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THEMA: Krisen und Insolvenzen
gestattet mir ein paar Worte zu den in der letzten zeit erlebten Firmanzusammenbrüchen im Modellbahnbereich.
Wir können heute darüber diskutieren, warum, wieso und überhaupt.... der Betrieb, oder diese Firma aufgeben mußte. Ich habe hierzu viele Meinungen gehört, leider aber nicht die einzig wirklich zutreffende.
Vor vielen Jahren haten WeWaWe und andere aus der MIBA-´Redaktion bereits darauf hingewiesen, dass man gefälligst seine Modellpolitik nicht nach den ewigen Kritikern und ihren spinnerten Wünschen, den Nietenzählern und den "superreichen" Sammlern überlassen sollte. Auf diese haben sich ganz andere Hersteller konzentriert und das war gut so. Aber genau diesen Fehler haben durch die Bank alle Firmen gemacht. Egal ob das ARNOLD, MINITRIX, MÄRKLIN, FLEISCHMANN, oder sonstwer war. Man hat ganz einfach den breiten Markt verlassen und sich auf diese kleine Anzahl möglicher (!!!) Käufer gestürzt. Das Ende vom Lied kennen wir.
Wer bitte, soll sich denn Loks von seinem Taschengeld kaufen können, wenn dieser schon fast nen halben Tausender kosten? Wer soll scih ein Wägelchen, so klein, dass man es in der Hand verstecken kann, für 80,- Euro kaufen? Wer bitte soll sich mit Freuden in den Anlagenbau stürzen, wenn für ein Paar Weichen bereits über 100,- Euro auf den Tresen zu legen sind? Nein,liebe Eisenbahnfreunde, da sollten wir uns mal alle schön selbst mit an die Nase fassen und darüber nachsdenken, was wir mit unseren ewigen Perfektionsforderungen selbt zu diesem Verfall beigetragen haben. Ich denke mal, bei ehrlicher Betrachtung sollten dann sehr viele Nachts schlecht schlafen können.
Etwas weniger Perfektion täte es auch und die, welche unbedigt den Zahnstocher des Preiser-Fahrdienstleitrer exat im Maßstab 1:220 nachgebildet haben wollen, die sollen dort hin gehen, wo man sich für diese Wünsche interessiert und für teueres Geld auch erfüllt.
Jetzt werden sicher viele Messer gewetzt, Sensen gedengelt, Pistolen geladen, Bomben gebaut, mir wurscht. Das was ich gesagt habe stimmt und leider wird das Ganze noch zusätzlich verschärft durch den Größenwahn unfähiger Manager, welche meinen überall auf der Welt ihre Pfoten im Spiel haben zu müssen.
Sorry, aber das mußte mal gesagt werden.
Grüßle aus dem Allgäu
prellbock1 (Dieter)
ich muss Dir (leider) 100% zustimmen.
Gruß Tom
Vor allen Dingen wundert mich immer wieder, dass stets das Rad neu erfunden werden muss: zig verschiedene Motorenkonzepte, Antriebe, Platinen etc.
Kleine Stückzahlen kosten Geld, und zwar sofort mehrfach: Konstruktion, Fertigung, Lagerung, Verwaltung.
Die Modellbahner sitzen jetzt in ihrer eigenen Falle: aufgrund der hohen Preise wenig Nachfrage, wegen geringer Nachfrage hohe Kosten.
Ich kann den MoBa-Herstellern nur eins sagen: nehmt Euch ein Beispiel an Kato und Tomix.
Ich erlebe zu genüge in Modellbahnläden, wie neben mir Material für sehr hohe dreistellige Beträge über den Ladentisch geht, während ich die gebrauchten Sachen durchstöbere.
völlige Zustimmung und Dank für deine ehrlichen und offenen Worte. Perfektion um jeden Preis bringt uns in allen Lebensbereichen nicht weiter. Perfektionismus behindert zusätzlich noch den menschlichen Umgang. Es wird Zeit zur Besinnung. Man muss nicht immer das Machbare haben. Meistens bleibt das Nötige auf der Strecke.
Grüße aus dem Westzipfel der Bananenrepublik.
Herbert
Zitat aus #4:
Zitat
Ich erlebe zu genüge in Modellbahnläden, wie neben mir Material für sehr hohe dreistellige Beträge über den Ladentisch geht, während ich die gebrauchten Sachen durchstöbere.
Gruß, Carsten
Aber warum macht dann nicht mal wenigstens ein deutscher Hersteller eine bezahlbare Modellbahn mit maximal möglichen austauschbaren Komponenten (Motor, Haftreifen, Kohlen u.s.w.) und Peco 55 ähnlichen Weichen und Gleisen und Preisen?
Gruß
Thomas
Vor kurzem wurde hier über "Quantensprünge" diskutiert - wo bleiben die? Würde ein Hersteller z.B. ein Rad-Schiene-System auf den Markt bringen, das von vorneherein als fiNe bzw. H0pur konzipiert ist, hätte er sofort einen neuen Markt: zahllose Modellbahner würden ihr klobiges altes Material rauswerfen und durch Neukäufe ersetzen. Trotz gleicher Herstellungskosten und wiederverwendbarer Formen (oberhalb des Langträgers ist ja jetzt schon alles super) würden die Leute wohl auch die hohen Preise bezahlen - schliesslich sieht es dann ja so kleinserienmässig aus. Bei solchen echten Innovationen gäbe es auch keine Ebay-Konkurrenz vom Gebrauchtmarkt, einfach deshalb, weil alles neu ist.
Anderes Beispiel: warum schafft es Hornby England, eine Echtdampflok in Spur H0 auf die Räder zu stellen, aber kein deutscher Hersteller/Vermarkter wagt es, ein vergleichbares System in eine 01 oder S 3/6 einzubauen? Hier wartet Umsatz, denn der Kunde müsste alles neu kaufen - Gleise, Trafo, Rollenprüfstand etc. Klar, das Ding hat noch Kinderkrankheiten, doch die lassen sich lösen. Aber wenn man es erst gar nicht versucht, soll man nicht jammern.
meint
Andreas
Zitat
Ich habe hierzu viele Meinungen gehört, leider aber nicht die einzig wirklich zutreffende
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Das was ich gesagt habe stimmt
Mann, bist Du aber von Dir überzeugt, fehlen jedesmal bloß noch 3 Ausrufezeichen dahinter.
Habe übrigens schon eine Weile gewartet, daß die Niete(n)zähler mal wieder für alles Ungemach der Moba-Welt herhalten müssen.
Ich habe zufällig im neuen Modelleisenbahner ein Interview mit Herrn Schweickhardt gelesen. Der beschäftigt sich genau mit diesem Thema. Da steht einiges drin, auch zu Preisen, was schon zum Nachdenken provoziert. Da der Herr ja augenscheinlich vom Fach ist, nehme ich seine Meinung ernst.
Zitat
Sorry, aber das mußte mal gesagt werden
Gääähn, diesen Schmarren hatten wir hier schon unzählige Male.
Gruß
Rainer
Zitat
So sieht es nun mal aus. Auch wenn es schwerfällt, ist es langsam an der Zeit, zu akzeptieren, daß die Modellbahnerei inzwischen kein Alltagshobby für jedermann mehr ist, sondern nur noch etwas für diejenigen, die es sich leisten können.
