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THEMA: Stromabnahme Minitrix BR 52.80

THEMA: Stromabnahme Minitrix BR 52.80
Startbeitrag
Riker - 21.02.07 18:30
Hallo,

ich würde gern Eure Erfahrungen zur Stromabnahme der BR 52.80 von Minitrix hören. Die Lok war Profi Club Modell 2004 und hat die Artikelnummer 12418. Ich habe die Lok im Mai 2005 bei meinem Händler gekauft und lediglich eine kurze Probefahrt zu Hause durchgeführt. Danach Stand die Lok in der Vitrine. Ende letzen Jahres sollte die Maschine dann endlich zum Einsatz kommen. Leider war das Fahrverhalten eine absolute Katastrophe. Als Ursache war eine schlechte Stromabnahme schnell geklärt. Also habe ich eine Mail an den Kundenservice von Trix verfasst und das Problem beschrieben. Die haben mir innerhalb eines Tages geantwortet und mir empfohlen, die Lok ins Werk einzuschicken. Das habe ich auch im Januar getan und nach knapp 3 Wochen die Lok zurückerhalten. Es wurden ein paar Kabel nachgelötet und die Schleifer gerichet. Der Service war kostenlos und ich fand ihn absolut in Ordnung! Seitdem fährt die Lok (fast) perfekt. Tolles Langsamfahrverhalten und von Haus aus eine realistische Endgeschwindigkeit. Sie reagiert leider sehr empfindlich auf kleinste Unebenheiten der Strecke, besonders auf Weichenstraßen.
Von den 5 Achsen der Maschine befinden sich Schleifer an den Achsen 1,2 und 5, sowie am Tender. Achse 3 und 4 haben keinen Schleifer. Der Tender scheint etwas zu leicht zu sein, da sich die Räder von 2 Achsen dort nicht drehen und in der "Luft zu hängen" scheinen.
Meine Idee ist jetzt, Schleifer an den Achsen 3 und 4 nachzurüsten und den Tender mit etwas Gewicht zu beschweren. IMOTEC Schienenschleifer sind für dieses Modell nicht erhältlich.
Hat jemand diesen Umbau/Erweiterung schon einmal vorgenommen, bzw. kann Tipps/Hinweise geben, wie die Stromaufnahme noch verbessert werden kann?

Danke für Eure Antworten.
Gruß,
Ike.
P.S. die Maschine erscheint dieses Jahr erneut in einer Einmalserie unter der Nummer 12441. Bin gespannt, ob die Stromabnahme gleich geblieben ist.

Beitrag editiert am 21. 02. 2007 18:30.

Ich bin ebenfalls gespannt, habe die 12441 bestellt, da eine Überarbeitung erfolgte.
Laut Abbildung wird die Lok von der Mitte aus angetrieben, war dies früher auch der Fall?
Im N-Bahner-Magazin wurde die hohe Zugkraft gelobt (nähere Angaben unter Bestellung 2007).

Gruß
Klaus K.
Hallo,
ich hatte die gleiche Lok bis vor einem Jahr und kann deine Erfahrungen bestätigen bezügl. Stromabnahme. Obwohl sie angeblich das gleiche Fahrwerk wie die 44er hat, fährt die 44er um Klassen besser, was die Stromabnahme betrifft. Das kann aber auch von der Qualitätsstreuung her rühren bspw. zu dicke Haftreien auf den Rädern der Achsen 3 und 4, sodass die stromführenden Achsen bei schlechter Schienenverlegung in der Luft hängen können, die zu steife Achsaufhängung tut sein übriges.

Zum Tender: Die Stromabnahme erfolgt über alle 4 Achsen auf je ein Rad pro Achse, womöglich fehlt bei Dir der 2. Schleifer, schau mal in die Schachtel, ob er da drinliegt. Da noch etwas Platz im Tender war, selbst mit eingebauten Decoder, habe ich die Hohlräume mit Bleikugeln aufgefüllt, das hat auf eden Fall einiges gebracht aber an die Qualitäten der 44 ist sie trotzdem meilenweit entfernt. Ziemlich schwach für ne "Neukonstruktion mit überzeugender Technik". GFN kann das definitiv besser, da snd die Achsen teilweise auch vertikal beweglich gelagert bspw. bei der BR24.

Edit: Meine Erfahrungen beziehen sich auf das Profimodell von 2004, eine Überarbeitung kann die Stromübertragung jedenfalls gut gebrauchen.

Grüsse, Michael H.

