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THEMA: Ist N die richtige Wahl
THEMA: Ist N die richtige Wahl
enni - 26.02.08 23:04
Hallo,
ich heisse Stefan und die Modelleisenbahn begleitet mich seit meiner Kindheit. Früher hatte ich eine Märklin-Eisenbahn ( mit M-Gleisen ), aber irgendwann habe ich das Hobby nicht weiter verfolgt.
Jetzt, im fortgeschrittenen Alter
, kommt der Wunsch nach einer Modelleisenbahn wieder auf. Ich hatte zwischendurch mal Material in Spur 0 gesammelt - toller Massstab, aber für eine Anlage zu gross.
Mein Vater hatte eine TT von Rokal. Ist eine schöne Grösse und es gibt auch Material, aber Gebäude und Landschaftsbau etc. ist nicht so komplett wie H0 oder N.
An N begeistert mich auch die Kompatibilität verschiedener Hersteller und es gibt ja auch nette Dinge wie Digital, Kurzkupplungen etc. - also ein Fahren wie bei den Grossen.
Ich kenne die Grösse N schon - und kann jetzt von einem Bekannten ( quasi zum Blutlecken ) ein Digital-Startset von Minitrix günstig kaufen. Ich will den Wiedereinstieg wagen, suche aber nach der richtigen Spurweite. H0 ist mir zu gross, denn ich finde, ich kann mit einem kleineren Massstäben auf kleinen Raum mehr Fahrbetrieb darstellen. Irgendwann will ich eine etwas grössere Anlage realisieren.
Lohnt sich der Einstieg? Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? ) - fehlt euch etwas, was andere Masstäbe bieten oder seid ihr wunschlos glücklich?
Danke für eure Tipps
und Gruss
Stefan
Seid Ihr zufrieden oder
ich heisse Stefan und die Modelleisenbahn begleitet mich seit meiner Kindheit. Früher hatte ich eine Märklin-Eisenbahn ( mit M-Gleisen ), aber irgendwann habe ich das Hobby nicht weiter verfolgt.
Jetzt, im fortgeschrittenen Alter
Mein Vater hatte eine TT von Rokal. Ist eine schöne Grösse und es gibt auch Material, aber Gebäude und Landschaftsbau etc. ist nicht so komplett wie H0 oder N.
An N begeistert mich auch die Kompatibilität verschiedener Hersteller und es gibt ja auch nette Dinge wie Digital, Kurzkupplungen etc. - also ein Fahren wie bei den Grossen.
Ich kenne die Grösse N schon - und kann jetzt von einem Bekannten ( quasi zum Blutlecken ) ein Digital-Startset von Minitrix günstig kaufen. Ich will den Wiedereinstieg wagen, suche aber nach der richtigen Spurweite. H0 ist mir zu gross, denn ich finde, ich kann mit einem kleineren Massstäben auf kleinen Raum mehr Fahrbetrieb darstellen. Irgendwann will ich eine etwas grössere Anlage realisieren.
Lohnt sich der Einstieg? Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? ) - fehlt euch etwas, was andere Masstäbe bieten oder seid ihr wunschlos glücklich?
Danke für eure Tipps
und Gruss
Stefan
Seid Ihr zufrieden oder
Hallo und willkommen, Stefan! Über das Thema Spurweiten-Wahl kann man und wurde auch schon seitenlang geschrieben. Nur kurz zu Deinen letzten beiden Fragen:
"Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? )" ... sehr gut! Ich hatte HO und N parallel, aber erstaunlicherweise hat mich gerade die Detaillierung dazu gebracht, N zu behalten und H0 aufzugeben. H0 ist zwar größer, aber gerade deshalb erwarte ich dort mehr Details. Ich hatte oft abends die gleiche Lok in zwei Maßstäben in den Händen, z.B. eine blaue V60, und N gefällt mir einfach besser.
"seid ihr wunschlos glücklich?" .... KEIN Modellbahner ist wunschlos glücklich. Man kommt nie an den Punkt, wo man alles hat (egal was das bei jedem einzelnen MoBahner sein mag). Aber genau das ist doch der Reiz!
Viel Spaß beim Hobby, Hans-Georg aus OffeNbach!
"Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? )" ... sehr gut! Ich hatte HO und N parallel, aber erstaunlicherweise hat mich gerade die Detaillierung dazu gebracht, N zu behalten und H0 aufzugeben. H0 ist zwar größer, aber gerade deshalb erwarte ich dort mehr Details. Ich hatte oft abends die gleiche Lok in zwei Maßstäben in den Händen, z.B. eine blaue V60, und N gefällt mir einfach besser.
"seid ihr wunschlos glücklich?" .... KEIN Modellbahner ist wunschlos glücklich. Man kommt nie an den Punkt, wo man alles hat (egal was das bei jedem einzelnen MoBahner sein mag). Aber genau das ist doch der Reiz!
Viel Spaß beim Hobby, Hans-Georg aus OffeNbach!
... wenn Du lange Strecken auf kleinerem Raum haben möchtest ohne Dich zu sehr zu verbiegen und damit leben kannst, dass mancher Händler sagt "... Sie sind der erste N-Bahner, den ich hier sehe!", dann ist N die richtige Spurweite für Dich.
Ich bin seit fast einem Jahr aktiver Nner und bereue es nicht, das ganze H0-Geraffel verkauft zu haben!
Florian
Ich bin seit fast einem Jahr aktiver Nner und bereue es nicht, das ganze H0-Geraffel verkauft zu haben!
Florian
Hallo Stefan!
"Lohnt sich der Einstieg? " Verstehe ich als Frage nicht. Schau, eine Moba ist doch eine Mischung aus Deinen Neigungen und den äußeren Randbedingungen (Platz, Familie, Finanzen etc.). Wir können Dir hier helfen, wenn Du fragst: Ich möchte in N x oder y realisieren geht das in N? Oder was gibt es alles in N? Oder ist in N x oder y nicht zu klein oder kompliziert. Aber zu Anfang stehst Du selbst - da können wir wenig helfen. Ein Moba "lohnt" sich, wenn Du Freude und Entspannung suchst, kreativ sein willst oder überhaupt auf andere Gedanken kommen willst. Das hat wenig mit dem Modellmaßstab zu tun. Finanziell lohnt sich das nie - manche ruiniert es.
Zeitmäßig lohnt es sich nie, da Du weniger Zeit für andere Dinge hast (manche vegessen darüber die Familie).
Du kannst drauflosbauen und alles ausprobieren (einschließlich der Maßstäbe). Oder Du kannst Dir erst mal klar werden, was Du von der Moba erwartets, welcher Typ Mobahner du bist. Manche wollen nur fahren, manche rangieren, andere sind Technikfreaks, wieder andere sind wahre Landschaftsgestalter. Es gibt übrigens mehrere Hefte und Büchlein, welche sich genau mit der Frage: Wie finde ich meinen Moba-Maßstab beschäftigen. Gruß Bernd
"Lohnt sich der Einstieg? " Verstehe ich als Frage nicht. Schau, eine Moba ist doch eine Mischung aus Deinen Neigungen und den äußeren Randbedingungen (Platz, Familie, Finanzen etc.). Wir können Dir hier helfen, wenn Du fragst: Ich möchte in N x oder y realisieren geht das in N? Oder was gibt es alles in N? Oder ist in N x oder y nicht zu klein oder kompliziert. Aber zu Anfang stehst Du selbst - da können wir wenig helfen. Ein Moba "lohnt" sich, wenn Du Freude und Entspannung suchst, kreativ sein willst oder überhaupt auf andere Gedanken kommen willst. Das hat wenig mit dem Modellmaßstab zu tun. Finanziell lohnt sich das nie - manche ruiniert es.
Zeitmäßig lohnt es sich nie, da Du weniger Zeit für andere Dinge hast (manche vegessen darüber die Familie).
Du kannst drauflosbauen und alles ausprobieren (einschließlich der Maßstäbe). Oder Du kannst Dir erst mal klar werden, was Du von der Moba erwartets, welcher Typ Mobahner du bist. Manche wollen nur fahren, manche rangieren, andere sind Technikfreaks, wieder andere sind wahre Landschaftsgestalter. Es gibt übrigens mehrere Hefte und Büchlein, welche sich genau mit der Frage: Wie finde ich meinen Moba-Maßstab beschäftigen. Gruß Bernd
Und eigentlich ist es schon irgendwie fast ketzerisch, diese Frage in einem N-Forum zustellen. Es besteht nämlich durchaus die Wahrscheinlichkeit, daß der ein oder andere die Frage hier eher mit ja beantworten würde als mit nein.
Gruß
Eglod
Beitrag editiert am 26. 02. 2008 23:37.
Gruß
Eglod
Beitrag editiert am 26. 02. 2008 23:37.
Ich hab auch überlegt welche Größe ich baue. Dann hab ich dieses Forum entdeckt, und mich für N entschieden auch wegen der mir zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse. Und außerdem bekommt man hier auf fast alle Fragen sehr gute Tipps. Danke dafür!!!!!!!!
Gruß Sven
Gruß Sven
Wenn ich daran denke, dass ich ca. den vierfachen Platz bräuchte würde ich statt N in H0 bauen - dann wäre ich über Schachtelbahn wohl nicht hinaus gekommen.
Der technische Teil ist in Spur N schon recht gut (Peco-Gleise, Rollmaterial, Signale usw.) - ein Wermutstropfen ist für mich, dass viele Zubehörteile nicht maßhaltig sind (Pflasterplatten, Ziegelwände). Da bleibt -für mich- nur Artitec & andere oder eben der Selbstbau. Im Grunde gilt letzteres aber auch für H0.
Den Ausschlag gab aber der Platzbedarf, vor dem Hintergrund ausgereifte Technik erwerben zu können.
Peter.
Der technische Teil ist in Spur N schon recht gut (Peco-Gleise, Rollmaterial, Signale usw.) - ein Wermutstropfen ist für mich, dass viele Zubehörteile nicht maßhaltig sind (Pflasterplatten, Ziegelwände). Da bleibt -für mich- nur Artitec & andere oder eben der Selbstbau. Im Grunde gilt letzteres aber auch für H0.
Den Ausschlag gab aber der Platzbedarf, vor dem Hintergrund ausgereifte Technik erwerben zu können.
Peter.
Hallo Stefan,
mit einem Startset gehst Du ein überschaubares Risiko ein, obwohl z.B. von Minitrix das Digital-Startset mit zwei Zügen schon eine echte Investition ist. Aber letztlich musst Du eigene Erfahrungen machen, um Dir in Deiner Entscheidung sicher zu werden. Vielleicht läßt Dich Dein Bekannter ja einige Zeit spielen...
Nebenbei würdest Du Dich mit dem Startset für eine digitale Steuerung entscheiden. Da Du keine analogen Altlasten mitschleppst eine vernünftige Wahl (sage ich als 'alter' Analoger).
Überhaupt würde ich mich fragen, ob das Startset meinen Interessen entspricht: Epoche, Bahnverwaltung, Mindestradien usw. Wenn Dir nur die Hälfte gefällt, sind günstige Einzelangebot auch eine Überlegung wert. Z.B. Frank Arts in Viersen zerpflückt regelmäßig Startsets und Zugpackungen und bietet die Einzelteile z.T. sehr günstig an.
Da Du die Modelltreue ansprichst, würde ich Dir raten, nur zeitgemäß gefertigte Modelle zu kaufen. Dazu gehört für mich eine Kurzkupplungskulisse (auch bei Güterwagen) und feine Details und ausreichende Zugkraft bei Loks. Daher habe ich mir die V 200.1 / Br 221 von Minitrix immer verkniffen, die Br 23 von Fleischmann aber auch.
