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THEMA: Meisterleistung der Deutsche Bahn AG
THEMA: Meisterleistung der Deutsche Bahn AG
Hannah - 01.08.26 11:05
Guten Tag,
https://www.youtube.com/watch?v=ZGUCvoAODhA&t=2s
Freundlicher Gruß aus dem Sommerloch
Hannah
https://www.youtube.com/watch?v=ZGUCvoAODhA&t=2s
Freundlicher Gruß aus dem Sommerloch
Hannah
Moin Hannah,
war vor Ort. "Kolossos" hat mich begeistert. Auch wenn ein Stück Altonaer Geschichte für immer verloren ging.
Schönes WE
Gruß
RS
war vor Ort. "Kolossos" hat mich begeistert. Auch wenn ein Stück Altonaer Geschichte für immer verloren ging.
Schönes WE
Gruß
RS
RhönbahNer - 01.08.26 15:09
Ich kenne das Viertel. Wenn ich mir alleine die Graffitis rund um diesen Ort ansehe, kann ich nur sagen: Schade um die schöne Brücke. Ich kann mir gut vorstellen, wie sie in Kürze aussehen wird...
Grüße, Jürgen
Grüße, Jürgen
Moin,
Mit der Neugestaltung des Umfeldes der Brücke besteht auch die Chance auf ein sauberes Quartier. Die Menschen haben es selbst in der Hand. Ansonsten einfach die Mieten verdo...ln.
Gruß
RS
Mit der Neugestaltung des Umfeldes der Brücke besteht auch die Chance auf ein sauberes Quartier. Die Menschen haben es selbst in der Hand. Ansonsten einfach die Mieten verdo...ln.
Gruß
RS
Ich würde sagen, das ist eher eine Meisterleistung der beteiligten Baufirmen.
Die DB hat nur das Geld gegeben.
Gruß Stefan
Die DB hat nur das Geld gegeben.
Gruß Stefan
Moin,
naja, die Projektleitung liegt bei der Bahn, und das Projektleitungsteam holt dann Firmen ran. Insofern trifft das Kompliment an die Bahn schon zu.
Ich wohne in Sichtweite der Brücke, da war mir die alte Brücke mit Graffiti lieber als die riesige neue Brücke im nagelneuen Zustand, die einfach überdimensioniert wirkt im Vergleich zu alten Lösung.
Gruß, Bernd
naja, die Projektleitung liegt bei der Bahn, und das Projektleitungsteam holt dann Firmen ran. Insofern trifft das Kompliment an die Bahn schon zu.
Ich wohne in Sichtweite der Brücke, da war mir die alte Brücke mit Graffiti lieber als die riesige neue Brücke im nagelneuen Zustand, die einfach überdimensioniert wirkt im Vergleich zu alten Lösung.
Gruß, Bernd
Guten Abend,
Nein, die DB hat nicht nur das Geld gegeben.
Gruß
RS
Nein, die DB hat nicht nur das Geld gegeben.
Gruß
RS
Hallo Bernd,
die neue Brücke spannt doch auch weiter ohne Zwischenträger, während die alte Brücke dort an der Kreuzung immer für Stau gesorgt hat. Zumindest war das auch ein Grund die Brücke und die Gleise darüber fit zu machen. Sollte dort nicht auch die Straße breiter gemacht werden mit neuen Widerlagern?
Viele Grüße,
Danilo
die neue Brücke spannt doch auch weiter ohne Zwischenträger, während die alte Brücke dort an der Kreuzung immer für Stau gesorgt hat. Zumindest war das auch ein Grund die Brücke und die Gleise darüber fit zu machen. Sollte dort nicht auch die Straße breiter gemacht werden mit neuen Widerlagern?
Viele Grüße,
Danilo
Hallo Danilo!
Du hast recht. Unter der Brücke wird die Kreuzung völlig neu gestaltet, ohne Hindernisse durch Brückenträger. Und es wird auch viel mehr Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger geben.
Ich finde, die Projektleiterin, Frau Widmaier, hat hier Enormes geleistet. Ich wünschte mir in den Chefetagen der Bahn mehr Leute von ihrer Kompetenz.
