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THEMA: Stromführende Klauenkupplung

THEMA: Stromführende Klauenkupplung
Startbeitrag
H-W [Gast] - 21.11.03 11:32
Ein befreundetetn N-Bahner aus Österreich hat bei seinen in Doppeltraktion fahrenden Loks selbst gefeilte Klauenkupplungen aus Messing genutz, um von der vorderen Lok die Stromversorgung für die zweite Lok vorzunehmen. Dies ist allerdings nur bei Analogbetrieb mit einfacher Blockstellenautomatik erforderlich, damit die Lok, welche sich schon im Haltebereich ( stromlos ) befindet nicht durch die sich noch om stromfürhrenden gleisbereich befindlichen zweiten Lok  über die Blockstelle geschoben wird. Das Gleiche trifft auch bei Schubbetrieb zu. Damit die nachfolgende Lok also das gleiche Spannungsverhalten het wie die Erste, erhält sie den + von der vorderen Lok. Dieser N-Bahner hat den Plus von der ersten Lok auf die aus Messing hergestellten Klauenkupplungen und von dieser an den Plus am Lokmotor der zweiten geführt. Bei der zweiten Lok muß natürlich der Plus von der Schiene abgeklemmt sein.  
Daher die Überlegung und Frage, wurde schon einmal Seitens eines Herstellers, Zulieferers usw. eine einfache stromleitende Klauenkupplung gefertigt und angeboten.
Dies wäre eventuell auch etwas für eipo, oder KH. Bei mehreren Zügen mit Schiebebetrieb würde die Selbsherstellung per Feile ganz schön ausarten.
Speziell sollte auch die Problematik bei den älteren Modellen mit der alten Klauenkupplung mit Schächten mit Spiralfeder betrachtet werden. Gibt es diesbezügliche Information.
Bei Doppeltraktion könnte ich mir aber auch eine Festverbindung wie bei Tillig Kurzkupplung aus leitendem Material vorstellen. Oder die Tilligkupplung mit daran besfestigtem Kabel, getarnt als Bremsschlauch wäre auch denkbar. Wie sehen dies die Analogfahrer, Digitalos können sich diesen Thread verkneifen. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht als Mobasaurier gejagt. Am besten verkrieche ich mich im sicheren Keller.
Hans-Werner

Wer auf Hammerschmid-Kupplungen umrüstet, hat es einfacher: Die sind aus Metall.
Ich finde die Idee sehr gut. Bedeutet natürlich einiges an Bastelaufwand. Der Vorteil der MessingKlauenkupplung, ich muss nicht Anfangen für noch mehr Geld alle anderen Kupplungen auszutauschen, sollte die eine Lok doch mal alleine fahren.
Um das ganze auf die Spitze zu treiben, wäre eine Schaltung, so wie bei Oberleitung/Schiene da auch möglich?
man könnte auch den Pol umleiten, der sich auf die oberleitung schalten läßt (bei Elloks natürlich nur), dann kann man die Lok auch bei Bedarf wieder solo fahren lassen.
Wäre vielleicht gar nicht so übel, so eine Kupplung.
Gibt es so etwas schon von der Stange und wenn ja, wer hat dies im Angebot. Wenn nein, würde es Sinn machen, daß  so eine Kupplung vielleicht von eipo oder KH hergestellt werden würde? Wie sieht die zu erwartende Stückzahl aus?
H-W
Hallo,
von Imotec gibt es eine sogar zweipolige elektrische Kupplung für N, allerdings in Nachbildung der Scharfenbergkupplung. Ich habe selbst damit noch keine Erfahrungen, bin aber am Überlegen, ob ich meinen VT95+Beiwagen von Fleischmann damit ausrüste.

CU
Andreas - http://www.modellbahnverwaltung.de <- Neue Version 3.6 ist da
Ich wollte natürlich auch mal die Web-Adresse nennen...
Sorry für die Vergesslichkeit.
http://www.imotec-modellbahn.de/kupplung.htm

CU
Andreas - http://www.modellbahnverwaltung.de <- Neue Version 3.6 ist da
Hallo Andreas,

die Imotec-Kupplung ist etwas größer als eine maßstäbliche VT-Kupplung, aber vertretbar, vor allem viel feiner als die Klaue oder die Erbse. Der eigentliche Schönheitsfehler ist der Preis: Inzwischen dürfte das Paar an die 20 € kosten.

