Anzeige:
THEMA: RailCom -- was geht schon, was geht noch nicht?
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=573091&x=1509430#aw1
Startbeitrag von Boris:
Hallo zusammen,
nach mehr als 2 Jahren Abstinenz von der Modellbahn, habe ich heute Morgen versucht, den Themenkomplex intelligente Rückmelder zu studieren. Zu RailCom habe ich folgende Fragen:
1) RailCom ist aktuell (noch) nicht in der Lage, einer Zentrale oder einem Rechner zu melden, wo sich eine Lok gerade aufhält, richtig?
2) Das heißt dann, falls das stimmt, nach wie vor muss die Zentrale oder der Rechner die eingerichteten Blockstrecken sehr gut kennen, um die Lok nach einmaliger Positionsangabe weiterverfolgen zu können?
3) Soweit ich mich erinnere, hatte Fleischmann (Trainnavigation) ebenso wie Uhlenbrock (Lissy) ein System entwickelt, um bestimmen zu können, wo sich ein Lok aufhält.
Würdet Ihr die Anschaffung solcher Systeme heute noch empfehlen?
4) Oder sollte man schon mit RailCom beginnen?
Das heutige System ist dann bislang im Prinzip ein reines (unintelligentes) Rückmeldesystem, wenn man einmal davon absieht, dass es wohl diesen Anzeigebaustein gibt, der mir sagt, dass eine bestimmte Lok gerade im kontrollierten Abschnitt war?
Wäre toll, wenn Ihr mich erhellen könntet,
viele Grüße,
Boris.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: vikr
sollte man schon mit RailCom beginnen?
Man sollte es ausprobieren oder zumindest mal prüfen, ob man nicht schon fast alles für einen ersten Test im Haus hat.
Aktueller Anlass ist der Umstand, dass die Railcom-Lücke inzwischen auch von der DCC-EX Zentrale unterstützt wird.
Viele Modellbahner, werden aber bereits im Besitz einer kommerziellen Zentrale sein, bei der sich die Lücke einfach einschalten lässt. Dazu gehören neben der ECoS auch die Z21 (schwarz) und die z21 (weiß) aber auch Zentralen von Lenz, Uhlenbrock, Tams, Digikeys, Yamorc und viele andere.
Nur wenige Modellbahner, meist Mittelleiterfahrer werden gar keinen Lokdecoder haben, bei dem sich Railcom nicht optional einfach einschalten lässt.
Außer der DCC-Zentrale (mit eingeschalteter Lücke) und einem DCC-Decoder mit aktiviertem Railcom Kanal 1, benötigt man mindest einen lokalen Detektor für ca. fünfzig Euro, um sich überraschen zu lassen, dass es meist auf Anhieb funktioniert und wie praktisch es im Modellbahnaltag sein kann.
Selbst Mittelleiterfahren mit MS2 oder einer CS können - mit einem geeigneten Booster - durchaus von Railcom profitieren, vor allem aber auch Besitzer dieser Zentralen mit Schienen ohne Mittelleiter, wie z.B. Mintrix-Bahner...
MfG
vik
Kurz Video von dem was schon geht: https://youtu.be/zFyoFd-dKQw
VG,
Frank
DCC-EX: wir arbeiten dran, sind aber noch nicht fertig. So bitte nicht enttäuscht sein wenn es der Weihnachtsmann nicht unter den Baum legt. Wahrscheinlich haben wir aber etwas zum Vorzeigen bevor das Selbe für ein komplettes neues Gleissystem für N gilt.
Es kann schlau sein, Decoder die Railcom nicht kennen / können zu vermeiden so dass man die dann nicht austauschen muss. Selber habe ich allerdings einiges an Altbestand seit meinen ersten Decodern Lenz LE077.
Grüße,
Harald
Moderne Decoder nutzen und brauchen die Bandbreite beider Kanäle. Schon alleine um auch das ACK Signal über RailCom auf dem Hauptgleis einzubinden. Ich bekomme also auch eine Quittung statt nur POM "Blindflug". Der langsame Programmiergleismodus wird zunehmend überflüssig, RailCom mit ACK ist viel schneller. Ja RailCom kann heute bereits sehr viel leisten.
Mittlerweile ist die Industrie bei DCC-A angekommen https://www.opendcc.de/info/dcc/dcc_anmeldung2.html
Scheitern tut manches noch weiterhin an einigen PC und Hardware Softwares, auch durch monopolistische Modul- und Zentralensystemen. Und natürlich wie könnte es anderst sein, an Sonderwegen von Märklin mfx, sowie Lenz & ESU RailCom Plus.
Es ist noch nicht ideal, aber doch bereits gut ausgebaut. Sodass ich RailCom durchaus empfehlen kann. Ich denke da kommt noch mehr.
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: DCC-EX Freund
Es ist noch nicht ideal, aber doch bereits gut ausgebaut. Sodass ich RailCom durchaus empfehlen kann. Ich denke da kommt noch mehr.
Jemand der 2011 in Rente gegangen ging, ist also jetzt 80..Ich bezweifle, dass viele davon noch lange auf die perfekte Lösung warten können und wollen.
Schlage vor wir beschränken uns darauf, was man mit den Railcom-Komponenten, die man in den Jahren schon beschafft hat, oder die man kaufen (ggf. auch aus zweiter Hand) so alles machen kann. Das ganze sollte unabhängig von, einer zukünftigen perfekten Lösung heute praktisch anwendbar sein. Dazu gehören die DCC-EX-Varianten ab 5.6.6 mit der Integrierten Lücke und natürlich jede andere DIY-Lösung, aber auch alle kommerziellen Komponenten.
Was ich auf jeden Fall nützlich finde ist ein Testabschnitt mit einer Anzeige, die mir die aktuell unbekannte DCC-Adresse eines Fahrzeuges anzeigt, wenn ich es auf den Testabschnitt stelle.
Von einigen Hersteller gibt es schon seit 15 Jahren es Komponenten die ziemlich perfekt zu den eigenen Zentralen passen, das ist natürlich sehr komfortabel aber nicht wirklich preiswert, wie z.B. im ECoS-Display mit ESU Detektor 50098 die
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
"Anzeige der Adresse 1090 - AUFGLEISRICHTUNG .na li."
Es gibt etliche Alternativen! Aber was passt mit wem zusammen und sind die Ergebnksse untereinander vergleichbar?
Vor allem: Mit welchen Decodern welcher Hersteller funktionieren die Anzeigen? Gibt es eine Best-Praxis ohne dass man sich auf einen ganz bestimmten Hersteller beschränken muss? Was gibt es bei der elektrischen Verdrahtung von Fahrzeugen und Decodern sowie Zentrale und Gleisen zu beachten, damit die Ergebnisse vergleichbar werden und auch für die Modellbahnsteuerprogramme zuverlässig werden?
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Zweisystemlok
Da ich nicht notgeil bin, in Sachen Firmwareupdate bei Decodern (im gegensatz zu einigen anderen!), funktioniert meiner bislang noch..............!
Was heisst hier notgeil? ... im Gegenteil!
Kaufst Du Dir heute einen neuen Decoder, haben diese die aktuellen Firmware und der Detektor versagt damit seinen Dienst. Ein Decoder Firmware_downgrade koennte dann die Loesung sein.