Herzliche Grüße
Elmar
Du hast recht. Unter der Brücke wird die Kreuzung völlig neu gestaltet, ohne Hindernisse durch Brückenträger. Und es wird auch viel mehr Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger geben.
Ich finde, die Projektleiterin, Frau Widmaier, hat hier Enormes geleistet. Ich wünschte mir in den Chefetagen der Bahn mehr Leute von ihrer Kompetenz.
Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Danilo, hallo Elmar,
alles richtig, doch die Neue "verdunkelt" halt den halben Himmel. Stau gabs aber weniger wegen der Brückenträger, generell war es ein Engpass auch wegen der Bebauung (kein Platz für Radwege usw.), daher wollte auch die Stadt (die einen Teil der Kosten trägt) eine längere Brücke und eine Umgestaltung der ganzen Kreuzung einschließlich der Bebauung. Es wurden ja auch zahlreiche Häuser abgerissen, die alten Arkaden usw.
Ob man das Alte oder das (noch nicht fertige) Neue schöner findet ist ja auch Geschmackssache.
Gruß, Bernd
alles richtig, doch die Neue "verdunkelt" halt den halben Himmel. Stau gabs aber weniger wegen der Brückenträger, generell war es ein Engpass auch wegen der Bebauung (kein Platz für Radwege usw.), daher wollte auch die Stadt (die einen Teil der Kosten trägt) eine längere Brücke und eine Umgestaltung der ganzen Kreuzung einschließlich der Bebauung. Es wurden ja auch zahlreiche Häuser abgerissen, die alten Arkaden usw.
Ob man das Alte oder das (noch nicht fertige) Neue schöner findet ist ja auch Geschmackssache.
Gruß, Bernd
Hallo,
Eine städtebauliche Schönheit mag ich der neuen Sternbrücke nicht nachsagen. Ich bin froh, sie in der Position zwischen Häusern nicht täglich angucken zu müssen.
Schwertransporte in beengtem Raum haben immer etwas Faszinierendes und somit ihr Publikum. Sie sind schon Meisterleistungen der Logistik, die sich nicht verstecken können.
Ich bin gespannt, wann uns die ersten Fotos vom Nachbau in 1:160 hier erreichen.
Grüße
Ingo (F.)
Eine städtebauliche Schönheit mag ich der neuen Sternbrücke nicht nachsagen. Ich bin froh, sie in der Position zwischen Häusern nicht täglich angucken zu müssen.
Schwertransporte in beengtem Raum haben immer etwas Faszinierendes und somit ihr Publikum. Sie sind schon Meisterleistungen der Logistik, die sich nicht verstecken können.
Ich bin gespannt, wann uns die ersten Fotos vom Nachbau in 1:160 hier erreichen.
Grüße
Ingo (F.)
Hallo,
schön dass im Hamburg beim Umzug der Brücke alles geklappt hat. Falls es schief gegangen wäre dann wäre in dem Laden wahrscheinlich niemand verantwortlich gewesen:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/wirtschaft/d...onzern-79353136.html
.png)
Grüße
Markus
schön dass im Hamburg beim Umzug der Brücke alles geklappt hat. Falls es schief gegangen wäre dann wäre in dem Laden wahrscheinlich niemand verantwortlich gewesen:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/wirtschaft/d...onzern-79353136.html
Grüße
Markus
Hallo Zusammen,
Die Gedanken des AK sind diesmal unter #15 pauschal so gar nicht mal von der Hand zu weisen, auch wenn sie ohne Punkt und Komma wie einst beim Dingens da aufgeschrieben sind. Zwar ist nicht alles Druckfähig, aber in so einem Forum allemal eine freie Meinungsäußerung.
Ja die Projektleiter, Planer, Bauausführenden müssen es verinnerlichen, dass sie ein Objekt „für den Betrieb“ neu errichten und die betriebsführenden Eisenbahner müssen verstehen, dass so ein Neubau auch von Kompromissen geprägt ist.
Unterm Strich ist das ja kein „Sondervermögen“, sondern Volksvermögen was da nachhaltig für die nächsten Jahre geschaffen wurde und gewiss ein Angebot für die folgenden Generationen, sagen wir, wie es für die Lebensdauer einer Stahlbrücke eben vorgegeben ist!
