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THEMA: Anlagensteuerung digital mit Infrarotmelder
THEMA: Anlagensteuerung digital mit Infrarotmelder
Volker H. - 07.10.09 12:22
Hallo Gemeinde!
Nachdem ich gerade im Aufbau einer neuen Anlage bin, die ich später über den PC steuern will, kommt für mich die Frage auf, wie ich das Ganze möglichst einfach realisieren kann.
Die Steuerung über "Blockstellen" mit Trennstellen im Gleis sind bekannt. Nun habe ich von den Infrarot Reflexmeldern von www.jokashop gehört.
Besteht die Möglichkeit, die gesamte Anlage als einen Stromkreis ohne Trenngleise zu betreiben, und Züge nur über diese Infrarotmelder zu steuern? Als Zentrale nutze ich das Twin Center, ich möchte bei DCC bleiben. Welche Hardware (Rückmelder) ist in diesem Fall sinnvoll und unkompliziert? Wer hat Erfahrungen?
Leider habe ich mit digitaler Anlagensteuerung keine Erfahrung, bisher habe ich nur meine Züge digital gesteuert. Gibt es Seiten im Netz, die hier Aufklärung verschaffen?
Gruß aus N
Volker
Nachdem ich gerade im Aufbau einer neuen Anlage bin, die ich später über den PC steuern will, kommt für mich die Frage auf, wie ich das Ganze möglichst einfach realisieren kann.
Die Steuerung über "Blockstellen" mit Trennstellen im Gleis sind bekannt. Nun habe ich von den Infrarot Reflexmeldern von www.jokashop gehört.
Besteht die Möglichkeit, die gesamte Anlage als einen Stromkreis ohne Trenngleise zu betreiben, und Züge nur über diese Infrarotmelder zu steuern? Als Zentrale nutze ich das Twin Center, ich möchte bei DCC bleiben. Welche Hardware (Rückmelder) ist in diesem Fall sinnvoll und unkompliziert? Wer hat Erfahrungen?
Leider habe ich mit digitaler Anlagensteuerung keine Erfahrung, bisher habe ich nur meine Züge digital gesteuert. Gibt es Seiten im Netz, die hier Aufklärung verschaffen?
Gruß aus N
Volker
Hallo,
Bei Digital grundsätzlich ja! Die IB kann Rückmelder mit S88 oder Loconet Anschluss betreiben, wobei S88 das billigere (aber störungsempfindlichere) und Loconet das bessere und stabilere Bussystem ist.
Grüße, Peter W.
Zitat
Besteht die Möglichkeit, die gesamte Anlage als einen Stromkreis ohne Trenngleise zu betreiben
Bei Digital grundsätzlich ja! Die IB kann Rückmelder mit S88 oder Loconet Anschluss betreiben, wobei S88 das billigere (aber störungsempfindlichere) und Loconet das bessere und stabilere Bussystem ist.
Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
danke für Deine schnelle Antwort. Hast Du einen Tipp, wo ich gute Rückmelder bekomme? Denn der S88-Rückmelder von Jokashop scheint momentan nicht auf deren Homepage gelistet.
Fragen über Fragen...
Volker
danke für Deine schnelle Antwort. Hast Du einen Tipp, wo ich gute Rückmelder bekomme? Denn der S88-Rückmelder von Jokashop scheint momentan nicht auf deren Homepage gelistet.
Fragen über Fragen...
Volker
Fertiggeräte, Bausätze und/oder DIY?
Und vergiss den S88, der macht an der IB nur Probleme.
Und vergiss den S88, der macht an der IB nur Probleme.
