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THEMA: erzwungene Vorbildgeschwindigkeit

THEMA: erzwungene Vorbildgeschwindigkeit
Startbeitrag
Rüdiger [Gast] - 09.08.07 23:31
Moin!

Bei Spurweite-N habe ich eben eine grimmige Rezension über die Brawa V-160 gelesen.
Den angesprochenen Tenor des Verfassers kann ich gut nachvollziehen.
Ich verallgemeinere das Problem einmal, weil es zumindest für mich ganz gravierend ist und in Kaufzurückhaltung mündet:

Warum eigentlich ist es für die Puristen so von Bedeutung, dass die Höchstgeschwindigkeit vom Hersteller auf Vorbildwerte begrenzt wird?
Ich habe doch meinen Regler, warum darf ich nicht selbst entscheiden, wie schnell meine neue Minitrix-Bügelfalte ihren Rheingold ziehen soll? Sicherlich geht es hier um subjektiv empfundene Sichtweisen, aber auf meinem Noch-Fertiggelände sieht das erbärmlich aus

Umgekehrt sehe ich das Problem nicht so schneidend. Die berüchtigte "Rennsemmel" kann auf einer analogen Anlage nach Gusto runtergedrosselt werden. Meine T 3 fährt im unteren Bereich ganz manierlich. Ansonsten, Herr  Glasmachers lässt grüßen!
Auch die V 200 von Roko konnte hier mit ihren Rangierlokomotiveigenschaften nur meinem kleinen Neffen überzeugen, dem ich die Lok dann enerviert zum spielen geschenkt habe.

Was soll ich nun noch kaufen?

Grübelnde Grüße aus Hamburg

Moin zurück,

ich für meinen Teil sehe das ähnlich. Mir ist es lieber, wenn die Tfz in der Endgeschwindigkeit etwas zügiger sind, als das Vorbild, damit ich den Regler, wenn sie denn mal "Original"-Vmax fahren sollen, nicht auf 12V drehen muß.
Klar, ein kleines Elektromotörchen muß das abkönnen, erhöht aber trotzdem den Verschleiß und das wollen wir doch alle nicht.

Das finde ich an den Brawa 216 störend, die (Langsam-) Fahreigenschaften sind zwar excellent, aber die Vmax wird erst bei 12V am Regler erreicht. Das dürfte den sehr, sehr guten Langsamfahreigenschaften geschuldet sein, denn bei einer geänderten Getriebeübersetzung dürften die Langsamfahreigenschaften zwar immer noch gut sein, aber vermutlich nicht mehr perfekt (doch, ich finde, in dem Falle darf man den Begriff perfekt schon verwenden), so wie es ab Werk der Fall ist.

Aber, wie heißt es doch immer so schön, man kann es (leider) nicht allen Recht machen und ich finde, es gibt schlimmeres (z. B. angebliche Neukonstruktionen, die genau so schlecht sind, wie ihre 30 Jahre alten Vorgänger, aber, das ist ein anderes Thema!

Gruß
Marco
Hallo,

welche Vmax habt Ihr den auf Euren Anlagen? Wenn ich überlege im Bahnhof, Steigungen, enge Radien oder dann noch Nebenbahn: da fahren die Züge bei der großen Bahn halt sehr langsam. D.h. da würde eine angenomme Höchstgeschwindigkeit von ca. 100 km/h reichen....
Und dagegen sind alle Modelle zu schnell. Ich weiß, dass alle Besucher bei mir sagen: "muß das sein, dass die alle kriechen?" Ja, das muß. Vmax 60 km/h, an unbeschrankten Bü 40 km/h, im Bahnhof 20 km/h.
Ausserdem sieht man dann mehr von teuren Schätzchen...
Rennen fahren und T 3 auf Radius 1 fliegen lassen haben wir als kleine Jungs gemacht
Es geht doch nicht um die Geschwindigkeit einer einzelnen Lok, sondern darum, dass Analogis bei einer automatisch gesteuerten Anlage eben nicht am Regler drehen (wollen).
Also sollen die Loks eine möglichst gleiche Geschwindigkeit bzw. eine spezifische Geschwindigkeit bei gegebener Fahrspannung einhalten. Was wäre dazu besser geeignet
als die umgerechnete Vorbildgeschwindigkeit ?
Jürgen H.
Hallo,
das ist aber schwer. Z.B. eine KÖF mit max. 45 km/h soll dann sofort losfahren und über 3 Volt nicht mehr schneller werden? Das geht alles nicht. Irgendwie kriegt man das nicht hin, dass bei 6 Volt ein Schienenbus seine Höchstgeschwindigkeit haben soll und bei 12 Volt eben der ICE mit 250 km/h rauscht....
Das mit der Modellgeschwindigkeit ist ein Zweischneidiges schwert!
Zugegeben, 40 km/h sind bei 1:160 4,16m/min oder 6,94cm/s.
Aber hier wird nur die Raumdimension berücksichtigt! Wer auf seiner Anlage dann mit Modellzeit von zB 12 Stunden in 60 min arbeitet, bei dem müßte dann ein Fahrzeug auch die Strecke, die es in 1 Stunde zurück legen würde in 5min der zeit zurück legen, und dann sieht die sache ganz anderst aus! Dann sind nämlich alle unsere Fahrzeuge viel zu langsam, (zumindest im Sichtbahren bereich, im verdeckten kommen dann ja noch dir geschrumften Bahnhofsabstände zum tragen). Dann kommen wir auf Geschwindigkeiten von 480km/h die unser modell dann hochgerechnet im M1:1 erreichen müßte, und das schaft wirklich nur eine uralte "T3-Rennsemmel"!
Also meiner meinung nach sollte die "Modellgeschwindigkeit" irgendwo zwischen 50 und 75% der Reglerstellung erreicht werden, sonst sieht es so aus, als ob der ICE von einer T3 geschoben wird, und die T3 von den reisenden selbst! Modellgeschwindigkeit ist halt gut und schön, wenn man die gesamte Anlage im M1:160 (auch die 15km zwischen den Startionen und 1,5km Bahnhofslänge) nachbilden kann, und dann die Zeit im M 1:1!
Da aber weder das eine, noch das andere stimmt, sind meiner meinung nach die Geschwindigkeiten der Loks aus den 70ern wohl die idealsten!
Thomas, genau so wie du es geschrieben hast, sehe ich es auch und handele auch danach, versuche es irgendwie so hinzubekommen. Daher halte ich es für richtig, daß die Loks bei voller Spannung von 12 Volt so ca.  25 -30 % die echte V max überschreiten. Dann bleibt jedem Analogfahrer einfach die Möglichkeit selbst die gewünschte Geschwindigkeit am Regler, oder mittels anderer Bauteile wie spannungskonstanthalter etc. einzustellen. Die hersteller sollten ruhig noch die ca. 50 % analogen Altlasten entsprechend berücksichtigen.
Sonst könnte es nämlich passieren, daß diese analogaltlasten, die auch oft mit den nötigen Euros bestückt sind, ihre Produkte links liegen lassen und sich in Kaufzurückhaltung bemerkbar machen,. bzw. die älteren auf Börsen und ebay angebotenen Loks erwerben.
Hoffentlich berücksichtigen dies die Neumacher bei Hornby.
Denn viele der Analogfahrer sind aus dem sehr großen Lager der Arnoldbahner. Diese Arnoldfreunde sollten entsprechend bedacht werden.
Ich freue mich schon auf den Brawa V 160 Getriebeumbau von Stefan Glasmachers, diesmal in Richtung Geschwindigkeitserhöhung.
Die Roco V 200 mit ihren herstellungsbedingten Hemmnissen im Getriebe und den übergroßen Fertigungstoleranzen wird auch noch demnächst optimiert.
Ich werde bei zukünftigen Anschaffungen besonderes Augenmerk auf diese, vor gewünschten, Eigenschaften sowie ausreichender Zugkraft richten und erst mal sehen was die Modelle so in der Praxis machen.
Als Kandidaten sind die Arnold BR 95, V 80, VT 08 und BR 01 bei mir gelistet.
Leider habe ich aber expliziet noch nichts verwertbares in Sachen Geschwindigkiet in Abhängigkiet der angelegten Gleisspannung, sowie deren Zugkraft gelesen. Demnach bin ich eben noch immer kaufzurückhaltend.
Vielleicht könnenn ja hier Besitzer dieser Fahrzeuge etwas mehr dazu sagen, allerdings Fahrverhalten im Analogbetrieb.
Evtl. kann Ingo auch von seinen eigenen Tests berichten.
In den nächsten N-Bahner Heften dürften aber auch entsprechende Loktests kommen, auf die man sich wirklich verlassen kann.
Viele Grüße an die gleichgesinnten Analogfahrer und die hier nicht betroffene Digitalfraktion.
H-W
Hallo,
hatte Arnold nicht ganz früher mal 16V am Trafo?
Und Minitrix 14 Volt?
Damit läßt sich folgender Kompromiss finden
Wenn mit 12 Volt die Höchstgeschwindigkeit plus 10% (max. plus 20%) erreicht wird,
dann kann man es mit 16 Volt rauschen lassen.
Die Motoren müssen halt so ausgelegt sein, dass sie das auch verkraften.
Was das Fahrverhalten betrifft, sollte die Spannung eher höher als niedriger sein, damit Übergangswiderstände durch allfälligen Staub und Dreck-Schmierfilme besser überwunden werden.
Paul
Witz komm raus,
hier will doch keiner " es Rauschen lassen", wohl was falsch verstanden, oder?
Bitte mal genauer durchlesen und dann posten.
Rauschende Grüße an den Rauschemann
H-W
@7

Arnold hatte 16V am Trafo - allerdings Wechselspannung für die Beleuchtung
Die Fahrspannung betrug zwar etwas mehr als 12V, aber nicht mehr als 14V.

@alle
Die Auffassung über die angemessene Höchstgeschwindigkeit bei Modellbahnen ist in der NEM 661( http://www.morop.eu/de/normes/nem661_d.pdf ) übrigens meiner Ansicht nach sehr vernünftig dargelegt. Bei Spur N werden 60% Geschwindigkeitserhöhung vorgeschlagen. Das ist ein guter Kompromiss zwischen vorbildgerechter Geschwindigkeit, die von vielen als schleichen empfunden wird, und der Formel-1-verdächtigen Höchstgeschwindigkeit vieler älterer Modelle.

Das Problem ist nur, dass auch heutzutage nicht alle Modelle dieser Norm entsprechen.
Dies ist auch technisch problematisch, da z.B. die T3 dann ein extra kurz untersetzten Getriebe oder einen speziellen Motor haben müsste...

Gruß,
Burkhard
Wo stand hier was von "Rauschen lassen"? Ich hatte geschrieben, dass bei 12 Volt ein ICE "rauscht". das, wer Eisenbahn kennt, auch ein einigermassener Eindruck von einer Vorbeifahrt eines ICEs bei hoher Geschwindigkeit entspricht.
Also, wo der Fehler?

Beitrag editiert am 10. 08. 2007 21:29.
in # 7 wird aber eindeutig von Rauschen lassen geschrieben, oder aber ich habe mich verlesen. so was soll cja auch mal vorkommen.
H-W
Also, NEM hin oder her. Ich verfolge meine Maschinchen am liebsten in Augenhöhe aus nächster Nähe. Deshalb lege ich Wert auf vorbildgerechte Geschwindigkeit, feinere Gleise und Fahrwerke. Ich denke dabei eben immer an meine Beobachtungen bei Spaziergängen entlang der Gleise. Dabei versuche ich, den Eindruck des vorbeifahrenden Zuges mit zu übernehmen.
Ansonsten bräuchte man MEINER MEINUNG nach auch keine Diskussionen über Massgenauigkeit, fehlende Details oder gar verschiedene Betriebsnummer zu führen.

Für den, der am liebsten vorm Pult (oder PC) sitzt und "sein Reich" aus der Ferne steuert, mag eine erhöhte Geschwindigkeit den richtigen Eindruck bringen. Wenn man aber "hautnah" dabei ist, spielt der Maßstab eigentlich keine Rolle.

Für mich sehen die überhöhten Geschwindigkeiten, die man auf Messen wie in Köln oder Dortmund gerade in diesen kleinen Baugrößen oft sieht, einfach nur lächerlich spielzeughaft aus. So kann man die kleinen (aber vorhandenen Details) ja erst recht nicht sehen.

Die Möglichkeit, mittlerweile auch in N so richtig feinfühlig fahren zu können, war für mich ja überhaupt erst der Grund, in diesem Maßstab neu anzufangen.

Gruß
Thorsten
Vorbidgerechte Höchstgeschwindigkeiten bei 12V können das "Ah" und "Oh" bezüglich der Faszination N-Bahn sein. Sie sind es in jeden Fall, wenn sie durch eine entsprechende Getriebeauslegung erreicht wurden! Solche Triebfahrzeuge würde ich sofort kaufen bzw. habe ich immer sofort gekauft.
Warum?
Die Langsamfahreigenschaften werden automatisch besser. Schwungmassen erzielen schon bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten eine viel stärkere Wirkung, wodurch z.B. Schmutzstellen besser überbrückt werden oder auch Fahrzeuge mit wenig Kontaktstellen (Achsen) viel besser über kritische Stellen wie Weichen, Trennstellen o.ä. hinwegkommen, was eine insgesamt verbesserte Betriebssicherheit nach sich zieht - einer der größten Mängel der N-Bahn überhaupt! Zusätzlich werden die Triebfahrzeuge durch eine derartige Getriebeauslegung einfach zugkräftiger, was bei den notwendigen Wendelradien für beengte Plastzverhältnisse ganz sicher ein Vorteil ist. Außerdem wird der nutzbare Regelbereich am Trafo dadurch spürbar größer und man kann die Geschwindigkeit der Züge viel feinfühliger regeln.

Vorbidgerechte Höchstgeschwindigkeiten bei 12V sind allerdings keinesfalls sinnvoll, wenn sie durch zu stramm angedrückte Kontaktbleche oder gar durch zu stramm angezogene Schrauben längs halbierter Loks oder auch durch falsche Spurkranzbreiten o.ä. entstanden sind...

Gruß
Eglod, der sich viel mehr Triebfahrzeuge mit Getriebeauslegungen wünscht, die Fahren mit vorbildgerechten (Höchst)Geschwindigkeiten bei Vollast ermöglicht.