Insgesamt 'fehlen' in Spur N mehr Modelle als in H0, z.B. eine Henschel-Industrielok oder Fährbootwagen.
Viel Spaß noch gleich mit welchem Maßstab
Georg
P.S.: Irgendwie irritiert mich Dein Nick...
mit einem Startset gehst Du ein überschaubares Risiko ein, obwohl z.B. von Minitrix das Digital-Startset mit zwei Zügen schon eine echte Investition ist. Aber letztlich musst Du eigene Erfahrungen machen, um Dir in Deiner Entscheidung sicher zu werden. Vielleicht läßt Dich Dein Bekannter ja einige Zeit spielen...
Nebenbei würdest Du Dich mit dem Startset für eine digitale Steuerung entscheiden. Da Du keine analogen Altlasten mitschleppst eine vernünftige Wahl (sage ich als 'alter' Analoger).
Überhaupt würde ich mich fragen, ob das Startset meinen Interessen entspricht: Epoche, Bahnverwaltung, Mindestradien usw. Wenn Dir nur die Hälfte gefällt, sind günstige Einzelangebot auch eine Überlegung wert. Z.B. Frank Arts in Viersen zerpflückt regelmäßig Startsets und Zugpackungen und bietet die Einzelteile z.T. sehr günstig an.
Da Du die Modelltreue ansprichst, würde ich Dir raten, nur zeitgemäß gefertigte Modelle zu kaufen. Dazu gehört für mich eine Kurzkupplungskulisse (auch bei Güterwagen) und feine Details und ausreichende Zugkraft bei Loks. Daher habe ich mir die V 200.1 / Br 221 von Minitrix immer verkniffen, die Br 23 von Fleischmann aber auch.
Insgesamt 'fehlen' in Spur N mehr Modelle als in H0, z.B. eine Henschel-Industrielok oder Fährbootwagen.
Viel Spaß noch gleich mit welchem Maßstab
Georg
P.S.: Irgendwie irritiert mich Dein Nick...
Hallo enni,
schwierige Frage, oder frag den Bankräuber, ob er Geld gerne hat.png)
Ich bin "geborener" N-Bahner und nach wie vor fühlt sich diese Spur für mich "richtig" an. Gerade jetzt habe ich nicht üppig Platz und kann mir überhaupt nicht vorstellen, was ich damit in HO anstellen sollte, ausser ein Diorama zu bauen. Ich und meine Kinder möchten fahren und dafür gehe ich die für eine kleine Kringelbahn notwendigen Kompromisse ein.
Die Detailierung kann man immer wieder diskutieren. Für den Maßstab sind viele Modelle ziemlich gut detailliert, wie ich finde. Neulich konnte ich bei einem Freund eine E94 in Spur I sehen - unglaublich! Die hat mich absolut begeistert, logisch, aber wohin damit? Alle Jubeljahr holt er den Karton vom Schrank runter, baut ein paar Schienen auf, Intellibox dran und es wird ein wenig hin und her gefahren. Schön, aber das wäre mir zu wenig.
Um auf deine Frage zurückzukommen. Klar, kann ich dir Spur N empfehlen.png)
Schöne Grüße, Carsten
schwierige Frage, oder frag den Bankräuber, ob er Geld gerne hat
Ich bin "geborener" N-Bahner und nach wie vor fühlt sich diese Spur für mich "richtig" an. Gerade jetzt habe ich nicht üppig Platz und kann mir überhaupt nicht vorstellen, was ich damit in HO anstellen sollte, ausser ein Diorama zu bauen. Ich und meine Kinder möchten fahren und dafür gehe ich die für eine kleine Kringelbahn notwendigen Kompromisse ein.
Die Detailierung kann man immer wieder diskutieren. Für den Maßstab sind viele Modelle ziemlich gut detailliert, wie ich finde. Neulich konnte ich bei einem Freund eine E94 in Spur I sehen - unglaublich! Die hat mich absolut begeistert, logisch, aber wohin damit? Alle Jubeljahr holt er den Karton vom Schrank runter, baut ein paar Schienen auf, Intellibox dran und es wird ein wenig hin und her gefahren. Schön, aber das wäre mir zu wenig.
Um auf deine Frage zurückzukommen. Klar, kann ich dir Spur N empfehlen
Schöne Grüße, Carsten
Hallo Stefan.
"Lohnt sich der Einstieg? Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? ) - fehlt euch etwas, was andere Masstäbe bieten oder seid ihr wunschlos glücklich? "
Wenn Du die Wirtschaft ankurbeln willst, und das ohne Bierbauch, JA.png)
Die Moba ist ein Hobby wo ich bei entspannen kann, und mich auch "handwerklich" austoben kann, finde ich für mich persönlich gut.
Modelltreue ist ein dehnbarer Begriff, bei der MoBa sind immer Abstriche zu machen, der eine mehr da der ander mehr dort. Es kann nicht alles im Maßstab 1/160 wiedergegeben werden.
Stichwort: Gleise - Code 40, Code 55, Code 80
Detailierung Rollmaterial: Ich brauch z.B. bei einem Dampfer keine sich öffnende Rauchkammer, und bin auch kein Nietenzähler, andere aber schon. da gilt für mich toleranter weise: Jedem das Seine
Was habe andere Maßstäbe?
Gartenbahn - Echtdampf - Lego: da könnte mir was zu einfallen.
H0: Größeres Angebot, auch bei gebrauchtwaren - Hohen 4 fachen Platzbedarf - vermutlich das ein oder andere mal ein besseres, bzw. feinfühligeres Fahrverhalten im Analogbetrieb (Serienmodell)
TT: für mich nix, habe mich nie damt beschäftigt - ist absolut Wertneutral gemeint
Z: wenn ich nicht N hätte, wer weis?
Ich habe noch Modelle aus meiner Kinderzeit (Diesel & E-Lok ), da glaube ich manchmal das das ein oder andere besser läuft als die Neueren. Neuere Modelle sind heute weitgehend filigraner gefertigt - je nach Preislage. Ein Conrad Taurus (30€) sollte da auch nicht mit der neuen BR70 von GFN verglichen werden.
Ansonsten schließe ich mich noch Eglod in @ 4 an.
Gruß Detlef
"Lohnt sich der Einstieg? Wie sieht es aus mit der Modelltreue ( ich meine Detaillierung? ) - fehlt euch etwas, was andere Masstäbe bieten oder seid ihr wunschlos glücklich? "
Wenn Du die Wirtschaft ankurbeln willst, und das ohne Bierbauch, JA
Die Moba ist ein Hobby wo ich bei entspannen kann, und mich auch "handwerklich" austoben kann, finde ich für mich persönlich gut.
Modelltreue ist ein dehnbarer Begriff, bei der MoBa sind immer Abstriche zu machen, der eine mehr da der ander mehr dort. Es kann nicht alles im Maßstab 1/160 wiedergegeben werden.
Stichwort: Gleise - Code 40, Code 55, Code 80
Detailierung Rollmaterial: Ich brauch z.B. bei einem Dampfer keine sich öffnende Rauchkammer, und bin auch kein Nietenzähler, andere aber schon. da gilt für mich toleranter weise: Jedem das Seine
Was habe andere Maßstäbe?
Gartenbahn - Echtdampf - Lego: da könnte mir was zu einfallen.
H0: Größeres Angebot, auch bei gebrauchtwaren - Hohen 4 fachen Platzbedarf - vermutlich das ein oder andere mal ein besseres, bzw. feinfühligeres Fahrverhalten im Analogbetrieb (Serienmodell)
TT: für mich nix, habe mich nie damt beschäftigt - ist absolut Wertneutral gemeint
Z: wenn ich nicht N hätte, wer weis?
Ich habe noch Modelle aus meiner Kinderzeit (Diesel & E-Lok ), da glaube ich manchmal das das ein oder andere besser läuft als die Neueren. Neuere Modelle sind heute weitgehend filigraner gefertigt - je nach Preislage. Ein Conrad Taurus (30€) sollte da auch nicht mit der neuen BR70 von GFN verglichen werden.
Ansonsten schließe ich mich noch Eglod in @ 4 an.
Gruß Detlef
Für mich ist es die Landschaft.
Da hat man jede Menge Platz. Wenn ich bedenke, dass mein (momentan eingestellter) Brückenbau in H0 auf rund dreifuffzich Länge gekommen wäre.....
MfG,
claus
Da hat man jede Menge Platz. Wenn ich bedenke, dass mein (momentan eingestellter) Brückenbau in H0 auf rund dreifuffzich Länge gekommen wäre.....
MfG,
claus
Günter Pereira - 27.02.08 02:13
Hallo Stefan,
N lohnt sich auf keinen Fall, außer, du verkaufst gefragtes Zubehör. Und wenn du richtige Modelle willst ist es garantiert die falsche Baugröße. Praktisch alle Großserienerzeugnisse sind mehr oder weniger grob und/oder vereinfacht gestaltet. Um diese Erzeugnisse auch nur annähernd in Richtung Modelle zu verändern musst du ihnen eine Menge Handarbeit angedeihen lassen. Tust du das, können sie allerdings durchaus mit besseren H0-Modellen mithalten.
Für das Umfeld der Bahn gilt letztendlich das Gleiche. Hier ist der natürliche Eindruck allerdings deutlich einfacher herzustellen. Natur hat eben keine präzisen Festmaße. Selbst Gebäude können sehr frei kreiert werden wenn du kein bestimmtes nachbauen willst.
Und sonst? Du kannst mit N wundervoll Eisenbahn spielen, auch wenn du keine richtigen Modelle hast. Andererseits kannst du vieles optisch so umsetzen dass es glaubhaft wirkt. Du kannst aber auch vieles nur zum Spielen aufbauen was in größeren Baugrößen so nicht machbar wäre. Sprich; N bietet dir gestalterische Möglichkeiten die dir keine andere Baugröße bieten kann, bleibt dennoch technisch betriebssicher und größenmäßig wohnungsgerecht. Als Beispiel: mein geplanter Dorfbahnhof hat eine Länge von 2,4 Metern. In H0 wären das schon 4,4 Meter und für mich nicht mehr machbar. Andere bauen auf die gleiche Länge einen "Hauptbahnhof" mit ICE-Verkehr. Natürlich ist letzteres alles andere als vorbildentsprechend bringt dem Erbauer aber jede Menge Spaß und Entspannung für die er in H0 auch viel mehr Platz bräuchte. Und TT? Klar, gibt es auch noch...
Ich bin seit über vierzig Jahren N-Bahner und habe es nie bereut.
Grüße
Günter
PS Ich glaube fast, der letzte Satz hätte genügt. Es war aber schon alles geschrieben...
N lohnt sich auf keinen Fall, außer, du verkaufst gefragtes Zubehör. Und wenn du richtige Modelle willst ist es garantiert die falsche Baugröße. Praktisch alle Großserienerzeugnisse sind mehr oder weniger grob und/oder vereinfacht gestaltet. Um diese Erzeugnisse auch nur annähernd in Richtung Modelle zu verändern musst du ihnen eine Menge Handarbeit angedeihen lassen. Tust du das, können sie allerdings durchaus mit besseren H0-Modellen mithalten.
Für das Umfeld der Bahn gilt letztendlich das Gleiche. Hier ist der natürliche Eindruck allerdings deutlich einfacher herzustellen. Natur hat eben keine präzisen Festmaße. Selbst Gebäude können sehr frei kreiert werden wenn du kein bestimmtes nachbauen willst.
