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THEMA: ECoS und SX-Bus / Trix CS
THEMA: ECoS und SX-Bus / Trix CS
Winnie Puuh - 30.04.08 09:33
Moin!
Ich habe interessehalber mal bei ESU per Webformular angefragt, ob eine Erweiterung der ECoS mit dem SX-Bus geplant sei.
Antwort:
"Nein, das ist nicht geplant, weil rechtliche erforderliche Zustimmungen auch
sehr wahrscheinlich nicht erreichbar sind."
Ich interpretiere das so, dass Trix als Rechteinhaber (stimmt das?) keine Lizenz an ESU abgeben würde, da die ECoS eine starke Konkurrenz zur Trix CS wäre.
Parallel habe ich bei Trix auf dem gleichen Weg nach einem möglichen Termin für die dortige CS gefragt ("noch 2008" wäre eine tolle Antwort gewesen). Es kam aber nur: "momentan können keine Termine genannt werden".
Und so warten reine SXler nach wie vor auf die nächste Generation der Digi-Zentralen... schade, schade.
Winnie
PS: Beide Antworten kamen innerhalb weniger Stunden !
Ich habe interessehalber mal bei ESU per Webformular angefragt, ob eine Erweiterung der ECoS mit dem SX-Bus geplant sei.
Antwort:
"Nein, das ist nicht geplant, weil rechtliche erforderliche Zustimmungen auch
sehr wahrscheinlich nicht erreichbar sind."
Ich interpretiere das so, dass Trix als Rechteinhaber (stimmt das?) keine Lizenz an ESU abgeben würde, da die ECoS eine starke Konkurrenz zur Trix CS wäre.
Parallel habe ich bei Trix auf dem gleichen Weg nach einem möglichen Termin für die dortige CS gefragt ("noch 2008" wäre eine tolle Antwort gewesen). Es kam aber nur: "momentan können keine Termine genannt werden".
Und so warten reine SXler nach wie vor auf die nächste Generation der Digi-Zentralen... schade, schade.
Winnie
PS: Beide Antworten kamen innerhalb weniger Stunden !
Hallo Winnie, schau mal bei www.mdvr.de oder www.muet-digirail.de, dort findest du bestimmt etwas.
Gruß Klaus
Gruß Klaus
@1 Ich dachte, dass die Selectrix-Lizenz ausgelaufen wäre, deshalb gibt es doch inzwischen eine breitere Anbieterschar (MÜT, Rautehnhaus), die inzwischen jeweils Vollanbieter sind ...
Viele Grüße
Frank
Viele Grüße
Frank
Hallo,
die Lizenz von Trix ist definitiv ausgelaufen. Rautenhaus bringt Anfang 2009 eine neue SX-Zentrale, welche dann auch umfänglich das DCC-Protokoll unterstützt. So zumindest die Info`s von Herrn Radtke. ESU hat es bis heute (nach 2 Jahren) noch nichteinmal geschafft, Decoder für den viel beworbenen CAN-Bus anzubieten. Die ECoS-Besitzer mühen sich nach wie vor mit dem "angegrauten" S-88-Bus ab. In meinen Augen ein echtes Armutszeugnis. Meine Lösung: DCC Fahren über die ECoS, SX Schalten und Melden über das Rautenhaus-Interface in Verbindung mit TC.
Ich seh die Grundsatzdiskussion schon losbrechen.png)
Gruß und schönen 1.Mai
Frank
die Lizenz von Trix ist definitiv ausgelaufen. Rautenhaus bringt Anfang 2009 eine neue SX-Zentrale, welche dann auch umfänglich das DCC-Protokoll unterstützt. So zumindest die Info`s von Herrn Radtke. ESU hat es bis heute (nach 2 Jahren) noch nichteinmal geschafft, Decoder für den viel beworbenen CAN-Bus anzubieten. Die ECoS-Besitzer mühen sich nach wie vor mit dem "angegrauten" S-88-Bus ab. In meinen Augen ein echtes Armutszeugnis. Meine Lösung: DCC Fahren über die ECoS, SX Schalten und Melden über das Rautenhaus-Interface in Verbindung mit TC.
