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THEMA: PECO Weichen mit leitendem Herzstück

THEMA: PECO Weichen mit leitendem Herzstück
Startbeitrag
Hannah - 07.08.26 09:57
Guten Tag,

wird das leitende Herzstück von der Weiche intern umgepolt, oder bedarf es einer eigenen Versorgungs-Schaltung?

Für eure Hilfe vielen Dank im Voraus und freundlicher Gruß

Hannah

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Hallo Hannah,

alle Peco Weichen die ich bisher in der Hand hatte benötigen eine separate Trennung (Isolierung)  des Herzstücke zur Strecke und besitzen einen Anschlußdraht zur Einspeisung am Herzstück.
Das bedeutet, du hast zusätzlichen Aufwand um das Herzstück je nach Stellung einzuspeisen. Je nach Antrieb kann das ein Umschalter im Antrieb übernehmen.
Falls noch keine Erfahrung mit den Peco-Weichen vorhanden ist, ist mit dem Suchbegriff "Digitalschnitt" Lesestoff zu finden.

Schöne Grüße
Peter
Hallo,

ja, dazu ist noch immer die Anleitung und Erklärung http://www.k.f.geering.info/modellbahn/technik/peco-herzstuecke.htm
empfehlenswert.

Peter
Vielen Dank Peter,

also die gleiche Prozedur wie bei den CODE-124-Weichen, die ich per MP4-Antriebe schalte.

Freundlicher Gruß

Hannah
Hallo Hannah,

es gibt zweierlei Ausfüführungen der Peco Code55 Weichen.
Für die von Dir genannten Weichen SL-E387F und SL-E391F sind die Hinweise von PeterP und 8erberg korrekt.
Dies sind die Elektrofrog-Varianten. Es gibt aber auch die Uniffrog-Varianten, bei denen ein Umbau bzw. eine Spannungseinspeisung für das Herzstück nicht erforderlich sind. Die alternativen Varianten zu Deinen Weichen sind die SL-U387F und SL-U391F.

Ich setze auf meiner Anlage ausschließlich die Unifrog Varianten ein und habe damit keinerlei Probleme.
Soweit ich weiß, gibt es die Dreiwegweichen und DKW nicht in der Unifrog-Variante. Für diese muss die Polarisierung wie in #1 und #2 beschrieben umgesetzt werden.

Gruß aus Südmähren
Heidi
Hallo zusammen,

um genau zu sein, gibt es momentan nur eine einzige Code 55-Weiche bei PECO in der Unifrog-Variante (rechts/links), und das ist die Weiche mittleren Radius, die es wiederum nicht mehr als Electrofrog/Insulfrog gibt. Ich hatte gedacht, PECO würde jetzt sukzessive die Weichen auf Unifrog umstellen, aber es tut sich da seit einiger Zeit gar nichts.

Klaus
Hallo,
Suche für meine bereits verdrahtete, von Hand verstellbare Kreuzungsweiche eine Verkabelungsskizze, wie Peter #2 sie verwendet hat.

Gruß

Klaus

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Hallo Hannah,

hier wird es ganz gut erklärt:

Modellbahnweichen erklärt: Insulfrog, Unifrog und Electrofrog | Hearns Hobbies

https://share.google/d1id8liVMz38BuezC

Vielleicht hilft es dir, einen besseren Überblick zu bekommen.

Meine Erfahrung und Einschätzung:

Bei Electrofrog kann die Weiche so aus der Verpackung benutzt werden, man muss sie nur korrekt mit der Anlage verbinden.

Viel Spaß und viele Grüße

j_jakob
Hallo Hannah und j_jakob
So ist es: electrofrog kann out-of-the-box direkt benutzt werden. Ganz unkompliziert. Bin schon viele Jahre sehr zufrieden mit diesen Weichen - bei mir  im Analogbetrieb.

