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Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: Neue Anlage

THEMA: Neue Anlage
Startbeitrag
Uwe11 - 31.12.06 13:59
Hallo zusammen, leider schon wieder!!
Nachdem ich nun 2 Jahre lang versucht habe mich selbst durchzuschlagen und dabei die typischen Fehler, zu enge Radien, zu steile Strecken,zu wenig Fahrspass usw gemacht habe möchte ich nochmals beginnen.
Fahren und schalten werde ich digital, als Thema die gute alte Dampflokzeit, Epoche 2-4, es wird auch der eine oder andere ICE seine Runden drehen. Ich möchte gerne eine ziemlich lange 2 Gleisige Paradestrecke mit einem Hauptbahnhof und Betriebswerk (Drehscheibe).Der Rest soll sich als Nebenbahn abspielen,Dörflicher Karakter mit Landwirtschaft usw.nur leicht hügelig.
Doch jetzt mein Problem: Ich bin eine absolute Niete in Punkto Planung und hänge nun fest. Was ich mal brauche sind ein Paar Ideen einfach als Denkanstoss,sonst dreh ich noch durch.
Habe versucht meinen Anlagengrundriss einzustellen, aber auch das ist nicht gerade meine Stärke,hoffentlich klappts.

http://img333.imageshack.us/img333/1182/anlagenplan1rt5.jpg



Hallo Uwe,

schau doch mal unter

http://www.weyersbuehl.de/planen_fehler.php

Gruß
Frank
Hallo Frank,

vom Stil ist das genau das was ich möchte, den Link kannte ich noch nicht. Muß ich mir genauer ansehen.
Was mir fehlt, ist so ein Anstoss wie auf dem mir zur Verfügung stehenden Platzverhältnissen vorgehen.

Vielen Dank
Uwe
hallo Uwe,
als Leitfaden für die Vorgehensweise find ich die Site von FelixG gut:
http://mypage.bluewin.ch/f_geering/modellbahn/technik/planung.htm
Gruß,
Roger
Hallo Roger,
das habe ich bereits studiert,aber wo zum Beispiel ist auf meiner Konstruktion der beste Platz für den Bahnhof?
Das sind die Dinge wo ich gerade hänge. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Vielen Dank, bin für jede Anregung dankbar
Uwe
Salü Uwe

eine Möglichkeit währe, den Bahnhof geschwungen so in den rechten Winkel oben rechts zu legen, dass sich ein Ein/Ausfahrtsbereich in den rechten Schenkel zieht.
So kommt er von der Kannte weg, es sind lange Bahnsteige möglich und, falls vorgesehen, hätte das Betriebswerk (Drehscheibe, Schuppen u.s.w. in der Ecke bestens Platz.

Mit Gruss

Walo
hallo Uwe,
das kommt doch darauf an was das für ein Bahnhof werden soll oder wie dein Streckenband aussieht. Von Kopfbahnhof z.B. über einer Wendeschleife oder Wendel bis alles dominierender Hbf in Anlagenmitte oder dezenter Bf in der Ecke, über Turmbahnhof, etc. ist alles drin.

Außerdem würde ich mir bei den skizzierten Platzverhältnissen Gedanken über eine prinzipielle Modulbauweise machen - ergänzt um örtliche Gegebenheiten von wegen Wendel-SBf-Wender unter der Dachschräge (mit darüber noch Platz für Module). Wenn ein Konzept/Streckenband vorliegt und auf Module sinnvoll anwendbar sein sollte hat sich dein "Hänger" doch eigentlich von alleine erledigt

meint
Roger
> Ich möchte gerne eine ziemlich lange 2 Gleisige Paradestrecke
> mit einem Hauptbahnhof und Betriebswerk (Drehscheibe).
> Rest als Nebenbahn,Dörflicher Karakter mit Landwirtschaft usw.nur leicht hügelig

Wie wärs damit: Zweigleisige Hauptbahn OHNE sichtbaren Bahnhof. Der Bahnhof mitsamt BW und Drehscheibe kommt in den Untergrund an die Vorderkante. Dort ist der Bahnhof zwar doch sichtbar, aber nicht durchgestaltet. Irgendwo im durchgestaltetetn Teil zweigt dann die Nebenbahn auf offener Strecke von der Hauptbahn ab und an der Nebenbahn sind dann ein kleiner Unterwexbahnhof und ein kleiner Endbahnhof mit Lokschuppen.

