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THEMA: Gleisplan in EP 2 zur Diskussion

THEMA: Gleisplan in EP 2 zur Diskussion
Startbeitrag
Dalmi - 10.10.26 18:52
Hallo zusammen,
dank Rimberts geduldiger Hilfe habe ich den handgezeichneten Gleisplan auf digitaler Basis erhalten. Sehr viele neue Ideen sind eingeflossen und so wurde der ursprüngliche Plan geändert, ergänzt bzw. einige Bereiche ohne Änderung übernommen.
Die Anlage selbst hat zwei Bahnhöfe, einen Kleineren und einen größeren Bahnhof, den Trennungsbahnhof.
Trennungsbahnhof - was verbirgt sich dahinter? Früher hatte ich nur Dampf- und Dieselloks. Dann sah ich die Zackenbahn - Begeisterung pur - eben mit den Altbau-Elloks. Aber bei der Anlage - alles mit Oberleitung….so kam die Idee vom Trennungsbahnhof. Hier trennen sich die Elloks von Dampf- und Diesel…so die Idee.

Anbei nun die Gleispläne als Gesamtansicht und dann noch einmal aufgeteilt in die Ebene 0 und die sichtbare Ebene 1.
Was sind eure Meinungen dazu? Sollte man noch etwas ändern oder ergänzen?

Beste Grüße
Andreas

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Hi Andreas,

dann eröffne ich mal die Diskussion.
Bei deinem 'Haupt'bahnhof gibt es fast nur Bahnsteiggleise, davon auch recht viele für einen eingleisige Strecke. Für EP II wesentliche Sachen fehlen oder sind nur rudimentär vorhanden.
Es gibt praktisch keine Güterzuganlagen, keinen Rangierbereich, keine Abstellgleise für Personenwagen und auch die Lokbehandlung (rechts im oberen Flügel?) ist zu klein, an ungünstiger Stelle, und falls es keine Elektrostrecke ist, fehlt die Drehscheibe.

Meine Empfehlung:
Schau dir alte Bilder und Gleispläne an, und plane den Bahnhof nochmal neu (bei gleichem Konzept).

Soll es wirklich kein Keilbahnhof werden? Es gibt schon einige davon, meist haben sie ein spezielle historische und örtliche Ursache, die klar herausgearbeitet werden sollte. Der 'gewöhnliche' Trennungsbahnhof sieht so nicht aus.
Falls du nicht Automatikbetrieb machen möchtest, wäre vllt. ein Spitzkehrenbahnhof eine interessant Alternative. Die haben oft überschaubare Güter-, Abstell- und Lokbehandlungsanlagen, aber durch den erzwungenen Richtungswechsel sind rangierintensiv.

Gruß
Gerald
Moin Gerald,

ich habe den Plan für Andreas gezeichnet und jetzt wo ich Deine Anmerkungen sehe, wird mir bewusst, daß ich wohl zuviele Bahnsteige eingezeichnet habe. Mir fehlt bei sowas einfach die Kenntnis über den historischen Hintergrund. Ich meine, Andreas hat sich an einem realen Vorbild orientiert, dazu wir er sicherlich etwas schreiben.
Im ersten Schritt würde ich jetzt nur noch den Bahnsteig in der Mitte lassen. Vorne könnte dann die Gütergliese sein.

LG Rimbert
Moin zusammen,

ein wunderbarer Plan, an dem ich für mich persönlich nur zwei Dinge ändern würde:

1. wie schon erwähnt, es muss eine Drehscheibe her, alleine schon für den Spieltrieb und damit es nachher nicht langweilig wird. Gerade wenn digital gefahren wird, macht ein BW mit Drehscheibe Spass

2. die ovalen Gleiswendeln erscheinen mir vom Radius etwas eng. Epoche 2 Schlepptenderdampfloks haben i.d.R. nicht die allerbesten Zugkräfte. Der Plan ist zu unscharf abgebildet, daher kann ich keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Radius ziehen

LG Mike
Moin Mike,

die Idee mit der Drehscheibe ist gut. Zu den Radien: 28,2 und 31,5 cm, in den Wendeln geht es außen nach oben und innen nach unten. Steigung ca. 2,1 %, das sollte keine Probleme bereiten.

