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THEMA: Planen einer Anlage unlösbare Probleme?

THEMA: Planen einer Anlage unlösbare Probleme?
Startbeitrag
HaNNoveraNer - 02.10.09 18:20
Hallo NBahner

Nachem ich jetzt mein x-tes Konzept wieder über den Haufen geworfen habe, weiß ich nicht mehr weiter.

Meine Hauptprobleme:
Wie komme ich an alle Gleise, um diese zu reinigen oder stehengebliebene Züge/Loks zu bergen?
Wie verbinde ich Segmente und erstelle Übergänge, wenn viele Gleise auch schräg über die Segmentgrenze verlaufen?
Wie teste ich vorher mal ab, ob PECO55 Kreuzungen, DKW, Bogenweichen, also das gesamte Sortiment mit meinem Rollmaterial funktioniert?  Das ist bei PECO fast unmöglich, da die Weichen polarisiert werden müssen und Schienen irgendwie befestigt und gelötet werden müssen

Also habe ich mir folgendes überlegt:
Ich fange ganz von vorne an.
Ich baue eine U-Anlage mit  90cm Breite. (370x380x280cm)
Ich baue alles in Segmenten mit 100x45cm Größe auf.
-> Bleibt das Segmentproblem mit den Übergängen

Alle Epochen, Themen egal, max. 180cm Züge.
Ich fange an mit einem größeren Hauptbahnhof (Faller Bonn) und einem angrenzenden BW mit Arnold Drehscheibe und Ringlockschuppen.

Aber wo lege ich den Bahnhof  hin?
Welche Ebene?
Also doch erst die ganze Anlage planen?
Aber wie, mit allem verfügbaren Peco Material?

Und wie komme ich dann überall dran? Berge abnehmen? Reicht das. Woraus baue ich die überhaupt? Fallen die runter, wenn ich mal ein Segment transportieren möchte?
Unter die Platten möchte ich auch nicht immer kriechen, wenn was hängt!
Und wie passen nachher Gebäude rein? Oder sollte ich Gebäude vorher kaufen?
Und wann kann ich endlich mal fahren? Muß ja erstmal ALLE Segmente bauen für einen Kreis.

Oder wie fange ich an?

Artikel und Vorhandene Ratschläge helfen mir irgendwie nicht weiter...

Ich hoffe, ich konnte euch imein Dilemma irgendwie darstellen?

Gruß
Thomas (der gerade wieder vor Raily mit einem leeren Blatt sitzt...)




Hallo Thomas,

Baue doch die Anlage als Hundeknochenanlage. So hast du eine zweispurige Strecke, die viel Verkehr zulässt. als erstes baust du die Wendemodule und schon kanns losgehen mit den Züge. Am besten verzichtest du auf einen Schattenbahnhof und planst entsprechende Abstellgleise beim Bahnhof. Segmentübergämge würde ich wenn immer möglich nur senkrecht zur Modulkannte legen. Bei Peco C55 sollte jegliches Rollmaterial ohne Proble verkehren können. Wenn nicht hättest du auch bei anderem Gleismaterial Probleme.

Gruss,
Matthias
Hallo Thomas,

ich würde sagen, PC ausschalten und mal eine Woche Pause von der MoBa....

Im Ernst: es ging mir genauso, ich baue jetzt auch bereits seit 1/2halben Jahr und komme erst jetzt nach 2 Monaten wieder langsam an den Punkt mal wieder Züge im Kreis fahren zu lassen, der Durchgangsbahnhof wird - langsam - fertig (4 Monate habe für SBf benötigt, bauen und testen).

Du wirst bei Deiner angestrebten Größe sicher noch länger brauchen. Also vielleicht wie ich von unten nach oben zunächst den SBf planen und bauen, vielleicht auch mit der Möglichkeit dort unten im Kreis zu fahren, dann stellt sich der (Fahr-)Spaß etwas schneller ein.

Grüße Frank
Auf deutsch: Du traust dich nicht, Fehler zu machen. Das ist verständlich. Also musst du die Möglichkeit, grosse Fehler zu begehen, minimieren.

Ich würde auch, wie Matthias in Nr.1, mit zwei Wendemodulen beginnen.

Zugänglichkeit: Abnehmbare Berge sind eine Möglichkeit. Eine andere ist die offene Rahmenbauweise auch auf den Segmenten oder Modulen. Dann kann von unten in den Berg gelangt werden.

Felix
Hallo Thomas,

die Trennung von Gleisen an Segmentgrenzen war hier im Forum schon mal Thema. Es gibt Methoden für schräg oder auch in der Kurve über die Grenze verlaufende Gleise, siehe z.B. hier: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=373038

Ergebnis war, sowas ist möglich!

Des Weiteren: Testen der Fahrsicherheit auf Peco-Weichen, Kreuzungen etc.: Das geht nur mit einem Testaufbau, allerdings brauchst Du die Weichen dafür nicht extra zu polarisieren oder so. Zum Testen der Fahrsicherheit von Fahrzeugen reicht die Stromschaltung per Zunge ja aus.

Auf keinen Fall würde ich anfangen, die Anlage schon mal zu bauen, ohne Dir darüber im Klaren zu sein, wie die oberen Etagen aussehen sollen.

Die anderen Fragen (Zugänglichkeit, Gebäude etc.) sind denn schon ziemlich speziell und hängen wesentlich vom Gleisplan ab.

Ich kann mal sagen, wie ich das mache (ohne Anspruch auf "Besten Methode"-Preis): Ich habe mir zunächst das Betriebskonzept überlegt (was will ich: Rangieren und Fahren soll möglich sein), dann den Gleisplan gemacht. Anhand des Gleisplans grob die Zugänglichkeit geklärt (wo muss ich ein Loch lassen, welcher Anlagenteil muss abnehmbar sein ...).

Und nun baue ich die Anlage von unten nach oben, mittlerweile (d.h. nach knapp 3 Jahren), stoße ich zur obersten Etage vor. In diesen 3 Jahren haben sich einige Vorstellungen über die Verteilung von Landschaft gebildet, die ich eventuell (d.h. wenn mir nix besseres einfällt) auch nach und nach umsetzen werde. Aber ich baue Landschaft erst, wenn die Anlage im Betrieb ist und ich Lust dazu habe. Bei der letzten Anlage bin ich sehr viel gefahren, bevor überhaupt das erste Haus aufgebaut wurde.

