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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Kennt ihr schon DCC++/DCC-EX #11

THEMA: Kennt ihr schon DCC++/DCC-EX #11
Startbeitrag
haba - 29.08.26 21:56

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Man könnte DCC-EX eigentlich auch auf einen Lokdecoder flashen, da ist die ganze Hardware bereits drauf


Hast du mir eine Empfehlung für eine preiswerte Hardware mit Schaltplan? STM32 bevorzugt. Meistens haben die alledings nur eine H-Brücke drauf.

Es geht auch andersrum. Es gibt Loks die haben ein DCC-EX System als Decoder drin, auch etwas größere zum mitfahren.

Empfehlungen für bessere Endstufen oder Konstruktionen nehmen wir gern entgegen

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Wenn der Motortreiber aktives Bremsen (BRAKE, Kurzschließen der Ausgänge). kann, ist Railcom Cut Out möglich.


Der Innenwiderstand muss auch klein genug sein, deswegen z.B. nicht mit dem ollen Standard Shield. Das kann zwar Brake aber das reicht nicht.

Für die Freunde von RailCom muss ich leider immer wieder um Gedult bitten oder uns mit Tat zu unterstützen.

Grüße,
Harald.
Nabend.

Also das EX8874 Motorshield sollte man mindestens zum Arduino Mega2560 haben. Das Arduino Motorshield kann man getrost für DCC-EX vergessen.
Und on Top noch das hauseigene WiFi Shield vom DCC-EX Projekt. Bitte NUR das wegen der speziellen Firmware kaufen!
Als Werkstattzentrale und Testgerät ist die jetztige Ausbaustufe klasse. MEHR ALS DAS BRAUCHT MAN ALS ANFAENGER NICHT! Das war damals als alles ins Rollen kam der große Unterschied zum Kommerz.
Jetzt hebt die Sache wohl aber Richtung Highend Zentrale in der Zukunft ab. Klar dafür braucht man bessere Rechenleistung. Lockt aber damit weniger Anfänger an.
Es war einmal eine Idee für IT Neugierige und DCC Modellbahner Anfänger und vor allem kleines Geld. Das ist jetzt leider in Zukunft Geschichte.
Hoffen wir mal die Version 5,6.x bekommt wenigstens ab und zu noch mal einen bugfix spendiert, falls einer bekannt wird.
Die hauseigene DCC-CSB1 werdet ihr DCC-EX IT Nerds ja dann erneut um- und aufrüsten müssen, sodass die Reise eine Ebene höher weiter gehen kann. Viel Spaß noch.

Und ich bin jetzt endgültig raus aus dem Projekt.

P.S.: für RailCom gibt es genug Ausrüstung am Markt! Muss DCC-EX das wirklich haben?!?!?! Die Zentrale braucht für Einsteiger auch keinen Rückmeldebus!!! Alles Preis- und Ressourcentreiberei. Ihr verlauft Euch im Wald mittlerweile. Back to the roots Leute.

Wer nach ersten Schritten voll einsteigen möchte hat dann genug Auswahl am Markt.

Grüße.

Frank

@vik (#89 im vorherigen Thread),

Du hattest vermutlich überlesen, daß ich weiter oben (#53) geschrieben hatte, daß ich ein eigenes Projekt verfolge und DCC-EX gar nicht nutze. Daher ist es überflüssig, die Verdrahtung zu veröffentlichen, auch wenn ich das könnte, weil ich mir natürlich selber ein entsprechendes Dokument erzeugt habe. Ich will mich eigentlich auch gar nicht in die DCC-EX-Diskussion einmischen, aber weil hier von MEGA-Preisen (Wortspiel beabsichtigt) die Rede war, wollte ich doch mal darauf hinweisen, daß es auch günstiger geht.

Vielleicht wäre der Ansatz auch etwas für Haba und das DCC-EX-Team: Ich habe das auch schon mal bei anderen Projekten gesehen (vornehmlich 3D-Filament-Drucker, aber auch andere), daß dort nur ein Motherboard entwickelt wurde, auf dem verschiedene Standard-Maker-Komponenten, wie eben Microcontroller, Motortreiber und ähnliches gesteckt werden. Außer Anschlußklemmen und vielleicht ein paar Kondensatoren oder andere leicht zu lötende THT-Kompnenten ist dort nichts drauf. Gerade bei den Microcontrollern versuchen manche Maker-Hersteller auch, unter ihren Varianten pinkompatibel zu sein. Andere Hersteller übernehmen diese Pinbelegungen terilweise dann auch.

Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe das auch schon mal bei anderen Projekten gesehen (vornehmlich 3D-Filament-Drucker, aber auch andere), daß dort nur ein Motherboard entwickelt wurde, auf dem verschiedene Standard-Maker-Komponenten, wie eben Microcontroller, Motortreiber und ähnliches gesteckt werden.



Wir haben Anwender, die sowas gemacht haben. Große Boards mit aufgelöteten Headers sind über dem was die Leute bereit sind zu zahlen. Interesse eher lau.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es war einmal eine Idee für IT Neugierige und DCC Modellbahner Anfänger und vor allem kleines Geld.



Das verschwindet jetzt alles *Puff* in einem Nebel  des Vergessens sobald wir Version 6 präsentieren.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Also das EX8874 Motorshield sollte man mindestens zum Arduino Mega2560 haben.



Dann kann man auch gleich das Shield auf 3.3V anpassen, auf ESP32 umsteigen (Keyestudio ESP32 Plus) und braucht kein externes WiFi Shield. Außer der Einsteiger braucht die fuffzich IO des Mega.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und ich bin jetzt endgültig raus aus dem Projekt



Macht Sinn.

Grüße,
Harald

PS: wer Spuren von Ironie findet liegt gar nicht so daneben.

Hallo,

Was viele vergessen: Der Mega 2580 ist trotzdem nur ein 8-Bit AVR mit 16 MHz und die CPU da drin kann auch nicht mehr als der ATmega328 vom Uno. Es ist ein riesiger Chip, der mit den vielen Pins ganz mächtig aussieht.  Das ist er nicht.  Er hat so viele I/O dass er die gar nicht in alle in Echtzeit bedienen kann.
Er wird hauptsächlich wegen des relativ großen Programmspeichers von Anfängern benutzt, die 5 I/O brauchen aber Angst haben, ihr Programm würde zu groß. Verbreitung hat er durch die China Klone gefunden,  die mit CH340 USB Wandler kosten ganz wenig. Das Original ist ziemlich teuer.

Grüße,  Peter W
Hallo Harald,
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: haba

Das verschwindet jetzt alles *Puff* in einem Nebel  des Vergessens sobald wir Version 6 präsentieren.

das ist genau die Form der Nachhaltigkeit, die ich eher kritisch sehe....

MfG

vik

Darum habe ich mich für einfache HW entschieden und die gesamte Logik auf den PC verlagert. Feature updates sind SW updates auf dem PC, die HW bleibt.

VG,
Frank
Hallo Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: fschum

Darum habe ich mich für einfache HW entschieden und die gesamte Logik auf den PC verlagert. Feature updates sind SW updates auf dem PC, die HW bleibt.

na ja, so ganz einfach ist Deine Hardware
https://rtb4dcc.de/
ja auch nicht und man muss mit dem PC und entsprechenden Entwicklungstools schon mehr vertraut sein, als es die Breite der Modellbahner in der Zielgruppe (mit etwa sechzig Jahren und mehr) ist.

MfG

vik

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: vikr

und man muss mit dem PC und entsprechenden Entwicklungstools schon mehr vertraut sein,



Daran arbeite ich, dass dieses auch fuer einen Laien bedienbar wird. Es ist halt viel Arbeit und dauert seine Zeit ...



Die von fschum zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Frank,
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: fschum

Daran arbeite ich, dass dieses auch fuer einen Laien bedienbar wird. Es ist halt viel Arbeit und dauert seine Zeit ..

Danke für die Vorschau! Sieht wirklich imponierend aus!
Ist das in der Spalte mit dem "<-||->" im Kopf die aktuelle Aufgleisrichtung des Fahrzeuges auf dem entsprechenden Detektor-Abschnitt? Falls nicht, wie kann man sich die anzeigen lassen?

MfG

vik

VIKTOR & FRANK,

Ihr kapert gerade den DCC EX Thread. RTB4DCC ist ‘ne ganz andere Baustelle.

LG
threedots
Danke ... (Roland).

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


für RailCom gibt es genug Ausrüstung am Markt! Muss DCC-EX das wirklich haben?


Das ist eine Ansage, teilt ihr die Meinung?

1. Sollte eine DCC-EX Zentrale RailCom Cutout können?

2. Wenn es genug Ausrüstung (ich denke jetzt vor allem an Detektoren) am Markt gibt, welche sollte DCC-EX unterstützen? Oder würdet ihr eine DIY Lösung für RailCom Detektoren einsetzen?

