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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Fleischmann und Schnittstellen

THEMA: Fleischmann und Schnittstellen
Startbeitrag
Robert - 08.01.08 17:38
Beim meinem regelmaessigen "Training" meiner Loks (ich lasse sie alle paar Monate ein paar Runden drehen damit sie nicht verharzen) habe ich ueber den Mangel an Schnittstellen bei meinen Fleischmannloks nachgedacht.

Soweit ich weiss, hat keine einzige Fleischmann Dampflok eine digitale Schnittstelle.  Aber auch bei Diesel und Elektroloks sieht es eher duerftig aus.  Ich wundere mich wieso Fleischmann gerade die Dampfloks nicht mit einer Schnittstelle versieht, selbst bei denen wo eindeutig genug Platz vorhanden ist.  Die Tendenz zu Digital wird ja nicht abnehmen (hier im Forum schon fast 60%) und so eine Schnittstelle mit einzubauen ist ja nun wirklich kaum ein Kostenfaktor.

Ich versuche Loks ohne Schnittstelle zu vermeiden, weil der Umbauaufwand (oder die Kosten) doch ziemlich hoch sind.  Das Resultat ist das ich jetzt mehr Minitrix kaufe, auch wenn mir einige Fleischmannloks gut gefallen wuerden.  Bin ich da ein Einzelfall, oder geht das anderen hier auch so?

Kennt jemand den Grund fuer die fehlenden Schnittstellen bei Fleischmann?




Hallo,

da irrst du aber. Ich habe eine 01.10 mit Digitalschnittstelle (DSS) im Tender. Aber du hast recht. Sonst sieht es recht mau aus.

Das umbauen auf Decoder geht aber auch ohne DSS. Ich habe ein 94er bereits umgebaut. Die 93er von Arnold und die 78er von Fleischmann sind gerade in Arbeit. Ist halt mit ein wenig arbeit verbunden. Macht aber auch Spaß, wenn man nicht alles einfach nur fertig kauft.

Grüße
Markus Richta
Hallo,

die 01.10 sind inzwischen mit Steckschnittstelle im Tender ausgerüstet worden.

> wo eindeutig genug Platz vorhanden ist.

Bedenke dass die meisten Dampfer gar keine Leiterplatte haben sondern nur so ein "Blechwerk". Man könnte also nur eine Buchsenleiste auf einer kleinen Platine an einem Kabelbaum einbauen, so wie das von GFN in H0 gemacht wird. Dieser Anschluss ist aber zumindest halb so gross wie ein heutiger Decoder.
D.h. der Einbauplatz muss um Faktor 1,5 grösser sein als ohne Schnittstelle.

> so eine Schnittstelle mit einzubauen ist ja nun wirklich kaum ein Kostenfaktor.

Doch! Wenn die Lok keine Leiterplatte hat muss dieser Steckerprint händisch verkabelt werden.

Grüße, Peter W.
Servus!

Einige der jüngeren Revisionen bei Fleischmann zeigen das man sich da schon Gedanken darüber macht, aber deswegen keine Gussformen ändert.

Zugegebenermaßen ist hier kein Schema erkennbar. Vermutlich liegen einfach noch genug Teile im Lager die man verständlicherweise nicht entsorgen will. Einige Konstruktionen haben ja schon einige Jahre auf dem Buckel!

Ein gutes Beispiel ist die jüngst erschienene BR70 mit Lötpads und genügend Platz für den Dekoder damit keine Fräßarbeiten anfallen. Eine Schnittstelle hätte hier nichts gebracht.

Bei den Diesel und Elektro Fahrzeugen schauts in der Tat besser aus.

Grüßle
Elvis.


Hallo,

mich wunderts auch, wenn man sich KATO mal ansieht, die bieten gleich eine Platine an zum umstecken, auch die von ATLAS können das besser.

Von Lötpads in N Loks halte ich persönlich wenig, nicht jeder kann so gut löten, dass es immer klappt.

Ich würd denen den Schritt zu den besagten Digitalplatinen empfehlen, und zwar zum nachrüsten für alle LOKS, da macht Fleischmann noch ein Geschäft, was ich diesem Hersteller aus Sympathie gönne, und andererseits erreicht man so alle mit DIGITAL.

