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THEMA: Digital Fahren mit externem Decoder ?

THEMA: Digital Fahren mit externem Decoder ?
Startbeitrag
Koesters60 - 06.10.07 22:18
Liebe Modellbahner,
ich mache mir Gedanken darüber ob es möglich ist, die jeweiligen Vorteile von Analog und Digital Fahren zu einem neuen System zu kombinieren.
Bisher hab ich mir eine Anlage gebaut, nach dem Motto "Analog Fahren und Digital Steuern":
http://www.mobablog.info/blog.php?id=267
http://www.mobablog.info/blog.php?id=307
Ich weiß um die Vorteile des Digital Fahrens mit Lokdecodern, aber die Lokumbauten scheuen doch viele Modellbahner.

Ich weiß nicht ob meine Ideen nun so furchtbar neu sind, aber ich habe intensiv das Digital Forum gelesen und auch mit diversen Suchkombinationen gegoogelt und nicht das gefunden, was ich mir vorstelle.
Daher verzeiht mir, wenn schon einmal so ein Vorschlag hier im Forum diskutiert und evtl. "zerrissen" wurde.

Meine Idee, hier ist der Link zu einer Skizze
http://img63.imageshack.us/img63/5499/idee2xb4.jpg

Man nehme
aus der Analog Welt
1. ich verdrahte die Stromzuführungen wie eine Z-Schaltung (ich setze voraus daß jeder weiß was das ist, sonst bitte nachlesen in Ismael's Rubrik "Elektrik / Z-Schaltung")
2. ich nehme so viele Analog Spannungsverstärker, ich nenne sie mal "AnalogBooster (AB)", wie ich Züge gleichzeitig fahren lassen möchte
3. ich nehme so viele Analog Spannungs Potis wie ich ABs habe (ich nenne sie mal "AnalogZentrale (AZ)", mit diesen kann ich die Steuerspannung (PC gesteuert) für die ABs einstellen (= Handregler)
3. ich nehme die unveränderten Loks (also keine Umbauten), keine Änderung der Funkentstörung(?) und Lampenanschlüsse(?)

aus der Digital Welt
1. ich nehme so viele Päärchen "Decoder + Booster" wie ich Loks gleichzeitig fahren lassen möchte; ich nenne sie mal "DigitalBooster (DB)"
2. ich neme eine DigitalZentrale und verbinde sie mit den DBs über ein 2-adriges Kabel (das ist normalerweise das Gleis)

dann nehme ich zusätzlich
1. einen PC mit Interfaces und verbinde mit
    - der Digitalzentrale DZ
    - der Analogzentrale AZ
2. für jeden Block einen Gleisbesetztmelder BMi in die Gleiszuleitungen, plus evtl. Polwender PWi
Beschreibung der Schalter (alles Leistungsschalter, z.B. Relays):
Zi: die Block-Zuordnungsschalter (als Kern-Elemente der Analog Z-Schaltung)
Si: die Select-Schalter wählen aus ob mit DB oder AB gefahren wird (nur wenn Mischbetrieb vorgesehen ist)
Pi: die Programmier-Schalter, sie simulieren den Zustand für das Programmieren der Decoder
PW1: die Polwender, nur wenn in beiden Richtungen im Blockbetrieb gefahren wird

Systembeschreibung:
Wie beim Analog-Fahren werden die Decoder über die Z-Schaltung an die betreffenden Fahrstraßen Blöcke geschaltet, es ist angenommen daß ein zugeteilter Decoder entsprechend der in den zugeteilten Blöcken fahrende Lok programmiert ist.
Findet nun für ein DigitalBooster DB ein Lokwechsel statt, muß der zu benutzende Decoder zunächst neu programmiert werden.
Hier in meinem System wird ein zu Decoder über die Z-Schalter Zi sowieso vom Gleis abgeschaltet wenn er keiner Lok zugeteilt ist.
Ich habe gelesen, daß ein Decoder eine Last haben muß wenn er programmiert wird, gut dann spendiere ich mir pro decoder die Umschalter Pi.