Und sonst? Du kannst mit N wundervoll Eisenbahn spielen, auch wenn du keine richtigen Modelle hast. Andererseits kannst du vieles optisch so umsetzen dass es glaubhaft wirkt. Du kannst aber auch vieles nur zum Spielen aufbauen was in größeren Baugrößen so nicht machbar wäre. Sprich; N bietet dir gestalterische Möglichkeiten die dir keine andere Baugröße bieten kann, bleibt dennoch technisch betriebssicher und größenmäßig wohnungsgerecht. Als Beispiel: mein geplanter Dorfbahnhof hat eine Länge von 2,4 Metern. In H0 wären das schon 4,4 Meter und für mich nicht mehr machbar. Andere bauen auf die gleiche Länge einen "Hauptbahnhof" mit ICE-Verkehr. Natürlich ist letzteres alles andere als vorbildentsprechend bringt dem Erbauer aber jede Menge Spaß und Entspannung für die er in H0 auch viel mehr Platz bräuchte. Und TT? Klar, gibt es auch noch...
Ich bin seit über vierzig Jahren N-Bahner und habe es nie bereut.
Grüße
Günter
PS Ich glaube fast, der letzte Satz hätte genügt. Es war aber schon alles geschrieben...
Hallo an alle!
Wow! So viele Beiträge in kurzer Zeit - das hätte ich nicht erwartet. Schon mal vielen Dank.
Ich habe mir nochmals Gedanken gemacht und mein Primärziel ist - realistischer Fahrbetrieb unter Einbeziehung der Platzverhältnisse. Ich wusste nicht, dass bspw. der Platzbedarf gegenüber HO 1:4 zu sehen ist. Daher tendiere ich also zu N - und wenn ich mir erst einmal ein Startset kaufe, dann sind die Kosten ja überschaubar. Ich bin auch kein Nietenzähler, aber dennoch zufrieden bis begeistert, was sich in N darstellen lässt.
Klar, wer will das nicht: Ein Anlage mit grosszügigem Hauptbahnhof, Betriebswerk, Bergen, Tunneln etc. etc.
Meine (ferne) Idee ist eine L-Förmige Modulanlage mit langen Paradestrecken für lange Zugkombinationen, wenig Gleisen also und max. einen Haltepunkt für Nahverkehr - Fern- und Güterzüge rauschen durch. Da ich Deutscher bin, aber in der Schweiz lebe, schwebt mir irgendwas von Grenzverkehr vor, damit ich auch internationale Zugkombis rollen lassen kann - Epoche III - also sagen wir Mitte 70er ( für Dampf ).
Handwerklich bin ich durchschnittlich begabt, aber was ich hier und auf anderen Webseiten an Tipps entdeckt habe, das macht mir Mut - auch eure freundliche Aufnahme.
Besten Dank und euch allen gute Fahrt
Stefan
Wow! So viele Beiträge in kurzer Zeit - das hätte ich nicht erwartet. Schon mal vielen Dank.
Ich habe mir nochmals Gedanken gemacht und mein Primärziel ist - realistischer Fahrbetrieb unter Einbeziehung der Platzverhältnisse. Ich wusste nicht, dass bspw. der Platzbedarf gegenüber HO 1:4 zu sehen ist. Daher tendiere ich also zu N - und wenn ich mir erst einmal ein Startset kaufe, dann sind die Kosten ja überschaubar. Ich bin auch kein Nietenzähler, aber dennoch zufrieden bis begeistert, was sich in N darstellen lässt.
Klar, wer will das nicht: Ein Anlage mit grosszügigem Hauptbahnhof, Betriebswerk, Bergen, Tunneln etc. etc.
Meine (ferne) Idee ist eine L-Förmige Modulanlage mit langen Paradestrecken für lange Zugkombinationen, wenig Gleisen also und max. einen Haltepunkt für Nahverkehr - Fern- und Güterzüge rauschen durch. Da ich Deutscher bin, aber in der Schweiz lebe, schwebt mir irgendwas von Grenzverkehr vor, damit ich auch internationale Zugkombis rollen lassen kann - Epoche III - also sagen wir Mitte 70er ( für Dampf ).
Handwerklich bin ich durchschnittlich begabt, aber was ich hier und auf anderen Webseiten an Tipps entdeckt habe, das macht mir Mut - auch eure freundliche Aufnahme.
Besten Dank und euch allen gute Fahrt
Stefan
Hallo Stefan,
Wenn du internationalen Verkehr darstellen willst solltest du dir auch überlegen die heutige Zeit abzubilden. Früher wurden ja immer an der Grenze die Loks gewechselt. Heutzutage fahren die auch grenzüberschreitend durch. Du bist also viel flexibler mit dem Lokeinsatz, zudem gibts die neuen Privaten EVU. Da hast also eine riesige Vielfalt und bist immer noch Vorbildgerecht. Die Dampfloks kannst du ja dann als Musemsbetrieb fahren lassen.
Gruss,
Matthias
Wenn du internationalen Verkehr darstellen willst solltest du dir auch überlegen die heutige Zeit abzubilden. Früher wurden ja immer an der Grenze die Loks gewechselt. Heutzutage fahren die auch grenzüberschreitend durch. Du bist also viel flexibler mit dem Lokeinsatz, zudem gibts die neuen Privaten EVU. Da hast also eine riesige Vielfalt und bist immer noch Vorbildgerecht. Die Dampfloks kannst du ja dann als Musemsbetrieb fahren lassen.
Gruss,
Matthias
@Stefan
auch hier sind wir eine verschworene spur-N-schweiz Gemeinde:
http://www.spur-n-schweiz.ch/index.html
http://forum.spur-n-schweiz.ch/
Vielleicht hast Du mal Zeit und Lust uns an einem der Treffen von überzeugten N-Bahnern zu besuchen.
LG Ricola
auch hier sind wir eine verschworene spur-N-schweiz Gemeinde:
http://www.spur-n-schweiz.ch/index.html
http://forum.spur-n-schweiz.ch/
Vielleicht hast Du mal Zeit und Lust uns an einem der Treffen von überzeugten N-Bahnern zu besuchen.
LG Ricola
Hallo Stefan,
ich muss mich hier mal als "Fremdgänger" bekennen. Manchmal hilft bei der Spurwahl auch ein gutes Forum was die Entscheidung leichter macht, da man bei diesem Hobby viel Zeit zuhause beim Bauen verbringen muss, kommen oft Fragen auf oder man benötigt eine zweite Meinung.
Ich war positiv überrascht als ich mich hier eingetragen habe.
Da ich aber mit der Zeit immer mehr fest stellen musste dass ich auch eher der "Technikbegeisterte" bin zwischendurch, habe ich bis jetzt von jeder Spur von Z bis H0 immer was daheim. Vor allem wenn ich soweit war dass ich mich auf eine Spur komplett konzentriert hatte, lief mir meistens immer etwas über den Weg wo ich nicht vorbei gehen konnte.
Fangen wir mit Spur Z an, dort hatte ich schon mal günstig eine komplette Anlage erworben, diese dann wieder verkauft weil ich gemerkt habe dass ich hier nicht dass sehen kann was ich sehen will, Rangierbetrieb war auch so ein Thema, dass sich Z auf nur einen Hersteller konzentriert und man auch nicht alle Gebäude bekommt war mir von vorn herein klar. Mittlerweile habe ich nur noch eine BR89 mit 5-poler, die 3 poligen Motoren sind eine Zumutung für meinen Geschmack, und 3 St 3-achser, ein paar Gleise für eine Kofferanlage.
Weiter zu Spur N, hier gibt es Material ohne Ende, nach H0 eben das zweitgrößte Marktsegment. Ursprünglich von mir zu Lasten von TT verworfen, aber nun wieder entdeckt. Auch wenn N unter Druck steht, die Vizemarktführerschaft wird auch über längere Zeit nicht ins wanken kommen so schnell. Zu lange haben sich sämtliche Hersteller darauf eingeschossen und die Erfahrung was die Technik in dieser Größe betrifft wird nicht von heute auf morgen untergehen. Über Jahrzehnte hinweg wurde hier kontinuierlich weiter entwickelt und verbessert, mit Digitalkupplungen wird Spur N auch für Rangierbahner interessant. Die Spur N ist auch eine Spur bei der gezielt für diese Baugröße gefertigt werden muss, zwischen H0 und TT wird das teilweise nicht so ernst genommen, man kann aber nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch positive Beispiele natürlich. Wenn man sich mal nur so vor Augen hält was auf einem Fertigmodul von der Größe 69x140 drauf geht, hat man schon mal eine Vorstellung was möglich ist an Betrieb. Das ist aber Geschmackssache da in der Praxis doch viele Modellbahner andere Vorstellungen haben und lieber frei Planen. Usw....
TT, Tillig und Auhagen strengen sich sehr an dem Markt gerecht zu werden und diese Spur auch für den westlichen Sektor interessant zu machen. Die Ideale Spur wie sie genannt wird, hat aber Eigenheiten die gerade Neueinsteiger ins Zweifeln kommen lassen. Es sind eben noch immer Lücken da, Beispiel Autos und andere Fahrzeuge, benötigte Gebäude die zur Zeit nur in 1:100 zu haben sind und die Lokvielfalt kann an N oder H0 nicht heran reichen. Der Gebrauchtmarkt ist zudem sehr kritisch zu Betrachten für einen nicht Eingeweihten, man muss schon gezielt nach Fahrzeugen neueren Datums suchen bei einigen Modellen. Wenn man aber längerfristig denkt werden noch viele Neuheiten auf den Markt kommen, da die Bauzeit einer Anlage schnell mal ein paar Jahre verschlingen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit das gewünschte Artikel verfügbar werden und die Vielfalt zunehmen wird. Für alle die glauben das ich TT schlecht machen will, sicher nicht, ich glaube dass ich das hier nun Epochenübergreifend neutral geschrieben habe. Wer TT plant sollte sich mal bei Tillig, Kühn, Gützold, Schirmer, Roco, Kehi usw schlau machen, vieles ist aber Kleinserie in TT. Habe mich letztens mit einem hier im Forum bekannten Händler ziemlich lange unterhalten über TT, es wird sich viel tun in dieser Spur, vor allem wenn die alten Modelle mal überarbeitet werden so wie es bei der BR86 passiert ist, wir waren uns zum Schluss aber einig das noch einige Zeit vergehen wird, vor allem was macht Roco nun?
H0, es gibt nicht viel was es nicht gibt, wer mehr Details will kann nur noch eine grössere Spur wählen. Gebrauchtmarkt ist riesig, die Fahrzeugauswahl ist die Grösste, Spurweiten bezogen. leider haben viele nicht den nötigen Platz und deshalb sind gerade in H0 viele Teppichbahner zu finden. Für eine Nebenbahn mit kleiner Rangiermöglichkeit, Haltepunkt, Güterschuppen und 2 Abstellgleise, in der Anhöhe eine kleine Siedlung oder industrielles Thema, ist man schon mal locker bei einer Tiefe von 1,20m und 2,30m breit. Will man nicht unbedingt Abstellgleise weg rationalisieren, kommt man selbst in dieser Tiefe schon fast nicht über R360 oder R420 hinaus.
Abschließend, wie gesagt, obwohl ich jetzt ein Segment aufbaue in Spur N, da H0 zu gross ist ich aber von der Vielfalt auch relativ schnell ans Ziel kommen will, habe ich von den 4 Spurweiten jeweils etwas Material von dem ich mich nicht trennen kann, vor allem Fahrzeuge supern macht in H0 einfach auch zu viel Spass, wenn du in der Nähe wohnen würdest hätte ich dir ein bisschen was zeigen können von jeder Spurweite.
Ein Denkanstoss von meiner Seite ist dass es möglich wäre dass Roco und Fleischmann sich den H0 Markt teilen, Fleischmann das N Segment abdecken soll da hier die Sympathien gross sind, während Roco die Spur TT aufrollt und sich dort mit Tillig einen Zweikampf liefert......
