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THEMA: angebauter Güterschuppen bedienen (Vorbild)

THEMA: angebauter Güterschuppen bedienen (Vorbild)
Startbeitrag
Thalys1981 - 17.10.09 13:37
Hallo zusammen.

Mir ist aufgefallen, daß alle? kleineren Bahnhöfen (Bsp. "Schwarzach von FALLER) einen  angebauten Güterschuppen haben.
Meine Frage:
      WIE wurde dieser beim Vorbild bedient?
Die Güterwagen können nicht direkt vor dem Schuppentor stehen, da sich dazwischen der Bahnsteig befindet. Wurde diese Lücke mit einer Rampe o.ä. überbrückt, wenn der Schuppen bedient werden sollte?

Anbei ein Foto zum besseren verständnis meiner Frage.

http://i35.tinypic.com/312z41y.jpg

MfG  Michael

Richtig, das wurde i.d.R. mit einer mobilen Rampe überbrückt. Der Lokführer musste dann ziemlich punktgenau anhalten, damit das klappt.

Gruß, Volker
Danke Volker.

Das wollte ich wissen.

MfG  Michael
Hallo,

die gezeigte Form ist nicht sehr oft anzutreffen gewesen. Weitaus häufiger gab es die Version mit direkt am Güterschuppen endenden Kopfgleis. Dort konnte dann der Ortsbedienungswagen unmittelbar vor dem Güterschuppentor abgestellt werden  und ungehindert be- und entladen werden.
Der Bahnsteig (meist ein Schüttbahnsteig) lag dann eine Gleisbreite weiter vom EG entfernt, die Fahrgäste wurden nicht behindert.
Die Entscheidung , welche Version gebaut wurde, richtete sich nach der Menge des am Güterschuppen umzuschlagenden  Gutes, wogegen sich die Entscheidung der Häusleverkäufer  zu einer Vorbildversion an ganz anderen Gesichtspunkten ausrichtete.

Gruß aus Asbach im Vorderwesterwald

Wilhelm Hesse
Hallo Michael,
es gab damals auch noch Gepäckkarren. Da wurden die Versandstücke mit einem Sackkarren von der Rampe auf den Karren und weiter auf den Packwagen geladen. Natürlich auch umgekehrt.
Grüße
Thomas
Danke für die Hinweise.
Ihr habt mir sehr weitergeholfen.
Ich werde den Schuppen etwas "verwittert" gestalten und einen neuen Güterschuppen an anderer Stelle im Bahnhof bauen, sodaß ich den angebauten nicht mehr bedienen muß.
(Die Zeit mit den Gepäckkarren liegt mir zuweit zurück. Ich wollte Epoche III / IV darstellen)

Lieben Gruß und einen schönen Sonntag

Michael
Die Rampe vor diesem Güterschuppen ist ja bewusst soweit zum Gleis gerückt, dass die Reisenden da gerade noch bequem vorbeikommen, der Abstand zum Güterwagen aber möglichst gering ist, und mit einer Ladebrücke aus Blech bequem überbrückt werden kann. Das war durchaus auch in der Epoche IV noch zu beobachten.

Gruß, Volker
Es gab noch eine Version. Dabei wurden in Höhe der Schuppenrampe auf den Bahnsteigen kleine Zwischenrampen gebaut, damit auch von  weiter entfernten Gleisen güter über Ladebrücken entladen werden konnten. Vor allem bei Bahnhöfen , die von Leig-Einheiten bedient wurden , war das oft zu sehen.
Hallo zusammen,
war es wirklich so, dass am Hausbahnsteig Güterwagen zum be- und entladen abgestellt waren?
Ich könnte mir nach dem Bild vorstellen, dass es sich hier um eine Kopframpe handeln soll, wobei das Problem der Lücke natürlich immer noch vorhanden ist.

Sonntägliche Grüße
Andreas
Moinsen,

in den Ep. III / IV kannst du ohne Probleme mit Gepäckkarren hantieren.
Diese Vehikel waren bis in die 1980er Jahre recht weit verbreitet.
Insbesondere auf Unterwegsbahnhöfen, bei denen das Aufkommen
keinen eigenen Stückgut-/Expressgutwagen rechtfertigte.
Dort wurde dann das (meist wenige) Stück- oder Expressgut vom
Bahnsteig aus in die Pack- oder Güterwagen geladen.

MfG Hartmut
hier ein Beispiel für die Gepäckrampe direkt am Gleis 1: Gebenbach an der Linie Amberg opf - Schnaittenbach



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