In den 3 Jahren gab es mehrere Zwischenstationen, in denen ein Testbetrieb möglich war. Das hilft, damit die unteren Etagen möglichst einwandfrei funktionieren - und macht natürlich auch Spaß, mal wieder fahren zu können.

Vielleicht hilft Dir dieser Bericht ja irgendwie weiter. Aber letztlich muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Grüße,

Udo.
Danke für die Antworten:

Genau dieses: "von unten in den Berg gelangen" ist eins meiner Probleme.
Meine alte Anlage war auf einer ebenen Platte in einem ausgebauten Keller aufgebaut. Dort mußte ich trotzdem jeden Monat mit einem Klotz die Gleise reinigen, weil es hier und da Kontaktprobleme gab. Soll ich nun jeden Monat unter die Anlage kriechen, meinen Arm und die Hand an Balken und Rahmendurchgängen vorbei neben spitzen Servostelldrähten von unten über die Gleise zwängen und bis zum nächsten Hindernis den Klotz irgendwie +ber die Gleise und Weichen! schieben, one zu sehen, wie es dort aussieht...

Hundeknochen. Sehr schön, aber dann fährt der Zug irgendwie nur im Kreis. Mir würde eine etwas ausgefallenere Steckenführung mehr zusagen, wo sich dann Gleise überkreuzen (Brücken) u.s.w.

Ein Problem, erstmal etwas Fahrbares aufzubauen, ist bei den Peco Flexgleisen, daß man nach dem Verlegen ja keine Weichen mehr dazwischen bekommt, um dann einfach den Streckenverlauf weiter auszubauen... Also doch alles komplett Vorplanen und die Weichen schonmal mit einsetzen? Das bindet aber wieder an die Planung und läßt keine Änderungen zu. Dazu müssen die Weichen vorher schon polarisiert und in der gewünschten Richtung arretiert werden.

Alle Gleise senkrecht zu den Modulkanten habe ich auch schon versucht zu planen, was einem sauberen Verlauf der Flexgleise in Kurven aber nicht zugute kommt. Das kriegt man einfach nicht imer hin, besonders an den Längsseiten. Dann sieht auch alles so rechteckig steril aus.

Abnehmbare Berge. Gibt auch wieder Probleme, wenn man in 2 Ebenen durch einen Berg fährt, also unten ein Tunnel und oben sichtbar über ein z.B: eine Brücke. Da bleibt immer irgendwie ein Begteil, wo man nicht rankommt vom Boden zu Ebene 1. Muss dazu sagen, daß die U-Anlage an der Wand entlang führen muß, also von hinten auch nicht erreichbar ist.

Gruß
Thomas
Hallo Thomas.

Ich könnte jetzt Anfangen dir Punkt für Punkt die Fragen zu beantworten mit einer wahrscheinlich unentlichen Diskussion... und ohne befriedigende Ergebnisse für Dich.
Schau doch mal hier im Forum wer im Bereich Hannover wohnt , eine Modellbahnanlage besitzt oder gerade baut oder plant und setzt Dich mit diesem zusammen.
Ich war mit in Hamburg bei Ingo und habe eine Menge dazu gelernt.
Vielleicht nicht immer meine Epoche oder meine Vorstellung aber das hat sich gelohnt mit den
Modellbahnkollegen zu diskutieren.

Deine Idee mit dem Bahnhof zu beginnen finde ich prinzipiell gut (Erfahrungswert der sich daraus bildet).
Und : es muß Dir gefallen

Gruß Frank

Hallo,
mit einem Klotz Gleise zu reinigen machst Du das Elend der dreckigen Schienen immer schlimmer. Denn die harten Rubber verkratzen die Oberfläche, und dann setzt sich noch leichter Dreck an. Nehme lieber einen Reinigungswagen von Tomix, der saugt einiges weg und lass in vielen Zügen einen Reinigungszwerg von Noch mitlaufen. Ab & an den Tomix dann mit Isopropanol über die Gleise fahren lassen.
Und ganz ehrlich: Fehler macht man bei jeder Anlage....

Nochwas: Peco-Gleise sind für alle N-Fahrzeuge geeignet seit Produktion Mitte 70er Jahre. Für ältere Fahrzeuge kann man fast überall neue Achsen einbauen.  

Thomas,
die eierlegende Wollmichsau wirst Du bei Deinem Anlagenaufbau, oder Wunsch nicht bekommen. Um an die Gleise zur Reinigung zu kommen wirst Du Kompromisse eingehen müssen. Da wo es möglich ist, würde ich abdeckende Platten, Berge etc. vorsehen. Da wo dies nicht möglich ist, mußt Du so bauen, daß Du einigermaßen bequem von unten an die Gleise kommst. Übrigens ist die Verschmutzunmg unterflur nicht so groß, wie vielleicht befürchtet. Diese Erfahrungen habe ich bei meiner Anlage, ähnlich wie bei Deinem Plan, immer an der Wand lang, gemacht. Weiterer Tip, gehe mit der untersten sichtbaren Trasse auf eine Anlagenhöhe von ca. 1m nach oben. Ab 1 m wird vieles angenehmer beim Bau etc. übrigens auch beim Betrachten.
Auch ich habe meine Anlage als Hundeknochen konzipiert.
Ich füge einmal ein Foto eines Teilbereiches meiner Anlage an. Dort ist ein Ort mit Baustellen, Industriegebiet und im Hintergrund ein Berg mit Bauernhof, bei welchem noch keine Abdeckung drauf ist. Im Vordergrund kann man die gesamte Oberfläche, insgesamt 4 Abdeckungen abnehmen um an die Gleise etc. zu kommen.
Meinen Bahnhof habe ich in einer Ecke diagonal eingebaut, auch hiervon ein Foto mit linker Seite. Bringt, je nach Konzept, einige Vorteile. Das dritte Foto zeigt einen Steinbruch als abnehmbares Teil eines Eckbereiches der Anlage. Dies nur mal so als evtl. nutzbare Anregung bei Deinen Planungen.
Der Tip die Planung ohne PC zu machen ist goldrichtig. Papier, Bleistift, Zirkel etc. reichen aus.
Grüße
Werni

Die von Werni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Thomas,
noch etwas bezüglich Gleisverschmutzung, halte die Räder Deiner Fahrzeuge sauber, das verhindert Schmutz auf den Gleisen. Feuchtreinigung führt sehr gerne zur Entstehung von festem Schmatter auf Rädern und Gleisen. Wenn nämlich die feuchten Gleise feinsten Staub etc. anziehen und anhaften, gibt es große Sauerei. Kork, feines Leder bei Handreinigung und Schienenreinigungswagen, Noch Zwerge reichen beim rollenden Material aus
Werni
Hallo Thomas,

liste Dir einfach mal auf was Du konkret haben willst. Dann legst Du die Größe der einzelnen Motive fest. Dann legst Du die einzelnen Motive in der vorgesehenen Größe an den vorgesehenen Standort. Gleise und Weichen aus Papier"schablonen", Gebäude ebenso. Nachdem alles passt wird es genauso aufgezeichnet und gespeichert.

