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THEMA: neuer Gleisplan

THEMA: neuer Gleisplan
Startbeitrag
TWG - 19.08.09 02:28
Hallo zusammen,

hiermal für alle, die mich als "Beratungsresistent" "unbelehrbar" und ähnliches beschipft haben, nochmal der Versuch, einen Gleisplan zur Diskussion zu stellen.
Es handelt sich hierbei um die 2te Ausbaustufe, Bahnhof komplett mit Personenbahnhof, Güterbahnhof und Bw. Dabei geht es nicht um einen Kleinstadtbahnhof, sondern um einen Durchgangsbahnhof einer Großstadt mit Fernverkehr.
Das Bw ist noch nicht komplett zu Ende geplant, der Güterbahnhof vielleicht auch noch nicht optimal?
Für diejenigen, die mir empfohlen haben, den Workshop durchzuspielen, sei gesagt, ich brauch keinen Plan abzuwickeln um mir den Betrieb vorzustellen, ich hab in der Länge genug Platz, um alles hintereinander zu bauen. Die jetzt gezeichnete Anlage ist gut 10m lang, ich hab aber ca. 25m in der Länge zur Verfügung.
Neben den Großstadtbahnhof ist auch noch ein Kleinstadtbahnhof geplant, ebenso ein Hafen und ein der 5ten Ausbaustufe auch noch eine Klein/Nebenbahn.
Aber voresrst ist mir der Persohnenbahhof der Großstadt wichtig. Ich will halt lange Personenzüge fahren lassen, das Rangierpotential von Güterzügen ist erstmal Nebensache (Ich hab gut 100 Güterwagen) die find ich aber einfach uninteressant. Lange Reisezüge ist mein Ding, und der Rangierbahnhof dafür kommt auch noch.
Die Beschriftung bei PC-Rail klapp leider auch nicht so, wie gedacht.

http://www.junghi.de/Moba/Gleisplan2.pdf

Gruß aus Düsseldorf

Thomas

Grundsätzlich Thomas,

es geht hier nicht um Besserwisserei oder so was, liegt mir fern. Es geht mir nur darum, dass Du auch noch Spaß an diesem Hobby in ein paar Jahren hast: die abgebildeten Gleisanlagen haben mit Realität nicht wirklich was zu tun.
Überleg Dir: was passiert an diesem und jenem Gleis?

Der S-Bahnhof liegt dafür, dass dort im ca. 20 Minuten-Takt gefahren wird ungünstig, Regionalzüge (ich vermute "nördlich der Hauptstrecke") und S-Bahnen blockieren sich bei ihren Bewegungen. Zusammen mit "Vorrangverkehr" (Fernverkehr) kommt der Fahrdienstleiter dort ins Schwitzen. Bei zusätzlichem Güterverkehr würde ich ein oder 2 Gleise ausschließlich hierfür vorschlagen, damit dieser nicht an den Bahnsteiggleisen rollen muss.

Wenn es Dir gefällt ist es Dein Ding, schließlich sind das Deine Räume und Deine Kohle, Deine Zeit und Deine Modellbahn.

Hallo Thomas,

ich bin jetzt schon über ein Jahr im Forum, zähle mich nachwievor zu den Anfängern und stelle bislang mehr Fragen an die "Profis" für meine eigene Anlage als ich Antworten auf Fragen und Hilferufe von anderen geben konnte. Deine Threads bezüglich deines Vorhabens, eine ziemlich große Anlage in Spur N zu bauen, verfolge ich ebenfalls.

Ich kann an der Stelle nur meine bisherigen Erfahrungen schildern: Ich wollte auch möglichst schnell eine große Anlage bauen, habe mir jede Menge Literatur gekauft und studiert und weil ich nicht so recht Ahnung vom Gleisplanen hatte, einfach einen aus einem Buch übernommen. Den habe ich im Forum zur Diskussion gestellt und Änderungen einfließen lassen - mit Ideen und Hinweisen sind die Jungs hier im Forum echt spitze. Aber ich habe dann beim Bauen als Anfänger schnell gemerkt, dass die Anlage viel zu groß wird, obwohl sie "nur" knapp 3,4m lang und 1,4m breit war. Außerdem habe ich jede Menge Fehler beim Bauen gemacht, so dass ich mittlerweile die Anlage abgerissen habe und eine kleinere einfachere baue, wo ich auch in absehbarer Zeit Fortschritte sehen kann. Ohne dich von deinem Vorhaben abbringen zu wollen, würde ich mir wirklich überlegen, ob ich mich als Anfänger nach längerer Pause gleich an ein solch großes Projekt von über 20m Länge etc. wagen soll - und das auch noch allein. Bis man da was sieht, was einen auch zufriedenstellt, werden bestimmt Jahre vergehen und billig ist das ja auch nicht.

