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THEMA: Welcher max. Strom am Gleis?
THEMA: Welcher max. Strom am Gleis?
verifier - 30.08.26 17:57
Hallo,
ich stelle gerade meine neue Digital-Zentrale (von Yamorc) ein. Nun habe ich eine Frage zu den generellen Grundeinstellungen.
Welchen maximalen Strom stellt Ihr für das Hauptgleis ein.
Die Werkseinstellung der Yamorc ist bei 3000 mA.
Noch einen schönen Sonntag Abend
Manfred
ich stelle gerade meine neue Digital-Zentrale (von Yamorc) ein. Nun habe ich eine Frage zu den generellen Grundeinstellungen.
Welchen maximalen Strom stellt Ihr für das Hauptgleis ein.
Die Werkseinstellung der Yamorc ist bei 3000 mA.
Noch einen schönen Sonntag Abend
Manfred
Hallo Verifier-Manfred
Zum Thema Maximalstrom ab Zentrale ist hier generell schon viel geschrieben worden.
Ganz allgemein kann man sagen, dass bei Spur N nur 2 Ampere reichen sollten. Wenn nicht, dann solltest Du Deine Anlage vielleicht in Booster-Abschnitte unterteilen. Manche ganz Vorsichtige unterteilen noch in durch 1 Ampere mit Extrasicherung gesicherte Unterabschnitte.
Wie oftmals bereits in diesem Forum erwähnt, sind die Verkabelung - Kabelquerschnitte - und diverses mehr ebenfalls zu berücksichtigen, um eine vollständige Antwort zu geben.
Also unabhängig von der Zentrale gilt, nicht mehr Ampere als nötig und testen, ob die Zentrale bei Kurzschluss wirklich abschaltet.
Gruss von Kracherl-Günther
PS:
Ich habe bei meiner Zentrale (anderes Fabrikat) die niedrigstmögliche Einstellung von 2 Ampere gewählt
Zum Thema Maximalstrom ab Zentrale ist hier generell schon viel geschrieben worden.
Ganz allgemein kann man sagen, dass bei Spur N nur 2 Ampere reichen sollten. Wenn nicht, dann solltest Du Deine Anlage vielleicht in Booster-Abschnitte unterteilen. Manche ganz Vorsichtige unterteilen noch in durch 1 Ampere mit Extrasicherung gesicherte Unterabschnitte.
Wie oftmals bereits in diesem Forum erwähnt, sind die Verkabelung - Kabelquerschnitte - und diverses mehr ebenfalls zu berücksichtigen, um eine vollständige Antwort zu geben.
Also unabhängig von der Zentrale gilt, nicht mehr Ampere als nötig und testen, ob die Zentrale bei Kurzschluss wirklich abschaltet.
Gruss von Kracherl-Günther
PS:
Ich habe bei meiner Zentrale (anderes Fabrikat) die niedrigstmögliche Einstellung von 2 Ampere gewählt
DCC-EX Freund - 30.08.26 18:25
Hallo.
Ich besitze die mit dem neuen Netzwerkmodul YD9401 versehene umgebaute YD7001 (ehem. DR5000) und habe 2.000 mA eingestellt. das reicht dicke für ca. 10 - 12 gleichzeitig umher fahrende Züge auf der Anlage samt Sounddecoder und Innenbeleuchtung von Wagen (LED). 2 Ampere als Obergrenze ist m. M. n. in den meisten Fällen ausreichend.
Als Netzteil nutze ich ein hochwertiges Schaltnetzteil mit 16 Volt Gleichspannung und 3,8 A Gleichstrom. Am DCC Ausgang bleiben dann ~14,8 Volt DCC übrig. Die H-Brücke in der aufgebrezelten Zentrale baut ca. 1,2 Volt ab.
Wenns mehr Strom sein soll, weil man eine schöne Großanalge baut, dann lieber einen weiteren Booster dazu nehmen.
LG
Frank
P.S.: bei Einsatz eines DR5088RC muss man die Spannung um 1 Volt beim Schaltnetzteil anheben, sodass 15,8 Volt raus kommen. Handbuch an der Stelle beachten. Ob der Nachfolgebaustein von Yamorc auch noch eine Mindestgleisspannung von 15 Volt DCC will, ist mir nicht bekannt.