MfG
Tobias
ich muss mich hier mal als "Fremdgänger" bekennen. Manchmal hilft bei der Spurwahl auch ein gutes Forum was die Entscheidung leichter macht, da man bei diesem Hobby viel Zeit zuhause beim Bauen verbringen muss, kommen oft Fragen auf oder man benötigt eine zweite Meinung.
Ich war positiv überrascht als ich mich hier eingetragen habe.
Da ich aber mit der Zeit immer mehr fest stellen musste dass ich auch eher der "Technikbegeisterte" bin zwischendurch, habe ich bis jetzt von jeder Spur von Z bis H0 immer was daheim. Vor allem wenn ich soweit war dass ich mich auf eine Spur komplett konzentriert hatte, lief mir meistens immer etwas über den Weg wo ich nicht vorbei gehen konnte.
Fangen wir mit Spur Z an, dort hatte ich schon mal günstig eine komplette Anlage erworben, diese dann wieder verkauft weil ich gemerkt habe dass ich hier nicht dass sehen kann was ich sehen will, Rangierbetrieb war auch so ein Thema, dass sich Z auf nur einen Hersteller konzentriert und man auch nicht alle Gebäude bekommt war mir von vorn herein klar. Mittlerweile habe ich nur noch eine BR89 mit 5-poler, die 3 poligen Motoren sind eine Zumutung für meinen Geschmack, und 3 St 3-achser, ein paar Gleise für eine Kofferanlage.
Weiter zu Spur N, hier gibt es Material ohne Ende, nach H0 eben das zweitgrößte Marktsegment. Ursprünglich von mir zu Lasten von TT verworfen, aber nun wieder entdeckt. Auch wenn N unter Druck steht, die Vizemarktführerschaft wird auch über längere Zeit nicht ins wanken kommen so schnell. Zu lange haben sich sämtliche Hersteller darauf eingeschossen und die Erfahrung was die Technik in dieser Größe betrifft wird nicht von heute auf morgen untergehen. Über Jahrzehnte hinweg wurde hier kontinuierlich weiter entwickelt und verbessert, mit Digitalkupplungen wird Spur N auch für Rangierbahner interessant. Die Spur N ist auch eine Spur bei der gezielt für diese Baugröße gefertigt werden muss, zwischen H0 und TT wird das teilweise nicht so ernst genommen, man kann aber nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch positive Beispiele natürlich. Wenn man sich mal nur so vor Augen hält was auf einem Fertigmodul von der Größe 69x140 drauf geht, hat man schon mal eine Vorstellung was möglich ist an Betrieb. Das ist aber Geschmackssache da in der Praxis doch viele Modellbahner andere Vorstellungen haben und lieber frei Planen. Usw....
TT, Tillig und Auhagen strengen sich sehr an dem Markt gerecht zu werden und diese Spur auch für den westlichen Sektor interessant zu machen. Die Ideale Spur wie sie genannt wird, hat aber Eigenheiten die gerade Neueinsteiger ins Zweifeln kommen lassen. Es sind eben noch immer Lücken da, Beispiel Autos und andere Fahrzeuge, benötigte Gebäude die zur Zeit nur in 1:100 zu haben sind und die Lokvielfalt kann an N oder H0 nicht heran reichen. Der Gebrauchtmarkt ist zudem sehr kritisch zu Betrachten für einen nicht Eingeweihten, man muss schon gezielt nach Fahrzeugen neueren Datums suchen bei einigen Modellen. Wenn man aber längerfristig denkt werden noch viele Neuheiten auf den Markt kommen, da die Bauzeit einer Anlage schnell mal ein paar Jahre verschlingen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit das gewünschte Artikel verfügbar werden und die Vielfalt zunehmen wird. Für alle die glauben das ich TT schlecht machen will, sicher nicht, ich glaube dass ich das hier nun Epochenübergreifend neutral geschrieben habe. Wer TT plant sollte sich mal bei Tillig, Kühn, Gützold, Schirmer, Roco, Kehi usw schlau machen, vieles ist aber Kleinserie in TT. Habe mich letztens mit einem hier im Forum bekannten Händler ziemlich lange unterhalten über TT, es wird sich viel tun in dieser Spur, vor allem wenn die alten Modelle mal überarbeitet werden so wie es bei der BR86 passiert ist, wir waren uns zum Schluss aber einig das noch einige Zeit vergehen wird, vor allem was macht Roco nun?
H0, es gibt nicht viel was es nicht gibt, wer mehr Details will kann nur noch eine grössere Spur wählen. Gebrauchtmarkt ist riesig, die Fahrzeugauswahl ist die Grösste, Spurweiten bezogen. leider haben viele nicht den nötigen Platz und deshalb sind gerade in H0 viele Teppichbahner zu finden. Für eine Nebenbahn mit kleiner Rangiermöglichkeit, Haltepunkt, Güterschuppen und 2 Abstellgleise, in der Anhöhe eine kleine Siedlung oder industrielles Thema, ist man schon mal locker bei einer Tiefe von 1,20m und 2,30m breit. Will man nicht unbedingt Abstellgleise weg rationalisieren, kommt man selbst in dieser Tiefe schon fast nicht über R360 oder R420 hinaus.
Abschließend, wie gesagt, obwohl ich jetzt ein Segment aufbaue in Spur N, da H0 zu gross ist ich aber von der Vielfalt auch relativ schnell ans Ziel kommen will, habe ich von den 4 Spurweiten jeweils etwas Material von dem ich mich nicht trennen kann, vor allem Fahrzeuge supern macht in H0 einfach auch zu viel Spass, wenn du in der Nähe wohnen würdest hätte ich dir ein bisschen was zeigen können von jeder Spurweite.
Ein Denkanstoss von meiner Seite ist dass es möglich wäre dass Roco und Fleischmann sich den H0 Markt teilen, Fleischmann das N Segment abdecken soll da hier die Sympathien gross sind, während Roco die Spur TT aufrollt und sich dort mit Tillig einen Zweikampf liefert......
MfG
Tobias
Hallo,
Märklin/Trix und Roco/Fleischmann teilen sich nun den H0 Markt wobei Trix und Roco eindeutig auch Piko als Konkurrenten im Billigsegment erkannt haben.
In N sind es Fleischmann, Minitrix, Arnold (alt) und Roco.
Grüße, Peter W.
Märklin/Trix und Roco/Fleischmann teilen sich nun den H0 Markt wobei Trix und Roco eindeutig auch Piko als Konkurrenten im Billigsegment erkannt haben.
In N sind es Fleischmann, Minitrix, Arnold (alt) und Roco.
Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
ich meinte damit eher die interne Verteilung des Konsortiums Roco/Fleischmann, sonst hätte ich ja nicht geschrieben dass Fleischmann den N Markt abdecken soll und Roco mit Tillig in einen Zweikampf gehen könnte.
MfG
Tobias
ich meinte damit eher die interne Verteilung des Konsortiums Roco/Fleischmann, sonst hätte ich ja nicht geschrieben dass Fleischmann den N Markt abdecken soll und Roco mit Tillig in einen Zweikampf gehen könnte.
MfG
Tobias
Naja, Roco N wird das untere Preissegment bedienen und GFN N das gehobene Preissegment.
Hallo Peter,
wäre auch eine Möglichkeit, allerdings, warum dem Teufel zwei Namen geben? Roco steigt in N ja eigentlich erst wieder ein wenn man es oberflächlich sieht, Fleischmann ist fest integriert. Für ein Konsortium wäre es wesentlich einfacher und überschaubarer wenn unter der Marke Roco TT vertrieben wird und unter Fleischmann nur noch N, H0 können beide bedienen da der Markt hier grösser ist.
Die Produktionsstätten werden sicher über einen Kamm geschert, der Name Fleischmann macht in N aber mehr her, mit Roco in TT kann man sich den Namen noch machen mit einer weissen Weste im Huckepack.
Unter dem Namen Roco kann man sich zudem ja mit einem Imagegewinn als grosser Newcomer in TT feiern lassen ohne "Fleischmann" mit N in die Quere zu kommen.
Für den Neueinsteiger wird das Ganze dann auch übersichtlicher, den meisten Imagegewinn nach dem Anteilsverkauf würde "Fleischmann" aber kriegen wenn man die Produktionsstätte in Nürnberg, zumindest teils, bei behalten würde.
Aber, das nur am Rande, ist hier ja off topic.
MfG
Tobias
wäre auch eine Möglichkeit, allerdings, warum dem Teufel zwei Namen geben? Roco steigt in N ja eigentlich erst wieder ein wenn man es oberflächlich sieht, Fleischmann ist fest integriert. Für ein Konsortium wäre es wesentlich einfacher und überschaubarer wenn unter der Marke Roco TT vertrieben wird und unter Fleischmann nur noch N, H0 können beide bedienen da der Markt hier grösser ist.
Die Produktionsstätten werden sicher über einen Kamm geschert, der Name Fleischmann macht in N aber mehr her, mit Roco in TT kann man sich den Namen noch machen mit einer weissen Weste im Huckepack.
Unter dem Namen Roco kann man sich zudem ja mit einem Imagegewinn als grosser Newcomer in TT feiern lassen ohne "Fleischmann" mit N in die Quere zu kommen.
Für den Neueinsteiger wird das Ganze dann auch übersichtlicher, den meisten Imagegewinn nach dem Anteilsverkauf würde "Fleischmann" aber kriegen wenn man die Produktionsstätte in Nürnberg, zumindest teils, bei behalten würde.
Aber, das nur am Rande, ist hier ja off topic.
MfG
Tobias
Der TT Markt ist Weltweit gesehen sehr klein noch kleiner als zb 00, N ist überall auf der Welt klare Nummer 2 in Japan sogar Nummer 1. GFN ist für viele schlicht zu teuer da macht es schon Sinn mit einer Budgetmarke und einer Premiummarke am Markt präsent zu sein.
Gruss,
Matthias
Gruss,
Matthias
Hallo Tobias,
man wird sehen ob es 2 verschiedene Unternehmen mit getrennten Marken und Vertriebswegen bleiben. Synergien zu bilden wäre nicht schlecht.
In Österreich hat Roco ein nahezu lückenloses Vertriebsnetz, es gibt kaum ein Spielwarengeschäft wo man nicht auch Roco zumindest auf Bestellung kaufen kann und Märklin ist auch sehr weit verbreitet. Fleischmann lohnte sich für kleinere Läden bislang oft nicht.
Am Beispiel Märklin und Trix sieht man gut, dass die Zusammenlegung der Marken auf einen Vertriebsweg hierzulande einen Aufschwung bei Trix gebracht hat. Man kann heute in jedem Laden der Märklin führt, auch Trix H0 und Minitrix bekommen.
Wenn es möglich wäre, in jedem Laden der Roco führt auch Fleischmann zu bekommen wäre das sicher ein Aufschwung für FL.
Grüße, Peter W.
man wird sehen ob es 2 verschiedene Unternehmen mit getrennten Marken und Vertriebswegen bleiben. Synergien zu bilden wäre nicht schlecht.
In Österreich hat Roco ein nahezu lückenloses Vertriebsnetz, es gibt kaum ein Spielwarengeschäft wo man nicht auch Roco zumindest auf Bestellung kaufen kann und Märklin ist auch sehr weit verbreitet. Fleischmann lohnte sich für kleinere Läden bislang oft nicht.
Am Beispiel Märklin und Trix sieht man gut, dass die Zusammenlegung der Marken auf einen Vertriebsweg hierzulande einen Aufschwung bei Trix gebracht hat. Man kann heute in jedem Laden der Märklin führt, auch Trix H0 und Minitrix bekommen.