Außerdem wäre es ganz gut, wenn du den angefangenen Thread zu deiner Anlage einfach weiterführst und keinen neuen aufmachst. So können die Interessierten besser dem ganzen Thema folgen und die Schritte Stück für Stück nachvollziehen.

Aber entscheiden wirst ja immer noch DU

Gruß
Matthias




Moin Thomas,

da du dich ja auch und gerade von mir "beschimpft" fühlst, melde ich mich noch einmal. Ich revidiere meine Einschätzung gerne; sie resultierte in besagtem Thread daraus, dass du in deiner Antwort für alle kompetenten Ratschläge irgendein "ja, aber" hattest und ich das Gefühl hatte, kein einziger Hinweis wird wirklich aufgenommen und wenigstens ernsthaft von dir diskutiert.

Ich nehme wohl war, dass dein zweiter Anlauf Impulse der Diskussion aufnimmt.

Für mich wäre die "weichenstellende" Frage für weitere Diskussionen, wie weit du an vorbildgerechtem Bauen interessiert bist?

Dein Bahnhof hat für mich eine sehr sterile Anmutung, er wirkt (und ist ja auch) sehr reißbretthaft konstruiert. Sinnvolles Verfahren könnte sein -- sofern du dich ander Realität orientieren möchtest -- einen realen Bhnhof vergleichbarer Dimensionen zu nehmen, den dann ggfs. etwas modifizieren und vereinfachen ...

http://www.sporenplan.nl/figuren/tekeningen/db_schaal_sh/itzehoe_85.jpg

Dieser Plan entspricht in der Größenordnung ungefähr deiner Planung, wirkt auf mich aber schon a bisserl anders ... wie echtes Leben halt.

Gruß --- Jürgen

Hallo ,

>>Dieser Plan entspricht in der Größenordnung ungefähr deiner Planung ...<<
... bist Du sicher ? - für mich sieht der sporenplan aus wie stark geschrumpft - aber nur in Längsrichtung. Deshalb stimmen die Proportionen von Breite zu Länge nicht.

---

>>hiermal für alle, die mich als "Beratungsresistent" "unbelehrbar" und ähnliches beschipft haben,<<

Ich fühle mich hier zwar nicht angesprochen - aber gebe trotzdem meinen Kommentar :

Wenn jemand beratungsresistent und unbelehrbar wäre, und er würde dann beratungsresistent und unbelehrbar genannt, so wäre das eine Feststellung und keine Beschimpfung

gaga
@gaga: Du weisst doch, dass Gleispläne bei der Bahn immer verzerrt dargestellt werden?
Hallo Peter 8,

>>Du weisst doch, dass Gleispläne bei der Bahn immer verzerrt dargestellt werden?   <<
... nicht immer - aber oft...

Beliebt ist eine Längenschrumpfung im Verhätnis 2,5 zu 1. Die heißen dann auch nicht mehr nur Plan sondern "verzerrter Bahnhofsplan" - und deshalb glaube ich nicht an die Vergleichbarkeit zur Planung von TWG. Obwohl er mit 25 Metern nutzbarer Raumlänge alles bauen könnte ...

gaga
Thomas schrieb im vorigen Thread von ca. 9 Meter Bahnhofslänge, also rund 1,4 km, die er abbilden kann. Ausdehnung von Itzehoe zwischen den Weichenfeldern ist knapp 1.000 Meter.
Dass der Plan (wie nahezu alle Originalpläne) verzerrrt dargestellt ist, weiß ich natürlich.

Aber jenseits von realistischen Längen meinte ich eher den Typ von Bahnhof: Kleinstädtischer Durchgangsbahnhof an doppelgleisiger Hauptstrecke mit S-Bahn und Schnellzügen ... der eben bei allen Vorbildern, die ich kenne, komplexer ist, als die Planung von Thomas.

D.h.: ich muss mich korrigieren: der ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und der Bahnhof Hannover-Messe/Laatzen sehen ungefähr so aus, wie die Planung von Thomas. Sollte Thomas doch Recht haben ...

Gruß --- Jürgen
Ach, warum ist das Leben immer so kompliziert? *seufz* Thomas hat Feuer gefangen für die Spur N und das ist toll. Nun plant er was das Zeug hält und füllt in Gedanken seine Kegelbahn immer und immer wieder ab. Das ging mir damals gleich: Nächtelang bin ich wachgelegen und habe mir innerlich ausgemalt, wie das Elternhaus zur Grossanlage umgebaut werden könnte - mit Mauerdruchbrüchen und was weis ich noch alles

Thomas ist einen Schritt weiter als ich damals: Er kann mit Computerhilfe und ein paar Klicks seinen Traum visualisieren und herzeigen. Dass der Computerplan starr und steril aussieht, ficht ihn nicht an - in seinem Kopf sieht er die farbige, dynamische, fertig durchgestaltete Anlage, wie ich damals.