Ich seh die Grundsatzdiskussion schon losbrechen
Gruß und schönen 1.Mai
Frank
Winnie Puuh - 30.04.08 22:50
@1/Klaus: das Müt und Rautenhause gute Produkte haben weiß ich. Aber aktueller Stand der Technik ist halt große Touch-Displays, frei konfigurierbar, gute Multiprotokolleigenschaften, PC/Netzanschluß eingebaut etc pp (Märklin CS, ESU ECoS, Viesmann Commander, Bachmann sowieso).
Mit SX-Bus gibts da aktuell nix.
Nochmal: das heißt in KEINSTER Weise, das die vorhandenen Produkte schlecht sind, bitte nicht falsch verstehen!!
Aber im Digitalbereich geht die Entwicklung halt schneller als im Analogbereich, wir sind da irgendwo noch auf Windows 3.1-Niveau finde ich. Und auch wenn man damit arbeiten, spielen, mailen etc konnte: wer will da heute noch hin zurück?
Sorry, komme halt aus der IT, und wenn Digitalbahn einfach sein soll muß man die Technik vor dem Anwender "verstecken". Die Technik ist kein Selbstzweck sondern dient einem "höheren" Ziel.
Das wird aber noch ein bisschen dauern.
Winnie
Mit SX-Bus gibts da aktuell nix.
Nochmal: das heißt in KEINSTER Weise, das die vorhandenen Produkte schlecht sind, bitte nicht falsch verstehen!!
Aber im Digitalbereich geht die Entwicklung halt schneller als im Analogbereich, wir sind da irgendwo noch auf Windows 3.1-Niveau finde ich. Und auch wenn man damit arbeiten, spielen, mailen etc konnte: wer will da heute noch hin zurück?
Sorry, komme halt aus der IT, und wenn Digitalbahn einfach sein soll muß man die Technik vor dem Anwender "verstecken". Die Technik ist kein Selbstzweck sondern dient einem "höheren" Ziel.
Das wird aber noch ein bisschen dauern.
Winnie
Winnie, ich kann dich auf der einen Seite verstehen, aber: Ich persönlich halte so überladenen Multifunktionsgeräte wie die ECoS und die zukünftige CS nicht unbedingt als Bestätigung des Fortschritts. Sogar die Zentrale von MüT ist mir schon zu überladen. Man muss eine umfassende Bedienung nicht in ein möglichst kleines Gerät quetschen - hier seien als Negativbeispiele mal diverse Handys aufgeführt.
In einem Punkt muss ich Dir allerdings zustimmen: Alle Hersteller biten Interfaces nur für die Serielle Schnittstelle an - die bei heutigen Computern garnicht mehr vorhanden ist. Der Eisatz von Adaptern ist oft auch problematisch. MüT hat gerade ein neues USB-Interface angekündigt - dabei haben meine Rechner seit 10 (!) Jahren USB-Schnittstellen. Gerade das SX-System mit seinem hotplug-fähigen SX-Bus hätte gut zum ebenfalls hotplug-fähigen USB gepasst.....
Was die Bedienung angeht, so denke ich, dass auch die überladenen Touchscreen-Geräte einer guten Steuerung über einen Rechner nicht das Wasser reichen können. Ich bin vielmehr überzeugt, das Rautenhaus das richtige Konzept hat - es fehlt lediglich ein brauchbares Interface.....
In einem Punkt muss ich Dir allerdings zustimmen: Alle Hersteller biten Interfaces nur für die Serielle Schnittstelle an - die bei heutigen Computern garnicht mehr vorhanden ist. Der Eisatz von Adaptern ist oft auch problematisch. MüT hat gerade ein neues USB-Interface angekündigt - dabei haben meine Rechner seit 10 (!) Jahren USB-Schnittstellen. Gerade das SX-System mit seinem hotplug-fähigen SX-Bus hätte gut zum ebenfalls hotplug-fähigen USB gepasst.....