LG Rimbert
Hallo Andreas
Schöner Plan, aber...
Wie steuerst du die ganze Anlage? Automatisiert oder komplett händisch?
Mit wieviel 'Mitspieler' denkst du, diese Anlage zu betreiben. Oder komplett alleine?

Du hast schließlich zwei Bahnhöfe, einen sogar als Keilbahnhof, dazu soll vielleicht noch ein kleines BW kommen, Güterverkehr nach Möglichkeit auch noch ein bisschen, der Schattenbahnhof sollte nebenbei auch nicht unbeobachtet werden und und und.

Ich möchte dir den Plan gewiss nicht madig machen. Aber zieh diese Überlegungen mal in Betracht, ob du damit später nicht doch überfordert bist.
Man möchte immer viel und alles und am besten sofort. Ich kenne das. Und nachher folgt die Ernüchterung.
Wenn du aber der Ansicht bist, dass ist genau das, was DU willst, dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg. Vom ganzen Herzen.

Gruß Rudi
Hallo,

ich kann eigentlich wenig dazu sagen. Für mich sticht allerdings die Schleife rechts unten ein wenig negativ heraus. Während die anderen Bögen schön und großzügig geschwungen sind, kommt mir der Radius da schon ziemlich kein vor. Ich habe aber auch keinen Vorschlag, wie man das beheben könnte. Nun, in EP2 sind die Wagen nicht so lang, da ist das vielleicht tatsächlich auch gar kein Problem.

Klaus
Den Gleisplan finde ich ganz ansprechend.

Warum sind zu viele Bahnsteiggleise vorhanden? In beiden Teilen des Trennungsbahnhofes sollten zwei Reisezüge kreuzen können. Das ergibt 2 x 2 Bahnsteige.

Warum muss unbedingt eine Drehscheibe vorgesehen werden? So groß ist der Trennungsbahnhof auch wieder nicht. Eine Drehscheibe mit den zugehörigen Anlagen verbracht zu viel Platz.
Hallo zusammen!
Danke, das sich welche konstruktiv mit dem Gleisplan auseinandersetzen und Ideen sowie Gedanken in die Runde werfen.
Zum Trennungsbahnhof - hier herrscht sicherlich Verwirrung, da Rimbert wohl in der auf die Schnelle zu viele Bahnsteige eingezeichnet hat, was so aber nicht zutrifft.
Dazu erst einmal noch das Thema Trennungsbahnhof: Nur im oberen Bahnhofsteil ist Oberleitung vorhanden, also auch nur dort können Elloks fahren. Somit sind hier schon genügend Rangierfahrten vorprogrammiert.
Von unten her gesehen ist das kein Bahnsteig, sondern eine Ladestraße, wo es rechts zum Güterschuppen mit der Güterabfertigung geht. Ganz rechts war auch noch ein Fabrikanschluss in das nach unten ragende "L" vorgesehen, der aber im Rahmen von Überlegungen und einer Verschlankung entfallen ist. Trennung bedeutet also hier auch die Trennung von Traktionen.
Ich bin für viele Ideen offen, aber ich kann jetzt nicht nachvollziehen, warum unbedingt eine Drehscheibe her muss. Meiner Ansicht nach wird dann schon wieder alles zu viel und eine gewisse Großzügigkeit geht verloren.
Und ja, ich habe mich durchaus mit Vorbildern auseinander gesetzt, es gibt gewisse Vorlagen, die ich jetzt erst wieder raussuchen müsste.
Zum späteren Betrieb ist ein Halbautomatikbetrieb angedacht mit händischen Rangierfahrten - so der Gedanke.
Ich bin auf weiter Meinungen und Ideen gespannt
Beste Grüße
Andreas
Hallo,

den Ruf nach der Drehscheibe verstehe ich auch nicht so recht. Das führt dann nur wieder zu den bekannten Gleisplänen mit "vielfältigen Fahr- und Rangiermöglichkeiten", wie man sie aus alten Gleisplanheften kennt. Aber das ist ein Trennungsbahnhof und ich sehe da jetzt erstmal kein BW. Muss auch nicht. Insbesondere sind das eingleisige Strecken, ich würde also mal vermuten, dass dort sowieso nur Tenderloks verkehren, abhängig davon, wo das Ende der fiktiven Strecken ist.

