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THEMA: Lok läuft ohne Kondensator und Spule
Ich wollte meine V 100 von Fleischmann digitalisieren , und fing an die Platine zu bearbeiten .
Nachdem der Decoder verbaut war wollte ich das Gehäuse wieder aufsetzten , aber es passte mit so richtig wieder drauf . Ebenso die Fahreigenschaften der Lok hauten mich nicht vom Hocker .
Kurz um habe ich die Lok wieder in eine Analog Lok umgewandelt . Leider hatte ich den Kondensator und die Spule weggeworfen (dumm gelaufen) .
Aber die Lok fährt wieder einwandfrei und das Licht funktioniert ebenfalls .
Ich hätte keine Probleme mit dieser Lok fährt echt gut
Aber hat die Lok ohne diese Teilchen langfristig Probleme ?
Viele Grüsse
Peter
die Lok nicht, nur Deine Nachbarn, wenn sie fernsehen wollen.
Herzliche Grüße
Thomas
Ich dachte im digitalen Zeitalter DVB , Sat Schüssel wäre das alles kein Problem mehr .
Außerdem könnten die sich ja eine Eisenbahn zulegen , dann bräuchten sie kein Fernseher mehr .
(außer es kommt Fußball)
Spaß bei Seite .
Wenn ich die nächste Lok umbaue könnte ich ja den übrigen Kondensator und die Spule in die V 100 einbauen solang bleibt die Lok in ihrer OVP . Damit alle Fernseh gucken können .
Besten Dank für die rasche Antwort
Gruss Peter
also, ich brauche auch keinen Fernseher, hab auch keine Schüssel aber eben Nachbarn.
Herzliche Grüße
Thomas
Fragt,
Ike.
Und überhaupt, was ist eine kleine Modellbahnlok gegen ein Handy? ... das nenne ich Störung!
Liebe Grüße,
Michael
Zitat
Ist die Geschichte mit der Funkentsörung nicht eigentlich überholt und betrifft wenn überhaupt nur die Leute, die noch über normnale Antenne Ihr Programm empfangen?
Nö, überholt ist die nicht, das EMV-Gesetz gilt weiterhin auch für Spielzeug, zu dem die Modellbahn wohl gezählt wird. Damit betrifft die Funkentstörung auch die Betreiber von Dingen, die geeignet sind, Funkstörungen zu verursachen (geregelt ist natürlich noch mehr im EMVG).
Es geht dabei nicht nur um die paar Frequenzen, die Radio- und Fernsehprogramme benutzen, sondern um sämtliche Funkdienste. Der Frequenzbereich von 9kHz bis knapp 300GHz ist komplett belegt, teilweise mit sicherheitskritischen Dingen, z.B. Flugfunkdienste o.ä. (Die zugewiesenen Frequenzbereiche sind zu finden im Dokument mit einer meiner Lieblingsbezeichnungen: Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung.)
Im Gegensatz zur Störung von sicherheitskritischen Funkanwendungen, bei der es direkt um den Schutz von Leib und Leben geht, hängt das Verbot der Störung von Rundfunk- und Fernsehempfängern mit der im Grundgesetz verankerten Informationsfreiheit zusammen.
Wie man sieht: Ein Thema, bei dem man erstmal einen Schreck kriegen kann. Muss man aber nicht, in der Regel sind Modellbahnen denn doch nicht sooooo schlimm
Grüße,
Udo.
noch eine praktische Erfahrung von mir. Hab mal eine Lok probehalber ohne Drossel und Kondensator fahren lassen und ein mobiles DVBT Gerät im Nebenraum. Da gibt es ebenfalls Störungen. Das zeigt sich zwar nicht in Form von Grieß auf dem Bildschirm, wie beim analogen TV Empfang, sondern durch Bild- und Tonaussetzer. Im Extremfall erscheint auf dem Bildschirm sogar "kein Signal". Steht die Lok, ist alles wieder i.O.
Gruß Thomas
zu diesem Thema möchte ich nachtragen, dass ich bei Fa. Fleischmann die Werte für die Drosseln erfragt habe:
Induktivität 5 µH, Nennstrom 1 A.
Grüße, Peter W.
Zitat
Im Gegensatz zur Störung von sicherheitskritischen Funkanwendungen, bei der es direkt um den Schutz von Leib und Leben geht, hängt das Verbot der Störung von Rundfunk- und Fernsehempfängern mit der im Grundgesetz verankerten Informationsfreiheit zusammen.
In der DDR wurden die Loks aber auch funkentstört.
