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THEMA: Motorschnecke geschmolzen, warum ?
THEMA: Motorschnecke geschmolzen, warum ?
Jürgen W - 10.10.09 14:45
Hallo,
auf dem Bild unten seht ihr ein Bild eines Fleischmann Motors, der in einer BR 01.10 eingebaut war.
Die Schnecke ist geschmolzen ????
Lok war im Betrieb, habe auf einmal gehört das die Drehzahl hoch ging, gleich auf Stop gedrückt.
Beim öffnen des Tender dann dieses Bild. Konnte die Schnecke einfach abziehen und eine neue aufpressen. Das Ritzel unter der Schnecke ist OK. Motor lässt sich leicht Drehen, also warscheinlich kein Lagerschaden, die Kohlen und Federn waren neu, ist mir ein Rätzel wie das passieren konnte, sowas hate ich noch nie.
Gruß Jürgen
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auf dem Bild unten seht ihr ein Bild eines Fleischmann Motors, der in einer BR 01.10 eingebaut war.
Die Schnecke ist geschmolzen ????
Lok war im Betrieb, habe auf einmal gehört das die Drehzahl hoch ging, gleich auf Stop gedrückt.
Beim öffnen des Tender dann dieses Bild. Konnte die Schnecke einfach abziehen und eine neue aufpressen. Das Ritzel unter der Schnecke ist OK. Motor lässt sich leicht Drehen, also warscheinlich kein Lagerschaden, die Kohlen und Federn waren neu, ist mir ein Rätzel wie das passieren konnte, sowas hate ich noch nie.
Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
Schnecke auf Motorwelle durchgerutscht?!...Reibung erzeugt Wärme.
Lässt sich das Tenderfahrgestell( die Achsen und Getriebe) ohne Motor leicht bewegen...?
Schon echt interessant...
Gruß
Andy
Schnecke auf Motorwelle durchgerutscht?!...Reibung erzeugt Wärme.
Lässt sich das Tenderfahrgestell( die Achsen und Getriebe) ohne Motor leicht bewegen...?
Schon echt interessant...
Gruß
Andy
Hallo Andy,
alles schön leicht beweglich, der selbe Motor mit neuer Schnecke läuft jetzt schon wieder vielle Runden . Ist einfach ein Rätzel.
Gruß Jürgen
alles schön leicht beweglich, der selbe Motor mit neuer Schnecke läuft jetzt schon wieder vielle Runden . Ist einfach ein Rätzel.
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
Es kann eigentlich nur die Möglichkeit sein, dass die Schnecke auf der Motorwelle durchgerutscht ist...weswegen auch immer.
Achtung,kleiner Spaß:
So ist das, wenn man mit einem 25 Wagen-Schnellzug eine 6% Rampe hochjagt.png)
Da kann der Kunstdtoff auf der Motorwelle schon mal nen Hitzkopf bekommen und die "Fassung" verlieren.png)
Gruß
Andy
Es kann eigentlich nur die Möglichkeit sein, dass die Schnecke auf der Motorwelle durchgerutscht ist...weswegen auch immer.
Achtung,kleiner Spaß:
So ist das, wenn man mit einem 25 Wagen-Schnellzug eine 6% Rampe hochjagt
Da kann der Kunstdtoff auf der Motorwelle schon mal nen Hitzkopf bekommen und die "Fassung" verlieren
Gruß
Andy
Typischer Fall von Heissläufer wegen trockenem Lager.
Jürgen H.
Jürgen H.
Jürgen, ja, hast ja Recht.
Nach einen zweiten Test, habe ich mir bald die Finger an der Welle verbrannt.
Motor war ja neu, lief am Regler in beiden Richtungen gut. Aber nach eine Tropfen Oel auf jedes Lager, hat er dann nach kurzer Zeir die Drehzahl bei 12 Volt erheblich erhöht. Nach langenr Testfahrt jatzt wieder normale Temp.