Okay, wenn S88 zu fehlerhaft arbeitet, fange ich gleich mit Loconet an. Bausätze sind prima, ich löte gern. :o)
HaNNoveraNer - 07.10.09 13:16
Hallo Volker
Damit Deine Software weiß, wo sich ein Zug befindet, muß dieser ja irgendwie ÜBERALL erkannt werden. Daher sind die Trennstellen schon sinnvoll. Also wenn Du an so eine Infrarot Reflexdingens vorbei bist, dann wirst du ja nicht mehr erkannt. Damit kann man eigentlich nur erkennen, ob irgenwas irgendwo ankommt.
Zum S88 Bus: Hier gibt es seit einiger Zeit den S-88 N Bus mit Netzwerkkabeln als Verbindung und je nach Hardware auch mit Galvanischer Trennung des Busses von der Zentrale.
Ich werde diesen auch einsetzen und selber bauen nach Vorgaben von www.digital-bahn.de
Das erscheint mir theoretisch ausreichend störunempfindlich zu sein.
P.S. Wenn jemand ein Gleisbesetztmelder (Stromfühler) und Rückmeldesystem Projekt mit ATMEL oder PIC und LOCONET zum selberbauen und programmieren kennt, dann bitte mal Infos. Das wäre eine störungsunempfindlichere Alternative. Aber nur wenn der Sourcecode für den Prozessor und das Platinenlayout in Eagle verfügbar ist! Weil ich alles selber machen und völlige Unabhängigkeit von Herstellern, Lieferanten und Verfügbarkeiten bevorzuge. Das ist es, warum ich mich nach langem Überlegen für die Projekte von digital-bahn.de entschieden habe.
Gruß
Thomas
Damit Deine Software weiß, wo sich ein Zug befindet, muß dieser ja irgendwie ÜBERALL erkannt werden. Daher sind die Trennstellen schon sinnvoll. Also wenn Du an so eine Infrarot Reflexdingens vorbei bist, dann wirst du ja nicht mehr erkannt. Damit kann man eigentlich nur erkennen, ob irgenwas irgendwo ankommt.
Zum S88 Bus: Hier gibt es seit einiger Zeit den S-88 N Bus mit Netzwerkkabeln als Verbindung und je nach Hardware auch mit Galvanischer Trennung des Busses von der Zentrale.
Ich werde diesen auch einsetzen und selber bauen nach Vorgaben von www.digital-bahn.de
Das erscheint mir theoretisch ausreichend störunempfindlich zu sein.
P.S. Wenn jemand ein Gleisbesetztmelder (Stromfühler) und Rückmeldesystem Projekt mit ATMEL oder PIC und LOCONET zum selberbauen und programmieren kennt, dann bitte mal Infos. Das wäre eine störungsunempfindlichere Alternative. Aber nur wenn der Sourcecode für den Prozessor und das Platinenlayout in Eagle verfügbar ist! Weil ich alles selber machen und völlige Unabhängigkeit von Herstellern, Lieferanten und Verfügbarkeiten bevorzuge. Das ist es, warum ich mich nach langem Überlegen für die Projekte von digital-bahn.de entschieden habe.
Gruß
Thomas
@5: Thomas, Du hast Recht, die punktuelle Erkennung ist im Nachteil wenn man sie mit der Erkennung über einen Gleisabschnitt (Verbrauchermessung) vergleicht.
Loconet-Projekte kommen größtenteils aus den USA
http://embeddedloconet.sourceforge.net/
ist vielleicht mal was.
Loconet-Projekte kommen größtenteils aus den USA
http://embeddedloconet.sourceforge.net/
ist vielleicht mal was.
Dann empfehle ich Dir z.B. die LocoIO Module von HansDeLoof:
http://users.telenet.be/deloof/
Die Module sind nicht nur als Rückmelder, sondern auch als Weichen- und Signaldecoder zu gebrauchen. Die Schaltung ist simpel man kann sie auch leicht nachbauen. Das Hexfile für den PIC und die Software zur Konfiguration des Moduls ist frei verfügbar.
