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THEMA: Reisebericht ICE-L
wir sind in diesem Sommer, nach Jahrzehnten im InterCity, zum ersten mal im ICE-L nach von Bremen nach Sylt gereist. Neben viel Licht gab es leider auch viel Schatten!
Die Optik der Zuggarnitur ist sicher Geschmackssache; uns gefiel er.
Besonders positiv fiel uns die perfekte WLan-Ausleuchtung auf. Das war super. Auch die Klimaanlage lief perfekt und sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt war es mit über 30°C Außentemperaturen sehr heiß. Auch die Laufruhe war gut, auch wenn man gelegentlich über Vibrationen liest; wir konnten das nicht bestätigen. Ebenfalls klasse und attraktiv gestaltet ist das BordRestaurant.
Die Sitze dagegen fanden wir eher mittelmäßig und die Platzverhältnisse für einen Fernzug zu eng. Gut wiederum sind die Tische und Ablagen am Platz. Aufgrund der geringen Höhe ist auch der Platz für größeres Gepäck, was bei Zügen an die Nord- und Ostsee oder in die Alpen naturgemäß keine Seltenheit darstellt, nicht in ausreichendem Maße geboten.
Auch das Fahrradabteil ist mit wieder nur 8 Plätzen extrem klein. Die Plätze in den Zügen nach Westerland sind oft Monate vor Reiseantritt ausgebucht. Spontan geht definitiv gar nichts.
Das größte Problem stellt allerdings die Zuverlässigkeit dar. Unser Ferienhaus auf Sylt liegt in direkter Nähe zur Marschbahn und ich habe in den 14 Tagen kaum einen ICE gesehen, der Westerland pünktlich erreicht hat. Immer wieder fielen auch einzelne Verbindungen mit der immer gleichen Aussage "Technische Störung am Zug" komplett aus. Das war auch kein Einzelfall, sondern kam in den zwei Wochen gleich drei- oder viermal vor. Und wenn der Zug Westerland nicht erreicht, fällt natürlich auch der Gegenzug Richtung Festland aus!
Und bei den Verspätungen ging es oftmals nicht um 10 Minuten, sondern um 30 Minuten und mehr. Der Mittagszug aus Köln hat in Westerland 75 Minuten Wendezeit auf die Rückleistung nach Köln. Teilweise war der Zug so verspätet, dass man ihn in Niebüll hat enden lassen, damit der Gegenzug wenigsten pünktlich starten kann.
Da die ursprünglich vorgesehenen passenden Lokomotiven fehlen oder auf sich warten lassen, fährt der Zug häufig mit angemieteten, fremden Lokomotiven, was die Anfälligkeit erhöht. Immer wieder gibt es dann in Itzehoe beim Lokwechsel Probleme. Auf unserer Hinfahrt dauerte dieser 25 Minuten und damit deutlich länger als geplant.
Die Probleme scheinen vielfältig zu sein und sind in dieser Form echt indiskutabel. Schon bei den Bereitstellungsfahrten in Köln scheint es Probleme zu geben. Auf unserer Hinfahrt hatte der ICE in Bremen 20 Minuten Verspätung und das seit dem Startbahnhof Köln, wo der Zug, wegen "verspäteter Bereitstellung" gut 15 Minuten zu spät abfuhr.
Als es dann auch noch den deutlich zu langen Lokwechsel in Itzehoe und Probleme mit einer Tür in Husum gab, waren +60 in Westerland zu verzeichnen. Für eine Fahrt in einen zweiwöchigen Sommerurlaub nervig aber letztlich kein größeres Problem; bei "Alltags- oder Geschäftsreisen" definitiv inakzeptabel.
So ist der ICE-L, den ja auch die Dänische Staatsbahn und Flixtrain gekauft haben, kein Segen für die Reisenden. Mal sehen, ob sich bis nächsten Sommer etwas verbessert.
Viele Grüße,
Mathias
Und an die Laufruhe eines "normalen" ICE kommt er auch nicht ganz ran. Man merkt den kurzen Weg zur Schiene schon.