LGr Johannes
der GöschenN baut
Hallo,

ich habe verbaut auf meiner analogen Anlage Weichen Peco Code 55: SL-E389F, SL-E391F, SL-E292F, alle mit leitendem Herzstück. Weichen wurden an den drei Gleisenden mit Metallverbindern an die Strecken angeschlossen. Was ich sonst gemacht habe: Gar nichts!

Auch kurze Loks haben in allen Fahrtrichtungen ein leitendes Herzstück mit jeweils passender Polarität, habe ich gerade mit Spannungsprüfer bestätigt. Der Strom wird mit wechselnder Polarität durch die anliegenden Stellzungen übertragen. Manchmal muß man die Seiten der Stellzungen reinigen oder den Spalt mit einen Borstenpinsel ausfegen. Bei einem Überholgleis funktioneren die Weichen als Stop-Weichen, Zugüberholung im Bahnhof geht easy. Bei Weichen in Gegenrichtung (also auch  beim Überholgleis) sind zwischen den Weichen Isolierverbinder nötig, sonst gibts Kurzschluß.

Funktioniert bei mir seit über 10 Jahren. Lese allerhand Umbauhinweise, verstehe offenbar das Problem nicht?  

Schöne Grüße aus Hildesheim,
euer zufriedener und "ahnungsloser" (?) Peco-Nutzer  

Ulrich Analogfahrer

  

Hi Hannah

Am besten dann erst auch noch vor Einbau testen.
Peco hat in den letzten Jahren verschiedene Versionen der Elektrofrog-Varianten rausgebracht. Immer wieder was geändert, ohne es irgendwo zu kennzeichnen oder bekannt zu geben. Letzte mir bekannte Änderung ist um die 6 Jahre her als ich meine letzte Weichen noch einbaute, und bis da waren es schon einige Änderungen gewesen. Danach weiss ich nicht.

Aus diesem Grund habe ich mir auch für jeden bei mir eingesetzten Weichentyp eine oder zwei - je nach wieviele ich auf der Anlage davon habe - Ersatzweichen zurück gelegt. Man weiss nie, auch ob es morgen noch Peco gibt.

Ich benutze übrigens die WA5 von MBTronic zur Polarisierung der Weichen, somit steht mir das volle Elektrofrog Weichensortiment zur Verfügung ohne den Digitalschnitt machen zu müssen.

LG ChristiaN

Hi,
natürlich nur mit Digitalscnitt zu verwenden wenn man den Foren und dem I-Net vertraut
Ich habe die einfach eingebaut und zwei Isolierverbinder eingesetzt, funktioniert einfach.
Gruß
Arne
Hallo zusammen,

ich wollte gestern hier, nach Ulrich's Beitrag Beitrag #9, schon schreiben. Hab es dann aber doch bleiben lassen.

Beitrag
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

natürlich nur mit Digitalscnitt zu verwenden wenn man den Foren und dem I-Net vertraut



zeigt es deutlich ( sorry das ist nicht gegen dich Arne ) das ist vielen Forenten nicht wirklich bekannt.

Was hier im Forum eigentlich kaum kommuniziert wird, ist das bei dem Thema Peco Weichen UND auch ganz speziell Peco DKWs, eine ganz grundsätzlicher Unterscheidung zu machen ist.

fährt der Nutzer analog mit Trafo oder digital mit Booster.

Ein Analogfahrer kennt keine "Kurzschlussabschaltung" auf Weichen oder DKWs. Sein Trafo geht kurz in die Knie, dann ist der Zug ( und da werden meist auch nur wenige Loks / Züge von diesem Trafo gesteuert ) aber auch schon über die Kurzschluss auslösende Position drüber weg ( das dauert auch nur einen Sekundenbruchteil)  und alles ist wieder gut UND fällt eigentlich gar nicht gross auf.

NUR der Digitalfahrer hat in dieser Situation ein Problem - der Sekundenbruchteil reicht aus, um am Booster die Kurzschlussabschaltung zu aktivieren - und die Kurzsschluss Abschaltungs Routine bei den Boostern machen das eigentlich Problem für den Digitalfahrer sichtbar.