Gruß Jürgen
Nach einen zweiten Test, habe ich mir bald die Finger an der Welle verbrannt.
Motor war ja neu, lief am Regler in beiden Richtungen gut. Aber nach eine Tropfen Oel auf jedes Lager, hat er dann nach kurzer Zeir die Drehzahl bei 12 Volt erheblich erhöht. Nach langenr Testfahrt jatzt wieder normale Temp.
Gruß Jürgen
Beitrag editiert am 10. 10. 2009 19:20.
Das
alles klingt eher nach einer Heimwerker Bohrmaschine.
Als nach einer Fleischmann Lok.
Hans Hans
alles klingt eher nach einer Heimwerker Bohrmaschine.
Als nach einer Fleischmann Lok.
Hans Hans
Na, vielleicht war das ja schon ein Motor aus der Ferne .png)
Gruß Jürgen
Gruß Jürgen
Zitat
Motor war ja neu
Das glaube ich nicht so recht, denn ein Motor mit schwarzem Lagerschild müsste aus älterer Produktion stammen. GFN hat seit mehreren Jahren GRAUE Lagerschilde.
Grüße, Peter W.
Hallo Jürgen, Peter,
ist es möglich das die chnecke einen Haarriss bekommen hat, und die Achse sich dann in der Schnecke gedreht hat, und durch die Reibung dann logischerweise selbige zu stark erwärmt hat?
Wodurch könnte der Motor an sich überhitzen? Strom zu hoch? Weil Kohlen nicht richtig am Kollektor anlagen?
Mangelnde Lagerschmierung ist natürlich auch möglich - womit ölst du die Motorlager?
War der Motor NEU, oder nur die Kohlen und Federn?
Gruß Detlef
ist es möglich das die chnecke einen Haarriss bekommen hat, und die Achse sich dann in der Schnecke gedreht hat, und durch die Reibung dann logischerweise selbige zu stark erwärmt hat?
Wodurch könnte der Motor an sich überhitzen? Strom zu hoch? Weil Kohlen nicht richtig am Kollektor anlagen?
Mangelnde Lagerschmierung ist natürlich auch möglich - womit ölst du die Motorlager?
War der Motor NEU, oder nur die Kohlen und Federn?
Gruß Detlef
Habe die Lok vor kurzen gekauft, man kommte sehen das sie nicht im Einsatz war, auch die Kohlen waren neu, Motor in 1a Zustand. Lag auf jeden fall an den Lagern, waren wohl Furz Trocken.
Die Läuft jetzt schon endlich Runden hier.
Gruß Jürgen
Die Läuft jetzt schon endlich Runden hier.
Gruß Jürgen
Motorlager trocken und dann heiß gelaufen, niemals. Wenn das tatsächlich der Fall wäre, dann hätte es das angrenzende Lagerschild mitgenommen, weil das Bronzelager des Motors, als Pendellager ausgeführt, als Wärmequelle den Kunststoff des Motorschildes zuerst mitgenommen hätte.
Also entweder ist der Motor einwandfrei (das kannst Du nur durch zerlegen desselben einwandfrei feststellen; insbesondere ist die Frage zu klären, sitzt das Pendellager noch ausreichend fest und doch beweglich im Lagerschild?), dann rutschte die Schnecke auf der Welle. Und in diesem Fall kannst du von Glück reden, dass es nicht mehr mitgenommen hat.
Ich hatte schon einen Motor, da haben sich aufgrund Wärmeentwicklung Wellen- und Ankerverbindung gelöst. Da lag aber auch ein Wicklungsschaden am Motor vor.
Also entweder ist der Motor einwandfrei (das kannst Du nur durch zerlegen desselben einwandfrei feststellen; insbesondere ist die Frage zu klären, sitzt das Pendellager noch ausreichend fest und doch beweglich im Lagerschild?), dann rutschte die Schnecke auf der Welle. Und in diesem Fall kannst du von Glück reden, dass es nicht mehr mitgenommen hat.
