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THEMA: Anfängerfrage Next18 Lautsprecheranschluss

THEMA: Anfängerfrage Next18 Lautsprecheranschluss
Startbeitrag
garlic_bread42 - 05.08.26 23:14
Hallo zusammen,

Ich versuche grade, eine Liliput E44.5 mit Sound zu digitalisieren.

Der Decoder sollte ein Zimo Ms590N18 werden. Jetzt suche ich mehr oder weniger verzweifelt einen Anschluss für den Lautsprecher: Auf der Lokplatine sind die Pins "blind" ausgeführt - ich sehe zumindest nicht, wie ich da einen Lautsprecher anschließen könnte.

Auf dem Decoder gibt es allerdings Lötpads - siehe Screenshot. Kann ich dort an den Funktionsausgang FA5 meinen Lautsprecher anbringen?

Viele Grüße,
Sven



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Hi!
FA5/6 werden bei Nicht Sound Decodern genutzt. Für Sound Decoder wird hier dazwischen der LS angeschlossen.

MAW Sound Decoder haben kein FA5/6 weil die Pins zum Verstärker führen
-AH-
Hallo,

der Lautsprecherausgang liegt nur an der Schnittstelle, es gibt keine Lötpads dafür auf dem Decoder. Das Lötpad für FA5 auf dem Decoder ist tatsächlich der unverstärkte Zusatzausgang.

Wenn die Kontakte auf der Lokplatine "blind" sind, wird es Dir also nicht erspart bleiben, einen Kupferlackdraht mit einer feinen Lötnadel direkt an die Pins der Buchse zu löten.

Grüße, Peter W
Also ich würde intensiv nach Lötpads auf der Lokplatine suchen. Das checken mittels Durchpiepsen.
Liliput wird kaum unterschiedliche Platinen für Nonsound- und Soundmodelle einsetzen.
Allerdings kenne ich die Lok nicht, ist also Vermutung.
VG Frank
Hallo Sven,

Laut Zimo Betriebsanleitung sind beim MS590N18 die Lautsprecheranschlüsse nur über den NEXT18 Stecker herausgeführt.

Da Deine E44.5 seitens Liliput nicht für den Einbau eines Sounddecoders vorgesehen ist, bleibt Dir nichts anderes übrig, als die Lautsprecherkabel direkt an den entsprechenden Pins der NEXT18 Buchse auf der Lokplatine anzulöten. Viel Erfolg!

LG
threedots
Hallo,

wo wird eigentlich der Lautsprecher eingebaut, wenn das Modell werksseitig nie für Sound vorgesehen war?

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,

das ist doch ganz einfach. Einbauen dort, wo Platz ist, ansonsten muss, wie vor Jahrzehnten schon üblich, der Fräser ausgepackt werden, um Platz zu schaffen.

LG
threedots
Hallo Roland,

Ich wollte eigentlich implizit fragen, wo der geeignete Platz ist. Langsam lerne ich, dass man bei KI genaue Fragen stellen muss,  um bessere Antworten zu bekommen

Meine Erfahrungen beim Fräsen von Zinkaldruckguss mit elektrischen Handwerkzeugen sind bescheiden...

Grüße,  Peter W
Hallo Peter,

da muß ich passen, da ich das Modell nicht besitze. Seit den 90ern rüste ich Analogmodelle auf DCC um. Gefräst wurde dort, wo das Fußteil jeweils genug Substanz hatte. Und trocken fräsen ist bei ZnAl eine Zumutung. Das geht nur mit reichlich Kühlschmiermittel.

LG
threedots
Hallo,

https://produkte.liliput.de/wp-content/uploads/...eitungen/L162542.pdf

Ich finde dort ohne große Fraserei keine Möglichkeit einen Lautsprecher unterzubringen, Muss es unbedingt "Krach" sein?

Peter
Hallo Peter/Peter W,

ich kenne das Modell nicht. Beim Blick in die Anleitung komme ich allerdings zum Schluß, dass für Fräsungen am Lokrahmen wohl nicht genug Futter da ist.

Ich würde die obere Verteilplatine rauswerfen und den Freiraum im Rahmen für einen Decoder, LS und ggf. Pufferelkos verwenden. Radschleifer, Motor und Beleuchtung händisch verkabeln, so wie früher.

LG
threedots
Erstmal vielen Dank an euch für die zahlreichen Antworten!

Ist jetzt natürlich das was ich befürchtet habe. Aktuell traue ich mir Lötgefuddel an der Schnittstelle selbst nicht zu, Lust den teuren Zimo zu grillen habe ich auch nicht unbedingt.

