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THEMA: Anschlussproblem Licht Sperrsignal

THEMA: Anschlussproblem Licht Sperrsignal
Startbeitrag
Exitus - 20.08.26 16:55
Hi Folks,

mein Beitrag könnte auch in den Faden "Dummheit des Tages" passen". Aber da würde es wahrscheinlich untergehen.

Mir ist bei einem "Viessmann 4418 N Licht-Sperrsignal, nieder" der Dioden/Widerstand-Anschluss abgerissen.
Ich weiß jetzt nicht, welches der drei Kupferleitkabel (-Enden) mit der Diode zu verlöten ist, und welche die Widerstände bekommen sollen.
Ich möchte nicht durch wildes Probieren die LEDs zerschiessen.

Wie finde ich die korrekte Zuordnung heraus?

Gruß aus Nordertown

Hallo Hans-Jürgen!

Verwende einen 9v-Block und versieh den Pluspol mit einem Widerstand ab 500 Ω. Nun kannst Du alle möglichen Paarungen von Kabeln probieren. Wenn überhaupt eine Diode leuchtet, dann hast Du den Pluspol des 9v-Blocks mit dem Pluspol des Signals verbunden. An dieses Kabel des Signals gehört die Diode. Dann kannst Du weiter probieren: Mit welchem Kabel leuchtet Rot, mit welchem Weiß?

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Elmar,

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Elmar W.

Widerstand ab 500 Ω

...heißt, größer geht auch, nur nicht kleiner - richtig?
Dann werde ich mal auf Widerstandssuche gehen.
Liegen die Widerstände des Signals nicht bei 1kΩ ?
Die Widerstände sind ja nur abgerissen, aber noch vorhanden.

Gruß aus Nordertown

Hallo Hans-Jürgen!

Größer geht natürlich auch, je nachdem, was Du gerade da hast. Ich nehme meist 820 Ω, aber es kann auch noch größer sein. 1kΩ ist auch o.k. Du mußt bedenken, daß der 9V-Block nur 9V liefert, die Signale auf der Anlage aber mit 12V betrieben werden. Da muß der Vorwiderstand natürlich größer sein.

Herzliche Grüße
Elmar

Moin Hans-Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Exitus

Ich möchte nicht durch wildes Probieren die LEDs zerschiessen.



ich sehe das Problem nicht...
Wenn du den Widerstand an die Diode anschließt und dann alle möglichen Anschlußvariantendurchprbierst, gibt es zwei Möglichkeiten:.
1. Du hast von einer LED die zwei Kabel gefunden, die Diode ist richtig gepolt und die LED leuchtet.
2. Die Diode ist in Sperrrichtung angeschlossen und es fließt kein Strom, also leuchtet nix. Oder du hast die beiden Minuspole der LEDs erwischt mit den gleichen Folgen: es fließt kein Strom, also leuchtet nix.

Gruß
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Kai Eichstädt

ich sehe das Problem nicht...

...weil Du Dich auskennst.
Ich als Elektronik Laie kenne die Auswirkungen/Wechselwirkungen von elektronischen Bauteilen nur rudimentär.
Ich bin daher eher ängstlich/vorsichtig.
Lieber stelle ich eine Frage zu viel, als dass es später heißt: warum fragst Du niemanden, der weiß was er tut.

Gruß aus Nordertown

Hallo,
Unsinn gelöscht.
Gruß, Roland

Hallo Exitus,

Mit der Spannung bin ich mir ein bißchen unsicher. Man sagt, maximal 5 V in Sperrichtung. Jetzt dürften die jeweils zwei LEDs allerdings in Reihe geschaltet sein, da könnte 9 V auch ok sein.

Ich würde dann zwei beliebige Anschlüsse nehmen und in beide Richtungen prüfen. Fließt in einer Richtung Strom (je nach Widerstand wenige Milliampere), in der anderen Richtung keiner (oder so gut wie keiner), dann ist der Draht mit dem Pluspol beim Fließen der gemeinsame Anschluß, an den die Diode gehört. Wenn weder in die eine noch in die andere Richtung ein Strom fließt, so ist der dritte Anschluß sehr wahrscheinlich der gemeinsame Pluspol. Da empfiehlt sich dann eine Probe mit einem andere Paar.

Da weiße und rote LEDs unterschiedliche Durchlaßspannungen haben, dürften die beiden Widerstände unterschiedliche Werte besitzen. Entweder kannst Du das an den Ringen ablesen oder auch mit dem Meßgerät. Der größere gehört an die roten LEDs, der kleinere an die weißen. Du solltest mit dem größeren Widerstand und der normalen Betriebsspannung die beiden gefundenen Anschlüsse testen, um die roten LEDs zu finden. Dort gehört auch der Widerstand dran, der andere logischerweise an den anderen LED-Anschluß.