Grüße.
Harald.
Hallo Harald,

unabhängig von der hier laufenden hitzigen Diskussion bzgl. des wegfallenden Mega2560 Supports in neuen Versionen ist mir aufgefallen, dass ich für mein Testoval noch eine Steuerungselektronik brauche, die analog und DCC beherrscht. Klein und kompakt soll sie sein und meinen WLAN Handregler kann ich auch koppeln. So fiel meine Wahl kurz und schmerzlos auf die CSB1! Bin schon gespannt, was Eure neue Software v6 so bringen wird.

Ich verfolge das DCC Ex Projekt sporadisch seit Anfang 2024 und ein nahender Klinikaufenthalt bietet mir dann genug Zeit, mich mal gründlich durch den Sourcecode des Projekts auf Github zu wühlen.

Deine Frage nach RailCom Enthusiasten laß ich mal offen im Raum stehen. Das, was aus der Feder von Lenz in den entsprechenden Normungsdokumenten veröffentlicht wurde, gefällt mir persönlich  überhaupt nicht. Außerdem gibts ja überm Teich noch DCC-A als Parallelentwicklung. Und das proprietäre RailCom Plus in DACH wird sich imho mittelfristig nicht durchsetzen können.

Soll DCC-EX also das RailCom Cutout unterstützen. —> ja!

Und für die Detektoren böte sich doch so ein kleines Netz aus ESP32 an, die drahtlos mit einem Master ESP32 kommunizieren könnten. Der Master ESP könnte dann ein Interface zur DCC Zentrale implementieren, ob das nun LocoNet, CAN, I2C oder auch einfach über IP erfolgen soll, müsste dann noch festgelegt werden. Ein kleines Platinchen mit Optokoppler zu, Abgriff des DCC Signals vom Gleis und ein Spannungsregler zur Versorgung des ESP32, ggf. Noch ein USB Interface und ein Reset Taster für den ESP. Schlägt für die Hardwareseite eines „local detecors“ mit nicht mal 10€ zu Buche.

LG
threedots



DCC-A ist keine Parallelentwicklung sondern eine (komplizierte) Erweiterung von RailCom die eine Anmeldung mitbringt.
Kleine Korrektur: DCC-A ist eine deutsche Entwicklung (opendcc)! Der Begriff „überm Teich“ ist falsch.
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: haba


1. Sollte eine DCC-EX Zentrale RailCom Cutout können?

2. Wenn es genug Ausrüstung (ich denke jetzt vor allem an Detektoren) am Markt gibt, welche sollte DCC-EX unterstützen? Oder würdet ihr eine DIY Lösung für RailCom Detektoren einsetzen?



Zu 1: Den RailCom-Cutout in die Präambel zu „stanzen“, ist technisch kein Hexenwerk. Das konnte Wolfgang Kufers Z1 schon vor knapp 20 Jahren. Das sollte (muss nicht) DCC-EX beherrschen.

Zu 2: Ich befürchte, dass dieser Punkt aktuell massiv unterschätzt wird. Hier muss man sich im Vorfeld sehr genau überlegen, wo die Reise mit dem Gesamtsystem später hingehen soll. Meines Erachtens scheitern an dieser Hürde – von wenigen Ausnahmen abgesehen – fast alle Ansätze. Die wahre Mächtigkeit des Upstreams (RailCom) entfaltet sich nämlich erst dann, wenn er nahtlos mit dem Downstream (DCC) koordiniert und orchestriert wird. Das wirft direkt die nächsten Architekturfragen auf und man gerät ganz schnell vom Hundertsten ins Tausendste.
Hallo Vincent und Frank,

Danke für die Richtigstellung bzgl. Open DCC und DCC-A. Ich hab das falsch aufm Schirm gehabt und dann nach Übersee verortet.

LG
threedots
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Den RailCom-Cutout in die Präambel zu „stanzen“, ist technisch kein Hexenwerk. Das konnte Wolfgang Kufers Z1 schon vor knapp 20 Jahren. Das sollte (muss nicht) DCC-EX beherrschen.


Also meine Frage war nicht technisch gemeint. Wie man den Cutout hinbekommt ist dann je nach CPU und was der CPU sonst noch macht eine anderes Problem. Die ESP32 sind ja "intressant" was die Realzeiteigenschaften anbelangt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Das wirft direkt die nächsten Architekturfragen auf



Kann dir versichern, haben wir bemerkt
Das ist auch einer der Gründe warum es nicht schneller geht.

Grüße,
Harald
Hallo Harald,

gibt es Infos darüber, was in Eurem Team bzgl. RailCom gerade läuft bzw. geplant ist?

LG
threedots


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