Felix
Allen Danke erst einmal,
das hab ich vergessen! Die Rahmenkonstruktion mit 45cm hohen Wendeln ist fertig. Es sind schon Module, aber keine Normmodule, sondern so das alles falls jemals nötig transportiert werden könnte. Die Höhe der Rahmenkonstruktion liegt bei 70 cm, das ist auch die oberste Ebene der Gleiswendel. Die Höhe der Gleiswendel könnte aber gegebenenfalls justiert werden +/- ca 6 cm.
Das einzige Problem mit der Höhe besteht auf der Linken Seite, wo der Anlagen Schenkel an einer Dachschräge anliegt.
Auf ca 30cm über Boden ist der Schattenbahnhof geplant der als Durchgangsbahnhof in beide Richtungen benutzt werden soll.

Jetzt aber erst einmal einen guten Rutsch und alles Gute im Neuen Jahr
Uwe  
lol Felix,

die Idee ist klasse!
Frei nach dem Motto "Weniger ist mehr" und doch alle gelisteten Anforderungen erfüllt!
finde ich super!

guten Rutsch!
Roger
Hi Felix und Roger,
ja die Idee hat was, allerdings muß ich sagen das gerade die Gestaltung von Bahnhof und Betriebswerk mich immer wieder fasziniert, und deshalb muß ich erst darüber nachdenken, ich glaube mir würde was fehlen.

Dann sag ich mal bis 2007
Uwe

Ps. wenn ich mich jetzt nicht umziehen gehe kündigt meine Frau den DSL Vertrag!!!
Hallo

Gibt es niemanden der ein Paar kreative Ideen hat ?
Ich glaube ich habe gerade einen Blackout.
Alles was ich gerade so als Idee zu Papier bringe landet im Papierkorb.

Gruß Uwe
Warum kramst Du nicht in deinem Papierkorb und zeigst uns ein paar der verworfenen Ideen?
Ok, werde zu Hause mal was einscannen damit man sieht wohin meine Vorstellungen so gehen.
Hallo,
jetzt wollte ich mal meine Vorstellungen eistellen, komme aber gerade mit dem Programm Imageshack nicht zurecht. Kann mir jemand helfen, was mache ich falsch. Bild hochladen,direkt Link zu Bild kopieren und hier einfügen.

http://img297.imageshack.us/img297/6861/anlage2wr0.jpg

Oh, geht ja doch, sorry ich übe noch!

Beitrag editiert am 02. 01. 2007 20:09.
Hallo Nbahner,
ich bin begeisteter Anhänger dieses Hobbys, aber warum hilft mir niemand weiter, alleine
mache ich bestimmt wieder "teure" Fehler.

Gruß von einem verzweifelten
Hallo Uwe

wie wäre es denn mit einem Kopfbahnhof?
Da die Module nicht sehr breit sind, würde sich sowas direkt anbieten. Man könnte diesen Kopfbahnhof über eine der Gleiswendeln auf einem Schenkel der Anlage platzieren und somit hast du eine ziemlich lange Fahrstrecke bis zum anderen Anlagenteil.
Falls Dir das zum umständlich ist, alles Züge "kopf machen" zu lassen, dann würde ich eine Kombination aus Kopfbahnhof und Durchgangsbahnhof wählen. Z.B. 4 Stumpfgleise und 2 Durchgangsgleise, die nach dem Bahnhof in einem Tunnel in den Untergrund verschwinden.

Gruß

Tomi
Hallo Tomi

mit einem Kopfbahnhof habe ich mich noch gar nicht befasst und kann mir deshalb den Betriebsablauf nicht vorstellen. Bei einem ICE ja, aber Rheingold oder Orientexpress etc. keinen blassen Schimmer. Und wie du richtig sagst sind die Schenkel sehr schmal und ich möchte so gerne ein Betriebswerk. O je, was tun.
Aber danke, bin für jede Anregung dankbar.

Übrigends denke ich gerade darüber nach den rechten Teil etwas zu ändern, auf die Breite des
Wendels, was aber auf Kosten der Bewegungsfreiheit in der Mitte und Zugang zum Fenster gehen würde.

Gruß

Uwe
Hallo Uwe

Wenn du so gerne ein Betriebswerk möchtest, wäre das doch optimal mit einem Kopfbahnhof in Einklang zu bringen.
Du könntest im Bereich der Ein-bzw. Ausfahrweichen den Bereich neben den Gleisen  nutzen und hier Rangiergleise und Drehscheiben und der Gleichen einbauen.
Am besten Du baust den Kopfbahnhof auf den, auf deiner Skizze im oberen Teil gezeichneten, breiteren Bereich Deiner Anlage und die BW-Anlagen könnten sich  dann bis auf den rechten Schenkel der Anlage ausweiten.

