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THEMA: Minitrixweichen zu unzuverlässig
ich bitte Euch mal wieder um Rat.
Ich habe auf meiner Anlage in Schattenbahnhöfen NUR Minitrix 15° Weichen mit
polarisiertem Herzstück eingebaut.
Dies erschien mir früher als die beste Wahl, da mir in 10 Jahren Betrieb auf meiner
ehemaligen Anlage nie eine Lok auf diesen Weichen stehen blieb.
Da ich aber nicht genug solcher Weichen hatte (auf der alten Anlage waren
die meisten Weichen noch ohne leitendes Herzstück ausgeführt),
habe ich nachgekauft. Leider haben sie alle neueren Weichen als sehr
unzuverlässig entpuppt. Die Probleme sind wohl bekannt, und wurden hier
schon in anderen Beiträgen diskutiert. Daher erspare ich euch hier details.
Selbstverständlich sind die Weichen sauber und spannungsfrei eingebaut, etc....
Die Wiechen selbst auszubauen und zu tauschen will ich nicht mehr, da zu viel Arbeit.
Aber ich will sie wenigstens mit besseren, stärkeren und standfesten Antrieben versehen.
Hier im Forum wurden schon mal die Conrad Antriebe für Minitrixweichen
diskutiert, leider scheiden die bei mir aus Platzmangel aus.
Gibt es sonst Antriebe, die ihr empfehlen würdet, und die ohne größere Umbauarbeiten
an den Weichen sich mehr oder weniger einfach "anstecken" lassen?
Ich denke z.B. an Fleischmannantriebe, Roco etc.
Hat da jemand Erfahrung, ob die so ohne weiteres passen und zuverlässig sind?
Ich kann nix unterflur einbauben, da drei Gleistrassen unmittelbar übereinander verlaufen.
Vielen Dank schon mal,
und schöne Grüße.
Atom.
Jürgen H.
worin verstehst du die Unzuverlässigkeit?
Schalten die nicht, gibt es ein stromproblem?
Eine genauere Fehlerbeschreibund wäre schon sinnvoll.
ebenso art und weise der schaltung und Spannungsversorgung.
Gibt mal mehr Informationen damit du hilfe bekommen kannst.
Gruß Detlef
PS: die 15° pol Herz machen ja nun wirklich die wenigsten Probleme
sind nun die Weichen unzuverlässig, d.h. die Loks bleiben hängen, oder schalten die Antriebe unzuverlässig, d.h. die Weichen stellen nicht um?
Oberflurantriebe anderer Fabrikate lassen sich nicht ohne grössere Umbauten anbringen, da jede Firma ein etwas unterschiedliches mechanisches System hat.
Bekannt ist, dass die MTX Antriebe einen hohen STROMimpuls benötigen. Diese kann man entweder durch Erhöhung der Trafo-Spannung, oder durch Gleichrichtung + Speicherelko erzeugen.
Grüße, Peter W.
ich tue es nicht gerne aber ich muß die korrigieren:
Zitat
Bekannt ist, dass die MTX Antriebe einen hohen STROMimpuls benötigen.
Stimmt so nicht wirklich, den was den Strombedarf angeht sind die MTX Antrieb genügsamer als GFN und Roco - Arnoldwerte sind mir leider nicht bekannt
Fakt ist, und da hast du natürlich wieder Recht, das eine höhere Schaltspannung probleme mit dem Schalten lösen. 16V eines Arnoldtrafos reichen schon aus.
Gruß Detlef
Hier ein Beispiel mit Peco-Weiche und Conrad-Antrieb: http://www.moba-trickkiste.de/images/stories/n...w-antrieb_090413.jpg
Der Knick im Stelldraht ist notwendig, um die (Peco-)Weiche federnd in die endlage zu drücken.
Weitere Erläuterungen zum Einbau im Rahmen der Baudokumentation hier:
http://www.moba-trickkiste.de/einzelne-moba-projekte/julians-anlage.html
Gruß --- Jürgen
Eine höhere Spannung zieht natürlich einen höheren Strom in der Spule und somit ein stärkeres Magnetfeld nach sich... Wobei der Dauerstrom relativ unerheblich ist, wichtig ist der Einschaltpeak - das ist aber schwer zu messen.
Kann es sein dass die MTX Antriebe einen höheren Wicklungswiderstand haben?
Grüße, Peter W.
danke so weit für Eure Antworten.
Bei einigen Weichen spürt man größeren, bei anderen einen kleineren
Widerstand am Stellhebel. Habe auch 4 Trix Weichen schon zerlegt,
dabei ist mir aufgefallen, dass (warum?) manchmal die Stellfedern doppelt eingebaut sind.