Zu beachten ist, dass am Grundmodul keinerlei Schutzmassnahmen für die Prozessor-I/Os vorgesehen sind. Da die IR Reflexkoppler aber auch mit 5 V arbeiten, können sie problemlos direkt an die Prozessoreingänge angeschlossen und von der LocoIO Platine gespeist werden.
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaette...-01-en-IS471F_SH.pdf
Der Preis bei JoKa ist OK - bei C* kostet der IR Sensor alleine mehr als bei Hrn. Katzer die ganze Platine.
Grüße, Peter W.
http://users.telenet.be/deloof/
Die Module sind nicht nur als Rückmelder, sondern auch als Weichen- und Signaldecoder zu gebrauchen. Die Schaltung ist simpel man kann sie auch leicht nachbauen. Das Hexfile für den PIC und die Software zur Konfiguration des Moduls ist frei verfügbar.
Zu beachten ist, dass am Grundmodul keinerlei Schutzmassnahmen für die Prozessor-I/Os vorgesehen sind. Da die IR Reflexkoppler aber auch mit 5 V arbeiten, können sie problemlos direkt an die Prozessoreingänge angeschlossen und von der LocoIO Platine gespeist werden.
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaette...-01-en-IS471F_SH.pdf
Der Preis bei JoKa ist OK - bei C* kostet der IR Sensor alleine mehr als bei Hrn. Katzer die ganze Platine.
Grüße, Peter W.
Hallo Volker,
bedenke bei deinen Planungen, dass Lichtschranken gegenüber Belegtmeldern nach dem Stromfühlerprinzip gewisse Nachteile im späteren Betrieb bedeuten. Sie sind zwar vom Typ her keine Momentkontakte, sondern Dauerkontakte, aber sie können nicht komplette Streckenabschnitte unterschiedlichster Länge überwachen, wie das mit Belegtmeldern möglich ist, sondern immer nur einzelne Stellen davon.
Stell dir mal ein längeres Bahnhofsgleis vor. An welcher Stelle müsste die Lichtschranke sein, um dem PC das Gleis als belegt zu melden?
Unmittelbar vor dem Signal? Was ist dann mit dem Triebwagen, der mittig hält und nicht auslöst?
In Bahnsteigmitte? Was ist mit dem kurzen Güterzug oder der einzelnen Lok, die bis zum Signal vorfahren?
Oder wie kann die im Gleisabschnitt liegen gebliebene Wagengruppe erkannt werden, wenn sie nicht zufällig an der Lichtschranke steht? Wenn jeweils der letzte Wagen eines Zuges eine Widerstandsachse hat, geht das beim Belegtmelder problemlos.
Meine Einschätzung: In Schattenbahnhöfen als Erkennung der Zugspitze sind Lichtschranken sicher sinnvoll einzusetzen. Als grundsätzliche Melder einer PC-gesteuerten Anlage kämen sie bei mir nicht in Frage.
Gruß Gerhard
bedenke bei deinen Planungen, dass Lichtschranken gegenüber Belegtmeldern nach dem Stromfühlerprinzip gewisse Nachteile im späteren Betrieb bedeuten. Sie sind zwar vom Typ her keine Momentkontakte, sondern Dauerkontakte, aber sie können nicht komplette Streckenabschnitte unterschiedlichster Länge überwachen, wie das mit Belegtmeldern möglich ist, sondern immer nur einzelne Stellen davon.
Stell dir mal ein längeres Bahnhofsgleis vor. An welcher Stelle müsste die Lichtschranke sein, um dem PC das Gleis als belegt zu melden?
Unmittelbar vor dem Signal? Was ist dann mit dem Triebwagen, der mittig hält und nicht auslöst?
In Bahnsteigmitte? Was ist mit dem kurzen Güterzug oder der einzelnen Lok, die bis zum Signal vorfahren?
Oder wie kann die im Gleisabschnitt liegen gebliebene Wagengruppe erkannt werden, wenn sie nicht zufällig an der Lichtschranke steht? Wenn jeweils der letzte Wagen eines Zuges eine Widerstandsachse hat, geht das beim Belegtmelder problemlos.