In die Zuleitung zu jedem Block setze ich einen Besetztmelder, der vom PC periodisch gelesen wird.
Die Zuordnungsschalter Zi werden vom PC gesteuert entsprechend den zu befahrenden Fahrstraßen.
Die Analogfahrpulte und Digitalfahrpulte werden über die Schalter Si vom PC ausgewählt.
Ein Decoder wird zunächst über Pi an eine Last gelegt, vom PC programmiert (nur wenn die zugeteilte Lok sich ändert) und dann der Fahrstraße zugeschaltet.

Und los kann's gehen, der PC + der Modellbahner steuern die Anlage:
Der PC steuert die digitalen und (wenn vorhanden) analogen Fahrpulte im Blockbetrieb entsprechend den Rückmeldungen der Besetztmelder. Dazu muß ein Besetztmelder 3 Abschnitte im Block überwachen, den Fahrabschnitt, Bremsabschnitt und Stoppabschnitt, dann sind punktgenaue Halts vor den Signalen möglich; wird in beide Richtungen gefahren wird noch ein Polwender zwischen BM und Gleisabschnitt geschaltet.
Die Decoder werden vor dem Zuteilen und wenn die zugeteilte Lok sich ändert vom PC über die DigiZentrale zunächst programmiert.

Der Modellbahner
- stellt Fahrstraßen
- wählt aus, welches Digi / Analogfahrpult mit welcher Lok fahren soll
- Bei Analog: kann mit dem Handregler eingreifen (beim AnalogFahrpult z.B. die vom PC eingestellte Steuerspannung reduzieren --> manuelle Langsamfahrt, aber mit Blocksteuerung)
- Bei Digital: wie hier ein manueller Eingriff in die Fahrspannung der Loks möglich ist, weiß ich nicht, dazu kenne ich die Funktionen einer PC gesteuerten DigiZentrale noch nicht genau

Was habe ich damit erreicht:
Loks fahren mit Lokdecodern (und damit besseren Fahreigenschaften), die Decoder sind aber nicht in der Lok sondern extern in den Gleiszuleitungen. Ich brauche keine Lok umzubauen um digital zu fahren.
Ich habe nur so viele Decoder in der Anlage wie Loks gleichzeitig im Blockbetrieb unterwegs sind.

Was habe ich nicht erreicht:
1. Es kann in einem Gleisabschnitt nicht gleichzeitig mehr als 1 Lok fahren (wenn die Anlage in Gleisabschnitte unterteilt ist, stört das auch nicht)
2. Ich kann keine Zusatzfunktionen in den Loks schalten (Licht an/aus usw.), das wäre für mich akzeptabel

So, was meinen nun die Digital-Experten dazu?    )  bisher bin ich überzeugter Analoger ) kann sich aber vielleicht hiermit ändern

Sollte ich da einem kapitalen Bock geschossen haben in Unkenntnis der Digitalen Welt?   ((
Ich hoffe ich blamiere mich nicht, falls doch, auch nicht schlimm, dann sagt mir aber bitte warum!!   :o))

Für heute
Bernd vom Bodensee.

PS: morgen kann ich am Forum tagsüber nicht teilnehmen, bin erst am abend wieder da.

Beitrag editiert am 08. 10. 2007 22:22.

hallo,
betreibt Wolfgang ("Modellfrey") seine Anlage (Stuttgart Hbf) nicht so oder so ähnlich?

meint
Roger
Hallo Bernd,

ich würde es vieleicht etwas einfacher machen und per Z- Schaltung nur das Digitale Signal auf den jeweiligen Abschnitt der Schienen schalten, wo eine Digitale Lok unterwegs ist. Und das ganze über die Software und die Digitalzentralle steuern.
Da ja bei den Digitalen Loks ja der Dekoder schon eingebaut ist.
Ist mir so eingefallen als ich mich genauer mit deiner Schaltung beschäftigt habe.

Vorteil ist das du dann auch die Funktionen der Loks Steuern kannst und die Analogen Loks auch nur den Analogen Strom bekommen.

gruß Dirk

Beitrag editiert am 06. 10. 2007 23:17.
Hallo Bernd,

sowas gibt es bereits zu kaufen. Es heißt Dinamo und wird von Leon van Perlo entwickelt und betreut.

http://home.hccnet.nl/leon.van.perlo/

ciao
Christian
Auch Gahler+Ringstmeier funktioniert so. Hat dann aber nebst der Fahrstromgeschichte auch die nötigen Sicherheitsvorkehrungen (Fahrstrassenverschlüsse), damit keine Unfälle möglich sind.
http://www.gahler.de/

Felix

Beitrag editiert am 07. 10. 2007 10:02.
http://www.freiwald.com/seiten/download.htm

Mal das Handbuch für TrainController runterladen und ab Seite 274 lesen.

