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THEMA: Kabelstärke
THEMA: Kabelstärke
Johannes - 05.02.08 04:17
Hallo,
wie kann ich die erforderliche Stärke von Kabeln z.B. für die Versorgung von Beleuchtungen in Häusern ermitteln. Gibt es dazu eine Formel? Wie kann ich die Verbrauchswerte elektrischer Verbraucher ermitteln? Gibt es dazu Anhaltswerte (z.B. je Glühbirne)?
Grüße Johannes
wie kann ich die erforderliche Stärke von Kabeln z.B. für die Versorgung von Beleuchtungen in Häusern ermitteln. Gibt es dazu eine Formel? Wie kann ich die Verbrauchswerte elektrischer Verbraucher ermitteln? Gibt es dazu Anhaltswerte (z.B. je Glühbirne)?
Grüße Johannes
Hallo Johannes !
Mit dem Ohmschen Gesetz kann man den Strom berechnen,nach dem der Strom bekannt ist,kannman den erforderlichen Querschnitt des Kupferdrahtes berechnen.
Angenommen Du hast 10 Glühbirnchen je 3Watt an 12 Volt Spannung ergibt einen Strom von 2,5 Ampere. Mit einer weiteren Formel bei der auch die Länge eine Rolle spielt kommt man zum Querschnitt.
Bei der Moba sollte ein 0,8 qmm Draht ausreichen.
Grüße aus Franken : Werner S.
Mit dem Ohmschen Gesetz kann man den Strom berechnen,nach dem der Strom bekannt ist,kannman den erforderlichen Querschnitt des Kupferdrahtes berechnen.
Angenommen Du hast 10 Glühbirnchen je 3Watt an 12 Volt Spannung ergibt einen Strom von 2,5 Ampere. Mit einer weiteren Formel bei der auch die Länge eine Rolle spielt kommt man zum Querschnitt.
Bei der Moba sollte ein 0,8 qmm Draht ausreichen.
Grüße aus Franken : Werner S.
Hallo Johannes,
schau mal hier rein:
http://www.morop.org/de/normes/nem604_d.pdf
Vielleicht hilft das weiter.
Gruß
Günther
schau mal hier rein:
http://www.morop.org/de/normes/nem604_d.pdf
Vielleicht hilft das weiter.
Gruß
Günther
Jo,
ich denke, Johannes sucht so eine Faustformel. Aus der allgemeinen Elektroinstallation kennt man für überschlägliche Berechnungen den Zusammenhang
1 Quadratmillimeter Querschnitt = 10 Ampere Strom.
Das ist mit einem 5 %igen Spannungsabfall bis zu rund fünf Meter Kabellänge gültig. Bei den modellbahnüblichen Niederspannungen sollte man allerdings um etwa dreißig Prozent großzügiger rechnen, z.B. die übliche Litze mit 0,14 mm² sollte mit maximal 1 Ampere belastet werden.
Gruß aus Bonn
Wilhelm Hesse
ich denke, Johannes sucht so eine Faustformel. Aus der allgemeinen Elektroinstallation kennt man für überschlägliche Berechnungen den Zusammenhang
1 Quadratmillimeter Querschnitt = 10 Ampere Strom.
Das ist mit einem 5 %igen Spannungsabfall bis zu rund fünf Meter Kabellänge gültig. Bei den modellbahnüblichen Niederspannungen sollte man allerdings um etwa dreißig Prozent großzügiger rechnen, z.B. die übliche Litze mit 0,14 mm² sollte mit maximal 1 Ampere belastet werden.
Gruß aus Bonn
Wilhelm Hesse
Günter König - 05.02.08 10:50
Hallo Johannes,
unter
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=278829&sb1=Stromdichte
wurde das Thema schon mal behandelt.
Ergänzend zu deiner Frage nach den Verbrauchswerten:
Beispiel Glühbirne 12V 0,1A
ergibt einen Wert P = U (Spannung) x I (Strom) von
12 x 0,1 = 0,12 Watt
Gruß,
Günter
unter
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=278829&sb1=Stromdichte
wurde das Thema schon mal behandelt.
Ergänzend zu deiner Frage nach den Verbrauchswerten:
Beispiel Glühbirne 12V 0,1A
ergibt einen Wert P = U (Spannung) x I (Strom) von
12 x 0,1 = 0,12 Watt
Gruß,
Günter
und verflixt nochmal, das heisst heutzutage
SPANNUNGSFALL !
egal was irgendein Schlaumeier bei Wikipedia oder sonstwo behauptet..