Da ich keine Ahnung habe, welche Zeit für die Planungen und Finanzierungslücken schon vorangegangen waren, so muss man ganz klar sagen, dass das Ergebnis und die finale Lösung einer modernen Großstadt auch würdig sind. Ein Ingenieurbauwerk ist eben kein Werk aus der Akademie der bildenden Künste und hat in erster Linie zu funktionieren!
Ich kann sehr gut einschätzen, welch zeitlicher Aufwand erforderlich ist um die jeweiligen Behörden auf den Punkt, sowohl finanziell als auch baurechtlich so zu koordinieren, damit die Kooperative aus Bund, Land, Stadt, Infrastruktur und privaten Interessen unter ein Dach gebracht werden können.
Das geht heute allein schon damit los, dass man sich auf eine einheitliche elektronische Plattform einigen muss, weil es dafür kein fortgeschriebenes Regelwerk in Deutschland gibt. Der Bund darf sie nicht nutzen, das Land kann sie nicht nutzen, die Stadt will sie nicht nutzen und die Infrastrukturbetreiber wollen sie aber nutzen, denn da wird sie stetig weiterentwickelt. Schließlich stellt der Bauunternehmer das Durcheinander mit spitzer Feder dann allen wieder in Rechnung.
Das macht den Unterschied zu einer chinesischen Brücke! Da ist es geregelt!
Andreas verrennt sich natürlich, wenn er die Qualifikation, der am Bauwerk Beteiligten anspricht. Momentan haben wir den höchsten Stand qualifizierter Fachkräfte auf den Baustellen, die Deutschland je hatte! Jeder einzelne Polier und Facharbeiter in seinem Gewerk für sich gesehen, könnte bei ordentlicher Planvorlage die Brücke ganz alleine bauen, so hoch sind die Erfahrungen der Generation Boomer und die Ausbildung der darauffolgenden Bauleute der Generation X.
Wo es momentan erheblich hadert, sind die Schnittstellen zwischen den Ebenen, da sich die Y-Millenials mit vielen Schmerzen um ihre Praxistauglichkeit bemühen und die Z-Absolventen momentan von einer Tretmine zur nächsten eiern.
Wenn also so eine Brücke oder ein Verkehrsknoten neu entstehen UND fertig werden🫢 , dann ist es ein erfolgreicher Widerstandskampf gegen die Widerlichkeiten der Zeitumstände gewesen und in der Regel ganz bestimmt kein Verdienst derjenigen die das Band durchschneiden.
Aber…..das war schon immer so!
Gruß Sven
Die Gedanken des AK sind diesmal unter #15 pauschal so gar nicht mal von der Hand zu weisen, auch wenn sie ohne Punkt und Komma wie einst beim Dingens da aufgeschrieben sind. Zwar ist nicht alles Druckfähig, aber in so einem Forum allemal eine freie Meinungsäußerung.
Ja die Projektleiter, Planer, Bauausführenden müssen es verinnerlichen, dass sie ein Objekt „für den Betrieb“ neu errichten und die betriebsführenden Eisenbahner müssen verstehen, dass so ein Neubau auch von Kompromissen geprägt ist.
Unterm Strich ist das ja kein „Sondervermögen“, sondern Volksvermögen was da nachhaltig für die nächsten Jahre geschaffen wurde und gewiss ein Angebot für die folgenden Generationen, sagen wir, wie es für die Lebensdauer einer Stahlbrücke eben vorgegeben ist!
Da ich keine Ahnung habe, welche Zeit für die Planungen und Finanzierungslücken schon vorangegangen waren, so muss man ganz klar sagen, dass das Ergebnis und die finale Lösung einer modernen Großstadt auch würdig sind. Ein Ingenieurbauwerk ist eben kein Werk aus der Akademie der bildenden Künste und hat in erster Linie zu funktionieren!
Ich kann sehr gut einschätzen, welch zeitlicher Aufwand erforderlich ist um die jeweiligen Behörden auf den Punkt, sowohl finanziell als auch baurechtlich so zu koordinieren, damit die Kooperative aus Bund, Land, Stadt, Infrastruktur und privaten Interessen unter ein Dach gebracht werden können.