Moin,
was ist denn ein Alltagshobby? Weihnachten 1960 bekam ich als Erstklässler eine Br 24 von Trix. Das war es für die nächsten 10 Jahre. Von meinem ersten selbstverdienten Lehrlingsgeld habe ich mir dann eine gebrauchte Diesellok und ein paar Schienen von ROCO geleistet. Zwischenzeitlich habe ich auch mal alles kaufen müssen was mir gefiel. Heute brauche ich nur noch ein paar Loks um "Betrieb machen" zu können. Diese dürfen dann auch schon mal etwas kosten.
Was mich nervt ist das Jammern auf hohem Niveau.
Gruß Herbert
PS. Man muss nicht immer ALLES haben müssen.
Ist es nicht genau die Preispolitik der "Sonderangebote" , die Kunden abschreckt, gleich Neukonstruktionen teurer zu kaufen, sondern zu warten bis diese "verramscht" werden?
Wer die technische Hochrüstung nicht bezahlen will, findet doch alle alten Modelle gebraucht für niedrige Preise. Wo ist das Problem?
Wieviele Hobbies haben die Leute, die "sich keine neue Lok leisten können" eigentlich noch nebenbei? Ich kenne da ein paar "echte" Mobahner, die sich wirklich auf ihr einziges Hobby konzentrieren und kaum jammern über Preise.
Deutschland kann nicht mit China konkurrieren. Es bleibt nur der Ausweg durch Innovationen und Entwicklungen zu versuchen einen Schritt voraus zu bleiben. dass das kein leichter Weg ist behauptet wohl niemand.
Die "gute alte Zeit " kann man nicht zurück holen.
Jürgen H.
....ich habe das Gefühl dass die heutige Gesellschaft alles haben wollen und man sieht es ja immer mehr dass es so ist.
Die Modellbahn ist keinesfalls ein Alltagshobby, auch nicht für jedermann.
Als ich in jungen Jahren mal eine kleine Märklin Startpackung auf Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam (ca. 1980), musste ich lange mit diesem Material leben und konnten nicht monatlich Geld ausgeben für weitere Weichen und / oder Loks. Das ist für mich heute auch noch so.
Die Modelleisenbahn war schon immer ein teures Hobby.
Wenn ich eine neue Lok kaufen will, egal ob die Nieten stimmen oder eine fehlt, sie muss mir einfach gefallen, dann spare ich auf diese Lok. Ob ich jetzt 3 Monate oder ein Jahr sparen muss, egal, erstens habe ich ein Ziel für diese Lok und zweitens freue ich mich umso mehr darauf wenn ich sie mir geleistet habe.
Ich habe das gefühl einige Kaufen heute schnell eine Lok, morgen oder übermorgen muss schon eine andere her.
Gruss
Patrick
Zitat
So sieht es nun mal aus. Auch wenn es schwerfällt, ist es langsam an der Zeit, zu akzeptieren, daß die Modellbahnerei inzwischen kein Alltagshobby für jedermann mehr ist, sondern nur noch etwas für diejenigen, die es sich leisten können.
Was ist denn ein Alltagshobby?. Modellbahn und fünf andere Hobbys soll sich derjenige leisten, der es kann. Manche aber haben ein Anspruchsdenken.
Gruß Herbert
PS. Ein Thema für "Drugs and rock&roll". Chips und Cola gehen auch
jeder Mensch braucht ein "Hobby". Jeder.
Er braucht etwas, das ihm den Kopf freimacht für die Anforderungen und Überraschungen des nächsten Tages. Katzen, Briefmarken, Häusle, Kneipe, um nur einige aufzuzählen. Haben sie oder er dieses Ventil nicht, wird er über die Zeit zum Roboter der nur noch stupide seinen Körper aufrecht erhält und mit Lebensmitteln versorgt. Damit ist das Hobby fester Bestandteil des Lebens und damit auch des Budgets. Ein bisschen einfach, oder? Stimmt aber.
Nun kann man jedes Hobby in Nuancen hochziehen. Freie Tage auf Balkonien --- Niederbayern --- Karibik, Hauskatze --- Edelkatze; ich denke, Ihr wißt, was ich meine. Viel attraktiver sind möglicherweise die Betätigungen wo man auch mal den Hintern heben und einen Kursus machen muß. Töpferkurse, Sprachkurse, Bastelkurse etc. Diese Kurse sind in Deutschland billig und effizient. Und hier sollte keiner widersprechen, der raucht oder trinkt oder ein größeres Auto fährt.
Unsere Modellbahn ist unter dem Strich ein preiswertes Hobby. Nicht billig, preiswert. Man kann mit 2nd hand Literatur anfangen und Gleispläne entwerfen. Dann, je nach eigener Wirtschaftslage sich über eine Startpackung ins Getümmel werfen. Tja, und irgendwann wirds dann eben "Die Anlage". Dass einem hier im Forum der Mund wässerig wird ist naturbedingt. Und dass da finanziell nicht jeder mithalten kann auch. Aber im Rahmen des Machbaren möglich ist es immer, sich mit der Modellbahn zu befassen! Nur Materialschlachten sind dann eben vorerst nicht drin.
Ich will Euch nicht trösten, vielmehr versuche ich, den menschlichen Bedarf etwas aufzudröseln und unser Hobby als natürlichen Lebensbedarf darzustellen. Ist es nicht die Moba, dann ist es halt das Sammeln von Schuhen, Autobasteln, Parties etc. Alles kostet Geld.
In diesem Sinne einen schönen Grilltag wünscht
Hans-Jürgen
die sachliche Antwort auf Beiträge mit Sätzen wie
Zitat
Ich habe hierzu viele Meinungen gehört, leider aber nicht die einzig wirklich zutreffende.
und
Zitat
Das was ich gesagt habe stimmt
ist wahrscheinlich kaum der Mühe wert, zumal zum Thema schon viel hier geschrieben steht.
Was mich mehr interessiert, ist die Diskussionskultur, die in diesen Sätzen aufscheint. Welche Reaktionen hast Du, Dieter, erwartet? Vielleicht "Endlich schreibt's mal einer" oder "Gut, dass Du uns die einzig zutreffende Erklärung lieferst, sind wir selbst nicht drauf gekommen?".
Interessierte Grüße,
Udo,
der doch lieber mit "ewigen Kritikern und ihren spinnerten Wünschen" und "Nietenzählern" zu tun hat, die zwar wenig Toleranz gegenüber vermeidbaren Modellfehlern, dafür aber viel Toleranz gegenüber anderen Meinungen aufbringen.
Also ich habe den Thread vollkommen anders verstanden, als hier in den letzten Postings kommentiert.
Es ging doch darum, daß es aufgrund der hohen Preise zu Insolvenzen im Modellbahnsektor kommt.
Die Definition von "bezahlbar" kann man auch am Nettogehalt der Zielgruppe mit Marketingerfahrung sicher festmachen.
Die Frage ist doch: Welche Zielgruppe kann man mit welchen Preisen erreichen.
Und da stimme ich dem Threaderöffner vollkommen zu. Bei den derzeitigen Preisen wird eben eine Zielgruippe angesprochen (siehe die Verfasser der letzte Threads), die schon eine Moba haben, sich ab und zu mal eine 500 Euro Lok gönnen, keine teuren Weichen mehr kaufen müssen u.s.w. Davon kann ein Hersteller nicht leben.
In Bochum gibt es seit 30 Jahren eine Pommesbude, daneben ist ein Nobelrestaurant.
Das Restaurant geht regelmäßig alle 5 Jahre Pleite. Keine Ahnung warum? Manchmal ist das Essen nicht richtig heiß, manchmal rutscht der Kellner aus... Hmmm
Also, entweder erreicht mit seinem Produkt eine ausreichend kaufmotivierte Zielgruppe und kann sie auch binden, oder man stellt einige wenige zufrieden, die sich dann aber wundern, warum Insolvenzen entstehen. Wenn es soi weitergeht, wird es eben nur noch wenige geben, die sich das Hobby leisten wollen. Ok, warum nicht.