Wenn Du digital fährst, ist das doch ideal in Bezug auf Lokwechsel. Solltest Du die Anlage mit PC steuern wollen, wirds dann ein bisschen schwieriger. Aber manuelle Lokwechsel vornehmen ist doch sehr einfach.
Und jetzt gibt es auch Wagen mit einer automatischen Kupplung. Somit entfallen Entkupplungsgleise.
Du fährst mit Deinem Orientexpress in den Kopfbahnhof ein, entkuppelst den Wagen von der Lok, schaltest an der Digitalzentrale die Lokadresse ab und übernimmst eine Lok, die im BW noch im Lokschuppen steht, fährst auf die Drehscheibe, danach langsam übers Weichenvorfeld bis hin zum Orientexpress. Fahrtrichtung ändern, und schon kann es wieder losgehen.

Bei weiteren fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung.

Gruß

Tomi
@18 Tomi,

hey Tomi,
habe gearde deine Antwort durch gelesen. Und etwas gelesen davon das man auch ohne Entkupplungsgleise aus kommt.
Dazu habe ich mal eine frage, wie soll das den Funktionieren das man ohne aus kommt? Du sagst was das es Wagen mit Automatischen Kupplungen geben soll.
Von welchem Hersteller sind diese denn und wie funkioniert das den dann???
Denn ich bin auch am überlegen ein BW und ein Bahnhof auf zu bauen und weis noch nicht bis heute wie ich das mit den Rangierfahrten machen soll ohne Entkupplunggleisen.

Wäre nett wenn du mir dazu mal was schreiben kannst.

MFG Rainer OB
Hallo Tomi,

ja das hört sich nicht schlecht an, nur verzeih mir, mit Kopfbahnhof verbinde ich eigentlich nur Stuttgart. Gibt es da auch kleinere ? Ich glaub da muß ich erst mal ein wenig im Internet surfen.
Übrigends benutze ich den PC überwiegend zum schalten der weichen und für Spielerei wie Langsamfahrstrecken, Schattenbahnhof etc.

Gruß aus dem Schwaben Ländle

Uwe
Hallo Rainer

http://www.mtkb.de/

Da gibt es einen Wagen mit digitaler Kupplung. Es gibt aber auch einen Hersteller, der verschiedene Wagen anbietet. Unter anderem auch Personenwagen.
Mir fehlt nur der Link auf die Seite. Ich werde versuchen, diesen Link zu finden und teile diesen dann mit.

@Uwe
Für mich sehr reizvoll.... der Bahnhof Lauscha.
Es gibt genügend kleinere Kopfbahnhöfe. Gib am besten mal "Kopfbahnhof Gleisplan" bei Google ein, da findest Du mit Sicherheit eine Menge.

Gruß

Tomi
Hier der Link:

www.modelltek.de

Gruß

Tomi
@21 u. 22

Danke Tomi, das hilft mir bestimmt weiter.
In der Analogen Technik kommt man wohl nicht ohne den Entkupplungsgleisen aus, habe ich da recht????

   MFG Rainer OB
Hallo Tomi

die Preise für die Wagen treiben mir aber den Schweiß auf die Stirn.

Uwe
@24

Ja, ok mit der alten und Manuellen Hand Methode. Aber anders wird es wohl nicht gehen.

   MFG Rainer
@25

Hallo Uwe,
da gebe ich dir recht. Die Preise sind echt heftig.

  MFG Rainer OB
Hallo ,

>>die Preise für die Wagen treiben mir aber den Schweiß auf die Stirn.<<
hey das sind Peanuts ! ... haste bisher nur geplant und noch keine Kosten kalkuliert ???

>>Fahren und schalten werde ich digital ...<<
... dann wirst Du hier aber aus allen Wolken fallen ???

MfG alfred
Also die Tillig-Kupplungen lassen sich außerdem mit einem Magneten entkuppeln!

Gruß,
Roger
Danke Alfred

zum Thema Moba bin ich schon ein Weilchen unterwegs, und dem entsprechend ganz gut ausgestattet. Ich dachte nur an meinen Fahrzeugpark und wieviele dieser Wagen ich wohl bräuchte, da kam der Schweiß.

