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THEMA: Zugkraftmessung Triebfahrzeuge
THEMA: Zugkraftmessung Triebfahrzeuge
VT18.16 - 22.08.26 09:20
Hallo,
ich spoiele mit dem Gedanken, einmal die Zugkraft der Loks mittels Federwaage zu ermitteln. Da müsste ja locker eine Waage für 1 N reichen.
Habt ihr noch andere Ideen, wie man das realisieren kann?
Gruß Stefan
ich spoiele mit dem Gedanken, einmal die Zugkraft der Loks mittels Federwaage zu ermitteln. Da müsste ja locker eine Waage für 1 N reichen.
Habt ihr noch andere Ideen, wie man das realisieren kann?
Gruß Stefan
Ja Tomn, ich danke auch ganz herzlich.
Auf diesen Satz habe ich schon ganz sehnsüchtig gewartet und wusste vorher, dass sich damit einer aus der Deckung traut.
Es geht mir um Alternativen - Zitat nochmal speziell für Tom: "Habt ihr noch andere Ideen, wie man das realisieren kann?"
Und dafür werde ich keinen 5 Jahre alten Thread auskramen und dort weitermachen.
Auf diesen Satz habe ich schon ganz sehnsüchtig gewartet und wusste vorher, dass sich damit einer aus der Deckung traut.
Es geht mir um Alternativen - Zitat nochmal speziell für Tom: "Habt ihr noch andere Ideen, wie man das realisieren kann?"
Und dafür werde ich keinen 5 Jahre alten Thread auskramen und dort weitermachen.
Schwierig. Ein Fleischmann Jumbo kann in der Ebene locker 50 Wagen ziehen. Auf einer Gleiswendel mit xy Radius sieht es u.U. wg. des Antriebs im Tender ganz anders aus.
Im Neuzustand rutschen die Haftreifen erstmal relativ schnell durch. Sobald eingefahren, ist der Grip deutlich besser.
Du müsstest also erstmal Deinen Versuchsaufbau definieren. Und in einer Gleiswendel mit einer Federwaage zu arbeiten ist evtl. auch nicht ganz einfach.
LG Mike
Im Neuzustand rutschen die Haftreifen erstmal relativ schnell durch. Sobald eingefahren, ist der Grip deutlich besser.
Du müsstest also erstmal Deinen Versuchsaufbau definieren. Und in einer Gleiswendel mit einer Federwaage zu arbeiten ist evtl. auch nicht ganz einfach.
LG Mike
Guten Tag Stefan,
die Zugkraft einer Lok ist ein rein theoretischer Wert und lässt Rückschluss auf die Anzahl ziehbarer Wagons nur zu, wenn der Rollwiderstand der Wagen bekannt ist.
Viel Spaß bei der Ermittlung des Rollwiderstandes deiner Wagons und freundlicher Gruß
Hannah
die Zugkraft einer Lok ist ein rein theoretischer Wert und lässt Rückschluss auf die Anzahl ziehbarer Wagons nur zu, wenn der Rollwiderstand der Wagen bekannt ist.
Viel Spaß bei der Ermittlung des Rollwiderstandes deiner Wagons und freundlicher Gruß
Hannah
Hallo Stefan,
wie in vielen solchen Fragen, hat sich Stephan-Alexander vor langer Zeit systematisch damit beschäftigt, allerdings in H0!
https://www.stummiforum.de/t15441f2-Zugkraft-von-Lokomotiven.html#msg148379
MfG
vik
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: VT18.16
die Zugkraft der Loks mittels Federwaage zu ermitteln.
wie in vielen solchen Fragen, hat sich Stephan-Alexander vor langer Zeit systematisch damit beschäftigt, allerdings in H0!
https://www.stummiforum.de/t15441f2-Zugkraft-von-Lokomotiven.html#msg148379
MfG
vik
Hallo, ich habe mir auf meinem Moba Arbeitstisch auf dem auch meine Testgleise liegen (HO, N, und Z Spur) eine Vorrichtung gebaut wo ich über eine Seilrolle eine Filmdose mit Gewichten beladen von einer Lok hoch ziehen kann. Die Gewichte werden nach und nach erhöht, bis die Lok ins Schleudern kommt. Danach wird die Filmdose samt Inhalt gewogen ( digitale Küchenwaage). Ich habe diese Vorrichtung nur sehr selten benutzt weil ich nur kurze Nebenbahnzüge auf meiner damaligen Anlage eingesetzt habe.