Viele Grüße
Rico
wichtig wäre auch zu wissen, wie die Anlage gesteuert werden soll, weil davon eine mögliche Gestaltung des Schattenbahnhofs abhängt
Mein Rat zur Drehscheibe beruht einfach nur auf meinen persönlichen Erfahrungen und ist natürlich auch nur als solcher persönlicher Vorschlag zu verstehen.

Wenn es um Dampfloks geht (in E2 ja zwangsläufig) ist das eine schöne Bereicherung des Spielbetriebs… so richtig allerdings nur wenn die Loks digital gesteuert werden, einfach weil man viel feinfühliger steuern kann. Man kann dann im BW die einzelnen Lokbehandlungen abfahren und die Klaviatur der Soundfunktionen abspielen (Sanden, Bekohlen, Wasser fassen usw.), das macht bei digitalen Sounddampfloks einen Riesenspass.

Bei rein analoger Steuerung verliert man oft schnell die Lust an der Benutzung der BW Gleise, und dann ist es tatsächlich verschenkter Platz.

LG Mike
Hallo,
Die Steuerung erfolgt später mit iTrain (also im Endstadium). Da stehen dann alle Möglichkeiten offen und die Rangierfahrten können händisch erfolgen.
Beste Grüße
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Dalmi

Die Steuerung erfolgt später mit iTrain



Dann denke doch schon heute an einen richtigen Schatten nach, z.B. sequentiellen Zugspeicher, über den gesamten Untergrund

Hallo,
Was heißt richtiger Schatten(bf) bzw. sequentiellen Zugspeicher - also darüber nachdenken? Ist doch vorhanden….
Beste Grüße
Andreas
das sind etwas bessere Abstellgleise für ein paar Züge. Dazu wenn ich es richig interpretiere 2 Stück, vermutlich ala Hundeknochen aus dem letzten Jahrtausend.

Sequentiell heisst mehre Züge im Gleis, und ein einziger Schatten für alle Züge. Trotzdem wäre klassischer Kreisverkehr für ICE und Ganzzüge, als auch Pont to Point möglich
Moin zusammen,

da die Gedanken zum Schattenbahnhof aus dem Plan nicht direkt ersichtlich sind, möchte ich sie gerne näher erläutern. Der sequentielle Zugspeicher ist in die beiden Gleiswendel integriert. Deshalb sind die Wendel zweigleisig ausgeführt. Die Wendel sind jeweils ca. 10m lang, bei 1,5m langen Zügen bieten sie also Platz für jeweils 6 Züge. Auch die restliche untere Ebene würde ich komplett in Blöcke unterteilen und so weiteren sequentiellen Abstellplatz schaffen. Ich gehe davon aus, daß man so Platz für ca. 20 Züge bekommt. Die Gleisführung ist ansonsten im unteren Bereich so aufgebaut, daß man von jedem der drei oberen Enden an jedes andere, inklusive zurück   kommt. Kreisfahrt ist also genauso möglich wie Hundeknochen.

Dabei zu bedenke ist, daß bedingt durch die Platzvorgaben die untere Ebene im rechten Bereich nur 15cm Abstand zur oberen Ebene hat. Deshalb möglichst alle zusätzliche Abstellgleise am vorderen Rand und so wenig Weichen wie möglich.