Gruß Uwe
Also die Preise finde ich gar nicht soooo extrem. Wenn man bedenkt, was heute ein normales "Wägelchen" kostet....
Und man muss ja nicht unbedingt jeden Wagen abkoppeln.
Wenn man digital fährt, aber die Abkoppelung noch manuell durchführt wäre es ja trotzdem denkbar, doch die altbewährten Entkupplungsgleise zu nehmen, denn dann fährt man den Zug einfach dorthin, koppelt ab und das wars.
Ich möchte später mal, wenn meine Anlage fertig ist, auch die Abkopplungsvorgänge von der Software durchführen lassen. Somit ist die automatische Entkupplung an verschiedenen Wagen für mich interessanter.

Aber nochmal zu Deiner Anlage, Uwe:
Ich habe mal zwei Links, die ich eben schnell gezeichnet habe. Vielleicht sind das ein paar Ideen, die Du umsetzen kannst.
In der einen Skizze habe ich die Drehscheibe (habe mal die Maße der Fleischmann-Drehscheibe inkl. Lokschuppen genommen) über die Gleiswendel gesetzt. Somit wäre dieser Platz optimal genutzt.

Gruß

Tomi

ps. Hier die Links:
http://img232.imageshack.us/img232/1267/bahntestmodel1pe4.jpg
http://img122.imageshack.us/img122/6083/bahntestmodel2ko0.jpg
Hallo Tomi

man sieht, dass Du weißt wovon Du redest. Sieht sehr professionell aus. Ich unterschätze wohl immer die Größenordnungen.
Der Bahnhofsbereich gefällt mir und hat alles was ich möchte, doch bei den Varianten bleibt eine Nebenbahn auf der Strecke.( Schienenbus etc.)

Jetzt hab ich aber mal eine Vorstellung wie die Hauptstrecke auf meiner Anlage wirken wird.

Danke

Uwe
Hallo Uwe

hier noch ein Link mit der Nebenbahn, die auch in einem Kopfbahnhof endet. Man könnte diese auch irgendwo im Untergrund enden lassen und über eine Kehrschleife wieder auf die selbe Strecke zurückführen.

http://img233.imageshack.us/img233/3395/bahntestmodel3jr0.jpg

Was für mich noch wichtig wäre, keine "Kreisbahn" zu bauen.
Ich habe mal die beiden Tunneleinfahrten mit A bzw. B gekennzeichnet.
Ich würde versuchen, alle Züge die in den Tunnel A einfahren, auch da wieder ausfahren zu lassen. Genauso wäre es beim Tunnel B.
Wenn die Züge alle bei A einfahren und bei B ausfahren bzw. umgedreht, wird das mit der Zeit etwas langeweilig.
Zumindest gilt dies für die Züge die im Bahnhof durchfahren. Die Züge, die im Kopfbahnhof enden können logischerweise auch wieder in die Richtung fahren, aus der sie gekommen sind.

Viele Grüße

Tomi
Hallo zusammen,

ich hab jetzt mal versucht meine Wünsche nur vom Design her
auf dem mir zur Verfügung stehenden Platz unterzubringen.
Vieleicht kann mir jemand sagen ob das machbar ist und ob nicht nach 4 Wochen Betriebslangeweile einkehrt.

http://img170.imageshack.us/img170/7107/entwurfvb3.jpg

Viele Grüße an Tomi
Du siehst ich versuche immer noch meinen Kopf durchzusetzen,

Uwe
Hallo Uwe,

ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber mir gefällt der Ansatz von Tomi um Längen besser.

Bei Deinem Plan finde ich folgendes nicht günstig gelöst:

- die Kurve an der rechten Bahnhofseinfahrt
- der mittige angelegte Bahnhof trennt die Nebenstrecke in zwei kleine Strecken, besser eine Lange mit Endbahnhof
- die beiden Kehrschleifen im Bereich der Nebenbahn finde ich überflüssig
- auch ich würde bei A und B jeweils einen Schattenbahnhof mit Kehre anschließen.
- evtl. auf einer Seite die Strecke tieferliegend am Anlagenvordergrund nochmal als Paradestrecke hervortreten lassen und um die ganze oder einen Teil der Anlage führen auf dem Weg zu Ihrem Schattenbahnhof.
- bei 450mm Höhe im Untergrund, hättest Du eigentlich genug Platz um die Schattenbahnhöfe übereinander anzuordnen.

Ich selbst bin auch dabei eine Anlage in U-Form zu bauen.
Dieses Bild gibt das ungefähr wieder: http://www.tommyshobbyseite.de/resources/Mobazimmer.JPG

Rechts unterm Bahnhof verbirgt sich 1 Schattenbahnhof, links im / unter / hinter dem Gelände liegen 2 Weitere der Hauptstrecke sowie Einer der Nebenbahn.
Leider kann ich nicht mit einem Plan dienen, den sowas habe ich nie angefertigt.

