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THEMA: Signalisierung für Kurzeinfahrt

THEMA: Signalisierung für Kurzeinfahrt
Startbeitrag
Sir-Toby - 13.10.06 22:10
Hallo,
bei meiner geplanten Anlage, bin ich mir nicht sicher, wie die Signalisierung richtig sein muss. (Siehe Foto) Wenn ein kurzer Zug von rechts in das obere Gleis einfährt, dann soll er vor dem Signal A halten. Ein langer Zug braucht hingegen mehr Platz und soll bis Signal B fahren.

a) eine Möglichkeit habe ich in Ludwigsburg gesehen. Da sind A und B Ausfahrsignale und Signal A (da folgt ebenfalls eine Weiche im Bahnsteigbereich) wird dann auf Kennlicht geschaltet. Wenn aber nun ein kurzer Zug einfährt und A zeigt Hp0, und dann die Ausfahrt gestellt wird, kriegt da A Kennlicht und B Hp1 oder kriegt A Hp1 und B zeigt Kennlicht?

b) oder kann A auch ein Sperrsignal sein?

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Reicht da nicht eine H-Tafel mit dem Zusatz "Kurzzug" oder "?? Achsen"?

Wenn nicht, ein Wartezeichen in Kombination mit dem Licht-SH1-Signal.

Viele Grüße - Udo

PS:
Wenn du Blider per www.imageshack.us zeigen möchtest, benutze bitte den untersten Link direkt zum Bild. Bei deinem obigem Link werden weitere Fenster geöffnet, die Viren oder Trojaner enthalten können.
Siehe auch:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=198922&start=5

Beitrag editiert am 13. 10. 2006 23:19.
Moin Tobi,

Signal A muß sogar ein Sperrsignal sein, denn wozu ein Hauptsignal, wenn´s rechts in einen Stumpf geht? Wenn dann ein Zug bis zum Asig vorziehen soll, wird das Sperrsignal auf Sh1 gestellt, nicht Kennlicht.

Zwei Zwischen- oder Ausfahrsignale in einem Gleis sind - wie Du richtig erkannt hast - nur dann vorhanden, wenn es mehr als eine Möglichkeit gibt, den Bf von dem Gleis aus zu verlassen. Das mit der Kennlichtschaltung hängt immer davon ab, welchen Fahrweg der Zug nimmt.

Gruß
Marco
@ Udo

Rein eine Haltetafel reicht nicht, da eine Signalisierung in den Stumpf gegeben sein muß, wenn da eine Rangfahrt rein möchte. In Deinem Fall müßte eine Rangfahrt auf´s Einfahrgleis fahren, um eine Signalisierung oder - je nach Stellwerksbauform - mündliche Zustimmung zu bekommen und auf dem Einfahrgleis wird aus Sicherheitsgründen nur in Ausnahmefällen rangiert.

Gruß Marco
@Marco - hast recht, ich hab das Stumpfgleis nicht bedacht.

Auch die Kombination Ra11/Sh1 scheidet aus, da diese Signale nur für Rangierfahrten und nicht für Zugfahrten gelten.

Viele Grüße - Udo
Mit dem Steuerprogramm Railware haben Sie damit keine Sorgen.
Jedem Zug lässt sich ein präzieser Bremsweg einstellen. Der Zug hält garantiert am Signal oder an Bahnsteigmitte. Ganz wie Sie wünschen.
Zug fährt erst weiter, wenn das Programm nach eingestellter Haltezeit das Signal stellt und die vorausliegende Strecke frei ist. Durchfahren für Fern- oder Güterzüge mit regelbarer Geschwindigkeit ist einstellbar.

