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THEMA: Rückfragen zur Gleisgeometrie im Gleiswendel
THEMA: Rückfragen zur Gleisgeometrie im Gleiswendel
JohannesNBahn - 28.09.26 23:11
Hallo zusammen,
ich plane gerade meine Gleiswendel und habe eine kurze Frage zum kollisionsfreien Betrieb.
Ich wollte den inneren Bogen mit R3a (295,4 mm) und den äußeren Bogen mit R4 (329 mm) von Fleischmann realisieren. Ich habe mir die NEM 103 herangezogen und ein wenig gerechnet.
Aus der NEM 102 entnehme ich die Breite des Lichtraumprofils das unbedingt in der Geraden freigehalten werden muss mit BL1 = 27 mm für Spur N Fahrzeuge. Durch das Ausdrehen des Wagenkastens ggü. den Drehgestellen im Bogen muss noch ein radiusabhängiger Aufschlag E auf BL1 zur bogeninneren sowie zur bogenäußeren Seite berücksichtigt werden. Dieser beträgt (konservativ) je 6 mm.
Macht für R3a: Das Lichtraumprofil im Radius von 275,9 mm (bogeninnere Grenze) und 314,9 mm (bogenäußere Grenze) ist freizuhalten.
Macht für R4: Das Lichtraumprofil im Radius von 309,5 mm (bogeninnere Grenze) und 348,5 mm (bogenäußere Grenze) ist freizuhalten.
--> Es kommt zu einer Überschneidung des freizuhaltenden Lichtraumprofils im Falle einer Zugbegegnung.
Nun drehen sich die Wagenkästen und allgemein die Fahrzeuge zum Bogeninneren. Kritisch wird der Anteil der Wagenlänge zwischen den Puffern und dem Drehzapfen und nicht der Anteil zwischen den Drehzapfen.
Könnte für Triebzüge und Reisezüg diese Überschneidung ein Problem darstellen? Falls ja, einfache Lösung und für den Bogeninneren Radius R3 nutzen anstelle von R3a.
Viele Grüße
Johannes
ich plane gerade meine Gleiswendel und habe eine kurze Frage zum kollisionsfreien Betrieb.
Ich wollte den inneren Bogen mit R3a (295,4 mm) und den äußeren Bogen mit R4 (329 mm) von Fleischmann realisieren. Ich habe mir die NEM 103 herangezogen und ein wenig gerechnet.
Aus der NEM 102 entnehme ich die Breite des Lichtraumprofils das unbedingt in der Geraden freigehalten werden muss mit BL1 = 27 mm für Spur N Fahrzeuge. Durch das Ausdrehen des Wagenkastens ggü. den Drehgestellen im Bogen muss noch ein radiusabhängiger Aufschlag E auf BL1 zur bogeninneren sowie zur bogenäußeren Seite berücksichtigt werden. Dieser beträgt (konservativ) je 6 mm.
Macht für R3a: Das Lichtraumprofil im Radius von 275,9 mm (bogeninnere Grenze) und 314,9 mm (bogenäußere Grenze) ist freizuhalten.
Macht für R4: Das Lichtraumprofil im Radius von 309,5 mm (bogeninnere Grenze) und 348,5 mm (bogenäußere Grenze) ist freizuhalten.
--> Es kommt zu einer Überschneidung des freizuhaltenden Lichtraumprofils im Falle einer Zugbegegnung.
Nun drehen sich die Wagenkästen und allgemein die Fahrzeuge zum Bogeninneren. Kritisch wird der Anteil der Wagenlänge zwischen den Puffern und dem Drehzapfen und nicht der Anteil zwischen den Drehzapfen.
Könnte für Triebzüge und Reisezüg diese Überschneidung ein Problem darstellen? Falls ja, einfache Lösung und für den Bogeninneren Radius R3 nutzen anstelle von R3a.