Übrigens war es im Modellflugsport auch mal so. Irgendwann kostete ein Flieger als Bausatz mal 500 Euro und der Motor dazu 500 Euro. Es wurde immer leerer auf den Flugplätzen.
Seit einiger Zeit werden sehr preisgünstige komplett fertige Hubschrauber, Motormodelle und Segler für 100-200 Euro angeboten. Und was passiert? Es herscht wieder reges Treiben auf dem Flugplatz. Viele Jugendliche finden Spaß an dem Hobby. Das sind dann später auch Kunden, die sich teurere Modelle leisten...
Also nicht Frust ablassen, weil Leute teure Modelle kritisieren, die soll es doch in Nischen gerne geben, vielleicht sind hier im Forum gerade die Leute, die das interessiert, aber dann bitte auch die Deckungsbeiträge realistisch einschätzen, liebe Modellbahnfirmen...
Gruß
Thomas
@Dieter
Zitat
Was mich nervt ist das Jammern auf hohem Niveau.
PS. Man muss nicht immer ALLES haben müssen
Volle Zustimmung. Man muss nicht alle Modelle immer haben. Vielen glaube ich auch nicht die vollmundigen Ankündigungen hier im Forum wie "Ich gebe hohe 4 stellige Summen im Jahr für Moba aus..., Werde ich mir auch besorgen ...., Habe schon 10 Stück davon ....".
Das weckt bei vielen eben eine falsche Erwartungshaltung und Neid.
Leider Jammern sehr viele auf hohem Niveau. Nicht nur im Moba Bereich
2 - 3 mal im Jahr in den Urlaub, Alle drei Jahre ein neues Auto, neueste Unterhaltungselektronik, Handy etc. das ist doch für viele normal.
Früher war das nicht so.
Klar das bei Handyrechnungen von weit über 200 Euro im Monat nix mehr für die MoBa übrig ist ( Wer hat schon vor 20 Jahren für 400 Mark als Privatmann/-frau im Monat telefoniert? Wäre doch völlig undenkbar für Otto-Normalverbraucher gewesen)
Jammern auf hohem Niveau ist zur Zeit doch echt in Mode. Wenn ich die Berichte im Fernsehen über die armen ALG2 Emfänger sehe - immer mit Kippen und Handys am Wohnzimmertisch, Flatscreen, PC uns Spielkonsole ..... (zumindest auf die ersten zwei Positionen kann man m.E. locker verzichten - dann bleibt auch mehr für Freizeit, Nahrung, Kleider, Kinder)
Natürlich sind nicht alle so, aber doch einige.
So, das ist meine Meinung, Ihr könnt mich jetzt steinigen oder auch nicht.
Gruß
Andi (der sich nicht alles leisten kann und will)
ich will auch mal meinen Ketchup, äh Senf dazu geben.
Modellbahn ist kein billiges Hobby. Die Umplanung der Originalmaße und der Werkzeugbau kosten eine Menge Geld. Je detailierte Etwas produziert wird, desto teurer wird es.
Ich glaube da sind wir uns einig.
Es bleiben aber immer noch Fragen offen.
Wie detailiert muss eine Lok in 1:160 den (für mich) wirklich sein?
Ich brauche keine Spiegel oder aufgesetzten Haltestangen, die bei der nächsten Reinigung gefahr laufen, abgerissen zu werden.
Was ist an einem geraden Gleis, das seit den 60ger Jahren produziert wird 2,50€ (ca. 5,00DM!), wert?
So stark hat sich nicht einmal der Sprit verteuert.
Warum können Firmen aus Fernost ein günstigeres Gleissystem anbieten (Kato, Tomix)?
An der Qualität liegt es ja wohl nicht und wenn die Produktion in Deutschland so teuer ist, muss halt wo anders produziert werden. Doch den Preisunterschied bekommen wir nur von ausländischen Firmen berechnet (Peco aus dem Hochlohnland GB).
Warum gibt es keine große deutsche Moba-Firma, die versucht, das Hobby für eine breitere Schicht erschwinglich zu machen? Mit einem preiswerten Gleissystem und robusten Fuhrpark mit der Möglichkeit der Superung.
Ich bin gespannt was Ihr dazu sagt.
Gruß, Thomas
völlige Übereinstimmung!! Du hast das für mich richtig dargestellt.
Ein Hobby zum Ausgleich und gleichzeitigem Spaß muß sein.
Wenn man nicht alles neu kaufen kann, will, usw. geht man einfach zum Eigenbau, Umbau alter Modelle usw. über.
Gerade der Eigenbau, Umbau von Modellen macht riesig Spaß. Man erlernt dabei viele Techniken etc. und hat nach Fertigstellung ein sehr gutes Gefühl, Erfolgserlebnis.
Egal ob es anderen gefällt oder nicht.
Ein Anlagenbau mit aller Gestaltung dauert viele Jahre und vertieft das Hobby, ohne übermäßige Kosten zu verursachen. Man muß nicht immer alles und dann sofort neu haben, ist meine Devise.
Grüße
Werni
Warum wiedetholst Du, was ich ein paar Threads weiter oben schon geschrieben habe?
von Zeit zu Zeit wiederholen sich die Märchen - oder ihre Erzähler - aber es bleibt wie es ist : es waren und bleiben Märchen.
Denn das mit der "weniger Perfektion geht auch" - ist und bleibt eine Vorstellung, die vermutlich auf der Unkenntnis der Kosten beruht.
Frage bitte mal bei Roco nach deren größtem Flop - und wenn Du hören solltest, es waren die entfeinerten und "preisgünstigen" Kindermodelle - quasi bunte Klötzchen auf Rädern - dann solltest Du eigentlich noch auf die wahren Ursachen des Untergangs der Hersteller kommen ...
WeWaW ? - etwa der aus der Miba-Redaktion ? Einer, der die Epochen-Sturheit erfunden bzw. unterstützt und das bunte Zusammenspiel aller Modellbahnerzeugnisse torpediert hat ?
Woher kommen denn die HOHEN Preise ? - Nein, nicht von der "Perfektionierung" - was verstehst Du überhaupt unter diesem Wort ?
Die zu hohen Preise sind überwiegend den kleinen Stückzahlen geschuldet - weil immer mehr "Modell"bahner ausgerechnet "ihr" Modell in "ihrer" Epoche haben müssen.
Das wird dann noch mit Zwangsschnickschnack ab Werk zu Mondpreisen angeboten. Das ist nicht strafbar - aber für die Branche tödlich. Die wird es aber nicht mehr merken ...
Warum baut ihr nicht einfache Modelle sehr Modular auf und bietet dann "Tuning-Kits" an?
Z.B. ein stabiler Rahmen mit einem guten Getriebe als hochwerige Basis, dafür einfache Gehäuse (wie teilweise in Starsets) drauf und evtl. auch einfache Radsätze und Gestänge mit einem billigen Motor und einer Elektronik mit Schnittstellen für Decoder und Beleuchtungssätze.
Dazu dann einzeln die besseren Gehäuse, Radsätze, Steuerungen, Lichtmodule, hochwertige Motoren.
Kleinserienhersteller könnten auch Superungs-Kits dafür anbieten.