Alles ohne Gewähr, viel Erfolg.

Klaus

Interessante Vorgehensweisen.
Was haltet ihr von folgender Massnahme:

Ich teste Kabel 1+2 mit dem Durchgangsprüfer.
- es gibt keine Durchgangsanzeige = beides Minus
oder
- es gibt Durchgang = einer von beiden Kabeln braucht die Diode

Ich teste Kabel 1+3 mit dem Durchgangsprüfer.
- es gibt keine Durchgangsanzeige = beides Minus
oder
- es gibt Durchgang = Kabel 1 braucht die Diode

Ich teste nun Kabel 2+3 mit dem Durchgangsprüfer.
- es gibt keine Durchgangsanzeige = beides Minus
oder
- es gibt Durchgang = Kabel 2 braucht die Diode

Könnte das klappen?

Gruß aus Nordertown
Hallo Hans-Jürgen!

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Exitus

- es gibt keine Durchgangsanzeige = beides Minus



Das stimmt nur halb. Denn die LED ist auch eine Diode und hat eine Sperrichtung. Du mußt also die beiden Kabel noch in der Gegenrichtung testen. Erst wenn es in beiden Richtungen keine Durchgangsanzeige gibt, stimmt die Schlußfolgerung "beides Minus".

Auch bei den anderen Leitungspaaren mußt Du jeweils beide Richtungen prüfen.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Hans-Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Exitus

Ich als Elektronik Laie kenne die Auswirkungen/Wechselwirkungen von elektronischen Bauteilen nur rudimentär.



hast du mal daran gedacht, das zu ändern? Ich bin immer noch der Meinung, daß es einfacher ist bei Planung, Bau und Fehlersuche, wenn man weiß, wie etwas funktioniert.

Gruß
Kai
Moin,

Auch wenn es dir im Moment nichts nutzt:

Besorg dir einen LED Tester und ein paar Kabel dazu ... es wird nicht das letzte Mal sein, dass du LEDs testen musst.

der Link ist ein beliebiges Beispiel
https://www.bauer-modelle.com/LED-Tester/4.4299

p.s.
Das ist ein Beispiel für die genutzten Kabel
https://www.amazon.de/Cleqee-Testhaken-Breadboa.../260-9613801-0189664


Viele Grüße, Franzi

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Moin Hans Jürgen,
schau dir diese Seite an

https://viessmann-modell.com/media/0c/56/32/1714654377/4418.pdf?ts=1714654377
Download, Seite 4, Bild 3,, Auch die Diode ist eingezeichnet!

Dort wird dein Problem bildlich dargestellt.

Gruß.  Lutz
Hallo,

Die üblichen LED Tester arbeiten auch nur mit einer 9 V Batterie und enthalten nur Widerstände,  einen Taster und eine rote LED.

Grüße,  Peter W
... und ist NICHT freifliegend verdrahtet, alle Einzelteile liegen irgendwo verstreut, die Stromversorgung und die korrekten Widerstände sind schön verpackt in einem Gehäuse und sofort Einsatzbereit ...
Na dann werde ich mal den Keller auf links drehen und meinen LED Tester (ich meine, der ist noch von Conrad aus Hamburg Wandsbek) suchen. Habe ich wohl erst zweimal benutzt. Ich hoffe, ich habe dort keine Batterie drin gelassen, dürfte sich sonst erledigt haben.

Danke einstweilen für die Tipps.

Gruß aus Nordertown
moinsens,

ich hab mir mit einem Umpolschalter und einer Konstantstromquelle von Schönwitz einen Tester für am Trafo gebaut...
funzt wunderbar...

mfG

Ralf
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: rockopa

ich hab mir mit einem Umpolschalter und einer Konstantstromquelle von Schönwitz einen Tester für am Trafo gebaut...
funzt wunderbar...

... schön für Dich...was nützt mir das?

Gruß aus Nordertown

Moinsens - Update:

Nachdem ich meinen Adria-Urlaub erfolgreich "überstanden" habe 🏝😎😜, hatte ich auch Zeit, den Keller auf links zu drehen, um den LED-Tester zu suchen. Ging schneller als befürchtet. Ein 9Volt-Akku mit 6,75Volt Restspannung war auch gleich gefunden.
Bei den Signal-Teilen hatte ich das Glück, dass bei dem für den weissen Anschluss zuständigen Widerstand noch ein gelber Restschrumpfschlauch vorhanden war. So konnte ich mir das Ermitteln des richtigen Widerstands für Rot und Weiss ersparen.
Nach einigem Herumprobieren waren dann auch die Zuordnungen der Kupferleitdrähte gefunden und bereit, an die Diode und die Widerstände gelötet zu werden. Abisolieren ist immer ein Krampf🙈und mit kürzeren Drähten verbunden✂.

Jetzt ist wieder alles Gut.

Gruß aus Nordertown


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