Das macht die Weichen noch schwergängiger. Aber davon abgesehen sind sie schon
robust. Da entgleist auch nix drauf, sofern die Weiche richtig schaltet.
Auch habe ich nie Probleme mit der Polarisation am Herzstück.
Daher würde ich die Weichen selber schon gerne behalten.
Problem ist, dass bei etwa jedem 20. Schalten erreicht der Antrieb nicht die Endlage.
Dadurch wird das nächste Schalten in die andere Position unmöglich, da der Antrieb nicht
mehr auslöst. Fast an jedem Tag des Fahrbetrieb kommt es so zu einem Zugunglück. :(
Knippst man die Wiechenantrieb ab, so schalten sie schon im Leerlauf nicht
100% zuverlässig. Unter Last sinkt die Erfolgsrate nochmal weiter ab.
Ich wollte hier halt keine neue Diskussion über Schaltspannung, Impulslänge, etc.
auslösen, da es zu diesem Thema grad für Trixweichen schon etliche Beiträge hier
im Forum gibt.
Ich habe auch schon zu lange da blöd rumgetan und Sachen versucht.
Ich bin die Dinger einfach überdrüssig und will sie nur noch entsorgen.
Mit gut 20€ pro Stück erwarte ich einfach Funktionalität, auf die ich mich verlassen kann,
ohne ein Elektrotechnikdiplom haben zu müssen.
(Hatte leider E-Technik nur im Nebenfach, 6 Semester lang,
damit bin ich für die MoBa ganz klar unterquallifiziert
Ich steuere Digital mit LDT Magnetdecodern. Der Strom zum Schalten ist analog,
Wechselstrom, und kommt von einem Trix Trafo. Ich meine es waren 16V, müßte aber
wieder neu messen, bin mir nicht mehr sicher.
Ich habe die gesamte Anlage mit Litzen von 0,5 - 1,0mm^2 Querschnitt verdrahtet.
Lediglich die letzten 20cm zu jeder Weichen laufen über die antriebseingenen "Mini"-Litzchen.
Auch ist pro Decoderausgang immer nur eine Weiche angeschlossen.
Ich habe auch schon versucht mit höherer Spannung zu arbeiten,
dabei sind mir 2 Antriebe einseitig durchgebrannt, also habe ich es nicht weiter verfolgt.
Also wie gesagt, ich bin nur noch an Alternativen zu den Trixantrieben interessiert.
Ok, fairer Weise muss ich auch sagen, dass einige Weichen noch nie
Probleme gemacht haben. Vielleicht ist es einfach, dass nicht jeder Antrieb mit
jeder Weiche zurecht kommt? Oder anders gesagt, es gibt wohl bestimmte Fertigungs-
toleranzen. Fakt ist aber, über 50% meiner TrixWeichen haben das Problem jetzt schon,
und dabei ist die Anlage immer noch im Bau. Ich muss fest davon ausgehen, bei den
anderen ist es nur eine Frage der Zeit. Denn die Problem häufen sich merklich!
War das noch im ersten Jahr der Anlage überhaupt kein Thema, so ist es jetzt bereits
mein größtes Sorgenkind.
Sorry, dass ich jetzt wieder länger ausgeholt habe, grad das wollte ich ja eigentlich nicht!
Grüße an alle,
Atom
das sieht interessant aus. Schon irgednwelche Erfahrungen sammeln können,
was passiert wenn mal was entgleist und dem Stelldraht in die Quere kommt?
Verbiegt sich da was? Muß dann der Antrieb/ Draht neu justiert werden?
Sowas wäre bei mir kaum möglich später. Komme zwar an die Schattenbahnhöfe ran,
falls was liegenbleibt oder entgleist, aber nur von der Seite mit der Hand.
Gruß.
das Thema hatte ich schon mal mit dem Felix (fgee).
da habe ich dann mal gemessen was ich zu Verfügung hatte.
In der Tat ist es so das meine Messung ergab, das der Wiederstand da höher ist als bei Roco und GFN
MTX : 45 Ohm
GFN Standart: 30 Ohm
Roco Antrieb: 12 Ohm
Roco Relais: 16 Ohm
Berücksichtige ich jetzt mal die Angabe der Hersteller die ich zu den jeweiligen Teilen habe, ergibt sich ein abweichendes Ergebnis, der Rest liegt beieinander:
Schaltspannung alle 14V~ (entsprechend was der Standarttrafo liefert)
Strombedarf:
MTX leider keine Info
GFN Standart Antrieb: 500mA -> 28 Ohm
GFN Flacher Anrtieb: 1100mA -> 12,7 Ohm
Roco Weichenantrieb: 700mA -> 20 Ohm
Roco Relais 10019: 200mA -> 70 Ohm !?