Da hätten viele Freude dran, weil sie mehr Basteln könnten und für die Modellbahngeschäfte ergäbe sich ein weiteres Zusatzgeschäft, denn sie könnten die Modelle für die weniger Versierten nach Kundenwunsch zusammenstellen und bauen oder Teile tauschen.
Außerdem kann man sich für einen kleinen Betrag öfter Verbesserungen kaufen und freut sich länger an den Modellen.
hatte noch Senf übrig...
Gleicher Name gleiche Gedanken!?!
Gruß, Thomas
Grüße
Thom
Du hast Recht.
Die Moba leider am Desinteresse der Menschen.
Warum?
- Zu wenig Werbung für dieses Hobby, auch von den Hobbyisten.
- Falsche Modell und Preispolitik, die Masse machts (Henry Ford).
- Abschreckung von potenziellen Einsteigern durch überhöhte Erwartungen (beiderseits).
Ich bemerke zwar an manchen Stellen Verbesserungen, doch werden diese für manchen Moba-Hersteller zu spät kommen.
Gruß, Thomas
Zitat
Zitat
Auch wenn es schwerfällt, ist es langsam an der Zeit, zu akzeptieren, daß die Modellbahnerei inzwischen kein Alltagshobby für jedermann mehr ist, sondern nur noch etwas für diejenigen, die es sich leisten können. Ob die Firmen davon existieren können, mache ich nicht zu meinem Problem. Ich habe genug eigene Baustellen.
Was ist denn ein Alltagshobby?
Ihr habt recht mit der Frage. "Allerweltshobby" wäre der passendere Begriff gewesen.
Gruß, Carsten
Gruss
Dirk
Meines Wissens gibt es hierzulande seit Jahren keine ganzen Tausender mehr - was soll ich mir also darunter vorstellen? Wer weiß Rat?
fragt sich
Roger
p.s. wie ein Fünfhunderter aussieht ist bekannt - aber das ist ja auch ein "ganzer Fünfhunderter" und nicht die Hälfte eines Tausenders...
Ergebnis ist ein 500er, und den gibt es ja
Irgendwie so funktioniert doch auch die Herleiterei in der Physik?!?!?
Gruß
Thomas
es wurde schon viel über die möglichen Ursachen der Insolvenzen und Pleiten geschrieben und geredet. Leider sehr häufig von Leuten, die die Branche nur von außen sehen oder alles aus einer eher subjektiv eingefärbten Brille
Nun einmal mein Kommentar als Insider:
Im wesenlichen hat die Branche vier zentrale Probleme.
1. Sie hat ein Qualitätsproblem.
Fast alle Hersteller haben ihre Qualitätskontrolle abgeschafft, auch die, welche etwas anderes behaupten und "Qualität" zu hohen Preisen verkaufen.
Die Ausfallrate für Neuauslieferungen geht bei einigen Herstellern über die 40 %
Reklamationen kosten Geld, viel Geld und zerhauen die Kalkulation und den Profit, der dringend für Investitionen benötigt wird.
2. Sie hat ein Glaubwürigkeitsproblem
Es wird zuviel heiße Luft produziert, viele Ankündigungen ohne Substanz. Vesprochene Liefertermin werden nicht eingehalten.
Wenn wegen unpräzisen Lieferaussagen und Terminen vom Handel kein Geld zurückfließt an den Hersteller kann dieser auch seine Kosten nicht rechtzeitig begleichen.
3. Sie hat ein Informationsproblem
Kein Hersteller verfügt über eine effiziente moderne IT-Infrastruktur. Teilweise wird mit Papier gearbeitet.
40% des Umsatzes wird mit Neuheiten gemacht, 60 % mit Standardartikeln. Über die Neuheitenauslieferungen wird häufig informiert. Über nicht verfügbare, oder wieder verfügbare Standardartikel wird der Handel unzureichend informiert, weil entsprechende Informationssysteme fehlen.
Beispiel: Eine lange Zeit nicht verfügbarer Artikel kommt irgendwann aus der Produktion wieder an das Lager und verschimmelt dort, weil keiner den Handel informiert, dass dieser Artikel wieder verfügbar ist, usw. usw.
4. Sie hat ein Kapitalproblem
Als Folge der ersten drei Probleme ergibt sich ein Kapitalproblem.
Alles in allem ergibt sich aus den o.g. Gründen ein riesiges Image-Problem - und ist das erst einmal in der Presse, geht die Spitale abwärts.
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos
Mister X
was ist also mit den "Quantensprüngen" @8 bzw. echten Innovationen - ich finde nämlich, es fehlt einfach an grundlegenden Neuerungen, die Lust auf Geldausgeben machen. Aber kann das eine Lösung sein? Wie rechnen sich z.B. für Roco die innovativen H0-Zugsets mit den öffnenden/schliessenden Türen und Sound ("Zug fährt ab")? Erfolg oder Investitionsruine?
Andreas
die wird es vorerst nicht mehr geben oder nur noch in "kleinen Dosen", wegen des fehlenden Geldes. Man sieht es an den sogenannten "Sommer- oder Herbstneuheiten". Es gibt durchaus noch Vorbildmodell die umgesetzt werden können oder Verbesserungen bestehender Modelle.
Da werden bei einem Hersteller alte B3yg Wagen als Neuheit verkauft, nur weil man jetzt ein neues Zuglaufschild mit aufdruckt.
Zu den Roco Wagen mit den sich öffnenden Türen - das ist sicher eine Innovation und eine Investition in die Zukunft. Und man darf das nicht unterschätzen, diese Sets werden verkauft und nicht wenige. Der Wermutstropfen - von zehn Sets sind acht defekt und immer an der gleichen Stelle. Und da tut keiner was und stellt das ab.
viele Grüße
max
Zitat
3. Sie hat ein Informationsproblem
Kein Hersteller verfügt über eine effiziente moderne IT-Infrastruktur. Teilweise wird mit Papier gearbeitet.
Das ist wohl war. Ich hatte vor einiger Zeit ein paar Roco-Wagen bei einem Händler bestellt, der sich dann bei mir dafür entschuldigte, dass er den bereits bestätigten Auftrag nicht nicht ausführen könne, weil Roco mehr Aufträge angenommen habe, als Lagerbestand vorhanden gewesen sei und ihn deshalb nicht beliefern könne. Das hat mich völlig überrascht, weil ich eine derart schlechte Organisation im Computerzeitalter nicht für möglich gehalten hätte. Das Ganze warf aus meiner Sicht ein schlechtes Licht auf Roco (Imageverlust) und schadete überdies auch sicher dem Händler, der normalerweise Besseres zu tun haben wird, als bereits angenommene Aufträge zu stornieren und darüber hinaus auch noch seinen Kunden zu besänftigen. Vor allem aber: Wenn auf eine solche Weise Kosten entstehen bei gleichzeitigem Umsatzverlust, dann ist das arlamierend.
Das eigentliche Problem ist in jedem zweitklassigen Warenwirtschaftssystem gelöst, indem der Lagerbestand bei jedem Auftragseingang "just in time" abgeglichen (und abgebucht wird), BEVOR die Auftragsbestätigung an den Händler raus geht. Mit anderen Worten: Eigentlich sollte man bei Auftragsannahme jederzeit darüber im Bilde sein, ob die bestellte Menge noch verfügbar ist. Natürlich sorgen solche Systeme auch insgesamt für einen geordneten Warenfluss, was sogar das Handling von Störungen und Verzögerungen einschließt.
Ich habe dann mehr zum Spaß Roco auf ein mir bekanntes Warenwirtschaftssystem (nicht von mir!) aufmerksam gemacht, das solche Probleme für kleines Geld löst und damit hilft, weitere Image-Schäden zu vermeiden.
