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THEMA: Steigung ok ?

THEMA: Steigung ok ?
Startbeitrag
Handrick - 26.10.08 09:40
Hallo Leute ist eine steigung von 8 cm auf 2 m Ok ? oder nicht gibt es eine Formel um das auszurechenen den Berg müssen eine Br 155 mit ca  20  4 achs Güterwagen schaffen


danke gruß Andy

guggst Du hier:

http://www.kreuzotter.de/deutsch/steigung.htm

mehr als 4% Steigung sind nicht empfehlenswert. Besser weniger.

Gruß Michel
Ist die Strecke nur eine Gerade oder eine Wendel?
Wie viele Haftreifen hat die Lok? Wie schwer ist die Lok?

Das alles sind Einflussgrößen für eine Steigung.

Im Zweifel würde ich das vorher mit einer lose aufgebauten Teststrecke probieren.
Über 2,5 % würde ich aber schon der Lok zuliebe nicht gehen.

Gruß
K.U.Müller
Wenn Du eventuell vorhandene Gewichte aus den Waggons rausnimmst, könnte es gehen. In der Ebene ist vorwiegend der Rollwiderstand zu überwinden, das Gewicht wirkt sich hier nur minimal aus. Bei einer Steigung kommt das Gewicht der Waggons viel stärker ins Spiel, da die Waggons ja quasi nach oben befördert werden.

Gruss Ralf
Hallo Andy

Wenn Du es Dir raeumlich leisten kannst, bleib unter 3%, besonders wenn Du so lange Zuege fahren lassen willst. Ich hab eine Steigung von 120cm Laenge, bei der sich rechnerisch 3.8% ergibt. Damit es aber besonders am oberen Ende sanft in die Waagerechte uebergeht, damit Wagen mit der normalen N-Kupplung nicht ungewollt entkuppeln, ist dort die Steigung geringer. Demenstprechend habe ich in der Mitte eine gerade Stelle von ca. 50cm Laenge mit rund 5%. Ein Minitrix ICE3 (5 Wagen Set) kommt die Steigung hoch, wenn er unten genuegend Fahrt hat. Halte ich den Mittelwagen auf der 5% Stelle an, kommt er nicht mehr in Gang, die Raeder drehen durch. Eine uralte schwere BR151 mit 8 Kesselwagen schafft es dagegen gerade noch auch nach einem Halt wieder in Fahrt zu kommen, aber sie quaelt sich dabei.

Gruss
Jochen
Hallo Andy,

bei der vogabe mi 20achsern sehe ich mit 4% Steigung (8cm Höhe, 200cm Länge) ein Problem auf Dich zukommen. wenn SDu solche Zübe fahren lassen willst, dann wird/sollte  die Anlage wohl auch groß genug sein, um die Steigung flacher zu machen.
Bei 4% und auch noch R1 kommt meine GFN 103 (alte Version mit 4 Haftreifen) mit 6 entsprechenden beleuchteten Anhängern (GFN oder Arnold) noch ohne Probleme hoch.
Da die Anlage momentan im Schrank eingeklappt ist, kann ich keine genauen Versuche durchführen.  

Je flacher die Steigung  und je großzügiger der Radius, desto besser.

Gruß Detlef

Heilige...! 80 Achsen und so eine Steigung? Ich glaube nicht daß das gutgeht! Über 2% würde ich angesichts der Zuglänge nicht gehen.... 2,5% wird da auch hart, nachdem was man hier & sonstwo so liest. 1,5% wäre sicher das Optimum. Aber wer hat schon soviel Platz?
oh je da habe ich ja was geschrieben was mm ok habe mir noch nicht so gedanken gemacht  also die Strecke ist gerade   genau 2 m lang dann geht es in eine ca 1 m Lange kurve R 3+4 von Minitrix  und danach wollte ich eigendlich gerade stehen also ohne Steigung weil dann der Bahnhof kommt . Test hat die Lok bestanden aber war nur mal so auf die schnelle aber wenn ich das hier lese dann klingt das nicht so toll wie ich mir das dachte

Ps die Lok ist eine Doppeltracktion ( schreib man das so  Grins ) also Zwei

Naja, wenn Du ausschließlich in DT fahren magst, ist das sicher was Anderes....

