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THEMA: Lok zu schnell

THEMA: Lok zu schnell
Startbeitrag
GG - 25.01.06 17:55
Hallo Leute,
folgendes Problem, Arnold BR 78 mit einem Lenz LE10XF.
Da die Lok mit den Werkseinstellungen des Decoder zu schnell war, hatte ich vor ca. 1 Jahr eine eigene Kennlinie in die CV 67 – 91 eingeschrieben. Dadurch hatte die Lok eine vorbildliche Endgeschwindigkeit. Heute trat jedoch folgendes auf. Starte die Lok wie üblich über die PC Software. Nach einer Strecke von ca. 1m fängt die Lok an zu rasen.
Habe nun über die Messstrecke die Endgeschwindigkeit ermittelt, Ergebnis 300km/h.
Die Werte in der CV67-91 sind noch vorhanden.
In der CV29 steht ein Wert von 18, also Bit 5 gesetzt.
Habe nun die CV67-91, beginnend mit der 1, immer um den Wert 1 nach oben gesetzt.
Programmierung war auch möglich, mit dieser Einstellung sollte die Lok nun natürlich sehr langsam fahren. Leider hat sich an der Endgeschwindigkeit nichts verändert.
Was könnte die Ursache dieses Verhaltens sein?

Gruß Gunther

Hallo Gunther,

Lenz Decoder der XF Serie haben meiner Erfahrung nach die Eigenschaft, dass die CV-Werte für den User nicht transparent sind, d.h. es scheint sowohl eine "menschenlesbare" Darstellung per CV/Wert als auch eine "maschinenlesbare" interne Darstellung zu geben, die bei Fehlern im internen Speicherzustand nicht direkt nach aussen reflektiert wird.

Läuft die Lok in beide Richtungen so schnell? Wenn ja, dann vermute ich, dassder interne Decoderspeicher ist irgendwie durcheinander. Versuche einen Reset per CV8=33. Die Speed Table sollte dabei erhalten bleiben aber alle anderen CVs werden zurück gesetzt. Aktiviere dann die Speed Table wieder per CV29.

Ansonsten könnte die Endstufe defekt sein.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
Reset brachte keinen Erfolg, folgendes ist mit noch aufgefallen, 28 Fahrstufen,
Handregler von Lenz, bist zur Stufe 25 ist die Geschwindigkeit in Ordnung. Erst ab Stufe 26 fängt sie an zu rasen.
Frage zur Endstufe, wenn defekt, was soll mir das sagen?

Gruß Gunther
Hallo,
hier die Antwort der Firma Lenz

>vermutlich ist der Motor verschlissen. Da die Lok + Decoder bis zu
einer gewissen Drehzahl funktioniert, glaub ich nicht an einen
defekt des LE 010 XF.
Mit freundlichen Grüssen

Thorsten Gradl

Kann das so stimmen?

Gruß Gunther
Moin Gunther ,

>>Da die Lok + Decoder bis zu einer gewissen Drehzahl funktioniert ...<<

... frag ihn doch einfach mal, ob er Dir von "Loks mit einer gewissen Drehzahl" - oder von der weiteren Verwendung des LE 010 XF abrät ...

Gruss , notrix
@4
Hallo Notrix,
kann Deine Antwort nicht verstehen.
Was meinst Du mit dieser Frage???

Gruß Gunther
Hallo Peter, was sagst Du als Fachmann zu der Angabe von Lenz

Gruß Gunther
@ 5

... ich weiß natürlich nicht, wie konkret Du ihm die Fehlerbeschreibung gemailt hast - aber ich meine, mit seiner Auskunft sagt er indirekt, das sein Produkt mit gewissen Loks mit gewissen Geschwindigkeiten nicht mehr klarkommt ! Er glaubt nicht an einen Defekt seines Produktes - des Dekoders ...

Also bliebe als Fehlerquelle nur die "plötzliche Nichtverträglichkeit einer zu schnell fahrenden Lok" mit seinem Dekoder- Produkt offen ...

Für mich ist das ne Art "Abwimmelei" - Du mußt ihn ja nicht fragen - ich würde es tun

Gruss , notrix

Beitrag editiert am 27. 01. 2006 18:17.
Hallo Freunde,

Ich wollte jetzt keinen neuen Thread eröffnen, deshalb schreibe ich euch hier. Mein Problem sind 2 Lollos von Arnold und eine V 200, ebenfalls Arnold. Die Loks sind schon älter ( 80er-90er Jahre) und wirkliche Renner.
Was kann man machen, um die Geschwindigkeit zu drosseln, dass man einen ordentlichen Zugbetrieb mit ihnen durchführen kann ?