Carsten
Talgo hatte sich in der Vergangenheit mit seinen leichten, mittelflurigen Gliederzügen einen weithin guten Ruf auf gleich mehreren Spurweiten erarbeitet - bis hin zu Zügen in der klimatisch auf vielfältige Weise verdammt harten kasachischen Steppe.
Scheint man sich allmählich immer mehr in die leidliche Spur von Ansalso (heute Hitachi), und Alstom begeben zu "wollen"?
Hoffen wir, dass es sich um zeitnah behebbare Kinderkrankheiten handelt und die energiesparend-leichten Züge in Deutschland und Dänemark ein nachhaltiger Erfolg werden.
Vielleicht wird auch die Kombination mit der dem Talgo zugedachten 105er, die man bislang nur hier und da auf Testfahrten zu sehen bekommt, eine deutliche Besserung bringen.
Und ganz natürlich besitzen Einzelräder nicht die dämpfenden Eigenschaften von Drehgestellen, wie man es auch bei den ersten Niederflur-Trams beobachtet.
Beste Grüße, Norrskenet
Ich glaube nicht, dass die BR 105 etwas ändert, da die BR 193 mit der gleichen Einrichtung fährt. Nicht umsonst ist die BR 101 nicht im Personenverkehr mit den Zügen im Einsatz.
Außerdem scheinen immer noch nicht genug einsatzfähige Garnituren vorhanden zu sein. Auch wenn in Berlin ca. 5 Garnituren vorhanden sind, kommt es häufig zum Ausfall, wenn am Vortag kein Zug angekommen ist.
Gruß Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Norrskenet
Talgo hatte sich in der Vergangenheit mit seinen leichten, mittelflurigen Gliederzügen einen weithin guten Ruf auf gleich mehreren Spurweiten erarbeitet
So sehr die Talgos auch gelobt werden, so ganz ohne Probleme sind diese Züge auch nicht.
Als bei uns die ersten LEO-Expres Züge mit Talgos von Praha hl.n. nach Bratislava verkehrten wurden sie auch noch vom LEO-Expres angepriesen, doch bereits 3 Wochen nach der Aufnahme der besagten Strecke kam es zu Problemen die zu Verspätungen von über +120 Minuten führten. Ab Anfang Juli wurden die Züge dann auf normale Reisezugwagen umgestellt. Seither verkehren die LEO-Expres Züge Praha-Bratislava nur noch mit normalen Reisezugwagen und nicht selten bestehen sie nur noch auch 3 Wagen.
Die Angefügten Bilder zeigen den ersten Leo von Bratislava nach Praha in Hodonín und das zweite Bild nur 4 Wochen später den Leo in der Gegenrichtung zwischen Břeclav und Lanžhot. Seit Ende Juli ist bei uns kein Talgo mehr zu sehen.
Gruß aus Südmähren
Die von Heidi zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
genau daher schrieb ich ja (wie Du es auch richtig zitierst) "in der Vergangenheit":
Speziell bei LeoExpress kam hinzu, dass die Renfe drei über Jahrzehnte bereits recht abgefahrene Gebrauchtgarnituren an ihre Stieftochter abgegeben hat.
Deren - man halte sich fest - Bordversorgung auch unter Draht tatsächlich "technologieoffen" fossil erfolgte - weshalb regelmäßig direkt an der Bahnsteigkante (selbst in Praha hl.n.) nachgetankt werden musste (nein nicht per Wasserkran, sondern per "Manufaktur") ...
Nun rollen für LeoExpress ex DB-Bmpz-X-Wagen mit hoffentlich funktionierenden Klimaanlagen.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Zyniker
Lokwechsel mag der ICE-L nicht. Wenn man sich die Verspätung der Züge nach/von Sylt anschaut, geht die Verspätungsanzeige häufig in Niebüll richtig hoch.
hm, was hat der Lokwechsel mit Niebüll zu tun?
