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THEMA: Brauche Airbrush Tipps

THEMA: Brauche Airbrush Tipps
Startbeitrag
robinmasters111 - 04.12.06 20:26
Hallo liebe N-Gemeinde,
ich habe den Beitrag "Airbrushprobleme" mitverfolgt und habe noch ein paar Fragen.
Ich habe die selben Probleme wie Volker. Ich habe einige Sachen problemlos lackieren können und jetzt kommt nix mehr aus der Düse raus(Starter-Kit von Conrad), egal wie stark ich den Lack verdünne.Desweiteren bricht der Druck wenn ich den Knopf loslasse nicht schlagartig ab sonder es zischt noch 2 - 3 sek. nach. Ich kann machen was ich will es funktioniert nur kurz aber bereits nach 10 sek sprühen zischt es nur noch und es kommt keine Farbe mehr raus.
Dann habe ich noch gelesen, das man die Druckgasflasche in eine warmes Wasserbad stellen soll. Warum tut man das und warum ist das evtl. gefährlich???
Ich habe jetzt nach großem Frust das ganze Ding zerlegt und alles in Nitroverdünnung komplett eingeweicht und sauber gemacht. Habe es seitdem aber nicht mehr getestet.
Wer kann mir helfen?
Gruß Stephan

Hallo robinmasters 111
Mir ist es genau so gegangen wie dir. Vergiss die Druckgasflasche. Habe mir einen kleinen Kompressor gekauft (auf Dauer billiger als die Flasche) Das warme Wasser ist kein Problem (kochen soll es nicht ) soll den Druck halbwegs stabil halten.
In Nitro würde ich auch die im großem Frust zerlegte Pistole nicht geben es tut auch Terpentin. (aber auch nicht sehr empfohlen.) Das mit dem Druck auf den Knopf habe ich durch PUTZEN etwas beheben können, aber kein wirklich gutes Ergebnis . Kann leider nur aus meinen Erfahrungen sagen , habe mir ein neues Teil (Komplett alles) zugelegt, und aus meinen Fehlern gelernt. jetzt macht Airbrush Freude.
Wenn du nicht umsteigen willst dann kann nur putzten helfen (das Lackproblem zu dick zu dünn der Lack soll wie Kondensmilch sein.)

Versuche einmal nur Terpentin statt Lack Durchzugblasen  oder Wasser wenn dann das gleiche Problem wieder auftritt ist es auch eine Möglichkeit das sich irgendwo ein kleiner Lackrest an-gehaftet hat (auch schon gehabt).

nicht aufgeben.

Gruß
roman
Nach dem Ende der Arbeitsgänge kurz mit Nitro durchsprühen. Danach auseinandernehmen und schön reinigen. Dann gibt`s auch keine Probleme.
Die Benutzung von Druckgasflaschen ist wirklich indiskutabel. Wenn schon denn schon. Ein guter Kompressor ist fast eine Anschaffung für`s Leben.

Gruß
Thorsten
hallo robinmasters.
Welche Art von Lacke verwendest du oder ist das Problem auch gleich am Anfang aufgetreten?....wäre interessant zu wissen!!

Gruß
roman
Beim Airbrushen ist eine gewisse Verdünnung der Farben ebenso wichtig wie der vernünftige Druck. Je weniger Verdünnung und je geringer der Druck umso eher setzt sich die Pistole zu. Da ich auch mal anders angefangen habe weiss ich zu berichten, dass sich erfahrungsgemäß rächt, wenn man Druckflaschen bis zum letzten Ende verwendet. Der Druck läßt imme rmehr nach und das Ergenis ist am End eeine zugesetzte Pistole.
Für normale Arbeiten wähle ich auch mindestens eine 0,3er Nadel / Düse. Auch hier wieder: Je feiner Nadel und Düse, umso eher setzt sich die Pistole zu. Zwingende Voraussetzung ist natürlich auch eine gründliche Reinigung der Pistole. In der Regel brauche ich oft für eine Reinigung schon mehr als für das Lackieren selbst.
Ich verwende Revell-Airbrush-Email-Colour und Aquiedus-Hobby-Colour (water based) aus Japan. Beide Farbpaletten ergänzen sich optimal, wobei sich die Hobby-Colour einfacher verarbeiten lassen.  