Die schalten für ca. 0,5 bis 1 Sekunde den ganze Boosterbereich ab, mit allen Folgen daraus:
Lok- und Zuglichter gehen kurz aus
Züge machen eine Vollbremsung (wenn kein Pufferspeicher verbaut ist)
Durch Vollbremsungen in engeren Kurven kann auch schon mal ein Wagen entgleisen, oder bei starren Kupplungen ( Roco Vt 11.5, Kato TGV....) haut es den ganzen Zug aus dem Gleis.

Das alles kennt der Anlogbahner mit Trafo nicht.

Gruss Klaus

PS : Das ist möglicherweise aber auch überwiegend nur bei kleineren Spurweiten ein Problem.

PPS: und wohl auch der Hauptgrund, warum die Peco DKW so verteufelt wird - da ist der Spalt zwischen (DKW) Weichenzunge und Backenschiene noch mal kleiner als bei der Peco Weiche.

....und jetzt: Feuer frei !!!

Moin Klaus,

da bedarf es doch gar kein Feuer frei. Es ist wie immer, ohne den genauen Hintergrund zu kennen und seine eigene Situation dazu einzuordnen, berichtet jeder nur von seiner persönlichen Erfahrung.
Du hast sehr schön die Unterschiede herausgearbeitet. Aus Hannahs Beitrag kann ich nicht eindeutig schließen, ob Sie digital oder analog fahren will. Wichtig für die richtige Antwort.

Was ich darüberhinaus noch für wichtig halte, ist die Frage, wie das Herzstück mit Strom versorgt werden soll. Peco sieht vor, daß das Herzstück über die anliegende Weichenzunge mit Strom versorgt wird. Dies kann sich, muß aber nicht, als Schwachpunkt herausstellen, wenn zwischen Schiene und Zunge Schmutz abgelagert ist. Zusätzlich erhöht dies das Risiko des Kurzschlusses, wie von Dir richtig beschrieben. Im Digital-Betrieb macht es daher Sinn, den Digitalschnitt zu machen. Der hat zwei Dinge zur Folge:
1. Das Herzstück wird separat mit Strom versorg, immer entsprechend der richtigen Polarität. Erfordert einen geeignet Decoder oder Schaltung zum Wechseln der Polarität
2. Die beiden Weichenzungen sind immer entsprechend ihrer Lage zur Schiene gepolt. Das reduziert das Risiko des Kurzschlusses.
Wie bereits gesagt, das ist nur relevant bei Digitalbetrieb und erfordert den Eingriff in die Weiche durch Trennen und Löten der Stromversorgung.

LG Rimbert


Hi Hannah

Übrigens, das Herzstück wird bei mir direkt mit einer dritten Litze mit Strom versorgt und nicht über die anliegende Weichenzunge.

LG ChristiaN
Hallo,

jeder muss für sich selbst Informationen sammeln, um dann für sich zu entscheiden, was er oder sie umsetzen möchte.

Generell kann man die Peco Elektrofrog Weichen durchaus direkt aus der Schachtel betreiben, muss dann eben die möglichen Einschränkungen in Kauf nehmen.
D.h. kompletter Bereich Weichenzunge und Herzstück werden nur vom Anpressdruck der Feder auf die Weichenzunge an die Backenschiene mit Strom versorgt. dabei ist noch eine mögliche Schwachstelle die Kontaktsicherheit des Gelenks der Weichenzung. Über das Gelenk wird das eigentliche Herzstück dann mit Strom versorgt.

Die Versorung des Herzstückes über eine seperate Stromeinspeisung bedarf einer Umschaltungmöglichkeit der Polarität des Herzstücks, je nach Weichenstellung. Diese Umschaltung ist aber zeitkritisch.

Variante 1 - Umschaltung mit nur einem Relais - Es darf nur umgeschaltet werden, wenn keine der Weichenzungen mehr die Backenschiene berührt. sonst hat man wieder einen Kurzschluss.

