nicht, wenn da so eine Holding agiert.
Grüße,
Udo.
Warum schaft es eigentlich niemand der Führungsriege endlich einmal ein Modellbahnunternehmen NICHT in den Ruin zu führen?
Es ist doch schon seit Jahren bekannt was für Probleme es im Modellbahnbereich gibt und trotzdem
sind die überbezahlten Theoretiker nicht in der lage gewinn zu machen?
Ich bin nun wirklich kein Wirtschaftsexperte. Doch das was diese Herren nicht können kann ich ganz sicher auch genauso wenig gut!!!!Ich würde aber bestimmt nicht soviel geld für die Arbeitsplatz vernichtung und auch geld vernichtung verlangen!!!
Hoffe nur das Fleischmann noch die Kurve findet die nach oben führt.(In Fürth und Umgebung wohl leider nicht sondern im Ausland
Gruß
Thomas
"Fleischmann kämpft um das Überleben":
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industr...s-ueberleben;2492293
Jetzt wird das Unternehmen in Windeseile heruntergewirtschaftet, Qualität runter, Preise rauf. Für so etwas braucht man doch keinen Investor. Bei der Übernahme vor noch nicht allzu langer Zeit hatte ich erwartet, daß durch Investitionen Entwicklungs- und Herstellungsprozesse optimiert werden (auch zusammen mit Roco), damit Margen steigen und Neuentwicklungen günstiger (sprich: konkurrenzfähiger) auf den Markt gebracht werden können.
Stattdessen das ewig alte Spiel: schwindende Verkaufszahlen sollen durch steigende Preise wettgemacht werden. Herstellung im Billiglohnland, keine QS. Wahrlich ein innovatives Konzept.
Ist dem Hrn. Haslberger in der Wirtschaftskrise so schnell das Geld für die Liebhaberei ausgegangen? Ausbaden dürfen es wieder die Mitarbeiter.
Mike
Zitat
Dazu hier mal ein Link, dessen Inhalt zumindest bedenklich stimmen mag:
http://www.sammlervz.net/nwsIndex.php?action=Nw...5b98bfa6eca8ad5e7276
JA STIMMT ALLES SEHR BEDENKLICH:
... und so prozessierten Sie glücklich bis an ihr Lebensende und wenn Sie nicht gestorben sind, dann streiten Sie sich noch in 25 Jahren ... auf, dass die Prozesslawine weitere Millionen Euro verschlingt und das Ansehen aller Beteiligten komplett ruiniert ist (wenn das Unternehmenskonstrukt überhaupt so lange durchhält) ...
... schaut man rückblickend auf die Pressemitteilungen zu den derzeit aktiven bzw. suspendierten Geschäftsführern der Modelleisenbahn Holding bzw. ex-Roco ... da ist ja ein "Name" schlimmer als der andere, Fragwürdigkeiten tauchen überall in Masse auf, ... also, wenn ich es mal "NETT" ausdrücken darf: Die früher und jetzt involvierten Herren (auch die Bänker) sollten ihren Tag besser bei einer Melange im Cafe Hawelka zu Wien verbringen. Da können sie sich sonnen, dass sie in einem Land leben, in dem ein Doktor wie eine Gottheit behandelt wird ... könnten ganztags mit "Euer Magnifizenz" und "Euer Spektabilität" verplaudern und richten jedoch dabei insgesamt kaum noch Schaden an.
MfG, Michael
EDIT:
Der BR vermeldet leicht nuanciert:
http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelle...ml?_requestid=508360
Zitat
Ob ich überhaupt noch meine Modellbahn bauen soll, ich weiß es nicht...
Du bist offenbar Pessismist. Darum lass es lieber, sonst wirst Du womöglich positiv überrascht werden, und das tut dann weh.
@37
Zitat
Ich bin nun wirklich kein Wirtschaftsexperte.
Das merkt man.
Gruß
K.U.Müller
Zitat
@35
Zitat
Ob ich überhaupt noch meine Modellbahn bauen soll, ich weiß es nicht...
na klar, so lange Du genügend Lebensjahre in Erwartung hast und es Dir Freude macht ... DANN BAUE ... gebrauchtes und neues N-Material aller Preis- u. Qualitätsstufen wird es noch über Jahre geben.