Anschließend wird alles mit der/den vorgesehenen Streckengleisen verbunden. Die Gleisführung solltest Du aber von vornherein halbwegs im Kopf haben.

An den Anlagenenden werden Wendeln zum Schattenbahnhof eingeplant. Letzterer wird mindestens 40 cm unter "Anlagenunterkante" eingebaut.

Die "Hundeknochenwende" (@1) kann um die Wendeln herum führen. So kannst Du tatsächlich schnell fahren und später nach belieben Punkt-zu-Punkt- oder Kreisverkehr einstellen.

Und sonst siehe Frank @2, erste Zeile…

Viel Erfolg wünscht
Günter


Edith mahnte: Unterschrift


Zitat

Hundeknochen. Sehr schön, aber dann fährt der Zug irgendwie nur im Kreis. Mir würde eine etwas ausgefallenere Steckenführung mehr zusagen, wo sich dann Gleise überkreuzen (Brücken) u.s.w.



Die Hundeknochenanlage kannst du nach belieben erweitern. Viele Modulanlagen funktionieren nach dem Hundeknochenprinzip und sind sehr interessant. Auch muss es nicht bei zwei Wendepunkte bleiben, du kannst von der Stammlinie abzweigen und zu einem Dritten Wendemodul fahren.
Irgendwie muss du mal anfangen und wenn du bald fahren willst geht es mit zwei Wendemodulen am schnellsten.

Gruss,
Matthias
Hallo,

falls es an "räumlichen" Vorstellungen habert (upps, ohhweijaa , ich möchte niemand zu nahe treten ) , so hilft ein kleine Bastelei.
Man nehme ein kleines Brettchen, im Maßstab 1: 10 mit den Grundrissen der realen Anlage, hole sich im Baumarkt oder Blumengeschäft verzinkten Blumendraht, mache kleine Klötzchen aus Holz und löte dann deen Draht zu sammen. Er soll den Gleisverlauf darstellen. Die kleinen Klötzchen, man kann auch Knetmasse oder ähnliches nehmen, sind für die Höhe gedacht.

Simpel , einfach und man sieht schon etwa , wie es mal im maßstab 1: 160 aussehen wird.
Viel Spaß

           Grüße vom Zackenbahner Robby
         www.zackenbahn.de
Nachtrag.
Zitat

Ein Problem, ..., ist bei den Peco Flexgleisen, daß man nach dem Verlegen ja keine Weichen mehr dazwischen bekommt, um dann einfach den Streckenverlauf weiter auszubauen... Also doch alles komplett Vorplanen und die Weichen schonmal mit einsetzen?


Das geht wie im richtigen Leben, Thomas. Die Weichenenden am Gleis markieren, Gleis an der Markierung trennen, separiertes Gleisstück entfernen, Weiche einsetzen und mit dem Gleis verschweißen - äähh - verlöten (je Trennstelle ein Stück Draht außen an die Schiene).

Zitat

Alle Gleise senkrecht zu den Modulkanten habe ich auch schon versucht zu planen, was einem sauberen Verlauf der Flexgleise in Kurven aber nicht zugute kommt. Das kriegt man einfach nicht imer hin, besonders an den Längsseiten.


Deinem Text entnehme ich, Du willst keine Module bauen sondern eine Segmentanlage. Module kann man freizügig miteinander vertauschen, Segmente passen nur an ihren speziellen Platz.

Schräge Gleisübergänge sind problemlos möglich, man muss beim Verlegen nur genau genug vorgehen.

Grüße
Günter
Zitat

Soll ich nun jeden Monat unter die Anlage kriechen, meinen Arm und die Hand an Balken und Rahmendurchgängen vorbei ... zwängen und bis zum nächsten Hindernis den Klotz irgendwie über die Gleise und Weichen! schieben, one zu sehen, wie es dort aussieht...



Wenn es nicht mehr anders geht - ja. Meist geht es aber anders: Ein Schienenreinigungszug aus Roco Schienenputzwagen und Lux (oder Tomix) Staubsauger wirkt oft Wunder. Und dann ist es tatsächlich so, dass Gleise im Berg weniger verstauben.

Zitat

Hundeknochen. Sehr schön, aber dann fährt der Zug irgendwie nur im Kreis. Mir würde eine etwas ausgefallenere Steckenführung mehr zusagen, wo sich dann Gleise überkreuzen (Brücken) u.s.w.



Also grob gesagt hast du zwei Möglichkeiten:

1) Module: Gleisübergänge am Modulende immer gleich (und i.d.R. rechtwinklig); Steigungsstrecken schwierig. Dafür ist jedes Modul eine in sich abgeschlossene Einheit - gerade auch, was die Plaung betrifft. Und wenn du später mal eines Moduls überdrüssig geworden bist, kann es auch wieder aus der Anlage entfernt werden.

2) Segmente: Volle Freiheit, auch in Bezug auf die Gleisübergänge. Aber es funktioniert nur, wenn die komplette Segmentgruppe von Anfang an fertig geplant ist - ähnlich wie eine konventionelle Festanlage.

Was du möchtest, ist volle Planungsfreiheit, jedoch ohne bereits jetzt planen zu müssen. Das schliesst sich halt aus...

Als Ausweg könnte sich anbieten, einen Schenkel des U mal als Modulanlage zu beginnen und Erfahrungen zu sammeln. Und wenn du dich dann sicherer fühlst, kannst du den anderen Schenkel immer noch als Segmentgruppe planen.

Felix
Thomas zu der Reinigung Deiner Gleise.

Solltest du keinen Tomix Reinigungswagen besitzen, kann ich Dir gerne auch meinen Wagen für
2 Wochen zur Verfügung zum  testen stellen.
Gruß Frank
Danke Frank, komme ich dann "später" drauf zurück

Also ich überlege ja schon das mit so ner Art M odulen, also halb Modul, halb Segment zu machen. Vielleicht einmal an der Wand lang und dann parallel an den ganzen Modulen wieder zurück. Dann vielleicht ohne die Längsseiten zu überqueren.