Variante 2 - Umschaltung mit zwei Relais - zuerst wird das Herzstück abgeschaltet, dann die Weiche umgelegt und erst dann wird das Herzstück umgepolt wieder eingeschaltet.
So handhaben das z.B. auch meine Eigenbau Decoder.
Dann ist aber immer noch keine dauerhaft 100%ige Stromversorgung der Weichenzunge sichergestellt, denn die bekommt ihren Strom auch dabei nur über den Anpressdruck der Feder und über das Gelenk.
Deswegen löten manche das Gelenk in Mittelstellung der Weiche fest. Hat sich bisher wohl als ausreichend herausgestellt.

Ich bin gelernter Feinmechaniker und möchte kein Gelenk versteifen, um danach die Weichenzung zu verformen. Ist ja nur ganz wenig, aber jeder Draht bricht irgendwann, wenn man ihn nur oft genug verformt.
Es gibt keine belastbaren Angaben (zumindest habe ich keine gefunden und ich habe viel dazu gelesen), ob Weichenzungen nach Versteifung des Gelenks überhaupt schon mal gebrochen sind, bzw. wievieler Weichenschaltungen es dazu bedarf.

Ich nehme gerne Mehraufwand in Kauf, wenn ich danach eine möglichst hohe Sicherheit habe.
Deshalb sind meine Gelenke nicht verlötet, dafür hat aber jede Weichenzung eine eigene Einspeisung.

Digitalschnitt betrifft eigentlich ein ganz anderes Thema
Das Radsatzinnenmaß und betrifft, wegen der Kurzschlussabschaltung, überwiegend nur Digitalbahner, wenn die Radsatzinnenmaße zu klein sind.

Da ist die Peco DKW noch deutlich empfindlicher wie die Peco Weichen.
Wer DKWs einbauen möchte, kommt um die Kontrolle und das Einstellen der Radsatzinnenmaße nicht herum, weil an der DKW keinen Digitalschnitt möglich ist.
Und wenn das Einstellen der Radsatzinnenmaße erledigt ist, ist der Digitalschnitt an den Weichen nicht mehr nötig.

Beim Digitalschnitt wird die Weichenzunge, wenn keine Einspeisung an der Weichenzunge angelötet wird, auch nur über den Anpressdruck der Feder sichergestellt.

Gruss Klaus

PS: und wer jetzt denkt der spinnt ein bisschen - an meinen DKWs - und das sind einige - hat jede der 8 Weichenzunge eine eigene Einspeisung
Hallo!

Vielleicht hilft die Skizze in
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1341126#aw4
zum Verständnis, wie sich die Peco-Weichen unterscheiden.

Viele Grüße
Michael
Hi Klaus

Meine W-Zungen sind gelötet. Ich bin übrigens auch Feinmechaniker und das mit dem Bruch auf Zeit war auch mein erster Gedanke damals, mir ist aber noch kein Bruch bekannt, auch nicht bei Bekanten oder hier im Forum. Vielleicht braucht man erst noch 1 Mio. Schaltungen mehr.. .  Zinn ist weicher als die Schiene, somit bewegt sich eher dieser beim Schalten, der Lötpunkt ist auch winzig.
Kontaktprobleme habe ich nicht, die W-Zungen sind alle mit Airbrush verschmutzt, Kontakt ist da nicht nötig.

LG ChristiaN

Moin,
Ich habe bei meinen über 50 Peco-Weichen noch keinen Digitalschnitt gemacht, fahre aber auf meiner Kelleranlage analog.
Auf meinen Modulen, die auch mit Peco-Weichen ohne Modifikationen ausgestattet sind, gab es im Digitalbetrieb auch keine Probleme. Die Unterflurantriebe müssen natürlich so justiert werden, dass Herzstückpolarisierung und die Stromversorgung der Herzstücke über die Backenschienen (während des Umschaltens lange potentialfrei) parallel umschalten. Dann gibt es keine Probleme.
Gruß
Klaus
Hi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

#12
NUR der Digitalfahrer hat in dieser Situation ein Problem - der Sekundenbruchteil reicht aus, um am Booster die Kurzschlussabschaltung zu aktivieren - und die Kurzsschluss Abschaltungs Routine bei den Boostern machen das eigentlich Problem für den Digitalfahrer sichtbar.