Gruß

Thomas

@ 34

Du kannst Dir die Wunschhöhen ( - 3 / + 3 ) eintragen wie Du lustig bist eine Überführung schon zwei Gleislängen ! nach dem Abzweig hat noch nie funktioniert ... (rechte Seite, unterhalb der Drehscheibenzufahrt)

MfG alfred

Beitrag editiert am 05. 01. 2007 15:33.
Hi Alfred,

ich denke das soll gar keine Überführung darstellen sondern eine "Kreuzung".
Die Angaben macht Uwe ja schließlich nur in Millimetern.

Gruß

Thomas

edit:

Was schreib ich denn für einen Unfug? Links gibt es ja noch eine "Kreuzung", die sicher als Unterführung gedacht ist. Also hat Alfred natürlich Recht. Mit den Angaben in mm würde die Unterführung Rechts, so kurz nach der Ausfahrt zwar bautechnisch gerade noch gehen, aber da passt nicht mal ein Flachwagen durch. + - 3cm ist dort sicher nicht durchführbar, das wäre ja eine extreme Steilrampe... Das wird sich nur ebenerdig mittels Weichen realisieren lassen.

Beitrag editiert am 05. 01. 2007 15:47.
Hallo Uwe

Wenn Du das wirklich so mit Durchgangsbahnhof machen möchtest, dann würde ich Dir empfehlen, den Radius, in dem der Bahnhof liegt, in Längsachse zu spiegeln.
D.h. Du bekommst in den Ecken (rechts und links des Bahnhofs) keine so extrem engen Radien.

Zum Thema Schattenbahnhof würde ich bei der zur Verfügung stehenden Fläche mit nur EINEM Schattenbahnhof arbeiten. Ein Schattenbahnhof mit Gleisanschlüssen Richtung Tunnel A und B.
Somit wird der Spielspass umso grösser, da man einen Zug im Tunnel A verschwinden lassen kann, der aber auch wieder bei A auftaucht, oder man kann ihn auch bei Tunnel B wieder ans Tageslicht "befördern".
Somit ist es sehr Abwechslungsreich, was den Betrieb angeht.

Gruß

Tomi

Edit: Setze die Nebenbahn hinter den Hbf. Dort kannst Du sie mehrere cm höher anordnen als die Hauptbahn. Die Verbindung zwischen Haupt- bzw. Nebenbahn würde ich im rechten Anlagenteil bewerkstelligen. D.h. schon vor der Bahnhofseinfahrt zweigt von der Nebenbahn ein Gleis zur Hauptstrecke ab. Dies trägt auch nochmal zur Erhöhung der Betriebsvarianten bei.


Beitrag editiert am 05. 01. 2007 17:20.
@34
Ich finde die Skizze einen guten Anfang! Sie hat auch einige Ähnlichkeiten zum Plan von Tomi. Ich finde es gut, dass du deine Ideen mit Papier und Bleistift gezeichnet hast.

> Vieleicht kann mir jemand sagen ob das machbar ist und ob nicht nach 4 Wochen Betriebslangeweile einkehrt.

Zuerst zur zweiten Frage. Ob der Betrieb nach 4 Wochen langweilig wird, hängt davon ab, ob du richtigen Eisenbahnbetrieb darstellen kannst auf deiner Anlage. Also Züge, die von Aadorf nach Beromünster fahren und weiter nach Cornheim, und dann wieder von Cornheim zurückkommen (nicht von Aadorf). Und deine kleine Welt braucht ein paar Industrieanschlüsse, wo man Güterwagen zustellen kann. Letzteres wird hier behandelt:
http://www.1zu160.net/workshop/anlagenplanung3.php
Füge bei den Bahnhöfen zwei, drei Anschlöiesser hinzu und vielleicht noch ein Faller Sägewerk auf offener Strecke bei der Nebenbahn.

Dazu denke ich, der Vorschlag von Tomi (38) mit nur einem Schattenbahnhof, der aber Aadorf UND Cornheim darstellt, ist verheissungsvoll. Es gibt dann im Prinzip zwei (doppelspurige) Kehrschleifen, die "spitz" miteinander verbunden sind. In der einen Schleife befindet sich der SchBf, im anderen befindet sich der sichtbare Bahnhof.