Vielleicht wärs das ja
Hallo,
für DCC-Fahrer bietet Fleischmann mittlerweile einige Lokmodelle auch fertig digitalisiert an. Wenn du allerdings Selektrix fährst, sieht es zugegebenermaßen schlecht bei Fleischmanndampfloks aus. Das mit dem Selbstumbau sehe ich dagegen sehr kritisch, denn wenn ich ein wahnsinnig teures Dampflokmodell kaufe und dann Umbaue verliere ich zum einen die Garantie und trage zudem das volle Risiko wenn der Umbau fehlschlägt! Und da ich nun mal kein Feinmechanik- und Elektronikprofi bin, bin ich keineswegs bereit ein solches finanzielles Risiko zu tragen.
Viele Grüße
Maik
>>die 01.10 sind inzwischen mit Steckschnittstelle im Tender ausgerüstet worden.

upps, da habe ich wohl eine einzige uebersehen.  Aber das aendert die Lage ja auch nicht gerade dramatisch.

>>Das umbauen auf Decoder geht aber auch ohne DSS.

Klar, gehen tut es.  Ich bin aber kein guter Loeter und ich mache mir auch nicht gerne meinen Garantieanspruch zunichte.   Bei meinen Loks werde ich es wohl auch irgendwann wagen (und wenn das nicht klappt, dann lass ich sie vom Fachmann umbauen).    Aber ich wuerde es lieber nicht so machen muessen, und daher habe ich in letzter Zeit solche Loks vermieden..

>Bedenke dass die meisten Dampfer gar keine Leiterplatte haben sondern nur so ein >"Blechwerk". Man könnte also nur eine Buchsenleiste auf einer kleinen Platine an >einem Kabelbaum einbauen, so wie das von GFN in H0 gemacht wird. Dieser >Anschluss ist aber zumindest halb so gross wie ein heutiger Decoder.
>D.h. der Einbauplatz muss um Faktor 1,5 grösser sein als ohne Schnittstelle.

Ok, aber man hat ja (ausser bei den kleinen Loks) im Tender und im Kessel Platz.  Oder man plant gleich eine Platine im Tender oder Kessel ein.  

>Doch! Wenn die Lok keine Leiterplatte hat muss dieser Steckerprint händisch verkabelt werden.

Die Kabel muessten an ein paar vorgesehenen Loetpunkten angeloetet werden (wenn das die Loesung sein sollte).  Das ist ein geringer Loetaufwand der die geschulten Montagekraefte vieleicht ein, zwei Minuten kostet.  Es ist nicht umsonst, aber es bewegt sich im Bereich von unter 2-3 Euros Mehrkosten.

Sagen wir es mal so: Die anderen Hersteller schaffen es ja Modelle mit Schnittstellen auszuruesten - es handelt sich also (bis auf wenige Kleinstloks) nicht um ein groesseres technisches Problem.   Vieleicht bin ich ja auch eher die Ausnahme, und die fehlenden Schnittstellen stoeren die meisten von euch nicht?
Naja, wenn es Platzmäßig kein Problem ist, bevorzuge ich schon auch eine Herstellerseitig eingebaute Schnittstelle. Das hat den Vorteil das man im Zweifel auch mal schnell einen anderen Dekoder ausprobieren kann, und sei es zu Testzwecken. Und die GFN-Schnittstellen sind IMHO sehr gut, sofern vorhanden. Und ich denke, wir sind uns alle einig das da noch was geht!


Knifflig zum Umbauen sind aber gerade die Loks die gerade so Platz für einen Dekoder bieten, aber keinen mehr für einen Stecker. Und das sind gerade bei den Dampfloks doch einige. An den Gehäusen rumfräsen tu auch ich auch nicht gerne.

Garantie ist sicherlich ein Thema. Darum fahre ich meine neuen Loks auch ausgiebig analog Probe bevor ich den Dekoder einbaue. Grad bei Dampfloks ist das Fahrwerk kritisch und es ist auch sinnvoll vorher mal die Foren zu wälzen ob da jemand schon mal von Kontaktschwierigkeiten oder anderen Wehwechen geschrieben hat. Echte Härtefälle sind meist auch irgendwo besprochen worden.

Wenn die Löterei vom Hersteller vorgesehen und im Manual beschrieben ist, sollte das aber auch durch die Garantie gedeckelt sein, eine fachgerechte Montage vorrausgesetzt. Muss ich nachher grad mal die Hobbytrain Anleitung rausholen ob da was zu steht.

Das der Hersteller für das digitalisieren auf den Montageaufwand noch eine ordentliche Marge verlangt ist klar. Optionen sind immer teuerer. Der Fachmann verlangt pauschal oder Stunde, da kommt man idR besser weg.

Wer mit dem Löten auf Kriegsfuß steht, der sollte das auch wirklich vom Fachmann machen lassen!

Grüßle
Elvis.