Gruß

RubiNH0
die Scharfenbergkupplung kann man doch nicht an Loks u. normalen Waggons verwenden, die ist doch für VT's und ET's dedacht. Oder sehe ich das verkehrt?
H-W
@7

WIMRE 17,10€

Edward
Hallo H-W,

nachdem keine funktionsfähige N-Kupplung vorbildlich ist (nahe kommt dem nur die Finescale-Kupplung), könnte man auch die Scharfenberg-Imitation als normale Kupplung hernehmen. Sie ist halt nur ein wenig arg wertvoll (s. Nr. 9).

Gruß

RubiNH0
Eines muss man Imotec lassen: Die Preise sind vorbildlich stabil (habe vor ca. 5 Jahren etwa 32 DM bezahlt).
ich komme noch mals zur stromleitenden Normklauenkupplung.
Selbstbau per Feile wäre möglich, aber nicht unbedingt nötig.
Daher nochmals meine Frage:
Gibt es so etwas schon von der Stange und wenn ja, wer hat dies im Angebot. Wenn nein, würde es Sinn machen, daß  so eine Kupplung vielleicht von eipo oder KH hergestellt werden würde?
Wie groß müßte die Fertigungsstückzahl sein, damit so etwas eventuell, falls es nicht schon am Markt gibt, gemacht werden kann.
H-W
Da bis jetzt noch keiner gesagt hat, die und die Kupplung gibt, vermute ich mal Nein. Also kann so eine Normklauenkupplung ihren Absatz finden.
Ich hätte auch Bedarf an so einer Kupplung. Damit ließe sich auch das lästige Flackern der Personenwageninnenbeleuchtung beheben: Stromversorgung von der Lok! (Ich bräuchte also schon 50 Stck. )
soweit ich mich erinnere, gibt es für Halbnull solche Kupplungen.
Es sollte sich in Sachen N hinsichtlich einer stromführenden Klauenkupplung unsere Kleinserien - und Spezialitätenlieferanten Kurt Hegermann und EIPO vielleicht mal die Möglichkeiten usw. der Machbarkeit annehmen. Ich denke, es dürfte schon eine vermarktbare Stückzahl herauskommen. Es wäre ja eine Ausführung für die älteren Kupplungsschächte mit Spiralfeder  und den neueren NEM-Kupplungschächte bei vielen N-Bahnern zu vermarkten.
Ich hoffe auf eine positive Reaktion.
H-W
Klauenkupplung aus Metall, dass wäre schon eine feine Sache. Damit könnte man die Stromabnahme über den Steuerwagen realisieren und der Zug hält auch richtig am Bahnsteig, wenn er geschoben wird. Wird vermutlich auch einigen anderen "Analogies" das Leben erleichtern (D.h. konkret ca. 50 Stück könnte ich auch schon gebrauchen .

N-orbert
Sorry dass ich euch da bremse, aber ich bin der Meinung, die N-Klauenkupplung nach NEM (von der reden wir hier, oder?) ergibt keine genügend kontaktsichere Verbindung. Damit sie gekuppelt und entkuppelt werden kann, braucht sie etwas Spiel und genau dieses können wir vom elektrischen Standpunkt nicht gebrauchen. Für die Stromübertragung brauchen wir Kontaktflächen, die mit einem gewissen Kontaktdruck aneinander gepresst werden. Die NEM-Kupplung ist dafür nicht konstruiert.

Es kann durchaus sein, dass es geht, wenn ein Tüftler ein Paar Kupplungen "auf Passung" feilt. Aber in Grossserie (Gussfabrikation) wird das nict klappen. <

Felix,
Feinmechaniker und Analogbahner
Moin, es gibt ja noch einen ähnlichen Thread zu dem Thema.
Ich bin auch von dem Gedanken ausgegangen, dass WE da der richtige Ansprechpartner sein könnte und habe bei ihm angefragt.
Er äussert die gleichen Bedenken wie unter 17 angeführt. Eine zuverlässig leitende Kupplung auf Basis der N-Norm-Kupplung, die gleichzeitig "normalen" Fahr- und Rangierbetrieb zulässt herzustellen, bleibt wohl illusorisch. Da hätte dann auch sicherlich schon einer der Hersteller zugeschlagen. Also bleibt es dabei weiterhin Zugverbände mehr oder minder fest zu kuppeln und mit "Sammelschiene" zu versorgen.
Aber: Hoffnung nicht aufgeben, dass vielleicht doch noch einer die Wollmilchsau entdeckt!


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