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THEMA: KATO großflächiger Gleisunterbau

THEMA: KATO großflächiger Gleisunterbau
Startbeitrag
Rainlords - 05.10.09 21:28
Hallo N-Bahner!

Habe für meine 1mx2m Kompaktanlage nun die Rahmenkonstruktion (12mm Sperrholz) mit Platte (2x1mx1m in 6mm Sperrholz) fertig gestellt und stelle nun beim Testaufbau fest, dass die Fahrgeräusche der Bahn nicht unbedingt LAUT, aber doch etwas störend sind. Will sagen... es geht, aber etwas leiser wäre auch nicht schlecht. Will mich nicht Jahre ärgern, weil ich beim Aufbau ein paar Euro gespart habe.

Da ich recht viel Gleismaterial (übrigends KATO-Gleis) auf der Anlage verbauen will, denke ich über ein gesamtflächige "Dämmung" nach, die ich aber auch nicht zu hoch werden lassen möchte.

Habe deshalb darüber nachgedacht die 2m² mit 2mm Korkplatten zu bekleben ud die Gleise dann mit Nägeln im Kork zu fixieren (nicht festzunageln). Das viel zitierte Resorb ist mir über 2m² zu teuer und Styrodur mit mind. 10mm zu hoch.

Doch bevor ich korke, stellen sich die Fragen der nächsten Schritte:
Kann man Kork streichen?
Kann man auf Kork andere Materialien (Styropur, Styrodur) für Geländeerhebungen (max. 30mm) sauber aufbingen?

Es grüßt
Robert

Hallo Robert,

das gibt jetzt wieder einen Glaubenskrieg - was ist die "Beste Schallreduzierende Unterlage"
Hinweise auf die SuFu verklneife ich mir, das dürfen abder machen

Wie willst du eigentlich die Nägel in 2mm Kork zum halten bekommen? Und gehen die ins Holz herein, oder berühren die selbiges gibt es eine Schallbrücke

Zu Deinen Vorwegfragen:
Läßt sich Problemlos streichen (z.B. normale Wandfarbe)
Warum sollte mann keine anderen Materialien da sauber aufbringen können? Einfach kleben.

Die Fahrgeräusche entstehen dadurch, das das Brett auf dem das Gleis ist in Schwingung gerät.
Ergo gilt es dafür zu sorgen, das selbiges wenig schwingt.
Möglichkeiten gibt es da mehrere
1. Trassenbauweise - wenig Holz welches schwingen kann - fällt bei Dir weg
2. Plattenbauweise - bei Dir - hier gilt es dafür zu sorgen das das Brett wenig ans schwingen kommt.
2.1. für eine Entkopplung von Gleis und Brett sorgen - wird mit 2 mm Kork nicht sonderlichzumal ich nicht glaube das du die Gleise in 2mm Kork mit Nägeln zu halten bekommst.
2.2. da wäre es günstiger die Gleise mit einem Flexkleber zu befestigen Die Korkplatten müssen aber dann ebenfalls mit einem Flexkleber geklebt werden - das könnte aber wieder ins Geld gehen.
2.3. Die Platte möglichst Schwingungsarm verbauen.
2.3.1 Dickere Platte nehmen
2.3.2 hat der rahmen auch im inneren vertstrebungen wo das Brett aufliegt und mit verbunden ist? Das baut die Resonanzmöglichkeit auch ab.

Durch die Landschaft wird aber auch das Schwingunsverhalten des Brettes beeinflußt, nimmt ab.

Ich habe eine Grundplatte (13mm Tischlerplatte), als Klappanlage (noch im Aufbau) mit massivem Holzrahmen aus Balken und Querverstrebung in ähnlichen Abmessung  Deiner, auch 2mm Kork unterlegt, aber nur im Bereich der Gleise/Trasse. Befestigung der Gleise geht bis ins Holz.   Fahrgeräusch finde ich nicht zu laut, obwohl der ganze Schrank naturlich auch noch als Resonanzkörper hinzukommt, aber MIR nicht störend auffällt.
Resorb und ähnliches (auch dieses Forum) kannte ich beim Beginn der Anlage nicht

Aber ein kleine Anmerkung - oder besser Überlegung meinerseits - noch zu Fahrgeräusch und dem einschottern.
Da wird dann so oft überlegt, wie kann ich das ganze Gleismaterial möglichst geräuschdämmend befestigen und beim einschottern wird dann nur allzuoft des übliche Weißleim-H2O-Spüli gemisch genommen, das isd dann aber Kontraproduktiv, wenngleich auch wohl die preiswerteste Klebevariante. Das paßt nicht

Gruß Detlef
Moin Detlef!