Viele Grüße

Georg
Hallo Georg,
was für Decoder sind verbaut? Normalerweise kann man die Loks bremsen, indem man CV 5 auf einen kleineren Wert setzt. Alternativ oder zusätzlich dazu wäre auch ein Getriebeumbau denkbar, z.B. mit Schnecken von Stefan Glasmachers.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Was ich vergessen habe zu sagen ist, dass ich analog fahre. Was würde denn ein Umbau bei Herrn Glasmachers kosten ?
Hallo Georg,

schau mal hier:
http://www.glasmachers.com/2.html

Viele Grüße,
Tobi
Hallo Georg,
wenn du analog fährst, ist wohl nur Getriebeumbau wirklich sinnvoll. Die Schnecken kosten meist so um die 15 €, den Umbau kann man meist auch selbst machen, all zu schwer ist das nicht.

Ansonsten kannst du auch Dioden einbauen, die die Spannung reduzieren. Dazu schaltest du die gewünschte Anzahl Dioden in Reihe und die gleiche Anzahl nochmal antiparallel dazu. Pro Diode fallen ca. 0,7 V ab, probier vorher am besten mal aus, wie viele du brauchst. Das geht gut mit einem kleinen Steckbrett (gibt es z.B. bei Conrad), das du in die Gleiszuleitung einbaust.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Georg

für die v200 kostet der Umbau 35 €

für die V160 / 218 ist er noch nicht erhältlich, liegt aber dann auch so um den Dreh

Hallo Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Schnecken kosten meist so um die 15 €


aber nicht die Drehgestell Loks, das sind es schon mal 2 Schnecken und meist noch was dabei.

Mit Dioden die Spannung reduzieren geht, das ist richtig, aber das stellt sich mir auch die Frage: Bis zu wieviel Dioden ist das ganze überhaupt sinnvoll?
Für ein kleines Feintuning ok, aber um das höhere Spannungen zu reduzieren. da bin ich skeptisch.


Gruß Detlef

Hallo Detlef,
stimmt, an DG-Loks hab ich gar nicht gedacht. Ich hab die Schnecken bisher nur in Dampfern verbaut.

Das mit den Dioden hab ich nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich würde das auch am ehesten so machen, Getriebeumbau für das Grobe und mit den Dioden nur Feintuning. Aber wer sich an den Getriebeumbau nicht traut, hat eben nur die Dioden als Alternative - oder den Einbau eines Decoders, der die Vmax auch analog begrenzen kann.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Georg,
es gibt noch eine Alternative (komisch, die wurde noch gar nicht vorgeschlagen).
Umbau auf Digital, dann können die Rennpferde gezügelt werden.
Ich unterstelle mal, dass Dein Fuhrpark noch nicht so umfangreich ist, dann halten sich die Kosten der Decoder und mit einer günstigen Zentrale im überschaubaren Bereich. (Weichen schalten etc. kannst Du ja wie bisher auch).  
Bei einem etwas größeren Fuhrpark: da wird´s dann teuer, dann evtl. siehe oben.
Gruß
uli
Hallo,
der Uli hat voll recht.


Das Thema "Viel zu schnelle Lokmodelle" ist so alt wie die Modellbahn selber.

Und da haben sich bestimmt schon Generationen Modellbahner einen Kopf darüber gemacht.
Seit ein paar Monaten haben mit den DH-Decodern das einfachste und effektivste Mittel in den Händen.

Ein DH05 würde hier besser sein Werk tun, als der Eingebaute. Die Lok geht durch, da der Decoder gestört wird. Manche Motoren und Decoder passen eben nicht zusammen. Da kann man nächtelang einstellen was man will.... Irgendwann kann der PID-Regeler im Decoder die Störfunken von Motor nicht mehr von dessen EMK unterscheiden.

Diese neuen DH-Decoder behalten auch ihre eingestellen Geschwindigkeitswerte im Analogbertrieb.

Die ausgebauten L*-Decoder, tun dann in anderen, weniger störrischen Modellen, ihren Dienst auch gut.

Ähem. die "Lollo" kommt bestimmt von Minitrix. Da ist noch der echte "Funkenschläger" drin.
Da paßt ein flacher neuer Decoder locker unter die Haube.

Einfasige statt zweifasige Schnecken von S. Glasmachers sind natürlich eine gute Lösung.
Das Wechseln erfordert allerdings Erfahrung in Feinmechanik und gutes Werkzeug. Sowie einen festen Schraubstock.
Schnell ist der Motor oder Motorachse dahin.

L.G.
Hans-I.





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