Gruß
Kai
vielleicht, weil erst nach dem langwierigen Lokwechsel die Abfahrtszeit/Verspätung an den Anzeigen aller folgenden Bahnhöfe (also auch Niebüll, wenn man da gerade steht und das sieht) sprunghaft ansteigt? Peter hat ja "häufig in Niebüll" (als Beispiel) und nicht "nur in Niebüll" (dann wäre eine Frage nach Kausalität berechtigt) geschrieben. Ich kenne zwar Niebüll und die Strecke, aber nicht die aktuelle Situation. Aber über den ICE-L gab es ja schon viele Diskussionen hier im Forum.
Verspätungsfreie Fahrt auf der großen Bahn und der Modellbahn wünscht
Wolfgang (der auch schon mehrmals mit dem Zug nach Sylt gefahren war)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Lokwechsel mag der ICE-L nicht. Wenn man sich die Verspätung der Züge nach/von Sylt anschaut, geht die Verspätungsanzeige häufig in Niebüll richtig hoch.
Hallo zusammen,
an der Stelle verstehe ich ohnehin nicht, warum man zwischen Köln und Itzehoe mit einem angemieteten Vectron fährt und dann ab Itzehoe mit einer Hybridlok, die ausschließlich verdieselt fährt.
Die Höchstgeschwindigkeit der BR 248 Lokomotive beträgt nur 160 km/h. Aus meiner Sicht würde es mehr Sinn machen, wenn die 248er von Köln bis Westerland am Zug bleiben, obwohl man die 200 km/h Abschnitte der Rollbahn Münster - Hamburg dann nur mit 160 km/h befahren kann.
Man spart dafür die zeit- und personalintensiven Lokwechsel in Itzehoe, der schon planmäßig 13 Minuten dauert und in der Praxis aus mir unerfindlichen Gründen, teilweise deutlich länger.
Eine Zweikraftlok anzuschaffen und diese dann ausschließlich auf den verdieselten Marschbahnabschnitten einzusetzen, erscheint mit wenig sinnvoll.
Übrigens haben wir die BR 248 in IC-Lackierung auf Sylt auch vor AutoZügen gesehen.
Viele Grüße,
Mathias
Ab Niebüll stark wachsende Verspätungen nach Westerland ist nichts Ungewöhnliches wegen dem starken Zugverkehr auf der teilweise eingleisigen Strecke.
Das kenne ich auch von früher schon von anderen Zügen, als es noch gar keine Überlegungen zum ICE L gab.
(Von daher ist Sylt ganz schlecht für Geschäftsreisen)
Grüße
Ingo (F.)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ab Niebüll stark wachsende Verspätungen nach Westerland ist nichts Ungewöhnliches wegen dem starken Zugverkehr auf der teilweise eingleisigen Strecke.
Das kenne ich auch von früher schon von anderen Zügen, als es noch gar keine Überlegungen zum ICE L gab.
Hallo Ingo,
das ist absolut korrekt. Seit 20 Jahren ist der stark gewachsene Verkehr von Niebüll zur Insel Sylt ein steter Quell für Verspätungen. Es sind zu viele Züge für zu wenig Gleis. Jede kleine Störung schlägt sofort voll durch.
Im konkreten Fall der ICE-L Züge ist es aber so, dass die Züge Niebüll selten unter +20 überhaupt erreichen. Vollkommen pünktlich treffen sie in Niebüll praktisch nie ein.
In der Folge ist die geplante Fahrplantrasse für den ICE-L zwischen Niebüll und Westerland "weg" und das sorgt dann auf dem letzten Abschnitt vom Festland zur Insel Sylt für weitere Probleme und durch Zugkreuzungen in Lehnshallig und/oder Morsum und/oder Keitum kommen schnell weitere 15 Minuten Verspätung hinzu.
Wichtig ist, dass die ICE-L ab Niebüll in ihrer geplanten Fahrplantrasse unterwegs sind. Und das klappt aufgrund der beschriebenen Probleme aktuell einfach nicht.
Liebe Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Westerland
Die Höchstgeschwindigkeit der BR 248 Lokomotive beträgt nur 160 km/h. Aus meiner Sicht würde es mehr Sinn machen, wenn die 248er von Köln bis Westerland am Zug bleiben, obwohl man die 200 km/h Abschnitte der Rollbahn Münster - Hamburg dann nur mit 160 km/h befahren kann.