LG Rimbert

Hallo,
Kannst du jetzt sehen wie du willst. Mein Entwurf sah vorher anders aus und dank Rimberts Einfallsreichtum wurde die Ebene 0 angepasst bzw. zu 85% geändert.
Ich habe es mir von Rimbert so erklären lassen: Der Zugspeicher ist im wesentlichen in den beiden Wendeln.  Diese wurden zweigleisig als Oval ausgeführt (vorher waren die kreisrund). Mit dem Oval erreicht man eine geringere Steigung, ca. 2,2 %. Im inneren Gleis der Wendel fahren die Züge nach unten, damit ist die geringere Steigung im Außenkreis für die Fahrt nach oben vorgesehen. Die Zweigleisigkeit mit jeweils nur in einer Richtung zu befahrenden Gleisen schafft die Möglichkeit für oberirdisch abwechslungsreichen Betrieb, da Züge aus jeder Richtung immer wieder schnell verfügbar sind. Lediglich in den beiden Abstellbereichen können einzelnen Züge überholen. Somit überwiegen die Vorteile: Weniger Weichen, mehr Abstellmöglichkeiten, bessere Erreichbarkeit, auch die Wendeln sind sonst lange Strecken ohne Nutzen.
Also somit alles stimmig. Auch beim Bau dieser Version spart man nachher, da sehr viel weniger Weichen benötigt werden als bei einem klassischen Schattenbahnhof.
Ich weiß auch nicht, was jetzt diese spitzfindige Bemerkung soll wie „vermutlich ala Hundeknochen aus dem letzten Jahrtausend“.
Wenn, dann mach doch bitte konstruktive Vorschläge.

Beste Grüße
Andreas


Moin,

ein weiterer Punkt, der mich interessiert: Welche Anpassungen fändet Ihr für den Trennungsbahnhof sinnvoll, wenn er wie von Andreas beschrieben Epoche II mit Trennung von elektrifiziert und Dampf im oberen und unteren Bereich darstellen soll. Einen der Bahnsteige habe ich jetzt mal entfernt und eine Drehscheibe zunächst nicht eingezeichnet. Wobei die kleine Minitrix vielleicht reizvoll wäre.

LG Rimbert

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Moin Andreas,

da haben sich unsere Beiträge überschnitten

LG Rimbert
Hallo,
Rimbert war schneller mit der Erklärung
Eine Drehscheibe - dabei würde es ja nicht bleiben. Das artet nachher nur aus in „Zuviel und noch mehr“.

LG Andreas
Moin,

ich sehe auch keine Notwendigkeit für eine Drehscheibe, da hier kein Endbahnhof ist. Allerdings überzeugt mich der Keilbahnhof auch nicht. Denn auch in einem Trennungsbahnhof kann es elektrifizierte und nicht elektrifizierte Teile geben, mit entsprechender Signalisierung. So sind es mir zu viele Gleise ohne Mehrwert. Da önnte man dann lieber etwas mehr Landschaft oder einen zusätzlichen Anschließer unterbringen.

Viele Grüße

Yves
Hallo Yves,
liegt es jetzt vielleicht daran, das die Gleise aktuell nicht beschriftet sind und somit der Sinn und Zweck nicht erkennbar ist?
Dich überzeugt der Keilbahnhof nicht - kannst du das „Warum“ vielleicht näher erläutern oder ist es mehr so ein Gefühl? Ich kenne das selbst - man sieht etwas, aber irgendwas stimmt nicht ….
Beste Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

ich bin zwar kein Eisenbahninfrastrukturplaner, aber wenn ich eine Strecke an eine andere Strecke anschließen möchte, würde ich möglichst viel der (alten odef neuen) Infrastruktur gemeinsam nutzen wollen: Bahnhofsgebäude, Bahnsteige, Gleise. Also ein gemeinsamer Bahnhof, danach (rechts vom Bahnhof) die Streckentrennung. Das spart auch Wege für die Fahrgäste.

Vielleicht hat man damals noch nicht so weit gedacht. Ich denke aber, dass man nur in Epoche I nicht Strecken und Bahnhöfe zusammenführt.

