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THEMA: Modellbahnschmieröl?

THEMA: Modellbahnschmieröl?
Startbeitrag
Nforever - 21.07.07 18:32
Hallo,
In meiner Nähe ist leider kein Mobaladen. Nun benötige ich Öl zum Schmieren von Modellbahnachsen und Motorwellen. Nehmt ihr nur Öl von Modellbahnherstellern, oder gibt es eine Alternative im Baumarkt? Die gibt es nämlich hier an jeder Ecke.
Schnecken schmiere ich jedenfalls mit Fett.

fragt Uwe

ich nehm feinmechanik öl aus dem baumarkt ca 2euro musst nur aufpassen das du nicht zu viel nimmst
mfg
Hallo,
für die Wagenachsen nehme ich Graphitpulver, hat der Schlüsselservice (wird auch für Zylinderschlösser zur Schmierung genommen).
Säurefreies Nähmaschinenöl ist für die Schmierung der Loks gut geeignet. Da ich in einem Textilbetrieb die Ausbildung gemacht hatte (vor langen Jahren) hab ich davon noch Vorrat, das richtig gute von Union Special (amerikanischer Hersteller von Spezialnähmaschinen).
Hallo Mobafreunde,

das Thema Schmiermittel für die Modellbahn ist mittlerweile eine Glaubensfrage.
In meinem schon recht langen Modellbahnleben habe ich bedingt durch die Spur Z (dort kommt es besonders auf leichtgängige Schmierung an) die besten Erfahrungen mit dem Trockenschmiermittel von Achim Grob gemacht:

http://www.z-hightech.de/5000_anlagenausstattun...640_DSCN3035_003.jpg

Art-Nr. 5980 Trockenschmiermittel

    
Es handelt sich um ein universelles Schmiermittel für Metall und Kunststoff, landläufig auch Öl genannt, mit einem Einsatzbereich der weit über die Modellbahn hinaus geht. Natürlich haben wir es in erster Linie für unsere Modellbahnen ins Programm genommen. Wer es aber einmal probiert hat, der verwendet es in jedem, wirklich in jedem Bereich. So werden bei uns bspw. alle Türen, Türschlösser, Scharniere, auch Legoä-Zahnräder, wirklich alles geschmiert, was in irgendeiner Form Schmiermittel braucht.

Warum heißt dieses Produkt Trockenschmiermittel?

Man kann es auch Öl nennen, aber dieses Mittel trocknet nach 1 - 3 Tagen ab und hinterlässt einen hochwertigen gut haftenden Teflonä Film, dessen Gleiteigenschaften weit über das hinausgehen, was wir von landläufigen Ölen kennen. Die Tatsache, dass das Material trocknet, also keine feuchte Oberfläche zurücklässt, ist für Modellbahner und Modellbauer von unschätzbarem Vorteil, weil an diesen geschmierten Stellen kein Schmutz haften bleibt. Der Film haftet sehr gut auf allen sauberen und ölfreien Untergründen. Das Mittel ist penetrierend, d.h. es kriecht in jede kleine Ecke. Durch die hohen Drehzahlen, die im Modellbau vorherrschen, werden feuchte Materialien oder Öle einfach weggeschleudert. Dann gibt es keinen Schmierfilm mehr, die Antriebsteile laufen trocken und nutzen sich vorzeitig ab. Vergleichen wir unsere Antriebe mit einem KFZ, dann fällt auf, das dort alle zu schmierenden Teile, die mit hohen Drehzahlen laufen, in einem geschlossenen Öl- oder Fettbad untergebracht sind. Angefangen bei der Kurbelwelle über Getriebe und Differential bis zu den Antriebswellen. Diese geschlossenen Ölkreisläufe benötigen wir für unsere Antriebe im Modellbau aufgrund der hohen Drehzahlen eigentlich auch, lassen sich aber wegen der kleinen Abmessungen unserer Modelle und des technischen Aufwandes nicht realisieren. Mit dem vorliegenden Trockenschmiermittel, das diesem Manko entgegen wirkt, schaffen wir in unserem Bereich erste Voraussetzungen für einen langen störungsfreien Betrieb.