Die Heimlichtuerei um RailCom schadet doch nur allen.
Grüße,
Harald
ich pflichte Harald uneingeschränkt bei, was diese Heimlichtuerei bei den Anbietern bzgl. RailCom angeht. Da wird einerseits standardisiert und genormt, aber jeder kocht letztlich sein eigenes Süppchen.
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Vincent Hamp
Nein tut er nicht. Das Ding funktioniert seit geraumer Zeit nicht mehr mit Decodern die den aktuellen Standard implementieren.
Lenz hat - nach dem von ihnen erarbeiteten Railcom-Standard-Standard, für Lenz (2007?) auch ein Patent erteilt wurde - unter anderen Railcom-Komponenten auch den Lenz-Detektor LRC120 konstruiert und auch vertrieben. Dabei ist Lenz - auch schon nach damaliger Spezifikation - ein Fehler unterlaufen. Dieser Fehler ist aber fast 15 Jahre keinem Modellbahner auf seinen Anlagen aufgefallen, weil es keine Decoder gab, die die Möglichkeiten dynamischer Railcom-Nachricht ausgeschöpft haben.
Lenz hat diesen Fehler auch schon vor längerer Zeit eingeräumt. Leider war Mitte der Nuller Jahre ein Firmware-Update durch den Kunden selbst noch nicht praktikabel. Ein Update von 50-Euro Komponenten durch Einsenden zum Hersteller ist nicht wirtschaftlich machbar. Ein Nachfolger des Lenz LRC120 als reines Adressanzeigegerät, für einen lokalen Abschnitt - d.h. ohne (universellen?) Bus dürfte nicht verkäuflich sein. Da tut sich Lenz jedenfalls ziemlich schwer.
Erst seit der Überarbeitung der Railcom-Spezifikation im Jahr 2017 - durch die in der Rail-Community vertretenen Firmen - mit genaueren Festlegungen haben sich Firmen überhaupt getraut Decoder, zu produzieren, die die neuen Möglichkeiten (dynamische Kanal 1 Abschaltung) nutzen. Natürlich fiel das nur Modellbahnern auf, bei denen Railcom überhaupt eingeschaltet ist und die auch schon lokale Railcom-Detektoren im Einsatz haben.
Fahren Loks mit solchen Decodern, über einen Abschnitt mit LRC120 blitzt die korrekt erkannte Adresse z.B. kurz auf und dann sieht man nix mehr davon oder unverständliche Ausgaben. .
Leider gibt es Decoderhersteller, die auf die Modellbahner mit alten Railcom-Komponenten keinerlei Rücksicht nehmen und keine Einstellungen vorsehen, die die aktuell produzierten Decoder in einen abwärtskompatiblen Zustand versetzen. Eine solche Option einzubauen kostet natürlich Geld, dass man vermutlich als Hersteller nicht wieder einspielt, es sei denn mind. ein Hersteller bewirbt so eine Abwärtskompatibilität intensiv.
Ich wähle daher gezielt solche Decoder aus, die man so konfigurieren kann, dass die alten eingebauten Detektoren wie gewohnt anzeigen können.
Ein Modellbahner, der heute neu mit Railcom startet, muss dem natürlich eigentlich keine Aufmerksamkeit schenken. Abrt sicher ist, auch die aktuelle Technik wird relativ bald "die Alte" sein und er wird froh sein, wenn er nicht alle elektronischen Komponenten komplett erneuern muss...
Der Lenz LRC120 kann man also auch als ganz grobes Test-Gerät einsetzen, um mal zu prüfen, wie der jeweilige Decoderhersteller so mit Altkunden umgeht, die auch mal "Fremdprodukte" gekauft haben. Aber natürlich wollen auch die Modellbahn-Unternehmen ihren Gewinn optimieren und ihre Kunden binden um nur das Beste zu wollen - sein Geld.
Es macht aber natürlich überhaupt keinen Sinn - den betagten LRC120 in einer aktuelle Modellbahnanlage flächendeckend einzuplanen, zumal der LRC120 nicht mal in der Lage ist die Aufgleisrichtung der Lok auf dem Abschnitt anzuzeigen. Der LRC120 ist eine funktionstüchtige Railcom-Vintage-Ikone, super geeignet für einen allerersten Test.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: haba
Wenn es bei railcom einen "breaking change" gibt oder gab, dann wäre es doch anständig von den Herstellern zu kommunizieren ob ihre neuen Produkte mit dem alten Standard noch funktionieren oder umgestellt werden können oder eben nicht. Oder?
Die Heimlichtuerei um RailCom schadet doch nur allen.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: haba
Wenn es bei railcom einen "breaking change" gibt oder gab, dann wäre es doch anständig von den Herstellern zu kommunizieren ob ihre neuen Produkte mit dem alten Standard noch funktionieren oder umgestellt werden können oder eben nicht. Oder?
Die Heimlichtuerei um RailCom schadet doch nur allen.
Grüße,
Harald
Sowieso. Deshalb gehört ZIMO auch zu diesen anständigen Herstellern.
Dem Standard ist in diesem Fall nix vorzuwerfen, eher den besagten Produkten.
Frank
solang es noch Geisterloks unter Railcom gibt, ist das System nur bedingt brauchbar.
Gruss
Stephan
Geisterloks - liegt erneut an schlechter Software Implementierungen einiger Decoder.
Aus diesem Grund habe in meiner Zentrale eine "Ghostbuster" Funktion eingebaut. Diese kann ich pro Lok aktivieren, sollte eine Lok zu Geistermeldungen neigen. Die Ghostbuster Funktion eliminiert sicher diese Geistermeldungen.
VG,
Frank
ich beschäftige mich ja gerade mit der Entwicklung eines RailCom Detektors mit optionalem Display.
Das erste Layout ist fast fertig und ich will mir bald erste Testplatinen fertigen lassen.
Die Software muss aber erst noch entwickelt werden.
Das mit den Geisterloks ist übrigens ein sehr interessantes und weitläufiges Thema. Es kommt immer wieder mal auf und es wird über mögliche Ursachen sinniert, aber das wars schon.
Mein Detektor soll daher auch Debuginformationen bereitstellen, die hilfreich sein könnten, den Ursachen für einige Störungen auf den Grund zu gehen.
Später dazu mehr in einem eigenen Thread.
LG
threedots
👍
Zu den besonderen Eigenschaften vom LRC 120: Das war als das Ding erschienen ist schon ein Thema, daß einige Dinge fraglich oder klar gegen die von Lenz selbst vorgeschlagenen Specs verstoßen haben. Da kann man den RailCom Decodern keinen Vorwurf machen. Lenz hat schon andere Sachen uminterpretiert im X-PressNet oder auch der Unfug die kurzen Adressen entgegen seiner eigenen Normvorschläge bei 99 aufhören zu lassen statt bis 127 laufen zu lassen.