Gruß
Rainer
Spass beiseite, wie ist das eigentlich bei digitalisierten Loks, ist da die Entstörung durch den Decoder gewährleistet?
sind dir eigendlich alle Threads
über die digitalisierung der V100 von GFN
entgegangen?
Ein Tran DCX75 passt unter die Haupe.
Hans Hans
ja und nein. Der Decoder unterdrückt gewisse Störungen bzw. verhindert deren Ausbreitung über die Schienen, dafür kommen andere Störungen hinzu, bedingt durch gepulste Ströme (Motoransteuerung, Gleissignal).
Grüße, Peter W.
die meisten Funkstörungen kommen aus dem Motor bei schlechten und/oder abgefahrenen Kohlen oder von dreckigen Rädern. Denn der deutsche Name "Funk" leitet sich genau davon ab... (Löschfunkensender).
Zitat
Zitat
Im Gegensatz zur Störung von sicherheitskritischen Funkanwendungen, bei der es direkt um den Schutz von Leib und Leben geht, hängt das Verbot der Störung von Rundfunk- und Fernsehempfängern mit der im Grundgesetz verankerten Informationsfreiheit zusammen.
In der DDR wurden die Loks aber auch funkentstört.
Natürlich galt meine Aussage nur für die BRD - Funkschutz gibt's ja schon viel länger als diese und natürlich auch anderswo.
In der DDR ging es wohl vermutlich einerseits um die sicherheitskritischen Funkanwendungen (Flugverkehr, Militär, Polizei ...), andererseits sollten natürlich auch die DDR-Bürger die staatlichen Radio- und Fernsehprogramme möglichst ungestört empfangen können. Wie soll man denn staatstragende Meinungen unters Volk bringen, wenn's ständig rauscht & knackt?
Viele Grüße,
Udo.
warum immer alles so politisieren, ich dachte, daß sowas schon 20 Jahre vorbei ist. Die DDR war keine Buschrepublik, sondern ein Industriestaat. Auch da galten gewisse selbstverständliche technische Standards, die auch in der BRD sicher nicht vom Grundgesetz diktiert wurden.
Gruß
Rainer
Gruß. PJH
interessant ist doch immer, wer auf die Einhaltung technischer Standards wert legt. Denn von alleine lasten sich nur die wenigsten Unternehmen die Kosten auf, die Standards einzuhalten, die nicht der eigenen, dem Kunden direkt sichtbaren Produktqualität gelten.
Und beim Funkschutz in Deutschland war es immer der Staat, da dieser einerseits immernoch die Hoheit über die technisch genutzten Frequenzen hat und andererseits einen Haufen Funkdienste betreibt, z.B. auch Radio- und Fernsehsender. Das Thema ist daher in meinen Augen nur sehr schwer von Politik zu trennen.
Und so ist Grundgesetz / Informationsfreiheit tatsächlich ein wesentlicher Grund, die Radio- und Fernsehfrequenzen zu schützen.
Grüße,
Udo.
ich wollte mit meinem Beitrag #9 eigentlich nur ein wenig rumflapsen. Wenn da nun politische Argumentationen daraus werden, von mir aus.
1.
Zitat
Und so ist Grundgesetz / Informationsfreiheit tatsächlich ein wesentlicher Grund, die Radio- und Fernsehfrequenzen zu schützen.
Empfinde ich als eigenartigen Grund, vielmehr steht hier wohl die technische Notwendigkeit im Vordergrund. Andersrum, gibt es in Ländern ohne Informationsfreiheit keine Funkentstörung?
2.
Zitat
interessant ist doch immer, wer auf die Einhaltung technischer Standards wert legt. Denn von alleine lasten sich nur die wenigsten Unternehmen die Kosten auf, die Standards einzuhalten, die nicht der eigenen, dem Kunden direkt sichtbaren Produktqualität gelten.
Da gehe ich voll mit, hier erfüllt der Staat, also die Politik, noch seine ureigensten Aufgaben, für Ordnung zu sorgen. Aufgaben, die er leider nach und nach loswerden will, auch zu unserem Schaden.
3.
Zitat
Und beim Funkschutz in Deutschland war es immer der Staat, da dieser einerseits immernoch die Hoheit über die technisch genutzten Frequenzen hat und andererseits einen Haufen Funkdienste betreibt, z.B. auch Radio- und Fernsehsender. Das Thema ist daher in meinen Augen nur sehr schwer von Politik zu trennen.