Träumen ist schön und gehört dazu. Kinder können mit einem Holzscheit spielen und sagen: "Das ist ein Ozeanschiff!" - und die Umstehenden sehen trotzdem nur ein Holzscheit. Aus dem Holzscheit wird nie ein Ozeanriese. Das stimmt - und stimmt auch wieder nicht. Imagination ist alles!

Thomas, ich gönne dir deine Träume. Träume sind wichtig für uns alle. Das Problem mit dem Forum ist: Wir sehen nicht das, was du in deinem Inneren siehst. Trotzdem möchte ich dich ermutigen: Träume deinen Traum! Und versuche, den Traum in die Realität zu transformieren.

Aber wie das Leben so ist - die Realität sieht anders aus als unsere Träume. Die klassische Entwicklung des Modellbahners sieht so aus: Traum, Anlagenbau, Euphorie, Ernüchterung, Abriss. Diese Schritte werden beliebig oft wiederholt, wobei die Anlagen tendentiell immer kleiner werden, wodurch sie den eigenen Fähigkeiten besser angepasst sind.

Diese Entwicklungsschritte lassen sich nur schwer abkürzen, weil bei uns jeder das Recht hat, die Fehler selber zu machen

Felix
@1 Hallo Peter,

meinst du sowas in der Art?
http://www.junghi.de/Moba/Bahnhofumfahrung3.pdf

@2 Hallo Matthias,

ja, ich werde diese große Anlage in Angriff nehmen. Aber eben stückweise, wichtig ist mir der Personenbahnhof und die lange Strecke. Im Vordergrund steht halt, die Strecke mit allen Funktionen, die ich mir vorstelle, ans laufen zubringen. Daher auch im letzten Thread meine Frage noch reversibler Schienenbefestigung. Der endgültige Streckenverlauf wird sich im LAufe der Zeit wohl auch noch öfter ändern, erst wenn die Strecke komplett steht, beginne ich mit dem Landschaftsbau. Vorerst wird es halt noch die SHWB (SperrHolzWüstenBahn) sein.
Da ich aber bei der gesammten Länge (genaugenommen sin es 2 x 20m) mit Segmenten von einem Meter plane, denke ich mal, ich hab genug Spielraum für spätere Änderungen.

@3 Hallo Jürgen,

den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe kenn ich leider nicht, werde aber gleich mal googlen.
Der Bahhof Hannover-Messe hat zugegebenermassen ein wenig meine Planung beeinflusst, den Fahrdienstleiter kannte ich von meiner Zeit im Hannover aus der Kneipe (Ist aber schon 15 Jahre her). Der Messebahnhof ist aber ein Kopfbahnhof.
Beide haben wohl gemeinsam, das sie nicht historisch gewachsen sind, sondern nach Anforderung neu geplant worden sind. Genauso stell ich mir meine Anlage vor. Daher wahrscheinlich für den "echten" Modellbahner nicht vorbildgerecht.

@8 Hallo Felix,

DANKE! für deine Ermutigung. Das mit dem Traum und der Vision stimmt wohl!
Allerdings denke ich mal, das ich das Thema Abriß vermeiden kann, ich hab schon zwei selbstgebaute Abrisse hinter mir, auch hab ich eine zeitlang mal per Zeitungsanzeigen und auch bei ebay gebrauchte (aufgegebene) Anlagen in verschiedenen Zuständen gekauft, incl. meiner jetzigen Spielanlage, und diese entweder wieder funktionsfähig gemacht (eher selten) oder eben wegen kapitaler Baufehler abgerissen und in Einzelteilen verkauft.
Was ich dabei gelernt habe:
- es wird viel zu viel Eisenbahn auf zu engem Raum gepackt
- grundsätzlich müssen irgendwelche Gelise überquert werden, es muß eine (oder gar mehrere)  Brücken her, der Platz ist eng, also werden viel zu große Steigungen eingebaut.
- es müssen Berge her, damit man tolle Landschaft hat, dadurch bedingt dann auch Tunnel, die meist zu eng gebaut werden..
-es muss meist bergauf- und bergab gehen, bauen wir ne Achterbahn oder eine Eisenbahn?