Zitat
@37
Zitat
Ich bin nun wirklich kein Wirtschaftsexperte.
"Eggsbärden" sind wir alle nicht. Aber ich denke auch, viele VON UNS würden es mindestens genau so schlecht machen; d.h. das geht eigentlich gar nicht, also eher schon besser - aber zu deutlich "maßvolleren" Konditionen eben.
MfG, Michael
Nur kann man sagen : Die kleinen ( die Mitarbeiter ) hängt man. Die Großen ( Geschäftsleiter etc )
läßt man laufen.
Heute zählt ja nicht mehr der einzelne Mitarbeiter sondern nur noch .... wie steck ich mir am schnellsten die Taschen voll.
Gruß
Holger
Bestimmte Branchen "machen vor", dass man Renditen jenseits der 10% problemlos erreichen kann, und alles dackelt diesem Trend hinterher. Die Investoren sind verwöhnt und erwarten das. Das geht aber offensichtlich nur ein paar Jahre gut: ohne Verlagerungen, Umstrukturierungen und damit verbunden mit Zerstörung der lokalen sozio-ökonomischen Strukturen vor Ort scheint das nicht zu gehen.
Wir haben einen Wirtschaftsentwicklung erreicht, wo einerseits moniert oder besser auf hohem Niveau geklagt wird, dass die Bindung des Konsumenten sehr unberrechenbar und wechselhaft geworden ist ***, andererseits wird die Zerstörung der Bindung des Mitarbeiters an einen Arbeitsplatz und an eine Region (man kann es auch "Heimat" nennen) verlangt und sogar forciert, eben um der Renditenerwartung zu entsprechen. Und diese destruktiven Entwicklungen nehmen an Tempo zu. Worauf das nur hinausläuft?
*** wobei hier Handel und Hersteller selbst schuld sind: die Verkaufstaktiken von heute für Produkte, die keine Einmalanschaffung sind, sollen Zufriedenheit nur über das Gefühl, einen günstigen Kauf gemacht zu haben, zulassen, nicht über das Produkt. Das Produkt soll vollkommen austauschbar, und die Zufriedenheit nur von kurzer Dauer sein, damit sie durch einen Folgekauf erneut gestillt werden kann.
Der entwurzelte Mensch - sowohl als Konsument als auch als Arbeitskraft - ist die Folge. Beliebig in Meinungen, Werten und kulturellen Verhaltensweisen, kalkulierbar in Kunsumption und Produktion. Das führt zu einem apathischen Zustand.
Meine Prognose: mein "Gefühl" sagt mir, dass eine solche Gesellschaft und damit eine solche Wirtschaft nicht mehr lange funktionieren kann. Was von Dauer sein soll, muss Orientierung stiften und nicht Desorientierung schaffen, muss Wurzeln und Bekenntnis zu Raum und Zeit zulassen. Nur wenige Branchen, z.B. die Lebensmittelbranche, wissen, dass Menschen auf Dauer keinen ständigen Wechsel ertragen und dass Menschen irgendein Kontinuum brauchen. Deswegen sind dort Marken sehr langlebig. Manchmal soll die Konstante "Marke" jedoch über das eine oder andere, das ständig wechselt, hinwegtäuschen ...
Wir brauchen keine "soziale Marktwirtschaft - denn sozial ist neuerdings ja alles, was Arbeit schafft, und das ist ein äusserst zynischer Satz ... wir brauchen eine "humane Marktwirtschaft".
Gruss Ralf
Ich hatte schon Anfang 2009 endgültig die Schnauze gestrichen voll und keinerlei Neuheitenvorbestellungen 2009 getätigt. Ich werde mich hüten, diese Drecksfirmenpolitik mit meinem sauer verdienten Geld zu unterstützen.
Was wir brauchen ist ein Dietmar Hopp der Modellbahnindustrie, ein reicher Modelleisenbahner, der dieses Chaos beendet und mit den kreativen und gut ausgebildeten Personal einen Neuanfang wagt. So aber sehe ich schwarz für Fleischmann. An dieser Firma hängen sehr viele schöne Kindheitserinnerungen, ein Ende wie Arnold ist nun aber absehbar.........
DAS würde Flm gut tun...
Die V60D geht ja in die Richtung. Deren UVP liegt 10% unter der West-V60.