Was die Bedienung angeht, so denke ich, dass auch die überladenen Touchscreen-Geräte einer guten Steuerung über einen Rechner nicht das Wasser reichen können. Ich bin vielmehr überzeugt, das Rautenhaus das richtige Konzept hat - es fehlt lediglich ein brauchbares Interface.....
@xenayoo
Das brauchbare Rautenhaus-Interface gibt es !!! Ich betreibe seit geraumer Zeit das SLX852 mit USB-Anschluss (Adapter) ohne jegliche Störungen,Ausfälle oder dergleichen. Und lasst Euch nicht von den tollen Touchscreens blenden. Sieht wirklich toll und modern aus und lässt sich ja auch wunderbar übersichtlich bedienen. Wer aber im ECoS-Forum liest wieviel Probleme bzgl. Schalten und Melden bestehen, dem vergeht relativ schnell der Spaß an dem leuchtenden Schirmchen.
Gruß
Frank
Das brauchbare Rautenhaus-Interface gibt es !!! Ich betreibe seit geraumer Zeit das SLX852 mit USB-Anschluss (Adapter) ohne jegliche Störungen,Ausfälle oder dergleichen. Und lasst Euch nicht von den tollen Touchscreens blenden. Sieht wirklich toll und modern aus und lässt sich ja auch wunderbar übersichtlich bedienen. Wer aber im ECoS-Forum liest wieviel Probleme bzgl. Schalten und Melden bestehen, dem vergeht relativ schnell der Spaß an dem leuchtenden Schirmchen.
Gruß
Frank
Fra-N-k, ich streite nicht ab, dass die seriellen Interfaces funktionieren - auch mit Adapter. ABER: Ist es wirklich zu viel verlangt, dass man Interfaces für moderne und seit über 10 Jahren eingeführte Schnittstellen erwartet??????? Ich sehe es irgendwie nicht ein, mir ein serielles Interface zu kaufen, um dann noch ein Interface von seriell auf USB dazwischen zu hängen.
Sorry, aber in dem Punkt ist bei den Digitalherstellern finsterste Steinzeit!
Sorry, aber in dem Punkt ist bei den Digitalherstellern finsterste Steinzeit!
Gar kein Thema, ich bin völlig Deiner Meinung. Aber es funktioniert wenigstens ohne jegliche Einschränkungen mit dem Adapter (ist doch nur ein "Kabel") und deshalb bin ich zufrieden. Richtig ärgern tu ich mich dagegen, wenn ich 500,-€ für eine "Touchscreen-Zentrale" auf den Tisch lege und dann nur 60% der beworbenen Highlights tatsächlich funktionieren. Ich weiss, da informiert man sich vorher und ich wusste es ja auch vor dem Kauf. Wenn der Hersteller dann aber 2 Jahre nach Produkteinführung keinerlei Anstalten macht, die Werbeversprechen einzulösen, dann hat man das Gefühl auf`s falsche Pferd gesetzt zu haben. Ist wie in der Politik .png)
Dagegen sind USB, seriell und Adapter nur ein Schulterzucken.
Ach ja, zum Anschluß des Interface benötigt man in der Regel ohnehin ein längeres Kabel (Standort PC <-> Verbindung Anlage). Ob es sich hierbei dann um ein USB-Kabel oder um ein Adapterkabel handelt, ist doch eigentlich wurst.
Gruß
Fra-N-k
Dagegen sind USB, seriell und Adapter nur ein Schulterzucken.
Ach ja, zum Anschluß des Interface benötigt man in der Regel ohnehin ein längeres Kabel (Standort PC <-> Verbindung Anlage). Ob es sich hierbei dann um ein USB-Kabel oder um ein Adapterkabel handelt, ist doch eigentlich wurst.