Viele Grüße

Yves
Hi Andreas und Rimbert,

wenn es Elektrobetrieb geben soll, ist dann eine durchgehende Strecke unter Draht? Falls ja, dann sollte auch die andere Bahnhofshälfte überspannt werden, da dort gewöhnlich ein Lokwechsel stattfand. Ist nur eine der beiden Flügelstrecken für E-Loks vorgesehen, würde dort der Lokwechsel stattfinden.
Je nach verwendeter Dampflokart (Schlepptender oder Tenderlok) wird eine Drehscheibe fällig. Außerdem sollte es Gleise für gerade nicht aktive E- und Dampfloks geben, sowie für zweite die üblichen BW-Anlagen.

Ein 'gewöhnlicher' Bahnhof macht das Leben einfacher. Dort würden wohl nur die Gleise, auf denen es Zugfahrten gibt, elektrifiziert, die Rangiergleise wurden meist von Dampfloks bedient.

Gruß
Gerald
Hallo,

man könnte ja noch für eine Drehscheibe (ohne BW, ohne Lokschuppen) argumentieren, wenn man (gelegentlich) Züge hätte, die einen Richtungswechsel vollziehen sollen. Dazu fehlt allerdings dem Entwurf die nötige Gleisinfrastruktur. Es gibt zwar ein Ausziehgleis für die Strecke von oben, man erreicht aber darüber nicht die untere Hälfte. Man müßte auf das Streckengleis ausweichen. Aber ich würde das auch eher lassen.

Klaus
Nabend zusammen,

es fehlt ein bisschen die Geschichte zum Bahnhof, hier mal ein Vorschlag der zum Plan passt:

Links auf der anderen Seite des Tunnel befindet sich der Hbf einer größeren Stadt, die beiden Linien benutzen die paar km Strecke gemeinsam.

Die heute elektrisch betriebene Strecke war zuerst da, paar Jahrzehnte später kam die andere dazu, auf Grund der topografischen Verhältnisse konnte diese nicht rechts eingebunden werden und so blieb nur die Keilform.

Lokbehandlung, Rangierbahnhof und Güterabfertigung findet alles im Hbf statt.

Ich würde oben anstelle des kleinen BWs und der Güterabfertigung 2-3 Anschließer einplanen, die können dann mit Rangierfahrten vom gedachten Hbf bedient werden.

Wenn man sich in der Nachbarschaft noch eine personalintensive Sehenswürdigkeit oder Fabrik denkt passen auch die Bahnsteige.

Grüße Holger
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Dalmi

Der Zugspeicher ist im wesentlichen in den beiden Wendeln.



Es gibt auch ein Leben OHNE Wendel, nämlich die viel flexibleren Rampen
Hallo,
wenn Rampen aber nicht passen oder nicht möglich sind (war angedacht), dann arbeitet man MIT Wendeln.
Beste Grüße
Andreas

In 99,9% passen aber Wendel
Hallo,
Das ist ja nun die Erkenntnis des Morgens, wenn man vorher (grußlos) darauf hinweist, das man doch Rampen verwenden sollte.
Beste (und kopfschüttelnde) Grüße
Andreas

Hallo zusammen,
Erst ist früh am Morgen und schon qualmt der Kopf.
@Holger: Gute Geschichte, die passen könnte. So ähnlich war/ist es angedacht.
Das historische Vorbild endet in einem Bahnhof,  wo ein Systemwechsel stattfindet (und zudem noch einen Grenzübergang hatte). Reisende kommen über über eine einspurige mit Oberleitung versehende Gebirgsstrecke, müssen dann im Bf die Bahn verlassen und wechseln nach Grenzübertritt auf eine nicht elektrifizierte Strecke zur Weiterfahrt.  
Das bekam ich aber nicht hin, da es dann für die Elloks ein Endbahnhof geworden wäre. Gut, wenn ich mir den Vorbildbahnhof ansehe, dann hätte man jetzt die Drehscheibe, wonach alle rufen. Danach kam der Hinweis von einem Bekannten auf einen Trennungsbahnhof. Geplant ist in der Nähe eine Glasfabrik (keine Hütte) - allein, was da an Material angeliefert werden muss - Rangiererei gibt es dann genug.
So, nun muss ich erst einmal los….
Beste Grüße
Andreas
Moin Andreas, ich will Dir/Euch das nicht ausreden mit den Wendeln, Du sollst ohnehin so planen und bauen wie Du es für richtig hältst. Aber Du hast ja den Plan hier eingestellt mit der Bitte um Kommentare, also bekommst Du sie!