Ich besitze die mit dem neuen Netzwerkmodul YD9401 versehene umgebaute YD7001 (ehem. DR5000) und habe 2.000 mA eingestellt. das reicht dicke für ca. 10 - 12 gleichzeitig umher fahrende Züge auf der Anlage samt Sounddecoder und Innenbeleuchtung von Wagen (LED). 2 Ampere als Obergrenze ist m. M. n. in den meisten Fällen ausreichend.
Als Netzteil nutze ich ein hochwertiges Schaltnetzteil mit 16 Volt Gleichspannung und 3,8 A Gleichstrom. Am DCC Ausgang bleiben dann ~14,8 Volt DCC übrig. Die H-Brücke in der aufgebrezelten Zentrale baut ca. 1,2 Volt ab.
Wenns mehr Strom sein soll, weil man eine schöne Großanalge baut, dann lieber einen weiteren Booster dazu nehmen.
LG
Frank
P.S.: bei Einsatz eines DR5088RC muss man die Spannung um 1 Volt beim Schaltnetzteil anheben, sodass 15,8 Volt raus kommen. Handbuch an der Stelle beachten. Ob der Nachfolgebaustein von Yamorc auch noch eine Mindestgleisspannung von 15 Volt DCC will, ist mir nicht bekannt.
Beitrag editiert am 30. 08. 2026 18:37.
Hallo Frank und Kracherl-Günther,
schönen Dank für Eure Antworten. Leider hatte ich bei meiner Suche vermutlich die falschen Begriffe eingegeben. Ich werde jetzt mal die 2A einstellen....und weiter beobachten.
Danke und Grüße
Manfred
schönen Dank für Eure Antworten. Leider hatte ich bei meiner Suche vermutlich die falschen Begriffe eingegeben. Ich werde jetzt mal die 2A einstellen....und weiter beobachten.
Danke und Grüße
Manfred
Hallo Leute,
da ich im wahrsten Sinne des Wortes ein gebranntes Kind bin - ich habe meine Anlage aus den 90ern durch ein Billigst-China-Netzteil erfolgreich zerstört - sichere ich jeden der acht Blöcke meiner im Bau befindlichen neuen Anlage einzeln mit 500 mA Polyfuses ab.
Der Booster wird zu Beginn sicherheitshalber auf 3000 mA beschränkt, sollte das nicht ausreichen, hat der Booster ja noch Reserven bis 6000 mA.
LG
threedots
da ich im wahrsten Sinne des Wortes ein gebranntes Kind bin - ich habe meine Anlage aus den 90ern durch ein Billigst-China-Netzteil erfolgreich zerstört - sichere ich jeden der acht Blöcke meiner im Bau befindlichen neuen Anlage einzeln mit 500 mA Polyfuses ab.
Der Booster wird zu Beginn sicherheitshalber auf 3000 mA beschränkt, sollte das nicht ausreichen, hat der Booster ja noch Reserven bis 6000 mA.
LG
threedots
teppichbahner - 31.08.26 10:07
Moin,
der Ausgang einer Digitalzentrale oder Booster sollte zumindest über eine Kurzschlussabschaltung mit einstellbarer Stromänderungserkennung daher kommen. Ein Kurzschluss macht nahezu immer einen Sprung im Strom und lässt sich gut erfassen, auch wenn er mit mit wenigen 100mA zuschlägt. Bei mehreren Ampere am Gleis sind Radschleifer ganz fix weggeglüht und die Drehgestelle verformt.
Die Anlage in ganz viele Bereiche mit jeweils eigener Sicherung zu teilen erscheint mir die Notlösung zu sein, wenn die Zentrale zu primitiv ist.
Gruß
Klaus
der Ausgang einer Digitalzentrale oder Booster sollte zumindest über eine Kurzschlussabschaltung mit einstellbarer Stromänderungserkennung daher kommen. Ein Kurzschluss macht nahezu immer einen Sprung im Strom und lässt sich gut erfassen, auch wenn er mit mit wenigen 100mA zuschlägt. Bei mehreren Ampere am Gleis sind Radschleifer ganz fix weggeglüht und die Drehgestelle verformt.
Die Anlage in ganz viele Bereiche mit jeweils eigener Sicherung zu teilen erscheint mir die Notlösung zu sein, wenn die Zentrale zu primitiv ist.