Viele Grüße
Johannes
GrafKrolock - 28.09.26 23:23
Hallo Johannes,
Ohne da jetzt tief drin zu stecken, aber ich würde mal sagen, dass es noch mehr Leute gibt, die R3a/R4 nutzen, um zum Beispiel 90-Grad-Kurven zu realisieren. Wenn das problematisch wäre bei Zugbegegnungen, dann wäre das wahrscheinlich längst aufgefallen.
Gruß
Falco
Ohne da jetzt tief drin zu stecken, aber ich würde mal sagen, dass es noch mehr Leute gibt, die R3a/R4 nutzen, um zum Beispiel 90-Grad-Kurven zu realisieren. Wenn das problematisch wäre bei Zugbegegnungen, dann wäre das wahrscheinlich längst aufgefallen.
Gruß
Falco
Hallo,
die Radien haben den den Parallelgleisabstand von 33,6 mm der ex Roco Gleisgeometrie und sind in jedem Fall kollisionsfrei.
Gruß Engelbert
die Radien haben den den Parallelgleisabstand von 33,6 mm der ex Roco Gleisgeometrie und sind in jedem Fall kollisionsfrei.
Gruß Engelbert
MobafaN160 - 28.09.26 23:43
Hi
Dann mach doch einfach ein paar mm mehr, im Wendel sieht man ja eh nichts.
LG ChristiaN
Dann mach doch einfach ein paar mm mehr, im Wendel sieht man ja eh nichts.
LG ChristiaN
Guten Morgen,
also wenn ich diesen ersten Beitrag lese, der mich eher an ein Forschungsprojekt eines Superbauunternehmens erinnert, als an den einfachen Wendelbau einer Moba, dann frage ich mich, wie weit man diese ausufernde Genauigkeitspedanterie noch treiben will.
Meinen Wendel, der immerhin 25 cm Höhenunterschied bewältigt, den habe ich auch im Radius 3/4 gebaut, aber ohne nun mit einem Winkelmessgerät, oder mathematischen Formeln zu arbeiten. Mir reichte eine einfache Latte, um ein gerades Gleis mit einem ausreichenden Abstand zu erhalten.
Meine Güte! Muss man denn alles kompliziert machen?
Opa22
also wenn ich diesen ersten Beitrag lese, der mich eher an ein Forschungsprojekt eines Superbauunternehmens erinnert, als an den einfachen Wendelbau einer Moba, dann frage ich mich, wie weit man diese ausufernde Genauigkeitspedanterie noch treiben will.
Meinen Wendel, der immerhin 25 cm Höhenunterschied bewältigt, den habe ich auch im Radius 3/4 gebaut, aber ohne nun mit einem Winkelmessgerät, oder mathematischen Formeln zu arbeiten. Mir reichte eine einfache Latte, um ein gerades Gleis mit einem ausreichenden Abstand zu erhalten.
Meine Güte! Muss man denn alles kompliziert machen?
Opa22
Beitrag editiert am 29. 09. 2026 08:43.
Hallo.
War ja klar, dass hier wieder Beiträge kommen, die nichts zur Sache tun, sondern nur rumstänkern. Braucht Ihr das wirklich? Ist Euer Leben so schrecklich?
Zur Sache: Schon als ich in den 70ern mit Arnold anfing hieß es, dass deren 165mm Schnellzugwagen berührungsfrei durch deren Parallelkreis R1 und R2 laufen würden. Diese hatten die Radien 192mm und 222mm, also einen Abstand von nur 30mm. Die Ernüchterung kam dann beim Schreibtischaufbau. Es passte nie so wirklich. Mein Vater baute extra Abstandklötzchen aus Holz, ganz pingelig genau. Aber es funzte nicht. Doch es fehlte nicht viel. Später, mit Roco-Gleisen und nur 3,6mm Abstand mehr, da ging es. Allerdings hatte ich da noch keinen längeren Wagen als 165mm. Bis auf einen Fleischmann-Btm256 mit 170mm. Aber auch der lief im Gegenverkehr durch.