Wenn es möglich wäre, in jedem Laden der Roco führt auch Fleischmann zu bekommen wäre das sicher ein Aufschwung für FL.
Grüße, Peter W.
Mal zum Thema: Jeder wie er möchte. Es ist Hobby und da hat der Recht, der sich die Sache selber leistet - im wahrsten Sinne des Wortes.
Man könnte auch so sagen: es ist eine Glaubenseinstellung: die einen fahren Spur N und die anderen glauben, sie hätten eine MoBa.... Scherz beiseite.
Tja mit den Radien unter 800 mm in Halbnull sieht es schon etwas lächerlich aus, bei Z stört die Betriebssicherheit und noch größer? Neee.... , evtl. eine Gartenbahn in G vom Grill zum Bierfass...
TT wäre - wenn ich heute neu einsteigen würde - evtl. eine Alternative, jedoch brauch ich auch dabei wieder erheblich mehr Platz (keine Radien unter 450 mm bei mir, wären in TT schon 600 mm!!).
Man könnte auch so sagen: es ist eine Glaubenseinstellung: die einen fahren Spur N und die anderen glauben, sie hätten eine MoBa.... Scherz beiseite.
Tja mit den Radien unter 800 mm in Halbnull sieht es schon etwas lächerlich aus, bei Z stört die Betriebssicherheit und noch größer? Neee.... , evtl. eine Gartenbahn in G vom Grill zum Bierfass...
TT wäre - wenn ich heute neu einsteigen würde - evtl. eine Alternative, jedoch brauch ich auch dabei wieder erheblich mehr Platz (keine Radien unter 450 mm bei mir, wären in TT schon 600 mm!!).
Hallo,
ich klinke mich hier raus, mein posting weiter oben war schon off topic und ich möchte den Thread nicht versauen, auch wenn mir jetzt wieder was einfallen würde.
Die Entscheidung für wenig Platz fällt zwischen N und TT, wer sich der DR annimmt wird in TT sicher glücklich werden. Bei TT ist R350 bereits der R3, damit kann man auch schon gut leben, habe ich zu Testzwecken auch zuhause. Wer die große Vielfalt sucht im westlichen Bereich und sofort alles zusammen und verfügbar haben will nimmt für meine Begriffe N.
MfG
Tobias
ich klinke mich hier raus, mein posting weiter oben war schon off topic und ich möchte den Thread nicht versauen, auch wenn mir jetzt wieder was einfallen würde.
Die Entscheidung für wenig Platz fällt zwischen N und TT, wer sich der DR annimmt wird in TT sicher glücklich werden. Bei TT ist R350 bereits der R3, damit kann man auch schon gut leben, habe ich zu Testzwecken auch zuhause. Wer die große Vielfalt sucht im westlichen Bereich und sofort alles zusammen und verfügbar haben will nimmt für meine Begriffe N.
MfG
Tobias
Hallo,
ich habe mit der Spur N inzwischen zwiespältige Erfahrungen gemacht und wechsle zur Zeit nach über 30 Jahren von dieser Spur zu H0. Weshalb? - Persönliche Gründe: 1.Ich liebe mehr das aktive Rangieren mit Güterwagen als das passive Beobachten langer Züge, wofür N eindeutig besser geeignet ist. 2. Auf meinen 32 Quadratmetern habe ich eine teilweise fertige analoge N-Bahn gebaut, die für eine Person mit ca. 140 Weichen einfach zu groß geworden ist. Hier sehe ich generell eine Gefahr bei genügend Platz und kleiner Spur. Man verliert irgendwann die Übersicht und hat überall Baustellen, aber nie etwas Fertiges. Zudem braucht man mehr fahrendes Material, was dann deutlich ins Geld geht, da viele Teile praktisch das gleiche wie in H0 kosten. Spur - N - spezifische Gründe 1. Obwohl ich mir bei der Gleisverlegung (unterirdisch Roco, überirdisch Peco Code 55) sehr viel Mühe gegeben habe, hatte ich dauernd mit Problemen zu kämpfen: a. ca. 90 Minuten Komplettreinigung, wenn man einmal einen Monat nicht gefahren ist. b. permanentes Abkuppeln der Fleischmannkurzkupplung bei längeren Zügen (über 2 Metern), aber ich möchte nie auf den Kurzkupplungseffekt verzichten c. Selbst das Peco-Schienenmaterial wirkt noch sehr grobschlächtig. Die anderen Hersteller benutzen seit über 30 Jahren unverändert völlig veraltets Material, aber zu völlig überhöhten Preisen. Damit die Pecoweichen wirklich funktioniern, ist eine Menge Eigenarbeit von der Herzstückpolarisierung über das Justieren der Antriebe (Tillig-Weichenmotoren mit Platzproblemen bei vielen Weichen nebeneinander) und dem Entfernenmüssen von Schwellenstücken je nach Lage bis zu den Kontaktproblemen/zu schnellen Kurzschlüssen bei den Zungen. 2. sehr wenig wirklich gutes Zubehör in der Epoche III ( nicht genügend preiswerte PKWs, Schilder, maßstäbliche Kleinteile) 3. Wenig Angebote gerade bei Personenwagen (Epoche III auf der Nord-Südstrecke), v.a. praktisch keine ausländischen Modelle 4. Hauptgrund: fehlende Masse der Fahrzeuge: Es ist ein Riesenunterschied, ob ich in N mit einer z. B. V60 mit Faulhaber oder in H0 mit einer V60 von Roco oder Trix mit Normalmotor rangieren kann 5. generell: Automatischer Verkehr mit langen Zügen und Doppeltraktion (die Paradedisziplin kleiner Spuren) hat trotz guter Gleisverlegung, nur 10 Grad-Weichen und Radien ab 35 cm ihäufig zu Frust geführt, da es immer wieder zum Abkuppeln oder zu Entgleisungen gerade älterer Wagenmodelle oder der Lokvorlaufräder gekommen ist. Als Folge habe ich jetzt, da wegen eines kleineren Wassereinbruchs sowieso der Fußboden im Keller neu verlegt werden muss, in den letzten 2 Monaten schweren Herzens meine komplette Anlage abgebaut und verkaufe v.a Loks und Wagen im Internet und erwerbe gleichzeitig für das eingenommene Geld H0-Material. Auf einer Probeanlge bin ich bisher von der Fahrsicherheit und den Schienen (Roco Line unterirdisch und Tillig überirdisch) gegenüber N sehr begeistert.
Gruß
Hans-Peter
ich habe mit der Spur N inzwischen zwiespältige Erfahrungen gemacht und wechsle zur Zeit nach über 30 Jahren von dieser Spur zu H0. Weshalb? - Persönliche Gründe: 1.Ich liebe mehr das aktive Rangieren mit Güterwagen als das passive Beobachten langer Züge, wofür N eindeutig besser geeignet ist. 2. Auf meinen 32 Quadratmetern habe ich eine teilweise fertige analoge N-Bahn gebaut, die für eine Person mit ca. 140 Weichen einfach zu groß geworden ist. Hier sehe ich generell eine Gefahr bei genügend Platz und kleiner Spur. Man verliert irgendwann die Übersicht und hat überall Baustellen, aber nie etwas Fertiges. Zudem braucht man mehr fahrendes Material, was dann deutlich ins Geld geht, da viele Teile praktisch das gleiche wie in H0 kosten. Spur - N - spezifische Gründe 1. Obwohl ich mir bei der Gleisverlegung (unterirdisch Roco, überirdisch Peco Code 55) sehr viel Mühe gegeben habe, hatte ich dauernd mit Problemen zu kämpfen: a. ca. 90 Minuten Komplettreinigung, wenn man einmal einen Monat nicht gefahren ist. b. permanentes Abkuppeln der Fleischmannkurzkupplung bei längeren Zügen (über 2 Metern), aber ich möchte nie auf den Kurzkupplungseffekt verzichten c. Selbst das Peco-Schienenmaterial wirkt noch sehr grobschlächtig. Die anderen Hersteller benutzen seit über 30 Jahren unverändert völlig veraltets Material, aber zu völlig überhöhten Preisen. Damit die Pecoweichen wirklich funktioniern, ist eine Menge Eigenarbeit von der Herzstückpolarisierung über das Justieren der Antriebe (Tillig-Weichenmotoren mit Platzproblemen bei vielen Weichen nebeneinander) und dem Entfernenmüssen von Schwellenstücken je nach Lage bis zu den Kontaktproblemen/zu schnellen Kurzschlüssen bei den Zungen. 2. sehr wenig wirklich gutes Zubehör in der Epoche III ( nicht genügend preiswerte PKWs, Schilder, maßstäbliche Kleinteile) 3. Wenig Angebote gerade bei Personenwagen (Epoche III auf der Nord-Südstrecke), v.a. praktisch keine ausländischen Modelle 4. Hauptgrund: fehlende Masse der Fahrzeuge: Es ist ein Riesenunterschied, ob ich in N mit einer z. B. V60 mit Faulhaber oder in H0 mit einer V60 von Roco oder Trix mit Normalmotor rangieren kann 5. generell: Automatischer Verkehr mit langen Zügen und Doppeltraktion (die Paradedisziplin kleiner Spuren) hat trotz guter Gleisverlegung, nur 10 Grad-Weichen und Radien ab 35 cm ihäufig zu Frust geführt, da es immer wieder zum Abkuppeln oder zu Entgleisungen gerade älterer Wagenmodelle oder der Lokvorlaufräder gekommen ist. Als Folge habe ich jetzt, da wegen eines kleineren Wassereinbruchs sowieso der Fußboden im Keller neu verlegt werden muss, in den letzten 2 Monaten schweren Herzens meine komplette Anlage abgebaut und verkaufe v.a Loks und Wagen im Internet und erwerbe gleichzeitig für das eingenommene Geld H0-Material. Auf einer Probeanlge bin ich bisher von der Fahrsicherheit und den Schienen (Roco Line unterirdisch und Tillig überirdisch) gegenüber N sehr begeistert.
Gruß
Hans-Peter
Komisch, bei mir kommen H0-ler und wundern sich über den problemlosen Betrieb....
Hallo Peter 8,
ich habe in der Praxis und bei der H0-Anlage meines Onkels genau die andere Erfahrung gemacht.
Gruß
Hans-Peter
ich habe in der Praxis und bei der H0-Anlage meines Onkels genau die andere Erfahrung gemacht.
Gruß
Hans-Peter
@ 13 Matthias
"Früher wurden ja immer an der Grenze die Loks gewechselt."
In der (von Stefan favorisierten) Epoche 3/4 bis 1970 wurden Lokwechsel schon flexibler gehandhabt. So liefen Loks der DR in Zeiten politischen Tauwetters bis HH-Hbf. Die Br 204 der SNCB führte schon in den 1950ern D-Züge bis Köln. Nach der Elektrifizierung der Strecke waren dann Mehrsystemloks der SNCB am Zug. Die Br 900 der Cfl zog den Montan-Express mindestens bis Trier. Ihr französisches Pendant erreichte in ähnlichen Diensten Kehl. Die Roheisenzüge ab Dillingen wurden von DB-Loks der Br 050 bis zum Abnehmer in Frankreich befördert.
Für Abwechslung beim Lokeinsatz jenseits der unmittelbaren Grenzbahnhöfe bietet das Vorbild um 1970 also schon einige Anregungen. Und 'künstlerische Freiheiten' kann man sich auf der Moba immer nehmen.
Viele Grüße
Georg
"Früher wurden ja immer an der Grenze die Loks gewechselt."