Beitrag editiert am 21. 02. 2007 20:13.
Ich bin ebenfalls gespannt, habe die 12441 bestellt, da eine Überarbeitung erfolgte.
Laut Abbildung wird die Lok von der Mitte aus angetrieben, war dies früher auch der Fall?
Im N-Bahner-Magazin wurde die hohe Zugkraft gelobt (nähere Angaben unter Bestellung 2007).

Gruß
Klaus K.
Hallo Mobafreunde,

hatte heute vom Fachhändler die neue 52er (Trix 12441) zum Testen zu Hause u. bin leider etwas enttäuscht von der Stromabnahme.

Bei Langsamfahrt (Kriechtempo) blieb die Lok auf fast jeder Weiche (FLM Piccolo mit leitendem Herzstück) stehen.
Meine GFN-Loks (50er) schlichen zum Vergleich mit seidemweichem Lauf ohne stoppeln drüber.

Eine Reinigung der Radsätze einschließlich Schleifer (falls Herstellerseitig überschüssiges Öl drangekommen ist) brachte auch keinen Erfolg.

Durch das recht große Spiel der letzten Kuppelachse eiert die Achse  etwas, das wirkte für mich auch störend.

Die Tenderstromabnahme ist nicht sehr gut gelöst, manchmal haben 2 Radsätze keinen Kontakt zum Gleis.
Dieses könnte man sicherlich selbst verbessern, aber angesichts des Preises werde ich mich hüten, hier zu basteln.

Ebenso die allgemeine Geräuschentwicklung ist für den Preis von 279 UVP enttäuschend.

Schade.....

Von der Optik (abgesehen von den  zu hohen Spurkränzen der Räder) eigentlich eine schöne Lok.

Viele Grüße,
Harald

@4
"Ebenso die allgemeine Geräuschentwicklung ist für den Preis von 279 UVP enttäuschend."

Hallo,

habe mir die Lok spontan doch zugelegt, nachdem ich sie beim Fachhändler lange angeschaut und probegefahren habe.  Mein Exemplar hat alle oben beschriebenen Verhaltensweisen, und knarzt auch hörbar im Antrieb.
Jetzt habe ich statt des normal verwendeten Fahrpults mit gleichgerichteten Sinuskurven mal das Heißwolf Fahrpult mit glattem Gleichstrom verwendet.  Plötzlich läuf die Lok ganz ruhig, man hört nur das leise Singen des Faulhabermotors (oder Maxon).   Einen so starken Unterschied habe ich noch nie gehabt.

Bleibt das Problem der Stromaufnahme, da muß ich nochmal genau schauen.

Schönes Wochenende,
Christoph
Hallo,

habe mir die 52er (12441) in der Bucht geschossen, trotz der oben angeführten "Warnungen". Ich habe keine Probleme mit der Stromaufnahme oder Geräuschentwicklung oder Taumeln. Meine Lok hat einen seidenweichen Lauf und auch ausreichende Zugkraft., lässt sich auch prima fein regeln.  Auf meiner Nebenstrecke (max. Steigung 2,5cm/m) schafft sie problemlos 32 Achsen (2- und 4-achser G-Wagen). Das ist von der Zuglänge mehr als meine Gleise zulassen. Irgendwie scheine ich wohl Glück zu haben. Die Gleise sind auch nichts Besonderes: Minitrix-Weichen mit leitendem Herzstück und Flexgleise von www.w-s-k.de.

Gruß
Peter E.
Da das Thema Stromaufnahme der 52.80 - mit Verbesserungsvorschlägen - auch in einem "einsamen" anderen Thread aufgegriffen wird, hier der Link:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=266402&sb1=52.80

Die "überzeugende Trix-Technik" ist ja inzwischen sprichwörtlich geworden - für Technik, die nicht ordentlich und zuverlässig funktioniert.
Das Modell der 52 8064 (12441) habe ich - wegen des interessanten Vorbilds - trotzdem gekauft, aber nur, als ich es zum Schnäppchen-Preis bekommen konnte.

Wie bereits beschrieben, reagierte auch bei mir die Lok oft auf kleinste Unebenheiten im Gleis mit bockigem Stehenbleiben. Das ist schon eine konstruktive und fertigungstechnische Lachnummer.

Deutlich verbessern konnte ich die Stromaufnahme und damit die Laufeigenschaften, indem ich die Schraubenschächte der Tenderdrehgestelle nach oben hin seitlich aufgeweitet habe. Dafür habe ich eine halbrunde Schlüsselfeile verwendet. Jetzt haben die Drehgestelle mehr Beweglichkeit und legen sich verlässlicher aufs Gleis.