Meine Einschätzung: In Schattenbahnhöfen als Erkennung der Zugspitze sind Lichtschranken sicher sinnvoll einzusetzen. Als grundsätzliche Melder einer PC-gesteuerten Anlage kämen sie bei mir nicht in Frage.
Gruß Gerhard
HaNNoveraNer - 07.10.09 14:01
Hallo Peter W.
Sehr interessante Seite von HansdeLoof.
Tsts was man alles noch nicht kennt ist erstaunlich.
Leider dort nur Hex Files.
Weißt Du, ob er auch Source Code bei Bedarf weitergibt?
Ansonsten werde ich ihn mal anmailen.
@Peter 8
Danke für den Link.
Kannte ich auch noch nicht.
Pffffff jetzt wieder ne Woche mit Loconet und AVRs beschäftigen...
Ich verzettele mich zusehends...
Gruß
Thomas
Sehr interessante Seite von HansdeLoof.
Tsts was man alles noch nicht kennt ist erstaunlich.
Leider dort nur Hex Files.
Weißt Du, ob er auch Source Code bei Bedarf weitergibt?
Ansonsten werde ich ihn mal anmailen.
@Peter 8
Danke für den Link.
Kannte ich auch noch nicht.
Pffffff jetzt wieder ne Woche mit Loconet und AVRs beschäftigen...
Ich verzettele mich zusehends...
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
ich hatte noch nicht das Bedürfnis HDL nach einem PIC Sourcecode zu fragen - mail ihn einfach an, er antwortet üblicherweise rasch.
Ich schätze zwar eher nein - sonst hätte er den Code gleich online gestellt. Das Problem ist vermutlich die Loconet Lizenz.
Loconet und AVR Controller ist ein guter Ansatz. Da gibt es eine Menge DIY Projekte.
Ich persönlich kann auch dem S88N nichts abgewinnen da hier einfach unsymmetrische Signale auf eine symmetrische Leitung aufgebracht werden. Keine Leitungstreiber, keine Anpassung, keine Modulation.
Das Ganze ist technisch schlecht da der Bus mit hochohmigen CMOS Spannungspegeln arbeitet und nicht mit eingeprägten Strömen. Dies wird durch die reine Verwendung von verdrillten Leitungen nur minimal besser. Die Versorgung selbst hat gar keinen Rückleiter, sondern dient als Paarung für die Datenleitung.
Erschreckend finde ich auch diesen Satz:
"Um unkontrollierte Masseströme bzw. Aufhebung der Schutztrennung zu vermeiden, sollte der Kabelschirm nicht angeschlossen werden. "
!!! Dann bringt der Schirm doch NICHTS !!!
Grüße, Peter W.
ich hatte noch nicht das Bedürfnis HDL nach einem PIC Sourcecode zu fragen - mail ihn einfach an, er antwortet üblicherweise rasch.
Ich schätze zwar eher nein - sonst hätte er den Code gleich online gestellt. Das Problem ist vermutlich die Loconet Lizenz.
Loconet und AVR Controller ist ein guter Ansatz. Da gibt es eine Menge DIY Projekte.
Ich persönlich kann auch dem S88N nichts abgewinnen da hier einfach unsymmetrische Signale auf eine symmetrische Leitung aufgebracht werden. Keine Leitungstreiber, keine Anpassung, keine Modulation.
Das Ganze ist technisch schlecht da der Bus mit hochohmigen CMOS Spannungspegeln arbeitet und nicht mit eingeprägten Strömen. Dies wird durch die reine Verwendung von verdrillten Leitungen nur minimal besser. Die Versorgung selbst hat gar keinen Rückleiter, sondern dient als Paarung für die Datenleitung.