In der (von Stefan favorisierten) Epoche 3/4 bis 1970 wurden Lokwechsel schon flexibler gehandhabt. So liefen Loks der DR in Zeiten politischen Tauwetters bis HH-Hbf. Die Br 204 der SNCB führte schon in den 1950ern D-Züge bis Köln. Nach der Elektrifizierung der Strecke waren dann Mehrsystemloks der SNCB am Zug. Die Br 900 der Cfl zog den Montan-Express mindestens bis Trier. Ihr französisches Pendant erreichte in ähnlichen Diensten Kehl. Die Roheisenzüge ab Dillingen wurden von DB-Loks der Br 050 bis zum Abnehmer in Frankreich befördert.
Für Abwechslung beim Lokeinsatz jenseits der unmittelbaren Grenzbahnhöfe bietet das Vorbild um 1970 also schon einige Anregungen. Und 'künstlerische Freiheiten' kann man sich auf der Moba immer nehmen.
Viele Grüße
Georg
@all,
nochmals Danke für eure - oft langen - Beiträge. Sie spiegeln meinen Zwiespalt wieder. Wie gesagt wurde, könnte ich mir auch einen Einstieg in TT vorstellen, aber da gibt es noch nicht so viel (Landschafts-) Material - TT ist ein toller Kompromiss zwischen Grösse und Detaillierung etc und viel Material ist ja auch von der DR.
Wie gesagt, ich finde die Idee eine Grenzanlage zwischen Deutschland - Schweiz zu bauen ( mit je zwei separaten Schattenbahnhöfen ) ganz nett, und wenn mal eine CH-Lok nach "Deuschland" fährt oder umgekehrt, dann ist das halt die Freiheit, die ich mir nehme. Deutschland ist meine Heimat ( Münster ) und zu der Schweiz habe ich eine starke emotionale Bindung - wäre schön, wenn ich diese Thematik aufgreifen könnte.
Rangieren und fummeln etc. ist nicht meine Idee - ich stehe auf Fahren mit langen Kompositionen.
Es ist gut zu wissen, was man will, das erleichtert später auch die Wahl der richtigen Spur.
Toll, dass es Foren wie dieses gibt, in denen ich mal das Pro und Contra ausdiskutieren darf.
Grüsse
Stefan
nochmals Danke für eure - oft langen - Beiträge. Sie spiegeln meinen Zwiespalt wieder. Wie gesagt wurde, könnte ich mir auch einen Einstieg in TT vorstellen, aber da gibt es noch nicht so viel (Landschafts-) Material - TT ist ein toller Kompromiss zwischen Grösse und Detaillierung etc und viel Material ist ja auch von der DR.
Wie gesagt, ich finde die Idee eine Grenzanlage zwischen Deutschland - Schweiz zu bauen ( mit je zwei separaten Schattenbahnhöfen ) ganz nett, und wenn mal eine CH-Lok nach "Deuschland" fährt oder umgekehrt, dann ist das halt die Freiheit, die ich mir nehme. Deutschland ist meine Heimat ( Münster ) und zu der Schweiz habe ich eine starke emotionale Bindung - wäre schön, wenn ich diese Thematik aufgreifen könnte.
Rangieren und fummeln etc. ist nicht meine Idee - ich stehe auf Fahren mit langen Kompositionen.
Es ist gut zu wissen, was man will, das erleichtert später auch die Wahl der richtigen Spur.
Toll, dass es Foren wie dieses gibt, in denen ich mal das Pro und Contra ausdiskutieren darf.
Grüsse
Stefan
Hallo Stefan,
Bedenke das TT in der Schweiz praktisch nicht existiert. Hier fahren die Leute eher mit H0m für dieses auch gerne TT Gleis genommen wird. TT Rollmaterial habe ich hier noch nie gesehen ich weiss auch nicht ob es viel Schweizer Rollmaterial gibt.
Gruss,
Matthias
Bedenke das TT in der Schweiz praktisch nicht existiert. Hier fahren die Leute eher mit H0m für dieses auch gerne TT Gleis genommen wird. TT Rollmaterial habe ich hier noch nie gesehen ich weiss auch nicht ob es viel Schweizer Rollmaterial gibt.
Gruss,
Matthias
N-Gauge-Phil - 27.02.08 18:16
@ 24, 25, 26
Hallo zusammen, spannende Diskussion!
Ich bin an sich auch überzeugter N-Bahner, toller Maßstab, die neueren Modelle sind z. T. wirklich gut. Was mich am meisten stört ist die Tatsache, dass es bis heute im Jahr 2008 (!) kein zufriedenstellendes Gleissystem dafür gibt, welches state of the art ist. Ich baue sowohl mit Roco wie auch mit Peco-Code55 (über GFN und MTX möchte ich jetzt nicht sprechen...) überzeugt haben mich diese Systeme (trotz der ewiglangen Diskussionen in den Peco-Threads...) jedoch nicht. Ich möchte keine neuen Diskussionen dazu anzetteln, die gibt/gab es bereits. Jedenfalls beneide ich die H0er für ihre Roco-Line und Tillig-Systeme schon...ich sehe aber für N gerade jetzt die Chance auf diesen Zug aufzuspringen - Roco und GFN hätten gemeinsam das Potenzial etwas Innovatives in diese Richtung zu entwickeln - denn was helfen mir die schönsten Loks...
LG, Phil
Hallo zusammen, spannende Diskussion!
Ich bin an sich auch überzeugter N-Bahner, toller Maßstab, die neueren Modelle sind z. T. wirklich gut. Was mich am meisten stört ist die Tatsache, dass es bis heute im Jahr 2008 (!) kein zufriedenstellendes Gleissystem dafür gibt, welches state of the art ist. Ich baue sowohl mit Roco wie auch mit Peco-Code55 (über GFN und MTX möchte ich jetzt nicht sprechen...) überzeugt haben mich diese Systeme (trotz der ewiglangen Diskussionen in den Peco-Threads...) jedoch nicht. Ich möchte keine neuen Diskussionen dazu anzetteln, die gibt/gab es bereits. Jedenfalls beneide ich die H0er für ihre Roco-Line und Tillig-Systeme schon...ich sehe aber für N gerade jetzt die Chance auf diesen Zug aufzuspringen - Roco und GFN hätten gemeinsam das Potenzial etwas Innovatives in diese Richtung zu entwickeln - denn was helfen mir die schönsten Loks...
LG, Phil
@Matthias,
stimmt, in TT gibt es wenig Material der SBB, aber es gibt Hersteller, die etwas anbieten. Eine Liste aller Produzenten ist diese hier: http://www.abvv.de/herst.htm
Danke an alle für Ihre Meinungen,
Gruss
Stefan
stimmt, in TT gibt es wenig Material der SBB, aber es gibt Hersteller, die etwas anbieten. Eine Liste aller Produzenten ist diese hier: http://www.abvv.de/herst.htm
Danke an alle für Ihre Meinungen,
Gruss
Stefan
Hans Peter, du solltest dir mal amerikanisches N anschauen.
Filigranes Gleis (ME bietet sogar C40 von der Stange), funktions- und idiotensichere Weichen (Atlas C55), traumhaftes Rangieren, sichere Kupplungen, viel Zubehör, sehr günstige Preise, ....
Das einzige Problem besteht nach wie vor mit der Gleisreinigung. Aber nach einem Monat Nichtbenutzung gammelt auch auch H0 Gleis.
MfG
claus
Filigranes Gleis (ME bietet sogar C40 von der Stange), funktions- und idiotensichere Weichen (Atlas C55), traumhaftes Rangieren, sichere Kupplungen, viel Zubehör, sehr günstige Preise, ....
Das einzige Problem besteht nach wie vor mit der Gleisreinigung. Aber nach einem Monat Nichtbenutzung gammelt auch auch H0 Gleis.
MfG
claus
Filzenexpreß - 28.02.08 09:21
Hallo Enni und alle anderen,
seit einem guten Jahr habe ich mich nun verstärkt der Spur N zugewandt und meine H0-Pläne auf Eis gelegt. Der Grund für mich war, daß ich möglichst nach Vorbild bauen möchte, und in H0 sogar ein kleiner Lokalbahnhof schon 4-5 m in der Länge verschlingt, wenn man nicht radikal kürzen möchte.
Nach und nach trenne ich mich nun von H0-Material, werde aber ein paar Schmankerl behalten und auch ab und zu mal etwas dazukaufen. Vor kurzem konnte ich allerdings der Versuchung nicht widerstehen bei einem äußerst günstigen Spur 1-Angebot zuzuschlagen. Die Fahrzeuge in diesem Maßstab machen schon ordentlich was her und ein Teppichbahn-Betrieb macht unheimlichen Spaß. Dabei wirds aber auch bleiben.
Viele Grüße
Jürgen
seit einem guten Jahr habe ich mich nun verstärkt der Spur N zugewandt und meine H0-Pläne auf Eis gelegt. Der Grund für mich war, daß ich möglichst nach Vorbild bauen möchte, und in H0 sogar ein kleiner Lokalbahnhof schon 4-5 m in der Länge verschlingt, wenn man nicht radikal kürzen möchte.
Nach und nach trenne ich mich nun von H0-Material, werde aber ein paar Schmankerl behalten und auch ab und zu mal etwas dazukaufen. Vor kurzem konnte ich allerdings der Versuchung nicht widerstehen bei einem äußerst günstigen Spur 1-Angebot zuzuschlagen. Die Fahrzeuge in diesem Maßstab machen schon ordentlich was her und ein Teppichbahn-Betrieb macht unheimlichen Spaß. Dabei wirds aber auch bleiben.
Viele Grüße
Jürgen
Thorsten Schulz - 28.02.08 11:07
Und ich habe mich nun bzgl. der Größe (und damit des Themas als ganzes) eingeschränkt und (nach langem Ringen) und werde auf H0 umsteigen, weil mir die Maßstäblichkeit, Filigranität, Detaillierung, technische Möglichkeiten usw. nach einigen Jahren nun doch wichtiger sind als "alles" nachbilden zu können, was aber eh alles zuviel ist für einen berufstätigen mit 2 Kindern und Haus mit viel Arbeit. Ich möchte z. b. in jeder Lok Sound haben, weil ich wirklich am liebsten nur mit einer z. Zt. fahre, dann aber hautnah dabei sein möchte.
Habe neulich den VT95 von GFN mit Sound ausgerüstet (was in H0 ja kein Problem ist) und es ist einfach nur toll! Dann eben nur Nebenbahn und kein TEE. Habe hier gerade die Kohlenwagen OOtz23 von Brawa in H0 und N neben mir stehen. Dazu noch den neuen Om21 in H0. Oder der "Teppichklopfer" V36 von Lenz (kommt gerade Sound rein) im Vergleich zum (zugegeben betagten) Mtx-Modell. Oder das Gleismaterial. Auch Code 55 ist natürlich noch viel zu hoch. Wenn ich jetzt das Elite-Gleis daneben sehe.....Also, es ist eben doch schon was anderes. Dafür werde ich aber auch engere Radien in Kauf nehmen müssen. Nicht die kleinsten aber eben doch nicht so großzügig wie in N.
Das Leben besteht eben nur aus Kompromissen. Und manchmal dauert`s ein wenig, bis man seinen persönlichen Mittelweg gefunden hat.
Gruß
Thorsten
Habe neulich den VT95 von GFN mit Sound ausgerüstet (was in H0 ja kein Problem ist) und es ist einfach nur toll! Dann eben nur Nebenbahn und kein TEE. Habe hier gerade die Kohlenwagen OOtz23 von Brawa in H0 und N neben mir stehen. Dazu noch den neuen Om21 in H0. Oder der "Teppichklopfer" V36 von Lenz (kommt gerade Sound rein) im Vergleich zum (zugegeben betagten) Mtx-Modell. Oder das Gleismaterial. Auch Code 55 ist natürlich noch viel zu hoch. Wenn ich jetzt das Elite-Gleis daneben sehe.....Also, es ist eben doch schon was anderes. Dafür werde ich aber auch engere Radien in Kauf nehmen müssen. Nicht die kleinsten aber eben doch nicht so großzügig wie in N.