Bei Digitrax ähnliches: da gibt's Decoderabstürze wenn die über Weichen fahren; übrigens ident bei alten Lenzdecodern. Das ist nicht so ein großes Problem mit den Signalunterbrechungen, außer man hat Ärger auf einer Weiche. Wenn das was der Decoder überstehen MUß aber stänig passiert, nämlich kurze Signallücken (RailCom Lücke) dann fällt die Fehlkonstuktion natürlich auf. Das ist aber ein Fehler der Decoder, die das bereits seit den 1980'er jahren verkraften müssen nach NMRA Definition! Es wurde nach dem Jahr 2000 intensiv diskutiert wie man die Rückmelderei, die dann zu RailCom geführt hat, implementiert. Digitrax war damals nicht dagegen. Statt der RC Lücke waren u.a. Funkaussendungen und ähnliches in Diskussion.
Es gibt aber weitere viele Versuche durch "Sperrungen" RailCom zu behindern. Hauptauslöser war, daß MX64/63 von ZIMO die RailCom HW drauf hatten bevor das fertig genormt war. ZIMO war "artig" und hat das nicht veröffentlicht und auch anfangs daher nicht benutzt. Als alles fertig war konnte ZIMO per SW Update tausende Decoder nachträglich RailCom fähig machen. Zusätzlich war mit dem MX31ZL eine RailCom Fähige Zentrale da. Das hat Lenz so sehr verärgert daß Teile der Weiterentwicklung per Patent gesperrt wurden. Hat die Sache nur aufgehalten und war schlecht für die Community. Aufgrund der schlechen Erfahrungen mit Sperrungen hat ESU die Übung mit der automatischen Anmelderei wiederholt, RailCom Plus ist nicht öffentlich, bzw für alle nutzbar. Abermals ohne sinnvollem Ergebnis nur um die RailCom Nutzung möglichst zu blockieren. Das ist zwar jetzt brauchbar da DCC-A aber halt verzögert. Gibt aber auch andere die mit überbordenden Forderungen die Entwicklung blockieren wie FileTransfer und ähnlichen Dingen - völlig sinnbefreit weils nur verzögernde Wirkung hat schade! Das bringt nix, besser wäre es schrittweise vorzugehen und die Dinge nacheinander in Betrieb zu nehmen. Rückwärtskompatibilität zu Normen wird möglichst eingehalten. Auf fehlerhafte Implementationen kann man nicht immer Rücksicht nehmen sonst geht gar nix weiter im Normenbereich.
-AH-
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Arnold_Huebsch
Das ist zwar jetzt brauchbar da DCC-A aber halt verzögert.
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Arnold_Huebsch
Gibt aber auch andere die mit überbordenden Forderungen die Entwicklung blockieren wie FileTransfer und ähnlichen Dingen - völlig sinnbefreit weils nur verzögernde Wirkung hat schade! Das bringt nix, besser wäre es schrittweise vorzugehen und die Dinge nacheinander in Betrieb zu nehmen.
MfG
vik
Im jüngsten Update für die MN, MS und FS Decoderserie wird in den Releasenotes ausdrücklich mitgeteilt, dass veraltete Hardware von Lenz, die wegen Außerreihig zur Norm arbeitend, nicht mehr unterstützt wird.
Das ist volle Transparenz und sauberer Kundendienst.
Wer also Probleme mit seiner veralteten Lenz Hardware bekommen hat, der sollte aufs upgrade verzichten und downgraden.
Findet man alles auf der ZIMO Webseite. https://www.zimo.at/web2010/support/MS-MN-Decoder-SW-Update.htm
Gruß.
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: fschum
Geisterloks - liegt erneut an schlechter Software Implementierungen einiger Decoder.
Aus diesem Grund habe in meiner Zentrale eine "Ghostbuster" Funktion eingebaut. Diese kann ich pro Lok aktivieren, sollte eine Lok zu Geistermeldungen neigen. Die Ghostbuster Funktion eliminiert sicher diese Geistermeldungen.
VG,
Frank
Hallo Frank
egal woran es liegt. Geisterloks machen das System nur bedingt brauchbar. Ich habe mit Windigipet Railcom stark implementiert. Immer wieder unterbricht sich die Automatik, weil eine Lok irgendwo auftaucht, wo sie nicht sein sollte und auch nicht ist.
Wie funktioniert so eine Ghostbuster Funktion?
Gruss
Stephan
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: DCC-EX Freund
Wer also Probleme mit seiner veralteten Lenz Hardware bekommen hat, der sollte aufs upgrade verzichten und downgraden.
Findet man alles auf der ZIMO Webseite. https://www.zimo.at/web2010/support/MS-MN-Decoder-SW-Update.htm
Da ich über eine schwarze Z21 verfügen kann klappt das bei mir auch bei Bedarf.
Aber etwas weiter unten, unter:
"Infos und Hinweise
Was es bei (noch) älteren SW-Versionen sonst noch zu beachten gibt"
rät Zimo m. E. von Downgrades bei seinen MS-Decodern grundsätzlich ab.
Sollte man ein Firmware-Downgrade bei den Zimo-Decodern eigentlich nur als letzten Notebehelf verstehen, weil das Herstellerseitig nicht getestet wird?
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: supermoee
egal woran es liegt. Geisterloks machen das System nur bedingt brauchbar. ...
Wie funktioniert so eine Ghostbuster Funktion?
Das stimmt!
Wie treten Geistermeldungen auf:
- Ein Problem-Decoder verpasst sporadisch seinen Railcom Sende-Slot. Das ist unschoen. Zur Geistermeldung wird es, wenn der Problem-Decoder nun einfach (unerlaubt) seine Meldung im folgenden Railcom Slot sendet. Und genau das passiert bei Geistermeldungen.
- Somit ist immer die Lok von Geistermeldungen betroffen, welche direkt nach der Problem-Lok angesprochen wird.
Ghostbuster (GB):
- Der GB legt eine Dummy-DCC Adresse an, die keinem Decoder zugeordnet ist. Sagen wir ... Adresse 9999.
- Der GB stellt nun sicher, dass unmittelbar nach jedem regulaerem Decoder diese Dummy-Adresse 9999 angesprochen wird. Beispiel: Wir haben drei regulaere Decoder mit Adresse 7 / 24 und 88 auf den Gleisen. Die Gleisausgabe sieht dann so aus,
ADR 7
ADR 9999
ADR 24
ADR 9999
ADR 88
ADR 9999
ADR 7
....
- Das Funktionsprinzip ist simpel: Die GB Adresse 9999 'saugt' wie ein Staubsauger potentielle Geistermeldungen auf. Unter der Annahme, Decoder 7 hat ein Problem, dann landen dessen Geistermeldungen nicht mehr im Cutout von Decoder 24 sondern im Dummy Decoder 9999. Dieser verwirft/vernichtet diese Meldung einfach.
- Wenn bekannt ist, welche Decoder Probleme bereiten, kann man den GB nur auf diese ansetzen. Beispiel: Nur Decoder-7 hat ein Problem. Es ergibt sich dann,
ADR 7
ADR 9999
ADR 24
ADR 88
ADR 7
ADR 9999
ADR 24
ADR 88
ADR 7
....
Ich hoffe das ist verstaendlich.
VG,
Frank
ich habe ein knappes Dutzend von diesen LRC120 (neben diversen anderen lokalen Railcom-Detektoren).
Durch welches Zukunft trächtiges Produkt mit direkter Anzeige der DCC-Adresse (ohne dass ein Rechner erforderlich ist) könnte man die aktuelll ersetzen?
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: vikr
ich habe ein knappes Dutzend von diesen LRC120 (neben diversen anderen lokalen Railcom-Detektoren).