Wir haben seit Jahrzehnten einen Taktfahrplan im Fernverkehr, auch zwischen Köln und Hamburg., Nach dem richten sich auch alle Nahverkehrs-Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen. Aus meiner Sicht wäre es wenig schlau, hier mit einem (oder wenigen) IC täglich zwischen Köln und Hamburg aus dem Takt auszuscheren und den Taktfahrplan planmäßig zu zerschießen. Und verglichen damit sind die Sorgen am nördlichen Ende der Linie weniger wichtig. Wenn auch natürlich äegerlich.
In meinen Augen die einzig vernünftige Maßnahme wäre, die Strecke bis nach Westerland zu elektrifizieren, am besten verknüpft mit zweigleisigem Ausbau. Dann wäre das Gehampel mit den Lokwechseln und den sich fortpflanzenden Verspätungen wegen eingleisigem Betrieb Vergangenheit.
Viele Grüße,
Udo.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
In meinen Augen die einzig vernünftige Maßnahme wäre, die Strecke bis nach Westerland zu elektrifizieren, am besten verknüpft mit zweigleisigem Ausbau. Dann wäre das Gehampel mit den Lokwechseln und den sich fortpflanzenden Verspätungen wegen eingleisigem Betrieb Vergangenheit.
Hallo Udo,
die Marschbahn ist größtenteils zweigleisig aber ausgerechnet auf dem am dichtesten befahrene Stück zwischen Niebüll und Westerland sind rund 25% eingleisig. Ein zweigleisiger Ausbau auf dem Festland sollte kein Problem sein; auf der Insel sieht das schon anders aus.
Eine Elektrifizierung würde den Einsatz der bisherigen Autozüge unmöglich machen, da auf dem Oberdeck Lebensgefahr bestünde.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wir haben seit Jahrzehnten einen Taktfahrplan im Fernverkehr, auch zwischen Köln und Hamburg., Nach dem richten sich auch alle Nahverkehrs-Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen. Aus meiner Sicht wäre es wenig schlau, hier mit einem (oder wenigen) IC täglich zwischen Köln und Hamburg aus dem Takt auszuscheren und den Taktfahrplan planmäßig zu zerschießen.
Das verstehe ich. Dann müssten die ICE-L diesen Fahrplan aber auch einhalten. Aktuell schaue ich immer mal wieder auf Bahn,de und da stehen täglich mindestens +10 häufiger +20 und mehr. Während unserer zwei Wochen auf der Insel habe ich keinen einzigen ICE-L erlebt, der +0 hatte.
Viele Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Westerland
Eine Elektrifizierung würde den Einsatz der bisherigen Autozüge unmöglich machen, da auf dem Oberdeck Lebensgefahr bestünde.
Natürlich müsste sich bei einer Elektrifizierung an den Autozügen etwas ändern. Technisch ist das Problem auf jeden Fall lösbar, funktioniert ja andernorts auch unter Oberleitung. Also ist es wohl nur eine Frage des Geldes. Ich glaube allerdings kaum, dass der Shuttle-Verkehr nach Sylt ein Minusgeschäft ist.
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Westerland
Das verstehe ich. Dann müssten die ICE-L diesen Fahrplan aber auch einhalten. Aktuell schaue ich immer mal wieder auf Bahn,de und da stehen täglich mindestens +10 häufiger +20 und mehr. Während unserer zwei Wochen auf der Insel habe ich keinen einzigen ICE-L erlebt, der +0 hatte.
Selbstverständlich wären pünktliche Züge großartig. Aber das ändert eben nichts daran, dass es keinen Sinn ergibt, einzelne Züge aus dem Taktgefüge _planmäßig_ herauszulösen.
Viele Grüße,
Udo.
da ich komplett unbedarft hier rein gehe stelle ich folgende Frage(n)
Was haben die zu Beginn genannten Probleme denn nachweislich direkt mit DIESEM Zug zu tun?
Ich meine:
- ein Lokwechsel der nicht klappt, muss nicht notgedrungen auf die Garnitur zurück zu führen sein
- gilt auch für eine Bereitstellung
- Verspätung /Vorzeitiges Wenden.
