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THEMA: Ach was hatten wir doch für eine schöne Kindheit

THEMA: Ach was hatten wir doch für eine schöne Kindheit
Startbeitrag
twingo - 14.09.26 12:37
Hi !

Ok bei mir ist es mit der Kindheit schon etwas länger her als 1988 .
Hatte 1985 mit meiner ehemaligen N - Anlage angefangen sie aufzubauen.

Warum ich das eigentlich schreibe ist folgendes schaut Euch mal die Altersempfehlung an. Ja damals es war ein mal. Man muss ja nicht alles verstehen.

Getreu dem Motto hurra wir leben noch und das alles weil wir es ohne EU Beschränkungen es durften.

Ich habe heute diese alte Busch Beleuchtung bekommen.

Gruß Thomas

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Hallo,

damals war Busch recht innovativ und modern, mit dem Freileitungssystem und den ersten LED Signalen - die anderen Hersteller hatten noch Glühbirnen drin. Die Busch Elektronik war natürlich für meine Verhältnisse als Schüler nicht bezahlbar.

Grüße, Peter W.
Moin,
da muss ich direkt an den Survivorship Bias denken. Oder, damit es nicht zu EU / international ist: Die "Überlebenden-Verzerrung".
Früher ging es ja auch ohne Anschnallen und Airbags im Auto. Wir, denen glücklicherweise nichts passiert ist, leben ja schließlich auch alle noch...
Beste Grüße,
Christian
Hallo,

allerdings hatten dieses Glück mehrere Klassenkameraden nicht.

Btw muss niemand auf die EU hacken. Die Umsetzung ins nationale Recht ist meist das heftige... Durch den direkten Vergleich zu den Niederlanden sehr ich doch was die Behörden in Deutschland für einen zusätzlichen Quark draufschrauben...

Nur Populisten schieben das auf die EU, der die Hintergründe kennt nennt die wirklich Verantwortlichen.

Peter
Moin,

Populismus trifft es wohl! Es war schon die EU, die die Spielzeugrichtlinie herausgeben hat und die Deutschland auch genau so umgesetzt hat. Da hat D mal nix dazu erfunden.

Hintergrund ist aber, das Spielwaren auf Giftstoffe, verschluckbare Teile usw. zu prüfen sind. Und wenn der Hersteller! das nicht prüfen lassen will, umgeht er halt die Spielzeugrichtlinie! Der Hersteller sagt hier einfach, dass ist kein Spielzeug sondern ein Artikel für Sammler. Und damit kommt der Aufdruck ab 14 zu Stande. Es gibt übrigens kein Verkaufsverbot für Modellbahnartikel für Kinder. Ist eben nicht wie bei Alkohol. Es geht hier nur um eine Haftungsfreistellung. Und da entscheidet der Hersteller und nicht Deutschland und nicht die EU.

Durch diese Deklaration, dass es kein Spielzeug ist, sind die Eltern in der Haftung. Aufsichtspflicht! Und jetzt darf jeder Papi und jede Mutti entscheiden, ob das Kind die Lok frisst oder doch damit spielt. Oh weh, Eltern in Eigenverantwortung oder gar Verantwortung für das Kind. Böse EU! Böses Deutschland!

Bin ich froh, das Kinder auch heute noch Modellbahn kaufen dürfen, damit spielen können und alles in bester Ordnung ist. Und ich bin froh, das der Hersteller sich hier völlig unbürokratisch durch Deklaration "kein Spielzeug" aus der Haftung nehmen kann. Und bin ich froh, daß hier auch juristisch auch in diesem Zusammenhang klar gestellt wurde, das es die Eltern sind, die hier haften und nicht der Hersteller, der Händler und auch nicht die Krankenkasse!!!

Und bin ich froh, daß das Gesetz zwischen Spielzeug und Rest unterscheidet und für Spielzeug klare Regelungen für die Eigenschaften macht.

Und bin ich froh, daß Eltern das entscheiden dürfen, womit ihr Kinder spielen dürfen. Und bin ich froh, das eine falsche Entscheidung auch klar der Haftung der Eltern zugeordnet ist.

Es ist eine Verordnung, die ich diesbezüglich in jeder Hinsicht vollumfänglich so unterstütze!

Aber ich bin auch froh, dass ich mit 5 Jahren meinen eigenen Lötkolben hatte, unbeaufsichtigt damit "spielen" durfte, man das eine Loch im Teppich einfach zur Kenntnis nahm und ich meine Modellbahn damit ans Laufen brachte. Ich bekam Streichhölzer für draußen, nebst Kartoffeln. Durfte mit meinem kleinen Rad durch die Gegend fahren, ohne Helm oh weh, und hab den ein oder anderen spektakulären Sturz überlebt, allerdings auch mit Umweg über den Arzt, der mal nachgucken sollte, ob ein Pflaster reicht oder doch der Gips fällig ist, weil es auch mal übel aussah.

Über mir kreiste kein Helikopter, Geburtstage waren kein Zwangsaufenthalt in Riesenhüpfburgen, die Schule fand mit Einträgen im Klassenbuch ohne Anwalt statt. Nachsitzen wird schon richtig gewesen sein und Elternsprechtage hat von uns keiner besucht. Trotzdem oder gerade deswegen konnte ich, auch als Arbeiterkind, eine ordentliche schulische und berufliche Laufbahn hinlegen. Und mir haben die Eltern erklärt, dass Blei wirklich giftig ist, das Strom und Feuer gefährlich sind und das das Skalpell dann wirklich erst mal nix für mich ist. Liebe Leute, es ist nicht die EU, die das Leben eurer Kinder kaputt macht, ihr, liebe Eltern, habt es in der Hand!

Gruß
Klaus

Hallo Klaus,
Mir fehlt mal wieder der Gefällt-mir-Knopf!
Gruss, Sascha
Hallo Klaus #4 und Sascha #5,
genau meine Meinung, danke!
Gruß Wolfgang
Moin Klaus, wenn man den heutigen Eltern das klar wäre....

Gruß Hermann
Danke Klaus (#4),
Du hast ja so recht.

Gruß
Gerhard
Nun,

fast alle vor mir haben Recht, früher gab es nicht so ein engmaschiges Überwachungsnetz für zur Schule bist Du zu Fuß, auf den See mit dem Hobbycat, mit dem Fahrrad um den Ammersee, und meine Eisenbahn durfte ich alleine bauen. Chinesischen Krempel gab es noch nicht, und eine Fleischmann/Maerklin / Trix  Lok hat ewig gehalten und war nicht so übermäßig detailliert wie heute.

Ja und es gab schon Unfälle (nicht mit der Modellbahn) aber auf dem Weg zur Schule, habe ich mehrere Klassenkameraden beim Ueberqueren der Straße verloren, oder vor den Bus gelaufen, und der ein oder andere wurde auf der Landstraße mit seinem Mofa (später 80 ccm) für immer in den Himmel geschickt.

Leider, daher war nicht alles besser, es wurde viel verbessert, aber das Schlimmste sind Helikopter Eltern, die mit Ihrem SU.V die Kinder ins Klassenzimmer tragen, um jede Note diskutieren, und es nicht mal gut sein lassen. Leistungsdruck überall, Eile Hasst, und völlig falsches Fürsorgedenken, birgt aber fast so viele Gefahren, wie ein Kind auf einem getunten Mofa

LG


Patrick


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