Arnold gibt übrigens eine Schaltspannung von 16V für die Magnetartikel vor, da ich aber keine Magnetartikel habe sind mir da leider keine Messungen zu möglich.
Ich schalte meine MTX und Roco Antriebe mit eine Arnold Trafo 16V / 50VA, da ist auch genug Strom für die beleuchteten Arnoldweichenschalter (derzeit 27, errechnet für ca. 80-85) vorhanden.
Für Angaben (Wiederstand & Strombedarf) zu den Arnoldantrieben wäre ich dankbar. Sowol lt. Datenblatt, wie auch gemessen.
Gleiches gilt auch für den Strombedarf der MTX Antriebe (nur die abnehmbaren, nicht unbedingt die Uralten)
Gruß Detlef
Durch eine höhere Spannung sollten die antrieb sich nicht verabschieden, es sei denn die Endabschaltung fuktioniert nicht, dann reichen aber auch schonb 14V und Dauerstrom für Antriebsrauchzeichen.
Kommt die Spannung von einem (älteren) Trix Trafo werden es wohl 14V sein
Die Weichenantriebe mögen es übrigens auch nicht unbedingt im Leerlauf geschaltet zu werden.
Zitat
Bei einigen Weichen spürt man größeren, bei anderen einen kleineren
Widerstand am Stellhebel
Sind es immer die gleichen Weichen die Probleme machen oder im Prinzip alle einmal?
Hört sich nach einem mechanischen Problem an. Weiche verdreckt? Antrieb verdreckt? Gleisschotter reingekommen? Korrosion? Oxidation der Kontakte - im inneren des Antriebs?
Laß uns mal versuchen die Anzahl der problematischen Weichen zu analysieren.
Schaltest du die Weichen immer einzeln oder auch schon mal Gruppen von mehreren?
Mit welchem Trafo denn genau? elektrische Kenndaten U & I
Gruß Detlef
Ich hatte die gleichen Probleme wie du.
Habe den störanfälligen Antrieb zerlegt und den grossen, beweglichen Plastikteil (der das rote Zäpfchen führt) mit einem Bleistift (Graphit) angemalt. Aber nur dort wo er mit der Innenwand des Antriebsblech in Kontakt kommt.
Auch die Innenwand des Antriebsblech habe ich mit einem Bleistift angemalt. Nur dort wo er mit dem grossen Plastikteil in kontakt kommt.
Seit da funktionierte der Antrieb wieder tadellos.
Als dann wieder einmal ein anderer Antrieb streikte, bekam der auch eine Graphit-Kur und schlussendlich behandelte ich meine restlichen zwanzig Weichen.
Ab da habe ich nie wieder Probleme mit den Antrieben.
Bei einigen Antrieben musste ich staunen. Die Innenwand des Antriebsblech war rostig.
Gute Nacht Alex
Da ich die LDT Decoder nicht kenne (und auch nicht kennen lernen will) : Wie lang ist der Schaltimpuls eingestellt, sofern er sich überhaupt einstellen lässt?
Das Problem wird eben doch in der zu niedrigen Spannung liegen. 16V, so sie denn überhaupt anliegen sind zu wenig.
Jürgen H.
nachdem ich auf meiner alten Anlage mit zwei MTX-Weichen drei Antriebe abgefackelt habe, bin ich umgestiegen.
Die polarisierten MTX-Weichen habe ich wieder genommen. Die sind ganz gut, wenn man sie richtig einbaut und auch zuverlässig. Beim Antrieb bin ich auf den Fulgurex-Motorantrieb umgestieben. Ist zwar ein wenig laut, aber sehr zuverlässig und stellt die Weichen auch gut.
Aber ich glaube für Atom ist es leider nicht die richtige Lösung wegen Platzmangel
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
Helmut (HJBW)
Ich verwende noch einen ollen blauen Märklin Blechkasten, der 22V raushaut.
Damit schalte ich viele GFN-Weichen paarweise ohne Probleme, obwohl diese 1/3 weniger Widerstand und damit einen höheren Strombedarf haben als MTX. Und gratis war er auch noch.
Mehr als ein Weichenpaar gleichzeitig kommt auch nicht vor, da das Digitalsystem bereits nacheinander durchschaltet und TrainController die Einstellung der Pausenzeit in Millisekunden anbietet.
Eh ich also mit Hilfskrücken und viel Aufwand einen schlappen Trafo an den Tropf lege, mache ich doch lieber Nägel mit Köpfen.
