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THEMA: Antriebe Viessmann Formsignale
THEMA: Antriebe Viessmann Formsignale
MIDD - 17.07.07 14:59
Hallo,
haben Ende 2006 diverse Viessmann-Formsignale neu gekauft. Nun, nach Aufbau einer kleinen Teststrecke zwecks Funktionsprüfung vor dem Einbau, sah ich, dass sich in den Verpackungen sowohl Signale mit Antrieb in Kunststoff- als auch Metallgehäuseausführung befinden. Alle (EDIT) Varianten mal in einem eher hellblauen, mal in einem mittelblauen Umkarton.
http://img525.imageshack.us/img525/3303/vifs062007gh6.jpg
Werden nach wie vor beide Ausführungen hergestellt, bzw. als "neu" vertrieben? Oder habe ich bei der Metallgehäuseausführung alte Signale (Ladenhüter?) als "neu" erhalten?
Aufgefallen ist mir beim Ausprobieren, dass die Signale mit Metallgehäuse beim zigmal Hin- und Herschalten fehlerfrei funktionieren - auch klemmt der Befestigungsring mit den Spreiznasen besser als bei der Kunststoffgehäuseausführung.
Bei der Ausführung mit der schwarzen Kunststoffgehäuseausführung (speziell beim Gleissperrsignal Nr. 4409) funktioniert das Schalten mal gut, jedoch wird in unregelmäßiger Folge das Signal mal nicht geschaltet und muss mit einem Drähtchen von unten wieder "befreit" werden. Die Formhaupt- bzw. -vorsignale funktionieren alle störungsfrei. Hinzu kommt noch, dass der Klemmring bereits bei 2 Signalen immer wieder nach unten wegrutscht, also nichts geklemmt wird.
Leider fand der Hersteller noch keine Gelegenheit meine Anfrage diesbezüglich zu beantworten - bevor ich nun evtl. den Weg eines Umtausches beschreite, möchte ich mal nachhören, ob evtl. ähnliche Erfahrungen vorliegen ???
MfG
Michael
Beitrag editiert am 17. 07. 2007 16:05.
haben Ende 2006 diverse Viessmann-Formsignale neu gekauft. Nun, nach Aufbau einer kleinen Teststrecke zwecks Funktionsprüfung vor dem Einbau, sah ich, dass sich in den Verpackungen sowohl Signale mit Antrieb in Kunststoff- als auch Metallgehäuseausführung befinden. Alle (EDIT) Varianten mal in einem eher hellblauen, mal in einem mittelblauen Umkarton.
http://img525.imageshack.us/img525/3303/vifs062007gh6.jpg
Werden nach wie vor beide Ausführungen hergestellt, bzw. als "neu" vertrieben? Oder habe ich bei der Metallgehäuseausführung alte Signale (Ladenhüter?) als "neu" erhalten?
Aufgefallen ist mir beim Ausprobieren, dass die Signale mit Metallgehäuse beim zigmal Hin- und Herschalten fehlerfrei funktionieren - auch klemmt der Befestigungsring mit den Spreiznasen besser als bei der Kunststoffgehäuseausführung.
Bei der Ausführung mit der schwarzen Kunststoffgehäuseausführung (speziell beim Gleissperrsignal Nr. 4409) funktioniert das Schalten mal gut, jedoch wird in unregelmäßiger Folge das Signal mal nicht geschaltet und muss mit einem Drähtchen von unten wieder "befreit" werden. Die Formhaupt- bzw. -vorsignale funktionieren alle störungsfrei. Hinzu kommt noch, dass der Klemmring bereits bei 2 Signalen immer wieder nach unten wegrutscht, also nichts geklemmt wird.
Leider fand der Hersteller noch keine Gelegenheit meine Anfrage diesbezüglich zu beantworten - bevor ich nun evtl. den Weg eines Umtausches beschreite, möchte ich mal nachhören, ob evtl. ähnliche Erfahrungen vorliegen ???
MfG
Michael
Beitrag editiert am 17. 07. 2007 16:05.
Hallo Michael,
meinst du du das VIESSMANN Forum, wo du keine Antwort bekommst?
meine Formhauptsignale (Antriebsgehäuse) sind alle aus Plast, und schalten immer zuverlässig.