Das geht heute allein schon damit los, dass man sich auf eine einheitliche elektronische Plattform einigen muss, weil es dafür kein fortgeschriebenes Regelwerk in Deutschland gibt. Der Bund darf sie nicht nutzen, das Land kann sie nicht nutzen, die Stadt will sie nicht nutzen und die Infrastrukturbetreiber wollen sie aber nutzen, denn da wird sie stetig weiterentwickelt. Schließlich stellt der Bauunternehmer das Durcheinander mit spitzer Feder dann allen wieder in Rechnung.
Das macht den Unterschied zu einer chinesischen Brücke! Da ist es geregelt!
Andreas verrennt sich natürlich, wenn er die Qualifikation, der am Bauwerk Beteiligten anspricht. Momentan haben wir den höchsten Stand qualifizierter Fachkräfte auf den Baustellen, die Deutschland je hatte! Jeder einzelne Polier und Facharbeiter in seinem Gewerk für sich gesehen, könnte bei ordentlicher Planvorlage die Brücke ganz alleine bauen, so hoch sind die Erfahrungen der Generation Boomer und die Ausbildung der darauffolgenden Bauleute der Generation X.
Wo es momentan erheblich hadert, sind die Schnittstellen zwischen den Ebenen, da sich die Y-Millenials mit vielen Schmerzen um ihre Praxistauglichkeit bemühen und die Z-Absolventen momentan von einer Tretmine zur nächsten eiern.
Wenn also so eine Brücke oder ein Verkehrsknoten neu entstehen UND fertig werden🫢 , dann ist es ein erfolgreicher Widerstandskampf gegen die Widerlichkeiten der Zeitumstände gewesen und in der Regel ganz bestimmt kein Verdienst derjenigen die das Band durchschneiden.
Aber…..das war schon immer so!
Gruß Sven
MobafaN160 - 04.08.26 11:22
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das macht den Unterschied zu einer chinesischen Brücke! Da ist es geregelt!
Hi
Die hätten die Brücke tatsächlich für 1/5 der Kosten in zwei Wochen komplett geplant und fertig gestellt.
LG ChristiaN
Hallo,
irgendwie sieht die Brücke ziemlich wuchtig aus. Sind die Seiten integrierte Schallschutzwände? Die scheinen doch zughoch zu sein. Schön und elegant ist für mich etwas anderes. Aber ich wohne ja zum Glück nicht dort.
Klaus
irgendwie sieht die Brücke ziemlich wuchtig aus. Sind die Seiten integrierte Schallschutzwände? Die scheinen doch zughoch zu sein. Schön und elegant ist für mich etwas anderes. Aber ich wohne ja zum Glück nicht dort.
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: MobafaN160
Die hätten die Brücke tatsächlich für 1/5 der Kosten in zwei Wochen komplett geplant und fertig gestellt.
...und die Veranstalter und Teilnehmer von Protestaktionen direkt aus dem Verkehr gezogen!
Gruß
Wolfgang
Hallo Klaus,
das Wuchtige im unteren Bereich könnte tatsächlich eine Maßnahme für den Schallschutz sein.
Im verlinkten Video meint ja eine Bewohnerin "dass die Brücke für ihr Viertel ein bisschen übertrieben wäre"... Für viele ist das offenbar bis jetzt nicht klar dass das auch ein überregionales Projekt war. Durch die neue Brücke und den Schallschutzmaßnahmen wird es vor Ort aber auch leiser wie mit der alten Brücke werden. Eventuell können die Züge jetzt auch schneller fahren. Und die Funktion hat hier Vorrang vor der Optik 😉
Grüße
Markus
das Wuchtige im unteren Bereich könnte tatsächlich eine Maßnahme für den Schallschutz sein.
Im verlinkten Video meint ja eine Bewohnerin "dass die Brücke für ihr Viertel ein bisschen übertrieben wäre"... Für viele ist das offenbar bis jetzt nicht klar dass das auch ein überregionales Projekt war. Durch die neue Brücke und den Schallschutzmaßnahmen wird es vor Ort aber auch leiser wie mit der alten Brücke werden. Eventuell können die Züge jetzt auch schneller fahren. Und die Funktion hat hier Vorrang vor der Optik 😉
Grüße
Markus
Ich empfinde das Teil als Monster
....