Grüsse. s.voigt
Hallo,

es gibt mehrere Varianten (mit Beispielen):

Beispiel Altenbeeken mit Hauptsignalen:

Aus Warburg kommend kann der Triebwagen, der nur mit HP2 einfährt am Zwischensignal angehalten werden. Dies ist wegen des Durchrutschweges wichtig. Kommt der IC oder ICE reicht die Länge nicht aus. Das Zwischensignal wird auf Kennlicht geschaltet und das Ausfahrsignal ist somit gültig. Wegen des nichtvorhandenen Durchrutschweges dürfen jetzt keine Züge aus Richtung Paderborn nach Richtung Hameln fahren.
Ausfahrt: Das Signal, vor dem gehalten wurde geht in Fahrtstellung, das andere Zeigt Kennlicht.

Es gibt aber auch Bahnhöfe wo das Zwischensignal auf Kennlicht geht und das Ausfahrsignal auf Fahrtstellung geht.

Beispiel Eichenberg mit Sh Signalen:

In Eichenberg kann aus Richtung Bebra und Kassel mit 30 km/h eingefahren werden. Dann wird an der Bahnsteigmitte am Sh Signal gehalten. Das Signal wechselt auf Kennlicht und dann wird normalerweise an den davor stehenden Zug herangefahren und gekuppelt.
Wer solche Signalisierungen in geballter Form sehen will, sollte mal die Strecke Paderborn- Warburg fahren. Soviele betriebliche Besonderheiten habe ich in so geballter Form noch nicht gesehen.

Vielen Dank für die Antworten!

@ siggi: Eine Steuersoftware, die diese Aufgabe bewältigen kann, habe ich, ich wollte wissen, wie die Signalanordnung vorbildgetreu erfolgt.

@Steffen: Geht das Sh in Eichenberg zur Ausfahrt auf Kennlicht oder auf Sh1?
@ Darf ich davon ausgehen, daß das erwähnte "Zwischensignal" unter dem Begriff Zugdeckungssignal amtlich gehandelt wird und nur (oben) ein  weisses Kennlicht zu diesem Zweck hat ? Ich habe das bislang immer als Sh Signal betrachtet, was aber nicht der Fall ist. Gruss EF
@ 7

Das Signal geht auf Kennlicht.
@ 8

Zwischensignale sind Hauptsignale die einen Bahnhof in Abschnitte unterteilt. Auf ein Zsig folgt entweder das Ausfahrsignal oder aber auch weitere Zsig.

@ 4

Sh-Signale gelten auch für Zugfahrten, wenn´s Sh0 zeigt kann man da nicht einfach als Zugfahrt dran vorbeifahren, die zwei Hellen müssen schon aufleuchten bzw. der Balken muß nach rechts oben zeigen.

Gruß
Marco
Hallo Marco,
ich hatte da das Ra11 (Wartezeichen) im Sinn. Das gilt doch nur für Rangierfahrten.
Das Lichtsignal Sh0 gilt für alle, aber das gibt es ja in Verbindung mit dem Ra11 nicht. Das Ra11 wird bei Bedarf ja nur mit dem Lichtsignal Sh1 (den zwei hellen) kombiniert.

Aber für die oben geschilderte Situation ist Ra11/Sh1 wie schon geschrieben, falsch.

Es wäre mal interessant zu wissen, wie die Situation mit Formsignalen gelöst würde.
Mit einem (Form-)Gleissperrsignal, das Sh0/Sh1 zeigen kann?

Viele Grüße - Udo
@ alle

die einfachste und meist genutzte Möglichkeit habt Ihr nicht erwähnt, man vewendet kein Signal A sofern überhaupt keine Zugfahrt in das Stumpfgleis fahren soll, was in betracht der größe des Bf's sehr wahrscheinlich ist.
Die Begründung , Weiche wird in Grundstellung (gerade) verschlossen(Orts bedient) oder Weichenstellung für Zugfahrten in Zwangsstellung überwacht (ferngestellt).
Bsp. für meine Meinung:
-Bf Emmedingen Gl. 3 Bstg.-mitte früher Weiche zur Laderampe Abstand Weiche -> Asig 150m
-Bf Herbolzheim Gl. 3 Weiche 100m vor Ausfahrtsig. zur Ladestraße( derzeitig Rückbaumaßnahmen von nicht mehr benötigten Weichen)

