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THEMA: Goldcap 5,5V mögl. kleine Baugröße gesucht
THEMA: Goldcap 5,5V mögl. kleine Baugröße gesucht
Horst_K - 08.09.26 15:39
Hallöchen,
für meine Decoder-Lichtleisten möchte ich jeweils einen Stützkondensator mit einbauen. Der Hersteller dieser Lichtleisten empfiehlt 0,1f oder 0,22F mit einer Spannungsstabilität von 5,5V. Klar, dass dabei sogenannte Goldcaps gemeint sind.
Dass je nach Kapazität eine zusätzliche Ladeschaltung sinnvoll ist, ist für mich klar, aber ich habe nun ein Problem, Goldcaps mit einer möglichst kleinen Baugröße zu finden.
Im Netz findet man eine ganze Menge solcher Goldcaps. Sie alle haben jedoch einen Durchmesser von ±11,5 mm oder größer und dies ist für N reichlich groß. Gibt es auch kleinere? Der ideale Platz wäre etwa in einer Toilette eines Reisezugwagens, oder notfalls im Gang daneben; das wären etwa 8,5 x 8,5 mm.
Habt Ihr da Vorschläge für mich? Gerne dann auch mit entsprechenden Links.
Danke+ Gruß
Horst
für meine Decoder-Lichtleisten möchte ich jeweils einen Stützkondensator mit einbauen. Der Hersteller dieser Lichtleisten empfiehlt 0,1f oder 0,22F mit einer Spannungsstabilität von 5,5V. Klar, dass dabei sogenannte Goldcaps gemeint sind.
Dass je nach Kapazität eine zusätzliche Ladeschaltung sinnvoll ist, ist für mich klar, aber ich habe nun ein Problem, Goldcaps mit einer möglichst kleinen Baugröße zu finden.
Im Netz findet man eine ganze Menge solcher Goldcaps. Sie alle haben jedoch einen Durchmesser von ±11,5 mm oder größer und dies ist für N reichlich groß. Gibt es auch kleinere? Der ideale Platz wäre etwa in einer Toilette eines Reisezugwagens, oder notfalls im Gang daneben; das wären etwa 8,5 x 8,5 mm.
Habt Ihr da Vorschläge für mich? Gerne dann auch mit entsprechenden Links.
Danke+ Gruß
Horst
2 mal GY12R705012V504R in Reihe von tme.eu
Gruß von Aron
Gruß von Aron
Hallo Horst,
es gibt noch die Stacked Coin Bauform mit ca. 10 mm Durchmesser und 5 mm Höhe. Vielleicht passt so einer stehend rein..?
Grüße
Simon
es gibt noch die Stacked Coin Bauform mit ca. 10 mm Durchmesser und 5 mm Höhe. Vielleicht passt so einer stehend rein..?
Grüße
Simon
Hallo Horst,
es gibt auch noch solche: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/smd...f_3_3_v_500_h-244469
Die sind deutlich kleiner (5mm Durchmesser, 2mm Höhe), haben aber auch deutlich weniger Kapazität: 0,07F. Zwei davon in Reihe haben zwar bei Weitem nicht so viel Kapazität wie einer der Großen, aber manchmal passen die einfach besser. Und für eine sparsame LED-Beleuchtung reicht das auch für mehrere Sekunden. Ich habe die schon erfolgreich verbaut.
Viele Grüße,
Moritz
es gibt auch noch solche: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/smd...f_3_3_v_500_h-244469
Die sind deutlich kleiner (5mm Durchmesser, 2mm Höhe), haben aber auch deutlich weniger Kapazität: 0,07F. Zwei davon in Reihe haben zwar bei Weitem nicht so viel Kapazität wie einer der Großen, aber manchmal passen die einfach besser. Und für eine sparsame LED-Beleuchtung reicht das auch für mehrere Sekunden. Ich habe die schon erfolgreich verbaut.