Nur eine Nebenbahn, dafür mit Endbahnhof, ist ebenfalls eine gute Idee. Wenn du keinen Endbahnhof magst, darf es auch eine Kehrschleife sein. Aus meiner Erfahrung mit meiner eigenen Nebenbahn mit Endbahnhof darf ich sagen, dass der Endbahnhof mehr Spass macht als die Kehrschleife. Man muss auch nicht jedesmal die Lok umsetzen, wenn man Pendelzüge verwendet. Wenn du keine Lust hast zum rangieren, kannst du auf der Hauptbahn im Kreis fahren.

> ob das machbar ist

Das Problem mit deiner Skizze ist, dass sie nicht massstäblich ist. Das heisst, sobald du einen massstäblichen Plan erstellen willst, ergeben sich an allen Ecken und Enden Probleme. Du musst noch viele Dinge ändern, bis man das bauen kann - aber am Grundkonzept (zwei Kehrschleifen, eine mit SchBf, eine mit sichtbarem Bhf) kannst du durchaus festhalten.

Die Kurven links und rechts des Bahnhofs sind zu eng. Man müsste alles grosszügiger machen und (wie auch schon erwähnt) den Bahnhof andersrum "biegen".  Plane genügend Strecke bis zur Überführung der Nebenbahn, wegen der nötigen Rampen. (Muss man sie überhaupt überführen? Lässt sich eine Brücke / Überführung nicht auch anderswo auf der Anlage unterbringen?) Ausserdem sollte das Terrain nach hinten ansteigen, da sonst die vorne liegenden Teile den Blick auf die hinten (tiefer) liegenden Teile versperren. Die hinten liegende Strecke (Nebenbahn) sollte also höher liegen als die Hauptbahn, nicht umgekehrt.

Felix
Habe mal ein bisschen rumgemacht:
http://img175.imageshack.us/img175/5130/uwedoppelschleifecq0.gif

Zuoberst ist der sichtbare Teil. Von A kommend steigt die Strecke wenig, aber kontinuierlich. Zuerst geht es nach links unten, einmal drehen und dann zum Bahnhof B. Dann weiter nach rechts unten und bei C verschwindet die Bahn wieder. Die Nebenbahn führt vom Bahnhof B nach links und verschwindet kurz im Tunnel (nötig wegen dem Geländeanstieg zum Endbahnhof hin). Während sie kontinuierlich ansteigt, unterquert sie eine Brücke und verschwindet dann im Kehrtunnel. Der Kehrtunnel kaschiert die 180°-Kehre, es ginge auch ohne Tunnel. Nach dem Kehrtunnel liegt linker Hand das Sägewerk. Dann geht es über die Brücke, die wir zuvor unterquert haben, und schon sind wir im Endbahnhof der Nebenbahn. Hier gibt es drei Gleise, wo Güterwagen abgestellt werden können. Eines ist das Schuppengleis, die beiden anderen können Industriebetriebe sein: eine landwirtschaftliche Genossenschaft und eine Brennstoffhandlung.

Kritisch am Gleisplan ist die Dachschräge. Diese bestimmt, dass der Nebenbahnhof nicht allzu hoch sein darf, ansonsten er weiter nach vorne zu liegen kommt, was die Möglichkeiten für den Geländebau weiter vorne einschränkt. Es wird schon ziemlich knifflich auf 60cm Breite, könnte aber hinkommen. Wichtig ist, den Nebenbahnof vom Hauptbahnhof optisch abzutrennen, z.B. mit einem Waldstück.

Eigentlich wollte ich die Nebenbahn, vom Hauptbahnhof ausgehend, nach rechts wegführen, unten rechts im Kehrtunnel drehen, um die ganze Anlage führen (hitner dem Bahnhof hindurch) und dann links unten, über der Kehre der Hauptbahn, den Endbahnhof anordnen. Dies wäre eine interessante Entwiclung, aber sie belegt beide Ecken (oben links und rechts) und damit bleibt kein Platz mehr für die Drehscheibe. Wenn du darauf verzichten kannst, wäre dies eine Alternative.

