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THEMA: TALBOT Schotterwagen
gab es diese Schotterwagen in 1:160 in Epoche IV ?
Wie lauteten die Typenbezeichnungen für Ep. III (Ot 45 ?) und Ep. IV ?
Beim Googlen habe ich nur den Hinweis auf ein Märklin-Modell in H0 (# 4610)
und in Z (!) gefunden.
Danke vorab ...
Gruß, Ulrich
Die Wagen wurden 1925/26 als Dienstgüterwagen in Sonderbauart, Gattungsbezirk 'Mainz' in Dienst gestellt.
Bezeichnugen:
DRG = Otmn Mainz
DR (Ost) = Otmn 45
DB = Otmn 36
Wann die Wagen ausgemustert wurden, kann ich nicht sagen, allerdings blieben einige als Museumswagen erhalten.
Viele Grüße - Udo
Vielen Dank.
Ich habe ein ROCO-Modell mit der Beschriftung "Kassel 2412" (DB).
Irgendwo las ich, diese Wagen hätten in Ep. IV eine "silberne" Schütte gehabt.
Gruß, Ulrich
"Kassel 2412" ist eine Bezeichnung aus der (frühen) Ep. III.
Ep. IV hätte der Wagen eine EDV-gerechte Nummer (Computernummer).
"Kassel 2412" bedeutet nur, dass das der Wagen 2412 der Eisenbahndirektion Kassel ist. Der Typ )Otmn o. ä.) muss da noch wo anders stehen, meistens etwas kleiner darunter.
Ich habe noch etwas entdeckt:
bei der DB galt für die Wagen zuerst die Bezeichnung Otmn 36, ab 1961 wurden sie als Ed 083 und ab 1980 wären sie als Fc(s) bezeichnet worden. Aber unter dieser letzten Bezeichnung sind sie nicht mehr zu finden.
Viele Grüße - Udo
Edit: Daten ergänzt
Beitrag editiert am 28. 01. 2007 01:43.
"Kassel" und andere Ortnamen waren die Gattungsbezirke und hatten nichts mit geographischer Lage zu tun! Bitte nicht Verwechseln mit der Angabe der Heimatdienststelle.
In Epoche 4 wurden die verbliebenen Talbotwagen bei der DB als Dienstwagen unter der Bezeichnung "Schotterwagen 166" (zusammen mit anderen Ausführungen) eingereiht.
Ob diese Oldtimer aber wirklich auch noch eine EDV-Nummer erhielten entzieht sich meiner Kenntnis.
Ein Großteil wurde auch verkauft.
Gruß,
Roger
vielen Dank für die vielen Hinweise. So kann man viel effektiver im Netz suchen.
Dabei stellte sich heraus, dass die verbleibenden Ed 083 (ex Otmm 36) ab 1968
zu "Schotterwagen 166" und erst 1979 ausgemustert wurden.
Sehr informativ:
www.michael-stepputat.homepage.t-online.de
Gruß, Ulrich
hier der funktionierende Link:
http://www.eisenbahndienstfahrzeuge.de/
oder der Deeplink:
http://www.eisenbahndienstfahrzeuge.de/bdw/166-schotterwg/166-schotterwg.htm
Roger
aber richtig verlinkt geht er...
http://www.michael-stepputat.homepage.t-online.de/home.htm
Gruß,
Roger
War das bei der DB denn noch so?
Der Wagen gehörte bei der DR(G) zum Gattungsbezirk 'Mainz'. Bis zur Gründung der DB nach dem Krieg blieben die alten DR(G)-Bezeichnungen an den Wagen.
Mit Einführung der DB-Beschriftung fielen die Städtenamen der Gattungsbezirke weg und reguläre Güterwagen bekamen neben dem Eigentumskennzeichen 6stellige Ordnungsnummern und darunter das Gattungszeichen.
Nur Bahndienstwagen und Dienstgüterwagen waren fest den Direktionen zugeordnet und hatten anstelle der 6stelligen Nummer nur eine 4stellige Zahl mit dem Namen der Eisenbahndirektion, in deren Bestand der Wagen war.