Erschreckend finde ich auch diesen Satz:
"Um unkontrollierte Masseströme bzw. Aufhebung der Schutztrennung zu vermeiden, sollte der Kabelschirm nicht angeschlossen werden. "
!!! Dann bringt der Schirm doch NICHTS !!!
Grüße, Peter W.
Hallo Volker,
Antwort #3 kann ich nicht bestätigen. Ich habe zur Rückmeldung ausschliesslich S88 GBM mit Rückmelder von LDT Einsatz und noch nie ein Problem gehabt.
Gruß
N-Tracker
Antwort #3 kann ich nicht bestätigen. Ich habe zur Rückmeldung ausschliesslich S88 GBM mit Rückmelder von LDT Einsatz und noch nie ein Problem gehabt.
Gruß
N-Tracker
Ich danke Euch allen für Eure Antworten/Erfahrungen. Ich muss mich hier wohl noch etwas schlau machen.
@ Gerhard:
Eines verstehe ich nicht. Klar erkennt die Steuerung bei Infrarotmeldern nur punktuell. Der Vorteil beim Stomfühlerprinzip ist, dass Fahrzeuge, egal wo sie im Block stehen, erkannt werden. Aber wie wird dort erkannt, wo der Zug hält? Der Gleisabschnitt kennt ja auch nur die Alternativen "belegt" oder nicht "belegt". Also wäre hier (was einigen Themen im Forum nach viele Modellbahner machen) auch noch zusätzlich ein Infrarot-Melder von Nöten.
Meine Idee war, am Anfang und Ende sowie in der Mitte des Bahnsteigs einen Infrarotmelder zu installieren. Das müsste ja reichen. Wie das dann mit der Software klappt, wäre zu klären.
Gruß aus N
Volker
@ Gerhard:
Eines verstehe ich nicht. Klar erkennt die Steuerung bei Infrarotmeldern nur punktuell. Der Vorteil beim Stomfühlerprinzip ist, dass Fahrzeuge, egal wo sie im Block stehen, erkannt werden. Aber wie wird dort erkannt, wo der Zug hält? Der Gleisabschnitt kennt ja auch nur die Alternativen "belegt" oder nicht "belegt". Also wäre hier (was einigen Themen im Forum nach viele Modellbahner machen) auch noch zusätzlich ein Infrarot-Melder von Nöten.
Meine Idee war, am Anfang und Ende sowie in der Mitte des Bahnsteigs einen Infrarotmelder zu installieren. Das müsste ja reichen. Wie das dann mit der Software klappt, wäre zu klären.
Gruß aus N
Volker
HaNNoveraNer - 08.10.09 08:55
Hallo Volker
Das Zauberwort heißt:
Soviele Gleisabschnitte wie nötig vorsehen.
Man unterscheidet da in Fahrabschnitte, Bremsabschnitte und Start/Stopabschnitte.
Je mehr Gleisabschnitte mit Rückmeldern Du vorsiehst, um so feiner und genauer kannsr Du später Geschwindigkeiten und Teilfreigaben für nachfolgende Züge steuern.
Wichtig ist, daß die Loks und kurze Züge IMMER erkannt werden.
Beispiel 1: Du stellst von Hand eine Lok auf ein Gleis gerade dort wo kein Infrarotmelder ist.
Beispiel 2: Ein Wagen bleibt auf der Strecke liegen.
Beispiel 3: Computer wird neu gestartet und fragt alle Belegtmelder ab. Wenn jetzt Loks oder Wagen oder kurze Züge nicht erfaßt werden ist es schlecht.
Klar funktioniert das grob mit den 3 Infrarotmeldern, aber würde ich nicht machen, dann lieber 3 Gleiskontakte.
Gruß
Thomas
Das Zauberwort heißt:
Soviele Gleisabschnitte wie nötig vorsehen.
Man unterscheidet da in Fahrabschnitte, Bremsabschnitte und Start/Stopabschnitte.