Viele Grüße,
Moritz
ROMMERSKIRCHEN* - 08.09.26 20:43
Hallo Horst
Besorge die SMD Elkos (Reichelt Elektronik)
Die Kapazität ist meistens völlig ausreichend.
Gruß
Frank
Besorge die SMD Elkos (Reichelt Elektronik)
Die Kapazität ist meistens völlig ausreichend.
Gruß
Frank
Michael Peters - 08.09.26 21:19
Na, das kommt auf den Stromhunger der Beleuchtung an.
Grüße Michael Peters
Dieser Kondensator hat 200 Ohm Innenwiderstand. Bei sparsamer Rechnung verbrauchen Decoder und Licht 10 mA. 0,o1A x 200 Ohm = 2V
Von den 5V im Kondensator bleiben also nur 3V Nutzspannung übrig. Ich habe Zweifel ob das der richtige Weg ist.
Gruß von Aron
Hallo,
danke schon mal für die rege Beteiligung und die Versuche, mein Problem mithelfen zu lösen. Vielleicht sollte ich aber noch etwas genauer sagen, weshalb mir eine möglichst hohe Kapazitat so wichtig ist.
Die Decoder-Lichtleiste, an die ich den Goldcap anschließen möchte, soll in einen Steuerwagen kommen und dort auch die weiß-rote Stirnbeleuchtung steuern. Soweit, so gut, aber solche Lichtleisten werden ja individuell auf die Länge des jeweiligen Wagens gekürzt. Deshalb habe ich noch ein paar dieser abgeschnittenen Reststücke übrig. Ich plane daher, einen Zug mit solchen Wagen zusammen zu stellen, die nicht voneinander getrennt werden sollen, also für immer sozusagen im festen Verbund miteinander verkehren sollen.
Einer dieser Wagen ist der besagte Steuerwagen, und in die restlichen Wagen dieses fest miteinander verbundenen Zuges sollen die noch übrigen Reste der Lichtleisten eingebaut werden. Diese Listleisten-Reste sollen dann direkt mit dem Steuerwagen zusammen gekuppelt werden und ihren Strom direkt vom Steuerwagen über zweipolige Magnetkupplungen erhalten. Auf die Verwendung von Rad- bzw. Achsschleifern kann dann in den übrigen Wagen für bessere Laufeigenschaften verzichtet werden. Durch die digitale Ansteuerung dieses Steuerwagens soll dann die Beleuchtung der weiteren Wagen direkt erfolgen bzw. geschaltet werden.
Daraus folgt, dass die erforderliche Stromaufnahme sich nicht nur auf den einen Wagen beschränkt, sondern dass damit vier oder fünf Wagen (oder wieviel auch immer, das hängt von der Kapazität des gesuchten Stützkondensators ab) gleichzeitig versorgt werden sollen. Der Steuerwagen hat Radschleifer an sämtlichen 8 Rädern, dies ist schon mal verhältnismäßig gut, aber für allfällige Stromunterbrechungen bzw. zur Vermeidung von Flackern dann des gesamten Zugs darf da schon noch ein kapazitätsmßig großer Stützkondensator hinzu kommen.
Damit sieht dann die Stromaufnahme schon etwas anders aus, als wenn nur ein einzelner Wagen mit Strom versorgt wird. Oder mit anderen Worten: der "Stromhunger" ist damit schon etwas höher als normalerweise üblich.
Aus demselben Grund tue ich mich auch etwas mit dem Gedanken schwer, wie vorgeschlagen zwei 2,x V Goldcaps in Serie hintereinander zu schalten, weil ja dadurch die Hälfte der eigentlich vorhandenen Kapazität verloren ginge.
Ich sehe aber schon, eine praktische direkte Antwort auf meine Eingangsfrage scheint es womöglich gar nicht zu geben.