Ich fahre Digital und die unmodifizierten Pecoweichen machen keine Probleme.
Gruß
Arne
Hallo,

ob Ihr umbaut oder nicht ist letztlich Eure Entscheidung, die Vorteile überwiegen allerdings den kleinen Einsatz, der im Nachhinein immer komplexer ist.

Aber letztlich ist es immer die Sache des Eigentümers was er mit seinem Eigentum anstellt.

Peter
Guten Tag,

um im Analogbetrieb über das ganze Layout hinweg konsistente Fahrstromeinspeisung zu gewährleisten werden die Herzstücke zur Schiene hin isoliert und entsprechend der Fahrtrichtung gepolt. Die äußeren Profile der Weichen und die Zungen an ihren Gelenken erhalten ebenso Einspeisungen.

Meine Vorgehensweise.

Wir das Herzstück mit den Schienen verbunden und nicht isoliert verursacht es in jedem Fall einen Kurzschluss - egal ob DC oder DCC, gepolt oder nicht!

Freundlicher Gruß

Hannah





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Das ist eh klar. Es geht beim Digitalschnitt um den Umschaltmoment und der Reaktion der Digitalzentralen darauf...

Gruß
Eglod
Meine Vorhehensweise:

1. Umpolung mit Schalter (nicht nur mit den Zungen)
2. Digitalschnitt. Wichtig für mich wenn Fahrzeuge vieleicht nicht das ideala Radsatzmaß haben und deswegen zur gegenüberliegenden Zunge kurzschließen.

Grüße,
Harald.
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: maNNikla

Wer DKWs einbauen möchte, kommt um die Kontrolle und das Einstellen der Radsatzinnenmaße nicht herum, weil an der DKW keinen Digitalschnitt möglich ist.



Es ist bei den DKW genau so, wie mit den normalen Weichen ein Digitalschnitt möglich. Ich habe das selbst praktiziert.


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Guten Tag,

packte eben die beiden neuen PECO-ElectroFrog-Weichen aus - das Herzstück wird weichenintern umgepolt:
Funktion out of box. Nix Löten - nur Herzstück gegen die weiterführenden Schienenprofile isolieren.

Freundlicher Gruß

Hannah





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Hallo Hannah,

das hatte ich auch geschrieben.
möchtest du deine Peco Gleise und auch die Weichen später altern / patinieren ?

@ Arne - dann stimmen vermutlich alle deine Radsatzmaße.

@ Vt 16.18 - hast du evtl. ein falsches Bild eingestellt? Auf deinem Bild ist eine Peco DKW, wie sie original aus der Schachtel kommt. Ein zusätzlicher Trennschnitt ist nicht erkennbar. Die Unterbrechungen an den beiden Herzstücken sind serienmässig.

Gruss Klaus
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Klaus Lübbe

Ich habe bei meinen über 50 Peco-Weichen noch keinen Digitalschnitt gemacht, fahre aber auf meiner Kelleranlage analog.



Wie der Name sagt, ist der Digitalschnitt nur bei digital betrieben Anlagen sinnvoll, bei analog ist er sinnlos.

Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: Hannah

packte eben die beiden neuen PECO-ElectroFrog-Weichen aus - das Herzstück wird weichenintern umgepolt:
Funktion out of box. Nix Löten - nur Herzstück gegen die weiterführenden Schienenprofile isolieren.



Es hat hier niemand etwas anderes geschrieben. Bei analogen Betrieb funktioniert das auch sehr sicher, sofern die Weichenzungen immer sauber an der Schiene anlegen. Daher der Hinweis zur Alterung von Klaus in #26. Bei Digitalbetrieb empfiehlt sich zur Erhöhung der Betriebssicherheit wie oben beschrieben, eine andere Herangehensweise. Ich habe auch erst auf den Digitalschnitt verzichtet, mit dem Ergebnis regelmäßiger Kurzschlüsse.