Gruß
Fra-N-k
Theoretisch ja. Praktisch bin ich der Meinung, dass zu viel Technik Probleme mit sich bringt. Es mag kleinlich erscheinen, aber ein seriell-auf-USB-Adapter ist ein weiteres Teil, das nicht nötig wäre. Warum kann also keiner ein kompaktes USB-Interface bauen? Die notwendigen Teile könnten bei entsprechender Auflage ein Interface für 20 Euronen machbar machen!
Beruflich setze ich Rechner mit Multimonitorkarten ein (Matrox g450 x4). Die werden fraglos auch für die Modellbahn eingesetzt. Die Darstellungsmöglichkeiten übertreffen die von jedem Multizentralendisplay wohl um Längen. Und eines hat sich bislang noch zu keinem Hersteller herumgesprochen: Die LCD-Displays eignen sich mit ihren erbärmlichen Kontrasten ausschießlich für junge Augen. Da frage ich mich glatt, ob es keine Modellbahner über 40 gibt..... Wer also auf LCD-Multifunktionsdisplays mit Fingerabdruckempfindlichen Touchmöglichkeiten spekuliert, denkt nach meiner Erfahrung etwas kurz - schließlich will man sein Hobby nicht mit 50 aufgeben, bloß weil man dieses Display nicht mehr lesen kann.
Beruflich setze ich Rechner mit Multimonitorkarten ein (Matrox g450 x4). Die werden fraglos auch für die Modellbahn eingesetzt. Die Darstellungsmöglichkeiten übertreffen die von jedem Multizentralendisplay wohl um Längen. Und eines hat sich bislang noch zu keinem Hersteller herumgesprochen: Die LCD-Displays eignen sich mit ihren erbärmlichen Kontrasten ausschießlich für junge Augen. Da frage ich mich glatt, ob es keine Modellbahner über 40 gibt..... Wer also auf LCD-Multifunktionsdisplays mit Fingerabdruckempfindlichen Touchmöglichkeiten spekuliert, denkt nach meiner Erfahrung etwas kurz - schließlich will man sein Hobby nicht mit 50 aufgeben, bloß weil man dieses Display nicht mehr lesen kann.
@xenayoo
Die Sache mit dem Interface und USB wird wohl so sein :
wenn es ein Interface mit USB-Anschluß gibt, ist wahrscheinlich nur der Chip für die USB-Seriell Umwandlung mit ins Gehäuse verlagert worden.
Das Problem mit USB im Kleinserienbereich (wie es ein Interface nun mal ist) ist die Softwareseite. USB ist im Gegensatz zu einer UART Programmierung sehr komplex, wenn man sich erst mal einarbeiten muß um die Software für einen Micro mit USB Hardware zu programmieren, wird so ein Interface viel teurer. Die Hardware kostet fast nichts, die Software verursacht den weitaus größten Teil der Entwicklungskosten. Wenn ein Interface in den Stückzahlen wie ein Seriell-USB Umsetzer gebaut (und verkauft) werden könnte, wäre es natürlich was anderes.
Viele Grüße, Uwe
Die Sache mit dem Interface und USB wird wohl so sein :
wenn es ein Interface mit USB-Anschluß gibt, ist wahrscheinlich nur der Chip für die USB-Seriell Umwandlung mit ins Gehäuse verlagert worden.
Das Problem mit USB im Kleinserienbereich (wie es ein Interface nun mal ist) ist die Softwareseite. USB ist im Gegensatz zu einer UART Programmierung sehr komplex, wenn man sich erst mal einarbeiten muß um die Software für einen Micro mit USB Hardware zu programmieren, wird so ein Interface viel teurer. Die Hardware kostet fast nichts, die Software verursacht den weitaus größten Teil der Entwicklungskosten. Wenn ein Interface in den Stückzahlen wie ein Seriell-USB Umsetzer gebaut (und verkauft) werden könnte, wäre es natürlich was anderes.