Mit dem Vorschlag von Simon in #2 habe ich allerdings noch etwas Probleme. Nach meiner Recherche bedeutet der Begriff "Stacked Coin Bauform" eigentlich nichts anderes, als im deutschen Sprachgebrauch der Begriff "Goldcap" aussagt. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Ein Link, in dem solche Dinger "mit ca. 10 mm Durchmesser und 5 mm Höhe" angeboten werden, wäre mir schon recht hilfreich. Wenn die Kapazität passt, dann sind nun einmal 10 mm um das vielleicht entscheidende Maß geringer als die gebräuchlichen 11,5 mm. Darf ich da bitte nochmals für eine etwas präzisere Angabe bzw. Link nachfassen?
Grüße
Horst
danke schon mal für die rege Beteiligung und die Versuche, mein Problem mithelfen zu lösen. Vielleicht sollte ich aber noch etwas genauer sagen, weshalb mir eine möglichst hohe Kapazitat so wichtig ist.
Die Decoder-Lichtleiste, an die ich den Goldcap anschließen möchte, soll in einen Steuerwagen kommen und dort auch die weiß-rote Stirnbeleuchtung steuern. Soweit, so gut, aber solche Lichtleisten werden ja individuell auf die Länge des jeweiligen Wagens gekürzt. Deshalb habe ich noch ein paar dieser abgeschnittenen Reststücke übrig. Ich plane daher, einen Zug mit solchen Wagen zusammen zu stellen, die nicht voneinander getrennt werden sollen, also für immer sozusagen im festen Verbund miteinander verkehren sollen.
Einer dieser Wagen ist der besagte Steuerwagen, und in die restlichen Wagen dieses fest miteinander verbundenen Zuges sollen die noch übrigen Reste der Lichtleisten eingebaut werden. Diese Listleisten-Reste sollen dann direkt mit dem Steuerwagen zusammen gekuppelt werden und ihren Strom direkt vom Steuerwagen über zweipolige Magnetkupplungen erhalten. Auf die Verwendung von Rad- bzw. Achsschleifern kann dann in den übrigen Wagen für bessere Laufeigenschaften verzichtet werden. Durch die digitale Ansteuerung dieses Steuerwagens soll dann die Beleuchtung der weiteren Wagen direkt erfolgen bzw. geschaltet werden.
Daraus folgt, dass die erforderliche Stromaufnahme sich nicht nur auf den einen Wagen beschränkt, sondern dass damit vier oder fünf Wagen (oder wieviel auch immer, das hängt von der Kapazität des gesuchten Stützkondensators ab) gleichzeitig versorgt werden sollen. Der Steuerwagen hat Radschleifer an sämtlichen 8 Rädern, dies ist schon mal verhältnismäßig gut, aber für allfällige Stromunterbrechungen bzw. zur Vermeidung von Flackern dann des gesamten Zugs darf da schon noch ein kapazitätsmßig großer Stützkondensator hinzu kommen.
Damit sieht dann die Stromaufnahme schon etwas anders aus, als wenn nur ein einzelner Wagen mit Strom versorgt wird. Oder mit anderen Worten: der "Stromhunger" ist damit schon etwas höher als normalerweise üblich.
Aus demselben Grund tue ich mich auch etwas mit dem Gedanken schwer, wie vorgeschlagen zwei 2,x V Goldcaps in Serie hintereinander zu schalten, weil ja dadurch die Hälfte der eigentlich vorhandenen Kapazität verloren ginge.
Ich sehe aber schon, eine praktische direkte Antwort auf meine Eingangsfrage scheint es womöglich gar nicht zu geben.
Mit dem Vorschlag von Simon in #2 habe ich allerdings noch etwas Probleme. Nach meiner Recherche bedeutet der Begriff "Stacked Coin Bauform" eigentlich nichts anderes, als im deutschen Sprachgebrauch der Begriff "Goldcap" aussagt. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Ein Link, in dem solche Dinger "mit ca. 10 mm Durchmesser und 5 mm Höhe" angeboten werden, wäre mir schon recht hilfreich. Wenn die Kapazität passt, dann sind nun einmal 10 mm um das vielleicht entscheidende Maß geringer als die gebräuchlichen 11,5 mm. Darf ich da bitte nochmals für eine etwas präzisere Angabe bzw. Link nachfassen?