Durch welches Zukunft trächtiges Produkt mit direkter Anzeige der DCC-Adresse (ohne dass ein Rechner erforderlich ist) könnte man die aktuelll ersetzen?
Wenn du etwas Geduld hast, vielleicht dadurch:
https://www.digimoba.de/RC-Detect.mp4
Es braucht noch etwas Zeit. Die Software dazu will ich noch weiter optimieren.
Gruß Holger
Jo muss dann neben der Lokadresse noch die Aufgleisrichtung anzeigen. Dann passt das für Werkstattwartungsarbeiten und Versuchstreckentestaufbauten.
Viel Spaß beim Tüfteln.
Frank
Was schon funktioniert: Aus dem DCC Signal werden die für die erkannte RailCom Adresse die Fahrstufe, Fahrtrichtung und die Funktionen 0 bis 8 angezeigt.
Gruß Holger
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Digimoba
Wenn du etwas Geduld hast, vielleicht dadurch:
https://www.digimoba.de/RC-Detect.mp4
Es braucht noch etwas Zeit. Die Software dazu will ich noch weiter optimieren.
Es gibt eine ganze Reihe von Projekten für den ambitionierten Bastler, angefangen von Paco, über Deloof, Peter Gilling und die leider Rocrail spezifischen WIO-Komponenten. Sogar die RCDs von Tams erfordern einen Konfigurationsaufwand, dem sich die meisten Modellbahner nicht routinemäßig unterziehen wollen. Letzteres gilt übrigens auch für die eigentlich maßgeschneiderte Fichtelbahninfrastruktur.
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: DCC-EX Freund
Jo muss dann neben der Lokadresse noch die Aufgleisrichtung anzeigen. Dann passt das für Werkstattwartungsarbeiten und Versuchstreckentestaufbauten.
Die Industrie bietet derzeit (2026) da m.E. leider nichts für einen einfachen schrittweisen Start an, der auch glaubhaft skalierbar ist.
Was ich mir wünschen würde, wäre ein spezifikations-konformer lokaler Railcom-Detektor (Stromversorgung aus dem Gleis), der DCC-Adresse und Aufgleisrichtung zuverlässig erkennt, auf einem optionalen Display anzeigen kann, aber auch alternativ per WIFI an eine Rückmelde-Einheit/Zentrale weiterleiten kann.
Frank (fschum) arbeitet schon seit geraaumer Zeit an so etwas (https://rtb4dcc.de/ ) und ich hoffe es wird daraus noch zu meinen Lebzeiten wirklich ein praktikables und erschwingliches Produkt für jeden geneigten Modellbahner. Ähnliche Hoffnungen habe ich aber schon, seit die allerersten ESP8266 die AVR und PIC-Bastler aufgemischt haben...
MfG
vik
PS.: 13.10 2026 - 18:30 ist wieder VHS-Stammtisch in Mettmann. (Musikschule)
https://www.vhs-mettmann.de/p/kultur-kreativita...n-2026-1-688-C-Q2800
was dürfte denn so ein RailCom-Display Deiner Meinung nach maximal kosten?
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: threedots
was dürfte denn so ein RailCom-Display Deiner Meinung nach maximal kosten?
Ich spreche von einem fix und fertigen. (einkanaliger) Railcom-Detektor, als Produkt, der einfach standalone ins Gleis eingeschleift - an jeder Zentrale mit korrekter Railcom-Lücke im DCC-Protokoll - eingestellte DCC-Adresse und Aufgleisrichtung anzeigt.
Es müsste eine Erweiterungsmöglichkeit geben, die Daten per seriellem Bus, am besten natürlich per WLAN (Teppichbahner) an ein zentrales Modul weiterzugeben.
Es wäre natürlich wunderbar, wenn das schon bei Auslieferung inklusive wäre, ich habe aber durchaus Verständnis, wenn dieses Feature erst durch Nachkauf einer ansteckbaren Ergänzungshardware oder auch per kostenpflichtigem Update freigeschaltet werden würde, Aber das Upgrade müsste einfach zu hause durchführbar sekn müssen z.B. mittels der bereits vorhandene Zentrale oder ggf,. einer unzepezifischen Infrastruktur ...
Hast Du mit Deinem RCD-2 (Produkt als Bausatzlösung) nicht etwas funktionell Verglekchbares bei Dir zum Testen hinter einer DCC-EX 5.6.6.aufgebaut, bloß halt mit dem lästigen Netzteil?
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Frank (fschum) arbeitet schon seit geraaumer Zeit an so etwas (https://rtb4dcc.de/ ) und ich hoffe es wird daraus noch zu meinen Lebzeiten wirklich ein praktikables und erschwingliches Produkt für jeden geneigten Modellbahner.
Ein Kanal-1 Display? … das habe ich bislang nicht. Oder auf was beziehst Du dich.
Frank
Gruß von Aron
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: fschum
Ein Kanal-1 Display? … das habe ich bislang nicht. Oder auf was beziehst Du dich.
Schade, das könnte man wohl nicht standalone einsetzen, so wie den LRC120, bloß eben die aktuelle Railcom-Spezifikation implementiert?
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: aron
Als Mitleser frage ich mich, welchen Sinn ein Adressdisplay am Gleis hat?
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: aron
Ich kann keinen Nutzen erkennen obwohl ich pro RailCom bin.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: Uli_22
Ein Railcom Detektor, der die empfangen Daten an DCC-EX sendet, zum Beispiel als Rückmeldung der POM CV-Programmierung wäre auch wünschenswert....
Im Fokus sollte hier stehen, was schon geht und wie man sich - mit überschaubarem Aufwand - selbst praktisch davon überzeugen kann.
Hier nochmal eine Adressanzeige (allerdings ohne Aufgleisrichtung) mit dem LRC120 hinter einer aktuellen DCC-EX 5.6.6 als Zentrale:
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name: fschum
Was ist mit TAMS mc^2 ?
Ich hatte bisher keine Gelegenheit damit selbst praktische Erfahrungen zu machen. Unter der alten MC gab es die interessante Möglichkeit den Loks mit MM-Decodern DCC-Funktionsdecoder an die Seite zu stellen. Die MC konnte dann einen MM-Decoder mit Adresse XY ansprechen, wenn eine Railcom-Nachricht von dem DCC-Funktionsdecoder mit numerisch identischer DCC-Adresse XY rein kam. Das wurde aber nicht sehr ausgiebig genutzt und ob davon etwas in die MC2 "gerettet" wurde, weiß ich leider nicht.
Evt. mal bei Dirk, z. B. hier
https://www.stummiforum.de/t223139f5-Tams-MC-und-BiDiB.html
nach fragen.
Bei eingeschalteter Railcom-Lücke in der MC2, funktionieren lokale Detektoren natürlich - wie hinter jeder anderen DCC-Zentrale (mit eingeschalteter Lücke) - problemlos, ohne dass die Zentrale irgendwie speziell eingebunden sein muss.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: DCC-EX Freund
Nach Sichtung der HP von Lenz: Der LENZ LRC120 ist aber mit fast 65 Euronen zzgl. Porto sehr teuer für das Bischen was er kann.