Viele Grüße, Uwe
RS232 ist noch lange nicht tot. Er verschwindet nur langsam aus dem Homeuser-Bereich. Neue PCs und Laptops für den professionellen Einsatz haben nach wie vor einen COM-Port. "Langsam" passt mittlerweile auch nicht mehr in die Argumentation, moderne Chips schaffen deutlich höhere Übertragungsraten als 115200 Baud.
Auch für die Entwicklung von Software für die digitale Moba hat das Vorteile: Man muss sich nicht mit irgendwelchen Treibern rumärgern, sondern geht direkt (bzw. übers Betriebssystem) auf die Schnittstelle. Ein Moba-Interface mit USB müsste ja auch für alle möglichen Betriebssysteme passende Treiber mitbringen: Windows von 98 bis Vista, Linux, Mac usw. Wie Uwe schon geschrieben hat: das lohnt sich nicht für kleine Serien. Dann besser ein Netzwerkanschluß als USB!
Grüße
Daniel
Auch für die Entwicklung von Software für die digitale Moba hat das Vorteile: Man muss sich nicht mit irgendwelchen Treibern rumärgern, sondern geht direkt (bzw. übers Betriebssystem) auf die Schnittstelle. Ein Moba-Interface mit USB müsste ja auch für alle möglichen Betriebssysteme passende Treiber mitbringen: Windows von 98 bis Vista, Linux, Mac usw. Wie Uwe schon geschrieben hat: das lohnt sich nicht für kleine Serien. Dann besser ein Netzwerkanschluß als USB!
Grüße
Daniel
@Magnus* und Daniel_M:
Es scheint wohl so zu sein, dass der Aufwand höher ist als der Zugriff auf eine serielle Schnittstelle, denn sonnst wäre das Thema längst erledigt. Und es mag durchaus sein, dass die serielle Schnittstelle bei Industrie-Rechnern zu neuer Stärke aufläuft, aber welcher Modellbahner hat so etwas schon zuhause? Da stehen nunmal Konsumer-Geräte. Die letzten seriellen Schnittstellen waren zudem problembehaftet, da man sich oft den früher betriebenen Aufwand mit entsprechenden Treiberstufen gespart hatte.
Betrachte ich diese Entwicklung, müssten die Bauteile für eine serielle Steuerung wesentlich teurer sein als für eine USB-Steuerung. Das die aufwändigere Software nun ein Killerkriterium sein soll, mag durchaus so sein. Nimmt man jedoch das von Daniel_M mal aufgezeigte unterstützenswerte Projekt mit der standardisierten Softwareschnittstelle mal als Grundlage, so könnte aus dem vermeintlichen Nachteil des höheren Aufwandes schnell ein handfester Vorteil werden (unter der Voraussetzung, dass man eine standardkonforme, nicht proprietäre Programmiersprache einsetzt, die auch auf verschiedene Systeme mit geringem Aufwand portiert werden kann).
Mit einer derartigen Softwareschnittstelle ließe sich auch die Ethernet-Schnittstelle nutzen- das macht dann nicht wirklich mehr einen großen Unterschied. Natürlich ist der Aufwand bei verschiedenen Schnittstellenkonzepten sicher unterschiedlich hoch - aber einmal muß es dann gemacht werden, zumal auch die Ethernetschnittstellen zugunsten integrierter WLAN-Chips immer mehr zurückgehen.
Edit: Wie wäre es denn mit einem WLAN-Interface????.png)
Beitrag editiert am 01. 05. 2008 18:48.
Es scheint wohl so zu sein, dass der Aufwand höher ist als der Zugriff auf eine serielle Schnittstelle, denn sonnst wäre das Thema längst erledigt. Und es mag durchaus sein, dass die serielle Schnittstelle bei Industrie-Rechnern zu neuer Stärke aufläuft, aber welcher Modellbahner hat so etwas schon zuhause? Da stehen nunmal Konsumer-Geräte. Die letzten seriellen Schnittstellen waren zudem problembehaftet, da man sich oft den früher betriebenen Aufwand mit entsprechenden Treiberstufen gespart hatte.