Lange Rede kurzer Sinn: Probieren geht über studieren.
Wenn man nicht sicher ist, so wird es ein kleiner Versuchsaufbau zeigen.
Einfach mal einen Parallelkreis R3a / R4 aufbauen und dabei mit Hölzchen oder was auch immer (so was soll es ja auch schon fertig geben) sichern. Mit vielen Abstandsteilen braucht der Kreis nicht einmal fixiiert zu werden. Und ohne diese Abstandsteile ist man in Versuchung zu schummeln. Schließlich möchte man es ja hinbekommen . . . . :)
Gutes Gelingen:
N-Gruß
Chris
P.S.: Nimm keine gebrauchten Gleise, die könnten verzogen sein.
War ja klar, dass hier wieder Beiträge kommen, die nichts zur Sache tun, sondern nur rumstänkern. Braucht Ihr das wirklich? Ist Euer Leben so schrecklich?
Zur Sache: Schon als ich in den 70ern mit Arnold anfing hieß es, dass deren 165mm Schnellzugwagen berührungsfrei durch deren Parallelkreis R1 und R2 laufen würden. Diese hatten die Radien 192mm und 222mm, also einen Abstand von nur 30mm. Die Ernüchterung kam dann beim Schreibtischaufbau. Es passte nie so wirklich. Mein Vater baute extra Abstandklötzchen aus Holz, ganz pingelig genau. Aber es funzte nicht. Doch es fehlte nicht viel. Später, mit Roco-Gleisen und nur 3,6mm Abstand mehr, da ging es. Allerdings hatte ich da noch keinen längeren Wagen als 165mm. Bis auf einen Fleischmann-Btm256 mit 170mm. Aber auch der lief im Gegenverkehr durch.
Lange Rede kurzer Sinn: Probieren geht über studieren.
Wenn man nicht sicher ist, so wird es ein kleiner Versuchsaufbau zeigen.
Einfach mal einen Parallelkreis R3a / R4 aufbauen und dabei mit Hölzchen oder was auch immer (so was soll es ja auch schon fertig geben) sichern. Mit vielen Abstandsteilen braucht der Kreis nicht einmal fixiiert zu werden. Und ohne diese Abstandsteile ist man in Versuchung zu schummeln. Schließlich möchte man es ja hinbekommen . . . . :)
Gutes Gelingen:
N-Gruß
Chris
P.S.: Nimm keine gebrauchten Gleise, die könnten verzogen sein.
Hallo,
wenn man unbedingt "feste Radien" nehmen will ginge auch das Ausweichen auf Innenradius 329 mm und 362,6 mm aussen als Übergangsbogen. Da hat man dann auf jeden Fall und nach NEM sicher "Luft".
Peter
wenn man unbedingt "feste Radien" nehmen will ginge auch das Ausweichen auf Innenradius 329 mm und 362,6 mm aussen als Übergangsbogen. Da hat man dann auf jeden Fall und nach NEM sicher "Luft".
Peter
Beitrag editiert am 29. 09. 2026 11:09.
Hallo,
ich würde auch "Ausprobieren" empfehlen..png)
Zur leichteren Verlegung habe ich mir einen langen Kartonstreifen (Graupappe) zugeschnitten, der so breit ist wie der Abstand zwischen den Schwellen der Parallelgleise. Der Streifen erhielt noch eine Mittellinie und Millimeter-Bezeichnungen, dann habe ich ihn in kleine Teile zerschnitten. Diese Teile wurden dann mit Stecknadeln auf die Mittellinie des Parallelkreises (in der Mitte zwischen den beiden Gleisen!) gepinnt. Die anschließende Verlegung der Gleise wird dadurch ziemlich vereinfacht. Die Bilder sollten das gut zeigen. Ich habe zwar Flexgleise verwendet, aber das klappt mit Fixgleisen genauso.
Vielleicht hilft das ja weiter, wenn der entsprechende Abstand zwischen den Schwellen zum Ausrichten verwendet wird.