Das Leben besteht eben nur aus Kompromissen. Und manchmal dauert`s ein wenig, bis man seinen persönlichen Mittelweg gefunden hat.
Gruß
Thorsten
Ahem:
Sound ist Geschmackssache, so doll das auf den ersten "Hör" auf wirkt, mit der Zeit kann es nervig werden und dann ist es gut, dass man den Sound abstellen kann. Ein Pfiff für den unbeschrankten Bahnübergang ist ja noch OK.
Code 55 ist zu hoch? Das entspricht dem aktuellen UIC-Format.
http://gleisbau-welt.de/site/material/schienen.htm
Für Nebenbahnen wäre Code 40 zwar korrekt, aber es fällt kaum auf. Der Unterschied zwischen Code 80 und 55 ist allerdings verblüffend und ist wirklich toll.
Wo gibt es einigermassen passende Weichen in Halbnull? Radius wäre ja min 1 mtr. bis 1,50 mtr.? Wie groß wird dann tatsächlich ein popeliger kleiner Bahnhof einigermassen realistisch?
Kompromisse gibt es überall beim Thema Moba. Mein Thema ist auch Nebenbahn. Aber ein Gleis, was mit 3 Waggons übervoll wirkt zerstört schon die hübscheste Illusion.
Natürlich legt jeder seine eigene Messlatte an. Für mich war entscheidend (da Flachlandschaft - Münsterland) relativ große Radien die dann mit Übergangsbogen noch realistischer wirken. Und das geht in H0 selbst bei Nebenbahn mit kleinsten Radien von 100 mtr. nur bei großen Platzverhältnissen.
Sound ist Geschmackssache, so doll das auf den ersten "Hör" auf wirkt, mit der Zeit kann es nervig werden und dann ist es gut, dass man den Sound abstellen kann. Ein Pfiff für den unbeschrankten Bahnübergang ist ja noch OK.
Code 55 ist zu hoch? Das entspricht dem aktuellen UIC-Format.
http://gleisbau-welt.de/site/material/schienen.htm
Für Nebenbahnen wäre Code 40 zwar korrekt, aber es fällt kaum auf. Der Unterschied zwischen Code 80 und 55 ist allerdings verblüffend und ist wirklich toll.
Wo gibt es einigermassen passende Weichen in Halbnull? Radius wäre ja min 1 mtr. bis 1,50 mtr.? Wie groß wird dann tatsächlich ein popeliger kleiner Bahnhof einigermassen realistisch?
Kompromisse gibt es überall beim Thema Moba. Mein Thema ist auch Nebenbahn. Aber ein Gleis, was mit 3 Waggons übervoll wirkt zerstört schon die hübscheste Illusion.
Natürlich legt jeder seine eigene Messlatte an. Für mich war entscheidend (da Flachlandschaft - Münsterland) relativ große Radien die dann mit Übergangsbogen noch realistischer wirken. Und das geht in H0 selbst bei Nebenbahn mit kleinsten Radien von 100 mtr. nur bei großen Platzverhältnissen.
@34 Thorsten: in puncto "Filigranität" und "Detailierung" möchte ich dir widersprechen!
Für Details in Spur N --- guckst du hier:
http://www.moba-trickkiste.de/resources/CITROEN-HY-SPIEGEL.jpg
http://www.jaffa1.de/resources/doppelkabine-decals_510.jpg
Haben deine Autos auch Rückspiegel und lesbare Nummernschilder?
http://www.moba-trickkiste.de/resources/camping-rdy04_700.jpg
Stehen bei dir auch Geschirr und Bierflaschen auf dem Tisch? ... und liegen bei dir die Würstchen auf dem Grill?
Gruß --- jaffa --- alias JürgeN
Für Details in Spur N --- guckst du hier:
http://www.moba-trickkiste.de/resources/CITROEN-HY-SPIEGEL.jpg
http://www.jaffa1.de/resources/doppelkabine-decals_510.jpg
Haben deine Autos auch Rückspiegel und lesbare Nummernschilder?
http://www.moba-trickkiste.de/resources/camping-rdy04_700.jpg
Stehen bei dir auch Geschirr und Bierflaschen auf dem Tisch? ... und liegen bei dir die Würstchen auf dem Grill?
Gruß --- jaffa --- alias JürgeN
Thorsten Schulz - 28.02.08 12:31
@ 35 & 36
Ich werde Eure Statements jetzt ganz bewusst nicht widerlegen, da ich hier keine persönliche Diskussion lostreten will. Zumal ich ja bis vor kurzem N auch die Stange gehalten habe. Ob man höhere Schienen sieht oder nicht - ich jedenfalls schon. Zumal UIC 60......60er Jahre, Nebenbahn?
Sond ist Geschmackssache. Aber vielleicht sollte man sich einfach mal nur mit einer einzigen Lok beschäftigen, die mit GUTEM und AKTUELLEM Sound (und nicht die Tröten von vor einigen Jahren) bestückt ist. Und mit dieser mal so "richtig" fahren. Also, ich was, was langweilig wäre.
Ob das Gefühl eher aufkommt, wenn man das beim großen Vorbild genau beobachtete Detail im Modell wiederfindet, bzw. es überhaupt darstellen kann oder ob es zerstört wird, wenn ein Ladegleis nur halb so groß ist. Das ist eben alles subjektiv.
Der Fahrwerksbereich. Selbst, wenn er VERHÄLTNISMÄSSIG fein gestaltet ist, man sieht`s einfach nicht so deutlich. Ich habe hier gade die Mtx 58 neben der neuen von Rivarossi stehen. Das spricht Bände. Und genau das hat in den Jahren auch immer
so gekribbelt in mir, wenn ich beim Händler die Vitirinen bestaunt habe. Oder auf den Messen die Anlagen.
Gruß
Thorsten
Ich werde Eure Statements jetzt ganz bewusst nicht widerlegen, da ich hier keine persönliche Diskussion lostreten will. Zumal ich ja bis vor kurzem N auch die Stange gehalten habe. Ob man höhere Schienen sieht oder nicht - ich jedenfalls schon. Zumal UIC 60......60er Jahre, Nebenbahn?
Sond ist Geschmackssache. Aber vielleicht sollte man sich einfach mal nur mit einer einzigen Lok beschäftigen, die mit GUTEM und AKTUELLEM Sound (und nicht die Tröten von vor einigen Jahren) bestückt ist. Und mit dieser mal so "richtig" fahren. Also, ich was, was langweilig wäre.
Ob das Gefühl eher aufkommt, wenn man das beim großen Vorbild genau beobachtete Detail im Modell wiederfindet, bzw. es überhaupt darstellen kann oder ob es zerstört wird, wenn ein Ladegleis nur halb so groß ist. Das ist eben alles subjektiv.
Der Fahrwerksbereich. Selbst, wenn er VERHÄLTNISMÄSSIG fein gestaltet ist, man sieht`s einfach nicht so deutlich. Ich habe hier gade die Mtx 58 neben der neuen von Rivarossi stehen. Das spricht Bände. Und genau das hat in den Jahren auch immer
so gekribbelt in mir, wenn ich beim Händler die Vitirinen bestaunt habe. Oder auf den Messen die Anlagen.
Gruß
Thorsten
N-Gauge-Phil - 28.02.08 13:16
@ 35
<<Code 55 ist zu hoch? Das entspricht dem aktuellen UIC-Format.>>
...von der Profilhöhe geht UIC 60 ja durch, beim Peco-Gleis ist der Schwellenabstand aber jener von der (von mir geliebten) Insel, weshalb ich das Gleis auch nur bei British-N-Themen verbaue. Die Weichenzungen (insbesondere) sind an sich schrecklich anzusehen und baut man die Weichen um - wie das ja immer wieder angeregt wird - artet das Ganze in einer Fummelei aus...wo ich mir manchmal schon denke, hätt ich jetzt Tillig-Elite...
Aber wie ich unter Nr. 30 schon geschrieben habe - nur ein Statement, keine Grundsatzdiskussion. Trotzdem: es gibt KEIN wirklich tolles N-Gleissystem, welches den entsprechenden H0-Produkten das Wasser reichen könnte. Da herrscht ein enormer Nachholbedarf der Großserienhersteller!
LG, Phil
P. S. .. der (noch) nicht H0 fährt.
<<Code 55 ist zu hoch? Das entspricht dem aktuellen UIC-Format.>>
...von der Profilhöhe geht UIC 60 ja durch, beim Peco-Gleis ist der Schwellenabstand aber jener von der (von mir geliebten) Insel, weshalb ich das Gleis auch nur bei British-N-Themen verbaue. Die Weichenzungen (insbesondere) sind an sich schrecklich anzusehen und baut man die Weichen um - wie das ja immer wieder angeregt wird - artet das Ganze in einer Fummelei aus...wo ich mir manchmal schon denke, hätt ich jetzt Tillig-Elite...
Aber wie ich unter Nr. 30 schon geschrieben habe - nur ein Statement, keine Grundsatzdiskussion. Trotzdem: es gibt KEIN wirklich tolles N-Gleissystem, welches den entsprechenden H0-Produkten das Wasser reichen könnte. Da herrscht ein enormer Nachholbedarf der Großserienhersteller!
LG, Phil
P. S. .. der (noch) nicht H0 fährt.
Thorsten Schulz - 28.02.08 13:46
@35
Peter, noch was.
Wie kommst Du darauf, das Peco Finescale der aktuellen UIC 60 - Schiene entspricht? Diese ist 172 mm hoch. Wenn ich die 1,4 vom Peco mal umrechne, komme ich ungefähr auf 23-24 cm. Aber dazu brauch man auch nicht zu rechnen. Das fällt schon von alleine auf.
Ich gehe eben extrem viel neben (und auch auf) Gleisen, wo ich`s einrichten kann. Wenn man mit dem Hund laufen muß, hat man (zwangsweise) verdammt viel Zeit und Ruhe, das alles auf sich wirken zu lassen. So, wie das ganze Umfeld: Signale, Zäune, Schranken, Spannseile (von mir so geliebt - bin ja Ep. III), maßstäblicher Schotter, Gräser, nicht zu hoher Oberbau usw. Nun bin ich schon ins Modell gegangen.
Aber natürlich ist absolute Maßhaltigkeit nicht immer alles. Z. B. müsste ich dann auch in H0 Peco fahren, habe mich aber für Elite entschieden. Alles in allem hat es doch etwas Pluspunkte. Wie ich in N natürlich lieber das zierliche Peco Gleis benutze, als die ekeligen Code 80 Gleise. Trotz der Zungen und der nicht korrekten Schwellenanordnung. Wobei letztere nur dem Gleisbaufachmann auffällt. Es ändert nichts am besseren Gesamteindruck.
Gruß
Thorsten
Peter, noch was.
Wie kommst Du darauf, das Peco Finescale der aktuellen UIC 60 - Schiene entspricht? Diese ist 172 mm hoch. Wenn ich die 1,4 vom Peco mal umrechne, komme ich ungefähr auf 23-24 cm. Aber dazu brauch man auch nicht zu rechnen. Das fällt schon von alleine auf.