Beitrag editiert am 10. 08. 2007 23:10.
Tach KollegeN auch zusammen.

Ich erlaube mir mich auf die Seite der Anhänger von"langsam und gemächlich dahingleitenden Zügen" zu stellen.
Warum?
Meine Begründung. Die "Rennloks" haben einen weitaus größeren mechanischen Verschleiß durch die u. a. entstehenden physikalischen Rotationskräfte oder Schubkräfte auf Gleise, besonders in kleineren Radien - damit meine ich radius 2 aufwärts bis Radius 4 auf Basis Fleischmannraster. Sämtliche Baugruppen müssen stabil sein benötigen mehr Materialstärke oder Härte. Tempo heißt noch lange nicht auch Zugkraft.
Es macht mir große Freude Rocos V200 zuzusehen mit 8-10 langen Reisezugwagen.
Als Reverenzlok setzte ich die BR 216 von MäTrix mit altem analogen Motor, der ist noch nicht für Digital aufgerüstet. Wurde erst in der späteren Serie der Vorserien V160  hochgerüset. Das Getriebe der 216er grob, frisst mehr Strom braucht höhere Fahrspannung als die V200.

Soviel dazu.

LG
Frank
@8 = H-W
Wieso so schlecht gelaunt?
Grüße an den im Rausch grüßenden H-W,
Rauschemann
Mit der hohen Spannung am Gleis kann man durch PWM hinbekommen, das mögen allerdings nicht alle Loks....
Es ist einfach nicht möglich alle Loks in ein solches Raster "12 Volt = Vorbildgeschwindigkeit" zu quetschen.
Wer das wirklich unbedingt braucht dem sei eine Digitalisierung zu empfehlen. Bei mir fährt eine BR 89 bei Fahrstufe 31 ganze 45 km/h....

Es rasen auch die Japaner: ein Tomix-"Chassis" ist mir bei 8 Volt mit geschätzen 350 km/h aus einer ca. R 350 mm Kurve "geflogen" - Getz isser Digital und kriecht wie er soll...
Also wie oben schon geschrieben, sehe ich nicht das Problem, das mit 10-12V maßstäbliche Vorbildgeschwindigkeit erreicht wird, sondern darin, wie die Umrechnung der Vorbildgeschwindigkeit erfolgt! Es wird immer nur der Längenmaßstab andesetzt, obwohl oft auch ein Zeitmaßstab genutzt wird! Damit ist schon für einen Zeitmaßstab von 1:2 die Lok oft zu langsam! Meiner meinung nach  ist erst dann von Vorbildgeschwindigkeit zu reden, wenn nicht nur der Längenmaßstab, sondern auch ein Zeitmasstab angegeben ist! Dazu kommt dann noch der Subjektive eindruck, aber der hat ja mit Maßstab nur bedingt etwas zu tun!

Beitrag editiert am 11. 08. 2007 09:10.
@ 17: nur ist das ein Problem, wenn ich die Züge "rasend" mache, damit der Zeitplan eingehalten wird sieht das m.E. optisch nicht gut aus. Eine rasende Dampflok, bei der man das Gestänge nur noch Erahnen kann ist nicht hübsch.
Das Zeitproblem ist interessant (ganz erhlich, hab mich nie damit beschäftigt, weil an einem Nebenbahn-Bahnhof in Realität 50 Minuten einer Stunde nix passiert), muss allerdings wie in einem "Spielfilm" gelöst werden. Die Zeiten, wo der Star pennt oder futtert oder sonstige für die Handlung unwichtigen Sachen macht sind nicht dargestellt und der Film läuft nicht mit zig-facher Geschwindigkeit ab...

Beitrag editiert am 11. 08. 2007 09:54.
Die  Wahl der Geschwindigkeit ist subjektiv  und wenn mit Trafo gefahren wird, völlig wurscht. Es hat ja jeder in den Fingern und es steht auch nichts dagegen, dass sich das jeder nach seinem Gusto begrenzt.

Relevant wird die Geschichte erst bei Analoganlagen mit Konstantspannung. Die sind aber durch die Digitaltechnik ins Hintertreffen geraten, dort kann man sich bekanntlich die vmax begrenzen. Ich fahre trotzdem aus Kostengründen noch analog und bleibe auch dabei. Ich habs auch gerne einfach.

Es besteht jedenfalls für die Moba-Industrie nicht der geringste Anlaß, wegen ein paar Typen wie mir die Qualität der Fahrwerke zu optimieren. 1/1000 Spiel in Motor oder Getriebe oder bei Raddurchmesser oder oder oder......  wirken sich bei gravierend auf den Wirkungsgrad aus während diese Toleranzen bei TT oder H0 nicht ins Gewicht fallen. Masse ist halt durch nichts zu ersetzen.

Diese Tatsachen machen sorgfältige Qualitätskontrollen erforderlich und die gibts auch, bei KATO, Hobbytrain und Fleischmann. Dort ist nur wenig Streuung in der Fahrgeschwindigkeit bei gleichen Modellen während beispielsweise bei TRIX und ROCO ganz erhebliche Unterschiede auftreten.

Diese Unterschiede sind der Knackpunkt. Züge auf dem selben Gleis fahren sich halt in den Hintern! Die vmax kann jederzeit beliebig runtergezogen werden, die Differenzen jedoch nicht nicht ausgleichbar außer bei digitalem Betrieb oder mit dem elektronischen Getriebe von Uhlenbrock mit Begrenzung der vmax und der Beschleunigung. Bremsdioden sind Kappes, die machen das Anfahren zu schwammig.

Gruss
Hans-Jürgen
Hallo Leute,
mir ist die geschwindigkeit der Maschienen eigendlich egal die will ich selber regeln!
Wenn manche Mini Bahner und Nietenzähler nach immer Perfekteren Loks und Wagen schreien  müssen wir uns nicht wundern das dieses Hobby immer Teurer wird und es sich nur noch ein par gutbetuchte leisten können!
Kein Wunder das da der Nachwuchs ausbleibt!
Ich habe vor 2 Jahren wieder angefangen meine alte Anlage Aufzubauen und wenn ich auf manches Preisschild von damals sehe kann ich nur sagen" wennich das Material nicht schon gehabt hätte , heute würde ich mit diesem Hobby nicht mehr anfangen"!

Gruß
casalla68
p.s.Damit alles Echter aussieht sollte man mal versuchen kleine Menschen und Tiere zu Züchten damit echtes leben auf die Anlage kommt  
Verrat mir mal, wie Du gleichzeitig 8 Züge selber regeln willst!!!
Bei digitalbetrieb kein Problem, da werden die Parameter am Decoder programmiert. Bei analogbetrieb wird es schon bei mehr als 2 Zügen problematisch.
wenn ich nur jedesmal einen Zug auf der anlage bewegen möchte, kein Problem mit den Loks und dem Regler.
Daher die Überlegung die Vmax der Loks gegenüber der echten Vmax bei Vollspannung ruhig so ca. 30 % zu überhöhen.
H-W
Hallo zusammen,

ich bin auch für eine vorbildgerechtere Geschwindigkeit bei 12V, aus den schon genannten Gründen.  Ist definitiv ein Kaufgrund für mich, wenn eine Lok (in meinen Augen) vernünftig fährt und ich mir Getriebeumbauten und Motorenumrüstungen sparen kann.

Möchte explizit Casalla68 widersprechen: Ich kann nicht erkennen, dass es einen Zusammenhang zwischen besser ausgelegten Getrieben und dem Preis eines Modells gibt.  Viele langsame Loks am Markt gehören eher zu den billigsten, als zu den teuersten.

Des Weiteren wehre ich mich dagegen, Kritik an Modellen äußern zu dürfen, nur weil das angeblich die Preisspirale nach oben treiben würde.

Grüße,

Udo.
@20.
Die Preise gehen so oder so nach oben. Einige Hersteller haben schon Tfz unter 80,00 Euro im Programm oder Güterwagen um 10,00 Euro.
Der ausbleibende Nachwuchs ist ein HighTec Dino....., aber das stand ja schon in einem anderen Beitrag irgondwo im Forum.
Frank
Nichts schadet der N-Bahn mehr als der teilweise brechtigte Ruf der mangelnden Betriebssicherheit! Und die hat auch damit zu tun, daß das ganze manchmal nur dann einigermaßen verlässlich läuft, wenn alles rennt und rast und ....

Gruß
Eglod
Lieber Eglod.
Danke für das "Gebet"! Wo kann man "unterschreiben"?d°°b.
Schreit Frank aus meiner Modellbahnbauwerkstattecke.
Frank
Ich verstehe garnicht, wieso man hier immer nur von rennen und rasen spricht. Wer will dann die rennende F 1 Modellbahn? Dieser Mist wird doch nur hier hineininterpretiert, weil einige N-Bahner lieber Modelle hätten, die bei voller Spannung eine etwas größere V max haben sollten, als die Echtlok. Dies wurde doch auch beschrieben warum. Deshalb lassen wir Analogaltlasten doch lange noch nicht unsere Züge rasen. Die Loks haben dann bei z. Bsp. 7 oder 8 Volt Spannung genau das richtige Tempo. Wer digital fährt hat doch damit gar keine Probleme. Es ist doch einfacher eine Lok mit der digitalen Einstellbarkeit ein besseres Vmax zu geben als dies die Analogfahrer bewirken können. Laßt doch die noch tätigen Altanalogfahrer auch noch etwas Spaß haben mit ihrer Modellbahn. In 20 Jahren seid ihr die ja sowieso los. Vielleicht halten ja die Altmodellbahner die Branche sowieso erst am Leben. Modellbahn ist ein Hobby, ein ausgleich für den heutigen berufs und Lebensstreß und sonst nichts!!
Daher nicht noch im Hobbybereich Streß machen!!
H-W
Digital hilft da nix oder nur sehr wenig! Wenn die Lok mit unterbrochener Stromaufnahme hängen bleibt, ist es völlig Wurscht, ob sie keine digitalen oder keinen anlogen Strom mehr bekommt. Sie steht. Der Vorteil bei Schwungmassen + Digital ist, daß, wenn es richtig gemacht worden ist, die Schwungmassen von der Versorgung der Restverbraucher im Lokenergienetz elektrisch abgekoppelt worden sind und so durch die anderen Verbraucher nicht mehr gebremst werden können, was ihre mechanische Wirksamkeit erhöht und/oder den Einbau eines Auslaufelektronikmoduls unnötig macht.

Gruß
Eglod
Bei mir bleiben die Loks neuerer Fertigung, wie z. Bsp. die BR 41 oder BR 50, ohne Schwungmasse bzw. mit der minimalen, eher Alibischwungmasse nicht hängen. Beide Loktypen, dazu auch die BR 03, BR 23, BR 38, BR 39, usw. fahren bei 12 Volt so ca. 30 -40 % schneller als die Echt Vmax. Durch die Festspannungsbereiche in den Blöcken mit 7, 8 oder 9 Volt fahren diese Loks dann einwandfrei. Das könnte doch auch bei anderen neuen Loks so oder ähnlich mit der V max bei 12 volt sein. Da würde sich kein Digitalo einen abbrechen die Loks nach seinem Gusto einzustellen und die Altanalogen wären auch zufrieden.  Loks mit sehr großem überziehen der Vmax müssen dann eben bei den Analogfahrern mit mehreren gleichzeitig fahrenden Zügen mittels Getrieboptimierungen, Maßnahmen vorgenommen werden. Klar ist doch, wenn ich nur eine Lok mit dem Regler fahre ,daß es da vorstehende Probleme mit zu langsam fahrenden oder zu schnell fahrenden Loks einfach abläuft. Da sich vermutlich sowieso nichts ändern wird, bleiben dann einige Loks im Laden stehen. Ganz einfach.
H-W
Also auf unserer Clubanlage fahren immer ca. 3-4 Loks an einen Trafo. Da müssen wir reglmäßig aussuchen, welche Loks welcher hersteller zusammen in einem kreis (wohlgemerkt im Blocksystem!) fahren können! Die Brawaloks (E11/42, BR119DR,V180) können zB. auf keinen fall zusammen mit der Trix 242  (alles nachwendeprodukte, und keine "alten Gurken"!) laufen, da sonst entweder die Brawaloks tage  brauchen, um das Signal zu erreichen, oder aber die Trix-Lok auf Weltrekordfahrt geht! von daher bin ich dafür, das alle Loks mehr wie die V-Max fahren können, aber die Vmax bei ca. 8V erreichen! dann währe  ein ordentlicher betrieb auch kein Problem! Ich rede hier nicht von meiner alten E03DB, die (nachdem wir alle anderen Loks angehalten hatten, und den Trafo auf minimum gedreht hatten) nach erhalt des Ausfahrtssignal schneller im Tunnel verschwunden war, wie unser Clubchef die Videokammera auslösen konnte! (der hat vieleicht dumm gekugt, obwohl wir gesagt hatten, das der Rheingild wegen zu schneller lok abgestellt worden ist!
Also, solche Rennsemmeln will keiner von uns wieder haben! aber wir wollen mit verschiedenen Fahrzeugen bei gleicher Spannung vernünftig fahren! Was nütztes mir, wenn ein teil der Loks bei 12V Vmax erreicht und die andere hälfte bei 6-8V (Wohlgemerkt ähnlich schnelle Streckenlocks gleicher Epoche und Thema!), und somit  doch sehr schöne Loks nicht zusammen in einem Stromkreis fahren können! Ich mache mir jetzt die mühe, ein Blocksystem zu bauen, das den Loktyp an den nächsten Blok übewrmittelt, und dann der Block die Fahrspannung anpasst, damit wir weiterhin die Analogloks der einzelnen Mitglieder zusammen einsetzen können, weil die Industrie nicht in der lage ist dieses zu realisieren! Viel arbeit, die man sich sparen könnte, wenn die Industrie Vmax einheitlich bei 8V erreichen würde! Damit könnten dann die Rasser, die verdreckte gleise haben ja weiter mit12V fahren! Zumindest scheinen einige hersteller zu befürchten, das sie Ihre Loks an diese leute nicht mehr los werden, wenn sie einheitlich bei 12V Vmax erreichen!
Thomas,
volle Zustimmung!!!
Nur werden wir nicht von der Mobaindustrie erhört. Die interessiert doch garnicht was alles so vor Ort bei den anwendern für wünsche bestehen, oder auch echt erforderlich ist. denen geht es doch heute nur noch ihre Digitalprodukte zu verscherbeln!
H-W
@ ptl 29

Genau das isses! Ich hatte nach denselben Kriterien meinen N-Fuhrpark zusammengestellt und gnadenlos rausgehauen, was mehr als +/- 30% abwich. Brawa-Niveau ist etwas für Trafofahrer, im Block sind ist die Abweichung zu den anderen undiskutabel groß.