Je mehr Gleisabschnitte mit Rückmeldern Du vorsiehst, um so feiner und genauer kannsr Du später Geschwindigkeiten und Teilfreigaben für nachfolgende Züge steuern.
Wichtig ist, daß die Loks und kurze Züge IMMER erkannt werden.
Beispiel 1: Du stellst von Hand eine Lok auf ein Gleis gerade dort wo kein Infrarotmelder ist.
Beispiel 2: Ein Wagen bleibt auf der Strecke liegen.
Beispiel 3: Computer wird neu gestartet und fragt alle Belegtmelder ab. Wenn jetzt Loks oder Wagen oder kurze Züge nicht erfaßt werden ist es schlecht.
Klar funktioniert das grob mit den 3 Infrarotmeldern, aber würde ich nicht machen, dann lieber 3 Gleiskontakte.
Gruß
Thomas
Hallo Volker,
das hängt von der Software ab. Ich kann nur von meiner Konfiguration berichten: TrainController mit Sx.
TrainController kann anhand der Länge des Belegtabschnitts, der aktuellen Geschwindigkeit der Lok und dem Verhalten der Lok allgemein (Geschwindigkeitsprofil) die Lok punktgenau (+/- 1 cm oder max. 2 cm) an jeder von mir definierten Stelle mit der gewünschten Verzögerung anhalten. Dazu braucht es keinen zusätzlichen Hardwaremelder an der Stoppstelle. Es wird die Distanz vom Auslösen des Melders bis zu meinem Haltepunkt und die von mir gewünschte Bremsverzögerung gemeinsam mit den Lokeigenschaften ausgewertet.
Manche setzen an besonders kritischen Punkten (Schattenbahnhof Spitze oder Einfahrtsstelle in einen Loklift o.ä.) zusätzliche Lichtschranken zur Sicherheit ein, damit die Lok auf jeden Fall sofort stoppt, selbst wenn sie sonst noch ein, zwei cm weiter gefahren wäre. Ein paar cm "Sicherheitspuffer" erreichen aber dasselbe - nur geht es manchmal (besonders im Sbf) um jeden cm.
Wenn ich zu unverständlich geschrieben habe, einfach nachfragen.
Gruß Gerhard
P.S. Einen großer Vorteil dieser Lösung sehe ich darin, später die Haltepunkte (die übrigens von Zug zu Zug oder sogar von Zugfahrt zu Zugfahrt in einem Abschnitt unterschiedlich sein können) einfach per Mausklick verschieben zu können. Bei einer Lichtschranke bin ich durch den Einbauort festgelegt und müsste sie später hardwaremäßig umsetzen.
das hängt von der Software ab. Ich kann nur von meiner Konfiguration berichten: TrainController mit Sx.
TrainController kann anhand der Länge des Belegtabschnitts, der aktuellen Geschwindigkeit der Lok und dem Verhalten der Lok allgemein (Geschwindigkeitsprofil) die Lok punktgenau (+/- 1 cm oder max. 2 cm) an jeder von mir definierten Stelle mit der gewünschten Verzögerung anhalten. Dazu braucht es keinen zusätzlichen Hardwaremelder an der Stoppstelle. Es wird die Distanz vom Auslösen des Melders bis zu meinem Haltepunkt und die von mir gewünschte Bremsverzögerung gemeinsam mit den Lokeigenschaften ausgewertet.
Manche setzen an besonders kritischen Punkten (Schattenbahnhof Spitze oder Einfahrtsstelle in einen Loklift o.ä.) zusätzliche Lichtschranken zur Sicherheit ein, damit die Lok auf jeden Fall sofort stoppt, selbst wenn sie sonst noch ein, zwei cm weiter gefahren wäre. Ein paar cm "Sicherheitspuffer" erreichen aber dasselbe - nur geht es manchmal (besonders im Sbf) um jeden cm.
Wenn ich zu unverständlich geschrieben habe, einfach nachfragen.
