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THEMA: Gleise verlöten?
THEMA: Gleise verlöten?
Sascha75 - 06.11.09 18:04
Hallo
Ich verlege gerade die Schienen im Schattenbahnhof und in den Gleiswendeln.
Nachdem ich mit Fleischmann gleisen schlechte erfahrung gemacht habe, bin ich auf Roco Gleise umgestiegen. In den Wendeln habe ich R 3 und R 3a genommen, alles andere wird nur mit Flexgleisen verlegt.
Nun meine Frage, verlötet ihr die Schienen an den verbindern ?
Die Gleise sind auf 2mm Kork geklebt, also kann man sie sowieso nicht wieder benutzen!
Ich denke das es zwei Vorteile hätte, kontaktsicherheit und falls mal der Kleber nachgeben sollte ein beserer halt.
Bin neugierig auf Eure Meinung
Mfg Sascha
Ich verlege gerade die Schienen im Schattenbahnhof und in den Gleiswendeln.
Nachdem ich mit Fleischmann gleisen schlechte erfahrung gemacht habe, bin ich auf Roco Gleise umgestiegen. In den Wendeln habe ich R 3 und R 3a genommen, alles andere wird nur mit Flexgleisen verlegt.
Nun meine Frage, verlötet ihr die Schienen an den verbindern ?
Die Gleise sind auf 2mm Kork geklebt, also kann man sie sowieso nicht wieder benutzen!
Ich denke das es zwei Vorteile hätte, kontaktsicherheit und falls mal der Kleber nachgeben sollte ein beserer halt.
Bin neugierig auf Eure Meinung
Mfg Sascha
Logisch verlöten, vor allem wo man nicht mehr rankommt. Die Schienenverbinder geben nicht immer Kontakt, manchmal nur für ein paar Wochen und dann leichte Änderung durch Wärmeeinwirkung und schon ist kein Kontakt mehr da.
Leidvolle Erfahrung mit der Modulanlage des www.mtkb.de
Gruß Gunter
Leidvolle Erfahrung mit der Modulanlage des www.mtkb.de
Gruß Gunter
Hallo Sascha
Das ist eine "Glaubensfrage"..png)
Ich persönlich löte sehr viel an den Schienenstößen. Natürlich sollte man das nicht auf einer Länge von etlichen Metern machen. Zumindest nicht, wenn die Anlage in einem Raum steht, bei der die Temperaturschwankungen relativ groß sind.
Das verlöten mache ich aber nicht, um den Widerstand zu verringern bzw. die Kontaktsicherheit zu erhöhen, sondern ich mache es hauptsächlich in Kurven. Bei mir wird ca. alle 1 Meter eine Zuleitung ans Gleis angelötet. So habe ich keine Probleme mit dem Widerstand (auch wenns nicht gelötet wäre).
Viele Grüße
Tomi
Das ist eine "Glaubensfrage".
Ich persönlich löte sehr viel an den Schienenstößen. Natürlich sollte man das nicht auf einer Länge von etlichen Metern machen. Zumindest nicht, wenn die Anlage in einem Raum steht, bei der die Temperaturschwankungen relativ groß sind.
Das verlöten mache ich aber nicht, um den Widerstand zu verringern bzw. die Kontaktsicherheit zu erhöhen, sondern ich mache es hauptsächlich in Kurven. Bei mir wird ca. alle 1 Meter eine Zuleitung ans Gleis angelötet. So habe ich keine Probleme mit dem Widerstand (auch wenns nicht gelötet wäre).
Viele Grüße
Tomi
Hallo
Danke für eure Antworten. Ich werde die Wendeln dann sicherlich verlöten, bei gerader Strecke werde ich noch sehen.
Brauch ich ein spezielen Lötzinn oder geht normaler Elektroniklötzin?
Tomi, Eine Ringleitung 2,5mm² um die ganze Anlage ist geplant, und so wie du sagst jeden Meter Gleis eine Einspeisung.
Derzeitiger stand...
