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THEMA: RailCom -- was geht schon, was geht noch nicht?
THEMA: RailCom -- was geht schon, was geht noch nicht?
vikr - 03.10.26 12:23
1 (001-100) war hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=573091&x=1509430#aw1
Startbeitrag von Boris:
Hallo zusammen,
nach mehr als 2 Jahren Abstinenz von der Modellbahn, habe ich heute Morgen versucht, den Themenkomplex intelligente Rückmelder zu studieren. Zu RailCom habe ich folgende Fragen:
1) RailCom ist aktuell (noch) nicht in der Lage, einer Zentrale oder einem Rechner zu melden, wo sich eine Lok gerade aufhält, richtig?
2) Das heißt dann, falls das stimmt, nach wie vor muss die Zentrale oder der Rechner die eingerichteten Blockstrecken sehr gut kennen, um die Lok nach einmaliger Positionsangabe weiterverfolgen zu können?
3) Soweit ich mich erinnere, hatte Fleischmann (Trainnavigation) ebenso wie Uhlenbrock (Lissy) ein System entwickelt, um bestimmen zu können, wo sich ein Lok aufhält.
Würdet Ihr die Anschaffung solcher Systeme heute noch empfehlen?
4) Oder sollte man schon mit RailCom beginnen?
Das heutige System ist dann bislang im Prinzip ein reines (unintelligentes) Rückmeldesystem, wenn man einmal davon absieht, dass es wohl diesen Anzeigebaustein gibt, der mir sagt, dass eine bestimmte Lok gerade im kontrollierten Abschnitt war?
Wäre toll, wenn Ihr mich erhellen könntet,
viele Grüße,
Boris.
MfG
vik
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=573091&x=1509430#aw1
Startbeitrag von Boris:
Hallo zusammen,
nach mehr als 2 Jahren Abstinenz von der Modellbahn, habe ich heute Morgen versucht, den Themenkomplex intelligente Rückmelder zu studieren. Zu RailCom habe ich folgende Fragen:
1) RailCom ist aktuell (noch) nicht in der Lage, einer Zentrale oder einem Rechner zu melden, wo sich eine Lok gerade aufhält, richtig?
2) Das heißt dann, falls das stimmt, nach wie vor muss die Zentrale oder der Rechner die eingerichteten Blockstrecken sehr gut kennen, um die Lok nach einmaliger Positionsangabe weiterverfolgen zu können?
3) Soweit ich mich erinnere, hatte Fleischmann (Trainnavigation) ebenso wie Uhlenbrock (Lissy) ein System entwickelt, um bestimmen zu können, wo sich ein Lok aufhält.
Würdet Ihr die Anschaffung solcher Systeme heute noch empfehlen?
4) Oder sollte man schon mit RailCom beginnen?
Das heutige System ist dann bislang im Prinzip ein reines (unintelligentes) Rückmeldesystem, wenn man einmal davon absieht, dass es wohl diesen Anzeigebaustein gibt, der mir sagt, dass eine bestimmte Lok gerade im kontrollierten Abschnitt war?
Wäre toll, wenn Ihr mich erhellen könntet,
viele Grüße,
Boris.
MfG
vik
Beitrag editiert am 03. 10. 2026 12:35.
Hallo, heute, gut fünfzehn Jahre - nach dem Beitrag von Boris - kann man die Frage guten Gewissens mit einem beherzten "Ja" beantworten.
Man sollte es ausprobieren oder zumindest mal prüfen, ob man nicht schon fast alles für einen ersten Test im Haus hat.
Aktueller Anlass ist der Umstand, dass die Railcom-Lücke inzwischen auch von der DCC-EX Zentrale unterstützt wird.
Viele Modellbahner, werden aber bereits im Besitz einer kommerziellen Zentrale sein, bei der sich die Lücke einfach einschalten lässt. Dazu gehören neben der ECoS auch die Z21 (schwarz) und die z21 (weiß) aber auch Zentralen von Lenz, Uhlenbrock, Tams, Digikeys, Yamorc und viele andere.