Der Klemmring ist nicht ganz optimal, sitzt nicht ganz straff.
mfg
Steffen
meinst du du das VIESSMANN Forum, wo du keine Antwort bekommst?
meine Formhauptsignale (Antriebsgehäuse) sind alle aus Plast, und schalten immer zuverlässig.
Der Klemmring ist nicht ganz optimal, sitzt nicht ganz straff.
mfg
Steffen
Meine Viessmannsignale haben alle den Kunsstoffummantelten Antrieb, ab und an schaltet mal eines nicht richtig durch, dann bleibt der Flügel auf halbmast hängen.
Vielleicht sind ja die neuesten mit der Metallausführung.
H-W
Vielleicht sind ja die neuesten mit der Metallausführung.
H-W
@N-Steffen:
also auch gelegentlich ein "Klemmring"-Problem? Die Grundidee, also Riffelung am Gehäuse und Klemmring ist schon in Ordnung, wäre das "Riffelprofil" werksseitig etwas stärker ausgeprägt gäb´s dieses Problem nicht. Würde man dann viessmannseitig beim K-Gehäuse die Riffelverzahnung am Gehäuse bis oben hin fortführen, so bräuchte man sich nicht noch Distanzausgleichstücke für die verzahnungsfreie Partie zu fertigen.
nee, dass Viessmann-Forum meinte ich nicht - schon wieder was wo man sich anmelden muss
. Hatte mit weiteren Makro-Fotos vor 3 Wochen direkt an den Viessmann-Service geschrieben. Vielleicht ein Sommerferienzeitproblemchen ...
@H-W:
Zitat: " ... ab und an schaltet mal eines nicht richtig durch, dann bleibt der Flügel auf halbmast hängen ... "
= na, das macht mir Mut - sind ja tolle Aussichten. Gut, dass die Viessmann-Signale so billig zu haben sind ... (etwas Sarkasmus muss sein)
Also, die Signale mit dem Metallgehäuse lassen sich natürlich wesentlich einfacher aufstellen bzw. befestigen. Sollte mich aber wundern, wenn das eine neuere Ausführung wäre, denn da ist m. E. der Schaltfuss im Falle eines Defektes nicht so ohne weiteres demontier- und austauschbar.
mfg
Michael
(EDIT = wat vergessen)
Beitrag editiert am 17. 07. 2007 16:13.
also auch gelegentlich ein "Klemmring"-Problem? Die Grundidee, also Riffelung am Gehäuse und Klemmring ist schon in Ordnung, wäre das "Riffelprofil" werksseitig etwas stärker ausgeprägt gäb´s dieses Problem nicht. Würde man dann viessmannseitig beim K-Gehäuse die Riffelverzahnung am Gehäuse bis oben hin fortführen, so bräuchte man sich nicht noch Distanzausgleichstücke für die verzahnungsfreie Partie zu fertigen.
nee, dass Viessmann-Forum meinte ich nicht - schon wieder was wo man sich anmelden muss
@H-W:
Zitat: " ... ab und an schaltet mal eines nicht richtig durch, dann bleibt der Flügel auf halbmast hängen ... "
= na, das macht mir Mut - sind ja tolle Aussichten. Gut, dass die Viessmann-Signale so billig zu haben sind ... (etwas Sarkasmus muss sein)
Also, die Signale mit dem Metallgehäuse lassen sich natürlich wesentlich einfacher aufstellen bzw. befestigen. Sollte mich aber wundern, wenn das eine neuere Ausführung wäre, denn da ist m. E. der Schaltfuss im Falle eines Defektes nicht so ohne weiteres demontier- und austauschbar.
mfg
Michael
(EDIT = wat vergessen)
Beitrag editiert am 17. 07. 2007 16:13.
Ich kenne einen Club, die auf ihrer Modulanlage zig Viessmann-Signale haben und alle mit dem gleichen Problem kämpfen: durch das häufige auf und abbauen der Anlage schalten die Antriebe nicht mehr richtig. Selber hinfisseln ist nicht, da muss ein neuer Antrieb rein. Sie überlegen nur, mit welchem Antrieb man das robuster hinbekommt.