Gruß Gerhard
P.S. Einen großer Vorteil dieser Lösung sehe ich darin, später die Haltepunkte (die übrigens von Zug zu Zug oder sogar von Zugfahrt zu Zugfahrt in einem Abschnitt unterschiedlich sein können) einfach per Mausklick verschieben zu können. Bei einer Lichtschranke bin ich durch den Einbauort festgelegt und müsste sie später hardwaremäßig umsetzen.
Beitrag editiert am 08. 10. 2009 09:17.
Hallo Thomas
Wo haste das denn her???
.png)
@Volker
Das ist ja gerade der Vorteil an einer guten Software. Dort kann man Bremswege oder Fahrweglängen bis zum Bremspunkt eingeben. Somit weiß die Software im Normalfall relativ genau, wo ein Zug steht bzw. wo er zum stehen gebracht werden muss. Da brauchts dann nur einen Abschnitt, und nicht mehrere Infrarotmelder.
Gruß
Tomi
Zitat
Soviele Gleisabschnitte wie nötig vorsehen.
Man unterscheidet da in Fahrabschnitte, Bremsabschnitte und Start/Stopabschnitte.
Wo haste das denn her???
@Volker
Zitat
Meine Idee war, am Anfang und Ende sowie in der Mitte des Bahnsteigs einen Infrarotmelder zu installieren. Das müsste ja reichen. Wie das dann mit der Software klappt, wäre zu klären.
Das ist ja gerade der Vorteil an einer guten Software. Dort kann man Bremswege oder Fahrweglängen bis zum Bremspunkt eingeben. Somit weiß die Software im Normalfall relativ genau, wo ein Zug steht bzw. wo er zum stehen gebracht werden muss. Da brauchts dann nur einen Abschnitt, und nicht mehrere Infrarotmelder.
Gruß
Tomi
Beitrag editiert am 08. 10. 2009 20:03.
HaNNoveraNer - 09.10.09 11:23
Zitat
Hallo Thomas
Zitat
Soviele Gleisabschnitte wie nötig vorsehen.
Man unterscheidet da in Fahrabschnitte, Bremsabschnitte und Start/Stopabschnitte.
Wo haste das denn her???
WinDigipet.
Wenn Du ein Bahnhofsgleis nimmst, in das von beiden Seiten eingefahren werden kann, dann mindestens 3 Abschnitte definieren. Wenn der mittlere erreicht wird, wird gebremst, verlangsamt, wenn der Stopabschnitt erreicht wird, wird die Lok gestoppt mit einem einstellbaren Bremsweg pro Lok. Der Stopabschnitt wird dann für die Lok zum Startabschnitt für die nächste Fahrstraße.
Alles ganz einfach. Funktioniert aber nur, wenn die Lok auch überall auf dem Abschnitt erkannt wird, also nicht unbedingt mit einer Lichtschranke..
Nebenbei bemerkt, man kann auch wunderschöne Schaltfunktionen verwirklichen, wenn man irgendwas auf irgendwelchen Gleiabschnitten erkennt: Fahrstraßen freigeben, Bahnhofsansagen, Licht schalten, Entkuppeln, und und und...
Gruß
Thomas
Hallo Thomas
Das war ein bisschen ironisch gemeint..png)
Im Thread http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=404760&start=3 hatte ich das mit den verschiedenen Abschnitten schon geschrieben. Aufgrund Deiner Reaktion dachte ich aber, dass Dir das noch nicht bekannt sei.
Nix für ungut..png)
Gruß
Tomi
Zitat
Wo haste das denn her???
Das war ein bisschen ironisch gemeint.
Im Thread http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=404760&start=3 hatte ich das mit den verschiedenen Abschnitten schon geschrieben. Aufgrund Deiner Reaktion dachte ich aber, dass Dir das noch nicht bekannt sei.
Nix für ungut.
Gruß
Tomi
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