Das bedeutet aber, daß die hinteren Module von den vorderen verstellt werden. Sicher nicht so schlimm.

Was ich überlege ist der Kurvenradius. Wenn ich da 30cm einhalten will, muß so ein Modul für Doppelgleis schonmal 70cm x 70cm breit werden. Wenn ich also vorne und hinten ein Hundeknochenende machen möchte, komme ich schon auf 140 cm. Da kommt niemand mehr dran.

Eine Lösung wäre ein "Überlappen" der Module, also den 2. Hundeknochen eine Ebene versetzen. Aber das Widerspricht einem normalen Modulübergang. Es sei denn, man baut den Teil der Strecke gleich mit schrägen Übergängen auf das erster Modul mit drauf. Also praktisch ein Modul mit 2 Ebenen, wo die obere erst angeschlossen wird, wenn das letzte Modul fertig ist.

Da ich mir einen Rolltisch 1,60m x 0,70 mit einem Testkreis, PC und Monitoren gebaut haben, kann ich jetzt auch leider keine Abzweigungen in die Raummitte machen, da ich plane dort zu sitzen und Windigipet zu bedienen. Der Monitortisch soll halb unter die Anlage geschoben werden, daher plane ich ein festes Untergestell, auf das dann die Module oder Segmente draufgestellt werden.

Auf einen Schattenbahnhof werde ich erstmal verzichten (aber mitplanen), da ich mit einem Lift ganze Züge in 10? Ebenen transportieren möchte. Das geht wunderbar komplett an der Wand entlang ohne Weichen o.ä. Das wird auch fest an dem Untergestell fixiert.

Ich werde jetzt mal probieren, ob ich mit der Hin und Rückführung von ca. max.  45cm breiten Modulen alles unterbringen kann, was ich mir so vorstelle. Eine leativ lange Fahrstrecke sollte sich schon ergeben.

Vielleicht sollte ich mich vom 2-Gleisigen Betrieb verabschieden? Obwohl das entschieden besser aussieht, wenn da 2 Züge aneinander vorbeirauschen können.

Wie verfährt man egentlich bei so langen Strecke mit langsamen Zügen. Ich könnte mir vorstellen, daß es da mit mehreren Zügen nicht zu einem flüssigen Fahrbetrieb kommt, sondern daß ständig an Blocksignalen angehalten werden muß. Daher hatten meine ersten Planungen auch mehrere Kreisförmige Fahrstraßen vorgesehen, die sich gegenseitig nicht behindern.

Das ist m.E. auch ein wichtiger Punkt, den ich noch nicht lösen konnte. Wie bekommt man einen flüssigen Fahrbetrieb mit mind. 8-10 Loks gleichzeitig unterwegs ohne Anhalten hin?

Gruß
Thomas




Hallo Thomas,

fangen wir mal vorne an:

die Mischung zwischen Anlagenteilen mit "normierten" Modulkopf und Segmentübergängen hat vor allen Dingen bei Bahnhöfen oder größeren Teilen einen großen Vorteil: ein Bahnhof ist gerne mal 2 mtr. lang und wäre als Modul etwas unpraktisch. Zu den Radien: gehe im sichtbaren Bereich wirklich nicht unter 300 mm, es sieht einfach unschön aus. Ein "Hundeknochen" kann auch durch 90 Grad "Ecken" erreicht werden. Siehe z.B. auch mal beim www.mtkb.de

Eine eingleisige Strecke im Blockbetrieb ist meines Wissens nach nur per PC steuerbar, da sonst schaltungstechnisch ein Aufwand zum Verrücktwerden (darum sind ESTw bei der "echten Bahn" auch stets ein Grund zum Rückbau), von daher bietet sich ein Hundeknochen fast automatisch an.

Bei Hundeknochen würde ich eben dann auf Blockabschnitte mit Längen von min. 2 mtr. vorschlagen, dann geht es auch mit dem Start/Stop an den Signalen. Das wäre nämlich nicht gemäss dem Vorbild, das Anfahren eines 2000 Tonnen-Zuges kostet einiges an Energie und den Lokführer würde man schnell zum Teufel jagen, der mit Karacho losrast und vor dem nächsten Signal wieder mit Hp0 voll bremsen müsste.

Natürlich könntest Du auch einen Teil (je nach Größe) mit einer zusätzlichen 1-gleisigen Nebenstrecke im Stichstreckenblock ausrüsten oder auch mit einer Straßenbahn oder S-Bahn, je nach gewünschtem Motiv (auch eine Werkbahn oder Hafenbahn wäre denkbar).

Wie willst Du fahren? Wenn Du Digital fahren willst dann schau Dir erst einmal die verschiedenen Softwarelösungen an. Dort gibt es intelligente Problemlöser ohne allzugroßen Aufwand, persönlich emfpfehle ich Freiwald-Software. http://www.freiwald.com/seiten/download.htm

Überlege Dir, ob Du lieber selber steuern willst (Lokführer) oder doch lieber der Fahrdienstleiter bist.
Hi

Dazu habe ich gerade einen sehr interessanten Artikel gefunden:

http://157949.homepagemodules.de/t144f55-Betrieb-vs-Fahrbetrieb.html

Bei mir wird es wohl ein Kompromiß aus beidem LF/FDL werden.
Rangieren, ohne von fahrenden Zügen behindert zu werden muß möglich sein.

Eine oder mehrere Nebenbahnen wäre toll für kurze Züge und Triebwagen.
Auch um verschiedene Güter an verschiedene Punkte bringen zu können.
Aber wie die zu Hauptsrecke auf den einzelnen Modulen unterbringen?
Ein drittes Gleis zum Hundeknochen, auf dem die Nebenbah verkehrt?
Da spielt sich dann alles parallel zur Strecke ab, da für einen 90Grad Knick kein Platz auf einem Modul ist. Es sei denn man überquert doch die Modullängsseiten.

Ich setzte WindDigipet ein. Das habe ich schon länger (jedoch noch keine Anlage).

Gruß
Thomas
Hallo,

ich merke schon, Du musst Dir mehr Gedanken über das grundsätzliche Thema Deiner Anlage machen.
Zu welcher Zeit spielt Deine Anlage, in welcher Landschaft?
Aus welchem Grund wurde eine Eisenbahn gebaut? Welche Güter kommen woher und müssen wohin? Warum sind Reisezüge dort unterwegs?
Ist ein Ort an der Strecke ein wichtiges Zentrum? Vielleicht Kreisstadt mit Industrie? Oder liegt an der Nebenbahn ein besonders schönes Ziel, wie ein Kloster, ein Naturdenkmal oder ein Kurort?