Zitat

SuFu



Derer hab ich mich bedient, aber in Kombination mit KATO-Gleisen und ganzflächigem Ansatz nicht weit gekommen...

Zitat

2.3.2 hat der rahmen auch im inneren vertstrebungen wo das Brett aufliegt und mit verbunden ist? Das baut die Resonanzmöglichkeit auch ab.



Der Grundrahmen ist im 50cm-Raster aufgebaut. Die Platte liegt also auch im mittleren Bereich auf.

Zitat

...nicht glaube das du die Gleise in 2mm Kork mit Nägeln zu halten bekommst.



2mm ist vielleicht wirklich etwas wenig, aber ich denke mit 4-6mm sollte es klappen, dass die Gleise ganz gut fixiert sind. Das die Nägel nicht ins Holz sollten, ist mir klar (Schwingungsübertragung)

Da das Fahrgeräusch zur Zeit nicht wirklich LAUT ist, sondern nur etwas zu laut (womit ich auch leben könnte) würde ich sogar das Risiko eingehen und die Nägel auch nen Millimeter ins Holz treiben.

Ich glaub halt, dass ich nur ein etwas flexibleres Zwischenmaterial zwischen Gleis und Platte brauche um ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Zitat

Die Korkplatten müssen aber dann ebenfalls mit einem Flexkleber geklebt werden



Hast Du dazu ne Empfehlung?

Gruß
Robert
Acrylkleber aus der Kartusche, gibt es im Baumarkt. Der bleibt dauerelastisch.
Ich verbaue derzeit 6 mm dicke Korkplatten (bei Toom z.B.: 100 x 50 cm = 5,99 €) und verklebe diese mit normalem Holzkaltleim (der ganz sicher nicht elastisch ist) voll am Rand, nach innen nur punktuell. Ich bin begeistert, was dieses Material und den Effekt angeht.  

Gefärbt - z.B. unter den Schwellenrosten- habe ich mit normaler Wasserfarbe, Abtönfarbe und so weiter.

Allerdings nehme ich von Nägeln Abstand: die beschädigen die Schwellen, schaden der Optik und sind auch nicht nötig, wenn man die Gleise ebenfalls mit Holzkaltleim befestigt.

Adrian
Ich habe auch ordentlich Kato-Material, Gleise, Weichen, Brücken u.a. verbaut. Ich habe nicht einen Nagel eingeschlagen. Zwischen Holzplatte (diverse Praktische auf 5 x 1 m verbaut) und den Schienen befinden sich im Bereich der Schienen 2mm Korkplatten (zurecht geschnitten). Die Korkplatten sind mit Ponal aufgeklebt, die Schienen ebenfalls in Teilbereichen mit Heißkleber oder Ponal verklebt.
Habs mir jetzt mal einfach gemacht...

4 Platten 4mm Kork  (2mm war mir zu wenig und 10mm zu viel, dazwischen gab es nichts) im Baumarkt besorgt. Hatte schon die Ponal-Flasche in der Hand, als meine Frau mit einer Rolle doppelseitiges Klebeband um die Ecke kam! Diese bündig und in großen Bahnen auf die Korkplatten geklebt, ein Streifen noch in die Mitte und mit Hilfe der Gattin ausgerichtet und angedrückt. Gut war.
Sieht sauber aus und halten wird es denke ich auch ausreichend. Das Klebeband war eh übrig, also keine unnötige Ausgabe.

Hatte vorher einmal 1/4 der Platte mit Kork ausgelegt und Testkreis auf die Platte. Ergebnis: Holzplatte laut, Übergang wo Gleis leicht in der Luft, auch laut und auf dem Kork ausreichend leise. Kommentar meiner Frau: "Paßt, dabei kann ich fernseh'n"
Mehr wollte ich nicht

Wie ich die Gleise fixiere, weiß ich noch nicht... scheue mich etwas vor ankleben... das klingt so "ewig" (auch wenn ich weiß, dass dem nicht so ist).

Gruß
Robert


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