Auch das DCC Startset mit BR38 und vier Umbauwagen ist nicht so übel.
Nur müsste ein harter Preiscut bei allen Artikeln kommen...
lg,
Oliver
<Wir brauchen keine "soziale Marktwirtschaft - denn sozial ist neuerdings ja alles, was Arbeit schafft, und das ist ein äusserst zynischer Satz ... wir brauchen eine "humane Marktwirtschaft".>
Noch anders: wir brauchen endlich eine ökologische Marktwirtschaft! Sonst brauchen wir bald gar keine mehr.
Gruß
Peter
Eine humane Wirtschaft bzw. Gesellschaft geht auch human mit Ihrer Umwelt um, nicht nur mit ihresgleichen. Eine ökologische Marktwirtschaft könnte bedeuten, dass ökologische Ziele Priorität haben vor humanitären Zielen und diese jenen untergeordnet werden. Deswegen kam in den 1990er Jahren die Diskussion um eine "Öko-Diktatur" auf, die dann droht, wenn die Menschheit mit den globalen Umweltproblemen und anderen Missständen zu lange wartet und dadurch Entscheidungsspielräume verspielt. Demokratie lebt ja davon, dass zukünftige Entwicklungen nicht mythisch prophezeit, sondern wissenschaftlich prognostiziert werden, dass man dies rechtzeitig gesellschaftlich diskutiert (ist nicht dasselbe wie Panikmache, das vergessen viele Wissenschaftler), damit man sich rechtzeitig für einen möglichst vernünftigen und konsensfähigen Mehrheitsbeschluss entscheiden kann (dadurch wird Geschichte nicht zwangsläufig; ein zwangsläufiger Geschichtsverlauf ist der Mutterboden einer jedweden Form von Diktatur). Wird diese Chance verspielt, wird man Opfer von Sachzwängen, auf die man nur noch reagieren kann.
Die Gefahr wäre, dass die Wirtschaft durch die Hintertür inhumane Elemente einschleust, und vorgibt, dies im Dienste der Ökologie zu tun, in Wirklichkeit aber dadurch ökonomische Ziele leichter erreichen möchte. Das haben wir zwar heute auch schon, aber dann wäre es mittels einer wie auch immer formulierten Staatsdoktrin legitimiert und nicht mehr rechtlich anfechtbar. So mancher Wortführer, der die ökosoziale Marktwirtschaft ins Felde führt, hat sich noch nicht vor Augen geführt, was das für Folgen haben kann. Deswegen müssen auch wir aufpassen, das so etwas zukünftig nich inhaltlich formuliert ins Grundgesetz einfliesst.
Gruss Ralf
Gruss Ralf
Im Wesentlichen d'accord, nur mit dem Begriff des Humanen ist das so eine Sache. Wenn er im Sinne von Anthropozentrismus gebraucht wird, wird definitionsgemäß alles Außermenschliche menschlichen Belangen untergeordnet - und das ist noch nie gut gegangen. Ein zeitgemäßer Humanismus muss die eigene Beschränkung und Beschränktheit mitdenken. Insofern ist unter gegenwärtigen Bedingungen eine humane Marktwirtschaft ein unausgesprochener Aufruf zur Revolution...
Gruß
Peter
Oha, die sind vermutlich schon weiter, als ich Berufsparanoiker ahnen konnte:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/k...-ID1259597683429.xml
Gruss Ralf
habt ihr noch nix vom "climate-gate" gehört/gelesen ?
Im tonangebenden britischen Institut (Klimaforschungszentrum der Universität East Anglia) haben Hacker zugeschlagen und seitdem dampft dort die Kacke
http://nachrichten.rp-online.de/article/politik...el-um-Experten/60627
Keine Panik - das Eis schmilzt zwar noch schneller als "berechnet" - aber ohne großen Umwelteinfluß der Menschen.
Die anderen Planeten und deren Monde in unserem Sonnensystem werden auch wärmer ! Nur lassen sich damit keine Zertifikate handeln ...
ganz so einfach ist die Sache denn doch nicht:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31650/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31614/1.html
Gruß
Peter
>>ganz so einfach ist die Sache denn doch nicht:<<
... habe ich auch nicht behauptet
---
Maulkorb für die NASA ? - da ist doch eh fast alles total anormal
http://sohowww.nascom.nasa.gov//data/REPROCESSI...203_1642_c3_1024.jpg
Und was hältst Du davon?:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/380/496693/text/print.html
Den können auch die schärften Klimaskeptiker nicht wegleugnen!