Natürlich nutzt sich diese dünne einfach aufgebrachte Teflonä Beschichtung auch mal ab. Deshalb sollte bei Nachlassen der Gleiteigenschaften und des ruhigen Laufens, die Anwendung des Schmiermittels wiederholt werden. Dies gilt umso mehr, je stärker die Belastung ist, vor allem bei Dauerbelastung. Das Schmiermittel ist in einem Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad Celsius einsetzbar.

Man kann bei einem verschmutzten Antriebsteil einfach darüber ölen. Eine gewisse Wirkung hat das Schmiermittel immer. Seine ganze Wirkung kann das Produkt aber nur auf sauberen, trockenen und fettfreien Teilen entfalten, daher ersetzt es die gründliche Reinigung von Modellen und vor allem von den Antriebsteilen nicht. Gereinigt werden kann vor und nach der Anwendung von Trockenschmiermittel mit jedem üblichen Reinigungsmittel.

Eine weitere sehr gute Eigenschaft des Schmiermittels ist, das es bei Kontaktproblemen aller Art hilft. Es ist zwar nicht leitend, es entstehen also keine Kriechströme, aber es verhindert Oxydation an den Kontaktblechen aller Art. An allen Stromabnehmern, die an den Achsen anliegen, wo Strom mechanisch übertragen wird, hat es sich sehr bewährt.

Das Produkt wird in einem 25 ml Fläschchen geliefert, mit einer sicheren Verschlusskappe und einer feinen Kanüle. Diese muss vor dem ersten Gebrauch mit einer Nadel von oben durchstochen werden. Keinesfalls die Spitze abschneiden, wie das bei anderen Klebefläschchen üblich ist, weil sonst die Verschlusskappe nicht mehr dicht schließt. Der Inhalt von 25 ml reicht dem Modellbauer sehr lange. Die gelieferte Menge ist, verglichen mit anderen Produkten, überdurchschnittlich viel, zu einem sehr günstigen Preis.

Das Schmiermittel ist geruchsarm und beinahe unbegrenzt verwendbar. Wichtig ist, vor Gebrauch immer schütteln. Dazu die weiße Verschlusskappe unbedingt fest verschließen. Ein Absetzen der Inhaltsstoffe nach langer Standzeit ist normal, diese können durch Schütteln vor Gebrauch wieder vermischt werden. Das Schmiermittel sollte nach dem Schütteln trübe sein und eine gelb-braune Farbe haben. Es kann keine Garantie dafür gegeben werden, das Flecken in der Kleidung und anderswo rückstandslos beseitigt werden können. Zum Reinigen von Werkzeug, Kleidung und Hände, die üblichen Reinigungsmittel, Waschpulver und Seife verwenden.

Das Produkt dürfte für alle, wirklich für alle Modellbahner, Modellbauer und für Privathaushalte interessant sein, deshalb gibt es einen einfachen Vorschlag zum sofortigen Beziehen:

Produktpreis 6,80 Euro plus 2,20 Euro zum Versand als Brief

Viele Grüße,
Harald
von mir jetzt nicht als Werbung, sondern zur Aufklärung gedacht:
http://www.lokfett.com/warum.htm

Da kann sich jeder unabhängig vom oben schon angesprochenem Glaubenskrieg anschließend selber seine Meinung bilden...

Gruß,
Roger

edit: Buchstaben vergessen

Beitrag editiert am 21. 07. 2007 20:28.
Hallo Roger,
hast Du Erfahrung mit den Produkt(en)?
Und wie ist der Preis?

Gruß

Edmund
hallo Edmund,
wie schon angemerkt ging es mir nicht um das Produkt - und ich kenne es auch nicht.
Ich verwende alles was schmiert und nicht harzt, und das seeehr sparsam bis garnicht.
Mein Favorit ist weiße Vaseline, wo das nicht geht nehme ich Motoröl da es nicht so dünn ist und davonläuft...

