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THEMA: V 200 von Roco als Dummy einsetzen?
THEMA: V 200 von Roco als Dummy einsetzen?
Stoom - 02.08.26 11:52
Guten Tag,
ich überlege ein schlecht laufendes Modell der V 200 von ROCO (analog) zu entkernen und als Dummy im Vorspannbetrieb einzusetzen. Ist das eine gute Idee oder soll ich das lieber lassen?
Viele Grüße
Bernd
ich überlege ein schlecht laufendes Modell der V 200 von ROCO (analog) zu entkernen und als Dummy im Vorspannbetrieb einzusetzen. Ist das eine gute Idee oder soll ich das lieber lassen?
Viele Grüße
Bernd
Zweisystemlok - 02.08.26 12:03
Da sollteste mal nachschauen warum die V200 so schlecht läuft, die ist eigentlich unverwüstlich mit der Ausnahme das die Zahnräder auf den Achsen reissen und die Lok dann ruckelt und rumpelt wie ein Sack Nüsse auf der Achterbahn.
Wenn es nur ein Zahnrad ist, einfach abknipsen.
Wenn es alle Zahnräder auf den Achsen sind, durch Messing Zahnräder ersetzen!
Ist zwar das ETA Zahnrad von Roco, im Bild, aber da siehst Du genau was ich meine!
Gruß, Micha
Die von Zweisystemlok zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Wenn es nur ein Zahnrad ist, einfach abknipsen.
Wenn es alle Zahnräder auf den Achsen sind, durch Messing Zahnräder ersetzen!
Ist zwar das ETA Zahnrad von Roco, im Bild, aber da siehst Du genau was ich meine!
Gruß, Micha
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moinsens,
schonmal nachgesehen warum die Lok schlecht läuft??
Ich habe mehrere davon und die laufen super..
Ralf
schonmal nachgesehen warum die Lok schlecht läuft??
Ich habe mehrere davon und die laufen super..
Ralf
Moin Bernd,
ehrlich? Das musst Du schon selber wissen ob das eine gute Idee ist.
Motor raus, Lampen raus, Getriebe raus für den Leichtlauf, etwas Hochleistungsfett an die Lager und ab auf die Strecke.
Gruß Rolf
ehrlich? Das musst Du schon selber wissen ob das eine gute Idee ist.
Motor raus, Lampen raus, Getriebe raus für den Leichtlauf, etwas Hochleistungsfett an die Lager und ab auf die Strecke.
Gruß Rolf
Wenn sie leicht läuft, warum nicht?
LG Mike
LG Mike
Michael Peters - 02.08.26 13:31
Hallo,
als Vorspann sollte wenigsten die Spitzenbeleuchtung noch funktionieren -> Radschleifer als "Bremsen" sollten noch vorhanden sein.
Grüße Michael Peters
als Vorspann sollte wenigsten die Spitzenbeleuchtung noch funktionieren -> Radschleifer als "Bremsen" sollten noch vorhanden sein.
Grüße Michael Peters
Stefan Sch - 02.08.26 16:08
Hallo Bernd,
um aus einer Lok einen leichtlaufenden Dummy zu machen muss man zum Teil mehr Arbeit Investieren als bei einer Betriebsfähigen Instandsetzung.
Bei deiner Roco V200 würden aus meiner Sicht folgende Maßnahmen anfallen:
Entfernung aller Radschleifer - zu hoher Laufwiderstand
Entfernung des Getriebes in den Drehgestellen - zu hoher Laufwiderstand
Reduzierung des Lokkörpers - zu hohes Gewicht
Einbau einer Elektrischen Kupplung - Dreilichtspitzensignal
Selbst dann wird die Lok nicht so leicht laufen wie ein D-Zug Wagen, die "Arbeitende" Lok wird daran keine Freude haben.
Ich selbst habe einen Lokzug aus 4 Fleischmann 103er gebildet, eine Arbeitende Lok und 3 dummys.
An den Drehgestellen habe ich alle Radschleifer und Getriebeteile entfernt. Die Radsatzlager habe ich um rund 2/3 verjüngt um die Reibungsfläche an den Achsen zu reduzieren. Der Zinkdruckgussrahmen ist vollständig entfallen, Als Fahrzeugboden habe ich eine Kunststoffplatte gefertigt um den Drehgestellen den halt zu geben.
Das Laufverhalten dieser 3 dummys zusammen entspricht in etwa einen 10-Wagen D-Zug mit Beleuchtung über die alten Achsschleifer.
Ganz anderes Beispiel, ich war mir meiner 012 von Fleischmann nie besonders Glücklich was die Zugkraft angeht.
Zugegeben, bin auch selbst schuld daran, da ich grundsätzlich ohne Haftreifen fahre (damit gehört der widerlichste Dreck auf den Schienen der Vergangenheit an, viele Entgleisungen im übrigen auch).