Ich hatte schon einen Motor, da haben sich aufgrund Wärmeentwicklung Wellen- und Ankerverbindung gelöst. Da lag aber auch ein Wicklungsschaden am Motor vor.
Beitrag editiert am 11. 10. 2009 20:03.
Hallo Jürgen,
vieleicht auch das "gute" Fleischmann Fett/Öl an den Achsen und Zahnräder dran schuld - neigt bekanntlich ein wenig zum verharzen, gerade wenn es älter wird, und nicht regelmäßig bewegt wird. Und dann noch trockene Motorlager
Gruß Detlef
vieleicht auch das "gute" Fleischmann Fett/Öl an den Achsen und Zahnräder dran schuld - neigt bekanntlich ein wenig zum verharzen, gerade wenn es älter wird, und nicht regelmäßig bewegt wird. Und dann noch trockene Motorlager
Gruß Detlef
Naja, der Einwand von Linde hat doch was!
Warum sollte durch heisse Motorlager ausgerechnet vorne an der Welle die Plastikschnecke derart verschrumpeln und das ums Lager herum befindliche Plastik nicht angegriffen werden?
Das ist doch unlogisch, da muss es eine andere Erklärung geben wie eher:
Getriebe schwer durch hartes Fett, dadurch zuviel Kraft auf die Schnecke und dann bricht die Verbindung Welle-Schnecke zusammen und die Welle dreht wie toll in der Schnecke, bis diese von Reibungshitze flüssig wird.
Nach dem Ölen ist alles wieder leichtgängig geworden und seitdem läufts.
So wird da eher ein Schuh draus, meine ich!!
Viele Grüsse
Mathi
Warum sollte durch heisse Motorlager ausgerechnet vorne an der Welle die Plastikschnecke derart verschrumpeln und das ums Lager herum befindliche Plastik nicht angegriffen werden?
Das ist doch unlogisch, da muss es eine andere Erklärung geben wie eher:
Getriebe schwer durch hartes Fett, dadurch zuviel Kraft auf die Schnecke und dann bricht die Verbindung Welle-Schnecke zusammen und die Welle dreht wie toll in der Schnecke, bis diese von Reibungshitze flüssig wird.
Nach dem Ölen ist alles wieder leichtgängig geworden und seitdem läufts.
So wird da eher ein Schuh draus, meine ich!!
Viele Grüsse
Mathi
Altes Oel kann nicht sein, denn das Getriebe hatte ich im US Bad gereinigt und neu gefettet mit B 52.
Da der Motor ja vorher nicht viel gelaufen hat, und dann im ausgebauten zustand auf einmal merklich die Drehzahl erhöht hat, kann es sein das da irgend wo ein Grad oder ähnliches war ?
Gruß Jürgen
Da der Motor ja vorher nicht viel gelaufen hat, und dann im ausgebauten zustand auf einmal merklich die Drehzahl erhöht hat, kann es sein das da irgend wo ein Grad oder ähnliches war ?
Gruß Jürgen
Na gut, dann war die Schnecke schon vorher nicht richtig fest oder hatte einen Riss, den Du so gar nicht siehst, der aber schon reicht, um die Welle drin rumsausen zu lassen.
Wenns auch vielleicht damit anfängt, dass die Welle immer nur mal kurz rutscht und man das nur am ruckeligen Lauf der Lok merkt.
Warum das Ölen der Lager was brachte, könnte ich mir auch so erklären: Durch die rutschende Welle in der Schnecke wurde die Welle auch ordentlich heiss. Zwar nicht so sehr, dass das Plastik am Motor Schaden nimmt, aber doch so sehr, dass die Schmierung des Lagers herausgepresst wurde oder verbrannte. Nach dem Neuölen war alles wieder ok.
Viele Grüsse
Mathi
Wenns auch vielleicht damit anfängt, dass die Welle immer nur mal kurz rutscht und man das nur am ruckeligen Lauf der Lok merkt.