Man hat sich seiten Roco auch tatsächlich bei mir für den Hinweis bedankt - aber ich fürchte, das war es auch. Immerhin: Ein Rest von Marketingabteilung scheint noch zu leben.
Viele Grüße
K.U.Müller
ich merke schon, ich habe mal wieder in ein Wespennest gestochen. Ich habe mir die Antworten durchgelesen und stelle fest, dass sich leider eine ganze Menge Forumsmitglieder an meiner Stilistik festbeissen, zum eigentlichenThema allerdings wenig zu sagen haben. Aber es sind doch relativ viele, welche verstanden haben, worum es geht und ging. Beispiel: HWI und etliche andere.
Warum, so frage ich, müssen vier verscheidene Anbieter die gleiche Lok zum gleichen Zeitpunkt heraus bringen, jeder in Modellkosten, Entwicklung usw. investieren, um dann zu erleben, dass die Stückzahlen für den cashflow nicht reichen. Herrschaften, darum geht es und nicht um meine Ausdrucksweise , oder Stilistik. Aber wenn es einigen Spaß macht, den Sack zu prügeln , anstatt des Inhalts, na bitte. Ich lasse jedem Tierchen sein Pläsierchen! *lach*
Grüßle aus dem Allgäu
Prellbock1 (Dieter)
deine Fragen bzw. deine Überlegungen sind nicht so falsch.
Falsch sind allerdings Aussagen, das eben unsere Fakultät der Nietenzähler die MoBa-Branche in Schwierigkeiten gebracht hat oder sich hat bringen lassen.
In der Tat ist es doch so, wie schon erwähnt, das erst das kaufmännische Denken dazu geführt hat, das es die angedeuteten Probleme gibt ( Stichwort: Gewinnoptimierung).
An sich ist ja der Gedanke "Produkte für die Masse aber auch Produkte für die Betuchten" nicht falsch, nur,
wenn das Innenleben der low-Budget Version genauso schlecht ist, wie der High - End Ausführung,
ist das bedenklich.
Daher werden oftmals die Fragen nach der gemeinen Alltagstauglichkeit von High-End Modellen von den Nietenzählern sehr abschweifend beurteilt.
Und auch Nietenzähler sind in der Regel durchaus kritisch und lernfähig, so sie denn ihre Modelle auch mal mehr als nur eine Runde auf dem Testkreis mit Last drehen lassen wollen.
Anders gesagt:
eine saumässig aussehende Mtx BR24 (51 2028 00) aus der Ferne während ihrer Runden betrachtet gefällt mir besser, als ein nur zum Stand im Bw befähgtes saumässig teures Vitrinenmodell.
Dieter,
Gute Worte von dir, auch wenn sie schon oft gesagt wurden und mein Beitrag dazu eigentlich überflüssig ist!
Gruß,
Günter
also, wenn ich dein letztes Posting lese...dann stelle ich für mich fest, dass alles, was Du geschrieben hast, im wahrsten Sinne des Wortes "Kappes" war...
Was erwartest ->Du<- hier?
Viele haben die gleiche Meinung, jeder drückt sie anders aus. ist doch ok. Nicht jeder schreibt - ich habe auch nur gelesen - bis jetzt...(langsam werde ich des Themas überdrüssig...)
Betriebswirtschaftliche Diskussionen, wieso mehrere Anbieter die gleiche Lok fabrizieren, brauchen wir hier nicht abzuhalten.
Das ist halt in einer Marktwirtschaft so. Jeder denkt, sein Produkt ist besser als das der Anderen.
Das dann Firmen pleite gehen, die sich falsch positionieren, ist durchaus nicht ungewöhnlich.
Hättest Du lieber, dass die Hersteller sich absprechen?
Wie sollte das gehen?
Wer koordiniert das?
Die sind doch froh, wenn sich alle am gemeinschaftlich gestiegenen Preisniveau hochhangeln können...also klappt sowas im Leben nicht.
Von daher bin ich froh, dass ich mit meinen amerikanischen Modellen preislich wesentlich günstiger und qualitativ sicher nicht schlechter fahre als mit inländischen Herstellern.
Aber hier ist es so: Vorbestellen - 6-10 Monate warten - Katze im Sack kaufen.
Da ich den Inhalt haben will, wird eher auf den Sack geprügelt ...
Grüße
wilfried
Dies ist ein Forum, welches sich mit einem Hobby befasst, welches von einer Herstellerindustrie bedient wird. Es gibt noch andere Foren, zu anderen Hobbies. In einem bin ich auch noch aktiv. Dort kann man, natürlich etwas abgewandelt, beinahe die gleichen Aussagen, wie hier antreffen.
Es ist nun sicher nicht representativ, wenn ich von nur 2-3 Foren hochrechne, aber die Kernaussage wird bestimmt nicht falsch. Es sind also in vielen, vielen Foren, noch viel mehr Menschen zu finden, die genau wissen, wie es laufen müsste. In der Industrie arbeiten auch viele Menschen, davon haben einige sogar Entscheidungsgewalt. Die müssen aber saudumm sein, weil sie nie Foren lesen, wo doch genau drinsteht, was sie zu tun haben.
Gehen wir aber mal davon aus, daß ein paar Entscheider, z.B. die für neue Modelle, tatsächlich so schlau sind und hier lesen. Nehmen wir mal an, von jedem Hersteller einer. Nach sorgfältigen Studien dieses Forums kommen sie nun zu dem Schluss, dass bei den Kunden der Wunsch nach einem bestimmten Modell besonders groß ist und damit Umsatz erzeugt werden könnte.Die Vorlaufzeit bis zur Neuerscheinung beträgt sicher viele Jahre und verschlingt einen Haufen Geld.
Welche neuen Modelle sind wohl nun zu erwarten? Richtig, von jedem Hersteller beinahe das Gleiche. Und dabei haben sie doch nur gemacht, was hier dauernd gefordert wird. Oder soll ein Hersteller seine jahrelangen Vorbereitungen mittendrin abbrechen, weil er hört, dass seine Konkurrenz "zufällig" das Gleiche baut? Ach, absprechen hätten sie sich können? Soso, und den Preis am Besten auch gleich.
Ich hab mal gehört (von Fußball keine Ahnung), dass oft mehrere tausend Schiedsrichter im Stadion sind, aber der, der bezahlt wird ist immer der Schlechteste.
Ich bin jedenfalls mit den gebotenen Modellen sehr zufrieden. Es sind mehr erhältlich, als ich mir jemals leisten könnte. Die allermeisten laufen sehr gut, teilweise nach etwas Nacharbeit, die mir aber auch Spaß macht, was will ich mehr? Etwa Loks vom Wühltisch zu 9.95 damit ich dann 500 Modelle kaufen könnte? Wozu? Da hätte ich nicht die Zeit alle zu warten und zu pflegen.
Jürgen H.
... wenn Du mal länger im Forum bist und einige ältere Beiträge nachgelesen hast, dann könntest Du eventuell feststellen, das Deine Behauptung haltlos ist.
Zeig mir die Leute, die nach immer mehr Zwangsschnickschnack rufen ! Zeig mir die Perfektionisten, die z.B. funktionslose und vollkommen mißförmige - also unproportionierte Federpuffer bei Neukonstruktionen verwenden.
Das muß aber ein komischer Nietenzähler gewesen sein, dem Du da die Schuld zugewiesen hast. Dann bring bitte mal die Beweise an - denn ich hätte beinahe angefragt, welchen Hersteller Du vielleicht gemißmanagt hast um solches Pseudo-Insiderwissen hinauszugauglen ...