Jürgen H.



Beitrag editiert am 07. 10. 2007 10:19.
Hallo ,

>>Auch Gahler+Ringstmeier funktioniert so. <<
... es funktioniert sogar KURZSCHLUSSSICHER )  weil es keine herkömmlichen Lokdekoder sondern ausreichend dimensionierte herkömmliche Elektronikbauteile verwendet. Natürlich mit allem Schnickschnack der diversen Automatiken ; Lok- und -Zugnamen; Längensortierung und Zweirichtungs-SBF und und und ...

Einfach mal das "große" Handbuch runterladen -->
http://www.gahler.de/012_Download/AHlang361.pdf
Da steht ALLES wissenswerte drin - auch für die sinnvolle Blockeinteilung ...

gaga
@4
Da muss ich Dich leider korrigieren. G+R kann unendlich viel, aber Digital und Analog laufen nicht "durcheinander". Entweder MpC-Classic oder MpC-Digital. MpC-Classic hat quasi den Decoder am Gleis (mit PWM) und bei guten analogen Loks vermisst man den Digital-Decoder auch nicht. Allerdings kann MpC-Classic systembedingt keine Lastregelung und keine Lichtschaltung.

Gruß
K.U.Müller
Die Ansteuerung von Lichtwechsel und das Gefussel für Entstörung macht einen "externen" Decoder widersinnig, da ich keine Lastreglung durchführen kann.

Meine paar Cent...
Vernünftige Lokdecoder sind auch KURZSCHLUSSSICHER .(Warum einige Leute so schreien müssen?)
Jürgen H.
Unvernünftige Lokdecoder sind auch schonmal ABRAUCHSICHER (Warum einige Leute sich das SCHREIEN gerne einreden ?)

EDIT 16:47 Jürgen H. Du hast Mail über UserListe ...

gaga

Beitrag editiert am 07. 10. 2007 16:42.

Auszug aus allgemeinen Benimmregeln für Foren :

"Benutzen Sie bitte keine Großbuchstaben, schon gar nicht in der Überschrift. Diese werden im Internet als SCHREIEN interpretiert und sind daher äußerst unhöflich. Das gleiche betrifft auch zahlreiche Ausrufezeichen ("!!!!!!!")."
Jürgen H.
Hallo ihr alle die bis jetzt geantwortet haben,
zunächst vielen dank dafür.
Jetzt muß ich mir erst mal in Ruhe alle Antworten ansehen.
Ich werde dann morgen versuchen auf alles zu antworten, nachdem ich eure Vorschläge, doch irgendwo mal genauer nachzugehen, durchgearbeitet habe.

Eins vorneweg, ich wollte kein völlig neues System aufbauen, sondern mein existierendes (wie in MoBaBlog beschrieben) um die Digital Komponenten erweitern. Das heißt zum Beispiel, die Z-Schalterei mit den Zi-Schaltern habe ich schon für den existierendn Analogteil realisiert, ich wollte eigentlich nur über die zusätzlichen Schalter Si zwischen Digitaldecodern  DBi und Analogspannungen ABi umschalten können.

Den Hinweis auf G+R hatte ich schon erwartet, nutzt mir aber nichts, da ich wie gesagt mein existierendes System weiter verwenden möchte.

Aber einige Zusatzfragen habe ich jetzt schon:
1. gibt es eine Beschränkung in der Entfernung zwischen Decoder-am-Gleis und dem Lokmotor (ich denke an Funkstörungen, EMC, Lastregelung)?

2. da ich kein Digitaler bin, kann mir jemand sagen, wo ich Info finde darüber wie der Motorstrom den der Decoder generiert aussieht, ich denke es ist eine Pulsweiten-Modulation (?)