Volker
SPANNUNGSFALL !
egal was irgendein Schlaumeier bei Wikipedia oder sonstwo behauptet..
Volker
Wolfgang Sch. - 05.02.08 18:11
Was? Nicht mehr Kabelstärke? Oder worum geht's?
Helau!
Wolfgang
Helau!
Wolfgang
Servus,
ich hatte wie oben gezeigt, ja eben genauso diese Frage schon einmal gestellt und dann nach ein paar Links und Berechnungen später den Dreh raus. ABER: ich habe keinen Spannungsfall mit einberechnet, da es bei mir nur ein paar cm zwischen einem Zug waren.
Stromdichte: J= I / A (J=Stromdichte in A/mm²; I= Strom in A; A= Querschnittsfläche in mm²). Die Formel stellst du einfach um und erhälst A = I / J. Die allgemeine Stromdichte wird mit 6A/mm² angegeben. Damit hast du auch noch genügend Toleranz bezüglich Wärmeentwicklung. => Beispiel: Du brauchst ein Kabel für ca. 3A Dauerstrom. Einfach einsetzen: A = 3A / 6A/mm² A = 0,5mm²
Gruß Bingo
ich hatte wie oben gezeigt, ja eben genauso diese Frage schon einmal gestellt und dann nach ein paar Links und Berechnungen später den Dreh raus. ABER: ich habe keinen Spannungsfall mit einberechnet, da es bei mir nur ein paar cm zwischen einem Zug waren.
Stromdichte: J= I / A (J=Stromdichte in A/mm²; I= Strom in A; A= Querschnittsfläche in mm²). Die Formel stellst du einfach um und erhälst A = I / J. Die allgemeine Stromdichte wird mit 6A/mm² angegeben. Damit hast du auch noch genügend Toleranz bezüglich Wärmeentwicklung. => Beispiel: Du brauchst ein Kabel für ca. 3A Dauerstrom. Einfach einsetzen: A = 3A / 6A/mm² A = 0,5mm²
Gruß Bingo
mein lieber Wolfgang (wenn ich so sagen darf)
natürlich kann man Kabelstärke sagen wobei Drahtquerschnitt richtiger ist.
Ich weiss natürlich nicht, warum Johannes unbedingt Kabel verlegen will, aber wenn´s denn sein muss.
und nun zu deiner "Unwissenheit" (hihi): Früher als ich den an und für sich durchaus ehrbaren Beruf des Elektroinstallateurs erlernt habe, sprach der ein - oder andere Ausbilder von Spannungsabfall. Doch, wenn man bereit ist Neues zu akzeptieren wird man sicherlich den heute gebräuchlichen Begriff Spannungsfall (be)nutzen.
[ ist ja auch kürzer]
mmG
Volker
Tante Edith sacht Allaaf
Beitrag editiert am 05. 02. 2008 18:32.
natürlich kann man Kabelstärke sagen wobei Drahtquerschnitt richtiger ist.
Ich weiss natürlich nicht, warum Johannes unbedingt Kabel verlegen will, aber wenn´s denn sein muss.
und nun zu deiner "Unwissenheit" (hihi): Früher als ich den an und für sich durchaus ehrbaren Beruf des Elektroinstallateurs erlernt habe, sprach der ein - oder andere Ausbilder von Spannungsabfall. Doch, wenn man bereit ist Neues zu akzeptieren wird man sicherlich den heute gebräuchlichen Begriff Spannungsfall (be)nutzen.
[ ist ja auch kürzer]
mmG
Volker
Tante Edith sacht Allaaf
Beitrag editiert am 05. 02. 2008 18:32.
@5
<<und verflixt nochmal, das heisst heutzutage
SPANNUNGSFALL !>>
Und ich dachte, das heisst VATTENFALL
.png)
Duck und wech
Hertbert
<<und verflixt nochmal, das heisst heutzutage
SPANNUNGSFALL !>>
Und ich dachte, das heisst VATTENFALL
Duck und wech
Hertbert
Wolfgang Sch. - 05.02.08 22:40
@8 Hallo lieber Volker (wenn ich ebenso sagen darf),
"Drahtquerschnitt" ist klar, und zwar passend zur Stromstärke. "Kabelstärke" ist natürlich ungeschickt, oder wollen wir auch die Isolation mitrechnen?.png)
Trotz E-Technik-Studium ist mir der "Spannungsfall" tatsächlich unbekannt, habe das Wort bisher nirgendwo gelesen oder gehört. Aber ich will es Dir glauben, auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings kann ich mir darunter Nichts vorstellen. Und warum dann nicht einfach "Spannung"?