Warum das Ölen der Lager was brachte, könnte ich mir auch so erklären: Durch die rutschende Welle in der Schnecke wurde die Welle auch ordentlich heiss. Zwar nicht so sehr, dass das Plastik am Motor Schaden nimmt, aber doch so sehr, dass die Schmierung des Lagers herausgepresst wurde oder verbrannte. Nach dem Neuölen war alles wieder ok.
Viele Grüsse
Mathi
Macht euch mal frei vom dem Lose-Schnecke Syndrom. Soviel Reibungswärme kann eine glatte Welle in einer Kunstoffschnecke nie erzeugen.
Das Argument mit dem Motorschild würde übrigens auch in dem Fall gelten.
Das Motorschild ist aus einem anderen Material als die Schnecke und weniger wärmeempfindlich.
Ich unterstelle Jürgen W. mal, dass er die Lok auch nicht lange Zeit mit hochdrehendem Motor aber ohne Fahrt auf der Anlage hatte.
Wer mal den Spaß gemacht hat, einen ausgebauten Motor mittels Pressluft auf ein paar 10tausend U/min zu bringen, kann sehen, wie die Lager rotglühend werden, trotz Öl.
Der Motor lief danach mit neuen Kohlen übrigens einwandfrei. Das Experiment fand leider ohne aufgezogene Schnecke statt und diente dem Widerlegen der Behauptung, dass sich die Ankerwicklung auflösen würde, bei hoher Drehzahl.
Es käme auch ein Wicklungsschaden des Motors in Frage, der nicht dauerhaft auftritt. Sowas habe ich auch schon gesehen. Der Widerstand der Wicklung könnte dadurch verringert gewesen sein und zu mehr Wärme geführt haben. Der plötzliche Drehzahlanstieg wäre ein Indiz dafür. Der Lastausgleich des Decoders lies am Fahrverhalten keine Rückschlüsse zu, sondern gab einfach mehr "Gas" bei weniger Leistung des Motors.
Grau ist alle Theorie.
Jürgen H.
Das Argument mit dem Motorschild würde übrigens auch in dem Fall gelten.
Das Motorschild ist aus einem anderen Material als die Schnecke und weniger wärmeempfindlich.
Ich unterstelle Jürgen W. mal, dass er die Lok auch nicht lange Zeit mit hochdrehendem Motor aber ohne Fahrt auf der Anlage hatte.
Wer mal den Spaß gemacht hat, einen ausgebauten Motor mittels Pressluft auf ein paar 10tausend U/min zu bringen, kann sehen, wie die Lager rotglühend werden, trotz Öl.
Der Motor lief danach mit neuen Kohlen übrigens einwandfrei. Das Experiment fand leider ohne aufgezogene Schnecke statt und diente dem Widerlegen der Behauptung, dass sich die Ankerwicklung auflösen würde, bei hoher Drehzahl.
Es käme auch ein Wicklungsschaden des Motors in Frage, der nicht dauerhaft auftritt. Sowas habe ich auch schon gesehen. Der Widerstand der Wicklung könnte dadurch verringert gewesen sein und zu mehr Wärme geführt haben. Der plötzliche Drehzahlanstieg wäre ein Indiz dafür. Der Lastausgleich des Decoders lies am Fahrverhalten keine Rückschlüsse zu, sondern gab einfach mehr "Gas" bei weniger Leistung des Motors.
Grau ist alle Theorie.
Jürgen H.
Ich glaube auch dass Lagerreibung die Wärme verursacht hat. Der Drehzahlverlust spricht dafür. Es wundert mich, dass der Motor nicht förmlich nach Öl "geschrieen" hatte - normalerweise kreischt es fürchterlich, wenn die Welle in einem trockenen Lager hoch dreht. Möglicherweise liegt das an der GFN-typischen kurzen Getriebeübersetzung und den damit verbundenen relativ niedrigen Motordrehzahl.
Grüße, Peter W.
Grüße, Peter W.
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