Im Grunde steckt doch das dahinter:
http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/339/496653/text/
Gruß
Peter
Kann mich mal einer aufklären
Kopfschüttelde Grüße
Holger
ja, es läuft alles nach Plan ... - nicht nur Biene Maya braucht bald nen neuen Kalender
könnte Dir jetzt auch die Riesenquallenplage in Japan nennen oder die Plage der Asia-Karpfen in USA oder die dort jetzt massiv "aufgetauchten" Seelöwen ... oder die auf Neuseeland zudriftenden Eisberge oder oder oder ...
( hat aber nicht so viel mit Fleischmann zu tun )
Habe gerade im n-tv-Auslandsreport gesehen, dass weltweit 40 Prozent aller Spielwaren und 80 Prozent (!) des Weihnachtsschmucks aus China kommen - hergestellt für für einen Monatslohn von 80 Euro. Da kann Osteuropa nicht mithalten. Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis unter steigendem Kostendruck auch Fleischmann in China produziert.
Gruß
Peter
Zitat
hergestellt für für einen Monatslohn von 80 Euro. Da kann Osteuropa nicht mithalten
Hallo,
Ob Roco nebst seiner Marke Fleischmann nun in Österreich, Rumänien oder China produziert, ob Daimler seine C-Klasse hauptsächlich nach Tuscaloosa (USA) und einen zunehmenden Teil der LKW-Produktion nach Russland in die Kamaz-Werke verlegt, ist doch mittlerweile eher nebensächlich.
Ob die Fertigwaren nun "billigst" in China, Rumänien, Rußland, Brasilien, Nordkorea, Vietnam, Pakistan, Indien gefertigt werden - hier werden sie im Regelfall zu deftigen bzw. überzogenen Preisen entsprechend "Niveau Made in Germany" angeboten (alle möglichen Produkte). Aus betriebswirtschaftlicher bzw. kaufmännischer Sicht ist dies zwar verständlich - nutzt nur überhaupt nichts, wenn breite Bevölkerungsschichten nicht über das entsprechende Einkommen verfügen, um die ganzen tollen Produkte und Dienstleistungen zum geforderten Preis konsumieren zu können.
Hier - ich weiß nicht mehr in welchem Thread - stand kürzlich was über den durchschnittlichen Verdienst (brutto - netto ???) in Deutschland. Ich meine mich zu erinnern das da stand Monatskeinkommen im Durchschnitt: "Westdeutschland 3600 Euro" und "Ostdeutschland 2800 Euro" (bitte ggf. um Korrektur!).
Haha, ist mir schon klar wie dieser "Durchschnitt" sich errechnet - breite Schichten der "Normalbevölkerung" können von solchen "Durchschnittsverdiensten" nur träumen - auch brutto.
MfG, Michael
es gibt aber auch schon wieder Hersteller die ihre Produktuion aus China heraus nach Deutschlan zurückverlagern, da die Qualität fürn A...... war und der gute Firmenname drohte den bach runter zugenen. Spontan fällt mir da die Marke "Steiff" ein.
Weihnachtsschmuck aus China gibte s dann auch direkt mnit dem Feuerwerk, zu mindest bei den Lichterketten
Der letztlich im TV laufebnde Bericht über die Märklin Insolvenz brachte auch interessantes zur Qualität made in China zu Tage. Die Arbeiterinnen in der Osteuropäischen Fertigungsanlage monierten selbige - entweder wird nich rechtzeitig geliefert oder es passt nicht.
Es ist aber auch bekannt das die Chinesen Meister im Kopieren von Makenprodukten sind - zumindest optisch, aber nicht wirklich Qualitativ.
Ich denke da gerade an Berichte diverser Bereiche aus der Automobiltechnik, oder wenn jeman die Sendung "Achtung Kontrolle" kennt, wenn der Zoll auf einschlägigen Verbrauchermessen rumläuft und nach Plagiaten ausschau hält - sind immer Chinesische Stände im Bild wo gegen Patentrechte verstoßen wurde.