Beitrag editiert am 08. 01. 2008 21:49.
Also...
Hobbytrain - quasi als Pinonier der Lötschnittstelle - hat ausdrücklich eine Beschreibung für den Umbau in Manual, übernimmt aber keine Haftung bei "unsachgemäßem Gebrauch / oder Umbau sowie daraus resultierenden Schäden".

Grüßle
Elvis.
>"unsachgemäßem Gebrauch / oder Umbau sowie daraus resultierenden Schäden"

Ob das Anloeten des Dekoders schon als "Umbau" zaehlt?  Ich hoffe mal der Hersteller ist da kulant.

>Knifflig zum Umbauen sind aber gerade die Loks die gerade so Platz für einen Dekoder bieten, aber keinen mehr für einen Stecker.

Da waere ein herstellerseitig eingebauter Multiprotokolldekoder schon was feines.  Ich kann die Hersteller schon verstehen, die nicht zwei Versionen im Programm haben wollen und die Analogfahrer, die den Dekoder nicht mitbezahlen wollen.   Ich muss aber sagen das ich mich ueber jede neue Digilok freue.  Ueberlege z.B. gerade meine Fleischmann 212 zu verscherbeln und dafuer die Minitrix multiprot neu zu kaufen.

>Und das sind gerade bei den Dampfloks doch einige.

Glaub ich eigentlich nicht, solange der Hersteller das von vorneherein plant.  Aeltere Modelle neu aufzulegen verlange ich ja garnicht mal unbedingt, aber wenigstens was seit (sagen wir mal) 2002 an Neuheiten rauskam, haette mindestens die Loetpunkte haben koennen.    Und von jetzt an sollte nun wirklich jede neue Lok irgendwie auf digital vorbereitet sein.

>An den Gehäusen rumfräsen tu auch ich auch nicht gerne.

Nee, da wuerde ich es dann glaube ich auch sein lassen.   Selbst wenn es vom Fachmann gemacht werden wuerde.

>Wer mit dem Löten auf Kriegsfuß steht

So einer koennte ich sein. Oder vieleicht hab ich auch nur das falsche Werkzeug.

Ich hoffe jedenfalls das uns Fleischmann in der Zukunft mehr Schnittstellen beschert - denn schoene Sachen haben sie ja schon im Programm.
Also, ich wollte mich eigentlich zurückhalten aber.....

Leute, löten und Moba gehören nun wirklich zusammen! Natürlich ist das oft immer etwas knifflig aber wenn man hier schon versagt - wie soll man sich eine komplizierte, komplexe Anlage zusammenbauen?
Traut Euch doch mal wieder mehr zu! Bemüht Euch doch mal etwas mehr. In meiner Jugend vor  über 20 Jahren hätte ich nie gedacht, das "richtige" Modellbahner Angst haben, ihre eigenen "Spielzeuge" (wurde ja von aussen gerne so gesehen) auseinanderzunehmen.  
Ich wusste bis vor einiger Zeit gar nicht, das es auf ein Lokmodell überhaupt so was wie eine Garantie gibt.
Glücklicherweise ist Moba eben noch nicht "Plug`n Play", sondern man muß sich mit der Materie auch mal ein wenig auseinandersetzen.
Was ist am fräsen so schlimm? Probiert`s doch einfach mal. Sooo dumm kann man sich gar nicht anstellen, das gleich was kaputt geht.

Übrigens will ich damit nicht GFN in Schutz nehmen. Natürlich wäre es schön, wenn alle Modelle eine vernünftige (eben nicht so wie Mtx) Schnittstelle hätte aber kann das wirklich so ein Problem sein?

Tur mir leid aber manchmal muß ich etwas mit dem Kopf schütteln. Damals mit der Flexgleisverlegung z. B.. Das war auch so was. Endlose Diskussionen, wie man so`n olles Gleis verlegt, bevor es mal EINER einfach probiert.  

Sorry, aber wollte das mal loswerden. Ist aber nicht persönlich gemeint. Nur eben eine Aufforderung, sich bewusst zu werden, das es sich hier noch um ein "richtiges" Hobby handelt und nicht nur um gelegentliche Freizeitbeschäftigung 2, 3 Stunden im Monat

provokante Grüße
Thorsten


Beitrag editiert am 09. 01. 2008 02:13.
> Ueberlege z.B. gerade meine Fleischmann 212 zu verscherbeln und dafuer die Minitrix multiprot neu zu kaufen.

Schau Dir aber mal den Preisunterschied zwischen der analogen und der digitalen MTX V100 an. Da kriegt man 2 Decoder drum!