Wüssten wir, dass DER Zug "an den benannten Tatsachen "Schuld" ist OK
Das wissen wir aber nicht.
Bereitstellung (Stellwerksstörung?)
Lokwechselverzögerung kann jeden Zug treffen (Bremsprobe)
Verspätetes EIntreffen (Weichestörungen; LA s etc etc)
Wüssten wir bei jedem Lauf, was wo wie warum vorgefallen ist OK
Aber so kann ich das beim besten Willen nicht der Garnitur zu Lasten legen
WE
Es fällt schon auf, daß die Aufenthalte in Itzehoe regelmäßig überlang sind. Heute hat ein ICE in südlicher Richtung für den Lokwechsel 35 Minuten gebraucht, ein zweiter volle zwei Stunden.
Solche Phänomene gibt es allerdings auch bei anderen Zügen. Ich war selbst mal als Fahrgast betroffen, als in Hannover zwei ICE 2 volle 80 Minuten brauchten, um aneinanderzukuppeln. Und da lag es wirklich an den Zügen.
Herzliche Grüße
Elmar
Ich bin nun wirklich ein kritischer Geist, was die Bahn anbelangt; wohl weil ich "Fan" bin
Aber von Vesrpätungen auf ein Fahrzeug zu schliessen ist mutig
Wenn es bei einem KPL Manöver zu Verzögerungen kommt; die WIR zB direkt am Zug "sehen" können
WER sagt Dir, dass es am Zug und nicht am TFZ liegt? - Die Weichware des TFZ mag einfach mal nicht
Das hat dann mit dem Zug NIX zu tun; den dann zu bashen ist falsch.
Wenn der Zug (insbes. Lokbespannt) in Dingenskirchen mit plus x eintrudelt, wer sagt Dir, dass in Unter-Dingenskirchen nicht der Fdl gepennt hat?
Ein Güterzug liegen geblieben ist etc etc
Neulich stand ich an einem geschl. BÜ bei Aubing (wie viele andere auch KFZ Radler etc etc)
Der BÜ war zu - Am Deckungsignal stand ein Zug offenbar bei HP0 warum auch immer
Ich bin dann gefahren (nicht über den BÜ!) weil s ewiglich dauerte
WENN nun DIESER Zug in pasing mit PLUS X ankommt, kann ich dann sagen der Regio ist schrott, der kommt zu spät?
ICE L hin und her; man muss alle jew Faktoren kennen, um sagen zu können "Der Zug is schuld".....
WE
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es fällt schon auf, daß die Aufenthalte in Itzehoe regelmäßig überlang sind. Heute hat ein ICE in südlicher Richtung für den Lokwechsel 35 Minuten gebraucht, ein zweiter volle zwei Stunden.
Hallo zusammen,
wir reisen seit 1991 jeden Sommer für zwei Wochen auf DIE INSEL. Nahezu immer mit der Bahn und bis 2025 grundsätzlich im IC1 mit dem schönen Namen DEICHGRAF. Seit dem Sommer 1998 findet der Lokwechsel von 101 auf 218-218 statt. An nennenswerte Probleme kann ich mit da nicht erinnern. Im Gegenteil: meistens ging es 2-3 Minuten schneller als im Plan und man konnte bei Verspätung entsprechend schneller wieder los.
Auch in die vielen Jahren IC DEICHGRAF gab es Verspätungen; die entstanden damals vor allem auf dem Weg von Köln nach Itzehoe und zwischen Niebüll und Westerland. Der Lokwechsel in Itzehoe bzw. vorher in Hamburg Altona waren da unbedeutend.
Im Gegensatz dazu fällt es schon auf, dass beim ICE-L der Lokwechsel sehr oft länger dauert als geplant. Auf unserer Hinfahrt dauerte dieser 25 Minuten und damit deutlich länger als geplant. Auf dem Rückweg ging es dann etwas schneller aber dauerte auch länger als geplant.
Mir fehlen die Kenntnisse um die Ursachen beurteilen zu können. Einzelfälle sind das aber nicht.
Viele Grüße,
Mathias
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