Ich gehe eben extrem viel neben (und auch auf) Gleisen, wo ich`s einrichten kann. Wenn man mit dem Hund laufen muß, hat man (zwangsweise) verdammt viel Zeit und Ruhe, das alles auf sich wirken zu lassen. So, wie das ganze Umfeld: Signale, Zäune, Schranken, Spannseile (von mir so geliebt - bin ja Ep. III), maßstäblicher Schotter, Gräser, nicht zu hoher Oberbau usw. Nun bin ich schon ins Modell gegangen.
Aber natürlich ist absolute Maßhaltigkeit nicht immer alles. Z. B. müsste ich dann auch in H0 Peco fahren, habe mich aber für Elite entschieden. Alles in allem hat es doch etwas Pluspunkte. Wie ich in N natürlich lieber das zierliche Peco Gleis benutze, als die ekeligen Code 80 Gleise. Trotz der Zungen und der nicht korrekten Schwellenanordnung. Wobei letztere nur dem Gleisbaufachmann auffällt. Es ändert nichts am besseren Gesamteindruck.
Gruß
Thorsten
Günter Pereira - 28.02.08 13:53
@35 + 38
es stimmt leider, die Fertig-Gleissysteme für N sind unter aller würde, ohne jede Ausnahme. Wer wenigstens etwas halbwegs ordentliches haben will muss es mit Hilfe von Code 40-Schienen selber bauen. Jedoch sind auch Code 40-Schienen für viele Themen noch zu hoch und die Form stimmt auch nicht, zumindest für Deutschland. Trotzdem, zur Zeit gibt es nichts besseres, bzw. nichts vorbildgetreueres.
@35
Peter, lege doch einfach mal ein Code 40-Gleis neben ein Code 55-Gleis dann wird dir der Unterschied deutlich. Neben einem Peco Code 55-Gleis sogar überdeutlich.
@32
Claus, wo gibt es denn fertige Weichen mit C40-Profilen? Kannst du ein Blid einer solchen Weiche einstellen?
Grüße
Günter
Hallo Noidea (Antwort 32),
nur dass ich diese Gleise (z.B. Atlas) bisher hier nicht gesehen habe, nicht in den diversen Fachzeitungen und nicht hier im Forum. Zudem interessiert mich nur die deutsche Epoche III. Bei den amerikanischen Kupplungen ist es doch meines Wissens so, dass die Wagen keine Puffer haben und wohl deswegen keine Kurzkupplungskinematik brauchen.
Mir fehlt auch die Zeit und die Lust, alleine ca. 50 oberirdische Weichen selbst zu bauen.
Ich suchte vernünftiges, "halbwegs" maßstäbliches Großserien-Gleismaterial. Nachdem ich jetzt seit über 30 Jahre in den Katalogen von Roco, Trix und Fleischmann immer nur die alten Abbildungen gesehen habe, ExArnold wieder die alten "schlanken" 15-Grad-Weichen aufgelegt hat und die Peco-Weichen zuviel Nacharbeit verlangen, ist in mir immer stärker der Gedanke gereift, nochmals ganz von vorne zu beginnen und zu H0 zu wechseln, wo ich das als Großserie zu ungefähr den gleichen Preisen wie in N bekomme.
Gruß
Hans-Peter
nur dass ich diese Gleise (z.B. Atlas) bisher hier nicht gesehen habe, nicht in den diversen Fachzeitungen und nicht hier im Forum. Zudem interessiert mich nur die deutsche Epoche III. Bei den amerikanischen Kupplungen ist es doch meines Wissens so, dass die Wagen keine Puffer haben und wohl deswegen keine Kurzkupplungskinematik brauchen.
Mir fehlt auch die Zeit und die Lust, alleine ca. 50 oberirdische Weichen selbst zu bauen.
Ich suchte vernünftiges, "halbwegs" maßstäbliches Großserien-Gleismaterial. Nachdem ich jetzt seit über 30 Jahre in den Katalogen von Roco, Trix und Fleischmann immer nur die alten Abbildungen gesehen habe, ExArnold wieder die alten "schlanken" 15-Grad-Weichen aufgelegt hat und die Peco-Weichen zuviel Nacharbeit verlangen, ist in mir immer stärker der Gedanke gereift, nochmals ganz von vorne zu beginnen und zu H0 zu wechseln, wo ich das als Großserie zu ungefähr den gleichen Preisen wie in N bekomme.
Gruß
Hans-Peter
Für mich ist eine Modelbahn wie ein Bild. Je nach Maler wird ein Stilleben gemalt oder grosse Panoramabilder. Die Grösse des Bildes bleibt aber immer gleich gross. Beim Panoramabild kann man halt nicht jedes Detail einer Blüte malen da selbst der feinste Pinsel zu grob ist.
Bei der Moba ist es doch genau gleich. Man hat einen bestimmten Platz zur Verfügung und je nach Motiv das man nachbilden möchte wählt man die Spur aus. Der eine nimmt sich halt ein paar künstlerische Freiheiten und hat dafür amerikanische Schwellenabstände, der andere will absolute Masstäblichkeit und Detailtreue kann aber nur einen Ausschnitt eines Bahnhofs nachbilden. Andere wollen einen automatischen Bier- und Grillguttransport vom Kühlschrank zum Gartensitzplatz. Das schöne ist doch das es für jeden die passende Spur im Angebot hat.
Gruss,
Matthias
Bei der Moba ist es doch genau gleich. Man hat einen bestimmten Platz zur Verfügung und je nach Motiv das man nachbilden möchte wählt man die Spur aus. Der eine nimmt sich halt ein paar künstlerische Freiheiten und hat dafür amerikanische Schwellenabstände, der andere will absolute Masstäblichkeit und Detailtreue kann aber nur einen Ausschnitt eines Bahnhofs nachbilden. Andere wollen einen automatischen Bier- und Grillguttransport vom Kühlschrank zum Gartensitzplatz. Das schöne ist doch das es für jeden die passende Spur im Angebot hat.
Gruss,
Matthias
N-Gauge-Phil - 28.02.08 15:46
@ 41
Ich sehe die Sache auch ganz nüchtern - ich habe weder Zeit noch Lust die Peco-Teile nachzuarbeiten, drum verbaue ich sie very british inkl. Peco-Antrieb. Fakt ist auch, dass ich ums gleiche Geld H0 kaufen kann, z. T. sogar noch günstiger...es hängt halt mitunter sehr stark vom gewählten Thema ab, für welchen Maßstab man sich letztendlich entscheidet. Ich tendiere mittlerweile eher dazu thematisch abgeschlossene Projekte anzugehen (das ist in GB mit der dortigen "Layout"-Philosophie viel stärker verbreitet als bei uns am Kontinent): warum nicht einmal ein kleines Layout in H0 (oder 00), wenn ich z. B. "kleine" Nebenbahnfahrzeuge einsetzen möchte, die es in N nur in Kleinserie gibt und für die ich dann 400 Teuro und mehr zahlen müsste, ne da hört es sich auf - da kann es schon sein, dass ich für ein Projekt den Maßstab wechsle...
LG, Phil
Ich sehe die Sache auch ganz nüchtern - ich habe weder Zeit noch Lust die Peco-Teile nachzuarbeiten, drum verbaue ich sie very british inkl. Peco-Antrieb. Fakt ist auch, dass ich ums gleiche Geld H0 kaufen kann, z. T. sogar noch günstiger...es hängt halt mitunter sehr stark vom gewählten Thema ab, für welchen Maßstab man sich letztendlich entscheidet. Ich tendiere mittlerweile eher dazu thematisch abgeschlossene Projekte anzugehen (das ist in GB mit der dortigen "Layout"-Philosophie viel stärker verbreitet als bei uns am Kontinent): warum nicht einmal ein kleines Layout in H0 (oder 00), wenn ich z. B. "kleine" Nebenbahnfahrzeuge einsetzen möchte, die es in N nur in Kleinserie gibt und für die ich dann 400 Teuro und mehr zahlen müsste, ne da hört es sich auf - da kann es schon sein, dass ich für ein Projekt den Maßstab wechsle...
LG, Phil
N-Gauge-Phil - 28.02.08 15:46
gelöscht, da doppelt eingetragen
Beitrag editiert am 28. 02. 2008 15:47.
Beitrag editiert am 28. 02. 2008 15:47.
Hallo Phil,
ich sehe da keine grossen Nacharbeiten.
- Feder raus
- Draht an von einer Herstückschiene zum Umschaltkontakt des Antriebs legen
- Herzstückschienen nicht weiter verbinden (Isolierverbinder) wenn keine Stopfunktion erwünscht ist
Grüße, Peter W.
ich sehe da keine grossen Nacharbeiten.
- Feder raus
- Draht an von einer Herstückschiene zum Umschaltkontakt des Antriebs legen
- Herzstückschienen nicht weiter verbinden (Isolierverbinder) wenn keine Stopfunktion erwünscht ist
Grüße, Peter W.
Günter, Hans Peter, Code 40 gips als fertiges Flexgleis. Weichen muss man sich selber bauen. Aber mit den Fasttracks Schablonen ist das nicht viel langsamer als die Pfriemelarbeit mit den Peco Herstücken. Zudem sind die Fasttracks IMHO das schönste und betriebsicherste Weichensystem.
Vergleichsphotos von ME:
http://www.nscalesupply.com/images/mee/MEE-TrackUnweathered.jpg
Atlas C55 (hab leider momentan kein besseres Bild):
http://cgbier.zenfolio.com/img/v0/p464480220-4.jpg
Problem: Alles in US Schwellenabstand .... aber wieso können europäische Hersteller so was nicht bauen?
MfG
claus
Vergleichsphotos von ME:
http://www.nscalesupply.com/images/mee/MEE-TrackUnweathered.jpg
Atlas C55 (hab leider momentan kein besseres Bild):
http://cgbier.zenfolio.com/img/v0/p464480220-4.jpg
Problem: Alles in US Schwellenabstand .... aber wieso können europäische Hersteller so was nicht bauen?
MfG
claus
Günter Pereira - 29.02.08 01:28
@46
Hallo Claus,
die Flexgleise kenne ich aber Fasttracks Schablonen kenne ich nicht, würde ich mir gerne ansehen. Wo kann ich das? Bzw. wo bekomme ich welche?
Grüße
Günter
Hallo Claus,
die Flexgleise kenne ich aber Fasttracks Schablonen kenne ich nicht, würde ich mir gerne ansehen. Wo kann ich das? Bzw. wo bekomme ich welche?
Grüße
Günter
Fasttracks findest du hier: http://www.handlaidtrack.com/index.php
Hier ist eine Bibliothek mit How-to's: http://www.handlaidtrack.com/documents.php
Und wer schon immer wissen wollte, wie NMRA Weichen designed werden:
http://www.handlaidtrack.com/nmra-online.php
MfG
claus
Hier ist eine Bibliothek mit How-to's: http://www.handlaidtrack.com/documents.php
Und wer schon immer wissen wollte, wie NMRA Weichen designed werden:
http://www.handlaidtrack.com/nmra-online.php
MfG
claus
Günter Pereira - 29.02.08 03:52
Danke, Claus.
besonders die gefrästen Schablonen gefallen mir. Solche sollten doch auch in preußisch machbar sein.
Grüße
Günter
besonders die gefrästen Schablonen gefallen mir. Solche sollten doch auch in preußisch machbar sein.
Grüße
Günter
Er macht Sonderanfertigungen. Wenn du ihm eine CAD Zeichnung oder eine genaue Bemassung geben kannst. wird er das sicher für dich machen ... kostet halt entsprechend.
Wenn hier jemand eine CNC Fräse im Keller hat, ....
MfG
claus
Wenn hier jemand eine CNC Fräse im Keller hat, ....
MfG
claus
Günter Pereira - 29.02.08 14:07
... und die auch noch zur verfügung stellt...
LG
Günter
LG
Günter
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