Ein Vorschlag von mir waren die alten SIBA-Signale, früher von Piko vertrieben. Der Antrieb ist etwas groß geraten (muss man in der Landschaft heftiger tarnen), dafür aber unkaputtbar. Optisch auf jeden Fall besser als die Fleischmann oder gar die alten Minitrx-Flügelsignale.
http://www.modelleisenbahn-haertner.de
Ein Vorschlag von mir waren die alten SIBA-Signale, früher von Piko vertrieben. Der Antrieb ist etwas groß geraten (muss man in der Landschaft heftiger tarnen), dafür aber unkaputtbar. Optisch auf jeden Fall besser als die Fleischmann oder gar die alten Minitrx-Flügelsignale.
http://www.modelleisenbahn-haertner.de
Hallo,
Kann man nicht die Conrad Signalbausätze (Viessmann OEM) ohne Antrieb nehmen und per Umlenkmechanik mit einem Weichenmotor (Conrad, Hoffmann, Fulgurex, Servo etc.) stellen?
Grüße, Peter W:
Kann man nicht die Conrad Signalbausätze (Viessmann OEM) ohne Antrieb nehmen und per Umlenkmechanik mit einem Weichenmotor (Conrad, Hoffmann, Fulgurex, Servo etc.) stellen?
Grüße, Peter W:
Hallo,
es ist ein Stelldraht, den man über einen Mechanismus entsprechend stellen könnte. Gute Idee, werd ich mal vorschlagen, entsprechende Hebel sind ja meist bei den Servos auch dabei.
es ist ein Stelldraht, den man über einen Mechanismus entsprechend stellen könnte. Gute Idee, werd ich mal vorschlagen, entsprechende Hebel sind ja meist bei den Servos auch dabei.
- na ja, machen kann man sicher vieles, aber die neuen, bzw. ungebrauchten Viessmann-Signale wollte ich eigentlich nicht umbauen und/oder für Experimentierzwecke missbrauchen ...
hier gibt's interessante Anregungen zum Antrieb mit Servos:
http://www.mec-waiblingen.de/html/signalschacht.html
Gruß Gerhard
http://www.mec-waiblingen.de/html/signalschacht.html
Gruß Gerhard
Ich stelle hier mal einen Antwort von FA Viessmann aus dem Jahre 2006 ein .
Ich hatte (habe ) Probleme mit den Antrieben der Formsignale .
Da die Produktion seitens FA Viessmann geändert wurde , habe ich Signale mit einer Bohrung und Signale ohne einer Bohrung im Einsatz .
(Die Bohrung war zum zurücksetzen des Signales wenn es zur Fehlfunktion kam)
Antwort von Fa. Viessmann:
Sehr geehrter Herr Ritschel,
die Endabschaltung des Antriebes liegt in der Mitte, es kann gelegentlich
einen toten Stellungspunkt geben, da helfen leichte Schläge per
Schraubenzieher und Hämmerchen, um den Eisenkern wieder beweglich zu machen.
Die "frühere" Nadel nutzt da nichts.
Überhitzung entsteht, wenn die Endabschaltung der Spule nicht erreicht wird,
da dann fast immer die Höhe der Schaltspannung nicht ausreichend war. Das
Betreiben mit Impuls/Wechselstrom reicht in der Regel aus, da eine
Schaltspitze von über 20 Volt den Antrieb sehr sicher schaltet. Der Betrieb
mit Dauerstrom ist problematischer und kann zu der von Ihnen geschilderten
Störung bezw. Zerstörung führen, wenn z.B. bei 15,5 Volt Gleichspannung mehr
als ein Magnetartikel geschaltet werden. Höhere Schaltspitzen sind bei 15,5
DC nicht zu erwarten, Sie sollten auf jeden Fall die Schaltspannung erhöhen.
Ein Merkblatt zu unserem Antrieb fügen wir zusätzlich bei.
Mit freundlichen Grüßen
Viessmann Modellspielwaren GmbH
das Merkblatt:
Merkblatt Signalantrieb
Das / die reklamierte(n) Formsignal(e) wurde(n) durch Überhitzung zerstört, obwohl die Endabschaltung in Ordnung war. Durch feste mechanische Zwangskopplung zwischen Magnetanker und Endabschaltungskontakt funktioniert diese immer sicher, sofern der Antrieb vollständig durchschaltet.
Wenn der Signalantrieb nicht komplett durchschaltet, kann die Endabschaltung hingegen nicht ansprechen und die Antriebsspule wird - bei Betrieb mit Dauerstrom -dauernd mit Strom beaufschlagt. Dieses bewirkt eine unzulässige Erwärmung der Antriebsspule bis hin zur Geruchsbildung und Zerstörung.