Ich sage nur - basierend auf eigener, echter Erfahrung (im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ) - dass z.B. eine aktuelle FLM 44, 51 oder 52, eine aktuelle Arnold 42, eine aktuelle Minitrix 44 (alles Soundversionen) die 2% Steigung mit mehr als nur ein paar Wagen bei den relativ engen Radien nicht schaffen werden. Wenn dann die ovalen Wendeln auch noch als Zugspeicher ausgebildet sind, dann musst Du ständig da reingreifen um die Triebfahrzeuge anzuschubsen. Bei 5cm Höhendifferenz zur nächsten Wendelung ist das fummelig mit Absturzrisiko.
Ich glaube, dass Helko Dir das in seiner zugegebenermaßen etwas undiplomatischen Art ebenfalls sagen wollte.

Nicht ohne Grund läuft hier gerade im Forum parallel ein Faden “Anlage auf einer Ebene obsolet?”… evtl. mal die dort niedergeschriebenen Argumente und Erfahrungen durchlesen.

Würdest Du ab Epoche 3 mit zugstarken Drehgestell Loks a la V200 fahren, wäre das alles kein Thema. Aber in Epoche 2 schränkst Du die Auswahl Deiner Triebfahrzeuge ziemlich ein. Und es wäre doch schade, wenn Du mit viel Aufwand die ovalen Wendeln baust, Dich nachher kaputt ärgerst und zum Schluss alles wieder abreisst. Alles schon vorgekommen!

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: helko

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Dalmi
Der Zugspeicher ist im wesentlichen in den beiden Wendeln.

Es gibt auch ein Leben OHNE Wendel, nämlich die viel flexibleren Rampen



Ich möchte das Thema nochmals aufgreifen, weil es für mich unerständlich ist, wie man so was nur andenken kann.

Sicher, man kann es machen, aber muss man das Risiko eingehen, dass im Notfall, falss eine Lok streikt, oder etwas klemmt, nicht dieses Teil einfach entfernt werden kann, da sonst vermutlich der Rest unkontrolliert ins Tal rauscht.

Die üblicherweise sehr geringe Eingriffstiefe erleichtert vermutlich auch nicht(s)

So eine Wendel ist auch nicht gerade billig. Je nachdem wieviele Windungen sie haben wird, welches Gleissystem Du verwendest, ob Du vorgefertigte Radien oder Flexgleise nimmst und welche Höhendifferenz überwunden werden soll, bist Du für hochwertiges Sperrholz/Gewindestangen/Gleise/Dämmung locker 4-500 Euro los. Pro Wendel sollen lt. Planung sechs Züge gespeichert werden, Du benötigst also noch 6-12 Belegtmelder plus Kabel, etc.

Rechne einfach mal einen Tausender pro Wendel. Wenn Du das nachher alles in die Tonne kloppen kannst, bist Du stinksauer.

Vorschlag: bau Dir eine Testwendel in den geplanten Dimenionen aus billigem Material mit provisorisch verlegtem Gleis, dann lass Deinen kompletten E2 Fuhrpark plus ein paar Schlepptender Dampfloks rauf/runter- und an der Steigung anfahren. Wenn das alles klappt, nehme ich all das hier zurück und behaupte das Gegenteil 😎

