1zu160 - Forum



Anzeige:
MTR Exclusive - Onlineshop und Exklusivmodelle

THEMA: MTX-Modelle spielen "verrückt" ...

THEMA: MTX-Modelle spielen "verrückt" ...
Startbeitrag
stainless_steel - 22.12.06 10:48
Hallo,
Vielleicht kann mir ja der ein oder andere von Euch bei folgendem Problem einen wertvollen Tipp/Hinweis geben:

Ich betreibe eine analoge Anlage mit dem alten Arnold Beleuchtungstrafo, der zur kontinuierlichen und ständigen Innenbeleuchtung der Waggongs konzipiert ist. Unglücklicherweise spielen neu-erworbene MTX-Modelle auf dieser Anlage nach nur wenigen Minuten verrückt: Zunächst laufen diese Loks in den ersten Betriebsminuten ohne Fehl und Tadel und urplötzlich beschleunigen sie selbstständig (!) bei konstanter, gleich bleibender Trafoeinstellung auf Höchstgeschwindigkeit. Auch bei Trafoeinstellung "Null" laufen diese Maschinen des weiteren los und lassen sich nur noch in eine Richtung regeln - wobei "regeln" absolut unzulänglich ist: die Loks sind eigentlich nicht mehr betriebstauglich aufgrund ihrer neu entwickelten Eigendynamik. Kurioserweise betrifft dies nur die neueren MTX-Modelle mit eingebautem Lichtwechsel rot/weiß (V200 / V80 / E10.12) …

In meinem freundlichen Eisenbahnfachgeschäft hat man mir erklärt, dass die kontinuierliche Spannung den Faulhaber-/Glockenankermotor zerstört habe, nur hinkt diese Erklärung insofern, dass die V80 bzw. E10.12 meines Wissens gar keinen Faulhaber-/Glockenankermotor besitzen …

Vielleicht hat einer von Euch ja schon Ähnliches erlebt bzw. kann mir ´nen Tipp oder Erklärung geben (andere Fabrikate von Hobbytrain, Arnold, Kato über GFN laufen problemlos auf dieser Anlage …). - Danke!

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick

Hallo,

Der Motor ist sicher noch OK. Zumindest die V200.0 und V80 haben serienmässig ein Auslaufmodul in der Schnittstelle steckt. Ich vermute dieses kommt nicht mit der Wechselspannung am Gleis zurecht. Wie das bei der E10 aussieht weiß ich nicht.

Grüße, Peter W.
Hallo Patrick,
ich kann deine Beobachtung bei gleicher Konfiguration bestätigen. Eine sichere Erklärung hab ich nicht. Wenn es nicht die Motoren sind, welche die Spannung der Dauerzugbeleuchtung nicht verkraften, könnte es noch der Analogstecker für die Digitalschnittstelle von Trix sein. Welcher dann eine undefinierte Spannung an den Motor liefert. Am verrücktesten benahm sich bei mir eine Trix Lok mit auf analog eingestelltem Decoder. Die machte derartige Sprünge, daß sie fast vom Stand heraus vom Gleis sprang. Kaputt sind die Motoren sicher nicht. Mein Tipp: mach die Dauerzugbeleuchtung über einen Schalter separat zuschaltbar (einfach die Wechselstromversorgung des Beleuchtungstrafos unterbrechen. Dann sollten die Trixloks wieder wie gewohnt fahren. Bei anderen Loks kannst du den Trafo dann ja wieder zuschalten.
Gruß
Lorenz
Hallo Patrick,
ich schätze auch, daß die Platine (Weiss/Rot-Wechsel) in Kombination mit der Analogplatine einfach mit der Wechselspannung des Beleuchtungstrafos nicht klarkommt und ein oder zwei Transistoren, die eigentlich sperren sollen unter diesen Bedingungen der Wechselstrom gleichrichten und damit den Motor antreiben. Nimm doch einfach den Beleuchtungstrafo vom Netz und berichte, wie die Loks dann fahren. An einen Motorschaden glaube ich nicht.

Gruss  Richard
Hallo,

besten Dank für die Antworten!

@ Richard, Nr. 3:
Momentan sieht´s ohne Arnold-Generator sehr schlecht mit den MTX-Problemloks aus: Die E10 fährt nur noch in eine Richtung und das unkontrolliert ... Eine schöne Bescherung .... !!!!!

MfG,

Patrick
Wassss?!?!?

Die anderen Loks? (von MTX)

Sonstige Loks ohne die undurchsichtige MTX-vorne-weiss-hinten-rot?

Ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen!

Fassungslos - Richard
Hi Richard,

die V200.0  entspricht im Fahrverhalten ohne Generator absolut der E10, soll heissen Fortbewegung lediglich in eine Richtung und das eher schlecht als recht. --> Wobei das aber keinesfalls mit dem Wechsel von Betrieb mit Beleuchtungs-Generator auf Betrieb ohne Generator zusammenhängt, sondern irgendetwas müssen die MTX-Loks dem alten Arnold-Beleuchtungs-Generator krumm genommen haben ...