Gruß
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ein Kurzschluss macht nahezu immer einen Sprung im Strom und lässt sich gut erfassen, auch wenn er mit mit wenigen 100mA zuschlägt.
Wenn du Beispiele von Hardware oder Softwarelösungen hast die das machen, bitte vorzeigen. Soll aber nur bei einem Kurzschluss zuschlagen und nicht wenn man eine Soundlok startet oder man eine Weiche umlegt.
Grüße,
Harald.
Hallo Klaus,
wer, wie ich, gebranntes Kind ist, lebt hypochondrisch.
Was Du sinngemäß als „Notlösung bei zu primitiver Zentrale“ beschreibst, bringt mir einfach mehr Sicherheit für extrem kleines Geld.
Letztlich bleibt es jedem Modellbahner selbst überlassen, welchen Stellenwert Sicherheit auf seiner Anlage spielt.
LG
threedots
wer, wie ich, gebranntes Kind ist, lebt hypochondrisch.
Was Du sinngemäß als „Notlösung bei zu primitiver Zentrale“ beschreibst, bringt mir einfach mehr Sicherheit für extrem kleines Geld.
Letztlich bleibt es jedem Modellbahner selbst überlassen, welchen Stellenwert Sicherheit auf seiner Anlage spielt.
LG
threedots
Hallo Harald,
Die GBM Boost von Fichtelbahn hat eine Kurzschlussdetektion durch Stromänderungserkennung. Sie lässt sich sogar konfigurieren - habe ich aber noch nie gemacht. Sie sendet zudem nach einem Kurzschluss einen Prüfstrom, so dass sie unmittelbar wieder einschaltet, wenn der Kurzschluss nicht mehr da ist, das ist extrem hilfreich (auch konfigurierbar).
Ich nutze die GBM Boost jetzt seit 7 Jahren und hatte weder etwas, was abgeraucht ist (obwohl ich sicherlich zu den überdurchschnittlichen Kurzschlussproduzenten gehöre) noch unzeitige Kurzschlüsse.
Mit 110 EUR zudem die günstigste Zentrale am Markt, wenn man keine Rückmeldeanschlüsse wie LoCo-Net benötigt und grobmotorisch die Stiftleisten anlöten kann (kann sogar ich).
https://shop.fichtelbahn.de/SMD-Bausatz-GBMboost-Master
Viele Grüße,
Simon
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn du Beispiele von Hardware oder Softwarelösungen hast die das machen, bitte vorzeigen.
Die GBM Boost von Fichtelbahn hat eine Kurzschlussdetektion durch Stromänderungserkennung. Sie lässt sich sogar konfigurieren - habe ich aber noch nie gemacht. Sie sendet zudem nach einem Kurzschluss einen Prüfstrom, so dass sie unmittelbar wieder einschaltet, wenn der Kurzschluss nicht mehr da ist, das ist extrem hilfreich (auch konfigurierbar).
Ich nutze die GBM Boost jetzt seit 7 Jahren und hatte weder etwas, was abgeraucht ist (obwohl ich sicherlich zu den überdurchschnittlichen Kurzschlussproduzenten gehöre) noch unzeitige Kurzschlüsse.
Mit 110 EUR zudem die günstigste Zentrale am Markt, wenn man keine Rückmeldeanschlüsse wie LoCo-Net benötigt und grobmotorisch die Stiftleisten anlöten kann (kann sogar ich).
https://shop.fichtelbahn.de/SMD-Bausatz-GBMboost-Master
Viele Grüße,
Simon
Ja was konfiguriert man? Stromveränderung? Über welchen Zeitraum? 10msec? 100msec? 500msec?
Es gibt ja die Normen RCN-216 und RCN-530 doch die Wirklichkeit (also was die angeschlossenen Loks und Weichendecoder wirklich machen) sieht manchmal anders aus. Die RCN-530 redet nur von dem Maximalstrom und nicht vom Abschalten bei einem kleineren Anstieg. Sagen wir mal, bei einer Grundlast von 1A (über welchen Zeitraum dann?), ist ein Anstieg auf über 2A gefährlch? Wenn ja, wie schnell?
Grüße,
Harald.