Gruß,
Roger
Danke Roger

Gruß

Edmund
Ich kenne das Fett und habe es auch im Sortiment. In Bamberg ist jemand der einen Reparaturservice für Modellbahnloks hat. Von ihm habe ich den Tip mit Lokfett bekommen. Damals war es noch das Präzisionsfett B 52. Jetzt wird es mit einem Ölgeber ausgestattet. Nach der Reinigung alter verharzter Loks wird bei ihm jede Lok mit Lokfett neu gefettet. Ohne andere Schmiermittel schlecht reden zu wollen, aber das Lokfett ist mit Sicherheit sein Geld wert.
Die Getriebe, gerade bei Arnoldloks werde hörbar ruhiger. Getriebespezialisten wie Rademacher verwenden es übrigens auch.
Grüße aus Bamberg
Aho-Mike
www.Aho-Modellbau.de
habs mir gemerkt, danke.
Gruß

Edmund
Hallo

Hat jemand schon mit dem Lageröl von Conrad Erfahrung?
Und wie siehts mit der Trockenschmierung aus? Habe mich da auch schon vor längerer Zeit mal belesen, aber so richtig weiss ich noch nicht, obs das richtige ist.

Gruß

Tomi
Hallo zusammen,

hier im Forum ist schon viel über das Thema geschrieben worden, einfach mal die Suchfunktion aktivieren.

Ansonsten, Siliconöl aus dem Baumarkt oder von Aldi und Co. Fast unschlagbar im Preis- Leistnungsverhältnis. Ich habe nur beste Erfahrungen damit gemacht.

Grüße Michael Peters
Bezüglich Trockenschmierung habe ich leider nichts passendes im Forum gefunden. Falls Du etwas gefunden hast, dann schreibe mir doch bitte mal den Link.
Danke

Gruß

Tomi

PS. Mit Siliconöl habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Zumal sich dieses relativ schnell verflüchtigt.
....Off Topic...

>> ... Hat jemand schon mit dem Lageröl von Conrad Erfahrung?... <<

Von Conrad leider nicht, sondern nur mit dem von Tuborg,  Viking und anderer nordischer Hersteller. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d7/Lager_beer_in_glass.jpg

>> ... Und wie siehts mit der Trockenschmierung aus? ... <<

In geringen Mengen beginnt dieses schon nach kurzer Trockenzeit zu kleben, was sich negativ auf die Gleitfähigkeit der Mechanik auswirkt. Das Lageröl ist aber auch nicht für diesen Bereich, sondern für die innerliche Anwendung bei Humanoiden gedacht. Geschmacklich nicht unangenehm, zeichnet es sich, nach entsprechender Einwirkzeit und in größeren Menge zugeführt, durch Verursachung diverser Drehzahlen in den Hirnwindungen des Anwenders aus. Gleichzeitig fördert es auch häufige sportliche Aktivitäten durch zwanghaftes aufsuchen gewisser Orte zum Abbau des Harndrangs.

Wird Lageröl (Lagerøl) während Arbeiten an der MoBa oder bei deren Betrieb zugeführt, kann das in maßvoller Dosierung durchaus der Kreativität förderlich sein. Allerdings sollte bei Überschreitung einer (individuell verschiedenen) Dosis die Nutzung von spitzen und/oder scharfen Werkzeugen, sowie die Betätigung als Tfz-Führer, Fahrdienstleiter usw. wegen stark steigender Unfallgefahr beendet werden.

Dies berichtet, nach diversen Selbstversuchen mit einem fröhlichem skol (salut, prost) - Udo, der
(nun wieder On Topic)
für die MoBa und auch in anderen Bereichen "Ballistol" aus dem Waffenhandel einsetzt und damit zufrieden ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Ballistol


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