Die Anschrift müsste so ausgesehen haben:
DB
2412 Kassel
Otmm 36
Heimatbf: xyz
Viele Grüße - Udo
ja da hast du recht!
Bei den Dienstfahrzeugen wurde im Gegensatz zu anderen Wagen die Direktion mit der Nummer angeschrieben - das habe ich im Eifer des Gefechts übersehen.
Danke für die Korrektur!
Gruß,
Roger
Die Anschrift lautet:
DB
Kassel 2412
Schotterwagen
Heimatbahnhof Wabern
Gruß, Ulrich
auf meiner Suche nach Talbot-Schotterwagen in Epoche IV fand ich im Buch "Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz" ein Foto vom 09.05.1982, das den Fcckk [ 6396 ?] mit der Nummer 42 50 639 6244-2 mit einer Köf im Bahnhof Hainichen zeigt.
Es handelt sich offenbar (der Nummer nach) nicht einmal um einen Dienst-, sondern um einen regulären Güterwagen.
Ferner zeigt Thomas Linberg auf seiner Seite ein Foto eines Fd [ 6021 ] mit der Nummer 20 50 602 1111-2, der bei dem Eisenbahnverein "HeiNa Ganzlin" in Röbel steht.
In beiden Fällen handelt es sich aber nicht um einen der Nachbauten des Raw Gotha von 1951, die nicht die typische Talbot-Trichterform aufweisen.
Gruß, Ulrich
Mann, tolles Material was der tschechische Kollege da hat. Wo gibts die BR 107 und wo die Kali-Wagen? Weiß da jemand was drüber?
Gruß Mike
Beitrag editiert am 30. 01. 2007 19:38.
... ein Foto eines Fd [ 6021 ] mit der Nummer 20 50 602 1111-2 ... <<
Hallo Ulrich,
die von dir genannten Wagen haben Epoche IV-Beschriftung und gehören zur DR(Ost) und nicht zur DB.
Erkennbar an der 3. & 4. Ziffer der Wagennummer.
50 = Deutsche Reichsbahn; 80 wäre Deutsche Bundesbahn gewesen.
Die weiter oben genannten Beschriftungen der Dienstgüterwagen mit den Direktionsnamen waren nur bei der DB in der Epoche III gültig. Die DR hatte ein anderes (ähnliches ?) Schema, das ich aber nicht kenne.
Viele Grüße - Udo
Hallo Mike!
Auf der Litomysky Homepage sind alle Hersteller mit ihren Modellen abgebildet. Kann zwar auch kein tschechisch, aber "N " anklicken und dann die verschiedenen KSH auf der rechten Seite anwählen. Finde die Homepage schon lange gut und ist sehr informativ was die N Szene in Tschechien betrifft.
Folgende Hersteller sind u.a. vertreten: Heracek, TH Model, Sporer, Rotreki, Sladek Krusinsk, Dalsi usw.
Den Kaliwagen kannst du auf www.tillig.cz auch anschauen!
Auch empfehlenswert ist www.sweb.cz und detail.vyrobce.cz
Hoffe geholfen zu haben!
Kurt
man kann also ruhigen Gewissens einen Talbot in Epoche IV umzeichnen, bei der DR liefen sie noch bis in die 80er Jahre. Das war das was ich wissen wollte.
Den Begriff DR (Ost) verbinde ich allerdings immer mit Epoche IIb (1945-49). Die DRG/DRB existierte nur etwa 22 Jahre, die DR kam bis zur Gründung der DBAG immerhin auf das doppelte Alter.
Auch wenn es eine Reichsbahn ohne Reich war, hat sie sich ihr Markenzeichen "DR" wirklich verdient.
Gruß, Ulrich
Je nach dem, welches Vorbild du als Anlagenthema gewählt hast, DB oder DR - Computernummer anschreiben. Als Bahndienstwagen sind sie mit Sicherheit nicht bei der jeweils anderen Bahn gelaufen.