@9 Herbert
Was heißt "Störfall" auf schwedisch? - "Vattenfall"!.png)
Spannende Grüße und schönen Rest vom Karneval!
Helau und Alaaf!
Wolfgang
Beitrag editiert am 05. 02. 2008 22:41.
"Drahtquerschnitt" ist klar, und zwar passend zur Stromstärke. "Kabelstärke" ist natürlich ungeschickt, oder wollen wir auch die Isolation mitrechnen?
Trotz E-Technik-Studium ist mir der "Spannungsfall" tatsächlich unbekannt, habe das Wort bisher nirgendwo gelesen oder gehört. Aber ich will es Dir glauben, auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings kann ich mir darunter Nichts vorstellen. Und warum dann nicht einfach "Spannung"?
@9 Herbert
Was heißt "Störfall" auf schwedisch? - "Vattenfall"!
Spannende Grüße und schönen Rest vom Karneval!
Helau und Alaaf!
Wolfgang
Beitrag editiert am 05. 02. 2008 22:41.
Hallo Volker,
der Spannung(ab)fall ist mit geläufig, beim Spannungsfall fehlt mir da WO ist dieser.
Dann kenn ich auch noch den Begriff des Spannungsverlustes, oder gibt es den auch nicht mehr? Wäre schade drum, den der sagt eindeutig worum bei dieser U geht.
Hallo Johannes,
die klassische MoBa Beleuchtung (Häuser) von
Faller 180670 hat 55mA,
Viessmann hat 50mA und 30mA wobei die 30er wohl eher bei N - Straßenlampen sind
Busch: 35mA und wohl 55mA
Brawa 35 mA und 60mA
die Gesamtbelastung (gesamte Stromstärke) ergibt sich dann aus der Addition der einzelnen Stromstärken der angeschloßenen Lampen. Diese sollte die max. stromstärke des Trafos nicht überschreitn, da dieser bei überlastung normaleweise abschaltet.
MoBa- Beleuchtungstrafos kenne ich mit I max. = 3,15A, die meisten habe aber 1A bis 1,5 A das aber 2x.
Fahrtrafos, die gleichzeitig auch einen Beleuchtungsausgang haben, liegen meines Wissens hier bei 0,5A bis 1,1A - je nach Hersteller und Typ
zur Berechnung solltest Du also nicht irgenwelche Fallbeispiele annehmen, wieviel Lampen eventuell, sondern I max. des Trafos
Dann habe ich gerade noch was gefunden:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0501191.htm
Auszug aus der VDE 0100-Vorschrift
Bei der Bemessung von metallischen Leitern muss die Stromdichte als Konstruktionsgröße wegen der zulässigen Erwärmung beachtet werden.
Der Leiterquerschnitt von Elektroleitungen wird nach dem maximal durchfließenden Strom bestimmt. In der Praxis werden grobe Eckwerte bei der Auswahl der Elektroleitung und deren Querschnitt verwendet. Trotzdem gehört zu der Planung einer Elektroinstallation die Berücksichtigung der VDE 0100-Vorschrift.
Wichtig ist: Der gewählte Leiterquerschnitt (Aderquerschnitt) sollte immer größer sein, als der berechnete Leiterquerschnitt. 1,5 mm² gilt als Standard in Stromkreisen, die mit einer 16-Ampere-Sicherung abgesichert sind.
Leiterquerschnitt maximal zulässiger Strom
0,75 mm² 13 A
1,0 mm² 16 A
1,5 mm² 20 A
2,5 mm² 27 A
4,0 mm² 36 A
daraus ergibt sich das normalerweise auch ein 0,5mm² Kabel reichen sollte.
Such dir dementsprechendes preiswertets Lautsprecherkabel, eventuell auf einem Trödelmarkt..
als preislicher Anhaltspunkt: 50m 2 x 0,75mm² 12,05€ bei reichelt.de
50m 2 x 0,5mm² 14,00€ bei reichelt.de
da ist das Dickere auch noch preiswerter.