Gruß elber
Edit, wobei die selbst gebastelte Seilrolle ja auch schon einen gewissen Widerstand bildet.
Die von berndt* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Gruß elber
Edit, wobei die selbst gebastelte Seilrolle ja auch schon einen gewissen Widerstand bildet.
Die von berndt* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Hallo Hannah,
mir geht es lediglich darum, zu ermitteln, ob ein Haftreifenwechsel etwas gebracht hat. Dutch einfaches Hin- und Herschieben vor und nach dem Wechsel ist zu viel biologische Ungleichheit des Fingergefühls drin.
Gruß Stefan
mir geht es lediglich darum, zu ermitteln, ob ein Haftreifenwechsel etwas gebracht hat. Dutch einfaches Hin- und Herschieben vor und nach dem Wechsel ist zu viel biologische Ungleichheit des Fingergefühls drin.
Gruß Stefan
Hallo,
die Zugkraft messen zu wollen ist ein schwieriges, wenn nicht unmögliches Thema. Beispiel: selbst eine MTX V 60 ohne Haftreifen kann durchaus das 10 fache ihres Eigengewichts ziehen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=E07BnP_jbKI sicherlich auch noch mehr. Wenn ein Zug erst einmal ins Rollen gekommen ist, gibt es quasi "kein Halten" mehr. Die Zugkraft endet genau an der Stelle, wo die Lok mit entsprechend vielen Anhängern und drehenden Rädern steht.
Und das habe ich bisher an der V 60 noch nicht probiert.
Alle Versuche beziehen sich auf die Ebene, sobald eine Lok eine 2,5% Steigung nehmen soll, z.B. die 043 von FLM kommt sie ratzfatz an ihre Grenzen. Unmöglich wird es, wenn auch noch eine R2 oder R3 Kurve ins Spiel kommt. Getestet habe ich das mit einer 01 von Fleischmann und 5 beleuchteten Rheingold (1928) Wagen von Arnold: keine Chance den "Berg" zu erklimmen. Ganz anders verhält sich mein TEE (die Neukonstruktion von FLM, also nicht Roco). Der schafft als 9 teilige Garnitur die Bergstrecke ohne zu murren. Dabei hat er immer noch die alten FLM Haftreifen drauf.
Eine Roco V200/BR 220 ist dagegen ein absolutes Zugkraftwunder, was unter anderem auch am hohen Eigengewicht von 113 g liegt. Knapp dahinter liegt die FLM BR 221 mit ihren 92 g.
Von meinen Roco BR 210/215 habe ich mich getrennt, die zogen mit ihren 64 g keinen toten Hering vom Teller. Da halfen auch keine neuen Haftreifen, egal ob die Lok nun 2 oder 4 Hafties hatte.
Es ist also definitiv nicht einfach, die Zugleistung einer Lok zu bestimmen. Man muss es einfach probieren und die Züge entsprechend zusammen stellen.
Gruß
Freddie
@ Stefan: ein Haftreifenwechsel bringt immer etwas. Die besten Erfahrungen habe ich mit den KaModel Reifen gemacht.
die Zugkraft messen zu wollen ist ein schwieriges, wenn nicht unmögliches Thema. Beispiel: selbst eine MTX V 60 ohne Haftreifen kann durchaus das 10 fache ihres Eigengewichts ziehen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=E07BnP_jbKI sicherlich auch noch mehr. Wenn ein Zug erst einmal ins Rollen gekommen ist, gibt es quasi "kein Halten" mehr. Die Zugkraft endet genau an der Stelle, wo die Lok mit entsprechend vielen Anhängern und drehenden Rädern steht.
Und das habe ich bisher an der V 60 noch nicht probiert.
Alle Versuche beziehen sich auf die Ebene, sobald eine Lok eine 2,5% Steigung nehmen soll, z.B. die 043 von FLM kommt sie ratzfatz an ihre Grenzen. Unmöglich wird es, wenn auch noch eine R2 oder R3 Kurve ins Spiel kommt. Getestet habe ich das mit einer 01 von Fleischmann und 5 beleuchteten Rheingold (1928) Wagen von Arnold: keine Chance den "Berg" zu erklimmen. Ganz anders verhält sich mein TEE (die Neukonstruktion von FLM, also nicht Roco). Der schafft als 9 teilige Garnitur die Bergstrecke ohne zu murren. Dabei hat er immer noch die alten FLM Haftreifen drauf.