Es geht mir wohl nicht Alleine so ...
https://www.mopo.de/hamburg/meinung/kritiker-ha...nd-aus-stahl/4915118
....
Es geht mir wohl nicht Alleine so ...
https://www.mopo.de/hamburg/meinung/kritiker-ha...nd-aus-stahl/4915118
Ich habe mir gerade mal auf Google Maps/Streetview die alte Brücke angeschaut. Auch nicht schön, aber eine Leichtigkeit dagegen. Die niedrige Durchfahrtshöhe trägt natürlich zu dem negativen Gesamteindruck bei.
Klaus
Klaus
Norrskenet - 04.08.26 17:23
Moin,
ja, mit Sicherheit dienen die voluminösen Wände der neuen Hamburger Sternbrücke direkt wie indirekt (Vibrations-Minimierung) auch der Lärmreduktion.
Doch allem feierlichen und medialen Bohei um ihr Einschieben zum Trotze:
M.E. muss man da zeitnah unbedingt noch farblich ran, um die stählerne wie optische Urgewalt des Bauwerks zu "leichtern":
Denn man traut sich ja kaum durch den ob der schieren Masse des Bauwerks sehr schmal wirkenden Schlitz darunter hindurchzufahren - zumal aus den meisten Perspektiven unter dem monströs-wuchtigen Teil gar keine die gelernten Sinne ordnenden Pfeiler erkennbar sind.
Auch (verkehrs-)psychologisch ein Unding.
Die Brücke wirkt wie ein HO-Modell auf der Z-Anlage, wie eine Karikatur, ein Fake, eine völlig daneben gegangene KI-Schöpfung.
Zwar leiser als die Vorgänger, doch schlicht erdrückend und architektonisch in Bezug auf die sie umgebenden Gründerzeit-Häuser ein schlicht brutaler Störfaktor.
Bitte zumindest helle, freundliche Farbe!
Beste Grüße, Norrskenet
ja, mit Sicherheit dienen die voluminösen Wände der neuen Hamburger Sternbrücke direkt wie indirekt (Vibrations-Minimierung) auch der Lärmreduktion.
Doch allem feierlichen und medialen Bohei um ihr Einschieben zum Trotze:
M.E. muss man da zeitnah unbedingt noch farblich ran, um die stählerne wie optische Urgewalt des Bauwerks zu "leichtern":
Denn man traut sich ja kaum durch den ob der schieren Masse des Bauwerks sehr schmal wirkenden Schlitz darunter hindurchzufahren - zumal aus den meisten Perspektiven unter dem monströs-wuchtigen Teil gar keine die gelernten Sinne ordnenden Pfeiler erkennbar sind.
Auch (verkehrs-)psychologisch ein Unding.
Die Brücke wirkt wie ein HO-Modell auf der Z-Anlage, wie eine Karikatur, ein Fake, eine völlig daneben gegangene KI-Schöpfung.
Zwar leiser als die Vorgänger, doch schlicht erdrückend und architektonisch in Bezug auf die sie umgebenden Gründerzeit-Häuser ein schlicht brutaler Störfaktor.
Bitte zumindest helle, freundliche Farbe!
Beste Grüße, Norrskenet
MobafaN160 - 04.08.26 20:31
Hi
Da pa$$t doch viel Werbung drauf..
LG ChristiaN
Da pa$$t doch viel Werbung drauf..
LG ChristiaN
Norrskenet - 04.08.26 20:55
@31: Hallo ChristiaN,
oder noch besser liebliche "Kunst am Bau":
Auf der einen Seite z.B. ("was dahinter fährt") ein tanzender, langer S-Bahn-Zug und auf der anderen der Güterzug eines Fantasie-EVU (denn InfraGo muss ja neutral sein) mit lustigen, liebenswerten Wagen (auch wenn dort wenige Güterzüge rollen).
Das brutal schwer wirkende Ödgrau der Wände jedenfalls muss weg, bringt die Bahn im Gegenteil in Verruf.