Die Zeit wo die ihre technischen Topprodukte an den "Mann" gebracht haben sind schon lange vorbei - Chinesische Mauer, Schießpulver, Papier, Nudeln.
Hallo Michael,
Zitat
Monatskeinkommen im Durchschnitt: "Westdeutschland 3600 Euro" und "Ostdeutschland 2800 Euro" (bitte ggf. um Korrektur!).
pro Verdiener oder Haushal?
Brutto oder Netto?
Brutto: bei meherern Verdiener pro Haushalt halte ich das durchaus für möglich, aber bei einem, dann hat der schon einen guten Job ergattert.
Netto: davon träume ich
Zitat
Ob die Fertigwaren nun "billigst" in China, Rumänien, Rußland, Brasilien, Nordkorea, Vietnam, Pakistan, Indien gefertigt werden - hier werden sie im Regelfall zu deftigen bzw. überzogenen Preisen entsprechend "Niveau Made in Germany" angeboten (alle möglichen Produkte).
Aus betriebswirtschaftlicher bzw. kaufmännischer Sicht ist dies zwar verständlich - nutzt nur überhaupt nichts, wenn breite Bevölkerungsschichten nicht über das entsprechende Einkommen verfügen, um die ganzen tollen Produkte und Dienstleistungen zum geforderten Preis konsumieren zu können.
Ob sich das wirklich betriebswirtschaftlich/ kaufmännisch auf lange sicht rechnet stelle ich dann mal in Frage.
Produktionverlagerung ins Kostengünstiger Ausland machen doch nur bei 2 wesentliche Voraussetzungen Sinn.
1. Das gefertigte Produkt ist in der Herstellung und dem Transport bis in den Laden, wo es den Endverbraucher erreicht günstiger als im eigenen Land. Im Ausland dürften die Standortkosten, Energiekosten und Lohnkosten niedriger sein, dagegen kommen aber höhere Logistkosten.
2. Die Qualität darf nicht einbrechen, sondern muß auf konstant hohem Niveau bleiben.
Nur wenn 2. erfüllt ist kann es langfristig gut gehen. Nur die Erfüllung von 1. bringt kurzfristig geld in die Tasche (der verantwortlichen Manager) und langffritig das unternehem den Bach runter.
Gruß Detlef
<2. Die Qualität darf nicht einbrechen, sondern muß auf konstant hohem Niveau bleiben.
Nur wenn 2. erfüllt ist kann es langfristig gut gehen. Nur die Erfüllung von 1. bringt kurzfristig geld in die Tasche (der verantwortlichen Manager) und langffritig das unternehem den Bach runter.>
Und hier schießt sich wieder der Kreis zu Fleischmann, Roco, Minitrix, Arnold/Hornby. Letztere kennen das Problem bereis, die anden werden es kennen lernen, sobald die Produktion in Cina stattfindet.
Gruß
Peter
aus Fehlern lernt man ja bekanntermaßen, aber warum müssen es immer die eigenen sein.
Man sollte auch versuchen aus Fehlern anderer zu lernen, und nicht immer denken: "Mir passiert das nicht". und genau da setzt anscheinend das Problem der Herren "Finanzinvestoren" an. Die versuchen gar nicht in diese Richtung zu denken
Gruß Detlef
Es gibt im gerade zugestellten EK 1/2010, Seite 115 eine interessante Beschreibung der Situation bei Fleischmann - Titel: "Fleischmann-am Ende eines langen Weges".
Darin wird geschrieben, dass Roco und Fleischmann ca. 400 Neuheiten im kommenden Jahr vorstellen wollen, komplette Neukonstruktion sind bei Fleischmann in H0 jedoch nicht dabei. In Spur N soll ein Triebwagen erscheinen, welcher in China entwickelt und gefertigt wird. Dieser kommt dann auch als H0 Modell in das Sortiment von Roco.
Gruss
RS
Zitat
In Spur N soll ein Triebwagen erscheinen, welcher in China entwickelt und gefertigt wird
Noch nicht einmal die Entwicklung in Deutschland? (Wie bisher noch beworben bzw. als Argument gegen die Schließung angeführt)
Dann bin ich ja mal auf den Preis gespannt. Dann dürfte er ja nicht teurer als der Mtx Lint oder Hobbytrain Triebwagen werden...!
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