Betrachte ich diese Entwicklung, müssten die Bauteile für eine serielle Steuerung wesentlich teurer sein als für eine USB-Steuerung. Das die aufwändigere Software nun ein Killerkriterium sein soll, mag durchaus so sein. Nimmt man jedoch das von Daniel_M mal aufgezeigte unterstützenswerte Projekt mit der standardisierten Softwareschnittstelle mal als Grundlage, so könnte aus dem vermeintlichen Nachteil des höheren Aufwandes schnell ein handfester Vorteil werden (unter der Voraussetzung, dass man eine standardkonforme, nicht proprietäre Programmiersprache einsetzt, die auch auf verschiedene Systeme mit geringem Aufwand portiert werden kann).
Mit einer derartigen Softwareschnittstelle ließe sich auch die Ethernet-Schnittstelle nutzen- das macht dann nicht wirklich mehr einen großen Unterschied. Natürlich ist der Aufwand bei verschiedenen Schnittstellenkonzepten sicher unterschiedlich hoch - aber einmal muß es dann gemacht werden, zumal auch die Ethernetschnittstellen zugunsten integrierter WLAN-Chips immer mehr zurückgehen.
Edit: Wie wäre es denn mit einem WLAN-Interface????
Beitrag editiert am 01. 05. 2008 18:48.
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben: Vergesst bei der (Hardware-)Schnittstellendiskussion nicht die Softwareschnittstelle!
Ich bevorzuge auch ein USB-Interface aus oben bereits genannten Gründen, aber ich kann auch die Befürworter der RS232 verstehen.
Als jemand, der seine Modellbahnsteuersoftware selbst schreibt, ist mir aber ein gut durchdachtes API wesentlich wichtiger. Und hier herrscht die *wahre* Steinzeit, das reinste Byte-Geschiebe. Das von mir verwendete Lenz-LIUSB hat ja immerhin schon TCP/IP-Ports, die man anzapfen kann. Die übertragenen Bytes sind aber ... naja, ich komme damit klar. Man merkt einfach, dass bei den Modellbahnfirmen sicher sehr gute Elektroniker sitzen (ich selbst habe davon keine Ahnung und den entsprechenden Respekt!) Von Softwaretechnologie haben die aber keine Ahnung, sorry.
***
Übrigens, was den anderen Diskussionsanteil angeht: für mich gehen alle derzeitigen "hochmodernen" Zentralen am Bedarf vorbei. Viel zu teurer Schnickschnack. Ich habe jetzt eine LZV100. Stabile, solide, funktionierende Technik. Bedienoberfläche? Keine. Wozu auch? Dazu gibt es jeweils angepasste Geräte nach Bedarf: zum Fahren einfache Handregler (z.B. Lokmaus2 oder Multimaus), zum gelegentlichen Schalten ebensolche (Multimaus). Für die Stellwerkslogik und den Fahrplan: den Computer. Diese Kombination ist a) nicht teurer (weil 90% der Leute den Computer schon haben) b) wesentlich leistungsfähiger.
Bitteschön, wer a) keinen Computer hat oder b) sofort losfahren will, ohne den Computer hochzufahren (obwohl diese Schnickschnack-Zentralen wohl auch eine gewisse Zeit brauchen), ist vielleicht mit einer bunt blinkenden Zentrale mit besser bedient, aber auf Dauer ....
Viele Grüße
Frank
Ich bevorzuge auch ein USB-Interface aus oben bereits genannten Gründen, aber ich kann auch die Befürworter der RS232 verstehen.