3. Wenn ich auf Lastregelung verzichten würde, würde nicht ein PWM Modul reichen dessen Charakteristika man eben vom PC aus einstellen könnte. So mache ich es ja auch für den Analogteil (da gebe ich direkt die Gleichspg. von der SW über einen D/A Wandler vor), aber eben nicht in einer Lastregel-Schleife sondern nur als lokspezifische Gleichspannung. Ich denke mir, für einen PWM würde man dann eben die max Spannung und den Modulationsgrad vorgeben. Damit fährt die Lok schon besser, vor allem im Langsamgang, aber eben nicht lastunabhängig

4. Wo finde ich Info wie die Lastregelung funktioniert? Ich könnte mir vorstellen, daß gerade die Lastregelung ein Pro für Decoder gegenüber PWM ist. Ich hatte vor vielen (35 jahren) Regelungstechnik studiert und weiß um die Vorteile einer Regelung gegenüber einer Steuerung

So jetzt muß ich erst mal euer Geschreibsel genauer lesen. Tschüss für heute.

Bernd.
Hallo, hier sind meine Antworten

hab's doch noch gmacht bevor  ich in die Heia muß.

Antwort 1 (Roger):
Roger hast du die Adreesse der HP von Wolfgang, ich habe nur http://www.Modellfrey.de und die funzt nicht.

Antwort 2 (puffbohnen)
Ne, ich habe ja keine Loks mit eingebautem LokDecoder, und will nur 4-5 LokDecoder extern ans Gleis schalten, daher brauche ich für die Decoder auch die Z-Schaltug.
Sicherlich könnte man sich jetzt ein System ausdenken, daß alle 3 Systemarten beinhaltet (rein Analog mit Gleichspannung, decoder extern am Gleis und als drittes Decoder in der Lok), d.h. in meiner Skizze hätte der Schalter Si dann 3 Positionen. das ist im Prinzip möglich, wäre für mich aber nicht interessant, da ich weder Loks mit eingebautem Decoder im Lokschuppen stehen habe noch in Zukunft kaufen möchte.
Die Z-Schalter Zi mit einem zusätzlichen Systemauswahlschalter Si würden dann ergeben, daß Blöcke "sauber" mit nur jeweils dem für die Fahrstraße ausgewählten System gespeist werden, was sicher Vorteile hat (ich denke an die Diskussionen über "Analog Loks und Digital Loks gemischt fahren", das gäbe es dann nicht).

Antwort 3 (cwichmann)
Ich möchte mir kein System neu kaufen, da ich schon ein komplettes Steuerungssystem realisiert habe (s. meinen Beitrag in MoBaBlog.Inf), ich möchte mein System erweitern mit externen Lokdecodern um die Vorteile der besseren Fahreigenschaften mit Lastregelung nutzen zu können. Ich bin mir bewußt, daß damit nicht alle Vorteile des fahrens mit Lokdecoder erreicht werden (nur 1 Lok pro Gleisabschnitt, was Rangieren in besetzte Gleise hinein und Doppeltraktionen wohl nicht möglich macht).
Leider ist die Seite http://home.hccnet.nl/leon.van.perlo/ nur in Holländisch geschrieben, gibt's da auch was deutsches? Aber so weit ich es dort lesen konnte, kommt das system nicht in Frage, weil ich wie oben gesagt, mein System ergänzen möchte und nicht neu kaufen.

Antwort 4 (fgee)
Das MpC von G+R kenne ich. Ich hatte mich damals (1986) nicht dafür entschieden weil:
- ich die Assemblerprogrammierung nicht mochte
- ich keine Steuer SW kaufen wollte, sondern sie selber schreiben wollte (und habe jetzt mindestens den gleichen Funktionsumfang wie MpC und das nicht in Assembler sondern Turbo Pascal)
- es war mir echt zu teuer (sie mal auf der G+R Seite nach bei den Preisen, das ist horrend !)

Antwort 5 (Jürgen H.)
Von der Download Seite funktionieren bei mir alle Downloads nur nicht der von TrainController V5.8 Programmbeschreibung.
Aber wie schon oben gesagt ich möchte mir kein neues Steuerprogramm kaufen, mein selbst entwickeltes möchte ich weiterbenutzen aber mit Digital erweitern.