Die von Sascha75 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Danke für eure Antworten. Ich werde die Wendeln dann sicherlich verlöten, bei gerader Strecke werde ich noch sehen.
Brauch ich ein spezielen Lötzinn oder geht normaler Elektroniklötzin?
Tomi, Eine Ringleitung 2,5mm² um die ganze Anlage ist geplant, und so wie du sagst jeden Meter Gleis eine Einspeisung.
Derzeitiger stand...
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Hallo Sascha
Genau. Von der Ringleitung aus kannst Du dann mit kurzen Kabeln (Litzen) ans Gleis gehen. Da gibts dann keine Kontaktschwierigkeiten, auch wenn mal ein Schienenstoß nicht so optimal ausgeführt ist.
Viele Grüße
Tomi
PS. @Axel: Wie meinst Du das denn? Ich vermute, Du lötest an der Außenseite der Schiene ein Stück Draht an?
Genau. Von der Ringleitung aus kannst Du dann mit kurzen Kabeln (Litzen) ans Gleis gehen. Da gibts dann keine Kontaktschwierigkeiten, auch wenn mal ein Schienenstoß nicht so optimal ausgeführt ist.
Viele Grüße
Tomi
PS. @Axel: Wie meinst Du das denn? Ich vermute, Du lötest an der Außenseite der Schiene ein Stück Draht an?
n´Abend,
ich lese hier sehr oft von einer RINGLEITUNG, die für eine gleichmäßige Bahnstromversorgung empfohlen wird.
Ich meine aber man überträgt da die gleichen Nachteile der Gleise auch in die Ringleitung. Je weiter ein Gleisanschluß dieses Ringes von der Trafoeinspeisung entfernt liegt, um so weniger Saft kommt wegen des auch hier vorhandenen Kabelwiderstandes im Gleis an. Die Ringleitung hilft etwas gegen die Schienenstösse, einen Unterschied zwischen "vorne" und "hinten" hatte ich aber auch trotz Ringleitung festgestellt. Die Züge fuhren immer noch mal schneller und mal langsamer.
Dann kam mir nachts um 3 Uhr (konnte irgendwie nicht schlafen) die Idee einer STERN-EINSPEISUNG: Ich habe in den Anlagen-Holzrahmen an zentraler Stelle zwei extra lange Messingschrauben eingeschraubt. Das war jetzt meine zentrale Verteilerstation!!!
Eine Schraube plus, die andere minus.
Vom Trafo habe ich extra dicke Kupferkabel zu diesen Schrauben verlegt. Von diesen Schrauben aus habe ich zunächst die am weitesten entfernt gelegenen Gleise angeschlossen. Diese Kabellänge habe ich auch für alle anderen Anschlüsse zugeschnitten (wichtig bei größeren Anlagen) und entsprechend zu den Gleisen geführt. Ergebnis: Der Weg des Stromes war vom Trafo zu sämtlichen Gleisanschlüssen (ob nah oder fern) exakt gleich lang - und ich stellte fest, daß alle Schwankungen auf einmal weg waren. Überall lag der gleiche Saft an, die Loks fuhren herrlich gleichmäßig.
Natürlich hingen einige Kabel durch (alle wie gesagt auf gleiche Länge zugeschnitten). Die Durchhänger habe ich aber einfach zusammengerollt und mit einem Klebestreifen fixiert. Die von den Schrauben abgehenden Einzelleitungen habe ich über die Gewinde weg komplett miteinander verlötet.
Deshalb empfehle ich wärmstens eine STERN-EINSPEISUNG statt Ringleitung!
Gruß, Olaf
ich lese hier sehr oft von einer RINGLEITUNG, die für eine gleichmäßige Bahnstromversorgung empfohlen wird.