Jürgen H. (Ungläubig staunend)
da bin jetzt ein wenig erstaunt
Zitat
MTX Weichenantriebe sind Stromfresser. 550 mA lt. hauseigenem Ratgeber und jo, sie brauchen auch mind. 14V /1,1 A ~ Spannung/Strom. Schon 2 parallel in Serie machen mir Probleme, über die "gute" Mechanik (Trägheit) sag ich mal besser nichts
Lt. meiner Messung der Spulenwiederstände sind die die am wenigsten Stromfresser.
Auch reicht ein Trafo mit 14V / 500mA (altes Teil aus einer Startpackung welches als Testgerät dient) zum schalten von Weichen.
Im Anlagenbetrieb würde ich das aber nicht einsetzen - in @9 steht auch warum.
kannst du mir mal einen Scan von der Seite aus dem Ratgeber zukommen lassen, den hier zu veröffentlichen könnte ja eine Urheberrechtsverletzung sein, dann wäre es aber rein Privat
ach ja, eine " Kaskadenschaltplatine " findet die Suchfunktion von Conrad nicht
schließe mich da inhaltlich Helmut in @ 15 an
Gruß Detlef
ich würde mich Antwort 11 anschließen, Graphit ist das Mittel der Wahl und wirkt Wunder. Ich habe immer nur einen Bleistift über der Öffnung des Antriebes angerieben, ein paar Mal bewegt und dann kräftig reingeblasen, das reicht im allgemeinen schon. Auch eine Schaltspannung von 16 bis 20 Volt kann nicht schaden, enstsprechende Trafos gibts bei Ebay für knapp über null.
Gruß
lupo
die Sache mit der Spannungserhöhung ist ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich schalten die Weichenantriebe dann kraftvoller, allerdings werden dabei die Endabschaltungen durch den stärkeren Schaltfunken sehr stark beansprucht; diese Kontakte fallen meiner (leidvollen) Erfahrung nach dann früher oder später aus.
Besonders im Schattenbereich sollte man sich dessen bewußt sein. Ich habe mittlerweile bei den meisten Weichen die Endabschaltung ausgebaut und die Antriebsspulen direkt angeschlossen. Die notwendige Sicherheit gegen Durchbrennen wird durch eine kleine Analogschaltung gewährleistet, die einen zeitlich definierten Impuls liefert. Bei der Ansteuerung per Digitaltechnik dürfte ein solcher Impuls wohl Standard sein, so daß sich weitere Schutzmaßnahmen hier erübrigen.
Viele Grüße
Jürgen
Zitat
Auch reicht ein Trafo mit 14V / 500mA (altes Teil aus einer Startpackung welches als Testgerät dient) zum schalten von Weichen.
Bei der von Ismael selbst aus Startpackungsmaterial aufgebauten Demoanlage tat es das nicht, wovon ich mich selbst überzeugen konnte. Da habe ich auch nicht schlecht gestaunt, als beim Druck auf die Taster ab und zu mal die Weichen umsprangen und dann wieder nicht, oder nicht vollständig.
Da ich vorher nur Doppelspulenantriebe von Fleischmann und Roco kannte, hatte ich vorher so einen Effekt auch noch nicht gesehen. Diese Antriebe brauchen aber ordentlich viel Strom, beim Betrieb am Lichtausgang von Modellbahntrafos bricht die Spannung merklich ein.
Roco Antriebe benötigen im Zusammenspiel mit den hauseigenen 8-fach Weichendecodern sogar eine kapazitive Entstörung weil sonst die Endstufen unkontrolliert durchschalten.
Grüße, Peter W.
zunächst das traurige: habe ich gestern noch die Weichen selbst als robust
hier beschrieben, hat sich gleich heute nach knapp 1h Spielzeit eine verabschiedet.
Beim Schalten schaltet jetzt zwar die Herzstückpolarisation noch, aber die Weichenzunge
bewegt sich nicht mehr, das gibt dann einen Kurzschluss und alles steht.
Zufälligerweise war das auch die Weiche, die schon immer am unzuverlässigsten
geschaltet hat. Und das auch mit 3 verschiedenen Antrieben.
@ Detlef: ich habe ja schon geschrieben, einige Weichen haben noch nie Probleme
gemacht. Hab jetzt mal gekuckt welche das sind, und (auch Zufall?) es sind genau
die, welche ich noch von der alten Anlage habe. Also die ältesten. Ich habe dann mal
mehr alte Weichen ausgekramt und mit dem Finger verglichen, und kann sagen,
dass die neu zugekauften Weichen deutlich merkbar schwergängiger sind, als die alten.