Gruß Roland
Hallo Toby,

nach langer Stille, muss ich mich doch mal wieder um dich kümmern.
Du hättest in Deinem 1. Posting vielleicht schreiben sollen, dass Du wie bei einem SP Dr60 Signalisieren möchtest, damit fallen nämlich so Sachen wie kein Signal, Ra11 und H-Tafel flach. In der Spurplantechnik werden nämlich nicht nur die Zufgfahrstraßen gesichert und signalisiert, sondern auch die normalen Rangierfahrstraßen, und dazu zählt auf jeden Fall auch einen Ladestraße.
Jetzt stell sich noch die Frage ob man ein Sh-Signal oder ein Hauptsignal nimmt.
Würdest Du zwei Hauptsignale nehmen, würde bei kurzer Einfahrt beide Signale halt zeigen, bei einer Ausfahrt von Dort, A Fahrt, das B Kennlicht.
Bei langer Einfahrt zeigt A Kennlicht, B halt, A fällt direkt nach Überfahren auf halt. Bei einer Ausfahrt komm nur B auf Fahrt, A bleibt in Haltstellung.
In Grundstellung zeigen beide Signale halt.  
Hauptsignale mit Kennlichschaltung werden aber eher eingesetzt wenn von der Seite noch eine Zugfahsrtraße mit gleicher Ausfahrrichtung ansetzt, oder man wie in Altenbecken oder auch in Köln Deutz mit den D-Wegen spielen muss.
Hier ist eher die Lösung mit einem Sh1 zeigendem Sperrsignal anzudenken.  
Es gibt auch hier eine Kennlichtmöglichkeit (also Marco F. es müssen nicht immer die zwei hellen sein) dann würde man es Zugdeckungssignal nennen, es dient dazu Gleise zu unterteilen um mehrere Züge hineinstellen zu können, kommt aber hier nicht in Farge, da es Sh1 zeigen muss um die Rangierfahrt in den Stumpf zu regeln. Hier kann ich noch Deine FArge nach der SGT beantworten, sie dient dazu ein Haltzeigendes Zugdeckungssignal auf Kennlich zu schalten (unter anderen).
Hier sollte ein ganz normales Sh Signal stehen, Zugfahrten werden immer bis zum Signal B eingestellt, es kommt also immer A mit auf Sh1. Ein Zug der vorher endet bleibt vorher stehen. Ist sichergestellt, das der Zug stehen bleibt, kann man das Signal A mit der HaGT auf Halt stellen und danach die restliche Zugfahrstraße auflösen (Nachweispflichtig). Von hier kann man nun eine Rangierfahrt in den Stumpf einstellen. rangierst Du jetzt eine Fahrt aus dem Stumpf auf das Gleis und willst nach links ausfahren fährts Du als rangierfahrt von A nach B und danach kannst Du Ausfahrt ziehen.
Eine Solche Weiche kurz vor einem Ausfahrsignal wird als Mittelweiche bezeichnet und ist von der Bedienung etwas ungewöhnlich. aber fürs Grobe dürfte das reichen. Ich kann Dir nur sagen, wenn Du das alles im Detail nachbilden möchtest, braucht die Taste von Signal A einen Blauen Punkt und Du brauchst im Grünen Tastenfels noch eine MGT: Mittelweichengrupentaste. Ob das aber für Dich nötig ist wage ich zu bezweifeln, ich hoffe ich konnte Dir so schon helfen

Gruß
Dirk
Servus Dirk,
*schön, dass sich jemand um mich kümmert*
Danke für deine Erläuterungen. Ich denke, dass das Sh Signal ausscheidet. Da die Zugfahrten im Hintergrund von einem PC gesteuert werden, muss ich darauf achten, was die Software auch hinkriegt. Für die ist nämlich eine Zugfahrt beim Halt des Zuges beendet und damit werden auch alle Fahrstraßen aufgehoben. Das manuelle Auflösen der restlichen Zugfahrstraße ist damit nicht hinzukriegen.
Dann muss ich wohl zwei Hauptsignale aufstellen. Wird dann die Einfahrzugstraße mit der Taste am Einfahrsignal und der am Signal B eingestellt?
Jetzt hab ich das nächste Problem. Bei den Viessmann-Signalen sind die beiden weißen LEDs gekoppelt - die kann man nicht einzeln ansteuern. Wie krieg ich nun Kennlicht?
Die SGT kann ich mir dann schenken. Aber brauche ich bei dieser Lösung auch noch die MGT?