Grüße
Horst
Hallo,
schau doch mal im Nachbarforum: https://www.stummiforum.de/t171549f21-RE-Super...-Pufferspeicher.html
Gruß Rainer
schau doch mal im Nachbarforum: https://www.stummiforum.de/t171549f21-RE-Super...-Pufferspeicher.html
Gruß Rainer
Du erwartest etwas, was es nicht gibt. Wenn lauter parallele LED über Widerstände an 5 V hängen, kommt viel Strom zusammen. Dieser kann nur von Goldcaps mit niedrigem ESR geliefert werden. Mit Scheiben-Goldcaps ist da Essig. Der ESR Wert der Kondensatoren ist wichtig, denn an diesem Innenwiderstand geht Spannung und damit Energie verloren. Es entsteht aber auch Wärme, für die die Goldcaps sehr empfindlich sind. Der ESR muss für deinen Zweck kleiner 10 Ohm sein, nicht 100 oder mehr Ohm. Deshalb hatte ich in einem anderen Beitrag auf den GY12R705012V504R bei tme.eu hingewiesen. Das ist absolut das Kleinste was bei dir Sinn macht, ist jedoch ausreichend groß, um mehrere Wagen zu versorgen. Unter Umständen könnte ich dir 2 verkaufen.
Noch eine Anmerkung zur Reihenschaltung von Goldcaps. In Reihe geschaltete Goldcaps, ohne Balancierung, sind nur für statische Stützspannungen, wie bei einem CMOS Speicher, vertretbar. Bei deiner Anwendung werden die Kondensatoren aber ständig umgeladen und kommen aus dem Gleichgewicht. Damit sich die Spannung gleichmäßig aufteilt, sollte zu jedem Kondensator ein 1% Widerstand parallel geschaltet werden, durch den rund 1% des Stromes der Verbraucher fließt. Die Formeln aus dem Internet, gelten bei deinem dynamisches System nicht. SMD Widerstände passender Größe kann man direkt zwischen die Anschlussdrähte löten.
Weshalb willst du eine extra Ladeschaltung bauen? Wenn die Lichterkette mit einem Anschluss für Goldcaps versehen ist, dann kann man deren Vorhandensein voraussetzen. Ich würde mir das genau anschauen.
Gruß von Aron
Noch eine Anmerkung zur Reihenschaltung von Goldcaps. In Reihe geschaltete Goldcaps, ohne Balancierung, sind nur für statische Stützspannungen, wie bei einem CMOS Speicher, vertretbar. Bei deiner Anwendung werden die Kondensatoren aber ständig umgeladen und kommen aus dem Gleichgewicht. Damit sich die Spannung gleichmäßig aufteilt, sollte zu jedem Kondensator ein 1% Widerstand parallel geschaltet werden, durch den rund 1% des Stromes der Verbraucher fließt. Die Formeln aus dem Internet, gelten bei deinem dynamisches System nicht. SMD Widerstände passender Größe kann man direkt zwischen die Anschlussdrähte löten.
Weshalb willst du eine extra Ladeschaltung bauen? Wenn die Lichterkette mit einem Anschluss für Goldcaps versehen ist, dann kann man deren Vorhandensein voraussetzen. Ich würde mir das genau anschauen.
Gruß von Aron
Hallo Horst,
ich kenne den Begriff für Kondensatoren, die wie flache Münzstapel aussehen. Die also breiter sind als hoch und aus einer, oder mehreren "gestapelten" Zellen bestehen. Goldcap ist nur ein anderer Begriff für Superkondensatoren generell (eigentlich ein Handelsname) und ist nicht auf eine Bauform begrenzt.