Viele Grüße
Michael
Die von MHAG zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich würde auch "Ausprobieren" empfehlen.
Zur leichteren Verlegung habe ich mir einen langen Kartonstreifen (Graupappe) zugeschnitten, der so breit ist wie der Abstand zwischen den Schwellen der Parallelgleise. Der Streifen erhielt noch eine Mittellinie und Millimeter-Bezeichnungen, dann habe ich ihn in kleine Teile zerschnitten. Diese Teile wurden dann mit Stecknadeln auf die Mittellinie des Parallelkreises (in der Mitte zwischen den beiden Gleisen!) gepinnt. Die anschließende Verlegung der Gleise wird dadurch ziemlich vereinfacht. Die Bilder sollten das gut zeigen. Ich habe zwar Flexgleise verwendet, aber das klappt mit Fixgleisen genauso.
Vielleicht hilft das ja weiter, wenn der entsprechende Abstand zwischen den Schwellen zum Ausrichten verwendet wird.
Viele Grüße
Michael
Die von MHAG zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Beitrag editiert am 29. 09. 2026 12:23.
Hallo nochmal,
ich habe Gleiswendeln mit R2/R3 und R3/R3a, mit 33,6 mm Parallelgleisabstand, nur 2 bzw. 1 Nummer kleiner als eben R3a/R4. Das passt ganz bequem, da muss man weder rechnen noch ausprobieren.
Gruß Engelbert
ich habe Gleiswendeln mit R2/R3 und R3/R3a, mit 33,6 mm Parallelgleisabstand, nur 2 bzw. 1 Nummer kleiner als eben R3a/R4. Das passt ganz bequem, da muss man weder rechnen noch ausprobieren.
Gruß Engelbert
Hallo Johannes,
maßgeblich ist jedoch die NEM 112 nicht NEM102 (vmtl Schreibfehler?), ....die ja das Lichtraumprofil beschreibt.
https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem112_d.pdf
https://www.morop.eu/images/NEM_register/NEM_D/nem102_de_2019.pdf
Die von Engelbert angezeigten 33,6mm sind dabei völlig ausreichend, wenn der innere Radius mindestens 275 beträgt.
Aber wenn wir schon die NEM 102 ansprechen, dann muss ja auch NEM 301 berücksichtigt werden:
https://www.morop.org/index.php/de/veranstaltun...g-der-fahrzeuge.html
Während man keine Veränderung des Lichtraumprofils zulassen möchte, hat die Industrie mit in Europa erhältlichen Spur N-Modellen im Maßsstab 1:150 Fakten geschaffen, die der NEM entgegenstehen.
https://www.lokschuppen.ch/wp-content/uploads/2025/11/kato-10-1273-600x450.jpg
Es kann also nicht zugesichert werden, dass eine nicht nach NEM im Maßstab 1:160 für Spur N gebaute, sondern viel mehr im Maßstab 1:150 geschaffene falsch gespurte Wagengarnitur in 9mm garantiert konfliktfrei in einer nach NEM gebauten Anlage bzw von europäischen Firmen nach NEM verkauften konfektionierten Gleismaterial harmoniert.
Kurz gesagt: Soll Katos Berninabahn auf der Anlage neben dem ICE fahren, dann geht das nicht nur optisch nicht gut, sondern vielleicht auch technisch schief!
Gruß Sven
maßgeblich ist jedoch die NEM 112 nicht NEM102 (vmtl Schreibfehler?), ....die ja das Lichtraumprofil beschreibt.
https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem112_d.pdf
https://www.morop.eu/images/NEM_register/NEM_D/nem102_de_2019.pdf
Die von Engelbert angezeigten 33,6mm sind dabei völlig ausreichend, wenn der innere Radius mindestens 275 beträgt.
