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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Österreich: Investitionen in 760mm Schmalspurbahnen

THEMA: Österreich: Investitionen in 760mm Schmalspurbahnen
Startbeitrag
Nimbi - 18.09.26 15:12
https://steiermark.orf.at/stories/3371695/

"Im Zuge der Elektrifizierung kaufen die Murtalbahn, die Zillertalbahn und die Pinzgauer Lokalbahn gemeinsam neue Züge. Dadurch werden Kosten gespart, beim Kauf und bei der Instandhaltung. In der Steiermark werden die neuen Garnituren ab 2033 unterwegs sein.
Die Bundesländer Steiermark, Tirol und Salzburg werden die neuen Garnituren gemeinsam bestellen, die Ausschreibung dafür steht unmittelbar bevor – für voraussichtlich 19 neue Züge, hieß es am Freitag.
Die Zillertalbahn wird sechs, die Pinzgauer Lokalbahn acht und die Murtalbahn voraussichtlich fünf Züge bestellen. Alle drei Schmalspur-Privatbahnen werden von Diesel- auf Elektrobetrieb beziehungsweise Akku-Hybrid-Betrieb umgestellt."

Sehr spät aber doch. Ohnehin fast ein kleines Wunder, wenn in Österreich Bahn- und vor allem Bundesländerübergreifend etwas koordiniert wird.

Moin,

eine sehr vernünftige Entscheidung der Klein-Unternehmen,

● zeitnah auf Elektro umzustellen und

● mittels Sammelorder nicht nur die Stückkosten zu senken, sondern auch Ersatzteilhaltung und Erfahrungsaustausch zu optimieren sowie im "Gebrechens"-Falle ggf. auch gegenseitige Fahrzeug-Aushilfen zu ermöglichen.

Auf die Ausschreibung wird sich vsl. lediglich ein Hersteller vom Bodensee bewerben - nämlich der aktuell einzige mit Schmalspur-Expertise.

Das Fahrzeug-Außendesign kann insbesondere gegenüber den aktuellen, abstoßend plump-containermäßig gestalteten Zillertalbahn-Garnituren i.ü. ja nur besser werden.

Beste Grüße, Norrskenet
ja, ich stelle es mir auch interessant vor, wie man auf diese Ausschreibung aus (zumindest) 3 Anbietern den Bestbieter ermitteln möchte. 😀
Hallo,

Schade dass NÖ mit der NÖVOG nicht mitmacht.

LG,
Gabor
Ja, da steht so ein Bähnchen die meiste Zeit seines Lebens auf der Kippe. Dann kommen die Klimaneutralitätsvorgaben und schwupps bekommt es einen neuen Fuhrpark. Die Gefahr, dass die österreichische Politik tatsächlich was für den Klimaschutz tut ist allerdings recht überschaubar.



Moin,

Andras, das ist in jedes Land dasselbe. Eigengewinn wird bei dem Politik immer sehr gross geschrieben....

MfG, Rudolf
Guten Tag

Soweit mir bekannt, werden im ÖPNV / Regio die Leistungen vergeben und einen guten teil der Kosten tragen Land und Kommunen; zumindest in den Ländern der BRD

Ich denke, das ist in At nicht anders.

Von "Gewinn" zu reden erklärt sich mir daher nicht so ganz.....

Zahlreiche ÖPNV Betreiber "müssen nicht gewinnorientiert" wirtschaften, zumindest kann man das so lange nicht so bezeichnen, wie diese bezuschusst werden!

Nicht, dass ich das nun schlechtreden will aber ein eigenwirtschaftliches Unterfangen ist ÖPNV zumeist def. nicht

DASS solche Betreiber auf eine "Wirtschaftlichkeit" achten ist alleine schon im Interesse der Steuerzahler!

Wenn ein Land eine leistung um 23:59 bestellt muss das jemand zahlen.
Das Ticket "der 3 Hanseln im Zug" kann das sicher nicht leisten.....

WE
@7: Moin,

Zuschüsse und Gewinn schließen sich nicht aus; da kommt es u.a. immer auf die Beweggründe für die Zuschüsse sowie die Organisationsform an.

So gibt es beispielsweise zahlreiche GmbHs in öffentlicher Hand.

Oder z.B. die zum großen Teil dem Land Niedersachsen gehörende Volkswagen-AG, die Jahrzehnte fette Gewinne abgeworfen hat (zumindest bis sie begann, die klaren Zeichen der Zeit gründlich zu verschlafen).

Auch wenn Du ein gewinnorientiertes Unternehmen bist, und die öffentliche Hand bittet Dich, gegen AUSGLEICHSzahlungen betriebsUNwirtschaftliche Leistungen zu übernehmen, so kannst und darfst Du selbstverständlich weiterhin Gewinn machen.

Z.B. die Besteller-Entgelte im ÖPNV stellen solche AUSGLEICHSzahlungen (und KEINE Subventionen) dar.

Dürften viele im ÖPNV engagierte Unternehmen keine Gewinne machen, würden sie über den Kapitalmarkt gar keine Finanzmittel (z.B. von Pensionsfonds) aufnehmen können und vom Markt verschwinden.

Betriebs- & Volkswirtschaft sind viel komplexer, als salopp durch z.B. Populisten "erklärt" [EDIT:] ..., die dem "kleinen Mann auf der Straße bei Bratwurst" stets viel Ungares erzählen und damit gar Wahlen gewinnen.

Beste Grüße, Norrskenet

wobei das im Fall dieser Lokalbahnen keine Rolle spielt. Die stehen zu 100 Prozent im Eigentum des jeweiligen Landes. Die Verkehrsaufträge werden direkt erteilt. Die sind nicht gewinnorientiert, sondern bekommen im Rahmen des VDV eine Finanzierung an der, weil die Murtalbahn international ist, auch Salzburg bzw. der Salzburger Verkehrsverbund mitzahlt.

Und jetzt eine Werbung für das Land Salzburg. Als ich letztens in Salzburg im Hotel übernachtet habe, habe ich vom Hotel eine Gratisfahrkarte für den ÖPV im ganzen Bundesland sowohl für den Abreisetag als auch den Abreisetag ausgestellt. Daran könnte sich das Schnorrerbundesland, aus dem ich komme, ein Vorbild nehmen.

Andras
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Gabor

Schade dass NÖ mit der NÖVOG nicht mitmacht.



Dafür gäbe es vermutlich auch eher wenig bis gar kein Potential.

Die Mariazellerbahn hat aufgrund der starken Steigungsstrecke ein deutlich anderes Anforderungsprofil und da hat die NÖVOG ja bereits seit vielen Jahren ordentlich in Infrastruktur (inkl. neuer Betriebsbahnhof in  und Rollmaterial investiert.

Die Waldviertelbahn hat (nur noch) in der Saison von 1. Mai bis 26. Oktober 2026 rein touristischen Personenverkehr (plus Advent/Weihnachten), aber keinerlei Bedeutung mehr für den Regionalverkehr. Die brauchen m.E. eher kein neues/zusätzliches Rollmaterial.

Auf der 3.1km langen Restrecke der Citybahn Waidhofen rentiert sich neues Rollmaterial vermutlich auch nicht mehr.

Alle anderen 760mm Bahnen in Niederösterreich haben - wenn überhaupt - nur noch Museumsbetrieb.


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