Deine Anlage sollte eine "Geschichte" erzählen, denke Dir es wäre ein Theaterstück und die Bahn bildet die Kulisse.

Je mehr Du Dich auf diese Planung einlässt um so eher kommen Dir Ideen für die Anlage.
Hi Peter

Das wollte ich eigentlich vermeiden
Aber vielleicht geht es nur so?

Ich wollte eigentlich ALLE Zeiten zulassen und möglichst viele unterschiedliche Landschaften realisieren. Eigentlich, wie oben jemand geschrieben hat einzelne Themen irgendwie verbinden.
Nicht sooo realitätsnah.

Aber Dank Eurer Hinweise habe ich jetzt genügend neue Ideen, um neu anzufangen.

Ich werde mit einem Hundeknochen *wauwau* an der linken Wand beginnen, der meinen Lift enthält, um mich dann immer weiter ans Ende der rechten Wand vorzutasten und danach wieder in vorderer Reihe zurück. Bis dahin un später parallel kann ich dann den kompletten Plan erstellen bzw. anpassen.

Themen, die mir so im Kopf rumgeistern:

Hauptbahnhof
BW +  Drehscheibe
Kopfbahnhof
Nebenbahnhof
Fiddleyard
Timesaver
Hafen
Bahnübergänge
Brücken, Viadukt
Petrol-fabrik
Kohlewagen entleeren beladen
Holzfabrik
Containerkran (am Hafen?)
Züge zusammenstellen
Autoverladung
Postwagen
Zementwerk
Sägerei
Schloss auf Berg
Kirchen
Ladegüter für Hauptstadt
Triebzüge, S-Bahn
und vieles mehr




Gruß
Thomas



Fahren lassen kannst Du fast alles, eine "Ausrede" gibt es immer....
Zitat

Was ich überlege ist der Kurvenradius. Wenn ich da 30cm einhalten will, muß so ein Modul für Doppelgleis schonmal 70cm x 70cm breit werden.



Hast du verstanden, warum ein Hundeknochen vorne und hinten "dicker" ist als in der Mitte?

Zitat

Vielleicht sollte ich mich vom 2-Gleisigen Betrieb verabschieden?



Zweigleisiger Betrieb ist (auch beim Vorbild) infolge des Einbahnverkehrs das einfachste, was es gibt. Eingleisiger Betrieb macht ebenfalls Spass, ist aber ganz anders. - Was dir fehlt, ist die praktische Erfahrung. Tipp: Schliesse dich einer Modulgruppe in deiner Nähe an - nicht, um das Konzept der segmentierten Heimanlage komplett aufzugeben, sondern um praktische Erfahrung zu sammeln, ohne gleich mehrere 10'000 Euro investieren zu müssen.

Zitat

Wie verfährt man egentlich bei so langen Strecke mit langsamen Zügen. Ich könnte mir vorstellen, daß es da mit mehreren Zügen nicht zu einem flüssigen Fahrbetrieb kommt,...



Das ist in der Tat eine Herausforderung. Die einfachste Lösung ist, alle Triebfahrzeuge so abzustimmen, das sie ähnlich schnell laufen... Gerade bei Digitalbetrieb ist dies relativ einfach.

Zitat

Ich setzte WindDigipet ein. Das habe ich schon länger (jedoch noch keine Anlage).



Falsche Reihenfolge! Das kommt mir vor wie wenn jemand bereits einen Kochherd hat, dann ein Haus darum herum baut und sich zum Schluss überlegt, wozu man überhaupt ein Haus braucht...

Es kann sein, dass Digipet für deine Zwecke gut brauchbar ist - aber sei um Himmels willen auch offen für andere Lösungen.

Felix
>>>
Hast du verstanden, warum ein Hundeknochen vorne und hinten "dicker" ist als in der Mitte?
<<<<

Jawohl.
Das "dicker" macht ja die Probleme, da ich überlege 2!  Hundeknochen parallel aufzubauen, um die 90cm Tiefe auszunutzen, da ich in der Raummitte erstmal nicht verbauen wollte.
Das ergibt dann die 140cm an den Hundeknochenenden.
Aber man kann ja zur Verbindung auch ein Modul am Ende quer einbauen.
Wenn man dann das hintere Knochenende eine ebene höher setzt, können die sich überschneiden. Dann hat man die Möglichkeit, entweder im ersten Knochen zurückzufahren, oder in den zweiten Knochen reinzufahren. Ich liebe solche Alternativen. Eine einfache Rundumstrecike ist irgendwie langweilig.

Das ist überhaupt DIE Idee.
Eine Stufenanlage! Hinten an der Wand entlang einfach eine Stufe (5 cm) höher, als vorne.
Dann kann die hintere über Brücken die vordere mit nutzen. Und die vordere kann durch Tunnel unter der hinteren durchfahren, wo es nötig wird. Verbinden über Gleiswendel  oder Rampen an den Knochenaußenseiten.
Das gefällt mir!

Hmm. da stören dann aber die Servos unter den Weichen.
Also doch höher bauen? Dann wird es schwieriger von Ebene zu Ebene zu kommen.

Hoffentlich bekommt man die Übergänge dann wirklich vernünftig hin.

Gruß
Thomas


Tja Felix.

Ich hatte mal eine Arnold Anlage.
Die wollte ich mit WDP steuern.
Habe mich dann aber für einen Neubeginn entschieden.

Also um bei dem Beispiel zu bleiben:

Haus gebaut, Kocherd gekauft, Essen gekocht, Haus aber abgerissen, weil es morsch war.
Jetzt überlegen, ein schöneres länger haltbares Haus mit vielen schönen Räumen zu bauen, in das der Kochherd aber wieder reinpaßt.

Offen für andere Lösungen?
Vielleicht mit einer Feuerstelle kochen?

Gruß
Thomas

Hallo Thomas.

ganz in deiner Nähe gibt es den MEC Luthe. Da findest Du Gleichgesinnte die Dir helfen, da bin ich mir ganz sicher.

http://mec-luthe.de/

@alle

Warum  haben die Mobahner in den 70ger und 80ger Jahren es eigentlich geschafft vorbildgerechte Anlagen in ihrer Keller zu zaubern ohne die klugen Ratschläge der Formuser ?