Ich schaue mir das Projekt die Tage nochmal an - eventuell mache ich es wie threedots vorgeschlagen hat und schmeiße die gesamte Platine raus. Dafür müsste ich allerdings erstmal einen Litzendecoder besorgen.

Wünscht mir Glück :D
Moin,

Ich finde das für ein Anfängerprojekt sehr Ambitioniert ...

Warum muss es zwingend dieser Decoder sein?
Wenn würde ich für dieses Projekt den MS591N18 nehmen, dort sind beide Anschlüsse F5 / F6 (Lautsprecher) auf Lötpads herausgeführt.

Die einzige Stelle, die mir für den Lautsprecher einfällt, wäre der Führerstand.

Aber ganz Ehrlich: ich baue viel und gerne um .. aber dieses Modell fasse ich nicht für einen Soundumbau an.

Viele Grüße, Franzi
Hallo Franzi,

beim MS591N18 sind FA5 und FA6 auf Lötpads vorhanden, aber keine Lötpads für den Lautsprecher.

LG
Markus
Hallo Markus,

Da habe ich ein Verständnisproblem:

Die Kontakte auf der Next18 Schnittstelle werden damit auf unterschiedliche Pins des Chips gelegt?

Ich war der Meinung dass die Kontakte auf der Next18 Schnittstelle jeweils nach Bedarf umgeschaltet sind
Da hätte ich mir auch selber einen Bock geschossen ..


(das Bild ist der entsprechende Auszug aus dem Zimo PDF)

Viele Grüße,
Franzi

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Die beiden Pins sind nicht umschaltbar. Unter dem Bild-Auszug ist in der Anleitung der Nicht-Sound-Decoder MN180N18 abgebildet. Für den MN180N18 gilt der Text in grün. Für den MS591N18 der Text in violett.

Es ergäbe keinen Sinn, sich einen Sounddecoder zu kaufen und die Lautsprecher-Pins als Funktionsausgänge zu nutzen, wenn dasselbe der MN180N18 für etwa einen drittel des Preises macht.

LG
Markus

Meine Liliput E44.5 hat Sound. Der Umbau ist schon etwas her und ich musste eben kurz unter die Haube gucken, was ich gemacht habe:
- Sehr feine Litzen (alternativ: Kupferlackdraht) für den LS an die Lötpins der Schnittstelle. Im Gegensatz zu manch jüngeren Modellen von Liliput die auch keinen Sound haben gibt es hier keine Lötpads für den LS.
- Der LS kommt quer über das vordere Drehgestell, direkt unter die Platine. Wenn man alles platzsparend macht, hat sogar eine dünne Schallkapsel platz. Dafür muss man innen seitlich am Rahmen etwas wegnehmen (ist nicht viel) und man muss den Stecker für die Frontbeleuchtung und Stromabnahme entfernen (so schön er auch ist) und die Litzen direkt an die Platine löten. Idealerweise an der Oberseite der Platine. Ich glaub, ich habe die originalen durch etwas feinere Litzen ersetzt.

Der Umbau war etwas Fummelei aber sollte für ein geübten Bastler kein Problem darstellen.

Gruß
Andi

PS: Bis auf die fehlende Soundvorbereitung ein m.E. sehr schönes und günstiges Modell. Die Drehgestelle sind sehr fein und plastisch. Für eine Drehgestelllok selten: Die Speichen sind durchbrochen und die Räder rot lackiert.
Hallo,

es gibt 3 Arten von Ausgängen auf einem Sounddecoder: Insbesondere digitale und analoge Signale lassen sich. nicht mischen und somit nicht trivial umschaltbar ausbilden. Dazu bräuchte man einen teuren mixed-signal Asic.

unverstärkte Logikausgänge sind praktisch direkte Leitungen des Prozessors - bei FA3/FA4 Alt. Susi haben sie einen 470 Ohm Vorwiderstand drauf, sind  aber immer noch Logikpegel mit push/pull Digtialausgang (3,3V oder 5V),
verstärkte Ausgänge sind Open Collector (digital „High Voltage“ via NMOS oder NPN Transistor),
Lautsprecherausgänge kommen direkt aus dem Audioverstärkerchip (analog).

Grüße, Peter W

Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Hardwaredesigner

Für den MN180N18 gilt der Text in grün. Für den MS591N18 der Text in violett.


Ist eigentlich auch auf den 1. Blick so erkennbar.

Sind auf der Lokplatine keine Lötpunkte für den Lautsprecher vorhanden, kann man auch noch, sofern genug Höhe in der Lok vorhanden ist, einen Zwischenadapter aus Next18 Buchse und Stecker basteln, an den der Lautsprecher gelötet wird, dann muß man nicht an den kleinen Pins direkt auf dem Decoder oder der Lokplatine löten. Ist weniger fummelig.


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