Aber wenn wir schon die NEM 102 ansprechen, dann muss ja auch NEM 301 berücksichtigt werden:
https://www.morop.org/index.php/de/veranstaltun...g-der-fahrzeuge.html
Während man keine Veränderung des Lichtraumprofils zulassen möchte, hat die Industrie mit in Europa erhältlichen Spur N-Modellen im Maßsstab 1:150 Fakten geschaffen, die der NEM entgegenstehen.
https://www.lokschuppen.ch/wp-content/uploads/2025/11/kato-10-1273-600x450.jpg
Es kann also nicht zugesichert werden, dass eine nicht nach NEM im Maßstab 1:160 für Spur N gebaute, sondern viel mehr im Maßstab 1:150 geschaffene falsch gespurte Wagengarnitur in 9mm garantiert konfliktfrei in einer nach NEM gebauten Anlage bzw von europäischen Firmen nach NEM verkauften konfektionierten Gleismaterial harmoniert.
Kurz gesagt: Soll Katos Berninabahn auf der Anlage neben dem ICE fahren, dann geht das nicht nur optisch nicht gut, sondern vielleicht auch technisch schief!
Gruß Sven
Klaus Lübbe - 29.09.26 18:33
Moin,
Meine Gleiswendeln si d mit 3 / 3a gebaut.
Überhaupt kein Problem.
Mit 3a / 4 wäre die Steigung geringer.
Gruß
Klaus
Meine Gleiswendeln si d mit 3 / 3a gebaut.
Überhaupt kein Problem.
Mit 3a / 4 wäre die Steigung geringer.
Gruß
Klaus
Ralf aus Berlin - 29.09.26 18:49
Hallo,
Der Gleisabstand 33,6mm reicht auch für lange D-Zug Wagen aus um sich im Gegenverkehr, für alle Radien bis zu 192mm, nicht zu berühren.
Zu beachten sind aber auch die Stützen der Wendel! Diese sollten mindestens 17mm vom der Gleismitte entfernt sein. Sonst könnte es dort zur Kollision kommen.
Gruß aus Berlin
Ralf
Der Gleisabstand 33,6mm reicht auch für lange D-Zug Wagen aus um sich im Gegenverkehr, für alle Radien bis zu 192mm, nicht zu berühren.
Zu beachten sind aber auch die Stützen der Wendel! Diese sollten mindestens 17mm vom der Gleismitte entfernt sein. Sonst könnte es dort zur Kollision kommen.
Gruß aus Berlin
Ralf
Hallo Ralf,
....Gleiswendel mit Stützen in der Mitte der Fahrbahn sind zumindest sehr sehr selten....😉
In der Regel hat so eine Wendel 4 Ecken mit Augen und dort wird idR ein passend abgelängter 8er oder 10er Gewindebolzen eingesetzt.
Mit großen U- Scheiben und der Mutter stellt man dann die Steigung ein und fixiert dann die Etage mit der oberen Mutter.
Insofern besteht da keine Gefahr der Kollision, weil es sie bautechnisch einfach nicht gibt.
Gruß Sven
Die von SSEB zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
....Gleiswendel mit Stützen in der Mitte der Fahrbahn sind zumindest sehr sehr selten....😉
In der Regel hat so eine Wendel 4 Ecken mit Augen und dort wird idR ein passend abgelängter 8er oder 10er Gewindebolzen eingesetzt.
Mit großen U- Scheiben und der Mutter stellt man dann die Steigung ein und fixiert dann die Etage mit der oberen Mutter.
Insofern besteht da keine Gefahr der Kollision, weil es sie bautechnisch einfach nicht gibt.
Gruß Sven
Die von SSEB zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Beitrag editiert am 30. 09. 2026 05:43.
JohannesNBahn - 29.09.26 22:04
Hallo zusammen,
danke für die Rückmeldungen!