Arnold_Huebsch - 31.08.26 16:13
Folks!
Meiner Erfahrung nach mit Schäden an Fahrzeugen und Decodern sind 1A oder 10A nahezu egal. Etwas weniger Schäden hat man bei Zentralen die mehr Strom können weil diese Schutzschaltungen schneller zum Abschalten bringen.
Besonders blöde sind Versorgung der Zentrale mit "weichen" Trafos, also den klassischen Spielzeug Trafos. Diese bringen den Eisenkern in die Sättigung bei höherer Leistung und senken damit die Ausgangsspannung. Strom steigt dann aber weiterhin noch an bis der Trafo hauptsächlich Wärme im Kern erzeugt. Gute Zentralen stabilisieren Spannung und machen auch eine "Trendanalyse". Steigt der Strom rasch an wird abgeschaltet bereits lange vor dem Maximal Strom der abgegeben werden darf.
Die meisten Sicherungen arbeiten mit einer gewissen wartenden Eigenschaft. Also Strom * Zeit führt zur Entscheidung abzuschalten. Damit werden viele Dinge bereits beschädigt obwohl der Imax noch gar nicht überschritten ist oder wenn es rund um diesen Wert Stromfluß gibt dauert es eben länger bis ausgeschaltet wird.
Der Klassiker sind die Radschleifer einer entgleisten Lok. 2A für einige Sekunden beschädigt die N Radschleifer bereits sehr wahrscheinlich. Wenn man aber schnell abschaltet halten die Dinger durchaus 5-10A aus, wenn eben die Sicherung im 10mS Tempo auslöst.
Ebenso Elektronik in Decodern, die sterben meißt einen Hitzetod. Daher auch hier Kurzzeitiger Puls und rasches Abschalten sind besser als lange Zeit Strom der zeit hat das Zeugs zu erwärmen. Auf vielen N Decodern sind FETs verbaut die 1A am Lichtausgang und 5A am Motor können. Die Gleichrichter halten auf daher das nicht aus weil man die Wärme nicht weg bringt, und die Leiterbahnen am Decoder schmelzen bei den hohen Strömen wenn das längere Zeit wirkt.
Daher für jene die vorsichtig sein wollen:
1. oberstes Gebot DICKE Verkabelung! Je nach Anlagengröße angepasst keinesfalls was unter 0,5mm2 besser mehr zur groben Verteilung
2. ausreichend Strom zum Auslösen der Schutzgeräte, diese sollen schnell sein, keine trägen Sicherungen verbauen! Insbesondere PTCs sind zu langsam!
-AH-
Meiner Erfahrung nach mit Schäden an Fahrzeugen und Decodern sind 1A oder 10A nahezu egal. Etwas weniger Schäden hat man bei Zentralen die mehr Strom können weil diese Schutzschaltungen schneller zum Abschalten bringen.
Besonders blöde sind Versorgung der Zentrale mit "weichen" Trafos, also den klassischen Spielzeug Trafos. Diese bringen den Eisenkern in die Sättigung bei höherer Leistung und senken damit die Ausgangsspannung. Strom steigt dann aber weiterhin noch an bis der Trafo hauptsächlich Wärme im Kern erzeugt. Gute Zentralen stabilisieren Spannung und machen auch eine "Trendanalyse". Steigt der Strom rasch an wird abgeschaltet bereits lange vor dem Maximal Strom der abgegeben werden darf.
Die meisten Sicherungen arbeiten mit einer gewissen wartenden Eigenschaft. Also Strom * Zeit führt zur Entscheidung abzuschalten. Damit werden viele Dinge bereits beschädigt obwohl der Imax noch gar nicht überschritten ist oder wenn es rund um diesen Wert Stromfluß gibt dauert es eben länger bis ausgeschaltet wird.
Der Klassiker sind die Radschleifer einer entgleisten Lok. 2A für einige Sekunden beschädigt die N Radschleifer bereits sehr wahrscheinlich. Wenn man aber schnell abschaltet halten die Dinger durchaus 5-10A aus, wenn eben die Sicherung im 10mS Tempo auslöst.