Soweit erstmal für heute, Gruß Tobias

@ Dirk

>Hier ist eher die Lösung mit einem Sh1 zeigendem Sperrsignal anzudenken.  
>Es gibt auch hier eine Kennlichtmöglichkeit (also Marco F. es müssen nicht immer die >zwei hellen sein) dann würde man es Zugdeckungssignal nennen,

Ja Meister, ich bin Tf, ich kenne Zugdeckungssignale. Ich habe diese Möglichkeit weggelassen, weil hier ein Zugdeckungssignal nicht in Frage kommt (siehe Posting 3).
Dein Text enthält auch nicht mehr Infos als die Beiträge zuvor.


Beitrag editiert am 18. 10. 2006 17:24.
@ Toby,

ich würde Dir schon eher zu der Sperrsignalvariante raten, Du musst das ja nicht selber manuell auflösen, Du kannst ja Programieren, das nach der Einfahrt des Zuges das LS selber auf Halt kommt und dann automatisch auflöst, oder mit ner Zeitverzügerung, aber das mit den Hauptsignalen ist eher was wenn noch ander Zugfahrten dabei sind. Wie das dann mit der MGT bei HP wäre weiß ich nicht so spontan, und zu den LEDs kann ich DIr auch nicht helfen, das wäre mit Ls auf jedem Fall einfacher. Für die Tasten bei Hauptsignalen, Du nimmst immer die TAsten der Signale die Benutz werden, also nicht die die Kennlicht bekommen sollten. Sowohl bei ein, als auch bei Ausfahrt.

@Marco das mit dem kümmern war nicht so gemeint, das die andern nichts sinnvolles geschreiben hätten und ich mich darüber stellen wollte, das war eher ein Insider zu Toby, weil wir zu seinem Stelltisch schon längeren eMail Kontakt hatten.
Und das mit Zugdeckungssignalen habe ich angebracht, da er in einem Anderen Posting nach der SGT fragte, dass passte ins Grobe umfeld.
Du kriegst übrigens gleich mal Post vom natürlich Feind des Lokführers

Gruß
Dirk
@ Dirk

Ich wußte, da war doch mal was, Feind.

Gruß
Marco
Hallo Dirk,

- muss die Einfahrzugstraße grundsätzlich bis zum Signal B führen? Oder kann die nur bis zum Signal A (Sh) reichen? In der Gegenrichtung befindet sich ja am Gleisende auch nur ein Sh (siehe Signal N101 bzw. jetzt 101'' in http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=191313&start=2#aw20 )

- ist der blaue Punkt auf der Sh-Taste vor der Mittelweiche so richtig?
(siehe Bild unten)
Sind auch die Hp-Tasten seitlich grau und nur oben mit rotem Punkt oder ganz rot?

- in dem anderen Thread habe ich nochmal eine Frage zur Funktion geschrieben. Dort befindet sich auch der Link zum aktuellen Planungsstand. http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=191313&start=2#aw47

Gruß Tobias

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@ Toby,
über die Situation habe ich mir auch schon gedanken gmacht. Wie ich beschrieben habe, gehts auf jedem Fall, aber es soll nicht heißen dass man was varieren kann.