Ein Nachfolger, der der aktuellen Spezifikation genügt und die Anzeige der Aufgleisrichtung beherrscht, ist schon lange überfällig. Wenn der die Detektierten Daten noch über ein (hoffentlich offenen gelegtes Bus-Protokoll) weitermelden könnte, wäre er mir sogar ein wenig mehr wert...
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: Uli_22
das Protokoll des RC Link von Tams ist offengelegt, Geräte sind aber auch nicht preiswert.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
Aber er beherrscht die Detektion der Aufgleisrichtung und die kann per wandernden Dezimalpunkt dargestellt werden. Konfiguration und "Bus"- Terminierung sind etwas schwierig.
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
auch hinter der OpenRemise S3Main (ESP32 S3) detektiert der alte LRC120 die eingestellte DCC-Adresse der allermeisten meiner Railcom fähigen Decoder korrekt:
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
@Vincent: Kann man die Lücke eigentlich in den Tiefen der Settings der S3Main auch irgendwo abschalten?
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 47 | Name: vikr
@Vincent: Kann man die Lücke eigentlich in den Tiefen der Settings der S3Main auch irgendwo abschalten?
Ja in den DCC Einstellungen kann man die "BIDI Bit" Zeiten auf 0 Stellen.
Zitat - Antwort-Nr.: 48 | Name: Vincent Hamp
Ja in den DCC Einstellungen kann man die "BIDI Bit" Zeiten auf 0 Stellen.
MfG
vik
Wäre es hilfreich, das RC Link von TAMS an ein Smartphone anschließen zu können und dieses als Display zu verwenden?
Zitat - Antwort-Nr.: 51 | Name: Uli_22
Wäre es hilfreich, das RC Link von TAMS an ein Smartphone anschließen zu können und dieses als Display zu verwenden?
Ganz so einfach geht es nur mit einem PC oder Linux-Rechner. Tams hat dazu ein Programm geschrieben und zum Download freigegeben, in dem man sich die Railcom-Nachrichten in einem Fenster als Text - in Tabellenform - anzeigen lassen kann.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
DCC-EX 5.6.6 mit RCD-1 und RC-Link und Monitor
Adresse 1037 im Display ist auf dem Monitor grün hinterlegt (einschl. Pfeil mit erkannter Aufgleisrichtung).
Alle damals schon verbreiteten Modellbahn-Steuerprogramme, können den RC-Link aber als weitere Zentrale einbinden und die Nachrichten dann zum Beispiel im Gleisplan einblenden. Das sieht dann so ähnlich aus, wie das die ECoS mit den ECoS-Detektoren auf ihrem Display zeigt, oder auch die Z21 mit den Roco 10898 in der Z21APP.
Bisher ist mir kein iPhone oder Android basiertes Modellbahn-Steuerprogramm bekannt, dass das ähnlich wie die Z21APP kann. Sowas beherrschen m.W. bisher ausschließlich PC, Mac und Linux basierte Programme.
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Die von Uli_22 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
https://tams-online.de/WebRoot/Store11/Shops/64...C-Talk-Protokoll.txt
Hab das so via Google gefunden, auf dem Tams Web eher nicht.
Ist das nicht etwas ... mager?
Grüße,
Harald
a) Adresse der Lok
b) Aufgleisrichtung
c) von der Lok gesendete CV Werte
Uli
Zitat - Antwort-Nr.: 55 | Name: haba
Meint ihr das?
https://tams-online.de/WebRoot/Store11/Shops/64...C-Talk-Protokoll.txt
Hab das so via Google gefunden, auf dem Tams Web eher nicht.
Ist das nicht etwas ... mager?
Welche Daten würdest Du in dieser Situation noch erwarten?
Zeitpunkt, Ort, Adresse, Aufgleisrichtung! Das sind doch erstmal die wichtigsten Daten.
Und auf explizite DCC-Anfrage der Zentrale, die CV Werte als Railcom-Antwort vom Decoder.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 53 | Name: Uli_22
ich denke dabei an eine App die ähnlich dem Tams Testprogramm für den RC Link funktioniert.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
MfG
vik
Die von vikr zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 56 | Name: Uli_22
ja, sehr schlicht gehaltene Kommunikation:
a) Adresse der Lok
b) Aufgleisrichtung
c) von der Lok gesendete CV Werte
MfG
vik
1. Den PC Link per USB an ein Smartphone anschließen. Die Kommunikation und Anzeige funktioniert schon mal, wie in #54 gezeigt. Fehlt noch die Weiterleitung der Informationen per Wlan und CAN Protokoll an die z21.
2. Gleiches ist im Prinzip mit einem ESP denkbar
Uli
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: Uli_22
Fehlt noch die Weiterleitung der Informationen per Wlan und CAN Protokoll an die z21.
1. an der Z21APP ist nur eine Zentrale (eigentlich natürlicheine Z21 oder zumindest freigeschaltete z21) erlaubt.
2. Du müsstest der exklusiv angeschlossenen zZ21 also einen 10808 "unterjubeln", dann hat auch die Z21APP keine Probleme. Das ist aber nicht trivial und könnte von Roco auch jederzeit unterbunden werden
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: Uli_22
Gleiches ist im Prinzip mit einem ESP denkbar
Ich bin gespannt auf Dein Projekt und würde mich gern an Tests beteiligen...
MfG
vik
Ob sich dann der ganze Aufwand lohnt?
Grüße,
Harald
Zitat - Antwort-Nr.: 62 | Name: Uli_22
Preislich sind die derzeitig noch verfügbaren RCD-2 mit ihren 2 Ausgängen, keine echte Alternative zu Roco 10808.
Resumee: 22,50 vs. 11,87 pro Melder?
Der ESU 50098 koster auch etwa 95 Euro, hat aber nur vier Melder, pro Modul also auch knapp 23 Euro
Da bleibt doch nichts offen oder?
Vielleicht ja doch? Der 50098 funktioniert nur an einer ESU-Zentrale, der 10808 nur an einer schwarzen Z21 von Roco, der Lenz LRC120 und die RCDs funktrionieren prinzipiell hinter jeder Zentrale die (ggf. auch) DCC mit dem Railcom-Cut aufs Gleis bringt, z.B. auch hinter einer DCC-EX v5.6.6 oder auch der z21, LZV200 und gant vielen andern...
MfG
vik
95 geteilt durch 4 Ergebnis besser angenähert...
Detektoren mit wenigen Meldern und Schnickschnack wie Display ziehen den Preis pro Block nach oben.
Grüße
Harald
Zitat - Antwort-Nr.: 65 | Name: haba
Die Frage ist wie immer: Wo soll die Information hin und wie bringt man sie dorthin.
In der Tat halte ich das für die anstehende Masterfrage? Wo soll die Reise hingehen? Plant man ein universelles Bussystem, oder nur einen Mechanismus um Melder „irgendwie“ dran zu flanschen.
Ersteres wird vermutlich mehrere Jahre Entwicklung bedeuten, letzteres wurstelt man deutlich schneller hin.
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Nein, wenn man ausschließlich aufs Geld sieht, natürlich nicht. Ein RDD-2 mit zwei Meldern kostet 45 Euro, der Roco 10808 mit acht Meldern 95.
Resumee: 22,50 vs. 11,87 pro Melder?