Ich bin Modellbauer seit mehr als 50 Jahren, auch wenn es nicht immer Moba war. Folglich bin ich wie ihr es heute nennt, ein Grufti. Nach meiner langjährigen Erfahrung geht die Zahl der kreativen Modellbauer ständig zurück. Ersetzt werden sie heute durch allwissende PC-Bahner.

Das mußte ich einfach einmal loswerden, auch wenn es euch nicht gefällt.

Hans-Dieter

Vielleicht war der ganze Kram früher mal preiswerter?

Heute überlegst Du dreimal, ob Du Dir eine Sperrholplatte kauft oder nicht.
Vom Gleismaterial ganz abgesehen.
Da fragt man doch gerne mal vorher, wie es andere so machen und wo was schiefgegangen ist...

Gruß
Thomas
Hallo Hans-Dieter,

mir gefällt es schon, was Du geschrieben hast.
Die letzte Zeit wird mir hier im Forum auch zu viel herumtheoretisiert. Warum wird in diesen Fällen nicht einmal ein Probeaufbau gemacht. Es muß ja nicht großartig alles fertig gemacht werden, ein fliegender Aufbau bringt auch schon die ersten Erkenntnisse die man sehen und fühlen kann. Gleise müssen nicht genagelt oder geklebt werden. Ich nehme z.B. für die Gleise die kleinen Trixschrauben, die kann man immer wieder verwenden. Abfallholz zum Bauen gibt es zu Genüge im Sperrmüll. Und die Strippen für die Elektrik kann man oberflächlig zum Testen verlegen. Mit zukünftigen Steigungen kann ich genügend rumspielen.
Mit diesen neuen Erkenntnissen aus den Versuchen kann ich dann den richtigen Anlagenbau starten.
Wie heißt es so schön: Nur Versuch macht kluch. Scheiß auf die Theorie.

Gruß, Roland
Hallo Thomas,

komm doch einfach mal Freitags Nachmittag ab 16 Uhr in Wunstorf-Luthe vorbei. Da gibt es genug zu Zeigen und Reden. Da sind auch andere Hannoveraner, Letteraner, Lohnder usw.
Den Link hat Hans-Dieter schon angegeben.

Gruß, Roland
Mach ich!
Zitat

Offen für andere Lösungen?
Vielleicht mit einer Feuerstelle kochen?



Warum nicht? Viele Leute bauen ein Cheminee in ihr Haus ein.
Bleib einfach offen dafür, das *angemessene* Steuerungskonzept für deine Anlage zu finden.

Vor allem aber musst du für dich einen Weg finden, um einfach mal "los zu legen" und etwas zu versuchen. Du musst wieder den Mut finden, Fehler zu machen. Die Absicht, keine Fehler zuzulassen, blockiert uns - ich weiss schon, von was ich rede. Auch deshalb bin ich zum Modulbau gekommen. Bei den kleinen, in sich abgeschlossenen Stücken ist ein allfälliger Fehlschlag leichter zu verdauen als bei einer kompletten Anlage.

Das Spannende ist: Die kleinen Stücke haben mir den Mut gegeben, neue Dinge zu versuchen - schief gegangen ist es aber eigentlich nie.

Felix

Moin Thomas (# ),

Zitat

Heute überlegst Du dreimal, ob Du Dir eine Sperrholplatte kauft oder nicht.
Vom Gleismaterial ganz abgesehen.



nein. Damals wie heute baue ich das, was ich mir vorstelle, überlege, wie ich es umsetzen kann. Falls etwas nicht geht, frage ich mich, was falsch war/wie es vielleicht anders gehen könnte.
Viele deiner Frage sind allerdings auch welche, die ich mir nie gestellt habe. Ich habe einfach angefangen zu bauen...

Gruß
Kai
Also ich habe meine "Modul"teilung vom normalen 2-D auf 3-D erweitert! Das heißt, ich habe auch übereinander Module vorgesehen.
Unter www.ptlbahn.de findest du einige wenige Bilder.
Ich habe auch erst mal 2 Wendeschleifen (ohne Landschaft) gebaut (120x40+40), dann das Industriemodul (120+120x40) und dann den Abzweig mit 2 Ebenen (120+120x40). dann habe ich einen Haltepunkt (60+120+60x40)gebaut, den ich in der 1-gleidige Nebenbahn als kleinen Bahnhof oder in der 2-gleisigen Hauptbahn als Haltepunkt nutzen kann. Im Abzweig fällt die Hauptbahn um 5cm, während die Nebenbahn um 5cm steigt, so das ich 10 cm Höhenunterschied habe, und so unten Landschaftslose verdeckte Streckenmodule habe und oben Module mit 5cm Rahmenhöhe Auflegen kann um diese unabhängig vom verdeckten Bereich zu ändern. (allerdings hat sich gezeigt, das ich auf den nächsten 2 Modulen den Höhenunterschied auf 20 cm ausbauen werde, so das ich mehr Eingriffsplatz habe.)
zZ. entsteht im Mobaclub ein Bahnhof  dazu in Gemeinschaftsarbeit, da mein geplanter noch lange dauern wird.
Du willst 2. Hauptbahnen nebeneinander, und hast Platzprobleme mit 2 Wendeschleifen? Warum nicht (unsichtbar) beide strecken auf eine Wendeschleife führen?
Abnehmbare Berge sind auch kein Problem, entweder mit Verriegelungen sichern oder getrennt transportieren. Meine "Berge" sind aus Pappe, die sind nicht so schwer.
Schräge Übergänge? Einfach Teile ausrichten und Zusammen schrauben, Gleise über die Trennstelle verlegen und zum Schluß im Kantenverlauf mit Flex (Diamantscheibe) trennen!
Und wozu die Stöße verlöten, es gibt doch Schienenverbinder!
Achso, und das Problem mit den Häusern, die werden vor dem Landschaftsbau Platziert, und damit sind vorher eigentlich nur Gebäude mit Gleisanschluß nötig.
alles andere wird angepasst.
Und Herzstückpolarisierung beim Testen? Einfach Kippschalter mit Mittelau und von Hand umschalten!
Hallo ptbahn

Genau das mit den 2 Hauptbahnen auf eine Wendeschleife ist mir gestern auch eingefallen.
So werde ich das machen.
Mal sehen, ob ich da überall genügend lange Blockstrecken ( wie der längste Zug) für den digitalen Kehrschleifenbetrieb zur Polaritätsumschaltung bekomme.