Ich habe den verdacht, die Trix eigenen Weichenantrieb liefern einfach nicht genug
Zugmoment, um die Weichen sicher umzustellen. Bzw. es ist gerade so knapp
bemessen, dass schon die kleinste Streuung in der Produktion schon ausreicht, dass es
nicht mehr klappt. Oder vielleicht ist auch nur der popliger roter Stellhebel zu klein
dimensioniert? Kurzer Weg => mehr Kraft nötig.
(Habe mir heute mal ein Exemplar von Fleischmann angeschaut, da sieht es viel
überzeugender aus!)
Ich habe auch hier im Forum als Empfehlung gelesen, den Umpolschalter aus dem
Inneren der Weiche über Board zu werfen. Dann könnte man an das Weichenherzstück
ne Litze anzulöten und mit einem extra Schalter ansteuern.
Würde die Weichen auf jeden Fall viel leichtgängiger machen, glaube ich.
Nur bräuchte ich dann eh neue Antrieb, an die man noch Umschalter dranhängen kann.
@ Jürgen: ja, die Weichen sind durchgebrannt, weil die Entabschaltung irgendwann
versagt hat.
Die Decoder geben ja nur einen kurzen Impuls auf die Weichen, mit denen ist
ein durchbrennen eigentlich unmöglich.
Da ich aber wissen wollte, ob die Unzuverlässigkeit der Weichen durch die
LDT Decoder kommt (1), habe ich sie ausgiebig klassisch, also analog angeschlossen,
getestet. Nur so konnte ich auch die Spannung kontrollieren.
Denn, bei den LDT Decodern kommt ja hinten was anderes raus als man vorne einspeist.
Zunächst gleichrichtet er die Wechselnung
noch durch (2 oder 3?) Widerstände gejagt.
Wegen des kurzen Schaltimpulses ist es sehr schwierig zu messen, was hinten
tatsächlich raus kommt.
(1) Weil, ich habe hier im Forum gelesen, dass bei Gleichspannung die Trix Antriebe weniger
Leistung bringen als mit Wechselstrom. Weiß aber nicht, was da wirklich dran ist.
Konnte keine Verbesserung bzw. Verschlechterung erkennen beim Wechsel von AC auf DC.
Naja, also eine Weiche muss ich jetzt so oder so tauschen, Aber ansonsten bin ich immer
noch auf der Suche erst mal NUR nach anderen Antrieben.
Jürgen hat mir mit seinem Beispiel vor Augen geführt, dass ich mit bisschen Draht eigentlich
so ziemlich jeden Antrieb dran hängen kann.
Ich würde auf jeden Fall einen Magnetantrieb vorziehen, dann müsste ich nicht die
Decoder auch noch tauschen.
Habe gestern mal Kosten verglichen, und im Preis scheinen die Peco-Magnet Antriebe
nicht zu toppen zu sein. (ca 10€. Fleischmann, Roco, Trix liegen alle bei knapp 20€.)
Hat jemand Erfahrung mit den Peco Antrieben? Haben die richtig Bums?
Schönen Grüße,
Atom
wenn Du die PL-10 meinst, dann ja, die haben richtig Bums. Brauchen aber auch ein eigenes Atomkraftwerk um sich bewegen zu lassen. Bei mir sind die recht schnell wieder von der Anlage weg. Wie die neueren "low-amp" PL-10W sind weiss ich nicht.
Gruss,
Gregor
Wenn du nicht bereit bist einen stärkeren Trafo zu probieren, dann hör auf hier rumzujammern.
6 Semester waren scheinbar doch zu wenig.
Jürgen H.
- Alle Weichen und Antriebe auf Leichtgängigkeit prüfen
- Trafo mit 18 V verwenden
- Graphit in die Gleitbahn geben
- Notfalls andere Antriebe dran basteln
Grüße, Peter W.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....;sb1=graphit#x384406
Jürgen H.
Eigentlich sind die Trix-Weichen relativ robust, die Antriebe brauchen nur Bums. Bei mir ist Minitrix wegen der preislich arg überzogenen Wünsche aus der Liste der möglichen Anbieter rausgefallen.
Durch den Kauf von einigen Trix-Weichen wollte ich nicht den Märklin-Konzern entschulden...
Wichtig ist auch mal zu messen, was tatsächlich an Spannung AM Antrieb rauskommt: durch die dünnen Litzen und einigen Metern bleibt das eine oder andere Volt schon mal als Wärme in der Luft...
das gute zuerst, die gestern ausgefallen Weiche konnte ich richten. Da war die
Stellfeder unter der Weichenzunge nur verrutscht/ ausgehakt.
Jetzt tut sie es wieder
War allerdings ein Glück, dass ich die Weiche überhaupt noch ausbauen konnte
für die Inspaktion. Das veranlaßt mich die Lage der Schattenbahnhöfe nochmal zu
überdenken. (Mehr Gleiswendel -> SBf tiefer unter die Anlage legen ->
für mehr Luft nach oben ?) Das ist aber ein anderes Thema.