>> Den Begriff DR (Ost) verbinde ich allerdings immer mit Epoche IIb (1945-49). Die DRG/DRB existierte nur etwa 22 Jahre <<
Stimmt aber nicht so ganz.
Die DRG (1924 gegr.) war 1937 Geschichte. Da wurde die Gesellschaft als kriegswichtiges Unternehmen verstaatlicht und direkt den entsprechenden Ministerien unterstellt. Ab da hieß es nur noch Deutsche Reichsbahn.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsbahn
Die DDR belies den Namen nur deshalb, weil sie sonst die Betriebsrechte für die Eisenbahn in Berlin (West) verloren hätte. Diese Rechte wurden von den Alliierten der expliziert DR übertragen und wären durch eine Namensänderung verloren gegangen.
Viele Grüße - Udo
Beitrag editiert am 30. 01. 2007 22:55.
Danke Kurt für die Info.
Leider hab ich keinen blassen Schimmer von Tschechisch. Kann mir da jemand weiterhelfen? Oder zumindest eine E-Mail-Adresse angeben an die ich mich wenden kann und die auch Deutsch versteht.
Die Möglichkeit, daß ein N-Bahner der tschechisch spricht, irgendwie einen Kontakt herstellt, bestünde auch noch.
Schon mal im Voraus, vielen Dank.
Gruß Mike
ich habe zu diesem (alten) Thema noch mal eine ergänzende Frage:
wurden die TALBOT-Schotterwagen im Bundesbahn-Alltag tatächlich auch nur für Dienstzwecke - also zum Schottern der eigenen Gleise - verwendet? Oder wurden darin hin und wieder auch Materialien "im Kundenauftrag" befördert?
Grüße,
Steve
ich bin bei der Recherche auf meine eigene unbeantwortete Frage gestoßen und knüpfe noch einmal daran an:
Gab es bei der DB auch Talbot-Wagen, welche regulär im Kundeneinsatz unterwegs waren und daher abweichend NICHT als Bahndienstfahrzeug beschriftet waren? Einen entsprechenden Hinweis habe ich nur bezüglich der DRG-Vorbilder gefunden.
Und können die Modelle in N, die als Bahndienstfahrzeuge beschriftet sind, in normalen gemischten Güterzügen mitlaufen oder wäre nur ein Einsatz in Spezialzügen oder kurzen Ganzzügen (zum Gleisbau) vorbildgerecht?
Grüße,
Steve
Dienstschotterwagen BA Talbot für Kundenfracht?
Warum sollte sie das? Anfang 2012 hat ein gewisser Michael Gruß im Fremo HP 1 was zu den Güterwagenbeständen der DB 1984 geschrieben: hierzu wurden sehr ähnliche Bauarten geclustert. Für Schottertransport waren Fc (vorher Ed bezeichnet) 090/086/087/089 rd. 19.000 vorhanden, die schicken F-z 120 mit 3.807. Das waren 9% des gesamten Güterwagenbestandes.
Daher erachte ich es als sehr unwahrscheinlich, dass man einen Talbot alter Bauart mit Einordnung Bahndiesntfahrzeug für Kundenfracht nehmen musste. Und außerdem: wie sollte das abgerechnet werden in der Behördenbahn
Dienstschotterwagen BA Talbot im gemischten Güterzug (unterhalb der Dstg)?
Zumindest im Westerwald waren einige Steinbrüche, die für den DB Bedarf gebrochen haben. Und da hat DB gerne mal einen Ganzzug abgenommen. Der ist dann als Dstg gelaufen. Ich erachte es als relativ unwahrscheinlich, dass sich ein beladener Talbot mit Schotter für DB, sagen wir ab 1975, in einen Regelgüterzug verloren hat.
wie vor, nur leer:
der Ganzzug ist dann auch wieder leer zurück in den Westerwald. Ich kann mir höchstens einen Wagenausgleich zw. einzelnen BD (war nicht auch in Krummenerl/Sauerland Dienstschotterverladung, Reinheim/Odenwald?). Ganz als Exot, was ich nicht nachbilden würde, wäre vielleicht noch der Rücklauf aus dem AW.