Um diese Fehler zu vermeiden, hab ich vielleicht etwas verquere Vorstellungen wie möglichst passende Gleise verwenden, ohne sie abzulängen, keine Steigung in der Bahn, keine Flexgleise, Landschaftbau erst dann beginnen, wenn die Strecke steht.

Gruß aus Düsseldorf

Thomas
Zitat

Allerdings denke ich mal, das ich das Thema Abriß vermeiden kann



Na dann los!
Bin gespannt auf die Bilder.

Felix
Hallo Thomas,

Du siehst das schon mal richtig, wir wollen zugunsten unserer Eitelkeit nicht Deine kränken....

Das mit der Güterzugausfädelung ist so schon nicht schlecht (ich dachte, dort würde das Empfängsgebäude stehen....), ich hab mal ein paar kleine Änderungen in Deinem Plan gemacht und zeige diese mal.

Hierzu

1. die GZ-Ausfädelung ist mehr "links", damit er den laufenden Verkehr nicht so stört, gleichzeitig hat ich die DKW lieber in 2 Weichen aufgelöst

2. die Einfädelung des S-Bahnverkehrs hab ich mal ebenso links abgeändert vorgeschlagen, vielleicht gefällt es Dir

Vorteil ist ebenso, dass dadurch das Nadelöhr der Bahnsteig Ein-Ausfahrten etwas aufgelöst wird.

Ebenso hab ich "rechts" skizzenhaft ein Ziehgleis eingebaut, damit bei Rangieraufgaben nicht die Strecke in Beschlag genommen wird.

Hinweis: die Änderungen sind nur Skizzenhaft und sollen ein Diskussionsbeitrag sein, KEIN Evangelium!



Die von Peter 8 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat

Der Bahnhof Hannover-Messe hat zugegebenermassen ein wenig meine Planung beeinflusst, den Fahrdienstleiter kannte ich von meiner Zeit im Hannover aus der Kneipe (Ist aber schon 15 Jahre her). Der Messebahnhof ist aber ein Kopfbahnhof.



Nö, du sprichst von dem "alten" Messebahnhof auf dem Messegelände selbst ... das war ein Kopfbahnhof. Ich spreche von dem neuen Messebahnhof Laatzen, der direkt an der ICE-Strecke liegt und wo bei den großen Messen die ICEs auf der Strecke Göttingen - Hannover Hbf halten. Man kann ihn in Google-Maps oder Google-Earth sehr schön erkennen.

Nebenbei: Flexgleise muss man ja nicht biegen, man darf sie auch schnurgerade verlegen ... aber man kann, je nach verwendetem Material, gerade bei deinen Dimensionen viel Geld sparen.

Ansonsten: viel Spaß und viel Erfolg beim Bauen.

Gruß --- Jürgen
@11 Hallo Peter,

Die GZ-Umfahrung und den eigenen Weg zum S-Bahnhof find ich gut, macht Sinn, weil man kann den GZ ja dann auch mal auf der Umfahrung parken, wenn ein Schnellzug Vorrang hat.

Aber warum noch ein zusätzliches Ausziehgleis?

Der GZ kommt in einem der beiden Parkgleise an, die Lok fährt weiter ins Bw, und von hinten kommt die Rangierlok und schiebt den Zug über den Ablaufberg, der natürlich auch noch verlängert werden muß.
Ist leider schlecht zu sehen, aber unter dem Schriftzug "Wartegleise Rangierlok" befinden sich noch zwei Stumpgleise.
Sollte da noch eine direkte Anbindung ans Bw erfolgen, oder  kann man auch Dampf-  und Diesel Bw trennen?
Wozu ich noch gar keine Idee habe, ich brauch ja auch noch ein Bw für die E-Loks und eins, indem die Schnellzüge zusammengestellt werden. Planen kann man ja schonmal, die Verwirklichung muss dann aber noch etwas warten.
Leider ist der Gleisplaner doch nicht so genial, wie ich Anfangs dachte, es ist einfach nicht möglich, eine Beschriftung wieder zu löschen. (Oder ich bin zu blöd, herauszufinden, wie)

Das Bahnhofgebäude kommt an das südliche Ende, gibt mir mehr Gestaltungmöglichkeiten für den Bahnhofsvorplatz. Hinter das GZ-Umfahrgleis kommt nur noch eine Mauer, um das von der Wand abzugrenzen.

@12 Hallo Jürgen,

ich hab mir die Bahnhöfe (Kassel und Hannover) mal bei google angesehen, die sind halt wirklich am Reißbrett geplant, und eben nicht historisch gewachsen. Genauso wie mein Fantasybahnhof in Sperrholzwüstenland.

Gruß aus Düsseldorf

Thomas


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