Ich habe die Stromspannung wieder ausgemessen, da ich es nicht mehr genau wußte.
Der Trix bringt 15,2 V ~.
Ja, der hat schon gute 15 Jahre auf dem Buckel.
Aber denoch ist das bereits 1V mehr als nötig sein sollte, laut Trix!
Habe extra nochmal in den Unterlagen von Trix geschaut, da steht:
Schaltspannung für Weichen soll 14 Volt sein. Aber ok, das ist bei direkter Ansteuerung
mit Wechselspannung, ohne digitale Decoder. An dieser Stelle würde mich interessieren,
was liefern den die digitalen Weichendecoder von Minitrix?
14, 16, 18V?
= oder ~ ?
Ok, um noch auf Jürgens Beitrag #24 einzugegehn, "es braucht doch NUR mehr Spannung",
habe ich schnell umgedrahtet und zwei Decoder (mit insgesamt 6 Trix Weichen dran)
an nen Trafo von Wiessmann angeschlossen.
Den auch gemessen, und er bringt 17,0 - 16,8 V, je nach dem, wieviel Last dran hängt.
Also satte 1,5V mehr als der Trix.
Werde das so eine Woche lassen, um zu sehen, ob sich nun diese 6 Weichen
im Betrieb zuverlässiger geben. Unter diesen 6 ist auch Staatsfeind #1
Aber, mehr als 18V Max geht nicht, da die LTD Decoder das nicht vertragen (Laut Dokublatt).
Und die sind das letzte was ich schrotten will, war je gut Arbeit die zusammen zu löten.
Außerdem, direkt versorgt sind mir schon mal zwei Antriebe durchgebrannt mit
diesem Wiessmann Trafo, da die Endabschaltung es nicht mehr getan hat.
Allerdings, es kann auch nur Zufall gewesen sein, und die Antriebe hätten sich vielleicht
so oder so bald verabschiedet. Damals habe ich deswegen wieder auf den Trix zurück
gewechselt.
Naja, da ich jetzt aber eh vor haben, die Trixantriebe weg zu werfen, kanns mir eigentlich
egal sein, ob noch welche vorher über den Jordan gehen.
Ich zweifle aber ernsthaft daran, dass die Antrieb dafür ausgelegt sind, 18V und mehr
im längeren Betrieb ohne Schaden zu überstehen.
Ich will ehrlich gesagt bereits nicht mehr über die 17V des Wiessmann Trafos gehen.
Dafür finde ich die Kombination von Jürgen (Beitrag #20) interessant,
nämlich die Endabschaltung aus den Antrieben zu entfernen.
Digital angesteuert sehe ich das auch so, dass man die nicht braucht.
Und dazu denke ich, könnte man auch die Drehmechanik für die Weichenlaternen
entfernen. Würde die Antriebe selbst vielleicht auch noch nen Tick leichtgängiger machen.
Und Graphit in die Antriebe? Eingige schwören drauf, andere wieder behaupten es sei
ne Art Aberglaube. Muß man einfach selber mal probiert haben. Es kann helfen, muss nicht.
Ich selbst habe das früher gemacht, da es unter anderem im Mintrixratgeber so steht.
Wenn es danach besser war, dann wohl nur so minimal, dass es mir nicht bewußt aufgefallen
ist. Also ein Wunderheilmittel ist das in meinen Augen nicht.
Schönen Grüße,
Atom.
P.s. an Stromstärke mangelt es bei mir nicht. Habe noch unbenutze Trafos unterm Bett liegen.
Die Peco Antriebe klingen durchaus interessant als Ersatz. Werde mich also schon mal in
anderen Foren (-beiträgen) weiter umsehen, was Leute so über die sagen.
Noch eine Dank an alle, für Eure Ideen, Erfahrungen und Vorschläge!
Das motiviert einen einfach sich noch mal aufzurappelt, und nicht aufzugeben.
Kennt ja bestimmt auch jeder von Euch, dass man machmal einfach den Nerv verliert
und ernsthaft überlegt, die MoBa aus der Wohung zu werfen.
"Ne Vitrine an der Wand würds doch auch tun, oder?"
Gerade da bin ich sehr froh, das es so eine Community wie hier bei 1zu160 gibt!
Zitat
Komisch nur, dass so viele Mobahner mit ihren Trix Weichen und Antrieben zufrieden sind. Die mechanische Störung deiner Weiche kann an dem halbherzigen Schalten eines unterversorgten Antriebes liegen.