Aber zurück zur 012, da habe ich alle Stromführenden Teile, Motor und Gewichte ausgebaut. Die Lok läuft jetzt sehr leicht, und ich habe sie vor einem 8-Wagenzug gespannt, davor die Roco V200. Die lacht über das was ich ihr am Haken gehängt habe.
Lg Stefan
um aus einer Lok einen leichtlaufenden Dummy zu machen muss man zum Teil mehr Arbeit Investieren als bei einer Betriebsfähigen Instandsetzung.
Bei deiner Roco V200 würden aus meiner Sicht folgende Maßnahmen anfallen:
Entfernung aller Radschleifer - zu hoher Laufwiderstand
Entfernung des Getriebes in den Drehgestellen - zu hoher Laufwiderstand
Reduzierung des Lokkörpers - zu hohes Gewicht
Einbau einer Elektrischen Kupplung - Dreilichtspitzensignal
Selbst dann wird die Lok nicht so leicht laufen wie ein D-Zug Wagen, die "Arbeitende" Lok wird daran keine Freude haben.
Ich selbst habe einen Lokzug aus 4 Fleischmann 103er gebildet, eine Arbeitende Lok und 3 dummys.
An den Drehgestellen habe ich alle Radschleifer und Getriebeteile entfernt. Die Radsatzlager habe ich um rund 2/3 verjüngt um die Reibungsfläche an den Achsen zu reduzieren. Der Zinkdruckgussrahmen ist vollständig entfallen, Als Fahrzeugboden habe ich eine Kunststoffplatte gefertigt um den Drehgestellen den halt zu geben.
Das Laufverhalten dieser 3 dummys zusammen entspricht in etwa einen 10-Wagen D-Zug mit Beleuchtung über die alten Achsschleifer.
Ganz anderes Beispiel, ich war mir meiner 012 von Fleischmann nie besonders Glücklich was die Zugkraft angeht.
Zugegeben, bin auch selbst schuld daran, da ich grundsätzlich ohne Haftreifen fahre (damit gehört der widerlichste Dreck auf den Schienen der Vergangenheit an, viele Entgleisungen im übrigen auch).
Aber zurück zur 012, da habe ich alle Stromführenden Teile, Motor und Gewichte ausgebaut. Die Lok läuft jetzt sehr leicht, und ich habe sie vor einem 8-Wagenzug gespannt, davor die Roco V200. Die lacht über das was ich ihr am Haken gehängt habe.
Lg Stefan
GrafKrolock - 02.08.26 18:38
Ist das nicht ein bisschen viel Aufwand? Ich hab das mal mit einer Minitrix 221 probiert, die hier motorlos, aber sonst voll ausgestattet rumliegt.
Ergebnis: Schwere Lok ohne Motor lässt sich problemlos von der funktionierenden Schwester samt Zug schleppen.
Ist zwar nur mäßig vorbildkonform, weil diese Baureihe nicht mehrfachtraktionsfähig war, zeigt aber, dass das schon funktioniert, wenn die Zuglok einigermaßen Power hat.
Viele Grüße
Falco
Ergebnis: Schwere Lok ohne Motor lässt sich problemlos von der funktionierenden Schwester samt Zug schleppen.
Ist zwar nur mäßig vorbildkonform, weil diese Baureihe nicht mehrfachtraktionsfähig war, zeigt aber, dass das schon funktioniert, wenn die Zuglok einigermaßen Power hat.
Viele Grüße
Falco
Stefan Sch - 02.08.26 19:23
Hi Falco,
ja das stimmt, war sehr viel Aufwand. Die alten Minitrix Konstruktionen rollen ohne Motor wirklich ziemlich leicht.
Ps: Im Kohlenpott hat es zu hauf Doppeltraktionen von 221+221 gegeben. Wenn ich mich recht erinnere war es so das bei 221+216 ein zweiter Lokführer dabei sein musste. Solche Gespanne waren oft in Richtung Ruhr-Sieg-Strecke unterwegs.
Hab die oft in Bochum-Langendreer an der Stelle Beobachtet wo heute die Fernbahn nach Dortmund abzweigt.
Unten im "Tal" dröhnten diese zunächst Richtung Osten um dann in einer Steigung und einem fast 180 Gradbogen wieder Richtung Westen zu fahren. Gute 5 Minuten Ohrenschmaus.png)
Gruß Stefan
ja das stimmt, war sehr viel Aufwand. Die alten Minitrix Konstruktionen rollen ohne Motor wirklich ziemlich leicht.
Ps: Im Kohlenpott hat es zu hauf Doppeltraktionen von 221+221 gegeben. Wenn ich mich recht erinnere war es so das bei 221+216 ein zweiter Lokführer dabei sein musste. Solche Gespanne waren oft in Richtung Ruhr-Sieg-Strecke unterwegs.