Antworten 6 + 7: G+R System
Wie oben gesagt MpC kommt für mich nicht in frage. Außerdem, wie ich "MpC-Digital " verstehe, steuert es Decoder in Loks an.
Ich möchte meine Loks aber nicht digitalisieren, sondern nur 4-5 Decoder extern an die Gleise schalten, sie also für alle Loks benutzen (dazu muß der freie Decoder entsprechend der zugeteilten Lok  immer zuerst neu programmiert werden  und dann wird "mit Lokdecoder gefahren" mit all den Vorteilen)

Antwort 8 (Peter 8):
Warum kann ich mit einem externen Decoder keine Lastregelung machen. Der Decoder wird doch mit dem Motor auch nur über 2 Leitungen verbunden, was anderes mache ich doch auch nicht.
Oder liege ich da falsch? Gibt es in der Lok bei eingebautem Decoder noch andere Verbindungen, das wäre dann der Killer für meine Idee , außer den Zusatzfuntions-Ausgängen wie Licht ein/aus oder Sound ein/aus ?  Wenn ja, ist das wichtig zu wissen, wie gesagt ich habe keine Erfahrung mit den Docodern.

So das wären meine Antworten.

Aber ich habe noch ein paar Fragen:
1. könnte man nicht die Digizentrale weglassen, das generieren der Steuersignale für die Decoder könnte der PC doch übernehmen?
Ich sehe allerdings probleme darin daß der PC evtl. die Signalprofile nicht mit dem richtigen Timing ausgeben kann, weil Windows nun mal nicht echtzeit-fähig ist.
2. was ist beim Programmieren der Decoder zu beachten? Wie schnell geht das?
3. Wie ist es mit der Kurzschlußsicherheit der Decoder bestellt?
4. Wie verträgt sich der externe Decoder mit der Funkentstörung in der Lok, ist das von der Decoder-Art / Firma abhängig?
5. Wo finde ich Details über das Interface PC-Digizentale?
6. Welche Decoder sollte man nehmen? Da könnte man ja echt gute / teure nehmen da ich ja nur 4-5 Stück brauche?

Gruß für heute
Bernd vom Bodensee.

Beitrag editiert am 07. 10. 2007 23:16.
Bernd, es gibt Digital Projekte für Windows und LINUX, die die Zentrale ersetzen.
Für LINUX: http://www.vogt-it.com/OpenSource/DDL/
Für Windoze: http://home.snafu.de/mgrafe/
Beides sind Open Source Programme. Du kannst also den Quellcode nach eigenen Wünschen verändern.
Was du noch brauchst, sind Booster und Kabel.

Wenn du Probleme mit der nicht-Echtzeitfähigkeit von Windows hast, schau dir mal Ubuntu Studio an. http://ubuntustudio.org/
Sein Low Latency Kernel, der eigentlich für "Musiker" gedacht ist, liefert beinahe Echtzeit.
Um diesen Kernel zu 100% nutzen zu können, müsstest du aber wahrscheinlich DDL etwas umschreiben.

MfG
claus
moin Bernd,
die HP ist schon länger offline, ich würde direkt Kontakt mit ihm aufnehmen.
(Die Anlage selber wird auch in Miba "Anlagen 8" vorgestellt, ein paar Bilder gibt es hier:
http://www.1zu160.net/galerie/frey.php )

Gruß,
Roger
Die 2 Strippen vom Decoder zum Motor werden jedoch bei Lastreglung anders genutzt. Der Decoder wertet  die vom Motor zurück induzierte Spannung aus, das geht logischerweise nicht mehr, wenn Lämpchen, Kondensator, Dioden und Spulen das verfälschen.
M.E. ist das nix, auch habe ich noch nirgendwo eine dort wirklich überzeugende Lösung gesehen. Ich denke das eine Lok der richtige Platz ist für einen Decoder.

Aussserdem ist DCC  kein Digitalsystem, bei dem es auf das Timing ankommt. Jeder Decoder macht dort seinen eigenen Takt weil der "Datenfluß" auf der "Leitung" stark abhängig davon ist, wieviele Decoder gerade angesteuert werden. Bei einer fahrenden Lok ist also relativ wenig auf der "Leitung" los, bei 50 sieht das schon ganz anders aus...

