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THEMA: LED Kennwerte
THEMA: LED Kennwerte
Reindeer - 24.08.09 18:55
Moin,
Ich habe kürzlich einen ganzen Posten LEDs billig ergattern können (erstaunlich, was man auf einem Flohmarkt so alles finden kann). Sie sind alle ungebraucht, aber leider gab's keine Informationen über die Kennwerte wie z.B. max. Spannung und Strom.
Die Farben sind rot, gelb, orange, grün, zweifarbig rot/grün und gelb/grün (drei Anschlüsse) und (kalt)weiß. Besonders letztere will ich nicht unbedingt durch Ausprobieren zerstören; meine Frage daher: Gibt es irgendwie "Universal"-Kennwerte, die ich beim Einbau der LEDs zum Ausrechnen der Vorwiderstände benutzen kann? Kann ich einfach Werte von LED-Anbietern aus dem Net nehmen, oder gibt's eine einfache (und sichere) Methode, die optimalen Werte der LEDs herauszufinden? Mit Voltmeter und Amperemeter vielleicht? Ich meine, daß die weißen LEDs recht unterschiedliche Kennwerte im Vergleich zu "normalen" Farben haben.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß,
Andy
Ich habe kürzlich einen ganzen Posten LEDs billig ergattern können (erstaunlich, was man auf einem Flohmarkt so alles finden kann). Sie sind alle ungebraucht, aber leider gab's keine Informationen über die Kennwerte wie z.B. max. Spannung und Strom.
Die Farben sind rot, gelb, orange, grün, zweifarbig rot/grün und gelb/grün (drei Anschlüsse) und (kalt)weiß. Besonders letztere will ich nicht unbedingt durch Ausprobieren zerstören; meine Frage daher: Gibt es irgendwie "Universal"-Kennwerte, die ich beim Einbau der LEDs zum Ausrechnen der Vorwiderstände benutzen kann? Kann ich einfach Werte von LED-Anbietern aus dem Net nehmen, oder gibt's eine einfache (und sichere) Methode, die optimalen Werte der LEDs herauszufinden? Mit Voltmeter und Amperemeter vielleicht? Ich meine, daß die weißen LEDs recht unterschiedliche Kennwerte im Vergleich zu "normalen" Farben haben.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß,
Andy
Hallo Andy,
vielleicht hilft dir das hier weiter http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm#8
nach unten scrollen bis Stromkreisgesetze-Vorwiderstand
gruß
Matthias
vielleicht hilft dir das hier weiter http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm#8
nach unten scrollen bis Stromkreisgesetze-Vorwiderstand
gruß
Matthias
Beitrag editiert am 24. 08. 2009 19:35.
RhönbahNer - 24.08.09 19:38
Hallo Andy,
typischerweise haben LEDs in grün/gelb/rot eine Vorwärtsspannung von rund 2 V, weiße und blaue eine solche von 3,5 V. Wenn Du diese Circa-Werte annimmst und einen Durchlaßstrom von ca. 5 - 10 mA, kann eigentlich nichts schiefgehen.
Beispielrechnung: LED weiß an Spannungsquelle 12V (Pi-mal-Daumen-Rechnung):
12V - 3,5V (LED) = 8,5 V, die am Vorwiderstand abfallen müssen.
8,5V / 0,01A = 850 Ohm, nächster Normwert ist 1000 Ohm ==> paßt!
Also ist die LED über einen Widerstand von 1000 Ohm an 12V anzuschließen. Leuchtet sie zu schwach, den nächstkleineren Wert ausprobieren.
Grüße Jürgen
Edit: Tippfehler
typischerweise haben LEDs in grün/gelb/rot eine Vorwärtsspannung von rund 2 V, weiße und blaue eine solche von 3,5 V. Wenn Du diese Circa-Werte annimmst und einen Durchlaßstrom von ca. 5 - 10 mA, kann eigentlich nichts schiefgehen.
Beispielrechnung: LED weiß an Spannungsquelle 12V (Pi-mal-Daumen-Rechnung):
12V - 3,5V (LED) = 8,5 V, die am Vorwiderstand abfallen müssen.
8,5V / 0,01A = 850 Ohm, nächster Normwert ist 1000 Ohm ==> paßt!
Also ist die LED über einen Widerstand von 1000 Ohm an 12V anzuschließen. Leuchtet sie zu schwach, den nächstkleineren Wert ausprobieren.
Grüße Jürgen
Edit: Tippfehler
Beitrag editiert am 24. 08. 2009 20:04.
Günter König - 25.08.09 08:34
Moin Jürgen,
die Verwendung von Kohleschichtwiderständen aus der E12 Reihe ist eigentlich mittlerweile antiquiert. Seit längerer Zeit schon sind Metallfilmwiderstände der E96 Reihe billiger als der Kohle-Schrott
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Reihe
Widerstände mit 10% Toleranz Standard (E12) muss man sich nun wirklich nicht antun ...... , und die 1%igen E12 sind teurer als Standard E96er gleichen Wertes.
Gruß,
Günter
(der also anstelle eines 1KOhm Widerstandes lieber einen 866 Ohm Widerstand nehmen würde)
die Verwendung von Kohleschichtwiderständen aus der E12 Reihe ist eigentlich mittlerweile antiquiert. Seit längerer Zeit schon sind Metallfilmwiderstände der E96 Reihe billiger als der Kohle-Schrott
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Reihe
Widerstände mit 10% Toleranz Standard (E12) muss man sich nun wirklich nicht antun ...... , und die 1%igen E12 sind teurer als Standard E96er gleichen Wertes.
Gruß,
Günter
(der also anstelle eines 1KOhm Widerstandes lieber einen 866 Ohm Widerstand nehmen würde)
Hallo,
für den Test ist es einmal egal wie genau der Widerstand ist. Ich würde einen beliebigen 1K Widerstand nehmen, dessen Widerstandswert messen und notieren.
Dann die LED mit dem Vorwiderstand an einer bekannten Spannung betreiben (messen), und den Spannugsabfall an LED und Widerstand messen.
Grüße, Peter W.
für den Test ist es einmal egal wie genau der Widerstand ist. Ich würde einen beliebigen 1K Widerstand nehmen, dessen Widerstandswert messen und notieren.
Dann die LED mit dem Vorwiderstand an einer bekannten Spannung betreiben (messen), und den Spannugsabfall an LED und Widerstand messen.
Grüße, Peter W.
RhönbahNer - 25.08.09 09:29
Hallo Günter,
mag ja sein, die Art der Widerstände und deren Toleranzen sind bei LEDs nun aber wirklich von untergeordnet(st)er Bedeutung . Es ging bei Andys Frage um das Prinzip, und das sollte möglichst einfach dargelegt werden.
Ich denke, daß in den Katalogen der üblichen Verdächtigen der Wert 1 kOhm noch immer geläufiger und einfacher zu finden sein dürfte als 866 Ohm.
Großzügige
Grüße
Jürgen
, dessen Anlagensteuerung seit 20 Jahren mit Kohle-Schrott zuverlässig ihren Dienst versieht...
mag ja sein, die Art der Widerstände und deren Toleranzen sind bei LEDs nun aber wirklich von untergeordnet(st)er Bedeutung . Es ging bei Andys Frage um das Prinzip, und das sollte möglichst einfach dargelegt werden.
Ich denke, daß in den Katalogen der üblichen Verdächtigen der Wert 1 kOhm noch immer geläufiger und einfacher zu finden sein dürfte als 866 Ohm.
Großzügige
Jürgen
, dessen Anlagensteuerung seit 20 Jahren mit Kohle-Schrott zuverlässig ihren Dienst versieht...
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