Nur wenige Modellbahner, meist Mittelleiterfahrer werden gar keinen Lokdecoder haben, bei dem sich Railcom nicht optional einfach einschalten lässt.
Außer der DCC-Zentrale (mit eingeschalteter Lücke) und einem DCC-Decoder mit aktiviertem Railcom Kanal 1, benötigt man mindest einen lokalen Detektor für ca. fünfzig Euro, um sich überraschen zu lassen, dass es meist auf Anhieb funktioniert und wie praktisch es im Modellbahnaltag sein kann.
Selbst Mittelleiterfahren mit MS2 oder einer CS können - mit einem geeigneten Booster - durchaus von Railcom profitieren, vor allem aber auch Besitzer dieser Zentralen mit Schienen ohne Mittelleiter, wie z.B. Mintrix-Bahner...
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: vikr
sollte man schon mit RailCom beginnen?
Man sollte es ausprobieren oder zumindest mal prüfen, ob man nicht schon fast alles für einen ersten Test im Haus hat.
Aktueller Anlass ist der Umstand, dass die Railcom-Lücke inzwischen auch von der DCC-EX Zentrale unterstützt wird.
Viele Modellbahner, werden aber bereits im Besitz einer kommerziellen Zentrale sein, bei der sich die Lücke einfach einschalten lässt. Dazu gehören neben der ECoS auch die Z21 (schwarz) und die z21 (weiß) aber auch Zentralen von Lenz, Uhlenbrock, Tams, Digikeys, Yamorc und viele andere.
Nur wenige Modellbahner, meist Mittelleiterfahrer werden gar keinen Lokdecoder haben, bei dem sich Railcom nicht optional einfach einschalten lässt.
Außer der DCC-Zentrale (mit eingeschalteter Lücke) und einem DCC-Decoder mit aktiviertem Railcom Kanal 1, benötigt man mindest einen lokalen Detektor für ca. fünfzig Euro, um sich überraschen zu lassen, dass es meist auf Anhieb funktioniert und wie praktisch es im Modellbahnaltag sein kann.
Selbst Mittelleiterfahren mit MS2 oder einer CS können - mit einem geeigneten Booster - durchaus von Railcom profitieren, vor allem aber auch Besitzer dieser Zentralen mit Schienen ohne Mittelleiter, wie z.B. Mintrix-Bahner...
MfG
vik
Beitrag editiert am 03. 10. 2026 13:18.
Das freut mich sehr, dass es vorangeht. Ich arbeite schon seit einigen Jahren an einer Railcom Infrastruktur und kann mich wirklich dafür begeistern.
Kurz Video von dem was schon geht: https://youtu.be/zFyoFd-dKQw
VG,
Frank
Kurz Video von dem was schon geht: https://youtu.be/zFyoFd-dKQw
VG,
Frank
Es gibt leider recht viele Decoder in der Welt wo man RailCom nicht einfach einschalten kann und welche die Railcomlücke nicht mögen: Digitrax.
DCC-EX: wir arbeiten dran, sind aber noch nicht fertig. So bitte nicht enttäuscht sein wenn es der Weihnachtsmann nicht unter den Baum legt. Wahrscheinlich haben wir aber etwas zum Vorzeigen bevor das Selbe für ein komplettes neues Gleissystem für N gilt.
Es kann schlau sein, Decoder die Railcom nicht kennen / können zu vermeiden so dass man die dann nicht austauschen muss. Selber habe ich allerdings einiges an Altbestand seit meinen ersten Decodern Lenz LE077.
Grüße,
Harald
DCC-EX: wir arbeiten dran, sind aber noch nicht fertig. So bitte nicht enttäuscht sein wenn es der Weihnachtsmann nicht unter den Baum legt. Wahrscheinlich haben wir aber etwas zum Vorzeigen bevor das Selbe für ein komplettes neues Gleissystem für N gilt.