Soweit als Gedankenanstoss.
Mit dem mittlerweile erschienen Carstens, Bd. 6 ließe sich die Wahrscheinlichkeit der Notwendigkeit des Einsatzes dieser Wagen (*g* 3-facher Genitiv
Für neuere Zeiten, aber Steve verbinde ich eher mit frühe 60er, kommt der Einsatz bunter Talbot von Privatbahns (rail-pro?)
Viele Grüße
Michael
Tante Edith hat ein überflüssiges "h" verkauft und ein Wort ergänzt
vielen Dank für deine sehr ausführlichen Gedanken. Ja, du hast recht, ich beschäftige mich mit den "früheren Zeiten", den Epochen II und III. Der Carstens-Band 4, in dem die Schotterwagen behandelt werden, gibt über deren Einsatz nicht so viel her.
Schön anzusehen sind die kleinen Wagen (bei mir: von Fleischmann, fünf an der Zahl) ja, aber wie bringt man sie vorbildgetreu auf's Gleis? Wenn ich deinen Äußerungen richtig folge, macht nur ein kurzer Ganzzug Sinn, irgendwo hin auf dem Weg zu einer Gleisbaustelle, richtig? Ich habe mich schon gegen die OOt-Selbstentladewagen entschieden, weil sie nicht so recht in meine Mischgüterzüge passen wollen. Es sieht so aus, als träfe das dann auch auf die Talbot-Wagen zu.
Grüße,
Steve
ich schau mal am WE in meinem Westerwaldbuch. Und Meinmhold hat zu den Dienstschottern auch was gehabt.
Bis deNNe
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Michael
Ich erachte es als relativ unwahrscheinlich, dass sich ein beladener Talbot mit Schotter für DB, sagen wir ab 1975, in einen Regelgüterzug verloren hat.
davor denke ich aber schon. Die große Zentralisierungs-/Rationalisierungswelle begann ja erst etwa ab Mitte/Ende der Epoche III.
Denn was sollte eine kleine oder mittlere Bahnmeisterei mit einem Ganzzug von 30 oder mehr Schotterwagen wenn für Instandsetzungen, Umbau oder anderer kleinerer Neubauaumaßnahmen geringere Mengen Schotter gebraucht werden?
Eine 2er- oder 3er-Wagengruppe bzw. einen Einzelwagen als Dienstgüterzug auf die Reise zu schicken macht kostenmäßig absolut keinen Sinn. Da wurden diese Sendungen mit Sicherheit in Plangüterzüge eingestellt und so zum Bestimmungsort gebracht.
Die von den Steinbrüchen kommenden langen Ganzzüge liefen bei Bedarf direkt zu den Großbaustellen oder in große Gleisbauhöfe der DB. Ansonsten wurden die Züge in den Rbf zerlegt und die Wagen(gruppen) mit Regelzügen den einzelnen Bedarfsstellen zugeführt.
Viele Grüße ÷ Udo
im Westerwaldbuch habe ich keinen Hinweis auf Einzelwagenladungsverkehr mit Talbots oder Dienstschotterwagen gefunden.
Meinhold, Zugbildung 2 (Ep. III) zeigt 3 Fotos mit langen Schlangen = Ganzzug.
Die abgedruckte GZV gibt uns da vielleicht mehr Aufschluss, ob zumindest der Handbestand der Gleisbauhöfe im Einzelwagebverkehr in Ng oder Üg mitlief:
Dstg 17913 Wilsenroth - .... - Köln-Bonntor
Dstg 17919 dto. ab Steinefrenz
Dstg 17917 ist mein Favorit:
Wilsenroth - .... - Oberhausen West - Osterfeld Süd
1. Oberhausen West
2. Osterfeld Süd
3. Wedau
Aber ganz ehrlich: wenn schon kleine Mengen an den Bauhof, dann auch selten = wirklicher Exot im öffentlichen Zug. Ich persönlich würde es nur nachbilden, wenn ich in meinem Bahnhof einen solchen Bauhof hätte oder nur jede 10. Betriebssession mal in die Üg einstellen.