Der Kondensator von Aron sollte genau das richtige für Dich sein. ZIMO liefert beim STACO 4 noch etwas kleinere mit (4 x 10 mm), die haben aber weniger Kapazität und einen höheren ESR als die von Aron erwähnten.
Hier die Daten zum Vergleich:
https://de.farnell.com/cap-xx-partner-stock/gy1...1e373500ddb82aaf3285
https://www.digikey.de/de/products/detail/cda-z...-3R0304R-TW/18110740
Grüße
Simon
ich kenne den Begriff für Kondensatoren, die wie flache Münzstapel aussehen. Die also breiter sind als hoch und aus einer, oder mehreren "gestapelten" Zellen bestehen. Goldcap ist nur ein anderer Begriff für Superkondensatoren generell (eigentlich ein Handelsname) und ist nicht auf eine Bauform begrenzt.
Der Kondensator von Aron sollte genau das richtige für Dich sein. ZIMO liefert beim STACO 4 noch etwas kleinere mit (4 x 10 mm), die haben aber weniger Kapazität und einen höheren ESR als die von Aron erwähnten.
Hier die Daten zum Vergleich:
https://de.farnell.com/cap-xx-partner-stock/gy1...1e373500ddb82aaf3285
https://www.digikey.de/de/products/detail/cda-z...-3R0304R-TW/18110740
Grüße
Simon
Hallo,
ich wollte mich nochmals abschließend melden und über mein Ergebnis Bescheid geben. Danke euch für die Mithilfe; ich habe doch einiges in Bezug auf Kondensatoren dazu gelernt.
Also: Von der ursprünglichen Idee, die Toilette als Platz zu verwenden, musste ich mich schnell verabschieden. Dort hätten auch die als Alternative vorgeschlagenen 2,7V-Typen wegen ihrer Länge nicht reingepasst und 2 Stück davon schon zweimal nicht.
Aber; der vorgesehene Steuerwagen hat auch einen Gepäckraum. Dort passte ein normal großer Superkondensator mit 11,5 mm Durchmesser gerade so rein. Ich musste nur geringfügig die dargestellte Trennwand zum Gang und den kleinen Absatz an der Außenkante der Inneneinrichtungs-Darstellung etwas beschneiden, dann ging er dort flach liegend rein. Nach oben ragt er geringfüging über die Fensterunterkante hinaus, aber mit etwas Farbe fällt er nun eingebaut so gut wie nicht mehr auf.
Wahrscheinlich hat Herr Preiser, der in dem Wagen mitfährt, eine 1,85 m große runde und fast 90 cm hohe Kiste im Handgepäck mit dabei...
Der von mir verwendete Begriff "Ladeschaltung" war wahrscheinlich etwas irreführend. Ich meinte eigentlich nur, einen kleinen Widerstand und parallel hierzu in Gegenrichtung eine Diode vorzuschalten, damit beim Aufladen der Strom sich etwas reduziert, wegen einer sonst evtl. denkbaren Kurzschlusserkennung, aber möglicherweise ist so etwas ohnehin auf der Platine bereits vorhanden. Na ja, doppelt genäht schadet hier im Prinzip auch nichts.
Der Effekt ist nun genauso wie gewollt. Bei Stromunterbrechung leuchtet die Beleuchtung je nach Anzahl der zusätzlich angehängten Wagen nicht sehr lange nach, aber für einen sicher flackerfreien Effekt reicht es allemal. Und mehr wollte ich auch gar nicht. Fazit ist, mit nur einem Streifendecoder kann ich nun die Beleuchtung des gesamten Zugs schalten.
Die abgeschnittenen Reste der Beleuchtungsstreifen, die ich in die übrigen Wagen dieses Zuges eingebaut habe, besitzen von Haus aus keinerlei Vorwiderstände. (Dies ist je nach Hersteller dieser Streifen offensichtlich etwas unterschiedlich.) Deshalb hae ich auch hier jeweils noch einen Widerstand eingebaut, damit nichts passiert, falls so ein Wagen einmal versehentlich an die volle Gleisspannung angeschlossen wird. Einen gleich großen Widerstand haben auch die LEDs auf der Decoderplatine bekommen, damit die Helligkeit gegenüber den übrigen Wagen nicht differiert.