@ H-W
Ich zweifele jedoch an, dass Stefan G's Getriebe mit ihrer Untersetzung 1:2 oder 1:3 nicht des Guten zu viel bewirken. Ich habe mit dem elektronischen Getriebe von Uhlenbrock 3 Taurussen gebremst. Etwa 15 € mit einstellbarer vmax und einstellbaren Beschleunigungs- und Bremsrampen. Ich bin aber mangels Anlagenfortschritt noch nicht unter Last und langzeitig gefahren.

Gruss
Hans-Jürgen

Hans-Jürgen,
die 1:2 Schnecken gehen gerade noch bei den 7 und 8 Volt. Ist schon langsam aber bei den bei mir eingesetzten  Zügen noch vertretbar, Güterzüge. Bei den neuen GFN BR 50, BR 86 und BR 65 ist damit gerade bei den 7 und 8 Volt die Grenze erreicht. Würde ich diese Loks ohne Getriebeumbau mit 7, 8 und 9 volt fahren lassen, wären sie schon wieder zu schnell. Eine etwas andere Untersetzung 1:1,5 dürfte genau bei diesen Loks passend sein. Die alte BR 65, und BR 50 benötigt aber diese Untersetzung.  Also hat GFN schon etwas zwischenzeitlich getan..1:3 dürfte nur bei de echten F1 Rennern bei 12 Volt funktionieren.
Die Uhlenbrock elektronischen Getriebebaustein passen doch eigentlich erst bei Deiner neuen Größe TT,  in die Loks. Bei N dürfte es wohl eng werden, oder? Speziell bei den schwarzen Böcken!
Die Einstellungen, werden die mittels Minipotis am Modul vorgenommen? Ich habe mir bisher noch keine gr0ßen Gedanken in diese Richtung gemacht, da ja die Größe beim Einbau problematisch werden kann. Kannst Du da etwas mehr zu sagen?
H-W
Ja, ich habs bei den Piko-Taurussen in TT realisiert.
Größe 18 x 12,5 x 5, belastbar bis 1,5A, Uhlenbrock Nr. 52200

Der Baustein wird zwischen Gleis und Trafo angeschlossen und die aufgegleiste, fahrende Lok so lange justiert, bis Du zufrieden bist. Ich hab für sowas ein Testgleis. Dann erst einbauen.  

Kauf Dir doch mal eine Bremse zum ausführlichen Testen. Du setzt maximal 15 Euro in den Sand. Dann haben wir aber endlich mal klare Aussagen. Wenn das funktioniert, kannst Du die teure Digitaltechnik für unsere Bedürfnisse der vmax-Begrenzung vergessen. Wie gesagt, ICH kann leider noch nicht fahren, wird im Frühjahr wohl möglich sein.

Ich habe für 3 Stück bei SC-99 46,- Euro plus Porto bezahlt. Googele mal mit der Uhlenbrock-Nummer.

Gruss
Hans-Jürgen
Hans-Jürgen,
ist es dies Teil?
Verzweifeln Sie nicht,
wenn Ihre Fahrzeuge es zu eilig haben!
Wenn die Fahrgeschwindigkeit der einzelnen Züge so unterschiedlich ist, daß z.B. der
schwerbeladene Güterzug den mit gleicher Fahrspannung betriebenen ICE überholt, dann
wird es Zeit, daß Sie diesen Baustein kennenlernen.
Naturgetreuer Lokbetrieb
Einstellbare Beschleunigung Einstellbare Höchstgeschwindigkeit
Höhere Duchzugskraft bei langsamer Fahrt
Langsames Anfahren auch bei plötzlich eingeschaltetem Fahrstrom
Verbesserte Auslaufeigenschaften, der Motor wird nicht mehr
elektrisch gebremst
Einfacher Einbau
EGB Standardversion
Der Baustein wird in das Fahrzeug eingebaut. Er reduziert die Fahrgeschwindigkeit und
sorgt für langsames Anfahren, auch wenn der Fahrstrom plötzlich eingeschaltet wird.
Über zwei Drehregler sind Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung nach eigenen
Wünschen leicht einstellbar.
Verbesserte Langsamfahreigenschaften und höhere Durchzugskraft bei langsamer Fahrt fallen speziell bei Rangierfahrten positiv auf. Dadurch, daß der Motor nicht mehr
elektrisch gebremst wird, hat die Lok zudem einen verbesserten Auslauf.
Technische Daten
Fahrspannung: 0-18 V max
Fahrstrom: 1,5 A
Maße: 18 x 12,5 x 5 mm
Art.-Nr. 52200
Das wird in die Lok eingebaut und damit jede Lok entsprechend eingestellt.
Dürfte bei TT prima hinein passen, bei N wohl kaum. Bei N müßte man da unter Umständen dies Bauteil in einen Waggon bauen und elektrisch mit der Lok verbinden. ( Stromführende Kupplung etc.) Toll wäre es, wenn das elektronische Bauteil kleiner gebaut werden könnte, dann würden auch die N-Bahner angesprochen und der Kundenkreis größer.
Wenn man Bauteil das zwischen Gleis und Trafo einbaut, würden ja alle Loks die diesen Streckenteil befahren damit beaufschlagt. Dann muß man für alle Loks eine Kompromißeinstellung finden. Das dürfte doch auch zu Problemen mit einzelnen Loks führen, oder man hat nur einen Loktyp im Einsatz, vielleicht bei Pendelzugstrecke möglich und überlegenswert. Zum Einstellen auf die jeweilige Lok ist es klar, der Einbau zwischen Einstellgleis und Trafo.
So ein EGB-Bauteil liegt im Preissegment mit den Glasmachersschnecken bei Selbsteinbau, bei Drehgestelloks noch wohl darunter. Wenn es das EGB für wirklich möglichen Einbau in N-Loks gäbe, wäre ich für veeschidene Loks sofort dabei.
Wie Du dich bestimmt an die vielen Hinweise , Threads im Forum für die Herstellung eines solchen elektronischen Helferleins erinnern kannst, hat sich leider seit ca. 2 -3 Jahren nichts getan. Da war ja mehrmals die Rede davon, ein abgespeckter Decoder könnte diese Einstellungen wohl mal für die analogfraktion verwirklichen, Leider ist da auch nichts bis jetzt passiert. Ein solches Bauteil muß Problemlos in die Lok einbaubar und auch einstellbar sein, sonst ist es nicht für den Normalbahner benutzbar. Sollte man da noch hoffen, oder aufgeben? Ich versuche es immer noch mit dem mechanischen Helferlein, den Getriebeschnecken, wenn auch nicht so komfortabel wie mit einem vor beschriebenen elektronischen Bauteil. Hier sind nun endlich mal entsprechende Kelinsereinhersteller bzw. Dcoderhersteller gefragt.
H-W
sowas muß in Dekodergröße mit Schnittstelle machbar sein.
der Dekoder macht ja im prizip auf der Motorseite auch nichts anderes.....
da wirds wirklich mal Zeit, daß da was kommt.
oder gleich einen "vernünftigen" dekoder, der diese regelung auch in analog beherrscht. das wird über kurz oder lang standard sein

MK
Martin,
da hoffen viele Analogfahrer schon längere Zeit auf so ein Bauteil.
Diese Wünsche usw. werden seit etwa 2002 ,2003 hier im Forum immer wieder eingefordet, seither vergeblich. Ich verstehe da die Hersteller entsprechender Bauteil, Decoder nicht. Dies Bauteil wäre doch eine einwandfrei Erweiterung des Geschäftsfeldes, auch mit rechenbaren Stückzahlen. Man müßte doch annehmen, daß Hersteller nicht nur auf "ein" Produktfeld wie die Digitaldecosder setzen, sondern auch auf das sich daraus ergebende weitere Nutzfeld, hier ein für Analogfahrer einstellbares Bauteil, mit welchem die Vmax, das Anfahr und Abbremsverhalten eingestellt werden kann.
Dann würden auch die für jede blockstelle notwendigen Abbrem und Anfahrbausteine wegfallen. Ein ideales elektronisches Lokeinstellmodul.
H-W
Ihr habt recht, es wurde hier im Forum schon öfter über so eine Baustein mit der man selber die Geschwindigkeit der Loks im Analogbetrieb einstellen kann gesprochen, wäre Super wenn ein Hersteller das mal bringen würde. Allerdings zu den Getrieben umbauten von ST.G. wäre der Nachteil das dieser Baustein ja nicht das Drehmoment ändern kann, sondern nur die V-max, bei den Umbauten mit 2:1 hat man jede menge mehr Zugkraft durch den höheren Drehmoment, jedenfalls ziehen meine umgebauten Loks gleichmässig
die Zügen den Berg hoch, ohne das man eine starke Geschindigkeits Veränderung feststellen kann.  

Gruß Jürgen
Betreffs der letzten Beiträge schaut doch mal hier:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=242641&start=1
Mit dem Zimo Decoder ist ja alles schön und gut. Da muß ich von vorneherein schon mal etwa das Doppelte für hinlegen. Weiterhin benötige ich wohl zum Programmieren ein entsprechendes Gerät, Kosten etc?
Warum nicht alles etwas abgespeckt nur für V max und Beschleunigung und abbremsen. Vielleicht einstellbar mit ganz einfachen Mitteln, keinem teuren Programmiergerät, und somit auch selbst durchführbar wie das EGB.
Wer hat denn um die Ecke einen Fachbetrieb, wie bei RainerP, da kann man schnell mal etwas ausprobieren und zu Hause auf der Anlage die eingestellten Parameter der Lok testen. Es muß etwas sein, was der normale Modellbahner einbauen, einstellen, ändern usw. kann. so ein Teil wäre ja auch für die Spurweiten tt und HO zu nutzen.
Wenn auich das Uhlenbrock EGB " Steinzeittechnik ist, aber es funktioniert und hilft uns beim Fahren der Loks, ist dies doch ein Beweis dafür, daß es so etwas Ähnliches mit neuer Modernzeittechnik und dementsprechend klein auch geben müßte. Dazu eine einfache Programmiereinheit und schon könnte das Geschäft ,mit den Steinzeitmodellbahnern brummen.
Gleichzeitig den Einbau beim Hersteller mit angeboten und schon ein weiteres Geschäftsfeld. Wäre doch was für SB Bau oder?
Vielleicht auch für Stefan Glasmachers als Ergänzung zu seinen effektiven  Getriebeschneckenoptimierungen.
Da müßte doch was gehen!!
Wie können wir Forumsuser da nur nachhelfen und Schwung reinbringen???
Jetzt müßten Beziehungen zu solchen Elektronikfirmen vorhanden sein, um mal die ganze Problematik, usw, zu bereden.
Warum nimmt sich denn nicht auch ein Digitalhersteller der Sache der immer noch rd. 50 % Analogbahner mal an.
Ist denn da kein Geschäftsfeld draus zu erschließen.
Solche Bauteile gehören doch einwandfrei zum Kerngeschäft dieser Firmen.
Gerade das Kerngeschäft soll doch immer wieder hervorgehoben werden.
Also jetzt mal ran an den Speck!!
H-W
Hans-Werner, das hast Du mißverstanden! Nur zum Einstellen wird das Ding zwischen Gleis und Trafo geklemmt. Später in der Lok ist das zu unkomfortabel. Und wenn Du zufrieden bist, abklemmen und in der Lok installieren.

Ist das wirklich zu groß? In eine Ellok kriegst Du das mit Sicherheit rein und eventuell kann man auch etwas abfeilen.

Gruss
Hans-Jürgen
Hans-Jürgen,
das habe ich schon so verstanden, wie du schreibst. Zum Einstellen zwischen dem einstellgleis und Trafo.
Wenn man auf einer Strecke nur mit den gleichen Loks fährt, könnte man es auch zwischen Streckengleis und Trafo einbauen.
Bei  größeren N-Drehgestelloks dürfte es vielleicht mit ach und krach in die Loks eingebaut werden können.
Die 18 x 12 x 5 mm sind schon für N groß, bei TT kein Problem.
Bei Schlepptender-Dampfloks müßte man vermutlich die Tenderkohleabdeckung raustrennen und versuchen das Teil zwischen Motor und neu zu befestigenden Kohleabdeckung zu bauen. Bei allen anderen Loks nicht möglich.
Bei Triebwagen müßte das EGB eigentlich gut unterzubringen sein.
Ich meine nur, die Entwicklung hat leistungsfähigere und erheblich kleinere Bauteile hervorgebracht, mit denen Uhlenbrock, bzw. ander Hersteller das EGB erheblich kleiner herstellen könnten, dann eben auch zum nachträglichen Einbau für die meisten N-Loks geeignet.
also mal abwarten und hoffen auf die Produktion.
H-W
Warum hat das Ding denn solche Ausmaße? Das ist das doppelte von einen DHL100 Decoder.
Servus!

Ausmaße...
Naja, das Ding gibt es schon eine Weile und die Entwicklung hat schon ein paar Tage auf dem Buckel. Der Focus der Hersteller liegt heute wohl eher auf den Decodern, wo unterm Strich mehr Abnahme realisiert werden kann als mit diesen EGB Bausteinen. Aber steter Tropfen...

Betrachtet das mal von einer anderen Seite:
Für 15 EUR mehr (EGB im Vergleich zum MX620 z.B.) bekommt man eine digital-fähige Lok mit allem drum und dran. Wenn ich also die Lok eh schon aufmache und da dran rumlöte (ggfs. auch noch dafür bezahle), dann doch bitte gleich mit richtiger HiTech. Selbst wenn ich das im Moment noch nicht brauche, der Tag kommt. Letzlich geht es hier ja idR nicht um den gesamten Bestand, sondern nur um den "ein oder anderen" Renner...

OK, es besteht natürlich immer das Risiko der Ansteckung mit dem Virus digitalis... ;-D

Grüßle
Elvis.