Beste Grüße, Norrskenet
oder noch besser liebliche "Kunst am Bau":
Auf der einen Seite z.B. ("was dahinter fährt") ein tanzender, langer S-Bahn-Zug und auf der anderen der Güterzug eines Fantasie-EVU (denn InfraGo muss ja neutral sein) mit lustigen, liebenswerten Wagen (auch wenn dort wenige Güterzüge rollen).
Das brutal schwer wirkende Ödgrau der Wände jedenfalls muss weg, bringt die Bahn im Gegenteil in Verruf.
Beste Grüße, Norrskenet
.Vielleicht wäre eine Fischbauchbrücke für Hamburg typischer gewesen, aber nun ist es eben ein Buckelwal geworden
Da gibt es ja auch die DB- Seite, wo noch die Fotomontage gezeigt wird und da ist die Brücke schonmal deutlich filigraner und einfarbig dargestellt.
Wurden die Anlieger etwa schon wieder aufs schändlichste getäuscht?
Nur weil die Chinesen neuerdings Häuser mit Hilfe von 3dDruckern fabrizieren, musste das ja nun nicht unbedingt hier auch passieren...und das bei den fehlenden Erfahrungen in Anbetracht entlassener - oder nicht vorhandener Drucker.
Jedenfalls greife ich mir hier an den Kopf und empfehle Solarpaneele für die unteren Flächen, damit das politisch korrekt ist und von keinerlei putzigen Omas besprüht werden kann,
Mir sagt es, dass wir bei der polytechnischen Bildung mehr tun müssen als bei der Einbildung und die hat hier die Oberhand gewonnen..
Fazit:
" Wackelt, klappert und hat Luft. Hält! ....geht so!
Kunst am Bau ist Barock.und diese Tradition hat Tradition, wenn ich an gleichnamigen Engel denke
Also alles in bester Ordnung!
Mitfühlende Grüße aus der Partnerstadt....
Da gibt es ja auch die DB- Seite, wo noch die Fotomontage gezeigt wird und da ist die Brücke schonmal deutlich filigraner und einfarbig dargestellt.
Wurden die Anlieger etwa schon wieder aufs schändlichste getäuscht?
Nur weil die Chinesen neuerdings Häuser mit Hilfe von 3dDruckern fabrizieren, musste das ja nun nicht unbedingt hier auch passieren...und das bei den fehlenden Erfahrungen in Anbetracht entlassener - oder nicht vorhandener Drucker.
Jedenfalls greife ich mir hier an den Kopf und empfehle Solarpaneele für die unteren Flächen, damit das politisch korrekt ist und von keinerlei putzigen Omas besprüht werden kann,
Mir sagt es, dass wir bei der polytechnischen Bildung mehr tun müssen als bei der Einbildung und die hat hier die Oberhand gewonnen..
Fazit:
" Wackelt, klappert und hat Luft. Hält! ....geht so!
Kunst am Bau ist Barock.und diese Tradition hat Tradition, wenn ich an gleichnamigen Engel denke
Also alles in bester Ordnung!
Mitfühlende Grüße aus der Partnerstadt....
Moin,
unbestätigte Quellen lassen verlautbaren, dass einschlägig bekannte Graffiti-Künstler sich schon professionelle Industriekletterer-Ausrüstungen bei Amazon bestellt hätten. ---.png)
Gruß
Wolfgang
unbestätigte Quellen lassen verlautbaren, dass einschlägig bekannte Graffiti-Künstler sich schon professionelle Industriekletterer-Ausrüstungen bei Amazon bestellt hätten. ---
Gruß
Wolfgang
modelllukas - 04.08.26 22:19
Klare wäre eine Fischbauchbrücke für Hamburg passend gewesen, aber für eine solche Brücke hätte man ein Loch in die unter der Brücke liegende Straßenkreuzung buddeln müssen (und den Autoverkehr für immer umleiten müssen).
Oder man hätte den Bahndamm über Kilometer aufschütten müssen, um die für eine solche Brücke erforderliche Höhe zu erreichen. Dann aber wäre es eine Art Streckenneubau samt Schallschutzwänden ...