Jetzt kommt was neues ins Spiel, die Frequenzen. Also wie 2., der Staat (Politik) erfüllt erstmal eine natürliche Aufgabe, unabhängig von Grundgesetzparagraphen zu einzelnen Themen. für Ordnung zu sorgen. Aber interessanterweise sollte man folgendes lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Funkentst%C3%B6rung
Am Anfang steht hier, wer für die Einhaltung in Deutschland verantwortlich ist. Es ist die Bundesnetzagentur. Klickt man darauf, liest man etwas über ihre Aufgaben. Ich habe vergeblich nach der Wahrung des Grundgesetzes betreffs Informationsfreiheit gesucht. Vielmehr soll sie die "Aufrechterhaltung und der Förderung des Wettbewerbs in so genannten Netzmärkten." garantieren. Außerdem muß sie das alles natürlich noch technisch überwachen und ordnen.
Gruß
Rainer
einen Modellbahn-Motor Marke "Funkenschleuder"
sollte man doch auch nicht unbedingt als
Recht auf freie Rundfunkverbreitung
verstehen.
Hans Hans
vorweg: interessante Diskussion, finde ich, danke dafür.
zu 1.: "Technische Notwendigkeit" ist m.E. kein Selbstzweck, ebensowenig wie Technik oder Technologie nie Selbstzweck sein sollte. Eine "Notwendigkeit" kann sich m.E. nur aus einem Ziel ergeben, dass mit der Anwendung von Technik erreicht werden soll.
Und ein Ziel (unter vielen anderen) von Funktechnik ist in Deutschland, frei empfangbare Informationen zu übertragen und damit ist die Funktechnik eines von mehreren Systemen, die zur Gewährleistung der Informationsfreiheit beitragen. Und laut Art. 5 GG hat jeder das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten, d.h. auch über Rundfunk.
Ich kann an diesem Grund, Funkdienste zu schützen gar nichts eigenartiges entdecken, sondern fände es vielmehr eigenartig, wenn man Funkschutz nur als "technische Notwendigkeit" betreibt, also nur deshalb, weil Funksysteme halt irgendwie existieren.
Dieselben Gedanken schießen mir zu Deinem 2. Punkt durch den Kopf: Der Staat schafft hoffentlich nicht nur Ordnung um der Ordnung willen, sondern verfolgt dabei irgendein Ziel, idealerweise ein höheres, wie z.B. nicht gegen das Grundgesetz zu verstoßen oder Verstöße gegen das Grundgesetz zu verhindern.
Ich habe mich ausdrücklich auf Deutschland bezogen (#14), die Frage nach anderen Staaten beantwortet sich trotzdem einfach: Informationsfreiheit ist *ein* Grund für den Funkschutz, nicht der einzige. Die anderen kommen auch für Staaten zum Tragen, die keine Informationsfreiheit gewährleisten (z.B. Schutz der Militärfunksysteme).
Zum Punkt 3:
Ich hatte jahrelang mit der BNetzA beruflich zu tun, und da das die Jahre waren, in denen Powerline-Communication aufkam, ging es da schnell ums Grundsätzliche - z.B. um den Sinn von Funkschutz. Und da wurde von BNetzA-Seite auch gerne die Informationsfreiheit angeführt.
Kann es sein, dass die BNetzA-Seite nur die konkreten Aufgaben listet, nicht die übergeordneten?
Viele Grüße,
Udo.
Notfall- und Alarm-Frequenzbänder stören, auch wenn unbeabsichtigt, kann sogar zu schweren Katastrophen führen. Würde ich als Nachrichtentechniker sagen.
Habe heute mal einen gereinigten GFN V100 Motor ohne Bandbass (Entstördrosseln und Kondensator) laufen lassen. Keinerlei Störungen weder in der Luft noch im Kabel erkennbar. Die Nachbarn haben sich, bis jetzt, auch noch nicht beschwert.
Hans Hans
Treffen sich zwei Freunde, sagt der eine:
"Na, wie läuft denn dein neues Fahrrad?"
Sagt der andere.
"Weißt du, es läuft nicht, es fährt!!!"
"OK, da hast du Recht. Also, wie fährt dein neues Fahrrad?"
"Na ja, es geht....!!!"
Lok läuft ohne Kondensator und Spule.... = Tipp-Tapp-Tipp-Tapp.....
Aaaaarghhhhhhhhhh..... ;-\
Gruß E&H
stell mal Dein Radio auf eine leere Frequenz im MW oder KW Bereich, lasse die Lok ohne Entstörung laufen und geh mit dem Radio an die Lok ran bis Du den Motor knattern hörst.