Anders ist das bei Selectrix, da fest alle Adressen 13 x pro Sekunde ausgegeben werden.

Bei Kurzschlußsicherheit haben die Decoderhersteller alle ihre eigenen Vorstellungen. Von garnix bis absolut gibt es dort alles. Wenn einem dieser Punkt sicher ist sollte man vor Kauf prüfen.

Beitrag editiert am 08. 10. 2007 08:10.
Hallo Peter (Peter 8),
ich glaube du hast mich überzeugt mit den Argumenten über die Lastregelung. Dann muß ich die Idee mit dem externen Dekoder wohl ad acta legen. Ich kann mir gut vorstellen, daß Lok- und Wagenlampen bei der Regelung stören.

Es ist vielleicht sogar noch schlimmer, was macht die Regelung wenn die Verbindung Decoder-Motor unterbrochen wird (durch Gleisverunreinigungen) oder Kurzschluß auf Weichen hat... das sind ja Lastfälle, die bei einem Decoder, der in die Lok sitzt , ja gar nicht vorkommen können...es sei denn der Motor macht Kurzschluss, aber dann ist er wohl auch kaputt und der Decoder auch (wenn er nicht kurzschlußsicher ist)...also, ja das ist doch alles sehr gefährlich und wohl nicht tauglich im rauen MoBa Betrieb.

Was aber bleibt, ich werde die Idee mit einem PWM basierten Fahrpult weiter verfolgen. Das wäre bei mir ganz einfach zu implementieren, ich ersetze die gegenwärtigen Fahrpulte (in meiner Skizze sind das die 4 "Analogzentralen") durch FaPulte mit zum Beispiel besseren Langsamfahreigenschaften. Ich mache sowas z.Z. schon für Rangieren im Bahnhof, da schaltet meine PC Steuerung mein "Einfach"-Fapult1 um auf ein anderes / besseres mit Halbwellen Einspeisung bei niedrigen Spannungen, und Vollwellen bei höheren Spannungen.
Wenn ich ein PWM Fapult statt decoder nehme, brauche ich mich auch nicht mit dem ganzen "Digital / Decoder Krams zu beschäftigen", der dann sowieso nicht alle Funktionen kann wie ein "Decoder in der Lok" .

Frage:
kennt jemand so eine PWM Platine die man von einem PC (digital oder mit D/A Wandler) ansteuern kann?

Danke euch allen für eure Hilfe und Anregungen.

Gruß Bernd.


Beitrag editiert am 08. 10. 2007 19:17.
Ich habe per e-mail von Dirk einen Hinweis auf die Heißwolf PWM Fahrpulte mit Multibus bekommen und werden mich über deren Verwendung in einer computergesteuerten "Analog"-Anlage mal informieren.

Ich habe in unserem Forum mal gesucht und gefunden,daß das Thema Heißwolf Pult ja schon heftig diskutiert wurde, z:b:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....&sb2=zu&sb3=

Bernd.

Beitrag editiert am 10. 10. 2007 10:35.
habe heute eine Antwort  von Herrn Heißwolf erhalten.
Zitat:
"Die serielle Schnittstelle des Multibus-Controllers ist derzeit noch ohne Funktion. Wir planen für nächstes Jahr die Definition des Protokolls für die Anbindung an externe Steuerungen und PC-Programme. Über dieses werden alle Einstellungen für Fahrzeuge und Gleise sowie die Steuerung und Überwachung des Fahrbetriebs möglich sein."

Das hört sich gut an, ich werde mich dafür wohl interessieren.

Bernd
Bernd,

im Prinzip geht es doch "nur" darum

- vom PC aus
- in mehreren Blöcken
- in denen je max. eine Lok fährt
- eine zur Lok passende Geschwindigkeit einzustellen.

Dazu muss man "nur" einen analogen Fahrregler mit einem digitalen Poti ausstatten und dieses mit z.B. einem Decoder betreiben. Auf die besseren Fahreigenschaften eines DCC-Decoders kann man bei ordentlichen Loks verzichten, im Rangierbereich, wo es auf feinfühliges Fahren an kommt, läßt sich ja ein Heißwolf verwenden.
Die Hardware dazu sollte so schwierig nicht sein, bei Interesse deinerseits könnte ich das konstruieren und evtl. sogar bauen. Wie die ganze Sache dann vom PC aus zu steuern wäre, das würde ich gern dir überlassen. Man könnte also ein Joint-Venture gründen.