Kippschalter für die Weichen, da hätte ich auch selber drauf kommen können

Deine Module haben 45mm Leisten und nur 4mm Platte. Verzieht sich da nichts?
Ich wollte 100x18mm Rahmen und 12mm Platte nehmen.

Danke für die Tips
Thomas

Zitat

Wie bekommt man einen flüssigen Fahrbetrieb mit mind. 8-10 Loks gleichzeitig unterwegs ohne Anhalten hin?



Indem man entweder 8 - 10 unabhängige Fahrstrecken baut oder das ganze per PC steuert. Als einzelner "Fahrdienstleiter" bekommt man das jedenfalls ohne PC-Unterstützung nicht hin, da man nicht gleichzeitig 8 - 10 Züge überwachen kann.

Viele Grüße

Stefan
Hi Stefan

Ich hatte irgendwo geschrieben, daß ich WinDigipet einsetze.

Das Problem ist doch, die Züge ohne Anhalten an den Blocksteckensignalen fahren zu lassen.
Und bei der hier vorgeschlagenen Modulbauweise kann man ebe keine 8 unabhängigen Fahrstraßen realisieren. Der PC kann auch nur gucken, ob Fahrstraßen frei sind oder nicht.
Ich weiß garnicht, ob man mit  WDP Züge langsamer werden lassen kann, wenn Fahrstraßen, die für eine Zugfahrt geplant sind, noch nicht frei sind.

Also gilt es, den Gleisplan so zu durchdenken, daß z.B. ein ICE nicht ständig stop-fahrt-stop-faht-stop-fahrt macht, weil andere Züge vor ihm verkehren, oder die Fahrstraßen anderweitig blockiert sind.

Es gibt halt bei einem Hundeknochen nicht so viele Ausweichmöglickeiten, wie bei Anlagen mit unabhängigen Fahrstraßen.
Zitat

ob man mit  WDP Züge langsamer werden lassen kann, wenn Fahrstraßen, die für eine Zugfahrt geplant sind, noch nicht frei sind.

Das realisiere ich mit meiner Software (Railware) so, indem ich 3 "Bereiche" innerhalb eines Blocks habe. Der Zug fährt in einen Block ein, dessen erster Abschnitt ein "Fahrbereich" ist. Der nächste Abschnitt im selben Block ist dann ein "Langsamfahrbereich", in dem die Geschwindigkeit reduziert wird, wenn am Ende des Blocks das Signal auf Rot steht. Sollte das Signal auf grün gehen, während sich der Zug noch im Langsamfahrbereich befindet, beschleunigt dieser wieder. Sollte das Signal auf Rot bleiben, bremst der Zug im dritte und letzten Abschnitt des Blocks bis zum stehen.

Wenn Du 10 Züge ohne anhalten fahren lassen möchtest, sind mindestens doppelt so viele Blöcke nötig (zumindest wenn es annähernd ein bisschen gut aussehen soll).

Zitat

Es gibt halt bei einem Hundeknochen nicht so viele Ausweichmöglickeiten

Richtig geplant, sind da schon einige Möglichkeiten vorhanden. Ich persönlich würde z.B. auch die Möglichkeit von fliegenden Überholungen in Betracht ziehen.

Viele Grüße
Tomi
>>> Ich persönlich würde z.B. auch die Möglichkeit von fliegenden Überholungen in Betracht ziehen.

*breitgrins*
Was ist denn das?
Kann man soviel beschleunigen, daß die abheben?

Wie könnte man sowas denn machen?
Parallelgleise schaffen und die langsame Züge da immer reinfahren lassen.
Aber wie steuern, daß die dann dort fahren, damit gleichzetig ein schneller Zug vorbeirauschen kann?

P.S. Das mit dem Langsamfahrbereich wenn Signal rot ist, ist eine gute Idee!

Gruß
Thomas


Nein, die Züge fliegen nicht.
Man nennt einen Überholvorgang bei der Bahn eine fliegende Überholung, wenn der zu überholende Zug nicht anhält. Das kann man sowohl in einem Bahnhof machen (dazu muss natürlich eine entsprechend lange Gleisanlage vorhanden sein), oder man macht es einfach auf freier Strecke. Hier fährt ein z.B. langsamer Zug auf dem rechten Gleis während der hinter ihm fahrende Zug auf das Gegengleis wechselt und dort wesentlich schneller vorbei fährt (oder man leitet den langsamen Zug aufs Gegengleis und lässt den schnelleren auf dem rechten Gleis vorbei fahren).
Wie man das steuert? Also bei meiner Software gibts da schon verschiedene Möglichkeiten, die Dir aber vermutlich nicht viel bringen, wenn Du WDP einsetzt. Ich müsste jetzt mal nachsehen, ob das bei WDP auch geht. Ich habe das Programm zwar, aber jetzt schon längere Zeit nicht mehr eingesetzt (zumindest in Bezug auf das aktuelle Problem der fliegenden Überholungen). Vielleicht hat aber ein anderer WDP-Fahrer eine schnelle Lösung parat?

Viele Grüße
Tomi
@ Hannoveraner

Die "Leisten" sind aus 22mm Sperrholz zugeschnitten. Leider dürfen Baumärkte nicht mehr unter 100mm Breite zu schneiden, da bin ich jetzt auf 95mm und 16-18mm Sperrholz umgestiegen, aber die 45mm hohen teile hängen jetzt etliche Jahre nur auf den Aussenleisten (40cm-Kante) und haben sich noch nicht merklich durch gebogen.
Da alle 40 cm eine Querleiste eingezugen ist, reichen mir die 4mm Deckplatte bei 40x40cm Freifläche. Und bei einigen Teilen ist sogar dieser  Deckplatte auf ein 10cm breites Trassenbrett  und Auffüllstücken an den Kopfleisten geschrumpft, die Landschaft ist dann auf Sperrholzlängsspanten 6mm und  Wellpappequerspanten aufgebaut, was mit Wellpapstreifen und Zeitungen überdeckt wird. Dabei habe ich aus Wellpappe kleine Podeste mit den Abmaßen der Gebäude+ etwas Rand gefertigt und an den Stellen, wo die Häuser hin kommen in die Spannten eingesetzt. Damit haben die Häuser alle eine passende Aufstellfläche die eben und stabiel ist, aber zwischen den Aufstellflächen kann alles frei aus Altpapier überbrückt werden.
Übrigens hat die Wendeschleife bei mir ein Überholgleis und noch in der Mitte 1-2 Kopfgleise für kurze Wendezüge. Somit kann ein Wendezug auch in der Wendeschleife Kopf machen!
Damit kann ein Wendezug wahlweise gedreht werden oder Kopf machen.