Viele Grüsse
Frank  

Beitrag editiert am 04. 12. 2006 23:06.
Hi Stephan,

meld Dich mal per Mail n-spur-blaulicht@web.de, dann kriegst ne telefonische online hilfe, ich hab auch lange mit conrad pistolen gearbeitet (HP 200 und HP ich glaub 101?), das Problem jedenfalls mit dem zischen danach hatten die auch und ist eigentlich nur ne kleinigkeit.

gruß
chris
@Chris

diese "Kleinigkeit" würde mich auch sehr interessieren! Gerne würde ich hier darüber lesen.
Danke
LG Ricola
Hi Ricola, hi @ll
Ein Geheimnis wollte ich eigentlich nicht draus machen, nur bin ich bei Erklärungen eher Meister des gesprochenen Wortes. Also werde ich mein Bestes geben, das ganze in schriftliche Worte gefasst zu erklären

Normalerweise musst Du den Hebel drücken und ziehen, mit dem Drücken schaltest Du den Luftstrom frei, durch das Ziehen regulierst Du die Menge der Farbe. Beim Drücken wird durch den Hebel ein kleiner Stift nach unten gedrückt, der wiederum das Ventil der Druckluft betätigt. Dieser "Stift" sitzt in einer Gummidichtung. Diese ist sehr empfindlich gegen alle eindringende Farbe oder auch Lösungsmittel. Abhilfe also hier: Stift raus, mechanisch reinigen (Verdünnung, Terpentin... mit einem fusselfreien Tuch polieren) und dann den Gummiring vorsichtig einölen. Ich benutze hierzu Ballistol oder WD 40 Kriechöl. Nachdem das meines Wissens nach aber nur aus Sprühdosen kommt, empfieht es sich, zunächst ein paar Tropfen in einem kleinen Glas zu sammeln und das ganze dann mit Pipette oder ähnlichen aufzutragen. Ein simples "Einsprühen" versaut dir nachfolgende Airbrushergebnisse.
Warum kein Farbe mehr kommt.... könnte daran liegen, dass die Nadel vom Hebel nicht mehr mitgenommen wird, wenn man ihn nach hinten zieht. Die hintere schwarze Hülse lösen, dann sieht man die Metallnadel und die passende Verschraubung. Wenn du jetzt den Hebel ziehst, sollte sich die Nadel mitbewegen. Manchmal muss die Rädelmutter wirklich "bis Anschlag" festgezogen werden (OHNE WERKZEUG!!!), damit sie wirklich Grip bekommt.
Also wie gesagt, eigentlich Kleinigkeiten. Abgesehen davon, reagieren die Dichtungen auch sehr empfindlich auf  "Einlegen" in Lösungsmittel. Also hier wirklich nur kurz zum Saubermachen, nicht aber einfach "drin liegen lassen". Ach ja... Durch die Düse musst Du nach der Reinigung durchkucken können, geht das?
Viele Grüße, hoffentlich hats geholfen?

Chris

PS @Ricola: meldest Du dich mal wg. Stuttgart?  Gruß
@Chris besten Dank.

Das geht ja wunderbar mit Deiner Erklärung. Ja die Gummidichtungen snd wirklich heikel. Ich zerlege meine Pistole vollständig, reinige es rasch in Verdünner oder Pinselreiniger. Danach setze ich eine Laugenlösung für den Ultraschall an und vibriere das Ganze sauber. Danach gründlich mit reinem Wasser spülen, abtrocknen und Rest trocknen lassen. So habe ich immer eine saubere Pistole. Die Gummiringe müssen ab und zu ausgewechselt werden, da diese durch das mehrmalige auf und zudrehen schwächer werden.

LG Ricola
JUHU
es funktioniert,
besten Dank an alle Tippgeber.
Ich habe die Flasche in warmes Wasser gestellt und schon hatte ich mehr Druck.
Ich habe ebenfalls alles nochmal sauber gemacht und siehe da es funktioniert.
Vielen velen Dank.
@ Chris: werde mich demnächst mal wieder bei dir melden wegen Logos drucken.
mfg Stephan


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