Oder einfach nur etwas aufgeschnappt und falsch verwurstet ? - biste eigentlich Moderator in "Julians Forum" geworden ?
daß Du mit Deinem Eröffnungsbeitrag eigentlich ein hier schon jahrelang x-mal durchgekautes Thema losgetreten hast, daß viele einfach nicht mehr interessiert (was gibt es da auch noch neues zu sagen), ist ja schon angeklungen.
Bewundernswert ist allerdings Dein ungebrochenes Selbstbewußtsein. Da haben doch wirklich
Zitat
welche verstanden ..., worum es geht und ging.
Zitat
ich merke schon, ich habe mal wieder in ein Wespennest gestochen.
Gruß
Rainer
Momentan steht grad ein grosser zum Verkauf. Macht nen Business-Plan, geht zu eurer Bank, leiht euch das Geld, kauft Märklin, macht alles viel viel besser und werdet steinreich damit.
Und damit schließe ich den Thread für mich ab - meine Meinung zu dem Thema findet man über die Suchfunktion.
Der Nachwuchsmangel bei den Briefmarkensammlern und den Mädels, die abends Sockenstricken hängt vermutlich auch nur mit den steigenden Porto- und Wollpreisen zusammen...?
Gute Nacht
/Martin
es ist eigentlich ganz einfach - Schuld am Untergang haben immer nur die bösen bösen Kunden (gerne auch die bösen Vorbildkenner
Wo das wahre Übel sitzt, ist damit klar - aber zu dieser Erkenntnis sind beide noch nicht fähig - aber der Markt wirds schon bald richten.
Und wieder werden es nicht die Manager und Unternehmensberater gewesen sein - dann wird eben die Weltwirtschaftskrise zum Buhmann ...
Zitat
Warum gibt es keine große deutsche Moba-Firma, die versucht, das Hobby für eine breitere Schicht erschwinglich zu machen? Mit einem preiswerten Gleissystem und robusten Fuhrpark mit der Möglichkeit der Superung.
Gibt es: http://piko.de/
Was dabei herauskommt: http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachri...andsumsatz-deutlich/
Viele Grüße
Uwe
Asche auf mein Haupt.
Leider ist Piko nicht sehr ambitioniert in Sachen Spur-N.
Vielleicht ändert es sich ja bei FleiRo, oder nach Insolvenz bei Minitrix etwas zum Guten.
Gruß, Thomas
Du schriebst:
Zitat
Ich habe mir die Antworten durchgelesen und stelle fest, dass sich leider eine ganze Menge Forumsmitglieder an meiner Stilistik festbeissen, zum eigentlichenThema allerdings wenig zu sagen haben.
In meinen Augen ist es deutlich interessanter, sich mit Deiner "Stilistik", wie Du es nennst, zu befassen, als Dir inhaltlich zu antworten (und all das, was hier im Forum schon geschrieben wurde, zu wiederholen. Es ist ja nicht so, dass ich nichts zu dem Thema zu sagen hätte, aber wozu alles alle paar Monate nochmal aufschreiben?) Dein Beitrag bestätigt diese Einschätzung, die ich schon in #15 gehabt habe:
Du gehst auf keines der Gegenargumente zu Deiner im Eingangsposting als "einzig wirklich zutreffende" Meinung zu den Fehlern der Modellbahnhersteller, die sie in die Krise gestürzt haben, ein und lieferst nun darüberhinaus eine weitere, ganz andere Erklärung. Also eine zweite "einzig wirklich zutreffende" Meinung?
Grüße,
Udo.
Selten habe ich hier einen Beitrag gelesen, der einerseits mehr als kontrovers diskutiert wird, in dem aber anderseits wohl alle irgendwo Recht haben.
Auch muß man nicht unbedingt den Verfechter einer anderen Meinung oersönlich angreifen, nur weil er dazu steht. Und auch wenn dieses Thema hier schon bis zum erbrechen behandelt wurde, ganz so daneben liegt Dieter mit seiner Einschätzung nicht.
Niemand, auch Dieter nicht, hat etwas gegen die sogenannten Nietenzähler. Sie betreiben ihr Hobby MOBA eben unter anderen Prioritäten.
Und sicher ist es richtig, wenn die Industrie versucht, aus diese Klientel zu bedienen. Nur hat man beim Planen vergessen, daß solche Supermodelle nicht satt machen. Und die sogenannten Brot- und Buttermodelle, die den eigentlichen Umsatz ausmachen und ein Unternehmen am Leben halten sollen, hat man vergessen. Daß es auch anders geht, zeigt PIKO.
Nun werden wir wohl kaum das Rad der Zeit und damit die Preisspirale zurückdrehen können. Aber traurig ist diese Entwicklung schon.
Ich würde unser Hobby auch nicht als teuer ansehen. Gut, billig war Modellbahnerei noch nie. Aber es stimmt schon nachdenklich, wenn man für einen einfachen Waggon 30 oder mehr Euro hinlegen soll und wenn Lokomotiven nur zu Preisen einer Wohnungsmiete zu kaufen sind.
Fahren wir doch einfach unsere Aufregung über Dieters Posting etwas zurück und ergeben wir uns in unser Schicksal. Und üben wir uns in Toleranz gegenüber denen, die eine andere Meinung vertreten.
Das meint
Richard
@ Dieter:
Ich habe hierzu viele Meinungen gehört, leider aber nicht die einzig wirklich zutreffende.
kein Wunder, denn die gibt es nicht! Oder genauer: die kann keiner haben, da keiner genaue Einblicke in die Geschäftsführungen der einzelnen Firmen hat.
Wer bitte, soll sich denn Loks von seinem Taschengeld kaufen können, wenn dieser schon fast nen halben Tausender kosten? Wer soll scih ein Wägelchen, so klein, dass man es in der Hand verstecken kann, für 80,- Euro kaufen? Wer bitte soll sich mit Freuden in den Anlagenbau stürzen, wenn für ein Paar Weichen bereits über 100,- Euro auf den Tresen zu legen sind?
Vom Taschengeld konnte ich mir früher (= vor dreißig Jahren) auch keine Lok kaufen. Daß heißt, eigentlich schon, ich hätte nur sehr lange sparen müssen. Warum soll das heute anders sein? Und wer eine Lok unbedingt haben will, egal, aus welchem Grund, der sorgt eben dafür, daß das Geld zusammengespart wird und jammert nicht rum.
Wer übrigens über 100 Euros für ein paar Weichen ausgibt, macht entweder was falsch oder kauft im Bahnsinnshop ein. Das ist hier aber der falsche Maßstab....
Nein,liebe Eisenbahnfreunde, da sollten wir uns mal alle schön selbst mit an die Nase fassen und darüber nachsdenken, was wir mit unseren ewigen Perfektionsforderungen selbt zu diesem Verfall beigetragen haben.
Kurze Antwort: nichts!
Gegenfrage: wer ist wir? Wo wurde gefordert?
Ich denke mal, bei ehrlicher Betrachtung sollten dann sehr viele Nachts schlecht schlafen können.
Ich werde jetzt am Wochenende nachts sogar gar nicht schlafen. OK, das liegt aber auch daran, daß ich Nachtschichten habe...
Das was ich gesagt habe stimmt und leider wird das Ganze noch zusätzlich verschärft durch den Größenwahn unfähiger Manager, welche meinen überall auf der Welt ihre Pfoten im Spiel haben zu müssen.
OK, daß du im Besitz der alleinigen Wahrheit bist, habe ich nicht gewußt...
