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THEMA: Gleisplaner genial

THEMA: Gleisplaner genial
Startbeitrag
TWG - 14.08.09 01:43
HAllo zusammen,

war heute mal beim Kramm in Hilden, nach ein bischen Smalltalk hat er mir von Busch das Programm PC-Rail4 verkauft (9,99 Euros).
Hab damit mal ein wenig rumprobiert, und auch das Problem der Gleisharfe gelöst!
Allerdings wird dann die Einfahrt zum Bahnhof etwas längwer, aber was solls, ich hab ja genug Platz.
Hier mal mein erster Versuch eines Gleisplans, Abzweige für BW und Nebenbahnen werde noch eingefügt: http://www.junghi.de/Gleisplan1.pdf
Erstmal wird das Bahnhofssegment gebaut, bestehend aus drei Modulen (Einfahrtgleise mit Weichen, gerade Durchfahr/Parkgleise, Ausfahrgleise.
Parallel dazu wird die Rundstrecke aufgebaut, allerdings reversibel, denn da gibt es noch genug Möglichkeiten des weitern Ausbaus.
Mit der Planung sollte ich einen Fahrbetrieb bis Weihnachten, wie ursprünglich geplant, erziehlen können.
Mehr über Blockstrecken etc. , sobald ich das Ganze getestet habe.

Gruß aus Düsseldorf

Thomas

Hallo Thomas,

wenn Du Deinen Plan hier vorstellst gehe aber davon aus, dass Du offenes Feedback möchtest. Ok. Meines Erachtens nach entspricht dein obiger Gleisplanentwurf eher einem unvorteilhaften Schattenbahnhof (wegen der jeweils ungleichen Gleislänge) als einem vorbildangelehnten Bahnhofsgleisfeld. Der Entwurf ist zu symetrisch und wirkt auf mich steril. Es fehlen verschiedene Verbindungen und Spezifikationen entsprechend der jeweils erforderlichen Betriebsabläufe (Ausziehgleise bzw. Stumpfgleise, Ladegleis, Vorhaltegleis,etc.). Aber wie gesagt: Es ist meine persönliche Beurteilung. Es mag andere Einschätzungen geben und in erster Linie baust Du ja für Dich, also muss es Dir gefallen.

Viele Grüsse
Frank    
Guten Morgen,

so würde ich es auf keinen Fall machen:
Ungleiche Gleislängen
Oval
Zu kleine Radien
Wie soll es denn dann weiter gehen?

WE
Hi Thomas,

So wie Du die Weichenstraßen eingeplant hast, wird man beim Drüberfahren seekrank.

mfg
Andre
Zitat

So wie Du die Weichenstraßen eingeplant hast, wird man beim Drüberfahren seekrank.

Dem stimme ich voll und ganz zu. Wobei das ja nur die Preiserlein betreffen würde.
Aber mal im ernst... tausche die linken mit den rechten Weichen aus, dann ist das viel harmonischer und trägt zur "Fahrsicherheit" bei.

Viele Grüße
Tomi
Hallo Thomas,

Was Andre anspricht sind die ständigen Gegenbogen.
Wenn Du so baust hast Du mit Sicherheit Probleme, dass die Loks und Wagen aus den Schienen springen.
Die Lösung für dieses Problem ist sehr einfach, wechsle die linken und die rechten Weichen aus, lass die Gegenbogen raus und setze wenn Du größere Abstände wegen Bahnsteigen brauchst (und nur dann) Geraden ein.

Das andere Problem ist die Spiegelbildlichkeit. Dafür gibt es diverse Lösungen, zum Beispiel durch Anschlussgleise an einen Güterschuppen oder Lokschuppen, Abstellgleise für ungenutzte Wagen, etc. Schaue Dir mal ein paar Homepages mit Gleisplänen an. Du kannst auch hier im Forum mit dem Suchfilter Gleispläne forschen. Da werden auch gleich die Fehler erklärt, die jemand in seinem Plan hat angesprochen.
Viel Spaß beim weiteren planen.

Edith: Tomi war schneller...

wünscht, Thomas (einer aus Bayern)
Ein paar Tipps mit Büchern hab ich Dir schon in einem anderen Threat genannt.

Ein paar Worte möchte ich daher auch dazu abgeben:

Der Bahnhof, den Du dort vorstellst gibt es einfach so nicht, weil es keinerlei betriebliche Begründung hierfür gibt.