>Leute, löten und Moba gehören nun wirklich zusammen! Natürlich ist das oft immer >etwas knifflig aber wenn man hier schon versagt - wie soll man sich eine komplizierte, >komplexe Anlage zusammenbauen?

Naja, also Kabel ans Gleis loeten kriege ich schon hin :)   Das ist aber was ganz anderes als in einer filigranen Lok ein hitzeempfindliches Elektronikbauteil einzuloeten und eventuell noch Gehaeuseteile wegzufraesen. Selbst das wuerde ich wahrscheinlich schon irgendwie hinkriegen, aber froh bin ich darueber nicht. Dekodertausch oder Test ist ohne die ganze Plackerei nochmal zu machen auch nicht drin.  Ausserdem, ganz anders als beim Gleise loeten, kann hier ein kleiner Ausrutscher doch ganz schoen teuer werden. Und wenn nacher noch irgendwas anderes an der Lok kaputtgeht, darf man das dann, dank Garantieverlust, auch noch selber zahlen.

Daher vermeide ich in letzter Zeit Loks ohne Schnittstelle.

>In meiner Jugend vor  über 20 Jahren hätte ich nie gedacht, das "richtige" Modellbahner >Angst haben, ihre eigenen "Spielzeuge" (wurde ja von aussen gerne so gesehen) >auseinanderzunehmen.  

Da kosteten die Loks auch nicht 200-700 DM das Stueck und waren grundsaetzlich viel einfacher ausgelegt. Ich bin bastlerisch nicht ungeschickt, aber einen modernen Minitrixdampfer auseinanderzunehemen macht mich schon etwas nervoes.

>Schau Dir aber mal den Preisunterschied zwischen der analogen und der digitalen MTX V100 >an. Da kriegt man 2 Decoder drum!

Hmmm, stimmt.  Sind die Loks ausser dem Dekoder baugleich?  Ist bei der neuen multiprot V100 uebrigens ein Dekoder drin, oder Dekoderbauteile auf der Platine verteilt?


> Sind die Loks ausser dem Dekoder baugleich?

Ja! Lediglich die Lokplatine ist unterschiedlich, es ist auch bei der Multiprotokoll-Version wieder ein Lokplatinendecoder eingebaut (Kostenpunkt Ersatzteil ca. EUR 100,-!).

Grüße, Peter W.
Hallo Robert,

bei der Mtx V100 (12446) ist der Decoder in Einzelteilen auf der Platine verteilt. Mein Exemplar meldet übrigens trotzdem im Sx-Betrieb mit intelligenten Gleisbelegtmeldern 8i von MÜT die Adresse zurück (TrainController kann dies als Software verwerten). Es geht aber auch anders beit Mtx: Im Glaskasten BR 98.3 (12430) ist ein regulärer Decoder eingelötet mit den Maßen des 66838 (so einer ist es wohl) nur ohne Litzen für die Beleuchtung, weil es die beim Glaskasten nicht gibt.

Gruß Gerhard

P.S. zum Preisunterschied ist zu sagen, dass wohl kaum einer den Katalogpreis bezahlt. 12446 war auch schon neu für 120 EUR zu haben.

Beitrag editiert am 09. 01. 2008 17:21.
@10
Ja stimmt auf einer seite ja auch!
Aber wenn man Bedenkt das bei einem Fehler den man macht gleich 100 bis300 € im Arsch sind!
Das schreckt doch einige wie auch mich eingeschlossen davor zurück solche Umbau maßnahmen zu starten!
Es sei denn man kauft sich ein paar günstige Loks in der Bucht zum Üben, da ist der Schaden dann nicht so groß!
Und in der Heutigen Zeit Erwarte ich einfach von Neuen Lokmodellen das diese zumindest eine Lötstelle aufweisen, obwohl eine Steckschnittstelle in dieser Zeit zum Standard gehören sollte!
Und bei GFN kauf ich nur Loks mit Schnittstelle oder Eingebautem Dekoder.
Wobei ich die Eingebauten Decoder nicht so Toll finde!
Nicht weil sie nichts Taugen, sondern weil ich meinen Decoder gerne selbst auswählen Möchte!
Hallo ,

>>Schau Dir aber mal den Preisunterschied zwischen der analogen und der digitalen MTX V100 an. Da kriegt man 2 Decoder drum!<<