Beitrag editiert am 13. 08. 2007 20:59.
Hier ging es doch eigentlich um die Nachrüstmöglichkeit von Loks, Triebfahrzeugen  mit so einem auf den neuesten techn. Stand gebrachten EGB. o. ä.
Natürlich bei Neuloks um eine steckbare Nachrüstmöglichkeit. Es will aber doch nicht jeder Analogbahner digital Umrüsten. Hier wird immer nur von den Digitalfahrern erwartet ,daß jeder Analogbahner irgendwann und vermutlich ganz bald, auf jeden Fall umrüstet.
Nein so ist es nicht.
Laßt doch den ewig gestrigen Analogbahnern  ihren Mobaspaß mit ihrer Technik.
Ich habe es ja schon mal gerschrieben, in ca. 20 -25 Jahren seid ihr die Altlasten aus dem Analogbereich los.
Es mag sogar welche geben, die schon vorher aufhören, da für diese Kundengruppe in Sachen technischer Möglichkeiten nichts mehr von den Herstellern und Zulieferern gemacht wird. Dann wird die Verkaufsmenge noch geringer. Warum gibt sich kein Hersteller mal einen Ruck und tut etwas?
H-W
Ich bin fest davon überzeugt, dass der Großteil der Anfänger nicht einmal mehr weiß, dass eine Modellbahn auch analog funktioniert. Die Händler drücken denen die Startpackung in die Hand und das wars dann.
Elvis, ein kleiner Denkfehler: Ich habe 3 von 40 Loks mit dem Elektronischen Getriebe nachrüsten müssen. Kostenpunkt 45 Euro insgesamt. Wenn Du eine Lok digitalisierst, mußt Du es bei allen tun. Bei mir wären das 1200 Euro plus Elektronik. Davon fliege ich komfortabel in Urlaub :) Mir sind die paar Vorteile ganz einfach zu teuer und ich werde den Verdacht nicht los, dass mit der Elektronik das Geld verdient wird, nicht mit den Modellen.

Gruss
Hans-Jürgen
> OK, es besteht natürlich immer das Risiko der Ansteckung mit dem Virus digitalis... ;-D <
Oh Gott!! (Schnell 3 Kreuze schlagen) Vade retro Satana!!!

Aber mal im Ernst:

Seid Ihr euch eigentlich klar, daß ihr hier mittlerweile nicht mehr und nicht weniger als einen (manuell einstellbaren) Digitaldecoder fordert?
Eventuell schon serienmäßig in Analogloks installiert??

> Gleichzeitig den Einbau beim Hersteller mit angeboten [...] <
Wie war das noch mit "ich will keinen Decoder aufgezwungen kriegen, den ich nicht brauche"?
Digitalos brauchen keine Analogdecoder, und "Formel-1" Eisenbahner schon gar nicht!

> Dazu eine einfache Programmiereinheit und schon könnte das Geschäft ,mit den Steinzeitmodellbahnern brummen. <
Aha. Lok Boss / Maus? Jetzt nur noch einen Wechselstrom- Trafo angeschlossen, et voilà - was haben wir nun? Fängt mit D an...

Und wo erhebt hier endlich die "ich will aber nix an meinen Loks umbauen / in meine Loks einbauen" Fraktion ihre mächtige Stimme?

Ach ja, Alfreds Kommentar bezüglich der überlegenen MpC fehlt auch noch...

Aber zurück zum eigentlichen Thema dieses Fadens: "Erzwungene Vorbildgeschwindigkeit", und meine völlig irrelevante Meinung hierzu:

Da habe ich also endlich meine Traumanlage mit 2 Meter langen Bahnsteigen, den schlanksten Peco- Weichen und sanften Radien gebaut.

Anschließend jage ich meine ICs dann mit umgerechneten 300 Sachen durch die Radien und mit 80 durch die Weichenstraßen, daß die enthaltenen Preiserleins von ihren Sitzen gefegt werden...

Außerdem bewegen sich die Wagenübergänge beim Befahren selbiger Weichenstraßen mit dem Tempo eines elektrischen Fleischmessers gegeneinander - mit entsprechenden Folgen für die unglücklichen Passagiere beim passieren Selbiger...

Eine Einfahrt in den Bahnhof und das aufgrund der hohen Einfahrgeschwindigkeit erforderliche heftige Bremsen des Zuges dauert 4 Sekunden und läßt alle in den Gängen befindlichen, noch überlebenden Preiserleins sich im ersten Waggon hinter der Lok wiederfinden...

Ach, ich mag gar nicht daran denken...

Dann doch lieber exakt umgerechnete Geschwindigkeiten, und wenn wirklich mal ein Klugsch...nacker daher kommt und sich über das Kriechtempo beschwert, kann ich (so ich es denn möchte) ihn notfalls mit dem Argument der vorbildlich umgerechneten Geschwindigkeit mundtot machen (und es auch beweisen!).
Außerdem gibt es auch beim Vorbild Strecken mit Geschwindigkeitsbegrenzungen - z.B. bei "engen" Kurven :oD

Noch eine Anmerkung zur "Modellzeit":
Ahhh ja. Raumzeit. Raum und Zeit. Das Universum, unendliche Weiten. In einer Nußschale. Wurmlöcher, Raumkrümmung? Lokomotiven mit WARP- Antrieb??
"Scotty! Der G4711 muß in 0,000832 Kellikams* den RB verlassen haben!"

Wie macht es Hollywood denn?
Eine Handlung, die sich über Tage oder Jahre erstreckt, wird in einer kurzen Zeitspanne erzählt, damit die Zuschauer nicht verstorben sind, bevor der Film zu Ende ist. Wie?
Durch Straffung der Handlung. Also werden die Zeiten weggelassen, wo sich Sulu in der Nase bohrt anstelle zu steuern, Capt. Kirk mit Durchfall auf dem Klo sitzt während Spock in seinem Quartier auf Freiwache Schach spielt.
Aber wenn dann die bösen Klingonen auftauchen, und es zur Raumschlacht kommt, dann dauert das Drücken des Feuerknopfes für den alles entscheidenden Photonentorpedo Minuten, und das gegnerische Raumschiff fliegt endlich in Zeitlupe auseinander. DAS ist Spannung und Action!

Die "Wirklichkeit"? Sähe so aus:

"Feuer Mr. Chekov!!"
"Aye Kiptin" (Drückt Knopf)
(Lichtblitz von 0,03 Sekunden Dauer, kein Detonationsknall!))
"Zill zerstert, Kiptin!"
"Gut gemacht, Pavel. Mr. Sulu, Kurs auf Starbase 6!"

SO sollte es daher auf der Modellbahn sein:
Die Zeit, während der kein Zug fährt, wird gestaucht, also verkürzt.
WENN dann aber der Zug kommt, sollte das Ereignis durch Ausdehnung auf einen möglichst langen Zeitraum auch entsprechend in Szene gesetzt werden, um vom Zuschauer entsprechend genossen werden zu können...

Ein Zug, der mit Warp 9 von links erscheint und 2 Sekunden später rechts im Tunnel verschwindet, erfüllt diese Idealvorstellung nur sehr bedingt...

Von den wg. hoher Geschwindigkeit nicht sichtbaren, unterschiedlichen Wagennummern, und den im korrekten RAL- Farbton gestrichenen Handbremsrädern sowie den um ursprünglich 0,1 mm zu schmalen, aber per Eigenbastelei korrigierten Türfenstern der Falttüren ganz zu schweigen!

-?-?-?

Kinners! Laßt doch die Kirche im Dorf!

Schließlich ist es EURE Anlage, und ihr könnt darauf machen, was ihr wollt!
Also (und hier ist denn MEINER Weisheit letzter Schluß):

Informiert euch (es gibt keine bessere Quelle als dieses Forum, was N betrifft), aber LASST EUCH NICHTS von selbsternannten "Experten" AUFOKTROIEREN.

Viele der Letztgenannten haben (mich eingeschlossen) noch nicht mal eine fertige Anlage... Aber große Vitrinen und einen Testkreis mit Radius 1, und einen Internetanschluß!

Also nicht entmutigen lassen, sondern BAUEN und FAHREN.
Meinetwegen auch mit Tempo 500 - wenn's Spaß macht, warum nicht?
Es ist doch nur ein Hobby!

Live long and prosper!

Diesel
Fußnote: * OK, ich weiß das war klingonische Zeiteinheit...
Prima Diesel, hat Spaß gemacht, das zu lesen.

Nur ein Tip: Trafo nur halb aufdrehen funktioniert analog wie digital :) Vom Rasen war hier nie die Rede. Nur von der Abstimmung von Lokomotiven aufeinander.

Ich wünsche Dir nichts Schlechtes aber eins doch: Ein Blockbetrieb sei es digital oder analog, mit 10 Fleischmännern und dazwischen einen Brawa-Schleicher :) Dem kannst Du nämlich im Block beim Fahren neue Haftreifen aufziehen.
Ich habe die 232 nach 15 Minuten rausnehmen müssen. Und halte mich bitte nicht für so bescheuert, dass ich meine Blöcke mit 500km/h durchfuhr.

Analog ist möglicherweise ein bißchen altmodisch, wir wissen aber recht gut, wie eine Modelleisenbahn funktioniert und vorbildgerecht fahren sollte. Ein Großteil der Kommentatoren hier muß das erst noch beweisen.

Gruss
Hans-Jürgen
Noch was (sehe grade die Postings, die inzwischen eingegangen sind):

>Es mag sogar welche geben, die schon vorher aufhören, da für diese Kundengruppe in Sachen technischer Möglichkeiten nichts mehr von den Herstellern und Zulieferern gemacht wird<

Lieber HW, es wird gemacht. Nennt sich Digitaltechnik. Man muß nur mal über den eigenen Tellerrand hinausblicken, und sich an "nij warels Küren"* herantrauen!

Soooo Schlimmes Teufelswerk ist es ja nun auch nicht!

Für Benzinkutschen haben sich die Innovationen der bekannten Mobilhersteller in den letzten Jahren auch sehr in Grenzen gehalten... Trotzdem kämst Du mit Sicherheit nicht auf die Idee, heute noch einen Ford "T" zu kaufen, weil der selbst mit Alkohol noch fährt (in Zeiten heutiger Spritpreise eine durchaus denkenswerte Alternative).

Also, was???

"Ich will top Technik, aber ich will nix dafür zahlen?"

Ah ja!

Nix für Ungut, aber Kopfschüttelnd

Diesel
Hallo Cox (#48),

"Prima Diesel, hat Spaß gemacht, das zu lesen."

also ich kann mit dem Beitrag einfach nichts anfangen.
der BEitrag war doch Super !!!

übrigens: hab mal einen alten ARNOLD-Schienenbus bei 14V DC ( Fleischmann-Trafo auf 100%)  "gestoppt" : der lag deutlich über 300 km/h

MK
N-Bahner, ich verabschiede mich aus dem Thread.
Da werden einem ja Sachen unterstellt, nee danke. Erst mal eine Anlage aufbauen und ordentlich zum Fahren bringen, ohne F1 Tempo, mit sanftem Anfahren und Abbremsen, ohne die alles selig machende Digitaltechnik.
Ich werde mich zukünftig bei diesen Themengruppen wo es nur irgendwie die Digitalbelange streift heraushalten.
Meine Kenntnisse kann ich auch für mich behalten.
Das habe ich nach über 35 Jahren N-Modellbahntechnik, Bau etc. nicht nötig.
Der Versuch, es irgendwie den immer noch vielen Analogbahnern zu ermöglichen, mittels technischer Verbesserungen etc. das Fahren einfach und naturgetreu zu machen, zumindest gedanklich, wie es möglich wäre, wird ja hier im Forum zum Scheitern gebracht.
Anscheinend sind spezielle Analogbelange, Möglichkeiten etc. nicht mehr so gefrag, da ja hier allem Anschein nach rd. 90 % Digitalfahrer sind und anders fahrende aus der Kurve gekegelt werden sollen. Warum müssen die Oberdigitalgurus hier immer ihren gebetsmühlenhaften Senf dazu geben. Es hat sie doch niemand gerufen.
Das war es meinerseits mit dem Thread.
H-W
@ Diesel
Ohne Glaubenskrieg, aber bitte auch ohne Allgemeinplätze wie: "Fährt besser" oder so:
Stell Dir vor, Du bist der Herr Lenz und willst mich zur Digitaltechnik bekehren. Überzeug mich mal, warum soll ich umsteigen?

+    Vmax-Begrenzung hatten wir.  Klarer Vorteil
+   Lastregelung. Schön, aber nötig?
+/- Die einfacherer Verkabelung ist wohl auch hinreichend entlarvt.
-    Die Mehrkosten sind bekannt.
+/- Doppeltraktion ist analog einfacher

Und was bleibt? Blinken und Tuten?
Nur Info: Ich habe Antriebstechnik studiert und projektiere GPS-gesteuerte Hafenmaschinen mit Bus-Systemen und allem Zipp und Zapp. Technik ist mir also nicht fremd. So richtig hat mir jedoch bis jetzt noch niemand die Vorteile verkaufen können. "Uralt-Technik" in bezug auf analog akzeptiere ich nicht. Erstens muß uralt nicht schlechter sein und wenn schon dieses Schlagwort fällt, würden mir viel wesentlichere mechanische Details einfallen wie Stromabnahme, Kupplung, Räder, Gleissysteme.

Probiers mal, aber ganz sachlich :)

Gruss
Hans-Jürgen
Servus Cox!

Nee, kein Denkfehler. )

Es ging hier ja - soweit ich das verstanden hatte - nicht um die Umrüstung eines Haufen analoger Loks. Ich kann da deine Bedenken gut verstehen und würde es mir da auch gut überlegen in punkto Finanzen. Das Thema wurde ja nun schon oft genug thematisiert und die Argumente liegen auf dem Tisch!  Jeder muss das für sich entscheiden.

Es ging ja nur um die Frage: Warten auf ein neues EGB oder gleich den etwas teureren Dekoder? Und das ganze auch nur für wenige Loks um deren analoges (!!) Verhalten zu verbessern.

Nix für ungut! :o)

Grüßle
Elvis
Hoppla!

Da bin ich wohl teilweise mißverstanden worden!

Ich wollte hier keinen zur Digitaltechnik bekehren - mir war nur aufgefallen, daß ihr euch hier mittlerweile zu Forderungen verstiegen hattet, die der Digitaltechnik schon verdammt nahe kommen.
Auch habe ich nichts von Uralt- Technik gesagt. Ich meinte nur, daß eine komplette Digitalisierung manchmal der einfachere Weg wäre.
Aber ich finde es spannend, was für ein irrer Aufwand teilweise betrieben wird, um nur ja um Digital herumzukommen...