Rangieren ist eine fast Unmöglichkeit, keinerlei Be- Entladungsmöglichkeit für Güterverkehr, wo sollen Reisende Ein/Aussteigen können?

Nehme nicht so enge Radien! Du hast Platz, nutze Flexgleise oder die "großen" Radien für einen vorbildgerechten weichen Verlauf der Gleise!

"Betrieb" wirst Du so zwar machen können, aber Du wirst keinen Spaß damit haben.
Hallo Thomas,

hätte ich so viel Platz wie Du, würde ich nicht den ganzen Raum für die Anlage nehmen.
Sprich, es würde KEINE An-der Wand-entlang-Anlage werden.
Man müsste immer unter der Anlage durchtauchen oder mit einer herausnehmbaren Brücke arbeiten.

Was mir spontan einfällt ist ein seeeehr lange Hundeknochen.
An der Eingangsseite ein Wendemodul, dann Stecke mit Bahnhof und Abzweigen an einer Längswand (Industrieanschlüsse, Nebenbahn, Hafen) in variierender Anlagentiefe und zum Schluss auf der Stirnwand ein Wendemodul mit abgehendem Fiddleyard.

Auf der gegenüber liegenden Längswand würde ich mir dann einen Arbeitsplatz und Regale an den Stellen einrichten, an denen die Anlage nicht zu breit ist.

Leider ist mein Platz nicht so üppig, und so werde ich meine Wendeschleifen verdeckt unter den Bahnhof legen müssen und muss halt bei den Zuglängen einsparen.

Ich bin gespannt wie unsere Anlagen am Schluss aussehen.

Gruß, Thomas
Hallo zusammen,

ich mach mal ne Sammelantwort, ohne mich auf die einzelnen Beiträge zu beziehen.
Zuerst einmal sorry, ich hab mich falsch ausgedrückt, als ich von Bahnhof sprach.
Es geht hier erstmal um den reinen Personenbahnhof, Bahnhof Güterverkehr/Stückgutverladung kommt später als weiteres Modul/Segment, ebenso wie das Bw.
Ein Abgangsgleis zu Bw fehlt allerdings, das hatte ich vergessen.
Mir ist der Gleisplan eigentlich auch zu symmetrisch, und die Gegebögen find ich auch nicht wirklich gut, aber nur so passt es mit der Gleigeometrie, ohne Schienen ablängen zu müssen.
Das Ganze soll ja erstmal funktionieren, aber wieder abbaubar sein, da ich an der Räumlichkeit auch noch diverse Umbauarbeiten vornehmen muss.
Kann mir mal jemand einen Vorschlag machen, wie man zwei Durchgangsgleise und sechs Parallelgleise am besten realisiert? Die Parallelgleise werden halt immer kürzer?
Ich hatte auch schon die Idee, die Durchfahrgleise in die Mitte zu legen, und rechts und links abzuzweigen, an dem Gleisplan bastel ich noch, wenn er fertig ist, werde ich diesen erneut zur Diskussion stellen.
Die Radien wirken so klein, weil die Anlage recht lang aber schmal ist, es sind Fleischmann Radien R3 und R4 geplant. Kleinere Radien kommen mir nur auf die später noch zu planende Nebenbahn.
Der gezeigte Plan hat die Masse 900 x 280 cm, wobei ich in der Länge noch reichlich Platz habe.
Rundanlage deshalb, weil ich im Hinterkopf die Planung eines langen Schattenbahnhofs auf den "Rückweg" habe. Hundeknochen find ich blöd, gibt es beim Vorbild auch nicht, (Kreisverkehr auch nicht), erscheint mir aber realistischer.

Gruß aus Düsseldorf

Thomas
Hallo ,

>>aber nur so passt es mit der Gleigeometrie, ohne Schienen ablängen zu müssen.<<
... möchtest Du statt Moba nicht doch lieber Briefmarken sammeln ?

Manchmal frage ich mich, wie man so krass auf starre Schienenstücke fixiert sein kann ...

Besorge Dir passendes Werkzeug, ein paar gebrauchte Flexgleise und dann plane, übe und experimentiere damit - dann werden die Stückelgleise mit starrer Geometrie schnell in Vergessenheit geraten ...

Schau Dir doch einfach mal die Unterschiede an - z.B. auf Fachmessen, wo es Anlagen mit starrem Plan und mit Stückelgleisen gibt und auch Bahnen, die mit sanft geschwungenen Bögen und Übergangsbögen überzeugen können.