LG Mike
Moin zusammen,

das für und wieder von Wendeln kann man reichlich diskutieren. Unter den in diesem Fall gegebenen räumlichen Möglichkeiten waren Rampen nicht umsetzbar. Also Wendeln. Zugegebenermaßen kann ich nicht auf eigene Erfahrung als Grundlage für meine Planung zurückgreifen, was die Befahrbarkeit mit Schlepptenderloks angeht. Was ich aber beitragen kann, sind Schattenbahnhöfe in Steigungen. Das Problem ist beherrschbar. Ich habe ca. 1,8 % Steigung in einem Teil meines SBhf. Man muß sich halt dran gewöhnen, daß der Zug zurückrollt, wenn man die Lok wegnimmt, entweder bis zum dahinter stehende Zug oder bis zur zuvor hingelegten Sicherung.
Die Idee eines Probeaufbaus von Mike finde ich gut, wenn‘s nicht klappt, ist allerdings das ganze Konzept der Anlage im Eimer.
Da ich den sichtbaren Teil der Anlage sehr interessant finde, bliebe die Frage, wer hat Ideen, was man statt der Wendeln machen könnte? Paternoster? Auch nicht billig.

LG Rimbert
Hallo

Grenzübergang bedeutete auch Zollkontrollen bei Übertritt von Personen  mit Gepackkontrollen und entsprechenden großen Abstellmöglichkeiten im Güterbereich.
In den 20er/30er Jahren war der Güterbereich die Haupteinnahmequelle der Bahn.
Jeder Zug/jeder Waggon wurde inspiziert, dafür gab es zum Teil Brücken um die Kontrollen auch von oben durchzuführen.
Lokwechsel gab es meist im nächst größeren Bahnhof.

Wer die Geschichte kennt der freut sich über die Freiheit heute. Wer daraus nicht lernen will denkt es sich "schön"

Peter
Moin Rimbert, wenn es räumlich irgendwie möglich ist, solltet Ihr die “Ohren” der Anlage so verbreitern, dass Ihr die Wendeln mit dem größten Kato Doppelgleis Radius bauen könnt. In Kombination mit der Bauweise als Oval könnt Ihr dann die Steigung deutlich drücken.

LG Mike

P.S./Edit: man muss sich das bei einer Gleiswendel so vorstellen, dass nicht nur die reinen Steigungs-Zugkräfte zählen. Dazu kommt der Zug der durch die Kurven entsteht, und das addiert sich. Eine Rampe mit identischer Steigung hat also deutlich weniger Zugwiderstand als eine Gleiswendel… je enger die Wendel, um so mehr zusätzlicher Zugwiderstand durch die Kurven.

Hallo,
Kennt einer auf die Schnelle den größten Radius vom Kato-Doppelgleis?
Ansonsten werde ich nachher mal schauen im www - jetzt erst einmal ins Büro.
Zum sichtbaren Teil noch Vorschläge!
Beste Grüße
Andreas
Moin Andreas, das äussere Gleis hat 448mm Radius (gemessen in Gleismitte). Plane also für die “Ohren” mal einen Meter Durchmesser ein. Das Kato Gleis ist so stabil, dass Du für eine Gleiswendel nicht mal unbedingt eine durchgehende Sperrholzunterlage benötigst. Es reicht schon, wenn Du bei jedem Schienenstoss eine Unterlage anbringst, die innen und aussen dann an Gewindestangen befestigt ist. So kannst Du ohne grosse “Holzkosten” testen.

LG Mike
Hallo,

m. Kenntnis nach ist der größte Radius Kato Doppelgleis 481 mm, es gibt die 381/414 und 447/481 Doppelgleiskurven. Ich persönlich habe einen Wendel in Kreisform mit 381/414 und habe nur mit sehr wenigen Loks Probleme, bei manchen halfen auch neue Ka-Model Haftreifen. Kommt natürlich auf die Zahl der Wagen und ob schwergängig oder nicht an. Mein Wendel hat 5 Windungen und überbrück knapp 30 cm Höhenunterschied.
Aber natürlich bleibt da mal was stehen, und nervig ist das Putzen der Gleise im Wendel.

Gruß, Bernd
Bernd hat recht, ich hatte die 448mm "aus der Hüfte geschossen" ohne nochmal nachzugucken.

LG Mike


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