Cox, Deiner Liste stimme ich voll zu.
Zwei Punkte hätte ich noch, (und die waren für mich das Ausschlaggebende):

+ Daß ich meine Loks völlig freizügig über die Anlage fahren kann, und gleisunabhängig mit jeder von mir gewünschten Geschwindigkeit..

+ Daß ich meine Züge an jeder gewünschten Stelle abstellen kann (und nicht nur da, wo ein abschaltbares Gleisstück eingebaut ist).

Bekehren wollte ich hier aber keinen. Nur meine unerhebliche Meinung habe ich kundgetan.
Wenn sich dadurch einige gleich "missioniert" fühlen, so entschuldige ich mich - auch bei Dir, H-W.

Letztendlich waren die anfänglichen Anmerkungen zur Digitaltechnik auch eher als Randbemerkung gedacht, eigentlich ging es doch um die "erzwungene Vorbildgeschwindigkeit".

Also, Schluß mit Digitaldiskussion, und zurück zum Thema.

Diesel
Hallo H-W,

ich kann nicht ganz nachvollziehen, was Dich so verärgert. Ist es etwa dieser eigenartige Beitrag #46?
Du hast ja in allem Recht. Ich habe die gleichen Probleme.und möchte auch etwas einfaches für den Analogbetrieb um diese zu lösen. Das EGB ist eigentlich genau das, was ich brauche. Nur leider für N in mehr als 95% der Fälle unbrauchbar. Digitalbetrieb kommt bei mir auch nicht in Frage. Nicht weil ich ein technisches Rindvieh bin, sondern weil ich, wie andere hier auch, den Sinn nicht einsehe. Ich weiß einfach nicht, was der erhöhte finanzielle Aufwand für mich als Nutzen abwirft, außer eben der Geschwindigkeitsanpassung.
Ich will die Digitaltechnik nicht verdammen. Es gibt ja genug Modellbahner, denen macht es damit Spaß, sie sollen auch weiterhin daran ihre Freude haben. Aber wie schon mehrmals gesagt, die Analogbahner sind auch Kunden der Hersteller. Ich glaube weiterhin, daß sie die überwiegende Mehrheit darstellen.
@ Diesel
+ Daß ich meine Loks völlig freizügig über die Anlage fahren kann, und gleisunabhängig mit jeder von mir gewünschten Geschwindigkeit.

Stimmt.
Dieser Vorteil zeigt klar auf, dass Digital optimal für mittlere Anlagen  ist. Bei Kleinanlagen lohnt es sich nicht und Großanlagen fährt man zwangsläufig teilautomatisiert. Damit meine ich Schattenbahnhofsteuerungen und Blocksteuerungen, für beide braucht man keine Digitalsteuerung.

Warum?

Ich habe maximal (!) 3 Züge gleichzeitig fahren können. Dann lagen aber schon die Nerven blank. Ohne Blockautomatik lassen sich die Vorteile einer langen Strecke nicht ausschöpfen. Das heißt, ich hätte nur für die Bahnhofsbereiche und die Nebenstrecke alle Loks umbauen müssen. Genau das ist nämlich der Riesenknacker an der Digitaltechnik:

# Ich kann mit meinen Loks nicht mehr bei Freunden fahren
# Die Mehrkosten sind etwa 30 Euro pro Lok
# Bei N sollte man einen Lehrgang für Herzchirurgen absolviert haben (Polemik an)

So gesehen, ist das vielgeschmähte MPC mit Decoder am Gleis nicht die schlechteste Konzeptentscheidung. Dass die daraus ein viel zu kompliziertes Raumlabor entwickelt haben ändert daran nichts. Technisches Onanieren nennen wir sowas. Muss fürs Hobby nicht sein.

Gruss
Hans-Jürgen
Moin Hans-Jürgen,

"Ich kann mit meinen Loks nicht mehr bei Freunden fahren"

warum nicht? Wenn deine Loks analog sind, können sie nicht auf Digitalanlagen fahren, wenn sie einen aktuellen Dekoder haben (z.B. der Zimo 620) kann man sie so einstellen, daß sie auf analogen und digitalen (DCC) Anlagen einsetzbar sind.
Wenn deine Freunde nur analoge Anlagen haben, geht es also auf alle Fälle.

Gruß
Kai
@56 Cox

"Bei Kleinanlagen lohnt es sich nicht und Großanlagen fährt man zwangsläufig teilautomatisiert. Damit meine ich Schattenbahnhofsteuerungen und Blocksteuerungen, für beide braucht man keine Digitalsteuerung."

Auch bei Kleinanlagen lohnt es sich: Drei Digitalloks, drei Lokmäuse (gibt es mittlerweile sehr günstig) und schon haben drei Lokführer einen Spielspaß wie nie zuvor. Da kommt Freude auf, wenn man nicht mehr Sklave von abschaltbaren Gleisabschnitten ist.

Großanlagen: Teilautomatisiert! Das ist das Stichwort. Klar, auf der Blockstrecke oder im SB sind sich Analog und Digital ähnlich, aber wo teilautomatisiert, da auch teilmanuell, und eben dort spielt die Digitaltechnik wieder ihre Vorteile aus.

Wolfgang K.
Also ich lese aus den letzten beiträgen folgenden Trend raus:
Wer vernünftig mit modernen Loks ALLER hersteller fahren will, soll gefälligst auf Digital umsteigen, und wer sich die Dekoder (und eventuell den einbau, weil man keine ruhige hand zum Löten hat) leisten kann, der soll gefälligst auf F1-Rennbahnen umsteigen!
Sicher, ein Dekoder kostet ab ca. 25€, aber wer mehr wie 3 Loks hat, der steht vor der Wahl Dekoder für einige 100€ kaufen und einbauen (lassen?), oder vieleicht doch lieber das geld für Preiserlein und Landschaft zu investieren?
Ich müßte meinen Mobaetat der letzten ca. 5 Jahre investieren, um meine Loks auf Digital um zu stellen. Aber dann kommt erst das Problem: Wir haben eine Teilanaloge Ausstellungsanlage in TT, da haben wir folgende Effekte erlebt:
Die Kombination Kühn-Dekoder-Rocko BR132 bringt unsere Analogblockstellen zeitweise zum Spinnen! Die selben Dekoder in der BR81 von Roco oder anderen Loks keine Probleme!
Einige Dekoder verstehen die Impulsbreitensteuerung der Titan-Trafos nicht, und die loks fahren garnicht, oder nur extrem langsam (Vmax einer BR120DB lag so in der gegend von 30 km/h maßstäblich umgerechnet!)
Unsere N-Anlage ist noch komplet Analog (oder besser gesagt wieder, nach einem Totalcrash des von einem nicht mehr vorhandenen Clubmitgliedes gebauten dezentralen Steuerrechner, der die Abschnitte einzeln ansteuerte). Wenn diese auf Digital umgestellt werden soll, dann müssen 3-4 Clubmitglieder ihren nicht gerade kleinen Fuhrpark komplett auf Digital umstellen (das Geld fehlt dann natürlich zum Anlagenausbau). Ausserdem müssen ihre anlagen auch so umgebaut werden, das die oben erwähnten Störungen nicht auf ihren Heimanlagen auftreten, was auch teilweise zum umrüsten auf Digital  zwingt!
Also, Digital ist eine Feine sache, aber aus verschiedenen Gründen leider nicht immer realisierbar!
Wobei ich auch sage, eine Digitalisierung lohnt sich schon bei einer anlage mit mehr wie einer Lok (und hier ist es ja auch noch Preislich leicht zu verkraften, da es nur 2-3 Dekoder+ Lokmaus ist, also schon für 100-150€ für so eine Minianlage  zu haben ist! Wenn dann die ersten 10 Loks da stehen, dann sind es schon ca. 2500-3000€, die investiert werden müssen!
Der vergleich mit Hollywood ist gut, nur leider ist er so exakt, wie wenn du deinen Gamboy mit dem Steuerrechner der enterpreis vergleichst!
LEUTE! Ich wiederhole es noch mal, es geht nicht um die Absolute geschwindigkeit einizelner loks (da finde ich die Brawaschnecken wirklich nicht das schlechteste), sondern um den betrieb verschiedenen Triebfahrzeuge in einem Stromkreis, und da habe ich leider nur die wahl, alle Brawaloks oder alle anderen loks zu verbannen, weil sonst die Brawaschnecken erst nach wochen ihre runde geschafft haben, während alle anderen Vorbildgerecht fahren, oder aber  die Brawas fahren vorbildgerecht, aber dann reicht die Pallete der geschwindigkeit der anderen loks von F1-Rennwagen
über Überschaljäger bis Worp2 der Enterpreis! UND DIESE AUFGEZWUNGENE ENTSCHEIDUNG WILL ICH NICHT HABEN! Ich will alle meine Loks halbwegs vernünftig auf einer Blockstrecke  fahren lassen! Aber da die ja scheinbar hier (fast) niemand verstehen will, worum es uns geht, werde ich mich wohl H-W aus 51 anschließen, denn wenn ich mich als Rennfahrer und raser bezeichnen lassen will, finde ich sicher andere und bessere orte als hier!
Ähhh, wenn Du 10 Loks digitalisierst (so viel hab ich gerade), dann bist Du ca. 300,- Euro an Decodern losgeworden. Die günstigste Zentrale, die einigermaßen vernünftig ist (Decoder auslesen kann) ist von Trix die MS, die auch nicht nach DCC oder Sx fragt sondern beides kann ist für knapp 50,- Euronen zu schiessen.

Digital ist nicht billig. Aber (so sehe ich es) es ist den Preis-wert. Lieber auf die eine (und auf die Andere) Lok verzichtet und dafür was gescheites und ein stabilen guten Fahrbetrieb.
@ Cox: Du glaubst garnicht, wie lieb & brav "Deine" alte 78er von Arnold bei mir über die Gleise fährt...

Natürlich ist es eine Geschmacksache und immer eine persönliche Entscheidung wofür ich mein Geld ausgebe. Der Eine für Halbnuller Blech mit Pickel, der Andere für Digital, der Dritte für ne Relaisanlage wie früher eine Fernvermittlung...

Beitrag editiert am 14. 08. 2007 21:48.
Nur zu den Digitalkosten: Dekoder gips schon ab 13 Euro - http://www.walthers.com/exec/productinfo/245-DZ123
Wer mit 3 Funktionen auskommt, ist damit bestens bedient ....

Nein, ich versuche  nicht, jemandem Digital aufzschwätzen ... das muss jeder für sich selbst entscheiden.

MfG
Claus
@ptlbahn: ich kann das problem bestätigen. auf einer Ausstellungsanlage die evtl. sogar immer wieder anders aufgebaut wird, sind anloge blockstrecken das absolut richtige. alles andere ist entweder nicht handle-bar oder schon im aufbau viel zu kompliziert, und wenn genau das Vereinsmitlgied, der die Digitalparameter durchblickt mal 2 h Pause macht, bricht der ganze techn. support weg. Oder digeital geht auch bei den FREMO; aber da herrschen eben eh andere Gesetz weil Fahrplan-Betreib wtc. die bauen aber auch 2 Tage lang auf.....
oder man machts ganz einfach wie die AFAN (frankreich) modulgruppen werden über Trafo angesteuert und die sind mit Personen ständig besetzt. die wird der drüberlaufende Zug dann notfalls runtergeregelt. das brauchen die aber auch, weil dort teilweise ganz altes und übles material zum einsatz kommt. da gibts noch diverse Raketen aus Lima-Produktion im Ausstellungsbetrieb. (selber schon erlebt)
Aus der Erfahrung heraus kann ich folgendes sagen: die wirklich krassen Raser waren fast immer Trix-Loks oder irgendwelche Exoten. über die Jahre (ich mach das jetzt schon >10 jahre) hat sich der Furhpark auf Ausstellungen angeglichen. Eine Trix E44 kommt da eben nicht mehr vor. Außerdem sidn wir anfangs mit ca. 7-8V gefahren, so liegt nun die zentral angelagte Fahrspannung schon bei kanpp 10V. Das zaitg, daß die Fahrzeuge insg. langsamer geworden sind. Trotzdme hätt ich gerne die Möglichkeit, einen Güterzug wirklich noch langsamer zu machen während der EC dabei trotzdem noch mit ca. 140 km/h "vorbeirauscht"
dazu hab ich 2 GFN 218 mit den Glasmachers-Schnecken auf Güterzugbetreib umgebaut (bringt ca. 40% langsamer) und in eine ARNOLD DE1024 einen Glockenakermotor zusätzlich noch mit Dioden eingebremst. Das geht bei dessen Charakteristik noch ganz gut, bei normelen Motoren nicht mehr so. dafür einen Baustein zu haben wär DIE geniale Sache.
das Ding von Uhlenbrock werd ich auf jeden fall mal probieren. aber sowas muß heutzutage eben viel kleiner machbar sein.
zu den Dekodern die analog das auch regeln können: auch mit der Blockstreckenregelung der NFM kommen die nciht klar bzw. umgekehrt. das funktionier tnicht zuverlässig udn gitb unreporduzierbare Fehler. da solls zwar demnäxt ein Software-Update geben, das mit wesnetlich höherer Taktfrequenz das dann besser schafft. aber ich glaub das erst, wenns wirklich funktioniert.
trotzdem bin ich der meinugn, daß wir in 10 Jahren (wenn die N_Bahnda noch so gibt) nur noch neue Loks mit serienmäßigen Dekodern haben. die dann eben auch unter Analog eine Eisntellbare Lastregelung können. ob man dann zum Eisntellen dessen gleich ein high-End Digitlazentrale braucht glaub ich nichtmal. ich denk da eher an eine Schnittstelle zum PC mit einfachem Programm ausm Netz über eine RJ45 angebunden. das muß gehen. evtl. sogar Browser-basierte software, dann würde das sogar auf Windows CE (wer sowas noch kennt...) oder Palm/Hendheld geräten laufen. das kannst dann sogar in der Hosentasche mit nehmen.

Martin kernl
@ 62: na ja, es gibt genügend Ausstellungsanlagen, die inzwischen Digital fahren und zwar ohne große Probleme. Vom MiWuLa will ich nix sagen, da sind es zig-Digitalzentralen, die den Betrieb steuern, da allein der Märklin-Bereich gar nicht von einer Märklin-Zentrale alleine gesteuert werden könnte.