Meine Anlage wird bereits über Motorola-Decoder geschaltet. Eine Intellibox ist vorhanden, außerdem hab ich ein selbstgebautes Motorola-System mit dem ich auch Lokdecoder ansteuern kann. Das System heißt EdiTS und stammt von Elektor. Die RS232 ist identisch mit dem Märklin-Befehlen. Vom PC aus steuere ich mit GBSWIN

http://www.mm-eisenbahn.de/GbsLokInfo_d.htm

allerdins kann man damit nicht direkt Loks steuern, jedenfalls nicht mit Abhängigkeiten. Ich bräuchte also auch eine Software die folgendes kann:

Fahrstassen stellen
Schattenbahnhof steuern
Blöcke schalten
und neu:
eine Geschwindigkeit in Anhängigkeit der Weichenstellung den Blöcken, die jetzt noch eine feste Geschwindigkeit haben, mitgeben und beim Aufenthalt eines Zuges im SBH speichern.

Wie gesagt, die Hardware zu bauen wäre nicht die Herausforderung (Lokdecoder kombiniert mit meinen analogen Fahrreglern (ich habe nur 8 Blöcke) und die dann vervielfältigen)... aber die Software dazu!!!

viele Grüße
Torsten

Beitrag editiert am 10. 10. 2007 11:30.
Hallo Torsten,

<< Dazu muss man "nur" einen analogen Fahrregler mit einem digitalen Poti ausstatten und dieses mit z.B. einem Decoder betreiben. Auf die besseren Fahreigenschaften eines DCC-Decoders kann man bei ordentlichen Loks verzichten, im Rangierbereich, wo es auf feinfühliges Fahren an kommt, läßt sich ja ein Heißwolf verwenden.<<

genau das mache ich ja.
Ich schalte mit Z-Schaltung analoge Fahrregler an die Blöcke. Jeder Fahrregler hat ein digitales Poti.
Dieses digitale Poti ist z.Z. noch ein einfacher 16-stufiger D/A-Wandler mit einem 74LS154 "4-Line to 16-Line Decoder/Demultiplexer", und einer Reihe von Dioden, aber z.Z. reicht mir das.

Also, z.Z. bin ich wieder ganz weg von der Decoder-Lösung, ich warte mal auf eine Antwort von Heißwolf. Ich würde den sowieso nur im Bahnhof zum Rangieren nehmen, auf der Strecke bin ich voll zufrieden mit den 16-stufigen analogen Reglern.

Thorsten, hast du mal auf mein MobaBlog geschaut http://www.mobablog.info/blog.php?id=267

@5 (Jürgen)
hab mir jetzt das Handbuch von TrainController herunterladen können und lese ab Seite 274 ... sehr interessant für mich ... vielleicht probier ich das Progamm mal aus.

Gruß Bernd.

Beitrag editiert am 14. 10. 2007 12:14.
Nach dem Lesen von
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=267522 (letzter Beitrag)
muß ich doch nochmal hier in meinem Fred, die Frage stellen,
ob es nicht doch mit einem externen Decoder funktioniert, und zwar sogar mit Lastregelung:

Ich könnte doch die störenden Lok-Lampen in der Lok in Reihe mit dem Motor schalten, dann sollten sie doch überhaupt nicht stören bei der Motorstrom-Regelung über einen extern liegenden Decoder, und es müßte funktionieren.
Andere störende Elemente in der Lok, wie die Funkentstörung, würde ich ausbauen, wie gesagt nur die Lampen bleiben drin, und das sind Ohmsche Widerstände ohne kapazitäre oder induktive Eigenschaften.

Probleme könnte ich mir aber vorstellen, daß der Decoder grundlegende Probleme mit der Motorregelung bekommt, wenn die Verbindung zwischen Decoder und Motor unterbrochen wird, was ja bei dieser Konfiguration (Decoder extern am Gleis) sehr häufig vorkommen kann.

Bernd.

Beitrag editiert am 31. 10. 2007 19:47.


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