Vor dir gab es auch schon welche, die das von sich behauptet haben. Aber entweder sind sie elendig gescheitert oder man heute kein positives Bild von ihnen.
@ Jürgen (# 11):
Auch wenn ich mich nun unbeliebt mache, aber ist es nicht etwas beschränkt nur von seiner eigenen Brieftasche auf die der anderen Kunden zu schliessen?
Doch, ist es. Ich würde z.B. nie behaupten $FIRMA geht es schlecht, weil sie nicht $WUNSCHMODELL zu $NIEDRIGPREIS herstellt. Andere, wie hier jetzt Dieter, tun es leider.
@ Peter (# 22):
Warum baut ihr nicht einfache Modelle sehr Modular auf und bietet dann "Tuning-Kits" an?
Z.B. ein stabiler Rahmen mit einem guten Getriebe als hochwerige Basis, dafür einfache Gehäuse (wie teilweise in Starsets) drauf und evtl. auch einfache Radsätze und Gestänge mit einem billigen Motor und einer Elektronik mit Schnittstellen für Decoder und Beleuchtungssätze.
Dazu dann einzeln die besseren Gehäuse, Radsätze, Steuerungen, Lichtmodule, hochwertige Motoren.
Die Hersteller sollen also für ein Fahrwerk zwei Gehäuse bauen? Also zweimal Geld für Formen ausgeben? Und du glaubst wirklich, daß dadurch etwas besser oder gar billiger wird?
@ nochmal Dieter (# 34):
Ich habe mir die Antworten durchgelesen und stelle fest, dass sich leider eine ganze Menge Forumsmitglieder an meiner Stilistik festbeissen, zum eigentlichenThema allerdings wenig zu sagen haben.
Lese sie nochmal durch und versuche diesesmal, sie zu verstehen. Es geht nicht um deine Stilistik, sondern um deine Aussagen oder genauer, deine Behauptungen, die auch nach der x-ten Wiederholung nicht wahrer weden.
Warum, so frage ich, müssen vier verscheidene Anbieter die gleiche Lok zum gleichen Zeitpunkt heraus bringen, jeder in Modellkosten, Entwicklung usw. investieren, um dann zu erleben, dass die Stückzahlen für den cashflow nicht reichen. Herrschaften, darum geht es und nicht um meine Ausdrucksweise , oder Stilistik.
Das gab es schon mal in Deutschland, daß ganz oben festgelegt wurde, was produziert wurde. Nur ob das so viel besser war?
Ich lasse jedem Tierchen sein Pläsierchen! *lach*
Wenn das Lachen ohne Grund häufiger vorkommt, solltest du mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen...
@ Richard (# 45):
Niemand, auch Dieter nicht, hat etwas gegen die sogenannten Nietenzähler.
Ich habe bei solchen Postings irgendwie immer den Verdacht, daß sie als Sündenbock verantwortlich gemacht werden. Ist vielleicht blöde, kann ich aber nicht ändern.
Gruß
Kai
PS Dieses Posting kann Sarkasmus, Ironie und Gehässigkeiten beinhalten. Das war nicht so geplant, das hat sich so ergeben...
Zitat
Lokomotiven nur zu Preisen einer Wohnungsmiete zu kaufen sind
???
Ein Taurus oder eine 110er kosteten vor den 30,- € - Aktionen 60,- bis 80,-€. ICH bekomme dafür keine Wohnung gemietet...
Gruß
Eglod
Dieter schrieb ja
Zitat
... und stelle fest, dass sich leider eine ganze Menge Forumsmitglieder an meiner Stilistik festbeissen, zum eigentlichenThema allerdings wenig zu sagen haben.
Zum eigentlichen Thema wollte ich eigentlich auch nichts sagen, haben andere und ich ja schon erläutert, warum wir das nicht wollen.
Aber ich muß es nun doch tun, weil mir Dieters seltsame Aussage mal wieder durch den Kopf ging:
Zitat
..., dass man gefälligst seine Modellpolitik nicht nach den ewigen Kritikern und ihren spinnerten Wünschen, den Nietenzählern und den "superreichen" Sammlern überlassen sollte.
...
Aber genau diesen Fehler haben durch die Bank alle Firmen gemacht.
...
Man hat ganz einfach den breiten Markt verlassen und sich auf diese kleine Anzahl möglicher (!!!) Käufer gestürzt. Das Ende vom Lied kennen wir.
Nun wäre es doch nett von Dieter, wenn er nur ein einziges Modell benennen könnte, wo das ein Mittel-/Großserienhersteller mal gemacht hat. Ich würde es sofort kaufen und hier öffentlich lobpreisen. Den halben Tausender würde ich auch gerne hinlegen, denn er wäre gut angelegt. Ich bräuchte keine Zurüstteile mehr kaufen, Werkzeuge und Ausrüstungen für den Modellbau könnte ich bei e-bay verkloppen. Bräuchte auch kein Resin und Farbe, keine neuen Beschriftungen kaufen. Neue Teile selber zu kreieren und herzustellen würde auch wegfallen. Bei jeder Gelegenheit zu gucken, ob irgendwas brauchbares für den Modellbau rumliegt und das dann mitzunehmen, würde auch entfallen. Der Mehrpreis des mir unbekannten Modells wäre eingespielt und eine ungeheure Einsparung von Freizeit die weitere Folge. Dieses Modell würde ich auch kaufen, wenn es ansonsten nicht in mein Beuteschema paßt. Nur um so ein Wunderding zu besitzen.
Gruß
Rainer
>>... da keiner genaue Einblicke in die Geschäftsführungen der einzelnen Firmen hat.<<
so pauschal wie Du es hier schriebst, stimmt das natürlich nicht - und das müßtest Du ganz genau wissen ! Oder hattest Du beruflich (früher) keine genauen Einblicke in die Geschäftsführungen der einzelnen Firmen ?
Oder ist Deine Behauptung : >>... leider wird das Ganze noch zusätzlich verschärft durch den Größenwahn unfähiger Manager, welche meinen überall auf der Welt ihre Pfoten im Spiel haben zu müssen.<< nur aufgeschnappt und ohne eigene Erkenntnis vorgetragen ?
Für welche Firma - oder besser : für welchen Modellbahnhersteller steht das "stilistische Geschreibsel", das etwa die Nachbildung eines Zahnstochers in 1:220 den Untergang bringt ? - denn Du schriebst : >>Egal ob das ARNOLD, MINITRIX, MÄRKLIN, FLEISCHMANN, oder sonstwer war.<<
Aber Du hast mindestens in einem Punkt recht : die viel zu hohen Preise schaden dem Modellbahnabsatz aller Firmen ... - nur warum verklickern die Unternehmensberater das den Managern nicht ?
Was sagst Du zur Produktqualität ? - war die vollkommen unbeteiligt an der Branchenkrise ?
Wer den neuen EK hatt,sollte mal den Artikel von Ralph Zinngrebe über die
Qualität der MoBa-Hersteller lesen.
Titel : Orangenhaut & Co.
Gruß : Werner S.
wie Du richtig darauf hinweist, ist die teilweise eigenwillige Produktqualität sicher nicht unschuldig an der gegenwärtigen deutschen Modellbahnkrise.
Gerade bei Arnold war vor der Pleite das zum großen Teil eigenartige Qualitätsverständnis ein Grund für mich von Produkten dieses Herstellers meine Finger zu lassen.
Herausfallende Achsen (Containerwagen, auffällige Formtrenungen (Tankwagen), schlechter Lauf (BR 18) nervten mich zu stark.