Die V80 konnte ich noch retten. Was mich allerdings stutzig macht ist, dass die MAK Diesellok-Varianten (Tegernseebahn, HGK) trotz längerem Betrieb keine Störungen zeigen (die haben auch den ominösen Weiß/Rot-Lichtwechsel ...)

Zur Not muss ich ´mal bei MTX/Märklin nachhaken woran´s liegt!

MfG,

Patrick
Hallo Patrick ,

>>MTX-Modelle spielen "verrückt" ...<<
... hmm die MTX-Modelle oder der Betreiber ?
--> http://img242.imageshack.us/img242/9929/nichtfueril7.png

MfG alfred
da muß ich Alfred mal Recht geben....
Übrigens werden die Motoren nicht kaputt sein sondern lediglich die Analogstecker.
Die gibt es als preiswertes Ersatzteil oder von einem Digitalbahner hier im Forum., der seinen Fuhrpark dauerhaft auf Digital umgestellt hat.
Ich kann nicht aushelfen, da ich nur auf meinen Modulen digital fahre und auf der Kelleranlage analog. Insofern benötige ich die Analogstecker noch.
Gruß
Klaus
Hi

@ Alfred:
Kann schon sein, dass auch gleich der Betreiber "verrückt" spielt ...! Mensch Alfred, sag´ mir lieber ´mal aufgrund von Deinen 109 Jahren Spur-N-Erfahrung woran´s liegt. Sind´s wirklich nur die Analogstecker?

Übrigens: V200.0 und E10 führen den Hinweis (hab´ grad nachgeguckt), die V80 nicht! Super Dokumentation!

MfG,

Patrick
V200.0 und E10 haben meines Wissens Auslaufmodule in den Analogsteckern.
Gruß
Klaus
Hallo ,

... bei den MTX- Fauli-Loks hab ich keine Ahnung - die sollen evtl. keinen "normalen" Analogstecker drinnen haben sondern möglicherweise ein sogenanntes "Auslaufmodul".

Aber auf den gewöhnlichen Analogsteckern kann nicht viel kaputt gehen - da sind evtl. nur Dioden drauf.

Den Knacks werden wohl die rot/weiss/Wechsel-Platinen abbekommen haben - und die Reparaturarbeit daran soll eine schönne Fummelei sein ...

MfG alfred
@ Klaus,

danke, werde dem nachgehen! Wie gesagt: Bin für jeden Tipp dankbar!
@ Alfred:

Natürlich auch Dir besten Dank!

Patrick
Hallöchen, gut dass dieses Thema mal einer anspricht. Die Probleme mit den analogen Schnittstellensteckern bei TRIX sind schon echt`ne Seuche. Zu dem sind auch noch die Steckerhalterungen eine reine Katastrophe. Sie sorgen garantiert dafür, dass die Stromaufnahme manches mal so wackelig ist, dass man meint die Lok habe Probleme über die Aufnahme der Räder. Nö es liegt alles an der Kombination Stecker + Aufnahme. Das Problem mit dem Arnold Lichtgenerator kenne ich auch. Mein Lieblingsobjekt ist hier die BR 41 von Trix. Habe schon zwei Schnittstellenstecker erneuert, bis ich drauf gekommen bin, dass es auch einfacher geht. Ich habe zwar nicht die große Ahnung von Elektrik bzw. Elektronik, aber es war immer eine Art Kondensator oder so etwas welcher sich verabschiedet hat. Also habe ich einfach eine Brücke eingelötet und siehe da, seit dem dreht mein Mörchen seine Runden ohne Probleme. Das gleiche ist bei den ersten Serien von Lemkes Taurusmodellen auch so gewesen. Schon nach 50 cm hatte ich aus einer nagelneuen E-Lok eine Dampflok gemacht. Auch hier war es das besagte Kondensatorproblem. Nach Einsenden der Lok, hatte ich einen guten Kontakt zur Fa. Lemke und die haben mir das geschildert. Einfach Brücke rein und gut. Auch diese Lok läuft jetzt 1A. Beiden neueren Modellen ( habe jetzt eine 182 er in der DB Ausführung gibt es das Problem ab Werk schon nicht mehr). Vielleicht finde ich noch die Korespondenz mit Lemke, dann setze ich sie noch mal hier ins Forum.
Also, wozu brauchen wir Analogfahrer Schnittstellen, die machen sowieso nur Probleme.
Bis demnächst,
Johannes
Hallo!

@Johannes: Achtung! Kondensatoren werden immer parallel geschalten und dürfen nur entfernt werden, niemals aber überbrückt (kurzgeschlossen) werden!

Möglicherweise meinst du die Induktivitäten (Spulen), die überbrückt werden müssen (wenn man sie entfernen will).

lg
ismael


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;