Nee, dann lieber das Ungetüm, wie es jetzt dort steht ...
Gute Grüße
Rainer
Oder man hätte den Bahndamm über Kilometer aufschütten müssen, um die für eine solche Brücke erforderliche Höhe zu erreichen. Dann aber wäre es eine Art Streckenneubau samt Schallschutzwänden ...
Nee, dann lieber das Ungetüm, wie es jetzt dort steht ...
Gute Grüße
Rainer
Norrskenet - 04.08.26 22:37
Moin innen Abend,
... diese Brücke stellt wider Erwarten doch eine Fischbauchträgerbrücke dar, und zwar als warnende Metapher unserer Zeit:
Angesichts der aktuell immer wieder herrschenden Hochtemperaturen, Niedrigstwasserstände (bei denen im Ausland bereits AKWs abgeschaltet werden müssen) sowie akuter Sauerstoffarmut in Flüssen und Meeren schwimmen - kein Witz - viele Fische nämlich bereits kieloben.
Passt (leider kein bloßer Sarkasmus, sondern ernste Metapher).
Grüße aus dem Hitzozän, Norrskenet
... diese Brücke stellt wider Erwarten doch eine Fischbauchträgerbrücke dar, und zwar als warnende Metapher unserer Zeit:
Angesichts der aktuell immer wieder herrschenden Hochtemperaturen, Niedrigstwasserstände (bei denen im Ausland bereits AKWs abgeschaltet werden müssen) sowie akuter Sauerstoffarmut in Flüssen und Meeren schwimmen - kein Witz - viele Fische nämlich bereits kieloben.
Passt (leider kein bloßer Sarkasmus, sondern ernste Metapher).
Grüße aus dem Hitzozän, Norrskenet
MobafaN160 - 04.08.26 22:52
Hi
Kieloben ist ja gut und schon, wenn man einen Kiel hat..
https://www.der-postillon.com/2026/08/rhein-nixen.html
LG ChristiaN
Kieloben ist ja gut und schon, wenn man einen Kiel hat..
https://www.der-postillon.com/2026/08/rhein-nixen.html
LG ChristiaN
Beitrag editiert am 05. 08. 2026 00:31.
🤣👍
Hallo zusammen,
ist schon eine technische Meisterleistung und auch in der Zeitplanung durchgeführt worden. Aber dass die DB so ein Projekt leiten kann, sollte man schon erwarten können. Macht der HVV zeitgleich in Hamburg auch, die Brücke ist zwar kleiner, dafür muss eine Behelfsbrücke demontiert und Gleise verschwenkt werden.
Das Gegenteil von Meisterleistung ist aber die relativ kurzfristige Sperrung des Bahnhofs Altona durch die DB (InfraGo). Wer kann auch schon damit rechnen, dass ein Bahnhof in den Sommerferien gebraucht wird, sind ja alle weg. Zumindestens, wenn sie mit dem Auto reisen und nicht den Autoreisezug buchen. Dann wird tatsächlich die Brücke planmäßig fertig, aber der Bahnhof kann länger nur eingeschränkt genutzt werden, weil es wieder einmal Probleme mit der Stellwerks-Software gibt. Grandios.
Frohes Reisen
Mike
ist schon eine technische Meisterleistung und auch in der Zeitplanung durchgeführt worden. Aber dass die DB so ein Projekt leiten kann, sollte man schon erwarten können. Macht der HVV zeitgleich in Hamburg auch, die Brücke ist zwar kleiner, dafür muss eine Behelfsbrücke demontiert und Gleise verschwenkt werden.
Das Gegenteil von Meisterleistung ist aber die relativ kurzfristige Sperrung des Bahnhofs Altona durch die DB (InfraGo). Wer kann auch schon damit rechnen, dass ein Bahnhof in den Sommerferien gebraucht wird, sind ja alle weg. Zumindestens, wenn sie mit dem Auto reisen und nicht den Autoreisezug buchen. Dann wird tatsächlich die Brücke planmäßig fertig, aber der Bahnhof kann länger nur eingeschränkt genutzt werden, weil es wieder einmal Probleme mit der Stellwerks-Software gibt. Grandios.