Wenn du nicht bereit bist einen stärkeren Trafo zu probieren, dann hör auf hier rumzujammern.
Also ich gehöre nicht dazu. Zu meinen Trixgleiszeiten gab es häufig entweder "tut oft nicht" oder bei zuviel Bumms: "Nu tut nie wieder..." Habe damals dann nur noch Handweichen gehabt....
Gruß
Eglod
Zitat
Ich habe die Stromspannung wieder ausgemessen, da ich es nicht mehr genau wußte.
Der Trix bringt 15,2 V ~.
Diser gemessene Wert ist aber ein "nicht stabiler Spannungswert" Die Moba trafos sind im Leerlauf deutlich über Nennspannung und gehen bei Belastung auf diese runter. Was steht denn auf dem Trafo drauf?
Als Belastung einfach mal ein paar Lämpchen anschließen und dann messen.
doe Firma heiß Viessmann und nicht Wiessmann, aber der Trafo ikt seinen unter last gemessenen werten sollte OK sein.
Zitat
Naja, da ich jetzt aber eh vor haben, die Trixantriebe weg zu werfen,
sag Bescheid wo ich die aufangen darf
Zitat
Außerdem, direkt versorgt sind mir schon mal zwei Antriebe durchgebrannt mit
diesem Wiessmann Trafo, da die Endabschaltung es nicht mehr getan hat.
wär auch mit 14V Nennspannung von Trix passiert wenn der Antrieb mit Dauerstrom versorgt wird.
Zitat
Ich zweifle aber ernsthaft daran, dass die Antrieb dafür ausgelegt sind, 18V und mehr
im längeren Betrieb ohne Schaden zu überstehen.
Bei einer Impulsbelastung ist das kein Problem, auch über eine länger Zeitspanne, aber einen Dauerstrom vertragen die nicht.
Zitat
Werde das so eine Woche lassen, um zu sehen, ob sich nun diese 6 Weichen
im Betrieb zuverlässiger geben. Unter diesen 6 ist auch Staatsfeind #1
dann aufmachen und nachschauen
Gruß Detlef
Also bitte hier nicht ständig analoge und digitale Technik zusammenwürfeln.
Die Endabschaltung wird gar nicht belastet, wenn der Decoder nur einen kurzen Impuls rauswirft. Die Höhe der Spannung wird nur durch die Decoderqualität begrenzt. Ein Antrieb würde auch bei 50 V für wenige ms nicht durchbrennen.
Wie lang der Schaltimpuls ist, geht leider aus der Anleitung nicht hervor, ebensowenig, ob man die Dauer einstellen kann. Die höheren Preise von SX-Decodern kommen scheinbar doch nicht von ungefähr.
Dass Graphit ein anerkanntes Schmiermittel ist, ist doch unstrittig, es geht nur darum, ob man einen Bleistift nehmen sollte, da die Miene Ton enthält.
Jürgen H.
Gruß
Eglod
Ok, jede Art von Ton ist nicht gleich stumpf. Es handelt sich um Bentonit (auch Montmorillionit), das ist prinzipiell die gleiche "Tonart" wie sie auch in Katzenstreu verwendet wird.
Das Zeug glitscht jedenfalls zusammen mit Kohle oder Graphit, oder auch mit Wasser oder Öl.
Viele Grüsse
Mathi
Gruß
Eglod
Zitat
Die Endabschaltung wird gar nicht belastet, wenn der Decoder nur einen kurzen Impuls rauswirft. Die Höhe der Spannung wird nur durch die Decoderqualität begrenzt. Ein Antrieb würde auch bei 50 V für wenige ms nicht durchbrennen.
Gibt denn der Decoder auch nur einen kurzen Impus heraus? Und wenn nicht und der "Impuls" zu lange ist, dann wäre einen funktionierende Endabschaltung schon von Vorteil
Oder ist gar der Dekoder im Dekoderhimmel und arbeitet nicht fehlerfrei? Wer weiß es?
Und was hat bitte eine funktionierende oder auch nicht funktionierende Endabschaltung mit dem Antrieb und seiner Schaltfunktion an sich zu tun? Nix!
Aber einen ausreichende hohe Spannung.
Und was schaltet der Dekoder? normale Wechselspannung oder eine digitalvberzerrte Spannung?
Laut Fragesteller schaltet er mit Wechselspannung! siehe @7
Zitat
Ich steuere Digital mit LDT Magnetdecodern. Der Strom zum Schalten ist analog,
Wechselstrom, und kommt von einem Trix Trafo
das sind die Infos auf die ich Antworte, sollten sich darin Fehler befinden kann ich diese nicht unbedingt erkennen.