Zur Umschaltung der Polarität, wie von Klaus in #15 beschrieben, sei noch anzumerken, daß es Decoder gibt, die diese Funktionalität integriert haben. Ich arbeite ausschließlich mit diesem Decoder: https://lokstoredigital.jimdoweb.com/hardware/schalten/lodi-dual-servo-dcc-h/

LG Rimbert



Hi Hannah

Jede Peco Electrofrog Weiche wurde von mir erst bearbeitet. Zum einen eine dritte Litze ans Herzstück gelötet. Der WA5, pro Weiche zwei Relais, schaltet den Strom vor dem Umlegen erst ab, und erst wieder an wenn die Zunge die Bewegung beendet hat. Somit ist der Kontakt der Zunge nicht nötig und man kann das Gleis mit Air Brush beliebig verschmutzen.
Zum zweiten wird der ganze Kunststoff drumrum der Stellschwelle entfernt, diese neu durchbohrt für den Stelldraht, die Zungen festgelötet und die Feder samt Abdeckung entfernt.
Bei späteren Weichen habe ich die Stellschwelle ganz entfernt, da Peco die Befestigung der Stellschwelle änderte so wie die jetzt ist, und diese ohne die Feder ganz schnell rausrutscht und nicht wieder reingeht.
Diese habe ich mit selbstgeätzten und gefärbten Platinen in Schwellenform ersetzt, das sieht deutlich besser aus und die Bohrung laiert nicht aus.

LG ChristiaN

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Hallo Christian,

wenn ich dein "Schnittmuster der Weiche sehe - ein Tipp: lies dir diesen Thred mal durch:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...sb3=mannikla#x990261

speziell meine Einträge #30 und #39

@ Rimbert:
Jeder so wie Er oder Sie es für richtig hält. Ich fahre schon ca. 20 Jahre ohne Digitalschnitt , habe meine Radsatzmaße richtig eingestell und auch auf DKWs keine Probleme...

Gruss Klaus

Moin Claus,

ich hatte ja schon mal Deine Fähigkeiten im perfekten Verlegen von Gleisen bewundert. Mir ist das nicht gelungen. Mit meinen Erfahrungen habe ich ich inzwischen auch eine sehr hohe Betriebssicherheit erreicht. Am Ende bin ich bei dir, jeder muß für sich den richtigen Weg finden. Der wird sehr stark von en eigenen Fähigkeiten beeinflusst, manchmal auch begrenzt.

LG Rimbert
Hi Klaus

Ja, die ersten 5 verbauten Weichen könnten irgendwann so verenden, wobei ich auch 0,5mm Draht nehme und nur minimal andrücke (Feinmechaniker ). Bei den nächsten 10 habe ich dann schon mittig gebohrt, und bei den restlichen ca. 70 Stück, hatte Peco die Befestigung der Stellschwelle verschlimmert - so das die Stellschwelle beim entfernen der Feder sich schon fast von alleine verabschiedet - was mich dazu bewegte diese mit den selbstgeätzten Platinen zu ersetzen. Was für Krankheiten diesen drohen werde ich vielleicht irgendwann erleben, aber lieber nicht..

LG ChristiaN

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HAllo Christian,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ja, die ersten 5 verbauten Weichen könnten irgendwann so verenden, wobei ich auch 0,5mm Draht nehme und nur minimal andrücke (Feinmechaniker )



Ich denke, ohne Peco Feder,  mit nur 0,5er Draht und reduziertem Anpressdruck sinkt die Gefahr, das die Schwelle reißt noch mal deutlich evtl sogar bis ins Unmögliche. Die Zeit wird es zeigen.
Du kannst noch einen draufsetzen. Bei Betriebsende eben alle diese Weichen in eine definierte Stellung schalten lassen, In dieser definierten Stellung sollen alle Stelldrähte zur Weiche hin drücken.
Lässt sich bestimmt auch automatisieren und reduziert die Wirkzeit des Stelldrahes auf die Schwelle noch mal um ein Vielfaches.