Außerdem haben die Reste-Streifen in den weiteren Wagen zusätzlich je einen kleinen Gleichrichter bekommen, um nicht beim Zusammenstellen des Zugs auf die Laufrichtung dieser Wagen bzw. die Polung der Beleuchtungsstreifen achten zu müssen.
Gruß
Horst
(Edit: Schreibfehler)
ich wollte mich nochmals abschließend melden und über mein Ergebnis Bescheid geben. Danke euch für die Mithilfe; ich habe doch einiges in Bezug auf Kondensatoren dazu gelernt.
Also: Von der ursprünglichen Idee, die Toilette als Platz zu verwenden, musste ich mich schnell verabschieden. Dort hätten auch die als Alternative vorgeschlagenen 2,7V-Typen wegen ihrer Länge nicht reingepasst und 2 Stück davon schon zweimal nicht.
Aber; der vorgesehene Steuerwagen hat auch einen Gepäckraum. Dort passte ein normal großer Superkondensator mit 11,5 mm Durchmesser gerade so rein. Ich musste nur geringfügig die dargestellte Trennwand zum Gang und den kleinen Absatz an der Außenkante der Inneneinrichtungs-Darstellung etwas beschneiden, dann ging er dort flach liegend rein. Nach oben ragt er geringfüging über die Fensterunterkante hinaus, aber mit etwas Farbe fällt er nun eingebaut so gut wie nicht mehr auf.
Wahrscheinlich hat Herr Preiser, der in dem Wagen mitfährt, eine 1,85 m große runde und fast 90 cm hohe Kiste im Handgepäck mit dabei...
Der von mir verwendete Begriff "Ladeschaltung" war wahrscheinlich etwas irreführend. Ich meinte eigentlich nur, einen kleinen Widerstand und parallel hierzu in Gegenrichtung eine Diode vorzuschalten, damit beim Aufladen der Strom sich etwas reduziert, wegen einer sonst evtl. denkbaren Kurzschlusserkennung, aber möglicherweise ist so etwas ohnehin auf der Platine bereits vorhanden. Na ja, doppelt genäht schadet hier im Prinzip auch nichts.
Der Effekt ist nun genauso wie gewollt. Bei Stromunterbrechung leuchtet die Beleuchtung je nach Anzahl der zusätzlich angehängten Wagen nicht sehr lange nach, aber für einen sicher flackerfreien Effekt reicht es allemal. Und mehr wollte ich auch gar nicht. Fazit ist, mit nur einem Streifendecoder kann ich nun die Beleuchtung des gesamten Zugs schalten.
Die abgeschnittenen Reste der Beleuchtungsstreifen, die ich in die übrigen Wagen dieses Zuges eingebaut habe, besitzen von Haus aus keinerlei Vorwiderstände. (Dies ist je nach Hersteller dieser Streifen offensichtlich etwas unterschiedlich.) Deshalb hae ich auch hier jeweils noch einen Widerstand eingebaut, damit nichts passiert, falls so ein Wagen einmal versehentlich an die volle Gleisspannung angeschlossen wird. Einen gleich großen Widerstand haben auch die LEDs auf der Decoderplatine bekommen, damit die Helligkeit gegenüber den übrigen Wagen nicht differiert.
Außerdem haben die Reste-Streifen in den weiteren Wagen zusätzlich je einen kleinen Gleichrichter bekommen, um nicht beim Zusammenstellen des Zugs auf die Laufrichtung dieser Wagen bzw. die Polung der Beleuchtungsstreifen achten zu müssen.
Gruß
Horst
(Edit: Schreibfehler)
Beitrag editiert am 23. 09. 2026 09:23.
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