Zum Untergrund (unten im Bild): Die Strecke von A führt erst mal nach rechts, während sie weiter an Höhe verlieret, dreht dann am einizg möglichen Ort (rechts unten, unter der Strecke von C her) und läuft dann, nun horizontal, zurück unter den mittleren Anlagenteil. Dort vereinigt sie sich mit der Strecke, die von C her kommend abfällt und ebenfalls unter den mittleren Anlagenteil läuft. Es ist eine doppelspurige Verzweigung aus zwei Weichen und einer gewöhnlichen Kreuzung. Danach läuft die Strecke im Gegenuhrzeigersinn (Rechtsbetrieb) an der Hinterkante entlang nach links unten, dreht dort an die Anlagenvorderkante und mündet in den Schattenbahnhof. Dieser ist an der Anlagenvorderkante gut zugänglich udn soll mindestens 10 Gleise umfassen. Nach dem Schattenbahnhof erreichen die Züge wieder die doppelspurige Verzweigung und können wählen, ob sie von A oder C nach B fahren.

Die langen Strecken von der doppelspurigen Verzweigung bis zum Auftauchen der Strecke sind wichtig. Ich würde sie jedoch nicht total verbergen, sonst geht es dir wie mir: Nach Abfahrt des Zuges aus dem Schattenbahnhof geht es so lange, dass du das Auftauchen der Züge verpasst...

Ganz unten auf dem Bild siehst du ein schematisches Streckenkonzept.

Beim Bahnhof B braucht es eine Gleisverbindung, womit man von der Nebenbahn (das hintere Bahnhofgleis) das rechte STreckengleis nach C erreichen kann.

HTH

Felix

Beitrag editiert am 05. 01. 2007 19:23.
oh, das war reichlich.
Ich bin mir nicht sicher ob ich das alles verstanden habe. Das mit den Schattenbahnhöfen (Einfahrt gleich Ausfahrt) und der gespiegelten Version des Hbf für die Hauptstrecke ist wohl der einfache Teil.
Das die Anlage im hinteren Bereich höher sein sollte als im Vorderen auch,
hatte halt einen Kompromiss gewählt, Hauptstrecke 3cm angehoben un Nebenbahn 3cm abgesenkt, eigentlich nur in dem Bereich der Unter-oder Überführungen. Ok, Sägewerk bzw Industrie hätte ich auch irgendwie eingebaut, dafür fehlt mir aber vorher die Vorstellung und ich hätte das erst beim Aufbau realisiert. Jetzt muß ich das alles erst mal auf mich wirken lassen.

Danke Allen für die lehrreichen Tipps

Uwe
@Felix

Da hat unser Planungsmeister mal wieder zugeschlagen.

Aber ich würde die Tunneleinfahrt A im Sinne einer längeren "Paradestrecke" noch bis kurz vor die Ecke ziehen. Gleichzeitig verkürzt du die Tunnelstrecke etwas, wenn der Zug über A wieder in den sichtbaren Bereich fährst.

Gruß Sascha
Hallo Felix,
einfach nur super, so langsam begreife ich das Prinzip. Am rechten Gleiswendel ist die Einfahrt auf der rechten Seite, der ist bereits fertig. Beim Linken sind noch alle Optionen offen. Wo ich mich ein wenig schwer tue sind die Höhen der einzelnen Strecken und die Sache mit den Weichen im Bahnhof, eigentlich wollte ich nur mit 15° Weichen bauen. Wenn ich hier so probiere wird leider das Bahnhofsgleis am Gebäude immer das Kürzeste, gefällt mir nicht, muß aber noch ein wenig experimentieren.
Die Alternative mit der wegfallenden Drehscheibe würde mich noch interessieren, kann ich mir so gar nicht vorstellen. Auf die Drehscheibe würde ich aber zu Gunsten von interessanterem Fahrbetrieb verzichten.

Vielen Dank

Uwe
Hallo Uwe, hallo Felix

eventuell könnte man die Nebenbahn, die jetzt im linken Anlagenteil endet, sogar noch hinter dem Bahnhof entlang führen (eventuell auch verdeckt) und somit eine längere Strecke bis in die Nähe vom Tunneleingang C ermöglichen.

Gruß

Tomi

Beitrag editiert am 05. 01. 2007 21:32.
@43
Hab mal die ungefähren Höhen (in mm) eingezeichnet. Dabei habe ich festgestellt:
- links unten braucht es keinen Wendel (ein Kehrtunnel genügt).
- rechts unten ist der Platz in der Höhe recht knapp, da sollten sich die Gleise der beiden Linien A und C eigentlich nicht kreuzen, sonst wird es eng.
http://img59.imageshack.us/img59/7986/uwedoppelschleife1yt4.gif