- Klugscheißmodus an (für die Fachleute)
Beleuchtung ist in der regel über Wechselspanng.
Spannungsverluste des Kabels wurden schon erwähnt, ok.
Aber was machen wie mit der Induktiven und Kapazitiven Blindleistung?
Eine Leitung hat eine Induktivität un 2 Parallel Leitungen eine Kapazitäti.
Also haben wir eine Scheinleistung, und nicht nur eine reine Wirkleistung!
Also, wenn niemand einen Wechsekstrommoter anschließt, bei den Größenordnungen vielleicht einfach vernachlässigen, ODER?
- Klugscheißmodus aus
Gruß Detlef
der Spannung(ab)fall ist mit geläufig, beim Spannungsfall fehlt mir da WO ist dieser.
Dann kenn ich auch noch den Begriff des Spannungsverlustes, oder gibt es den auch nicht mehr? Wäre schade drum, den der sagt eindeutig worum bei dieser U geht.
Hallo Johannes,
die klassische MoBa Beleuchtung (Häuser) von
Faller 180670 hat 55mA,
Viessmann hat 50mA und 30mA wobei die 30er wohl eher bei N - Straßenlampen sind
Busch: 35mA und wohl 55mA
Brawa 35 mA und 60mA
die Gesamtbelastung (gesamte Stromstärke) ergibt sich dann aus der Addition der einzelnen Stromstärken der angeschloßenen Lampen. Diese sollte die max. stromstärke des Trafos nicht überschreitn, da dieser bei überlastung normaleweise abschaltet.
MoBa- Beleuchtungstrafos kenne ich mit I max. = 3,15A, die meisten habe aber 1A bis 1,5 A das aber 2x.
Fahrtrafos, die gleichzeitig auch einen Beleuchtungsausgang haben, liegen meines Wissens hier bei 0,5A bis 1,1A - je nach Hersteller und Typ
zur Berechnung solltest Du also nicht irgenwelche Fallbeispiele annehmen, wieviel Lampen eventuell, sondern I max. des Trafos
Dann habe ich gerade noch was gefunden:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0501191.htm
Auszug aus der VDE 0100-Vorschrift
Bei der Bemessung von metallischen Leitern muss die Stromdichte als Konstruktionsgröße wegen der zulässigen Erwärmung beachtet werden.
Der Leiterquerschnitt von Elektroleitungen wird nach dem maximal durchfließenden Strom bestimmt. In der Praxis werden grobe Eckwerte bei der Auswahl der Elektroleitung und deren Querschnitt verwendet. Trotzdem gehört zu der Planung einer Elektroinstallation die Berücksichtigung der VDE 0100-Vorschrift.
Wichtig ist: Der gewählte Leiterquerschnitt (Aderquerschnitt) sollte immer größer sein, als der berechnete Leiterquerschnitt. 1,5 mm² gilt als Standard in Stromkreisen, die mit einer 16-Ampere-Sicherung abgesichert sind.
Leiterquerschnitt maximal zulässiger Strom
0,75 mm² 13 A
1,0 mm² 16 A
1,5 mm² 20 A
2,5 mm² 27 A
4,0 mm² 36 A
daraus ergibt sich das normalerweise auch ein 0,5mm² Kabel reichen sollte.
Such dir dementsprechendes preiswertets Lautsprecherkabel, eventuell auf einem Trödelmarkt..
als preislicher Anhaltspunkt: 50m 2 x 0,75mm² 12,05€ bei reichelt.de
50m 2 x 0,5mm² 14,00€ bei reichelt.de
da ist das Dickere auch noch preiswerter.
- Klugscheißmodus an (für die Fachleute)
Beleuchtung ist in der regel über Wechselspanng.
Spannungsverluste des Kabels wurden schon erwähnt, ok.
Aber was machen wie mit der Induktiven und Kapazitiven Blindleistung?
Eine Leitung hat eine Induktivität un 2 Parallel Leitungen eine Kapazitäti.
Also haben wir eine Scheinleistung, und nicht nur eine reine Wirkleistung!
Also, wenn niemand einen Wechsekstrommoter anschließt, bei den Größenordnungen vielleicht einfach vernachlässigen, ODER?
- Klugscheißmodus aus
Gruß Detlef
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