Die Hochpreise bei Fleischmann und nicht immer entsprechend hohe Qulität ließen mich nur noch nach eingehender Prüfung zuschlagen. (Hercules mit zu locker sitzendem Gehäuse, schräge Puffer bei Muldenkippwagen, Knuppel am grünen Rungenwagen, fehlender Lichtwechsel bei BR 146....)
Trix hat zum Teil eine krude Mischung aus Relikten der 70er mit Preisen der Gegenwart. Die (meisten) neuen Produkte der letzten drei Jahre sind für mich ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung (100,- Euro Loks und 20,- Euro Wagons).
Ohne Kurzkupplungskinematik war bzw. ist Roco für mich tot.
Gruß
Robert
die vielen Klagen über zu hohe Preise haben mich veranlasst, mit Hilfe meiner Datenbank zu klären, ob das Preisniveau der letzten Jahre tatsächlich - zumindest bei meinen Einkäufen - so beklagenswert hoch ist. Dabei unterstelle ich einmal, dass Preise für neue, ordentliche Loks bis 100 EUR pro Stück als akzeptabel angesehen werden können. Als "ordentlich" betrachte ich eine Lok, wenn sie in erster Linie einwandfrei fährt (gleichmäßiger, leiser Lauf, auch über Weichenstraßen, angemessene Zugkraft, keine nenneswerten Kontaktstörungen) und wenn der Gesamteindruck für mich stimmig ist. Kleinere Ungenauigkeiten hinsichtlich der Vorbildtreue toleriere ich in diesem Preissegment.
Ich kam für die Jahre 2005 - 2009 zu folgendem Ergebnis:
Ich habe in diesem Zeitraum 38 fabrikneue Triebfahrzeuge von Händlern gekauft (von privaten Verkäufern erworbene Loks, auch neuwertige, blieben unberücksichtigt).
Es stellt sich heraus, dass sich 61 % der Einkäufe im Bereich bis 100 EUR bewegten (und davon immerhin noch 29 % im Bereich bis 50 EUR). Weitere 29 % lagen im Bereich bis 150 EUR. Keine Beschaffung war teuerer als 200 EUR. Es sind alle namhaften Hersteller vertreten (GFN 32 %, MT 21 %, ROC 18 %, Hobbytrain 15 %, der Rest verteilt sich auf Brawa, Mehano und Kato).
Auch wenn meine Beschaffungen natürlich keinen Anspruch auf Repräsentanz erheben können, denke ich doch, dass die Anzahl und die Verteilung auf die Traktionsarten im Durchschnitt liegen wird. Es wird zumindest auch deutlich, dass Klagen über Preise im Bereich einer Monatsmiete übertrieben sind. Wer will, kann sich auch heute zu moderaten Preisen eindecken, auch wenn vielleicht das absolute Wunschmodell gerade nicht in den hier gezeigten Preissegementen zu bekommen ist.
Gruß
K.U.Müller
Die von KU Müller zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt mal das "Feuer" aus dieser Diskussion zu nehmen.
Wir haben wohl alle eine eigene Meinung zu dem Thema und Gott sei es geklagt, sind die ebenso verschieden wie wir selbst.
Ich habe weiter oben schon mal erwähnt, daß bei Diskussionen dieser Art wohl jeder irgendwo Recht hat, und weder die sogenannten Nietenzähler noch die oft verschrieen Spielbahner, und schon gar nicht der Normalo unter den Mobahnern - wo ist eigentlich die Grenze - hat Schuld, wenn ein Unternehmen Schwierigkeiten hat und eventl. sogar dicht macht.
Und alle Auflistungen täuschen doch über ein Grundproblem nicht hinweg: Wir haben vielleicht alle (es gibt sicher Ausnahmen) weniger Geld für das Hobby übrig als früher, so wie generell vielleicht das Leben mit weniger Geld zu bestreiten ist.
Also, schlage vor , keinen Zank mehr und ergeben wir uns in unser Schichsal, denn präsentiert der Hersteller XY unser Wunschmodell so werden wir doch wieder schwach, entgegen aller Unmutsbezeugungen in diesem Forum.
Schönes Wochenende wünscht
Richard
PS: Gebt nicht so viel geld für Eis aus, denkt an das kommende Wunschmodell (ha ha)
Zumindest ich könnte mir mir allein von der Differenz zu meiner derzeitigen Miete rund eineinhalb 200Euro Loks im Monat zusätzlich kaufen
Grüßle,
Martin
Und für die die es immer noch nicht begriffen haben: Es gibt immer noch Wohnungen für Mieten zwischen 250 und 300 Euronen. Und bevor wieder die Griffel gespitzt und Haare gespalten werden, ich meine Wohnungen und nicht Garagen.
Ich verstehe eigentlich nicht, warum eine Diskussion zu einem durchaus ernsten Thema immer gleich persönlich werden muß, nur weil die eigene Meinung von der des Anderen abweicht.
Richard
Ohne um des Schreibens willen zu schreiben: Dein Satz ließ Ironie oder Sarkasmus - auch im Kontext Deines kompletten postings - beim besten Willen nicht erkennen. Aber das spielt auch eigentlich keine große Rolle. Wenn Du es so gemeint hattest, ist es in Ordnung.
Zumindest mir ging es nur darum, den sehr häufig anzutreffenden Klagen über "zu hohe Preise" , die selten oder nie mit Fakten belegt werden, also eher einem Bauchgefühl zu entspringen scheinen, ebensolche Fakten aus meiner Sicht entgegen zu setzen.
Klar, es gibt sicher Monatsmieten in der Größenordnung von 300 EUR, und es gibt auch Loks, die soviel kosten sollen. Aber die gehören m. E. nicht zu der Masse der verfügbaren Fahrzeuge.
Wer mit Loks in dieser Preisklasse liebäugelt, wird sie wohl auch bezahlen können; wenn nicht, dann wird das Hobby eben eine Klasse tiefer (oder garnicht) betrieben. Oder: Man kann auch Moba betreiben mit drei Loks zu je 400 EUR anstatt mit 12 Loks zu 100 EUR.
Es ist unzweifelhaft, dass man sich seit Jahren zu Stückpreisen bis 100 EUR sehr gut eindecken kann. Das spricht eindeutig gegen die These, die Hersteller verfolgten generell eine abgedrehte Preispolitik. Wenn man sich nicht zu diesen Preisen eindecken will, weil man möglicherweise genau die preiswert angebotenen Loks aus den unterschiedlichsten, individuellen Gründen nicht gebrauchen kann, dann sollte man nicht die Hersteller beschimpfen, weil sie gerade das von einem selbst bevorzugte Modell nicht oder zu einem subjektiv als zu hoch empfundenen Preis anbieten.
Gruß
K.U.Müller
Nur gibt es einige Dinge dich mich wirklich nerven: so ist Zubehör seit Jahrzehnten im Programm, die Produktpflege wurde am Preisetikett durchgeführt, sonst ist es vielfach noch immer der Schrott von vor 30 Jahren.
Die deutschen Hersteller sitzen anscheinend "hoch oben" und merken garnicht, dass fast keiner der hier im Forum anwesenden noch deren Gleissysteme nutzt.
Ebenso ist wunderlich, dass der letzte Mist vom Lagerboden zusammengefegt für die Startpackungen genommen wird und damit Neukunden frustriert anstatt motiviert werden.
Dennoch: bei Waggons ist ein großer Fortschritt erkennbar, neue Modelle sind wirklich toll, auch viele Lokmodelle sind gut. Und noch immer übertrifft das Angebot mein Budget.
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