@39
Seit wann dürfen die in den Baumärkten nicht mehr unter 100mm Breite zuschneiden???
Ist mir völlig neu. Gilt das nur für Sperrholz? Ich habe mir erst kürzlich Holzstreifen für meine neue Vitrine mit einer Breite von 40mm zuschneiden lassen.

Gruß
Tomi
Hi

Ich denke 10cm sind ein guter Wert, da die ganzen Servos, Kabel und Platinen ja drunter verschwinden müssen. Und ich möchte nichts unter der Platte befestigen.

Eigentlich müßte man auf 45cm Breite auch einen 4-gleisigen Hundeknochen hinbekommen.
Also 1 Gleis hin/rück für die schnellen Züge (Hauptstrecke) und ein Gleis hin/rück für die langsameren Züge, dann sollte man einen kontinuierlichen Fahrbetrieb hinbekommen..

Jetzt überlege ich noch, ob ich die Segmente in der Mitte teile, also statt 200x45 zwei 100x45 Segmente mache, mit dem Nachteil, daß da bis zu ca. 8 Gleisübergänge an einer Seite entstehen können. Eigentlich sollen die fest installiert bleiben, aber man weiß ja nie.

Ich kann mit immer noch nicht vorstellen, daß da kein Hoppeln, Anecken oder sonst eine  Entgleisungsgefahr entsteht. Zumal man SEHR GENAU trennen muß, wenn man so ein Segment mal nach oben rausziehen will, weil alle Seitenbretter auch an den Schienenenden der max. 3 Nachbarmodule vorbei müssen.

Gruß
Thomas
Hier in Magdeburg wurde mir bei Bauhaus und bei Hornbach erklärt, das sie nicht weniger wie 10 cm zuschneiden dürfen. Marktkauf (jetzt Toom) ebenso, Praktiker Hagebau und Hellwig kann man hier in Sachen Zuschnitt ganz vergessen. Bahr könnte ich noch einmal versuchen.
Bei mir kommt keine Elektronik unter die Module (lediglich Weichenantriebe).
Alles wird für Analogbetrieb auf Sub-D-Stecker geführt und dann kann ein Analogpult angeschlossen werden, oder ebend auch Elektronik. So ist auch bei Elektronikausfall auf Aussstellungen immer noch ein Handbetrieb möglich.
Zitat

Hier in Magdeburg wurde mir bei Bauhaus und bei Hornbach erklärt, das sie nicht weniger wie 10 cm zuschneiden dürfen.

Die sollen Dir mal erklären, wieso sie das nicht dürfen. Oder halten die das Stück Holz noch mit den Händen fest?
Also hier (in Bayern) war ein solcher Zuschnitt kürzlich bei Praktiker möglich. Auch die Baywa schneidet solch schmalen Streifen (allerdings kostet dort das Holz einiges mehr).

Viele Grüße
Tomi
Hallo Thomas,

8-10 Züge in Betrieb scheint mir sehr viel zu sein. Sozusagen ein Miniaturminiaturwunderland

Das Problem der Mischung schneller und langsamer Züge ist grundsätzlich reizvoll. Bei der großen Bahn geht man hiermit ganz einfach um, man hat einen Fahrplan, in welchem alle Züge eingetragen sind. Die Fahrplaner wissen natürlich, dass der ICE um einiges schneller ist, als der Güterzug. Auf der Strecke sind die Züge wie auf einer Perlschnur hintereinander aufgereiht. Demgemäß muss es Ausweich- und Überholmöglichkeiten geben, damit eben der ICE nicht dauernd Stop-And-Go macht, sondern mit hoher Geschwindigkeit durchfahren kann, während langsamere Züge ausweichen. Ein RE würde idealerweisesowieso in einem Bahnhof halten, ein Güterzug ebenso oder eben fliegend überholt werden, was ein schönes Leckerli wäre.
Warum überlegst du dir nicht z. B. , eine extrem frequentierte Strecke darzustellen, mit 4 Gleisen? Und zwar nicht als zwei Hundeknochen, sondern als einen! Das ganze im weiteren Vorfeld eines großen Bahnhofs mit Überwerfungsbauwerken etc.

Am besten gehst du 1. wie empfohlen beim Mobaverein vorbei und fängst 2. einfach mal an ein paar Gleise auszulegen, um 3. im Geiste darauf rumzufahren. Die Ideen kommen von alleine und dann erscheint dir der Vorherplanungszwang auch nicht mehr so komisch.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Tomi #43,

"hier in Bayern" (im Münchner Osten) steht bei Hagebau und Obi (bei denen weiß ich's genau, Praktiker, Baywa und Stinnes habe ich nicht darauf geachtet) auf einem Schild "Keine Zuschnitte unter 10 cm". Auf meine Frage, warum das so ist, sagte mir ein Mitarbeiter, daß die Berufsgenossenschaft das so verordnet hat -- wegen der Möglichkeit, daß die "kleinen Teile" in der Maschine nicht richtig gehalten werden und weggeschleudert werden könnten.
Aber manchmal geht doch was...   Ich brauchte nämlich auch schmalere Streifen, deshalb der Tipp: von einer breiteren Platte (die darf dann nicht unter 10cm kommen) die Streifen abschneiden lassen -- das geht dann anscheinend...

Viele Grüße
Michael
... wenn der umsichtige Mitarbeiter die fransig-schiefe Kante erstmal schön gerade schneidet

Jaja, die Berufsgenossenschaft. Arbeitsschutz schön und gut, aber manchmal kommen mir die auch ein wenig pappbechermäßig vor — "Caution, Content may be hot".

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Michael

Danke für die Info. Vermutlich ist das noch nicht bis hierher nach Unterfranken durchgedrungen.
Dass es natürlich Probleme gibt, wenn die komplette Platte nur noch 20cm breit ist und man diese noch teilen möchte, das leuchtet auch ein, wenn die Befestigung auf dem 10cm breiten Stück dann nicht mehr möglich ist. Aber von einer großen Platte einen 10cm breiten Streifen abschneiden, sollte generell keine Probleme bereiten.
Na schaun wir mal, was die Kollegen vom Zuschnitt das nächste mal sagen, wenn ich eine weitere Vitrine benötige.

Viele Grüße
Tomi


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