Also große Modulanlage, die innerhalb ein paar Stunden steht und läuft fällt mir dann mal kurz

http://www.mtkb.de/

ein. Da läuft der Betrieb allerschnellstens und ohne große Probleme. Die machen eher die Besucher, die ihre Finger nicht bei sich behalten können...
@ Spurneun
Genau das habe ich gemeint: Hier im Forum sind 90% der Fahrer mit kleinen oder mittelgroßen Anlagen befaßt. Da mag das alles noch angehen. Auf größeren Anlagen ist die Spur N generell ein wenig überfordert, da übersteigt der Aufwand für die Zwischendurch- Wartung das Akzeptable. Ich halte übrigens auch Spur H0 im Miwula für zu klein. Die Fahrzeuge dort müßten anders ausgelegt sein.

@ PTL und H-W
Warum steigt Ihr aus der Diskussion aus? Das ist doch sehr sachlich und es findet ein reger Austausch statt. Irgendwie hat ja auch jeder recht. Wir alle müssen jedoch zur Kenntnis nehmen, dass jeder aber auch ein anderes Lastenhaft hat.

Ich habe hier nur mal angefangen weil mich die doch recht müde Argumentation der Digitalfans gestört hat. Letztendlich, und das hat auch dieser Thread bestätigt, ist alles außer der (wunderbaren) Geschwindigkeitsanpassung wenig bemerkenswert. Und wenn das so ist, dann ist es legitim, andere Wege zu suchen um den extrem hohen Kosten für den Pfennigsartikel Decoder zu entgehen. Ein lächerliches Stück Elektronik das seltsamerweise bei geringeren Stückzahlen und in etwas anderer Konfiguration, nämlich als elektronische Getriebe, nur die Hälfte kostet. Und das wird auch nicht ohne Profift verkauft.

Gruss
Hans-Jürgen

@ Peter 8
Mach hier nicht meinen Ruf kaputt, ich habe nieeeeee eine BR78 gehabt :))
@ cox: von wegen Wartung der Züge: ich bin schon 10 Tage am Stück mit Zügen gefahren, ohne probleme. Auch mit Dampflkoks.
und eine BR218 oder eine MAK De 1024 ist eh ein "dauerbrenner".
ich hab da keine Probleme, verzichte aber auch gerne auf so manch heikle Geräte von der Firem mit dem M.
Motto bei mir schon immer: entweder es fahrt gscheid oda fliegt asm Bestand....
da gibts halt dann mal keine BR18.4, es gibt dafür so viele andere schöne und gute loks. dafür reicht mein Geld eh nicht. ich hab lieber eine gute Roco 182 mit Faulhaber und geilen Hammerschmid Pantos. die läuft dann astrein....

MK
@64 Cox:

"Letztendlich, und das hat auch dieser Thread bestätigt, ist alles außer der (wunderbaren) Geschwindigkeitsanpassung wenig bemerkenswert."

Wenn es nur das wäre, dann hätte Digital in der Tat wenig Vorteile. Stimmt aber nicht, ein weiterer, riesiger Vorteil ist die Möglichkeit des freizügigen Rangierens, ohne sich über abschaltbare Gleise Gedanken machen zu müssen und ohne, daß eine Lok losfährt, wenn eine zweite in den gleichen Abschnitt kommt. Dieses freizügige Fahren kommt der Realität näher als es jedes analoge Fahren jemals könnte.

"Und wenn das so ist, dann ist es legitim, andere Wege zu suchen um den extrem hohen Kosten für den Pfennigsartikel Decoder zu entgehen."

Tatsächlich könnten Decoder billiger sein, aber von extrem hohen Kosten zu reden ist auch übertrieben, fast schon polemisch. Schon ab 18 Euro gibt es Decoder und mehr als 25 Euro muss der Spaß nicht kosten.

Wolfgang K.
Na, Wolfgang die besten Decoder liegen noch immer eher bei den 30,- Euro, manchmal auch höher (ZIMO oder D & H).
Aber letztlich : was hilft die Diskussion über pro/contra Digital? Wer nicht will der will nicht und fertig. Wir sind schließlich nicht in einer Diktatur, wo man Menschen "zu ihrem Glück zwingen will", oder? Leben und Leben lassen.
Das erinnert einen ja manchmal an Leute, die sich gegenseitig in die Luft jagen weil sie sich nicht einigen können ob der liebe Gott mit Namen Horst-Dieter, Wilhelm oder doch Renate heisst... sind wir bei der Talliba(h)n??
Nur: meine Einstellung will ich mir dann auch nicht verbieten lassen.

@ Cox: och, ist der Ruf erst ruiniert....
@67 Peter 8:

Natürlich kann man auch mehr Geld für Decoder ausgeben, muss man aber nicht, ich wollte das nur als Beispiel bringen, daß man nicht Unsummen für Decoder ausgeben muss.

Und es ist mir, wie Dir, auch egal, ob einer digital fahren will oder nicht, ich will niemandem etwas aufzwingen. Aber ich will auch keine Behauptung unkommentiert lassen, die nicht stimmt und vielleicht einen Neuling vom Digitaleinstieg abhalten könnte.

Digital ist nun mal die Zukunft. Ich verstehe Analogbahner, die sich scheuen, zig Loks umzurüsten. Aber für Neueinsteiger sollte Digital die erste Wahl sein.

In diesem Sinne: Happy Model Railroading!

Wolfgang K.
Martin,
mit den in etwa 10 Jahren nur noch mit Decoder bestückten Loks wirst Du wohl recht behalten. Wenn dann die Möglichkeit besteht, mit einfachen Mitteln ( Progammiereinheit, PC-Programm etc.) diese auch für Analogbetrieb in Sachen V max, Anfahr/Abbremsverhalten einzustellen,  wäre ja allen geholfen. Nur zweifle ich an dieser Erweiterung für die Analogbahner, weil da ja keine anderen Teile, die eigentlich für die Digitalen erforderlich sind, wegfallen. Somit weniger Euro in den Kassen.
Und was ist mit den älteren Loks? Es gibt ja noch eine unmenge älterer Loks, die ja auch nach solch einer Nachrüstung rufen. Da wäre ein Bedarf und somit Geschäft, Umsatz möglich!!
Gerade für diese Loks würde sich ein solcher primitiver Decoder, oder EGB doch dringend anbieten. Mehr wird doch garnicht gewünscht.
Ein in den Abmessungen in N-Loks einbaubares EGB sollte auf den Markt kommen, von mir aus auch als Alttechnikteil, nur eben klein.
H-W
Ich habe das nie anders aufgefasst. Selbstverständlich soll jeder das fahren, was er möchte. Deshalb darf man aber doch drüber reden. Sollte man sogar.

@ Spurneun
Sag jetzt aber nicht, auf Modulen. das sind Schönwetterbedingungen mit Flachland. Da ziehst Du noch den Interregio mit der Köf :)

@ Wolfgang
<<<Tatsächlich könnten Decoder billiger sein, aber von extrem hohen Kosten zu reden ist auch übertrieben, fast schon polemisch. Schon ab 18 Euro gibt es Decoder und mehr als 25 Euro muss der Spaß nicht kosten. >>>

Na, das ist ja ein richtiges Schnäppchen. Das Teil kostet keine 3 Euro HK und wenn die Industrie Wert auf Verbreitung legt, dann sollen sie es ohne Mehrpreis einbauen.  Da kommen aber wohl noch ein paar Kosten dazu, oder?

<<< ein weiterer, riesiger Vorteil ist die Möglichkeit des freizügigen Rangierens, ohne sich über abschaltbare Gleise Gedanken machen zu müssen>>>

Na ja, Spur N als Rangierspur? Immer noch sehr wenig fürs Geld. Und man sollte nie vergessen, dass mehr als 2 Züge manuell zwar gefahren, nicht aber beherrscht werden. Ein paar Abschaltgleise sind ja wohl kein Thema.

<<< Digital ist nun mal die Zukunft. Ich verstehe Analogbahner, die sich scheuen, zig Loks umzurüsten. Aber für Neueinsteiger sollte Digital die erste Wahl sein.>>>

Für Neueinsteiger ist das aber auch nicht billiger. Dafür dass das die Zukunft sein soll, kaspern die aber schon ziemlich lange herum, die Systeme in den Markt zu drücken. Daran glaube ich erst, wenn bei Ebay und im Handel größtenteils Digitalmodelle angeboten werden. Ich verstehe Euch da nicht: Ihr bepinkelt Euch, wenn irgendwo eine Lok 5 Euro billiger ist oder das Porto 6,50 beträgt und für Vorteile für deren Schilderung Ihr Euch schon sehr anstrengen müßt,  haut Ihr Riesengelder raus.

Wesentlich ist auch, dass die Systeme nicht beherrscht werden. Ich glaube, SpurNeun hat anschaulich geschildert, was da bei Ausstellungen abgeht, wenn der einzige Crack mal aufs Klo geht. Das kann es doch wohl nicht sein! Im übrigen mache auch ich seit 25 Jahren Modellbahn und ich habe nicht die Augen geschlossen, wenn Digital gefahren oder sich darüber unterhalten wurde.

Gruss
Hans-Jürgen
zur Info noch: meine LGB gartenbah fährt mit DCC, weils einfach geile Soundeffekte gibt und nur 2 Loks umzurüsten waren. da brauch ich auch keine Blockstrecke, dafür aber einen IR-Handregler für die Intellibox.....

@ cox: ich weiß nciht, ob eine Modulanlage "schönwetterbedingungen" bietet. eher im Gegenteil: was da manche Erbauer als Gleislage abliefern grenzt oft an einen Offroad-Parcours. eine Köf sit auch nicht wirklich Analgentauglich, aber ich fahre einige Loks udn wagen sogar mit niedrigeren spurkränzen auf diesen Anlagen. das geht auch
diese hier z.B. läuft problemlos: http://www.spurneun.de/berichte/bericht_1.shtml

MK
Servus,

Insofern ist doch NEM-Schacht plus Analogplatine ab Werk nicht die schlechteste aller Lösungen. Der Umbau auf Digital ist kein wirkliches Problem, Analogfahrer müssen sich nicht mit dem digitalen Ballast rumärgern und können bei Bedarf ihren künftigen EGB Baustein reinstecken. Was wollt ihr mehr? :0)

BTB...
Ich gehe jede Wette ein, das die Kosten für Analogplatine usw. in der Preisfindung für neue Modelle kaum eine Rolle spielen wenn ich damit Stückzahlen genieren kann!!

EGB...
Die Kosten für einen modernen Elektronikbaustein richten sich doch wohl kaum nach dem HK der Platine. Das größte Problem der Moba sind Stückzahlen. Insofern wird ein neuer EGB Baustein im N-Dekoderformat wohl auch ein paar Euronen mehr kosten als die schon lange abgeschriebene Entwicklung des alten Bausteines, den man mit viel Deckung verkaufen kann... )

Grüßle
Elvis.

P.S.: @Cox: Genausowenig wie wir dir die Vorteile der digitalen Welt schmackhaft machen können, genausowenig würde ich die analoge Technik zurück wollen. Ich hab den Umstieg bis heute nie bereut und sehe für mich persöhnlich viele Vorteile. Jeder soll das IMHO für sich selbst entscheiden.
"Na ja, Spur N als Rangierspur? Immer noch sehr wenig fürs Geld."
EBEN !. Und hier schließt sich der Kreis. Wenn es denn Loks mit mechanisch realisierten, vorbildlichen Geschwindigkeiten bei 12V gäbe, wären die Langsamfahreigenschaften automatisch so verbessert, daß man wirklich richtig realistisch rangieren könnte !

Gruß
Eglod
@Eglod:
Und gleichzeitig beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn die Vorbildgeschwindigkeit richtet sich letztlich ja auch danach was die Lok grad am Haken hat. Und jetzt?

Grüßle
Elvis.
@70 Cox:
"Ich habe das nie anders aufgefasst. Selbstverständlich soll jeder das fahren, was er möchte. Deshalb darf man aber doch drüber reden. Sollte man sogar."

Da gehen wir konform.

<<<Tatsächlich könnten Decoder billiger sein, aber von extrem hohen Kosten zu reden ist auch übertrieben, fast schon polemisch. Schon ab 18 Euro gibt es Decoder und mehr als 25 Euro muss der Spaß nicht kosten. >>>

"Na, das ist ja ein richtiges Schnäppchen. Das Teil kostet keine 3 Euro HK und wenn die Industrie Wert auf Verbreitung legt, dann sollen sie es ohne Mehrpreis einbauen.  Da kommen aber wohl noch ein paar Kosten dazu, oder?"

Wie ich auch schon sagte, die Dinger könnten billiger sein.
Und daß Kosten dazu kommen, bestreitet auch niemand. Aber ist Analog denn kostenlos? Man braucht einen Trafo, diverse Schalter, anderes Zubehör...
Eine MS bekommt man in der Bucht für unter 50 €, eine Multimaus für um die 70 €. (komplett mit Trafo und Anschluss). Das scheint mir nicht rasend teuer zu sein.

<<< ein weiterer, riesiger Vorteil ist die Möglichkeit des freizügigen Rangierens, ohne sich über abschaltbare Gleise Gedanken machen zu müssen>>>

"Na ja, Spur N als Rangierspur? Immer noch sehr wenig fürs Geld."

Nicht nur, sondern auch. Rangieren muss man wohl auf fast jeder Anlage.

"Und man sollte nie vergessen, dass mehr als 2 Züge manuell zwar gefahren, nicht aber beherrscht werden."

Doch, von gleichvielen Lokführern, was dank Digital kein Problem ist.

"Ein paar Abschaltgleise sind ja wohl kein Thema."

Man kann sie natürlich einbauen, aber egal wie man es macht, sobald im Analogbetrieb eine zweite Lok in einen Abschnitt kommt, wo schon eine Lok steht, fährt diese erste Lok los. Im Digitalbetrieb eben nicht.

<<< Digital ist nun mal die Zukunft. Ich verstehe Analogbahner, die sich scheuen, zig Loks umzurüsten. Aber für Neueinsteiger sollte Digital die erste Wahl sein.>>>

"Für Neueinsteiger ist das aber auch nicht billiger."