Dieses kann passieren, wenn die Mindest-Schaltspannung der Signale von 14 V unterschritten wird, z. B. bei mehreren gleichzeitig schaltenden Signalen und Betrieb mit Dauerspannung. Man kommt dann in den Toleranzbereich der Signale - d. h. es ist durchaus möglich, dass ein Signal schon bei 11 Volt sicher durchschaltet, ein anderes aber erst bei 13 Volt und das dritte mit 14 V. Wir empfehlen sicherheitshalber die Erhöhung der Schaltspannung auf 16 Volt sowie die Schaltung mit Impulsen statt mit Dauerspannung.
Es sollte dabei bedacht werden, dass bei gleichzeitigem Schalten mehrerer Signale oder zusätzlicher Belastung des Trafos mit Beleuchtung o.ä. die nominellen 14 V oder 16 V des Trafos durchaus weit unterschritten werden können.
Gruß Frank
Ich hatte (habe ) Probleme mit den Antrieben der Formsignale .
Da die Produktion seitens FA Viessmann geändert wurde , habe ich Signale mit einer Bohrung und Signale ohne einer Bohrung im Einsatz .
(Die Bohrung war zum zurücksetzen des Signales wenn es zur Fehlfunktion kam)
Antwort von Fa. Viessmann:
Sehr geehrter Herr Ritschel,
die Endabschaltung des Antriebes liegt in der Mitte, es kann gelegentlich
einen toten Stellungspunkt geben, da helfen leichte Schläge per
Schraubenzieher und Hämmerchen, um den Eisenkern wieder beweglich zu machen.
Die "frühere" Nadel nutzt da nichts.
Überhitzung entsteht, wenn die Endabschaltung der Spule nicht erreicht wird,
da dann fast immer die Höhe der Schaltspannung nicht ausreichend war. Das
Betreiben mit Impuls/Wechselstrom reicht in der Regel aus, da eine
Schaltspitze von über 20 Volt den Antrieb sehr sicher schaltet. Der Betrieb
mit Dauerstrom ist problematischer und kann zu der von Ihnen geschilderten
Störung bezw. Zerstörung führen, wenn z.B. bei 15,5 Volt Gleichspannung mehr
als ein Magnetartikel geschaltet werden. Höhere Schaltspitzen sind bei 15,5
DC nicht zu erwarten, Sie sollten auf jeden Fall die Schaltspannung erhöhen.
Ein Merkblatt zu unserem Antrieb fügen wir zusätzlich bei.
Mit freundlichen Grüßen
Viessmann Modellspielwaren GmbH
das Merkblatt:
Merkblatt Signalantrieb
Das / die reklamierte(n) Formsignal(e) wurde(n) durch Überhitzung zerstört, obwohl die Endabschaltung in Ordnung war. Durch feste mechanische Zwangskopplung zwischen Magnetanker und Endabschaltungskontakt funktioniert diese immer sicher, sofern der Antrieb vollständig durchschaltet.
Wenn der Signalantrieb nicht komplett durchschaltet, kann die Endabschaltung hingegen nicht ansprechen und die Antriebsspule wird - bei Betrieb mit Dauerstrom -dauernd mit Strom beaufschlagt. Dieses bewirkt eine unzulässige Erwärmung der Antriebsspule bis hin zur Geruchsbildung und Zerstörung.
Dieses kann passieren, wenn die Mindest-Schaltspannung der Signale von 14 V unterschritten wird, z. B. bei mehreren gleichzeitig schaltenden Signalen und Betrieb mit Dauerspannung. Man kommt dann in den Toleranzbereich der Signale - d. h. es ist durchaus möglich, dass ein Signal schon bei 11 Volt sicher durchschaltet, ein anderes aber erst bei 13 Volt und das dritte mit 14 V. Wir empfehlen sicherheitshalber die Erhöhung der Schaltspannung auf 16 Volt sowie die Schaltung mit Impulsen statt mit Dauerspannung.
Es sollte dabei bedacht werden, dass bei gleichzeitigem Schalten mehrerer Signale oder zusätzlicher Belastung des Trafos mit Beleuchtung o.ä. die nominellen 14 V oder 16 V des Trafos durchaus weit unterschritten werden können.
Gruß Frank
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