Wenn Du da auch noch nix merkst, kannst Du immer noch ne Autorennbahn in der Kegelbahn aufbauen

gaga
tach schön,

hallo Alfred,
ich bin bestimmt nicht immer deiner Meinung, hier allerdings muss ich dir voll und ganz Recht geben.
Du kannst sogar die Smilies weglassen.

schönen Sonntag noch

Volker,
der sich immer noch fragt was "genial" im Titel des Threads zu suchen hat
Na ja, für eine Versuchsanlage will man ja möglichst viel von den Gleisen auch wiederverwenden können...

Gleiche Nutzlängen bekommst Du hin durch Verwendung einer Gleisharfe hin siehe Beispiel

http://www.bunte-bahn.de/_Schattenbahnhof/schattenbahnhof_neu_mit_kameras.jpg

Denk daran: einen solchen Bahnhof gäb es nicht in Natura: Du hast an einem Durchgangsbahnhof an einer Hauptstrecke max. 4 Bahnsteiggleise, um ein Überholen von schnellern Fernverkehr zuzulassen. Weitere Überholgleise könnten für Güterverkehr sein.

Wenn Ep. IV oder früher noch weitere Gleise für Ortsgüteranlage mit Güterschuppen, Freiladegleis, Rangiergleise und evtl. Anschlüsse.

Ich kann Dir wirklich nur den Ratschlag geben: geh in eine gutsortierte örtliche Bücherei, guck hier auf ein paar Sites und plane in Ruhe. Dir läuft nix weg.
Meine Diagnose: schwerer Fall von Beratungs-Resistenz!

Letzter Versuch: Selbst wenn man alle guten und kompetenten Ratschläge in den Wind schlägt, den Rat von Tomi @4 kannst du nicht ignorieren, sonst zweifele ich an deinem Verstand.
Falls dir nicht klar ist, was er gemeint hat, hier noch einmal angehängt das grafische Argument.

Oben Tomis Vorschlag, unten deine Lösung. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich eigentlich. Trotzdem noch einmal: keine seekranken Preiser mehr, mit Normgleisen baubar  ... allerdings brauchst du jetzt erheblich mehr gerade Gleise, weil du enorm an Gleislängen gewonnen hast ∞

Gruß --- Jürgen

Die von jaffa zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Gaga hat völlig recht. Briefmarken wäre sicher besser. Oder ein ganz großer Karton Fleischmann Artikelnr. : 9110 . Das ist zwar hässlich, aber besser als die Schlangenlinie. Ob es in der Kegelbahn jemals eine Modellbahn geben wird?

Jürgen H.
Hallo,

wenn man fliegend aufbaut und möchte es vielleicht nicht unbedingt so sklavisch geometrisch haben,so kommt man schnell mit den Standardlängen nicht zurecht.

Und will für's erste nicht an den Schienen schnippeln, so kann man sich auch mit den variablen Ausgleichsstücken helfen. Die kann man in der Länge in einem gewissen Rahmen verändern (Funktioniert so ähnlich wie bei der Zugposaune). Die gibt's bei den verschiedenen Gleisherstellern:

MTX 14975 "Vario-Gleis" 86,5-120mm
GFN 9110 "Gerades Ausgleisstück" 83-111 mm

Aber: den Geldbeutel schont der Einsatz der PUK-Säge bzw. des Dremels schon, denn man kommt schnell in die Verzwickung, mehrere kleine Standard-Stückchen einsetzen zu müssen damit dann der unegale Rest vom Ausgleichsstück überbrückt wird.

Grüße
Werner K.
Auch meinen Senf dazugeb...

Thomas, lass das Gleisplanprogramm sein. Es verhindert deine Kreativität.

Und noch was:
Arbeite den Workshop http://www.1zu160.net/workshop/anlagenplanung_vorwort.php
Schritt für Schritt durch. Mit Fleischmann Stückgleisen. Wenn es unbedingt sein muss, auf 1x3m statt (wie vorgesehen) auf 61x122cm.

Fotografiere die einzelnen Stadien deiner Workshop-Anlage. Zeig uns die Fotos und teile uns mit, was dir am jeweiligen Stadium der Workshop-Anlage gefällt, und was nicht.