... was ein "Mondpreis" ist wißt ihr ? - es geht aber manchmal auch anders ; der große Empfehler empfiehlt aktuell die 280 mit Multiprot für 89,95 EUR - leider H0 , das ist ein Fehler

gaga
Loks mit eingebautem DCC-Decoder kaufe ich nur, wenn es sich um Sound-Loks handelt. Andere Digitalloks müssen bei mir vor einem Signal ohne viel Elektronik langsam anhalten.
Das ist bei Selectrix Standard (nur eine Schottky-Diode erforderlich) und ich will diese Signalabhängigkeit nicht aufgeben, obwohl meine MobileStations auch DCC-Loks ansteuern können.
So habe ich bis jetzt erst eine Fleischmann-Lok (01.10 mit Schnitstelle) digitalisiert aber schon über zehn Minitrix-Loks.
Fleischmann vergrault sich mit diesem Vorgehen die Selectrix-Kunden.
Gruß
Klaus
Hallo .

>>Fleischmann vergrault sich mit diesem Vorgehen die Selectrix-Kunden.<<
... papperlapapp ; wer eine Schottky ans Gleis bringt sollte eigentlich auch SX Dekoder in die GFN Loks bringen - oder ?

gaga
@16
Erwarten kann man immer was aber bitte bedenke, das es oft nicht ohne grösseren Aufwand geht, eine ursprünglich konventionell konstruierte Lok dafür zu überarbeiten. Zumal es ja wohl, wie hier immer wieder von deren Seite betont, noch viele Analogbahner gibt (was ich natürlich auch glaube). Übrigens tut Fleischmann das ja durchaus in den letzten Jahren, wobei dann aber auch gleich das ganze Modell überarbeitet wird. Es passiert aber längst nicht in dem Ausmaß wie es bei Mtx geschehen ist. Letztendlich ist GFN aber auch nun mal wesentlich kleiner, also nicht so investitionsstark. Dazu kommt noch die von den Fleischmännern bekannt Konservativität.

Übrigens guckt Euch mal im Netz nach Ersatzteilpreisen um. Bei meinen ersten Versuchen sind mir auch einige Platinen angeschmolzen, weil zu lange erhitzt. Aber glücklicherweise konnte ich diese noch wieder hinbekommen und ansonsten hätten sie auch nicht das ganze Modell gekostet.
Aktuell habe ich z. B. gerade die GFN BR 56 in der Mache. Ich möchte dort einen SL74 einbauen, der ja bekanntlich recht groß ist (wenn auch der kleinste Sounddecoder auf dem Markt). Mitsamt Lautsprecher. Dazu habe ich den Kessel von innen aufgefrässt. Mit einer einfachen Minibormaschine. Hört sich so schlimm an, ist aber gar keine Sache. Höchstens ziemlicher Dreck. Jedenfalls habe ich mich vorher informiert - das Gehäuse kostet ca. 80,-. Ist schon ziemlich heftig aber eben lange nicht so teuer wie die ganze Lok. Und es ist ja auch sehr unwahrscheinlich, das es ersetzt werden muß.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Gruß
Thorsten

PS: Bitte, ich will hier nicht als der "große Macker" dastehen, sondern nur deutlich machen, das alles möglich ist, wenn man sich etwas mehr kümmert und Mut hat. Zumindest kann man sich dann evtl. auch mehr Wünsche erfüllen.
@gaga:
soll das eine Provokation sein?
eine "Diode ans Gleis anlöten" bedeutet nichts anderes, als bei einem Signal mit Zugbeeinflussung eine Diode mit Verbindung zum nicht isolierten Bereich in das Kabel zum isolieren Gleisabschnitt einzuschleifen. Das geht sogar ganz ohne Löten unter Zuhilfenahme von Lüsterklemmen unter der Anlagenplatte und Anschlußklemmen / Anschlußgleisen.
Jeder, der ein Signal mit Zugbeeinflussung einbauen kann (das konnte ich schon als Zwölfjähriger mit Märklin) ist dazu in der Lage.
Gruß
Klaus

Beitrag editiert am 09. 01. 2008 18:20.
Hallo Klaus ,

>>soll das eine Provokation sein?<<
... ja sicher aber nicht so wie Du es jetzt gedacht hast - sondern in Bezug auf eine Scheuklappensichtweise ...
Die DCC Krachmacher-Loks müssen nicht per Diode bremsen können ? das verstehe ich nicht ...

gaga
Was heißt hier die müssen nicht?
Sollte wohl heißen die können nicht...
Aber ich muß auch nicht immer alles verstehen,
geschweige denn umsetzen.

Aber die Firma Lenz hat doch nachgrüstet.

Hans-G.

Beitrag editiert am 12. 01. 2008 07:25.


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