Viele Grüße
Michael
ich tendiere auch eher zur Meinung von Michael. Es ist ja nicht so, dass man den Schotter am Gleis hin und wieder "auffüllt" - eine Gleisbaustelle ist doch vermutlich mit mehr Gerätschaften verbunden und/oder braucht für Gleisabschnitte auch mehr Schotter, so dass man diese Wagen nicht einzeln zur Baustelle geschickt hat (und vorher noch über naheliegende Bahnhöfe rangieren musste). Sicherlich, Ausnahmen sind nicht ausgeschlossen, aber in einem 'normalen' gemischten Güterzug sollte man die Dienst-Schotterwagen vermutlich nicht einreihen.
Aber ergeben 5 Schotterwagen bereits einen Ganzzug zwischen Schotterwerk (irgendwo) und Gleisbaustelle (irgendwo)? Ich weiß nicht... scheint eher so, als ob meine Schotterwagen nicht dafür geeignet sind, typische Einsätze abzubilden.
Grüße,
Steve
Über die Verhältnisse in Österreich in der Epoche III habe ich in den Büchern "Bahn im Bild" vom Verlag Pospischil einige Bilder mit sehr kurzen Bauzügen gefunden. Ich nehme an, dass es in Deutschland in dieser Zeit ähnliche Züge gegeben hat.
1956 Lok 92.2228 mit 1 Hochbordwagen und 1 Niederbordwagen, beladen mit Schotter,
1962 Lok 54.18 mit 5 Schotterwagen, davon 2 Vierachser,
1963 Lok 92.2220 mit 3 Schotterwagen - 1 Zweiachser und 2 Vierachser,
1963 Lok 92.2278 mit Pwg und 4 Schotterwagen, davon 3 Vierachser.
Dann habe ich noch ein Foto mit der Lok 86.1001 mit einem kurzen Güterzug mit 7 Wagen, davon 1 Schotterwagen neuerer Bauart, Jahreszahl unbekannt.
Grüße Alfred
Dazu muß erst einmal definiert werden was ein Ganzzug ist. Ein bisschen googlen hilft da
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Wikipedia
Ein Ganzzug, auch Blockzug, ist ein Güterzug, der vom Verlade- zum Entladepunkt als Einheit ohne Zwischenhalte verkehrt. Dadurch ist der Ganzzugverkehr gegenüber dem Einzelwagenverkehr schneller und kostengünstiger. Die Eisenbahn kann dadurch ihre Systemvorteile im Vergleich zum Lastkraftwagen und teilweise auch zum Binnenschiff zum Ausdruck bringen.
Ganzzüge verkehren überall dort, wo große Mengen eines Ladegutes zu transportieren sind (Massengutverkehr). Optisch sind Ganzzüge meistens daran zu erkennen, dass sie aus Wagen oder der Ladung gleichen Typs zusammengestellt sind, wobei die Farbgebung variieren kann.
So könnten also 5 Wagen schon einen Ganzzug bilden wenn der Empfänger bereit ist die zusätzlichen Kosten für einen schnellen Ganzzug zu tragen. Ob das allerdings bei der relativ geringen Menge von ca. 63m³ bzw.100t Schotter (= 5 Talbot-2achser) sich rechnet, sei dahin gestellt. In dringenden "Not-"Fällen mag das vielleicht zutreffen.
Auch die Reichs- / Bundesbahn musste ihre internen Transporte abrechnen und hatte ihre Kostenstellen dafür. Und dafür mussten sich die Dienststellenleiter auch verantworten.
Wie du siehst, es gab und gibt da keine fixen Regeln.
Und bei der Bahn gab es so gut wie nichts was es nicht gab. Für alles hat sie Regel und die dazu gehörenden Ausnahmebestimmungen. Du nimmst es da viel zu genau.
Viele Grüße ÷ Udo
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