Wenn es nur darauf ankommt, daß etwas billig ist, sollte man sich ein anderes Hobby suchen. Geiz ist nicht immer geil. Und wer anfängt, wird nicht gleich mit 100 Loks anfangen, sondern eher mit drei. Da halten sich die Kosten ebenfalls in Grenzen. Eine Digilok und das Digitalequipment sind schon in der Startpackung drin. Dann braucht man "nur" noch zwei zusätzliche Digiloks und natürlich Wagen und Gleise, die hier in der Diskussion noch gar nicht aufgetaucht sind und nicht wenig Geld kosten. Da fallen die Digikosten kaum noch ins Gewicht.

"Dafür dass das die Zukunft sein soll, kaspern die aber schon ziemlich lange herum, die Systeme in den Markt zu drücken. Daran glaube ich erst, wenn bei Ebay und im Handel größtenteils Digitalmodelle angeboten werden."

Wer will, kann heute schon Digital kaufen und wird damit in den nächsten Jahren auch noch glücklich sein. Sollte der Fortschritt keine Pause machen, wird es sicher Weiterentwicklungen geben und dann verbessert man sich eben und kauft sich eine neue Zentrale. Fast überall gibt es Fortschritte und nur die Wenigsten werden in das Autohaus ihres Vertrauens gehen und darum bitten, daß man ihnen ein Modell von 1964 verkauft, natürlich ohne die heute gängige Sicherheitsausstattung. Und wer hier hat noch einen alten Volksempfänger in Betrieb, mit dem die Nazis damals die Haushalte unserer Großeltern überschwemmt haben?

"Ich verstehe Euch da nicht: Ihr bepinkelt Euch, wenn irgendwo eine Lok 5 Euro billiger ist oder das Porto 6,50 beträgt"

Das hat mit der Digitaldiskussion nichts zu tun. Ein Ablenkungsversuch. Und selbst wenn: Das ist ja wohl auch bei Analogfahrern so!

"und für Vorteile für deren Schilderung Ihr Euch schon sehr anstrengen müßt,  haut Ihr Riesengelder raus."

Für die Schilderung der Vorteile von Digital muss man sich überhaupt nicht anstrengen, das geht fast schon nebenbei, da die Vorteile evident sind.
Riesengelder muss man auch nicht raushauen, wie ich und andere schon mehrmals geschrieben haben.

"Wesentlich ist auch, dass die Systeme nicht beherrscht werden."

Von wem? Wer sollte Probleme haben, eine Multimaus oder Lokmaus zu bedienen?

"Ich glaube, SpurNeun hat anschaulich geschildert, was da bei Ausstellungen abgeht, wenn der einzige Crack mal aufs Klo geht."

Es scheint mir, als spräche spurneun etwas schwammig und verallgemeinernd. Wenn solche Probleme wirklich auftauchen, dann hat man die Anlage wohl nicht durchdacht geplant und gebaut. Zusätzlich sollten sich eben auch noch andere mit Digital beschäftigen, es ist kein Teufelswerk. Wozu ist man denn in einem Club?
Am Rande: Blockstrecken in Digital sind nicht viel anders als in Analog: Wo vor dem Signal kein Strom mehr ist, da hält die Lok. Kommt der Strom, fährt sie wieder weiter. In Digital sogar mit der eingestellten Beschleunigung und nicht wie aus der Kanone geschossen.

"Das kann es doch wohl nicht sein! Im übrigen mache auch ich seit 25 Jahren Modellbahn"

Ich seit 35 Jahren. Aber selbst nach einem Jahr kann man mehr über Moba wissen als andere in zig Jahren. Man muss nur aufnahmewillig sein. Lange dabei zu sein ist also kein Argument, weder bei Dir, noch bei mir.

"und ich habe nicht die Augen geschlossen, wenn Digital gefahren oder sich darüber unterhalten wurde."

Selbst wenn man ein Auto hat, das seit Jahren problemlos fährt, wird man Leute finden, die mit genau dem gleichen Modell unendliche Schwierigkeiten haben oder hatten.

Wolfgang K.
@ Elvis
Wie und jetzt? Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Allenfalls die Notwendigkeit einer etwas präziseren Vorgabe. Kein Problem.
"Vorbildgeschwindigkeit" meint natürlich Vorbildhöchstgeschwindigkeit. Zu klären ist die Frage der Bedingungen. Eine Lösung wäre für das unbelastete Triebfahrzeug bei 12V auf die technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit beim Vorbild auszulegen und beim belasteten Triebfahrzeug auf die unter der gleichen Last beim Vorbild zugelassene Höchstgeschwindigkeit. Kritisch wird das naturgmäß bezüglich der Steigungen. Aber auch hier ist eine höhere Untersetzung ohne Zweifel besser als eine Rasereigetriebeauslegung.

Gruß
Eglod

Beitrag editiert am 15. 08. 2007 13:18.
Es wird doch eigentlich nur von einigen unverbesserlichen Anlogfahrern der Wunsch geäußert, mittels eines EGB, o. ä.  welches sich auch gut in eine N-Lok einbauen läßt, in gewissen Bereichen und etc. etwas bessere Fahreigenschften durch Einstellpatrameter zu erlangen.
Was ist denn an diesem Wunsche, ja von mir aus auch Foderung so schlimmes dran, daß da alle Versuche in diese Richtung von der Digitalfraktion abgeblockt, als irgendwie schon bekloppt wer so was wünscht, hingestellt wird.
Warum kann denn nicht mal eine Übereinstimmung in solchen Belangen erfolgen?
Wird denn dadurch digital entwurzelt, verteuert oder was.
Wenn es zu speziellen Wünschen, Vorstellungen etc. aus dem Altlastenanalogbereich kommt, wird dies immer wieder aus dem selben digitalen Kreis abgewatscht, anstatt mal vielleicht gemeinsam etwas Zusammenhalt der N-Bahner zu zeigen.
Gemeinsam ist man bekanntlich stärker als alleine.
Es ist schon besser ja nichts hier anzusprechen, wovon die Digitalfraktion nur im Entferntesten etwas sieht was für die Analogfahrer mal gut wäre. Die doofen Analogfahrer sollen endlich ihren Mist verschrotten und auch in digital einsteigen, ist die Predigt.
Danke nein!
H-W
@Eglod:
Das Problem liegt in der Vielfalt. Es gibt offensichtlich keinen gemeinsamen Nenner, selbst wenn man die Vergangenheit beiseite läßt und sich nur auf vorbildgerechte Anforderungen beschränkt. Und da muss ein und dieselbe Brawa V160 einen langsamen Güterzug genauso ziehen wie einen flotten Personenzug. Oder nicht?

Insofern braucht es in der Tat eine Möglichkeit die Lok den ganz persönlichen Wünschen anzupassen. Wie wärs mit Tauschgetriebe ab Werk? )

Grüßle
Elvis.
Jetzt möchte ich mich einmal zu Wort melden.

1.) Hat die Diskussion nichts mit der Ausgangsfrage zu tun. Rüdiger hat bemängelt, daß ihm die Loks mit umgerechneter Höchstgeschwindigkeit zu langsam fahren, von irgendwelchen Analogspezereien und Blockstrecken mit Konstantstrom war nie die Rede. Sagen übrigens 98% aller Kinder un Einsteiger die ich kenne auch: Kann die Lok noch schneller? Für Kinder ist Eisenbahn eben spielen wie Carrera... das Modellbahnen kommt irgendwann später - wenn überhaupt.
Kein Wunder und auch sehr vernünftig, wenn die Hersteller sich die Sonderwünsche einiger selbsternannter Spezialisten NICHT ins Lastenheft schreiben lassen, denn da kommt leider gar ix dabei raus, weil jeder nur seinen eigenen Blickwinkel hat.

2.) Analogbaustein... ja super... was aber wenn so ein Analogbaustein praktisch einem Digitaldecoder gleichkommt? Was spricht dagegen, dann einen Decoder einzubauen und diesen dann analog zu betreiben? Nur weil ein paar Analogies dann meinen, daß sie von digital vereinnahmt werden und das ist ja igittigitt...? Jeder D+H-Decoder fährt automatisch analog... und regelt auch in analog... warum das nicht nutzen? Nur weil digital drauf steht?

3.) Analogfahrer sollten auch mit der Zeit gehen. Porsche hat auch einmal auf die althergebrachten Porschefahrer gehört, die genau wußten wie ein 911er sein sollte... (luftgekühlt, übersteuernd und nur mit Können zu beherrschen). Damals stand Porsche kurz vor der Pleite und wäre fast von VW geschluckt worden. Heute bauen Sie Autos, die in allem, was der alte Porschefahrer verlangt, widersprechen... und sie schlucken VW.
Was ich damit sagen will? Manchmal macht es Sinn, alte Zöpfe abzuschneiden. Auch wenn es denen weh tut.

Gruß

N-ler
N-Ler,
ich komme zwar jetzt auch vom Thema ab, weil es mir ziemlich wurscht ist, wie schnell die Lok fährt, da ich mit herkömmlichen Trafos fahre (o Gott, ja noch so einer, der nach 1972 nichts entwickelt hat), aber eins interessiert mich:
>>>Jeder D+H-Decoder fährt automatisch analog... und regelt auch in analog... <<<
Was regelt der analog? Bitte antworte einem Doofen, ich habe von dem Decoder-Zeugs nicht die geringste Ahnung.
Danke + Gruß
Alex
Hallo Alex,

neue D+H-Decoder (z.B. 66838 von Trix) haben eine automatische Analogerkennung, d.h. bei Analogspannung am Gleis fährt die Lok auch analog. Ich meine auch gelesen zu haben, daß die eingestellte Vmax im Analogbetrieb erhalten bleibt. Wird also der Decoder in der Höchstgeschwindigkeit digital gedrosselt, so fährt die Lok auch analog langsamer. Kann das noch jemand bestätigen? Ich habe leider nur digital.

Gruß

N-ler
N-Ler,
und wie ist das mit dem Einstellen der Beschleunigung und dem abbremsverhalten mit dem Decoder?  Wie kann ich die für mich einstellen? Wie verhält sich die mit analogauslesendem decoderbestückten Lok im Bereich von mit Blockbausteinen bestückten Blöcken etc. Als alte nicht mehr lernfähiger Analogaltlast mit größerem Triebfahrzeugbestand und etwas größerer, leider analogen Anlage würde mich dies alles auch interessieren.
Ich könnte mir vorstellen, ein kleines in N-Loks einbaufähiges EGB würde dies alles sehr einfach einstellbar etc. bewirken, ohne jeglichen Digitalgedöns drumherum.
analoge Grüße, Winke Winke
H-W
N-ler,
nun ja, in Deinem 2. Absatz in #79 hattest Du Dich ja ein wenig lustig über die Ewiggestrigen gemacht, weil die ja noch nichtmal wissen, dass es das, was z.B. von HW die ganze Zeit gefordert wird, längst gibt. So hatte ich zumindest auch Deinen Hinweis "der regelt auch in analog" verstanden. Nun, dass die Trix-Loks analog erkennen und trotzdem fahren (ich sie mir dennoch nicht kaufe, weil mir EUR 50,- Aufpreis für etwas, was ich nicht nutze, zu teuer ist), ist mir bekannt. Ich hatte jetzt erwartet, dass auch analog der Decoder Vorteile bietet, eben mit Geschwindigkeitseinstellung, Lastregelung und Anfahr-/Bremsdefinition. Aber dem scheint doch nicht so, dann frage ich mich und Dich, warum Du meinst, Analogies lächerlich machen zu müssen?!
Grüße
Alex, der Ewiggestrige

Edit: Fipptehler

Beitrag editiert am 15. 08. 2007 17:34.
Hallo Alex,

es geht doch hier um die Höchstgeschwindigkeit. Und die regelt dieser Decoder auch im Analogbetrieb herunter. Um mehr ging es nicht. Was du möchtest ist von Deinen Anforderungen her eine Digitallok. Also entscheide Dich!
Das Problem einiger hier ist, daß sie gerne alles hätten was digital möglich ist, aber bitte ohne Digitaltechnik. Daher gibt es ja digital, damit solche Dinge eben einfach gehen. Wenn ich analog fahre, dann muß ich damit leben, daß ich eben bestimmte Dinge nur mit dem Trafo regeln kann. Das hat nichts mit ewiggestrig zu tun. Aber mit einer Erwartung an die Technik, die für ein (schuldigung) "einfaches" Hobby bei weitem überzogen ist.
Ich kann auch von einem Auto ohne ESP nicht erwarten, daß es sich in kritischen Situationen genauso verhält wie ein Auto mit diesem System. Deswegen lege ich ja auch Wert darauf und zahle dafür. Und genauso bei einer Lok. Wenn ich die Vorteile von Digital will, dann eben auch der Decoder für 50 €. Oder analog fahren und zufrieden damit sein.

Hat jetzt übrigens immer noch nichts mit dem Ursprungspost von Rüdiger zu tun. Ich kann nur empfehlen, den ganzen Tread zu schließen. Wegen Thema verfehlt.

Gruß

N-ler
Ich will das doch gar nicht! Du warst derjenige, der gesagt hat, "der regelt auch in analog". Was ich nur nicht verstanden habe, ist dass Du meinst, andere lächerlich machen zu müssen. Dann lies Dir mochmal Deinen 2. Absatz in '79 durch - vielleicht erkennst Du den Unsinn.
Im übrigen bezweifle ich, dass der Decoder auch analog die Geschwindigkeit regeln bzw. begrenzen kann. Das wäre ja DIE Lösung für die ganzen Konstantspannung-Fahrer und Schneckeneinbauer.
Gruß
Alex
@ 85 Hallo Alex,

mit deinen Zweifeln hast du recht - kann der D+H analog nicht, weder noch.