Dann vergleiche mit Entstörung bei gleichem Abstand.
Grüße, Peter W.
ziehe ich also mein Fazit aus der Diskussion. In Deutschland gab es einen geteilten "Funkschutz". Die BRD machte es, um das Grundrecht auf Informationsfreiheit durchzusetzen. Die DDR, um ungestört militärisch zu kommunizieren (da hatte die Bundeswehr aber Glück, daß es in ihrem Land Informationsfreiheit gibt) und daß die Bürger entspannt Ulbricht/Honecker-Reden genießen konnten. Ohne diesen beidseitigem Zwang wäre kein Techniker nirgendwo darauf gekommen, irgend etwas zu entstören.
Zitat
Und da wurde von BNetzA-Seite auch gerne die Informationsfreiheit angeführt.
Klar, eine große Bedeutung muß man ja seinem Handeln nach außen schon geben. Was meinst Du, welch große Bedeutung einfachsten Handlungen in der DDR manchmal gegeben wurde. Da wurde Dir erst nach der nächsten Wettbewerbsauswertung, oder dem nächsten Parteitag bewußt, daß du mit Deiner normalen alltäglichen Arbeit die entwickelte sozialistische Gesellschaft wieder ein Stück vorangebracht und gleich noch den Weltfrieden mit gerettet hast. Also kurz, vom Gelaber irgendwelcher Politiker halte ich, auch heute noch, überhaupt nichts.
Gruß
Rainer
und weil gerade die "Rainer" mal dran sind: Meine ersten Elektroniklehrbücher waren aus einem VEB-Verlag. Meine BW-Zeit ab 1960, und hier habe ich die Ausbildung für Feuerleitgeräte bekommen. Also damals schon "Systemübergreifend" !
Meine Loks stören niemand ! ...............Ich fahre ja ganz alleine !
Gruß Rainer
Zitat
lasse die Lok ohne Entstörung laufen und geh mit dem Radio an die Lok ran bis Du den Motor knattern hörst.
Dann vergleiche mit Entstörung bei gleichem Abstand.
Geh ganz nah ran!
Ich habe mir vorhin die Mühe gemach und den blanken Motor auf meinen uralten Funk-Mess-Sender (doppelt geschirmt) gelegt. Kurzzeitig breitbandig gewoppelt. Farbtestbild auf zwei DVD-Players; TV´s und Radio beobachtet.
Achja, der Motor lief dabei natürlich.
Keine effektiven Störungen mit dem GFN V100 Motor.
Beim VCO Modulator und vom 2.ZF-Filter fehlt jeweils ein Schirmblech...
Mit einem Motor aus älteren Arnold- oder Trix- Lok´s sieht es gaaaanz anders aus.
Selbst mit einem Braun-Rasierer schafft man da wesentlich mehr
Hans Hans
ich glaube nicht dass meine Meßmethode
einer Prüfung des Bundesamtes für "was eigendlich(?)"
stand hält.
Hans Hans
Kann mir jemand sagen, was die Bezeichnung (5X5 ?) auf dem SMD Kondensator der Funkentstörung der Minitrix ÖBB 1016 bedeutet ?
Benötige die nötigen Werte für eine Ersatzteilbestellung
Danke
RS
dass ein Motor ohne funkentstörende Bauteile funktioniert, steht außer Frage. Ich erinnere mich allerdings an die Anfangszeit meiner Anlage zu Beginn der 90iger Jahre. Zu dieser Zeit hatte ich noch einen analogen Fernseher mit Zimmerantenne, der ca. 2,5 m von der Anlage entfernt im Nachbarzimmer stand. Und da störten die fahrenden (funkentstörten!) Loks immer, wenn zur gleichen Zeit auch der Fernseher lief und meine Freundin "Dallas" sehen wollte... Ich habe mir dann andere Fahrzeiten angewöhnt. Später habe ich ein spezielles Entstörgleis eingebaut, dann wurde das Grisseln auf dem Bildschirm und das Prasseln im Lautsprecher erträglich.
Gruß
Peter
das ist eine "Multifuse".
Die hat für die Funkentstörung (fast) keine Bedeutung.
Die 4X4 opfert sich, nach langer "Hitzeschlacht",
wenn am Motor ein hartnäckiger Fehler vorhanden ist.
Ergo: Motor reinigen und neue Schleif-Kohlen rein.
Hans Hans
Danke, habe das Ding erstmal überbrückt.
RS
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