Gruß Detlef
2. Fehler : ist der Endschalter hin, geht auch der Antrieb nicht mehr. Soviel hat er also damit schon zutun.
3. Fehler : Wie lang soll denn bitte ein "Impuls" sein, um den Antrieb oder den Endschalter zu belasten? 3 Minuten ? Minimalste einstellbare Zeit bei SX wäre 8 Hunderstel Sekunden.
Durchgebrannte Antriebe scheinen doch wohl eindeutig ein Problem der Analogfahrer zu sein. Ich kenne einige Digitalfahrer, die seit Jahren keinen einzigen MTX Antrieb verheizt haben. Selbst habe ich GFN und Roco Antriebe seit 10 Jahren im digitalen Einsatz ohne einen Ausfall. Berichte von verbrannten Antrieben kommen hier scheinbar immer von Analogbahnern. Es muss da doch wohl einen Zusammenhang geben, oder alles Zufall?
Jürgen H.
Gruß
Eglod
...da werd ich wohl meine Minitrix-Weichen,die seit mehr als 20 Jahren problemlos
Analog schalten morgen austauschen !
Probleme gibts erst seit das Loch für die Laterne im Antrieb ist.
Da sind mir auch schon 4 verschmort !
An der Weichen-Mechanik liegt das nicht,es sind die "neuen Antriebe"
Gruß : Werner S.
da kommen doch mal fundierte Angaben, wenn es problem Gibt bei welchen Antrieben - den Neuen mit Loch
Das läßt die Aussage von Atom in einem Interessanten Licht stehen:
Zitat
Leider haben sie alle neueren Weichen als sehr unzuverlässig entpuppt
Durch die Weichenlampenmechanik im Antrieb ist selbiger vielleicht auch mehr belastet???
Mit wieviel Volt schaltest Du denn?
Unzuverlässiges schalten kann auch durch Gleisschotter oder ähnlichem passieren.
setzt sich in die Weiche rein oder in den Antrieb
Oxidatiion ist auch nicht betriebssichheits fördernd
Hallo Eglod,
Zitat
Fakt bleibt: Minitrixweichen arbeiten zu unzuverlässig
nee, sehe ich nicht so,
aber ist in etwa wie Analog oder Digital
oder
Digital: DCC oder SX
oder
Peco oder etwas anderes
oder.......
Gruß Detlef
auch bei Digitalbetrieb sind Antriebsschäden nicht ausschließen. Wenn der Schaltimpuls nur minimal länger als der eigentliche Schaltvorgang ist (und das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall sein, um den Umschaltvorgang auch bei trägen Antrieben und unter Berücksichtigung von Serienstreuungen sicher zu Ende zu bringen), entsteht am Kontakt der Endabschaltung durch die Induktivität der Spule ein Schaltfunken, der irgendwann zum Verbrennen des Kontaktes und damit zum Ausfall des Weichenantriebes führt, obwohl die Magnetspule als solche intakt ist. Wer es nicht glaubt, möge den Antrieb öffnen und dem internen Feuerwerk beim Hin- und Herschalten eine Weile zusehen.
Als besonders anfällig hierfür haben sich bei mir übrigens die Springkontakte der Roco-Antriebe gezeigt. Seit dem konsequenten Ausbau aller Endabschaltungskontakte (denn diese sind die eigentliche Schwachstelle, nicht die Spulen) in den Weichenantrieben herrscht bei mir diesbezüglich endlich (!!!) Ruhe.
Grüße
Jürgen (der andere)
weil danach noch gefragt worden ist:
- alle Weichen im Schattenbahnhof sind bei mir nicht eingeschottert.
- Weichenantriebe Verheizen kann man mit Digital Decoder auch recht einfach,
immer dann wenn sie eben nicht durchschalten. Man hört es ja, und dann fangen die
Finger entsprechen unkontrolliert an auf den Druckschaltern des Keybords zu tanzen.
Weiß ja nicht, wie es bei anderen Digitaldecodern ist, aber die von LDT lassen Dauerstrom
durch, wenn man an der Intellibox den Weichenschalter gedrückt hält.
- bei den LDTs läßt sich die Schaltdauer nicht einstellen, die übernehmen den
vorgegebenen Wert von der Zentrale, bzw bei mir Intellibox, der ist bei mir, moment....
da stehts: "In der Werkseinstellung sind die Werte für die Schaltzeit auf
minimal 100ms und maximal 5000ms gesetzt."
D.h. bis zu 5 sec !! kann ich meine Weichen mit Dauerstrom befeuern.
Und wenn der Antrieb nicht von sich aus die Endlage erreicht, dann greift auch
die eigebaute Endabschaltung nicht ein!
Grüße,
Antonin
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