Für die Zukunft habe ich aber beschlossen, die "überzeugende Trix-Technik" selbst dann nicht mehr zu kaufen, wenn - wie hier - der Neupreis um 116 Euro unter dem UVP liegt. Dazu tragen auch die gigantischen Spurkränze (back to the Sixties!)  und andere kleine Klobigkeitender der Trix-Loks bei. Man stelle die Fleischmann 50er daneben, die gewinnt - trotz des zu großen Tenders - jeden Schöheitswettbewerb.

So, Tipps und Frust abgelassen, jetzt gehe ich ein bisschen mit der 52.80 spielen.

Es grüßt
Karl

Beitrag editiert am 17. 08. 2008 14:39.
Hallo Ike,

zum leichten Tender meine Maßnahme:

"Ich habe am Wochenende die Lok mal rundum begutachtet. Als erstes habe ich am Tender die Stromabnahmefeder von unten angeschraubt, damit sie das Drehgestell an den Tender drückt. Jetzt stimmen Puffer- und Kupplungshöhe."

(steht in
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=248260&start=196 )

Gruß
Raioner

Beitrag editiert am 17. 08. 2008 14:14.
Und drehen sich die Tenderachsen danach noch ?, bei mir war das nicht der Fall.
Hab es dann mit dünneren Stromabnehmerblechen versucht.
MfG
Torsten
>"Als erstes habe ich am Tender die Stromabnahmefeder von unten angeschraubt, damit sie das Drehgestell an den Tender drückt. Jetzt stimmen Puffer- und Kupplungshöhe."<

Das habe ich auch ausprobiert. Tatsächlich liegt der Tender dann besser. Da die Stromabnahme aber besser klappt, wenn die Federn "oben" sitzen (wie geliefert) - offenbar, weil die Achsen dann besser aus Gleis gefedert werden - habe ich die Federn wieder in die Ursprungsstellung zurück montiert.

Gruß
Karl

Beitrag editiert am 18. 08. 2008 17:22.
Hallo

Die Erklärung zu diesem Thema sind eigentich recht undeutlich. Gibt es hierzu NEUE Erkenntnisse . Ich habe irgendwo im Forum gelesen das eine Erweiterung des sog. Kippeln der einzelnen Achsen ( Stromaufnahme ) helfen soll. Gibt es dazu genauere Erklärungen?

Gruß Frank
@8 + @10

soll heißen die Federn von unten montiert, das die Federn nicht auf dem Schraubenkopf aufliegen und sich dann zwischen Schraube und Achsen drücken, sondern der Schraubenkopf im Gesamten die Feder hält?

@11 ich ahbe es gesten jedenfalls so gemacht und eine gute Verbesserung erzielen können, dass ich die Federn in der Längsachse um 180° gedreht habe.

Original haben die Federn eine Vorspannung zu den Achsen hin. Sprich die Enden sind in Richtung der Achsen leicht erhöht, bzw. gebogen.

Nun zeigen die Enden bei mir zum Tenderboden und bewirken auch, dass der Tender nicht mehr so hochbeinig steht und sich im Speziellen die Stromabnahme aber schon verbessert hat.

Mit zusätzlichem Auflegen einer dicken Mutter auf den Tender, habe ich dann bemerken können, dass sich die Stromabnahme nochmals verbessert, deshalb werde ich morgen mal wieder beim örtlichen Reifenhändler ein paar alte Ausgleichgewichte holen gehen, damit ich mehr Masse in den Tender bekomme. Da ist ja noch platz, trotz SX-Dekoder, um den Tender zu beschweren.


Michael
Hallo,
verwende die Lok als Testlok für die Gleisverlegung, hatte sie 2x zur Überarbeitung eingeschickt, inzwischen läuft sie so, dass ich damit leben kann.
Finde es Schade, dass man hier nicht optimal konstruiert hatte, die Stromabnahme könnte mehr Räder erfassen.
Gib es "Tuning-Werkstätten für solche Fälle ?

Gruß aus München

Klaus K.



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Hallo.
Ich habe eine Lösung gefunden, um die Kontaktprobleme zu lösn. Den Achshalter ausbauen und an den Stellen wo die Achsen 1 2 und 5 laufen mit einer Schlüsselfeile ( rund ) ca. 0,5 mm wegfeilen. Achsen werden so durch die Federkontakte weiter als die Achsen mit Haftreifen nach unten gedrückt! Lok lauft jetzt über die schlimmsten Weichenstrassen im Schneckentempo.

Gruß aus Krefeld

Detlev Sonderland
Hallo Detlev,
kannst du ein Bild davon einstellen.
Schönen Abend und ein frohes Fest
Jörg
Hallo Jörg und alle Anderen,
um ein Bild zumachen muß ich meine Lok erneut zerlegen möchte ich nicht so richtig!
Ruf mich doch einfach an 02151 570235 aber bitte nur  Mo-Fr 9.00-13-00 ich werde Dir alles ausführlich beschreiben.