Hab die oft in Bochum-Langendreer an der Stelle Beobachtet wo heute die Fernbahn nach Dortmund abzweigt.
Unten im "Tal" dröhnten diese zunächst Richtung Osten um dann in einer Steigung und einem fast 180 Gradbogen wieder Richtung Westen zu fahren. Gute 5 Minuten Ohrenschmaus
Gruß Stefan
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Stefan Sch
Wenn ich mich recht erinnere war es so das bei 221+216 ein zweiter Lokführer dabei sein musste.
Hallo,
ja es war ein zweiter Lokführer notwendig, genauso wie bei 221 + 221. Denn die 221 war nicht doppeltraktionsfähig. Bei der 216 nur ein Teil der Loks doppeltraktionsfähig. Bei der 220 waren dagegen alle Loks doppeltraktionsfähig (und wendezugfähig).
Bei der DB wurde die Doppeltraktionssteuerung der V200/220 meistens nur im schweren Güterzugdienst verwendet:
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/27242.jpg
220 048 + 220 025 passieren mit KLV-Zug Ne 62672 den Bahnübergang "Im Seybeck" in Rümpel, südlich von Bad Oldesloe. (18.04.1981) Foto: Joachim Bügel
Es gab bei schweren Zügen auf steigungsreichen Strecken auch die Kombinationen mit 220 + 221 (Vorspannleistung)
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/47531.jpg
220 058 + 221 150 vor D 384 (Neapel - Mailand - Zürich - Stuttgart) im Neckartal bei Dettingen. (09.03.1974) Foto: Burkhard Wollny
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/48935.jpg
220 061 und die mit 2x 1350 PS ausgestattete 221 124 (gegenüber 2x 1100 PS der Baureihe 220) verlassen mit einem Schnellzug den Stuttgarter Hauptbahnhof. (18.11.1972) Foto: Burkhard Wollny
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Stoom
ich überlege ein schlecht laufendes Modell der V 200 von ROCO (analog) zu entkernen und als Dummy im Vorspannbetrieb einzusetzen
Kannst du das näher beschreiben? Schlecht laufend wegen Kontaktprobleme oder mechanischer Probleme? Nur wenn der Aufwand für eine Reparatur zu groß ist würde ich die Lok entkernen und als Dummy einsetzen.
Grüße
Markus
Beitrag editiert am 02. 08. 2026 20:33.
Guten Tag,
ich besitze ein gutes dutzend Modelle der V 200 von Roco und habe das alt bekannte Problem aller Analogbahner, unterschiedliche Geschwindigkeiten der Fahrzeuge. Ich habe Gruppen gebildet die zusammen fahren können, soweit OK. Die Lok um die es hier geht fährt signifikant langsamer als alle Anderen. Fährt sie allein und ich drehe den Trafo entsprechend höher auf fährt sie völlig einwandfrei. Alle üblichen Maßnahmen zur Problembeseitigung habe längst angewendet, ohne Erfolg. Daher meine Idee die Lok als Dummy einzusetzen.
Viele Grüße
Bernd
ich besitze ein gutes dutzend Modelle der V 200 von Roco und habe das alt bekannte Problem aller Analogbahner, unterschiedliche Geschwindigkeiten der Fahrzeuge. Ich habe Gruppen gebildet die zusammen fahren können, soweit OK. Die Lok um die es hier geht fährt signifikant langsamer als alle Anderen. Fährt sie allein und ich drehe den Trafo entsprechend höher auf fährt sie völlig einwandfrei. Alle üblichen Maßnahmen zur Problembeseitigung habe längst angewendet, ohne Erfolg. Daher meine Idee die Lok als Dummy einzusetzen.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
Roco hat die V200 mit unterschiedlich schnell drehenden Motoren ausgestattet. Modelle älteren Produktionsdatums laufen langsamer, spätere Modelle bekamen den schnelleren Motor.
Ich nehme an, Deine langsame V200 hat den langsameren Motor. Damit wäre sie eigentlich prädestiniert für den Güterzugdienst. Wenn das keine Option ist, hilft hier nur der Tausch des Motors gegen einen aua neuerer Produktion.
Ich müsste so einen Motor irgendwo noch herumliegen haben. Melde Dich bei Interesse, dann würde ich den mal suchen..
Viele Grüße,
Udo.
Roco hat die V200 mit unterschiedlich schnell drehenden Motoren ausgestattet. Modelle älteren Produktionsdatums laufen langsamer, spätere Modelle bekamen den schnelleren Motor.
Ich nehme an, Deine langsame V200 hat den langsameren Motor. Damit wäre sie eigentlich prädestiniert für den Güterzugdienst. Wenn das keine Option ist, hilft hier nur der Tausch des Motors gegen einen aua neuerer Produktion.
Ich müsste so einen Motor irgendwo noch herumliegen haben. Melde Dich bei Interesse, dann würde ich den mal suchen..
Viele Grüße,
Udo.
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