Faustregel: nimm die schwächste Lok mit einem dazu passendem Wagenpark, wenn das klappt, ist alles gut.
Ich würde eventuell mal einen Testaufbau machen und dann ALLE Loks testen.
Dann schließt Du das größte Risiko schonmal aus.
Hallo Andy,

der Tip von Isegrinns hat aber einen Nachteil - Du darfst Dir hinterher keine Loks mehr kaufen

Duck und Weg
Detlef
Andy,

wernn ich Dich recht verstehe möchtest Du nicht die 4% ausgerechnet haben, sondern abschätzen, ob eine BR155 mit 20 Wagen diese 4%-ige Steigung hochkommt.

Achtung es wird theoretisch !

Wie bereits erwähnt kommt es u.a. auf das Gewicht von Lok und Wagen an. Nehmen wir an, ein Wagen wiegt 20g, dann wiegt der ganze Wagenzug 400g. An einer 4%-igen Steigung beträgt die Hangabtriebskraft ebenfalls 4%, also 16g (ich spare mir die Umrechnung in Newton, welches physikalisch die richtige Einheit ist. Auf das Ergebnis hat dies keinen Einfluss.) Nun haben die Wagen noch einen Rollwiderstand, der zu überwinden ist. Bei unbeleuchteten Wagen rechne ich mit einem weiteren Prozent, damit sind wir bei 20g erforderliche Zugkraft.

Die Zugkraft der Lok ist von vielen, bereits genannten Faktoren abhängig. Meiner Erfahrung beträgt die übertragene Maximalkraft für eine Lok mit ausreichenden Haftreifen 30%. Also zieht die Lok 80g (das eigene Gewicht) * 30% = 24g.
Davon abziehen müssen wir noch die Hangabtriebskraft der Lok, 80g * 4% = 3,2g, damit beträgt die Zugkraft der Lok 20,8g.

Das ist dicht an der vom Zug geforderten 20g. D.h. es sind keine Reserven mehr vorhanden für die Fälle, mit denen man in der Praxis rechnen muss.
- die Haftreifen sind schon etwas älter und übertragen somit weniger Kraft
- ein paar Wagen laufen schlecht oder wiegen ein paar Gramm mehr
- die Reibung der Wagen in der Kurve beträgt mehr als 1%
- die Schienen sind nicht ganz gleichmäßig verlegt
Zudem verschleißen Haftreifen, die an der Haftreibungsgrenze betrieben werden unheimlich schnell...

Ergebnis: Du wirst mit 20 Wagen die 4%-ige Steigung wirklich nur in Doppeltraktion hochkommen.

Gruß
Burkhard

Edit: ein Wort zum besseren Verständnis eingefügt

Beitrag editiert am 27. 10. 2008 07:43.
Hallo Andy,
wenn es nur darum geht, dass sich zwei Strecken kreuzen müssen, gibt's einen einfachen Trick: Lass' die eine Strecke ansteigen, die andere abfallen. Dann hast Du für jede nur die Hälfte der Steigung.
Geteiltes Leid ist halbes Leid

Gruß
Georg

Hehe, ja Detlef, stimmt.
Ich gehe ja in meinem nahezu grenzenlosem Optimismus davon aus, daß neue Lokmodelle besser sind als alte.



Burkhard, sehr überzeugend. Sogar ich habe es verstanden.


Ist es etwa diese Doppeltraktion?
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=65703&sb1=12506
gruß Detlev
@ 13 Ja genau diese ist es  
Also habe die Sache jetzt mal auf 7 cm höhe runterbekomm und auf ca 2,30 m mit Kurve .
Ich weiß nicht mir kommt das garnicht so steil vor  wenn ich sehe was eine Gleiswendel brauch um den höhen unterschied von einer Lok zuschaffen  .
Ich wollte eigendlich die Kurve nicht mehr in die Steigung einbauen weil ich etwas bedenken habe das die Wagen dann Kippen  ( Lange Personewagen zB )

gruß Andy
Hallo Andy,

da hast du unter 3,1% Steigung das ist deutlich weniger al die anfänglichen 4%.
Steigung in R3/4 sollte auch nich das Problem sein, zumal kurz vor/nach dem Bahnhof, da darf/sollte/kann  eh nicht Vollgas gefahren werden

Gruß Detlef
Ja die restlichen cm muss ich halt  nach dem Bahnhof rausholen  damit ich eine ordendliche Höhe habe um im Schattenbahnhof arbeiten zu können


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