LG Claus
Hier ist anscheinend ein sturer Möchtegern und Besserwisser sowie Dummverkäufer von Analognutzer, aus dem Digitalbereich, wohl mit seinem schlauen Sprüchen auf den Bauch gefallen.
Laßt doch den Analogfahrern und Nutzern endlich auch ein kleines Highlight in Sachen Verbesserung des Fahrverhaltens mittels eines, bestimmt möglichen, kleinen und auch einfach einzustellenden Nachrüstbaustein, bzw. Einsteckbaustein in Lokschnittstellen.
Seht  doch mal so ein EGB, falls es denn überhaupt mal kommen wird,  als etwas Positives, vielleicht auch mal aus Sicht der Digitalfraktion.
Wir Analogfahrer machen doch auch nicht, die uns vielleicht nicht erforderlich erscheinenden digital möglichen Effekte, durch Einwände etc. mies.
Es sei jedem sein Baustein, Decoder, Lok, etc, vergönnt ,was er sich wünscht.
Übrigens ist meine analoge Frage hinsichtlich des Verhaltens des von N-ler so groß gelobten Universaldecoders im Analogfahrbetrieb, im Zusammenspiel mit Blocksteuereinheiten, Abbrems/anfahrmodulen, etc. bemerkbar, noch offen.
Bei einem EGB dürften die Module für Abbrems- und Anfahreinstellungen dann wegfallen können, also eine weitere Vereinfachung im Schaltungsbereich und Einsparung im Geldbeutel, nur mal so am Rande eingeflochten.
Lediglich die einfache Blocksteuerung bliebe übrig.  
Dann dazu noch eine Glasmachersschnecke, dort wo vielleicht erforderlich und die optimale Lok für Analogfahrer ist da.
Das war mal so ein kleiner Ausblick, Überlegung was bei etwas gutem Wille im Bereich der Motorsteuerung in Analogloks mittels so eines kleinen Bausteines machbar wäre. Selbst für alle anderen Spurweiten anwendbar.
Müßte doch Verkaufspotential genug vorhanden sein.
H-W


Beitrag editiert am 15. 08. 2007 19:37.
Hallo, ihr mitmoba-fans.

Ich bin ein Analogsaurier und gleichzeitig ein Digitalfahrer (Selectrix).
Ich bin sicher ,dass die Frage nicht digital oder analog heißen kann.
Wenn das Fahrzeug vom Getriebe her viel zu schnell ist, hat es normalerweise auch Anfahrprobleme, das Drehmomen bei niedrigen Spannungen reicht nicht aus um den Motor loszubrechen. Deshalb ist die Digitaltechnik mit der Pulsmodulation so hilfreich.

Kennt ihr den Heißwolf-Regler?
Damit fahre ich meine alten Schätze langsam und mit nur leicht überhöhter Endgeschwindigkeit.
Die Digitaltechnik simuliert den Heißwolf, oder umgekehrt.

Ich fahre z. B. meine Minitrix T3 (1969) mit Minimalgeschwindigkeit von 0.5 cm/s (saubere Gleise, 1,5 cm/s zuverlässig als Schmutzfink) und mit eine Höchstgeschwindigkeit von 10cm/s.

Der Heißwolf liefert p
Maximalspannung 5V bei 100 Hz .
Pulsanfahrspannung 12 bei 20 Hz.
(Ja, die Anfahrpulse können größer als die Maximalspannung sein, beim Audfrehen des Fahrreglers geht die Spannung bei steigender Frequenz zurück).
Beschleunigungs und Bremszeit je 4s.

Leider brauche ich für jedes Fahrzeug einen Heißwolfregler und ich bin wieder bei getrennten Stromkreisen. Dafür kann ich aber meine "Alten Schätze" fahren, z.B.Arnold BR 23, Serie 1 (Hochzeitsgeschenk von meiner verstorbenen Frau). Läuft mit Heißwolf wie eine Eins.

Zum Zusammenfassen: Ein Fahrzeug mit optimiertem Getriebe wird auch bei Gleichspannungsbetrieb Freude machen, eine Gurke braucht Digitalhilfe.

Euer Klops

Heißwolf ist klasse und bekannt, kann aber leider nur jeweils eine Lok steuern. Für Anlagen mit vielen Blockstellen und gleichzeitig mehreren Zügen auf der Strecke, dürfte es mit dem super Heißwolf zu teuer werden.
Für solche Fälle wäre das EGB besonders angebracht.
Würde es so einen Baustein geben, könnten vielleicht manche angehenden Digitalfahrer auf dieses einfache Teil überschwenken und die für den digitalbetrieb erforderlichen Digitalbauteile nicht mehr kaufen.
Sind da vielleicht die Bedenken ( Gewinnminderung)  von den Herstellern dieser Elektronikmodulen und gleichzeitig Decodern samt Peripheriegeräte, also weniger Digitalgeräte?
H-W
@88
Gurke bleibt Gurke und lässt sich auch digital nicht verbessern, wenn es am schlechten Getriebe liegt.

Gruß
Berti
@H-W
Jain. Die Funktion ist für die Digitalhersteller leider nur schmückendes Beiwerk und wird stiefmütterlich behandelt. Über die Motivation kann man nur spekulieren, ich vermute schlicht das es nicht im Fokus der Hersteller liegt. Einige sind aber scheinbar daran auch das zu ändern.

Der MX62 von Zimo (SW Version 19, gerade eben getestet) ist der einzige Dekoder den ich kenne, der auch die VMax behandelt. Regeln in dem Sinne tut er aber wohl nicht. Beim neueren MX620 waren erste Versuche leider nicht erfolgreich, was schade wäre wenn es sich bestätigt. Auch ältere Versionen des MX62 zicken da etwas.

Wir beide sind insofern Brüder im Geiste als das ich gerne Dekoder mit anständigen DC Eigenschaften hätte. Aldiweil ich mit einem Analogen Kollegen zusammen eine Modulanlage plane und dieser aus ähnlichen Gründen wie Cox nicht digitalisieren möchte/kann. Bekehren möchte ich niemanden, da bin ich ganz egoistisch und freue mich an meinen digitalen Loks... ))

@Berti
Exact! Auch eine digitale Lok ist letzlich nur so gut wie ihr Getriebe. Für alles andere gibt es fallweise Gegenbeispiele. Insofern bin ich ein absoluter Fan von guten Konstruktionen!

Grüßle
Elvis.

Hallo!

Eines würde mich aus der technischen Sicht interessieren: Wie stellt ihr euch bei einem analogen EGB die Bremsverzögerung vor? Wenn die Spannung vom Gleis weg ist, kann der Baustein ja nicht mehr regeln bzw. wenn ich davon ausgehe, dass die Spannung schnell reduziert wird und die Lok aber nur langsam abbremsen soll, dann müsste ich entweder einen großen Energiespeicher in der Lok haben oder eine Dopplerschaltung im EGB - beides spricht gegen eine kompakte Bauform.

Wie verhält sich das EGB von Uhlenbrock dabei?

lg
ismael
ismael,
das mit dem sanften Abbremsen wird wohl nicht so funktionieren wie umgekehrt beim sanften Beschleunigen.
Wie dies beim Uhlenbrock EGB geregelt ist und wie dies im praktischen Ablauf funktioniert, wäre interressant zu erfahren.
Entweder das EGB erkennt ähnlich dem ABBS 413 Baustein, daß nun der Abbremsbereich beginnt und die Runterregelung der Spannung erfolgt, bis zum Abschnitt mit null Spannung, Stillstand der Lok. Dann müßte bei den Blockstellen ein definierter Abbremsbereich durch Trennung einer Schiene diesen Bereich anzeigen.
vielleicht wäre es ja ähnlich diesen ABBS zu bewirken. Dazu können vielleicht die Spezialisten unter den elektronikern was sagen, besser noch eines Herstellers.
H-W
@ HW: Du fragst, wie Du Deine analogen Sachen besser steuern kannst: na klar, es gibt die verschiedenen Beispiele mit dem Strom umzugehen, dass die einzelne Lok damit klarkommt. Die einzelne.

Aber wie soll das funktionieren: ein Baustein, der der Lok "sagt", du sollst bei 0,5 Volt losfahren (wieviel darf der Baustein verbrauchen???, amerikanische Loks mit Soundmodul in analog fahren erst bei 6 Volt an)??

Analog ist eben analog. Wenn ich mit einer variablen Spannung arbeite und nicht die Information von der Energieübetragung trenne hab ich eben diese Probleme. Leider. Ich bin auch ein altes Eisen und hätte es lieber bequem. Meine ganz alten Schätzchen stehen sich jetzt die Haftreifen platt.... nee sie liegen. Aber es gibt nunmal Naturgesetze.

In alten MIBA-Heften der 70er und 80er hab ich noch so nette Schaltungen gefunden... Meine Güte - einen Großteil hab ich selber ausprobiert und wieder in die Tonne geschmissen. Mit den gleichen Loks vom gleichen Hersteller ging das nicht mal, weil sie unterschiedlich fuhren. Und diesen Zirkus, das jede Lok vor Hp0 in die Eisen geht sieht einfach gesagt nur nach brauner Masse aus.
Ließ doch mal # 34, da wird vom Hersteller einiges zu gesagt.
Man kann also individuell das EGB für jede Lok, gem. seinen Vorstellungen, wünschen einstellen. Da muß man eben mehrere Versuche mit den Einstellmöglichkeiten vornehmen, bis das richtigen, gewünschte Fahrverhalten vorliegt. Es ist nicht ein elektronisches Bauteil, welches für alle Loks nur eine Einstellung hat.
Insofern sind doch schon lokspezifische Parameter einzustellen.
Vielleicht kann Hans-Jürgen ja noch etwas Genaueres dazu sagen, er hat das EGB ja schon im Probeeinsatz.
H-W
Hallo !

Ich finde diese Idee ganz gut
Für einen  Blockbetrieb kann man doch die Fahrspannung von Block zu Block weitergeben.
z.B. Minimalversion mit normalschnellen Loks  und sehr schnellen Loks
       Die zu schnellen Loks bekommen verringerte Fahrspannung.

es gibt einen Thread "Fahrsp. weiterleitung von Block zu Block"
Thomas

Da das Thema sowieso vom Ursprungsthema des Initiators abgedriftet ist und droht in eine PRO-DIGITAL zu werden, möchte ich noch eins oben drauf setzen von einem ANALOGEN.

Ich fahre auch nur mit analogen loks ohne decoder und trotzdem kann ich jede Lok mit individueller vmax (und anderen parametern wie vmin, beschleunigung, abbremsen) durch die anlage fahren lassen MIT IMMER DEM GLEICHEN POTI FÜR DIE JEWEILIGE LOK in der hand.

Ich habe eine PC Steuerung, teile jedem Block das entsprechende Fahrpult (es ist physikalisck nur ein Poti) zu (klassisch ist es die Z-Schaltung, aber die zuschalterei macht der PC über transistoren), das die Lok praktisch mit durch die Anlage mitnimmt. Jede Lok hat ihren eigenen speziellen parametersatz (im PC gespeichert und zugeteilt) und fährt damit analog.

Es ist von der Idee her das MpC System von Gahler + R, nur ich habe mir alles selber gebaut mit ein paar Computer Interface Platinen von Berg+Broman.

Bernd.
Mal so ein paar Gedanken am Rande,

Ich stelle den EGB nach meinen Vorstellungen mit einen externen Gleis (oder besser Gleisoval) und seperatem Trafo ein und baue ihn dann ein  - gut kann ich nachvollziehen.
Und wenn ich bei der eigentliche Anlage ein anderes Trafo - oder mehrere - habe?
Stichwort: Streuung der Produkte, gerade wenn auch ältere dabei sind.
Welches Trafo hat eigentlich ein Voltmeter eingebaut?
Stelle ich die Spannung (Leerlaufspannung) mit externen Voltmeter ein, kein Problem. Aber ich bekomme unter Last (Lok und beleuchtete Anhänger) einen anderen Wert (Spannungsabfall bzw. Spannungseinbruch), oder irre ich mich jetzt da? Die Moba-Trafos sind doch keine stabilisierten Netzteile, könnte man aber auch verwenden.

Mechanische Unzulänglichkeiten lassen sich nur schwer mit elektronischen Hilfsmitteln kompensieren, wenn dieses obendrein auch kostengünstig sein soll.

Reizvoll ist das schon, eber das Drehmoment darf nicht zu sehr in die Knie gehen.

Gruß Detlef
(bekennender Analogfahrer,auf  leider nur auf 2,12m x 1,07m aber blockstellenfreie Klappanlage mit geplanter Erweiterung)
@ Berti
"Gurke bleibt Gurke und lässt sich auch digital nicht verbessern, wenn es am schlechten Getriebe liegt."
Genau !
Ich begreife überhaupt nicht, was diese ganze, unsägliche Analog/Digital-Debatte inklusive der massenhaften persönlichen Animositäten hier nun wieder zu suchen hat...

@ Elvis
"Und da muss ein und dieselbe Brawa V160 einen langsamen Güterzug genauso ziehen wie einen flotten Personenzug. Oder nicht?"
Genau. Aber auch auch darin sehe ich wiederum keinen Widerspruch. Natürlich darf die Lok nicht so ausgelegt sein, daß sie bei 12V "nur" die Höchstgeschwindigkeit eines Güterzuges erreicht sondern eben - wie schon beschrieben - die beim Vorbild maximal mögliche.

@ N-ler
"Sagen übrigens 98% aller Kinder un Einsteiger die ich kenne auch: Kann die Lok noch schneller?"
Was soll denn das für ein Argument sein? Gebt den Kindern einen Kids-ICE, dann können sie nach Herzenslust über Radius 1 rasen, ihn aus der Kurve fliegen lassen, Crahs bauen u.s.w., wie das Kinder eben so machen. Aber deswegen muss doch eine Köf nicht generell 350km/h fahren können, oder? Denn abgesehen von der Irrelevanz dieses Arguments in dieser Diskussion hier, wird ein Kind, dem dann nach der Frage "Kann die Lok noch schneller?" der Beweis erbracht wird, daß es noch schneller geht, spätestens nach einer Runde erneut fragen: "Kann die Lok noch schneller" und das so lange, bis die Geschwindigkeitsgrenze der Lok erreicht ist oder der Zug eben nicht mehr im Gleis ist...

Gruß
Eglod
Damit habe ich experimentiert, Thomas. Ein Riesen-HeckMeck mit Reed-Kontakten zur Lokerkennung etc. Das beste ist, die nicht passenden Loks gnadenlos aussortieren und verkloppen oder tauschen. Ich hatte 5 Trix 120 und alle (!) liefen unterschiedlich schnell. Das muß dort eine erbärmliche Qualitätskontrolle sein.

Ismael, es ist ein kleines Kondensatorchen 35V / 10myF auf der Platine. Damit werden auch bei Wegnahme des Fahrstroms die Rampen möglich.

Ich solltet Euch mal eins kaufen und ein bißchen experimentieren. Eventuell kann man da ein bißchen schnitzen.

Gruss
Hans-Jürgen

Beitrag editiert am 15. 08. 2007 22:48.


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