Eine Roco V200/BR 220 ist dagegen ein absolutes Zugkraftwunder, was unter anderem auch am hohen Eigengewicht von 113 g liegt. Knapp dahinter liegt die FLM BR 221 mit ihren 92 g.
Von meinen Roco BR 210/215 habe ich mich getrennt, die zogen mit ihren 64 g keinen toten Hering vom Teller. Da halfen auch keine neuen Haftreifen, egal ob die Lok nun 2 oder 4 Hafties hatte.
Es ist also definitiv nicht einfach, die Zugleistung einer Lok zu bestimmen. Man muss es einfach probieren und die Züge entsprechend zusammen stellen.
Gruß
Freddie
@ Stefan: ein Haftreifenwechsel bringt immer etwas. Die besten Erfahrungen habe ich mit den KaModel Reifen gemacht.
Hallo Freddie,
genau die habe ich jetzt auf den Arnold BR 130 drauf. Mir scheinen aber sehr glatt zu sein.
Ich versuche nur immer, etwas zu hinterfragen, daher der Gedanke, einen Unterschied experimentell bestimmen zu können.
Gruß Stefan
genau die habe ich jetzt auf den Arnold BR 130 drauf. Mir scheinen aber sehr glatt zu sein.
Ich versuche nur immer, etwas zu hinterfragen, daher der Gedanke, einen Unterschied experimentell bestimmen zu können.
Gruß Stefan
Beitrag editiert am 22. 08. 2026 16:42.
Moin Stefan,
du kannst beruhigt sein, es gibt keine Reifen mit noch größerer Haftung als die von KaModel. Einfacher Test: stell eine Lok mit den Original Haftreifen und eine deine Arnold 130 auf das Gleis. Dann schiebst du erst die eine und dann die andere Lok. Du wirst feststellen, dass die Lok mit den KM Hafties wesentlich schwerer zu schieben ist.
Insgesamt sind die Haftreifen etwas weicher und auch aus einer andren Gummimischung was zu einem höheren Grip führt.
Viele Original Hersteller verwenden thermoplastischen Kunststoff/Elastomer. KaModel verwendet ein "modern formuliertes Elastomer", ausdrücklich als spezielle Gummimischung bezeichnet.
Bitte verstehe diesen Post nicht als Werbung, aber ich selbst habe mit den KaModel Reifen sehr gute Erfahrungen gemacht. Andere "Forensiker" werden das bestätigen können.
Gruß
Freddie
PS: beim Schieben nicht auf das Dach drücken, mehr so von vorne/hinten an der Pufferbohle
du kannst beruhigt sein, es gibt keine Reifen mit noch größerer Haftung als die von KaModel. Einfacher Test: stell eine Lok mit den Original Haftreifen und eine deine Arnold 130 auf das Gleis. Dann schiebst du erst die eine und dann die andere Lok. Du wirst feststellen, dass die Lok mit den KM Hafties wesentlich schwerer zu schieben ist.
Insgesamt sind die Haftreifen etwas weicher und auch aus einer andren Gummimischung was zu einem höheren Grip führt.
Viele Original Hersteller verwenden thermoplastischen Kunststoff/Elastomer. KaModel verwendet ein "modern formuliertes Elastomer", ausdrücklich als spezielle Gummimischung bezeichnet.
Bitte verstehe diesen Post nicht als Werbung, aber ich selbst habe mit den KaModel Reifen sehr gute Erfahrungen gemacht. Andere "Forensiker" werden das bestätigen können.
Gruß
Freddie
PS: beim Schieben nicht auf das Dach drücken, mehr so von vorne/hinten an der Pufferbohle
Beitrag editiert am 22. 08. 2026 15:12.
Ich habe mal zwei BR 130/132 (eine mit original Arnold-Reifen und eine mit Kamodel-Reifen) mit der Hand geschoben, an der Pufferbohle. Beide lassen sich relativ leicht schieben, kaum ein Unterschied zu bemerken.
Gibt es Kamodel-Haftreifen und Kamodel-Haftreifen? Denn die neu aufgezogenen Haftreifen sind kaum griffiger als die alten Arnold-Haftreifen.
Gruß Stefan
Gibt es Kamodel-Haftreifen und Kamodel-Haftreifen? Denn die neu aufgezogenen Haftreifen sind kaum griffiger als die alten Arnold-Haftreifen.
Gruß Stefan
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