Als jemand, der seine Modellbahnsteuersoftware selbst schreibt, ist mir aber ein gut durchdachtes API wesentlich wichtiger. Und hier herrscht die *wahre* Steinzeit, das reinste Byte-Geschiebe. Das von mir verwendete Lenz-LIUSB hat ja immerhin schon TCP/IP-Ports, die man anzapfen kann. Die übertragenen Bytes sind aber ... naja, ich komme damit klar. Man merkt einfach, dass bei den Modellbahnfirmen sicher sehr gute Elektroniker sitzen (ich selbst habe davon keine Ahnung und den entsprechenden Respekt!) Von Softwaretechnologie haben die aber keine Ahnung, sorry.
***
Übrigens, was den anderen Diskussionsanteil angeht: für mich gehen alle derzeitigen "hochmodernen" Zentralen am Bedarf vorbei. Viel zu teurer Schnickschnack. Ich habe jetzt eine LZV100. Stabile, solide, funktionierende Technik. Bedienoberfläche? Keine. Wozu auch? Dazu gibt es jeweils angepasste Geräte nach Bedarf: zum Fahren einfache Handregler (z.B. Lokmaus2 oder Multimaus), zum gelegentlichen Schalten ebensolche (Multimaus). Für die Stellwerkslogik und den Fahrplan: den Computer. Diese Kombination ist a) nicht teurer (weil 90% der Leute den Computer schon haben) b) wesentlich leistungsfähiger.
Bitteschön, wer a) keinen Computer hat oder b) sofort losfahren will, ohne den Computer hochzufahren (obwohl diese Schnickschnack-Zentralen wohl auch eine gewisse Zeit brauchen), ist vielleicht mit einer bunt blinkenden Zentrale mit besser bedient, aber auf Dauer ....
Viele Grüße
Frank
Hallo,
eine Modellbahn ist eigentlich kein Zusatzgerät für einen PC (wie z.B. Drucker, Scanner usw.). Es ist aber trotzdem erfreulich, dass Computerinterfaces und Software zur Steuerung von Modellbahnen angeboten werden. Dabei sind die Stückzahlen derartiger Interfaces praktisch unbedeutend, wenn sie mit den Stückzahlen von digitalen Kameras oder MP3-Playern verglichen werden .
Bei einem Computerinterface für eine Modellbahn ist ferner zu beachten, dass dieses ein Bürogerät (PC) und eine Modellbahn mit den strengen elektrischen Normen für Spielzeuge, verbindet. Deshalb werden solche Interfaces teilweise als 'Experimentiergeräte' deklariert.
Gruss M-Gerhard
eine Modellbahn ist eigentlich kein Zusatzgerät für einen PC (wie z.B. Drucker, Scanner usw.). Es ist aber trotzdem erfreulich, dass Computerinterfaces und Software zur Steuerung von Modellbahnen angeboten werden. Dabei sind die Stückzahlen derartiger Interfaces praktisch unbedeutend, wenn sie mit den Stückzahlen von digitalen Kameras oder MP3-Playern verglichen werden .
Bei einem Computerinterface für eine Modellbahn ist ferner zu beachten, dass dieses ein Bürogerät (PC) und eine Modellbahn mit den strengen elektrischen Normen für Spielzeuge, verbindet. Deshalb werden solche Interfaces teilweise als 'Experimentiergeräte' deklariert.
Gruss M-Gerhard
@13/Frank: deshalb habe ich mir für SX meine eigene API geschrieben. Ist allerdings etwas Gefummel, bis das mit allen möglichen Interfaces und Zentralen sauber funktioniert. Jetzt ist sie aber fertig und läuft im Großen und Ganzen.
Gruß
Daniel
Gruß
Daniel
Hallo Daniel,
genauso mache ich es auch (Java). Aber man fragt sich schon, warum man das nicht ebenso von den Digitalherstellern erwarten kann...
Gruß
Frank
genauso mache ich es auch (Java). Aber man fragt sich schon, warum man das nicht ebenso von den Digitalherstellern erwarten kann...
Gruß
Frank
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