Das muss es dann auch nicht zwingend so geben, aber es wäre zumindest zum Stellwerkstyp passend und realistisch, vielleicht gibts das auch wirklich an einer anderen Stelle. Dafür musste an Sh-A noch eine Zugfahrstraßenzieltaste sein, am besten die linke, also eine Tischfeld bei dem die linke Taste einen Roten Punkt hat, die rechte einen Blauen (Die Taste ist so richtig, alle Signaltasten sind grau, die einen haben in der Mitte einen roten, die ander einen blauen Punkt, etwas mit dem halben Durchmesser der Taste).
Bei einer kurzen Einfahrt würdest Du jetzt von F auf 101I ziehen, natürlich nur wenn es Halt zeigt. Der Abschnitt dahinter bis zum A-Sig sollte aber trotzdem Frei von Fz sein, und die Weiche in linkslage verschlossen sein (D-Weg) Wäre nämlich dort kein D-Weg hätte das LS wieder die Funktion entsprechend eines Zugdeckungsignals und Du müsstes am Einfahrsignal HP2 mit 20km/h Signalieren. Das geht aber nicht, da es kein Modell eines Licht-Geschwindigkeitsanzeigers im Modell gibt. Vorallendingen lohnt sich glaube ich auch betrieblich nicht. Die Fahrt auf das LS sollte aber wegend des verkürzten Einfahrweges auf jeden Fall mit verringete Geschwindigkeit, sprich Hp2 erfolgen. ( Es sei denn Du fährts sowiso mit Hp2 darin ein, dann bleibts auch dabei, aber das kann ich nicht einschätzen, laut Deines Stelltisches würde ich sagne reguläre Einfahrt sowiso mit HP2, bei Deiner Geschwungenen Handskizze könnte es auch Hp1 sein).
Bei einer Ausfahrt stellst Du erst die Rangierfahrstaße ein (mit der blauen Taste, sie ist immernoch die normale Rangiertaste) und wenn der Zug bis zum Ausfahrsignal vorgezogen hast, kann die Ausfahrt bedient werden.
Nun komm ich mal zur Funktion der ominösen MGT. Es könnte nun der Fall auftreten, das ein kurzer Zug oder ein lok vor dem ausfahrsignal steht, dabei aber das Ls schon vollständig passiert hat, möglicherweise sogar die Weiche.
Normalerweise ist in eine Ausfahrzugstraße das gleis in der Der Zug steht mit einbezogen, man sieht es nur wegen der Rotauslechtung des Zuges nicht. Hier ist aber das Gleis in mehrer Abschnitte unterteil, Ok kann man mit leben, aber eine Weiche, die solte doch zumindest in der richtigen LAge Verschlossen sein, auch wenn die Lok schon vorbei ist (!), aber erstrecht natürlich wenn noch Wagen drauf steht. Die Ausfahrzugstraße überprüft die Fahrwegelemnte selber aber erst ab dem A-Sig. Wenn man bis zum Signal vorgefahren ist, sei es als Rangier oder Zugfahrstraße kommt die Weiche 101 in der Verschluss, durch das Einstellen der hinführenden Rangier oder Zugfahrstaße. Ist die Weiche durch den auf die Ausfahrt wartenden Zug noch besetzt hat sich der Verschluss noch nicht aufgelöst. Das Stellwerk erkennt das und die Ausfahrt lässt sich bedienen (Das die Anlage das erkennt sieht man am Stellbarkeitsmelder, ein gelber runder melder neben dem Einfahrsignal, ähnlich des Sperrmelder, den Du Auch noch einbauen müsstes) Er beginnt zu leuchten wenn Du eine Zugfahrstraße einstellst von F bis N101 oder Rangierfahrt von LS101I bis N101 und erlsicht wenn die Weiche geräumt worden ist.
Ist der Zug jetzt so weit gefahren, dass die Weiche geräumt ist, oder bist Du ohne rangierfahrstraße auf mündlicher Zustimmung vorgefahren, (Weiche nur manuell gesperrt), also Verschluss und Stellbarkeitsmelder erloschen sind, kannst Du N101 nicht mehr Bedienen. Man kann sich jetzt helfen indem man eine Rangierfahrstße bis zum A-Sig einstellst, damit wird die Weiche 101 gelb ausgeleuchtet und der Verschlussmelder und somit auch der Stellbarkeitsmelder leuchten, die Ausfahrt ist möglich. Nachteil, das LS101I kommt in Sh1, muss man manuell auf Halt stellen, ist nicht sehr elegant. Dafür gibts die MGT. Sie ermöglicht quasi das einstellen einer RAngierfahrstraße zwecks verschließen der Mittelweche ohne das das dazugehörige LS auf Fahrt kommt. Dafür drückt man die MGT und innerhalb von 5 Sekunden danach stellt man die Rangierfahrtraße ein. Die Weiche wird Glelb ausgelechtet (natürlich nicht wenn die besetzt ist), bekommt den Verschluss und der Stellbarkeitsmelder leuchtet, Ausfahrt ist möglich (Man nennt soetwas eine Mittelweichenteilfahrstraße).
Alle LS Signale bei denen sowas Möglich ist, sind mit einem blauen Punkt gekennszeichnet.
Nun würde ich Dir noch emfehlen die Weiche und das LS ein Feld nach rechts zusetzte und ein Glesifel zwischen Weiche und Asig zu setzten. Dieses ansonsten einfache Gleisfeld sollte nun links oben in der Ecke, also neben dem A-Sig-Feld ein gelbes rundes Licht bekommen, für den Stellbarkeitsmelder.
Genug davon, ich hoff es ist nicht zu unverständlich.
Gruß Dirk
Hallo Dirk,
- ich glaube, du meinst nicht N101 sonder P101, sonst gibt das für mich keinen Sinn, oder?