Ich wollte feste Radien nutzen, da ich vorhabe, bereits in der Auf- und Abfahrt des Wendels Blöcke zu realisieren. Wenn ich ein gebogenes Flexgleis trenne, habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass sich dieses etwas verziehen kann durch die Entspannung. Gerade bei engen Bögen kann dieser Effekt stärker ausgeprägt sein und im ungünstigsten Fall zu Entgleisungen führen.
Deswegen möchte ich die Trennstellen der Blöcke jeweils mit einem Gleis mit festem Bogen realisieren. Einfach einen Schnitt in das starre Gleis setzen und fertig! Der allergrößte Teil des Wendels wird natürlich mit Flexgleis umgesetzt – sonst kostet der Wendel ein Vermögen!
Ich werde mir morgen mal ein paar R3a- und R4-Gleise holen und diese zusammenstecken. Perspektivisch brauche ich diese ja ohnehin noch..png)
Alles klar, danke auch für den Hinweis auf die NEM 112, das beantwortet ja diesen Thread. Die hatte ich dabei wohl übersehen. Die NEM 301 hatte ich ebenfalls genutzt und stets alles nach Kategorie „C“ berechnet. Das war jetzt ein bisschen "over-engineered", aber das macht ja auch manchmal Spaß.
Viele Grüße
Johannes
danke für die Rückmeldungen!
Ich wollte feste Radien nutzen, da ich vorhabe, bereits in der Auf- und Abfahrt des Wendels Blöcke zu realisieren. Wenn ich ein gebogenes Flexgleis trenne, habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass sich dieses etwas verziehen kann durch die Entspannung. Gerade bei engen Bögen kann dieser Effekt stärker ausgeprägt sein und im ungünstigsten Fall zu Entgleisungen führen.
Deswegen möchte ich die Trennstellen der Blöcke jeweils mit einem Gleis mit festem Bogen realisieren. Einfach einen Schnitt in das starre Gleis setzen und fertig! Der allergrößte Teil des Wendels wird natürlich mit Flexgleis umgesetzt – sonst kostet der Wendel ein Vermögen!
Ich werde mir morgen mal ein paar R3a- und R4-Gleise holen und diese zusammenstecken. Perspektivisch brauche ich diese ja ohnehin noch.
Alles klar, danke auch für den Hinweis auf die NEM 112, das beantwortet ja diesen Thread. Die hatte ich dabei wohl übersehen. Die NEM 301 hatte ich ebenfalls genutzt und stets alles nach Kategorie „C“ berechnet. Das war jetzt ein bisschen "over-engineered", aber das macht ja auch manchmal Spaß.
Viele Grüße
Johannes
Hallo Johannes,
....ich hätte da noch einen Tipp:
Wenn dir die Differenz zwischen konfektioniertem Gleis und Flex signifikant erscheint und zu hoch ist, dann setze zwischen den Flexgleisenden als Verbinder ein möglichst langes Standardgleisstück dazwischen. Dann werden die Flexgleisenden zwangsläufig richtig geführt, wenn sie im Standardradius verlaufen
Denke auch daran, dass die Wendel für Deutschland eigentlich links drehend sein sollte also, .....dass das ansteigende Gleis dann rechts .....länger und damit flacher wird, sodass längere Züge machbar sind. .
Gruß Sven
....ich hätte da noch einen Tipp:
Wenn dir die Differenz zwischen konfektioniertem Gleis und Flex signifikant erscheint und zu hoch ist, dann setze zwischen den Flexgleisenden als Verbinder ein möglichst langes Standardgleisstück dazwischen. Dann werden die Flexgleisenden zwangsläufig richtig geführt, wenn sie im Standardradius verlaufen
Denke auch daran, dass die Wendel für Deutschland eigentlich links drehend sein sollte also, .....dass das ansteigende Gleis dann rechts .....länger und damit flacher wird, sodass längere Züge machbar sind. .
Gruß Sven
Beitrag editiert am 30. 09. 2026 05:44.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: JohannesNBahn
Könnte für Triebzüge und Reisezüg diese Überschneidung ein Problem darstellen?
Gruß
Eglod
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