Der ESU 50098 koster auch etwa 95 Euro, hat aber nur vier Melder, pro Melder also auch knapp 12 Euro
Da bleibt doch nichts offen oder?
Wenn es um einen RailCom Melder für ein bestimmtes System geht dürfte der Fichtelbahnmelder am günstigsten pro Melder seine. Aktuell 135,00 € für 16 Melder. Aber auch hier "hinkt der Vergleich weil 1. keine direkte Anzeige und nur am BiDiB-System nutzbar.
Gruß aus Hamburg
Thorsten
Zitat - Antwort-Nr.: 67 | Name: kochender-Eisenbahne
am günstigsten pro Melder … 135,00 € für 16 Melder.
Ich wäre vorsichtig mit dieser Mathematik. Wenn ich für einen Testkreis 4 Melder benötige, dann zahle ich ebenfalls 135€. Auch, wenn das Layout es so will, ich 17 Melder benötige, muss ich 32 kaufen.
Darum, kleinere Granularität bei etwas höheren Stückkosten, ist nicht unbedingt schlechter.
VG, Frank
PS: Ich habe mich nach langem für und wider für 4-fach Melder entschieden. Da es Selbstbau ist, liegen die Kosten bei 15€ für 4 Melder, also 4€ pro Melder. Der Preisvergleich mit kommerziellen Meldern ist natürlich nicht zulässig.
https://rtb4dcc.de/hardware/modules/c13/
Zitat - Antwort-Nr.: 69 | Name: DCC-EX Freund
Das "billigste" RailCom Rückmeldemodul am Markt ist und bleibt der YD6018RC von YaMoRC mit 16 Meldeeingängen
Wohl eher YaMoRC YD6016LN-RC?
Preislich in etwa beim Fichtelbahn GBM 16TS
VG Freetrack
Schade einfach, dass TAMS den RD1 und die LED Anzeige eingestampft hat. Und bisher gibts keine Anbieterersatzlösung mehr. Vielleicht bekäme ZIMO ja die Kurve?
Ich meine beispielhaft den KLUG haben sie ja auch hinbekommen. Hat kein anderer Mitbewerber mitgezogen. Alles bisher nur Großlösungen wo man hinschaut. Klar ist es auch eine Frage ob man damit sein Geld verdienen kann.
Beste Grüße.
P.S.: das Teil muss am Ende 2 Dinge können: Loknummer und Aufgleisrichtung. Vielleicht kann ja "AH" aka Arnold Huebsch in Kleinserie was bauen?
Zitat - Antwort-Nr.: 71 | Name: DCC-EX Freund
Alles bisher nur Großlösungen
… was ich noch nicht verstehe - wozu braucht man RC Melder mit Richtungsanzeige für Anlage in Testkreis Grösse?
VG,
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 65 | Name: haba
Detektoren mit wenigen Meldern und Schnickschnack wie Display ziehen den Preis pro Block nach oben.
Dispays machen sich in physischen Gleisbildstellwerken, wie z. B. bei Uhlenbrocks TrackControl
https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/Digitalt...BNFjL1xocyFVTCytX-0H
duchaus Sinn, man benötigt auch keinen PC.
Auch für Teppich-, Parkett- oder Tischbahner, können lokale Railcom-Nachrichten-Anzeigen nützlich sein.
Um keine Stolperdrähte verlegen zu müssen, kann man die Nachrichten zwar per WLAN übermitteln, aber die Strozuführung muss immernoch über einen Draht erfolgen. Mehr als zwei Drähte scheinen da weniger zweckmäßig.
Für aktuelle RCD-2-Varianten mit RC-Talk per WLAN zur Anzeige - ob nun einzelne Dispays, ein echtes Gleisbildstellwerk oder ein PC gestütztes Modellbahn-Steuerprogramm - hätte ich schon Verwendung...
Aber ein PC oder Tablet sollte eine Option sein, nicht eine zwingende Notwendigkeit.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 71 | Name: DCC-EX Freund
Schade einfach, dass TAMS den RD1 und die LED Anzeige eingestampft hat. Und bisher gibts keine Anbieterersatzlösung mehr.
Die Konfigurationsschnittelle war etwas für eine Generation von Modellbahnern, die ihre Motorola-Decoder mit ihrer 6021 blind programmieren konnten/mussten. Leider gab es da auch keine spürbaren Verbesserung der Bedienbarkeit.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 73 | Name: vikr
Dispays machen sich in physischen Gleisbildstellwerken, wie z. B. bei Uhlenbrock duchaus Sinn, man benötigt auch keinen PC.
Genau dahin will ich, auch wenn der PC im Hintergrund Steuerungsaufgaben gerne übernehmen darf, ich will was in der Hand haben, was ich drehen und drücken kann und da ist UB Track-Control für mich im Moment konkurrenzlos. Einmal wegen der Anzeige im Stellpult und dazu durch die Möglichkeit, mir mal schnell eine Lok auf einen Handregler holen zu können, deren Adresse ich im Stellpult sehe.
Da sieht ein Yamorc YD-6016LN-RC richtig gut aus als Melder, zumindest mit dem UB Loconet-Display konnte ich das über YD7010 testen, das kommt an, genau wie beim IB-Control. Aber dann sollte das mit dem TC auch kein Problem darstellen. Dabei ist mir die Aufgleisrichtung gar nicht mal so wichtig, deswegen hab ich die vergessen mit zu testen.
Optimistische Grüße,
Helmut
Zitat - Antwort-Nr.: 75 | Name: Helmut
Dabei ist mir die Aufgleisrichtung gar nicht mal so wichtig, deswegen hab ich die vergessen mit zu testen.
Wenn ich angezeigt bekomme, welche Adresse die Lok im Lokschuppen hat, will ich auch wissen mit welcher Aufgleisrichtung sie dort steht. Nur dann kann ich entscheiden ob ich sie vorwärts oder rückwärts fahren lassen muss um den Schuppen zu verlassen und nicht gegen die Schuppenwand zu donnern.
Das gilt genauso, wenn ich einen - nicht einsehbaren - Schattenbahnhof habe und die Lok manuell so ansteuern will, dass sie das Bahnhofsgleis mit dem Zug in Richtung Ziel verlässt.
Computer können sich naturlich merken, welche Fahrzeuge mit welcher Aufgleisrichtung zuletzt wo und wie herum zuletzt stehen geblieben sind.
Ich habe das schon am nächsten Wochenende vergessen, Ich möchte das lieber aktuell aus dem Gleisabschnitt mit der Lok auslesen "erkennen" und anzeigen lassen, wenn ich das möchte.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: fschum
… was ich noch nicht verstehe - wozu braucht man RC Melder mit Richtungsanzeige für Anlage in Testkreis Grösse?
Probier es einfach mal aus, z.B. mit einer ECoS und einem 50098 und der Anzeige - zunächst auf dem Display der ECoS selbst und dann auf dem Monitor eines Modellbahn-Steuerprogramms.
MfG
vik
bei Bedarf kann man sich das auch alles persönlich ansehen.