Viel Spass. Den wirst du bestimmt haben - aber fang jetzt einfach mal an, und mach deine eigenen Er-Fahr-ungen.

Felix
Hallo zusammen,

@9 + 10 gaga + eff

DANKE!!!! für eure hilfreichen Kommentare, haben mir sehr weiter geholfen!
Der Fehler war ganz einfach, Ausgleichsgleise kann man nicht in den Abzweig/Parkgleisen verwenden, da diese nur verkürzen, aber nicht verlängern, müssen dies in die Durchgangsstrecke, und nicht in die Abstellgleise! Hier war mein Denkfehler, gut das ihr altgesottenen Modellbahner so schnell dahinter gekommen seid!!!!!
Erst denken, dann abschneiden!!
Oder doch besser Briefmarken sammeln? (Da ist das schneiden einfacher!)

@12 jaffa
ne Jürgen, ich bin nicht Beratungsresistent, an einem ähnlichen Plan bastelte ich auch schon.

@13 + 14
Einen Karton GFN 9110 hab ich schon, wusste den bisher nur nicht richtig einzusetzen.

@15
Hallo Felix, den Workshop hab ich zumindest in Gedanken schon mehrfach durchgespielt!
Priorität hat bei mir das Fahren langer Personenzüge, der Rangierbahnhof für Stückverkehr kommt später als weiteres Segment, ebenso wie das Bw. Auch ein Containerbahnhof mit Hafen hab ich im Hinterkopf, aber das alles zu einem späteren Zeitpunkt.

@10
Hallo Volker, das "genial" bezog sich auf den Gleisplaner PC-Rail von Busch, das nehme ich aber hiermit zurück, der kann keine Gleislücken mit Ausgleichgleisen füllen

@all
hier der nächste Versuch:
http://www.junghi.de/Moba/Bahnhof.pdf

Ist zwar immer noch symmetrisch, und erstmal ein Plan der Weichenstrassen, in der Mitte wird das Ganze noch um 10x 9100 GFN verlängert.
Die beiden unteren Gleise werden die S-Bahngleise (vorerst muss sich die S-Bahn die Strecke noch mit dem Fernverkehr teilen), dann eben die beiden Durchfahrgleise für den Fernverkehr, mit jeweils zwei Parkgleisen.
Auf der Strecke denke ich an vier Blockstellen je Gleis (bitte jetzt nicht wieder aufschreien, beratungsresistent, ich war bei Kramm und hab mit dem über Digital diskutiert, ist bei meinen alten Loks gröstenteils nicht möglich, daher analog!).
Dann könnten also vier Fernverkehrszüge und zwei S-Bahnen sich die Strecke teilen.

Gruß aus Düsseldorf

Thomas
Zitat

den Workshop hab ich zumindest in Gedanken schon mehrfach durchgespielt!



In Gedanken reicht nicht! Was meinst du, weshalb ich dich gebeten habe, die Schritte fotografisch zu dokumentieren...

Es gibt Dinge, da können wir uns den Mund fusslig reden und die Finger wund schreiben, die begreift man einfach erst, wenn man sie selbst ausprobiert hat. (Dieser dein eigener Thread ist die perfekte Illustration dazu.) - Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Zitat

Priorität hat bei mir das Fahren langer Personenzüge


Dann arbeite den Workshop bis Schritt 3 durch und mach später weiter, wenn du lust hast. (steht auch so im Workshop)

Felix
Ich weiß ja nicht wer so einen Quark erzählt, aber bei mir fahren u.a. Loks Bj. 1973 und 1974 rum, problemlos digitalisiert und mit sehr guten Fahreigenschaften.
Es kommt immer auf die einzelne Lok an, ob man diese digitalisieren kann.

Wenn Du jedoch auf Blockstellen setzten willst, dann wirst Du mit 4 pro Richtung (max. 3 Züge) nicht weit kommen. Nehm nicht das überteuerte Zeuchs von Fleischmann, das fliegt sowieso gerade aus dem Programm. Dann lieber simpel und einfach mit 5,- Euro-Relais.
Nur mal so interessenhalber : Welche Lok soll man nicht digitalisieren können?

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

das fragt der Richtige... Du kriegst noch in eine Mücke einen 50er Decoder...

m.E. gibt es höchstens Loks die sich nicht "lohnen" aufgrund merkwürdiger Konstruktionen oder wo es bessere neue Modelle gibt (alter Minitrix-Schienenbus z.B.).


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