Es kann schlau sein, Decoder die Railcom nicht kennen / können zu vermeiden so dass man die dann nicht austauschen muss. Selber habe ich allerdings einiges an Altbestand seit meinen ersten Decodern Lenz LE077.
Grüße,
Harald
DCC-EX Freund - 03.10.26 16:47
Ergänzung: RailCom macht OHNE Kanal 2 aber keinen Sinn mehr. Daher sollte ein Sniffer [Rückmeldemodul] mittels Firmware mind. beide Kanäle können.
Moderne Decoder nutzen und brauchen die Bandbreite beider Kanäle. Schon alleine um auch das ACK Signal über RailCom auf dem Hauptgleis einzubinden. Ich bekomme also auch eine Quittung statt nur POM "Blindflug". Der langsame Programmiergleismodus wird zunehmend überflüssig, RailCom mit ACK ist viel schneller. Ja RailCom kann heute bereits sehr viel leisten.
Mittlerweile ist die Industrie bei DCC-A angekommen https://www.opendcc.de/info/dcc/dcc_anmeldung2.html
Scheitern tut manches noch weiterhin an einigen PC und Hardware Softwares, auch durch monopolistische Modul- und Zentralensystemen. Und natürlich wie könnte es anderst sein, an Sonderwegen von Märklin mfx, sowie Lenz & ESU RailCom Plus.
Es ist noch nicht ideal, aber doch bereits gut ausgebaut. Sodass ich RailCom durchaus empfehlen kann. Ich denke da kommt noch mehr.
Moderne Decoder nutzen und brauchen die Bandbreite beider Kanäle. Schon alleine um auch das ACK Signal über RailCom auf dem Hauptgleis einzubinden. Ich bekomme also auch eine Quittung statt nur POM "Blindflug". Der langsame Programmiergleismodus wird zunehmend überflüssig, RailCom mit ACK ist viel schneller. Ja RailCom kann heute bereits sehr viel leisten.
Mittlerweile ist die Industrie bei DCC-A angekommen https://www.opendcc.de/info/dcc/dcc_anmeldung2.html
Scheitern tut manches noch weiterhin an einigen PC und Hardware Softwares, auch durch monopolistische Modul- und Zentralensystemen. Und natürlich wie könnte es anderst sein, an Sonderwegen von Märklin mfx, sowie Lenz & ESU RailCom Plus.
Es ist noch nicht ideal, aber doch bereits gut ausgebaut. Sodass ich RailCom durchaus empfehlen kann. Ich denke da kommt noch mehr.
Hallo Frank,diese Faden ist 2011 begonnen worden, also älter, als die CS3! In der ganzen Zeit verspricht die Industrie, dass ganz demnächst alles sicher ganz perfekt wird, eigentlich mit dem nächsten Update spärestens zu Weihnachten oder aber auch dem nächsten Komplettsystem. .
Jemand der 2011 in Rente gegangen ging, ist also jetzt 80..Ich bezweifle, dass viele davon noch lange auf die perfekte Lösung warten können und wollen.
Schlage vor wir beschränken uns darauf, was man mit den Railcom-Komponenten, die man in den Jahren schon beschafft hat, oder die man kaufen (ggf. auch aus zweiter Hand) so alles machen kann. Das ganze sollte unabhängig von, einer zukünftigen perfekten Lösung heute praktisch anwendbar sein. Dazu gehören die DCC-EX-Varianten ab 5.6.6 mit der Integrierten Lücke und natürlich jede andere DIY-Lösung, aber auch alle kommerziellen Komponenten.
Was ich auf jeden Fall nützlich finde ist ein Testabschnitt mit einer Anzeige, die mir die aktuell unbekannte DCC-Adresse eines Fahrzeuges anzeigt, wenn ich es auf den Testabschnitt stelle.
Von einigen Hersteller gibt es schon seit 15 Jahren es Komponenten die ziemlich perfekt zu den eigenen Zentralen passen, das ist natürlich sehr komfortabel aber nicht wirklich preiswert, wie z.B. im ECoS-Display mit ESU Detektor 50098 die
"Anzeige der Adresse 1090 - AUFGLEISRICHTUNG .na li."