Morgen Dienstag, um 18:30 beginnt wieder der regelmäßig wöchentliche
VHS Moba Technik Stammtisch in Mettmann
fur das Winterhalbjahr 26/27, in der Musikschule Mettmann! Schnuppern (ohne Anmeldung) ist explizit erlaubt!
https://www.vhs-mettmann.de/p/kultur-kreativita...n-2026-1-688-C-Q2800
MfG
vik
neben der nicht enden wollenden Diskussion über Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit der Aufgleisrichtung/Fahrtrichtung habe ich ein wenig weiter an meinem Railcom Detektor gebastelt.
Ich kann nun das Display ansteuern und habe fürs erste die folgenden Anzeigen implementiert.
Wenn im überwachten Gleisabschnitt nix los ist, zeigt mein Display ganz einfach "no Railcom Data" an.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
Eine stehende Lok im Gleisabschnitt wird mit ihrer Adresse aus dem Railcom Kanal 1 angezeigt. DIe Geschwindigkeitsanzeige erfolgt, sobald Kanal 2 Rückmeldungen für diese Lok empfangen wurden.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
Beim Wechsel der Fahrtrichtung wird auch das Lok-Icon gespiegelt.
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
LG
threedots
Die von threedots zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Gefällt mir
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name: threedots
neben der nicht enden wollenden Diskussion über Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit der Aufgleisrichtung/Fahrtrichtung habe ich ein wenig weiter an meinem Railcom Detektor gebastelt.
...
Beim Wechsel der Fahrtrichtung wird auch das Lok-Icon gespiegelt.
Aber, wenn Du jetzt Deine Anzeige-Element mal gedanklich unter das Gleis mit dem zugehörigen Dampflokmodell hältst,...
wenn Du nun die Fahrtrichtung umschaltest, dreht sich doch Dein Lokmodell auf dem .Gleis nicht um 180 Grad. Die Lok fährt jetzt halt rückwärts statt vorwärts. Das Spiegeln scheint mir hier ("Fahrtrichtungswechsel") doch absolut irreführend.
Falls Du aber die Lok auf dem Gleis per Hand um 180 Grad umdrehst (Wechsel der "Aufgleisrichtung") und gleich an Ort und Stelle wieder aufgleist, sollte auf dem Display die Lok gespiegelt - gegenüber vorher - dargestellt werden. Dasselbe muss natürlich passieren, sobald die Lok eine Kehrsschleife durchfahren hat, oder ein Gleisdreieck, oder auf einer Drehscheibe gedreht wurde und wieder auf das Anschlussgleis mit einem Detektor fährt, von dem sie auf die Bühne gestartet war.
Womit wir auch bei der Erläuterung zur Frage von Frank wären, warum es auch Sinn macht zu demonstrieren, wie das bei einem Kreis/Oval korrekt auf den Anzeige-Elementen am besten aussehen müsste, um Missverständnissen möglichst zu vermeiden, die zu einem chaotischen Verhalten führen, z. B. "Züge verlassen häufig, - aber nicht immer - den Bahnhof in der falschen Richtung", Daran muss Railcom schuld sein.
MfG
vik
Morgen Dienstag, um 18:30 beginnt wieder der regelmäßig wöchentliche
VHS Moba Technik Stammtisch in Mettmann
fur das Winterhalbjahr 26/27, in der Musikschule Mettmann!
Schnuppern (ohne Anmeldung) ist explizit erlaubt!
https://www.vhs-mettmann.de/p/kultur-kreativita...n-2026-1-688-C-Q2800
Es wird noch etwas am Anzeigeformat gefeilt werden 😃.
LG
zhreedots
tut mir leid, wenn das gestern vielleicht etwas sehr oberlehrerhaft formuliert war, aber der praktische Einsatz von Railcom im digitalen Modellbahnbetrieb ist nicht ganz einfach, aber mit einiger Sorgfalt erfolgreich durchführbar.
Erste Schritte macht man wie immer am besten mit einem kleinen übersichtlichem Layout, bei dem man auf einen Blick und ggf. durch genaueres Hinsehen und Plausibilisierungen kontrollieren kann, ob alles konsistent ist. Mit anderen Worten in so einfachen Situationen in denen man über seine Betriebsabläufe auch ganz ohne aufwendige Technik noch die volle Übersicht behalten kann.
Ganz problematisch finde ich es allerdings, wenn Entwickler einschlägige Begriffe und Normen nicht so genau nehmen und schon bei der Entwicklung, sei es von Hardware oder der Firm- oder Software Begriffe unklar verwenden bzw. Ungenauigkeiten in den zugrunde liegenden Normen einfach mal ganz persönlich interpretieren ohne die Risiken anzusprechen.
Abgesehen von der wichtigen Unterscheidung zwischen Aufgleisrichtung und Fahrtrichtung gehören vor allem wichtige Konventionen über die Verdrahtung der Decoder im Fahrzeug selbst und natürlich die gleichsinnige Verdrahtung aller Detektoren zum Gleis dazu.
Wenn die Hersteller von Komponenten, sei es kommerziell oder DIY-Lösungen, sich hier nicht an die gleichen Vorgaben halten, bzw. sie in der gleichen weise interpretieren, wird es widersprüchliche Anzeigen geben, die den Modellbahner glauben lassen, dass Railcom nicht funktkoniert. Es liegt aber nie an Railcom, sondern (fast) immer an schludrigen oder unvollständigen Implementierungen der Komponenten oder falscher (missverständlicher) Verdrahtung und Konfiguration. beim Anlagenbau. Erstaunlich häufig leider sogar bei den Komponenten der kommerziellen Hersteller, die schon Jahre lang im Markt sind.
Um die von Boris 2011 gestellte Frage beantworten zu können, muss man alle eingesetzten Komponenten nennen und im Zusamenspiel genau betrachten. Oft benötigt man dazu allerdings spezielle Werkzeuge, wie Oszilloskop oder Logic-Analyzer.
Nicht immer wird man die genaue Ursache finden oder gar beheben können, insbesondere wenn sie nur sporadisch auftreten. Gelegentlich hilft es dann - auf bestimmte Komponenten - ganz zu verzichten.
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 82 | Name: threedots
Es wird noch etwas am Anzeigeformat gefeilt werden 😃.
MfG
vik
Die Digitalisierung der MoBa hat einiges an Komplexität mitgebracht, Sowohl bei Hard- und Software. Da fällt es schon mal schwer, den Durch- und Überblick zu behalten.
Gerade bei der Anzeige kommt es auch auf die Semantik an. Das muss klar herausgestellt werden, um Missverständnisse ausschliessen zu könnnen. Zur Erklärung der Anzeige müssen ein paar Sätze formuliert werden, um das zu leisten. Aber wer liest heutzutage noch Anleitungen oder Hinweise, wo doch überall selbsterklärende Bildchen verwendet werden.
Da wird bei mir die Aufgleisrichtung (vorne/hinten) durch ein Loksymbol visualisiert, Bei der von mir verwendeten Dampflok ist vorne beim Schlot, entsprechend hinten bei der Führerkabine. Die Anzeige der Fahrtrichtung erfolgt relativ zur Aufgleisrichtung durch Pfeile unter dem Loksymbol.
Das ist dann halt unmissverständlich in Stein gemeisselt.
LG
threedots
anbei das überarbeitete Anzeigeformat. DCC Adresse und Geschwindigkeit sind fiktiv und dienen nur der Kontrolle, ob der Platz auf dem kleinen Display auch ausreicht.