Ich meine aber man überträgt da die gleichen Nachteile der Gleise auch in die Ringleitung. Je weiter ein Gleisanschluß dieses Ringes von der Trafoeinspeisung entfernt liegt, um so weniger Saft kommt wegen des auch hier vorhandenen Kabelwiderstandes im Gleis an. Die Ringleitung hilft etwas gegen die Schienenstösse, einen Unterschied zwischen "vorne" und "hinten" hatte ich aber auch trotz Ringleitung festgestellt. Die Züge fuhren immer noch mal schneller und mal langsamer.
Dann kam mir nachts um 3 Uhr (konnte irgendwie nicht schlafen) die Idee einer STERN-EINSPEISUNG: Ich habe in den Anlagen-Holzrahmen an zentraler Stelle zwei extra lange Messingschrauben eingeschraubt. Das war jetzt meine zentrale Verteilerstation!!!
Eine Schraube plus, die andere minus.
Vom Trafo habe ich extra dicke Kupferkabel zu diesen Schrauben verlegt. Von diesen Schrauben aus habe ich zunächst die am weitesten entfernt gelegenen Gleise angeschlossen. Diese Kabellänge habe ich auch für alle anderen Anschlüsse zugeschnitten (wichtig bei größeren Anlagen) und entsprechend zu den Gleisen geführt. Ergebnis: Der Weg des Stromes war vom Trafo zu sämtlichen Gleisanschlüssen (ob nah oder fern) exakt gleich lang - und ich stellte fest, daß alle Schwankungen auf einmal weg waren. Überall lag der gleiche Saft an, die Loks fuhren herrlich gleichmäßig.
Natürlich hingen einige Kabel durch (alle wie gesagt auf gleiche Länge zugeschnitten). Die Durchhänger habe ich aber einfach zusammengerollt und mit einem Klebestreifen fixiert. Die von den Schrauben abgehenden Einzelleitungen habe ich über die Gewinde weg komplett miteinander verlötet.
Deshalb empfehle ich wärmstens eine STERN-EINSPEISUNG statt Ringleitung!
Gruß, Olaf
Hallo Olaf
Jetzt komm ich nicht ganz mit...
Also ich gebe dir schon recht das deine Sterneinspeisung sicher auch gut funktioniert, aber in meinem Fall wird es Wörtlich eine Ringleitung. Meine Anlage geht im Zimmer an der Wand entlang. Wenn ich nun ein Kabelring unter der Anlage mache und an beiden Kabelenden den Trafo anschliese dann ist das doch noch besser, Oder?
Obwohl klar das mann immer einen minimalen Spannungsverlust hat, aber ich denke mit entsprechenden Kabeldurchmesser bekommt mann das Problem Super gelöst!
Die Dreiuhrnachtsideen sind meist die besten....png)
Gruß Sascha
Jetzt komm ich nicht ganz mit...
Also ich gebe dir schon recht das deine Sterneinspeisung sicher auch gut funktioniert, aber in meinem Fall wird es Wörtlich eine Ringleitung. Meine Anlage geht im Zimmer an der Wand entlang. Wenn ich nun ein Kabelring unter der Anlage mache und an beiden Kabelenden den Trafo anschliese dann ist das doch noch besser, Oder?
Obwohl klar das mann immer einen minimalen Spannungsverlust hat, aber ich denke mit entsprechenden Kabeldurchmesser bekommt mann das Problem Super gelöst!
Die Dreiuhrnachtsideen sind meist die besten...
Gruß Sascha
Sascha... Wie lang ist denn Deine Ringleitung? Wenn die natürlich 1000 Meter lang ist, dann könnte es problematisch werden. .png)
Gruß
Tomi
Gruß
Tomi
Tomi
Das wäre schöööön...
Nein, mein Moba Zimmer ist 2,5 x 2,2m
Deshalb meine ich ja das 2,5mm² ausreichen. Oder?
Mfg Sascha
Das wäre schöööön...
Nein, mein Moba Zimmer ist 2,5 x 2,2m
Deshalb meine ich ja das 2,5mm² ausreichen. Oder?
Mfg Sascha
Na, da dürfte es keine Probleme geben. .png)
Gruß
Tomi
Gruß
Tomi
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