- ist der Stellbarkeitsmelder so richtig plaziert? Der wird also nur an dem P101 gebraucht, wegen der Mittelweiche, richtig? Braucht der noch eine Beschriftung?

- diese "geschwungene Handskizze" ist übrigens der fertige Bauplan (mit Gleisplanungsprogramm erstellt); mit Gleisradien von min. 190m bzw. 1187,5mm in Spur N.

- ist die rote Taste am 101I jetzt nur für die Kurzeinfahrt? Zur Ausfahrt muss dann mit der blauen Taste eine Rangierfahrt zum P101 und dann Ausfahrt, oder kann ich auch mit der roten am 101I eine Ausfahrt beginnen?

Gruß Tobias

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@Toby

Also an Dein Stelltisch sieht schon richtig gut aus. der Stellbarkeitsmelder ist auch an der richtige Stelle. Klar, ich habe die Richtiung verdreht, ich meine natürlich P101.
Die Beschrifftung reicht, ich würde Dir nur empfehlen die Weichen einfach von 1 beginnend am besten auch links anfangend hoch zu nummerrieren, die erhalten die Nummern unabhänig von den Gleisen.
Ausserdem kannst Du in den Abstellgleisen auf die Zugnummernfelder verzichten, hier wird ja nur rangiert. auch wenn Du dort einen ganzen Zug abgestellt hast wird die Nummer erst eingegeben, wenn er zur Abfahrt brereit im Hauptgleis bereit steht.

Richtig die rote Taste ist für die Kurzeinfahrt. Bei Gruppenausfahrsignalen könnte man als Start auch das LS benutzen, aber ich würde sagen es ist in dieser Situation richtiger erst mit der blauen Taste zum Signal zu ziehen. Aber das ist nur eine Gefühlsentscheidung.

Gruß
Dirk
Hallo Dirk,

<<<Bei Gruppenausfahrsignalen könnte man als Start auch das LS benutzen>>>
- Also die rote vom LS und die rote vom Streckengleis, oder?
- Alternativ zum Vorziehen die blaue am LS und die graue am Asig? Kann dann sofort die Ausfahr gestellt werden, oder muss der Zug zuerst vorziehen (wäre blöd).
- Die rote vom LS mit der roten vom Asig bleibt ohne Wirkung, richtig?
- Die Zugnummernfelder waren mir wichtig, weil ich durch sie die digitale Adresse der jeweiligen Lok erfahren *grübel*

Gruß Tobias

Beitrag editiert am 21. 10. 2006 12:59.


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