Ich freue mich wenn ich euch helfen kann.

Gruß aus Krefeld und ein frohes Fest

Detlev Sonderland
Funktioniert das auch bei den alten 52ern?
Hallo,
Ich besitze eine minitrix 12418 Museumslok mit anderen habe ich nicht gearbeitet, aber ich meine der Achshalter (45) ist der gleiche!

M. f. G.

Detlev Sonderland
Hallo Detlev,

hört sich plausibel an. Es wird der Freilauf der benannten Achsen vergrößert. Im Speziellen bei denen, die für die Stromabnahme maßgeblich sind.

Mal sehen, ob ich das ebenfalls antesten werde.


Michael

Danke Detlev - ich werde mich melden.
Jörg
Hallo Michael,
Wenn Du das Testest würdest Du dann bitte Fotos davon machen.

Danke

Gruß
Roman
Hallo Leute,
Ich habe meine Lok noch mal zerlegt und 2 Fotos gemacht.
Ich hoffe die helfen weiter.

M. f. G.
Detlev Sonderland

Die von detso zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Detlev,

vielen Dank für Deine Mühe, ich besitze auch solch ein Gefährt und habe auch mit den Fahreigenschaften zu kämpfen. Das Ausfeilen des Achshalters werde ich demnächst mal durchführen.

Schöne Feiertage!

Matthias
Hallo Detley,
danke für die Bilder. Das wäre ja eine simple Lösung.
Schöne Grüße
Jörg
Hallo,

Funktioniert das auch bei den alten 52ern?
Muss ich da ggf. für andere Achsen mehr "Lagerplatz" machen?

vlG
Willi

PS: wünsche allen ein schönes Fest gehabt zu haben!
Hi xwilli!
Davon würde ich dringend abraten, weil deren Bodenplatte nicht mit einer 3. Schraube, sondern nur mit solchen Hakenkrallen gehalten wird. Oder vorher schon mal, als Ersatz, eine neue bodenplatte besorgen.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo Detlef (@ 14),

Deinen Tipp habe ich nun befolgt, und siehe da: Endlich fährt die 52.80 einwandfrei.
Ich konnte sogar ohne Stromabnahme-Probleme die Achs-Kontaktfedern am Tender
wieder   u n t e r  die Achsen setzen, so dass der Tender nun weniger hoch steht als zuvor.

Die Konstruktuere von Mätrix solllten bei Dir in die Lehre gehen!

Gruß
Karl

Hallo Karl(@27),
Ich bedanke mich fürs Komliment "wurde echt rot geworden" ! Habe aber auch zwei Stunden gebraucht um diese Lösung zu finden, nachdem ich alle Berichte gelesen habe und wuste was NICHT weiter hilft, denn Gewichte im Tender einlegen und Zwangskontaktierung bei diesem Achsabstand sind erfolglos!
Ich freue mich mit das deine Lok jetzt lauft !
Da Deine und meine Lok jetzt gut lauft, werde ich einen Umbau mit Sound starten. Ich suche aber noch nach einem Lautsprecher ( 100 Ohm ) der in den Kohleteil des Wannentenders passt" ESU ist zu groß".
Möchte aber ESU Dekoder einbauen, weil den kann ich am besten programieren.
Ich hoffe das jetzt alle Pessimisten und Angsthasen meinen Anweisungen zum Umbau folgen, und Freude an den Fahreigenschaften der Minitrix BR 52 80 haben.

Gruß
Detlev



Hallo Detlev,

habe soeben die Achslager ausgefeilt. Jetzt läuft meine 52.80 auch!!!

Viele Grüße

Andi
Hallo Detlev,
ich habe den soundumbau gerade gemscht, aber mit uhlenbrock und tran-lautsprecher. Ich mußte nur den Tender Ausfräsen lassen. Jetzt passt alles super rein, und ist total laut, mußte ich echt leiser machen.
Klingt wie die hier schon vorgestellte 42 costi von Ingo.
mfg
Torsten
... meine auch!

Es war ein super Tipp.


Vielen Dank!


Michael
Hallo Torsten,
Schreib doch bitte genau, welchen Dekoder und Lautsprecher Du eingebat hast, und wo Du die Teile gekauft hast. Wenn es möglich ist ein Foto vom ausgefrästen Tender?

M. f. G.
Detlev Sonderland
Hallo Detlev,

auch ich möchte mich für diesen Tipp noch bedanken, nun fährt sie super auch das rangieren macht jetzt richtig Spaß!

Viele Grüße
Matthias


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