Es gibt etliche Alternativen! Aber was passt mit wem zusammen und sind die Ergebnksse untereinander vergleichbar?
Vor allem: Mit welchen Decodern welcher Hersteller funktionieren die Anzeigen? Gibt es eine Best-Praxis ohne dass man sich auf einen ganz bestimmten Hersteller beschränken muss? Was gibt es bei der elektrischen Verdrahtung von Fahrzeugen und Decodern sowie Zentrale und Gleisen zu beachten, damit die Ergebnisse vergleichbar werden und auch für die Modellbahnsteuerprogramme zuverlässig werden?
MfG
vik
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Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: DCC-EX Freund
Es ist noch nicht ideal, aber doch bereits gut ausgebaut. Sodass ich RailCom durchaus empfehlen kann. Ich denke da kommt noch mehr.
Jemand der 2011 in Rente gegangen ging, ist also jetzt 80..Ich bezweifle, dass viele davon noch lange auf die perfekte Lösung warten können und wollen.
Schlage vor wir beschränken uns darauf, was man mit den Railcom-Komponenten, die man in den Jahren schon beschafft hat, oder die man kaufen (ggf. auch aus zweiter Hand) so alles machen kann. Das ganze sollte unabhängig von, einer zukünftigen perfekten Lösung heute praktisch anwendbar sein. Dazu gehören die DCC-EX-Varianten ab 5.6.6 mit der Integrierten Lücke und natürlich jede andere DIY-Lösung, aber auch alle kommerziellen Komponenten.
Was ich auf jeden Fall nützlich finde ist ein Testabschnitt mit einer Anzeige, die mir die aktuell unbekannte DCC-Adresse eines Fahrzeuges anzeigt, wenn ich es auf den Testabschnitt stelle.
Von einigen Hersteller gibt es schon seit 15 Jahren es Komponenten die ziemlich perfekt zu den eigenen Zentralen passen, das ist natürlich sehr komfortabel aber nicht wirklich preiswert, wie z.B. im ECoS-Display mit ESU Detektor 50098 die
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"Anzeige der Adresse 1090 - AUFGLEISRICHTUNG .na li."
Es gibt etliche Alternativen! Aber was passt mit wem zusammen und sind die Ergebnksse untereinander vergleichbar?
Vor allem: Mit welchen Decodern welcher Hersteller funktionieren die Anzeigen? Gibt es eine Best-Praxis ohne dass man sich auf einen ganz bestimmten Hersteller beschränken muss? Was gibt es bei der elektrischen Verdrahtung von Fahrzeugen und Decodern sowie Zentrale und Gleisen zu beachten, damit die Ergebnisse vergleichbar werden und auch für die Modellbahnsteuerprogramme zuverlässig werden?
MfG
vik
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Beitrag editiert am 04. 10. 2026 10:51.
Zweisystemlok - 04.10.26 10:33
Lenz hat auch einem Detektor, dem ist es genauso Wurst wie dem von ESU, welcher Decoder verbaut ist, der zeigt einfach die Adresse an und gut ist.
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Vincent Hamp - 04.10.26 10:37
Nein tut er nicht. Das Ding funktioniert seit geraumer Zeit nicht mehr mit Decodern die den aktuellen Standard implementieren.
Zweisystemlok - 04.10.26 12:15
Da ich nicht notgeil bin, in Sachen Firmwareupdate bei Decodern (im gegensatz zu einigen anderen!), funktioniert meiner bislang noch..............!
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Zweisystemlok
Da ich nicht notgeil bin, in Sachen Firmwareupdate bei Decodern (im gegensatz zu einigen anderen!), funktioniert meiner bislang noch..............!
Was heisst hier notgeil? ... im Gegenteil!
Kaufst Du Dir heute einen neuen Decoder, haben diese die aktuellen Firmware und der Detektor versagt damit seinen Dienst. Ein Decoder Firmware_downgrade koennte dann die Loesung sein.
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