Dann hab ich noch den Wendel rechts unten "umgekehrt". Dadurch ergibt sich jedoch eine Spiegelung der Anschlüsse an der doppelspurigen Verzweigung im Untergrund (vom SchBf nach rechts führt dann nach C; nach links führt nach A). Dies schien mir weniger günstig für den Bediener. Ich habe versucht, die verdeckten Strecken rechts unten auszukreuzen, aber es geht nicht - die Höhe fehlt für Überkreuzungen. Es nützt auch nichts, wenn man alles einen Wendelumgang weiter unten anordnet (siehe Zeichnung unten, verdeckte Strecken).

http://img219.imageshack.us/img219/2983/uwedoppelschleife2hh5.gif

Dann habe ich noch die Nebenbahn nach rechts verlängert (rot gezeichnet), wie von Tomi angeregt (so rum geht es ja auch). Die Drehscheibe und die Abstellgleise hab ich weggelassen. Abstellgleise haben wahrscheinlich wieder etwas Platz, die DS wohl eher nicht. Die Nebenbahn führt jetzt hinter dem Hbf durch (verdeckt, damit keine optische Konkurrenz entsteht; könnte auch sichtbar sein -> Vorstadtbahn) und dann nach rechts unten in den Kopfbahnhof.

Wenn man die Drehscheibe lässt und die Nebenbahn nicht verlängert, könnte es eine Idee sein, die nochmals auftauchende Paradestrecke vom linken Schenkel auf den rechten zu verlegen. Das ergibt mehr Platz für die Landschaft auf dem linken Schenkel. Geht aber nur, wenn rechts keine Nebenbahn Platz benötigt, denn der schräg im Raum stehende Schenkel ist schmal.

Soviel für heute. Nun geht es darum, die Gleisführung im Raum anzuordnen unter Beachtung der jeweiligen Durchfahrhöhen. Dazu kann ein Gleisplanprogramm durchaus hilfreich sein, es geht aber auch mit Karopapier, Zirkel und Bleistift. Je nach dem verändert sich die Streckenführung noch ein klein wenig.

Der Schattenbahnhof sollte allermindestens 10cm lichte Zugriffsöffnung haben (besser mehr), sonst ist er nicht wirklich zugänglich. Falls das nicht zufriedenstellen hinzukriegen ist, müsste man in Betracht ziehen, den SchBf am hinteren Rand zu bauen statt am vorderen.

Felix

Beitrag editiert am 06. 01. 2007 03:42.
Einen hab ich noch... Wir könnten, vom SchBf her, die Strecke nach A nicht nach "rechts", sondern nach "aussen" wegführen und die Kreuzung durch eine Überführung beim Wendel rechts unten ersetzen. So werden wir die gefährliche Kreuzung los. Wir brauchen dazu etwa 2m Länge für die Rampe zur Überführung - glücklicherweise haben wir diese. Solche kreuzungsfreien Abzweige werden auch bei der grossen Bahn favorisiert.

http://img411.imageshack.us/img411/5651/uwedoppelschleifekreuzuhk7.gif

So ist es dann auch egal, ob der Wendel links unten nach links oder nach rechts dreht - die Zulaufstrecken passen immer, A ist immer "aussen" bei der Verzweigung.

Es wäre wahrscheinlich eine gute Idee, den Wendel rechts unten viergleisig laufen zu lassen, zumindest im unteren Bereich, wo die Strecke von A hinzukommt. Ob die Strecke von A aussen oder innen läuft, hängt hauptsächlich von der Drehrichtung der Strecke B ab, d.h. davon, wie man das eine Gleis von A unter der Strecke von B durchführen kann. Mit einem viergleisigen Wendel könnte man beide Strecken tiefer tauchen lassen, wodurch die Zugänglichkeit zum Schattenbahnhof verbessert werden kann. Das habe ich jedoch nicht eingezeichnet.

> Was ich mal brauche sind ein Paar Ideen einfach als Denkanstoss

Ich denke, nun hast du genügend
Halt uns auf dem Laufenden!

Felix
Hallo,
Euch allen vielen Dank für die Mühe.
Felix deine Version werde ich versuchen vom Konzept her umzusetzen, werde aber bestimmt den einen oder anderen Kompromiss eingehen müssen, aber das ist halt das Leben.
Da ich in den letzten zwei Jahren, in denen ich diesem Hobby verfallen bin auch die eine oder andere Erfahrung gemacht habe werde ich natürlich weiterhin aktiv an diesem Forum teilnehmen und Euch auch mit den Fortschritten meiner MOBA auf dem Laufenden halten. Sicher brauche ich auch noch diversen Rat von Experten (Euch).

Bis dahin
Viele Grüsse aus dem Schwaben Ländle

Uwe


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