1. Aufgleisrichtung von rechts nach links, Fahrtrichtung vorwärts
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
2. Aufgleisrichtung von rechts nach links, Fahrtrichtung rückwärts
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
3. Aufgleisrichtung von links nach rechts, Fahrtrichtung vorwärts
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
4. Aufgleisrichtung von links nach rechts, Fahrtrichtung rückwärts
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
LG
threedots
Die von threedots zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich finde die Darstellung schon eindeutig. Nur die skalierte Pixelschrift würde mich stören
Klaus
@87 Die Diskussion verstehe ich nicht. Sowohl beim Vorbild als auch im Modell sind die benutzten Begriffe immer relativ zum Fahrzeug. Die Aufgleisrichtung ist dann Relativ zum Abschnitt und der Position des Fahrzeugs am Gleis. Die Landschaft rundum ist immer irrelevant.
Lustig wird die Beobachtung wenn so ein Fahrzeug durch eine Kehrschleife muß. Wenn man die Basistechnik nicht verinnerlicht hat ist man dann verwirrt obwohl da nix neues durch eine Kehrschleifenfahrt passiert,. Beim rausfahren wird nur die Aufgleisrichtung getauscht.
-AH-
Das Signal liegt doch auf beiden Schienen an. Die Polarität des Gleissignals bestimmt die Aufgleisrichtung. Ost/West und Rechts/Links sind äquivalent.
Das mit den verwendeten Symbolen ist so eine Sache. Fahrtregler verwenden auch Pfeile zur Kennzeichnung der Fahrtrichtung. Sind da die Hoch/Runter oder die Rechts/Links Pfeile die richtigen Symbole? Oder die Rampen von rechts nach links bzw. von links nach rechts?
Beim verwendeten Loksymbol könnte noch angemahnt werden, dass die Dampflok nicht zur Symbolisierung von E- und Dieselloks oder gar Triebzügen geeignet sei.
Wenn alles rot/gelb/grün/weiß oder sonst wie blinken würde, wäre die Darstellung dann klarer? Im Post #85 habe ich meine Symbolik doch klar beschrieben. Wer dieses Display später nutzen will, wird die Symbole nach Belieben im Quellcode ändern können, je nach persönlichem Gusto.
Nun denn, aber trotzdem danke für Deine durchaus angebrachte und konstruktive Kritik.
LG
threedots
das Dampfloksymbol ist doch völlig ok. Jeder erkennt sofort, wo vorne und hinten ist, und nur darauf kommt es an. Es ist eine Form der Abstraktion, und wenn man jetzt anfangen würde zu differenzieren, kommt man schnell in Teufelsküche. Die Bauformen von Lokomotiven gehen schnell in die zwei- und dreistelligen Zahlen.
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 89 | Name: Arnold_Huebsch
@86 ja genau so ist das einfach und rasch verständlich.
In Rocrail gibt es ein Dampflokpikzogramm zweimal, einmal wie gewohnt mit Abgasfahne über der vorwärts fahrenden Lok, einmal mit Abgasfahne - über dem leeren Gleis - hinter der rückwärts fahrenden Lok. Bei E. Loks wird das dann leider unglaubwürdig
Zitat - Antwort-Nr.: 89 | Name: Arnold_Huebsch
Was machst Du mit den gültigen DCC Adressen 10000-10240???
#87 sollte sehr stark revidiert werden. Der Begriff "Polarität" wird technisch uneindeutig verwendet und führt hier praktisch zwangsläufig auf einen Holzweg.
MfG
vik
Deine Anmerkung zur Pixelschrift ist durchaus angebracht. Allerdings erscheint das Schriftbild auf den Fotos stark vergößert und durch partielle Überbelichtung schwulstig. In Wirklichkeit ist das Schriftbbild durchaus akzeptabel.
@Viktor
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das DCC-Gleissignal besteht dazu aus einer Folge von Übergängen zwischen zwei
gleichen Spannungsniveaus gegensätzlicher Polarität, genannt Nulldurchgänge.
Dieser Text stammt aus RCN-210, Kapitel 2 auf Seite 3. Wo ist denn nun der von Dir erwähnte Holzweg?
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 94 | Name: threedots
Viktor
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das DCC-Gleissignal besteht dazu aus einer Folge von Übergängen zwischen zwei
gleichen Spannungsniveaus gegensätzlicher Polarität, genannt Nulldurchgänge.
Dieser Text stammt aus RCN-210, Kapitel 2 auf Seite 6. Wo ist denn nun der von Dir erwähnte Holzweg?
Um das genauer zu (er)klären sollte man sich vielleicht am besten gemeinsam eine Feueruangenbowle zu Gemüte geführt haben? Es bedarf etlicher Konventionen, von denen keine wirklich normativ fest gelegt ist.
MfG
vik
Die im DCC Kosmos verwendeten Bezeichnungspaare J-K bzw. 0-B spiegeln das in keinster Weise wider. Ein kurzes Statement seitens der Hersteller würde unmissverständlich für Klarheit sorgen.
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 96 | Name: RCN-210
Grundsätzlich erfolgt der Empfang der Daten unabhängig von der Polarität des DCCGleissignals, d.h. egal wie herum ein Fahrzeug auf dem Gleis steht. Es gibt aber Anwendungen, die die Polarität des DCC-Gleissignals kennen müssen. Damit alle diese Anwendungen die Polarität in gleicher Weise interpretieren, wird folgendes festgelegt:
Phasenlage erstes Halb-Bit zweites Halb-Bit
„positiv“ V(R) > V(L) V(R) < V(L)
„negativ“ V(R) < V(L) V(R) > V(L)
V(R) ist die Spannung an der rechten Schiene (rotes Kabel)
V(L) ist die Spannung an der linken Schiene (schwarzes Kabel)
D.h. die Phasenlage entspricht der Spannung an der rechten Schiene gegenüber der linken Schiene in der ersten Hälfte eines Bits.
VG,
Frank
qed.
LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: 97 | Name: fschum
V(R) ist die Spannung an der rechten Schiene (rotes Kabel)
V(L) ist die Spannung an der linken Schiene (schwarzes Kabel)
Das war schon zu reinen Analog Zeiten so, das wenn Plus (rotes Kabel) an der rechten Schiene angeschlossen wurde (und schwarz dann links), das die Lok in Vorwärtsrichtung losfahren soll/muß wenn man am Trafo nach rechts aufdreht (das ist alles seit Jahrzehnten dokumentiert in den bebilderten Anleitungen der Hersteller)!
Vorwärtsrichtung:
Dampfloks - Rauchkammer voraus
Diesel- und Eloks mit zwei Führerständen - Führerstand 1 voraus (bzw. bei den ganz alten Altbauloks die nch mit V (Vorne) und H (Hinten) beschriftet sind
Diesel- und Eloks mit einem Mittelführerstand - (langer Vorbau mit Dieselmotor) ist vorne (Hinten ist der kurze Vorbau mit Heizkessel und Luftgerüst)
Triebzüge - Die eine Seite heißt bspw beim ICE1 - 401 0xx und der andere Führerstand(Triebkopf) ist mit 401 5xx (der hintere) bezeichnet am Längsrahmen.
Gruß, Micha
dann haben wir da aber auch noch die Triebwagen. Die sollten wir nicht vergessen.
LG
threedots
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