Frohes Reisen
Mike
MobafaN160 - 05.08.26 07:49
Hi
Und hier noch einen Artikel über Meisterleistungen der Bahn, der Stuttgarter Fernwanderweg
https://www.t-online.de/nachrichten/tagesanbruc...-von-stuttgart-.html
LG ChristiaN
Und hier noch einen Artikel über Meisterleistungen der Bahn, der Stuttgarter Fernwanderweg
https://www.t-online.de/nachrichten/tagesanbruc...-von-stuttgart-.html
LG ChristiaN
Und noch eine ungewöhnlich Brückenarbeit:
https://www.n-tv.de/regionales/thueringen/Erfur...ucht-id31206319.html
Viele Grüße
Frank
https://www.n-tv.de/regionales/thueringen/Erfur...ucht-id31206319.html
Viele Grüße
Frank
Hallo Frank,
Ich finde es sehr gut dass die DB AG hier aufgrund der Faktenlage schnell und präventiv handelt und sich nicht nur auf die routinemäßigen Überprüfungen verlässt. Denn genau das wurde der Carolabrücke in Dresden ja zum Verhängnis.
Nach dem Zugunglück mit der Entgleisung bei Garmisch tauschte die DB AG ja bundesweit präventiv viele Betonschwellen aus bzw. ist damit schon fertig. Hier wusste man von den Problemen aber wurde erst aktiv nachdem es ein schweres Unglück mit vielen Tote gab.
Grüße
Markus
Ich finde es sehr gut dass die DB AG hier aufgrund der Faktenlage schnell und präventiv handelt und sich nicht nur auf die routinemäßigen Überprüfungen verlässt. Denn genau das wurde der Carolabrücke in Dresden ja zum Verhängnis.
Nach dem Zugunglück mit der Entgleisung bei Garmisch tauschte die DB AG ja bundesweit präventiv viele Betonschwellen aus bzw. ist damit schon fertig. Hier wusste man von den Problemen aber wurde erst aktiv nachdem es ein schweres Unglück mit vielen Tote gab.
Grüße
Markus
Guten Morgen!
Ich melde mich so spät noch einmal, weil ich erst kürzlich Gelegenheit hatte, nach Bremen zu fahren und dort die Eisenbahnbrücke über die Parkallee zu fotografieren. Diese Brücke gefällt mir immer wieder, wenn ich mit der Straßenbahn daran vorbeifahre. Sie ist sogar epochenübergreifend gestaltet. Für so etwas würde die neue Sternbrücke doch viel Platz bieten. Ich hätte da schon Ideen .....png)
Einen schönen Sonntag wünscht Euch
Elmar
Die von Elmar W. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Ich melde mich so spät noch einmal, weil ich erst kürzlich Gelegenheit hatte, nach Bremen zu fahren und dort die Eisenbahnbrücke über die Parkallee zu fotografieren. Diese Brücke gefällt mir immer wieder, wenn ich mit der Straßenbahn daran vorbeifahre. Sie ist sogar epochenübergreifend gestaltet. Für so etwas würde die neue Sternbrücke doch viel Platz bieten. Ich hätte da schon Ideen ....
Einen schönen Sonntag wünscht Euch
Elmar
Die von Elmar W. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Norrskenet - 30.08.26 12:39
@43: Moin Elmar,
genial, und genau etwas in jener Art schwebte mir in meinem #32 vor - ob nun zusätzlich künstlerisch verfremdet oder auch nicht.
Das reduziert "die Wand" optisch maximal und holt zugleich die Eisenbahn ins Bewusstsein auch jener Menschen zurück, die die Bahn lediglich von den immer weniger werdenden Bahnübergängen her "kennen".
Beste Grüße, Norrskenet
genial, und genau etwas in jener Art schwebte mir in meinem #32 vor - ob nun zusätzlich künstlerisch verfremdet oder auch nicht.
Das reduziert "die Wand" optisch maximal und holt zugleich die Eisenbahn ins Bewusstsein auch jener Menschen zurück, die die Bahn lediglich von den immer weniger werdenden Bahnübergängen her "kennen".
Beste Grüße, Norrskenet
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