Ich bin davon befreit - Anlenkung in der Mitte der Stellschwelle.

Ich habe meinen neuen SBF vor ca. 10 Jahren ein wenig verlängert und dabei gleich von Flm Schienen und Weichen auf komplett auf Peco umgestellt. Die Weichen haben alle schon die neuen Weichenzungen wie in deinem Bild "neu" - da hat bei 40 Weichen keine Stellschwelle, auch bis heute nicht, rumgezickt. Die tun brav ihre Arbeit und bleiben in ihrer vorgesehenen Position.
Es wandern auch keine Weichenzungen in den Gelenken. Das hab ich verhindert, indem den Stelldrähten eine leichte Vorspannung in Richtung Herzstück eingbaut habe, Dafür habe ich mir extra eine neue Bohrschablone gebaut - hat sich bewährt.

Gruß Klaus
Guten Tag,

Ergebnis nach Test an Fleischmann MSF Trafo 6755 mit lose verlegten Weichen und Gleisen:

SETUP: Weichen out of box, durchgehend Metall-Schienenverbinder,

Herzstück-Umpolung und Gleisabschaltung erfolgt automatisch durch die Weichen. Alle Fahrzeuge passieren die Weichen, auch im "Kriechgang", ohne Ruckeln und Flackern der Beleuchtung. Auf elektrische Antriebe kann verzichtet werden.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Hallo Hannah

Die Enden der Weichen (Ersatzschwelle) solltest du vor deiner Rechnung vielleicht auch noch abtrennen..


@ Klaus, die WA5 können tatsächlich nicht nur 2 sondern 4 Stellungen.
Vielleicht programmiere ich zumindest die empfindlichsten und schlecht zugängliche Weichen noch auf eine mittelstellige spannungsfreie Stellung ein beim Abschalten der Anlage. Ich habe sowieso schon eine Makro mit der ich alle Weichen gleich nach dem Einschalten einmal schalte, da TC immer wieder einige Endlagen beim ausschalten vergisst, und ich somit erst eine Art Reset mache.

LG ChristiaN

Guten Tag,

wieso Ersatzschwellen abtrennen - passt doch prima mit den Schienenverbindern.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Na dann


LG ChristiaN
Hallo Hannah,

Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: Hannah

wieso Ersatzschwellen abtrennen - passt doch prima mit den Schienenverbindern.



ich trenne die Schwellen am Weichen kopf ab und ersetze diese nach der Gleisverlegung mit Schwellen, die beim Zureichtschneiden der Flexgleise anfallen. Diese werden oben etwas abgefeilt und dann unter den Weichenköpfen geschoben. Das hat zwar keinen technischen nutzen, sieht aber deutlich besser aus, als diese großen Lücken zwischen den Schellen.

Gruß
Heidi
Guten Tag

und vielen Dank für eure Hinweise zum Gleisbau auf gestalteten Modulen oder Segmenten.

Im vorliegenden Fall erfolgt der Gleisbau auf einem Zugbereitstellungs-Segment (Fiddle Yard) aus naturbelassenem Pappelsperrholz. Weichen und Gleise werden weder geschottert noch farblich behandelt. Analogbetrieb.

Schön ist, dass die beiden Weichen nicht angewählte Abstellgleise über die Zungen stromlos schalten und das ganze Layout mit einer einzigen Stromeinspeisung an der Einfahrtseite auskommt. Einfacher geht nicht.

Freundlicher Gruß

Hannah
@33 Hallo Hannah:

Wenn ich das richtig sehe, dann werden die Abstellgleise nicht durch die Weiche abgeschaltet, wenn du Metallverbinder benutzt. Es haben nur beide Schienen dann die gleiche Phase wie bei der richtigen Eisenbahn. Und wie bei der DB, fährt dann vorbildgetreu dann da nichts, wenn die Weiche nicht richtig geschaltet ist.
Funktioniert so dann aber nur für Endgleise, bei anderen Abzweigungen muss man Isolierverbinder nehmen.


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