Ebenso Elektronik in Decodern, die sterben meißt einen Hitzetod. Daher auch hier Kurzzeitiger Puls und rasches Abschalten sind besser als lange Zeit Strom der zeit hat das Zeugs zu erwärmen. Auf vielen N Decodern sind FETs verbaut die 1A am Lichtausgang und 5A am Motor können. Die Gleichrichter halten auf daher das nicht aus weil man die Wärme nicht weg bringt, und die Leiterbahnen am Decoder schmelzen bei den hohen Strömen wenn das längere Zeit wirkt.
Daher für jene die vorsichtig sein wollen:
1. oberstes Gebot DICKE Verkabelung! Je nach Anlagengröße angepasst keinesfalls was unter 0,5mm2 besser mehr zur groben Verteilung
2. ausreichend Strom zum Auslösen der Schutzgeräte, diese sollen schnell sein, keine trägen Sicherungen verbauen! Insbesondere PTCs sind zu langsam!
-AH-
Hallo,
Wie gesagt, ich habe es nie gemacht keine Ahnung davon.
Meines Wissens konfiguriert man den Delta-Strom und die Abtastrate.
Es ist aber alles öffentlich dokumentiert, bei Interesse: https://www.opendcc.de/
Viele Grüße
Simon
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ja was konfiguriert man? Stromveränderung? Über welchen Zeitraum? 10msec? 100msec? 500msec?
Wie gesagt, ich habe es nie gemacht keine Ahnung davon.
Meines Wissens konfiguriert man den Delta-Strom und die Abtastrate.
Es ist aber alles öffentlich dokumentiert, bei Interesse: https://www.opendcc.de/
Viele Grüße
Simon
Ich kann mich nur Arnolds Ausführungen anschließen. Polyfuses sind eine trügerische Lösung und zu träge, oder zu gering dimensioniert. Und oft genug werden sie dann irgendwann hochohmig. Dann wundert man sich, warum nichts mehr fährt.
Gruß Holger
Gruß Holger
Hallo,
Danke für die Hinweise zu den Polyswitches. Die werden dann halt einfach durch sehr flinke Glassicherungen ersetzt.
LG
threedots
Danke für die Hinweise zu den Polyswitches. Die werden dann halt einfach durch sehr flinke Glassicherungen ersetzt.
LG
threedots
Nur160Xkleiner - 01.09.26 23:52
Moin,
Die Hardware nennt sich Circuit-Breaker und gibt's als
- EB1 von NCE
- PSXX1 von DCC Specialties
- iP-CB von DCCconcepts
Das Prinzip ist bei allen das Gleiche:
Zwischen Booster und Gleis eingehängt, wird der Strom-Verbrauch per Mikrocontroller überwacht und im Kurzschlussfall unterbrechen back-to-back geschaltete MOSFETs den Stromkreis. Konfigurierbar per CV (wie Zubehördecoder) kann Ein- und Ausschaltverzögerung, Wiedereinschalt-Intervall, Notaus, Watchdog u.a. den eigenen Erfordernissen angepasst werden.
Hab alle drei ausprobiert und mich für den EB1 entschieden. Dessen MOSFETs (IRFZ44N) sind für 49A ausgelegt, die Leiterbahnen mit 5mm Breite bei 35μm Kupferkaschierung ausreichend belastbar. Der Abschaltstrom wird über Jumper von 1,5A - 8A festgelegt. Wer Spannsteiler unfallfrei berechnen kann, kann die eingelöteten Widerstände durch eigene Kombinationen austauschen.
Hab einen umgebaut auf 400mA für's Prog-Gleis.
Insgesamt hängen an meiner Z21XL derzeit 5 EB1 mit jeweils 1,5A für Gleisstrom und ein EB1 mit 1A für Schaltstrom.
Vorteil der Circuit-Breaker mit MOSFET: Sie funktionieren an jeder Zentrale und sind schneller als deren eingebaute Kurzschlusserkennung.
Circuit-Breaker mit Relais sind nicht ernst zu nehmen. Im Kurzschlussfall schweißen die Relais-Kontakte zusammen.
Zu Polyfuses und Glassicherungen:
Kann man schon machen, nur sollte man vorher ins Datenblatt schauen und sich mit dem Schaltverhalten vertraut machen. Wenn kein Datenblatt zur Verfügung steht: LASS ES SEIN.
gruß
mike
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: haba
Wenn du Beispiele von Hardware oder Softwarelösungen hast die das machen, bitte vorzeigen.
Die Hardware nennt sich Circuit-Breaker und gibt's als
- EB1 von NCE
- PSXX1 von DCC Specialties
- iP-CB von DCCconcepts
Das Prinzip ist bei allen das Gleiche:
Zwischen Booster und Gleis eingehängt, wird der Strom-Verbrauch per Mikrocontroller überwacht und im Kurzschlussfall unterbrechen back-to-back geschaltete MOSFETs den Stromkreis. Konfigurierbar per CV (wie Zubehördecoder) kann Ein- und Ausschaltverzögerung, Wiedereinschalt-Intervall, Notaus, Watchdog u.a. den eigenen Erfordernissen angepasst werden.
Hab alle drei ausprobiert und mich für den EB1 entschieden. Dessen MOSFETs (IRFZ44N) sind für 49A ausgelegt, die Leiterbahnen mit 5mm Breite bei 35μm Kupferkaschierung ausreichend belastbar. Der Abschaltstrom wird über Jumper von 1,5A - 8A festgelegt. Wer Spannsteiler unfallfrei berechnen kann, kann die eingelöteten Widerstände durch eigene Kombinationen austauschen.
Hab einen umgebaut auf 400mA für's Prog-Gleis.
Insgesamt hängen an meiner Z21XL derzeit 5 EB1 mit jeweils 1,5A für Gleisstrom und ein EB1 mit 1A für Schaltstrom.
Vorteil der Circuit-Breaker mit MOSFET: Sie funktionieren an jeder Zentrale und sind schneller als deren eingebaute Kurzschlusserkennung.
Circuit-Breaker mit Relais sind nicht ernst zu nehmen. Im Kurzschlussfall schweißen die Relais-Kontakte zusammen.
Zu Polyfuses und Glassicherungen:
Kann man schon machen, nur sollte man vorher ins Datenblatt schauen und sich mit dem Schaltverhalten vertraut machen. Wenn kein Datenblatt zur Verfügung steht: LASS ES SEIN.
gruß
mike
MobafaN160 - 02.09.26 00:29
Hi
Mit der mc2 von Tams hab ich das Problem nicht, die schaltet sehr schnell ab.
LG ChristiaN
Mit der mc2 von Tams hab ich das Problem nicht, die schaltet sehr schnell ab.
LG ChristiaN
Nur160Xkleiner - 02.09.26 03:27
Moin,
Die Kurzschluss-Erkennung der Zentrale schaltet aber alles ab, schließlich soll sie die Zentrale schützen.
Circuit-Breaker wirken aber nur auf ihren eigenen Stromkreis, die Nachbar-Stromkreise sind nicht betroffen (hilft bei der Fehlersuche). Funktioniert wie bei zusätzlichen Boostern, nur billiger.
Und beim Inrush-Current helfen sie auch, weil sie eben NICHT stumpfsinnig für 100-500ms die Kurzschluss-Erkennung komplett abschalten, sondern den Stromfluss checken:
- kurzer Peak, dann Ladekurve => kein Kurzschluss
- Peak ohne Ladekurve (Dauerstrom) => Kurzschluss
Ob Zentralen/Booster mit ähnlicher Inrush-Intelligenz arbeiten, steht meist nicht im Handbuch.
gruß
mike
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: MobafaN160
Mit der mc2 von Tams hab ich das Problem nicht, die schaltet sehr schnell ab.
Die Kurzschluss-Erkennung der Zentrale schaltet aber alles ab, schließlich soll sie die Zentrale schützen.
Circuit-Breaker wirken aber nur auf ihren eigenen Stromkreis, die Nachbar-Stromkreise sind nicht betroffen (hilft bei der Fehlersuche). Funktioniert wie bei zusätzlichen Boostern, nur billiger.
Und beim Inrush-Current helfen sie auch, weil sie eben NICHT stumpfsinnig für 100-500ms die Kurzschluss-Erkennung komplett abschalten, sondern den Stromfluss checken:
- kurzer Peak, dann Ladekurve => kein Kurzschluss
- Peak ohne Ladekurve (Dauerstrom) => Kurzschluss
Ob Zentralen/Booster mit ähnlicher Inrush-Intelligenz arbeiten, steht meist nicht im Handbuch.
gruß
mike
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